Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Katharina Grassmugg:
Die Rätsel meines Großvaters von Masateru Konishi
Ein tolles Buch
Ich muss ehrlich gestehen das ich anfangs Sorge hatte das ich mir mit diesem Buch schwer tun könnte da ich "die Bibliothek meine Grossvaters" nicht gelesen hatte.
Diese Sorge war allerdings total unbegründet. Sehr schnell hatte mich die Handlung um Kaede und ihren an Demenz erkrankten aber unwahrscheinlich scharfsinnigen Großvater in seinen Bann gezogen und ich konnte das Buch nach den ersten Seiten nicht mehr aus der Hand legen.
Ein wirklich warmherziger, spannender Roman der mich durch seine zutiefst menschlichen, authentischen Charaktere sehr beeindruckt hat.
Die besondere Liebe zwischen Kaede und ihrem Grossvater war für ich auf jeder einzelnen Seite spürbar.
Für alle die ein spannendes Buch mit Tiefgang, Herz und Witz suchen ist dieser Roman wirklich ausgesprochen gut geeignet. Ich wurde immer wieder absolut positiv überrascht, es gab einige plottwists mit denen ich nicht gerechnet hätte und der Roman war spannend ohne zu überfordern, tiefgründig ohne aufgesetzt zu wirken und auf eine sehr einzigartige Art und Weise sowohl berührend als auch fesselnd. Daher kann ich nur eine absolute Empfehlung für diesen Roman aussprechen
Rezensionen von peedee:
Meine Lieblingsrezepte: Expressbacken von Dr. Oetker Verlag
Schnell vorbereitet
Expressbacken – wenig Aufwand, viel Genuss. Dr. Oetker verspricht unkomplizierte, alltagstaugliche und gelingsichere Rezepte, die in maximal 30 Minuten zubereitet sind.
Erster Eindruck: Ein kleines handliches Buchformat, durchgängig farbig, viele schöne Fotos – gefällt mir sehr gut.
Ausprobiert
- Streuselecken, S.
36: Einfach, schnell, nur mit den Streuseln hatte ich etwas Mühe. Die Butter ist sehr gut spürbar (kein Wunder, denn die Ecken bestehen gefühlt nur aus Butter *grins*). Die Ecken sind eher trocken, haben uns dennoch gemundet (aber ich bin eh kein Streusel-Fan).
- Mango-Maracuja-Muffins, S. 60: Hier gab es bei mir die Alternative, nämlich Ananas (anstatt Mango), d.h. ich hatte sodann Ananas-Muffins. Die Muffins sind ziemlich „blond“, also hell gebacken, obwohl sie durch sind. Ich habe auf Pistazien verzichtet und stattdessen noch kleine Ananasstücke auf die Muffins verteilt. Sehr saftig, Ananas kommt gut durch, wirklich gelungen.
- Polenta-Orangen-Kuchen, S. 44: Bei mir wurde es ein Polenta-Orangen-Cake. Ich habe dieses Rezept ausgewählt, da es Polenta enthält. Ich war sehr gespannt, wie das schmeckt, denn Polenta in seiner „üblichen“ Form (gekocht bzw. als Schnitten gebraten) gehört nicht zu meinen Lieblingsspeisen. Der Kuchen war nach 52 Minuten durch (Stäbchenprobe). Mit der Joghurtcreme hat es mir sehr gut geschmeckt (ohne diese wäre der Kuchen etwas trocken). Ich habe gedacht, dass die Joghurtcreme etwas fester würde, da sie kaltgestellt werden musste. Aber nein. Von der Polenta selbst ist nicht viel zu spüren, einzig die Konsistenz deutet wohl am ehesten auf den Maisgriess hin.
- Nuss-Nougat-Hörnchen, S. 54: Es war mir schon bewusst, dass dies keine hohe Backkunst ist, aber ich hatte Lust auf eine grosse Portion Schokolade. Bei mir waren die Hörnchen 15 Minuten (anstatt 13) im Ofen. Zur Verzierung werden 250 g Kuchenglasur angegeben. Das war für mich viel zu viel. Ich habe eine Tüte Kuvertüre von 125 g geschmolzen, und davon max. die Hälfte, also ca. 60 g verwendet. Ich glaube, die Hörnchen hätte man vollständig mit Schokolade überziehen können, um diese Menge effektiv aufbrauchen zu können. Lecker, definitiv eine schnelle Nummer, aber auch sehr gehaltvoll.
Fazit
- Die Beschreibung der Rezepte ist gut nachvollziehbar, die Zutatenliste überschaubar. Die angegebenen Tipps sind hilfreich, z.B. alternative Zutaten oder eine Erweiterung des Rezepts.
- Der Titel „Expressbacken“ beziehungsweise die Original-Inhaltsbeschreibung suggerieren, dass das Backwerk in 30 Minuten fertig ist, denn es steht „Lieblingsrezepte(n), die alle in maximal 30 Minuten zubereitet sind“. Aber keines dieser Rezepte ist effektiv in 30 Minuten fixfertig, nur die Zubereitung ist maximal 30 Minuten, danach kommt die Backzeit, die bis 60 Minuten dauern kann.
Von mir gibt es 4 Sterne.
(Leider lassen sich keine Fotos anhängen.)
Rezensionen von cosmea:
Mirabellentage von Martina Bogdahn
Eine Chance auf einen Neuanfang
Anna Nass, 54 war jahrzehntelang Haushälterin bei Pfarrer Josef Heumann im kleinen bayrischen Dorf Blumfeld. Sie kannten sich seit ihrer Kindheit und waren Freunde. Dann stirbt der Pfarrer plötzlich, und alles geht sehr schnell. Am Tag der Beerdigung kommt schon der junge Priester Fridtjof Nisser aus Rom, um Josefs Nachfolger zu werden und zieht ins Pfarrhaus ein.
Da gibt es nur ein Problem. Er stammt von einer Hallig in Norddeutschland, und sein Plattdeutsch wird niemand verstehen. Anna hat die rettende Idee. Als sich herausstellt, dass er auch kein Latein kann, gibt sie ihm Rezepte aus einem Kochbuch in italienischer Sprache für seine Predigten. Anna ist in tiefer Trauer und weiß nicht, wie ihr Leben weitergehen wird. Wenn der neue Priester keine Haushälterin braucht, muss sie einen Neuanfang wagen. Doch es gibt noch ein anderes Problem. Josefs letzter Wunsch war eine Einäscherung und Anna soll seine Asche im Meer verstreuen. Niemand von den Trauergästen weiß, dass sie einen leeren Sarg beerdigen. Da Anna seit ihrer Fahrprüfung nicht mehr Auto gefahren ist, nimmt sie Fahrstunden bei ihrem alten Fahrlehrer Manfred Tanner, der zwar damals der Schwarm aller Frauen war, aber nie eine Partnerin fürs Leben gefunden hat. Sie braucht dringend Unterstützung für die lange Fahrt Richtung Norden.
Bogdahns neuer Roman präsentiert eine sehr sympathische Heldin, die eine ganze Dorfgemeinschaft zusammengehalten hat. Sie gründete und betreute zahlreiche Gruppe, so dass ihr keine Zeit blieb, sich um ihr Privatleben zu kümmern. Immer wieder werden Episoden aus Annas Vergangenheit und Geschichten der Dorfbewohner erzählt. Das geschieht mit viel Empathie und Humor. Eine wichtige Rolle spielt auch der Mirabellenbaum vor dem Pfarrhaus. Aus den geernteten Früchten hat Anna nach einem geheimen Rezept jahrzehntelang Marmelade gekocht und zum großen Teil an die Dorfbewohner verschenkt. Der Duft der Früchte, die wunderschöne Landschaft rund um Blumfeld, die flirrende Hitze über dem See lassen den Schauplatz der Handlung sehr lebendig werden. Auch die vielen komischen Episoden tragen dazu bei, den Roman zu einem Wohlfühlbuch zu machen, das man schnell und gern liest.
Rezensionen von nishi93:
The House Witch 1 von Delemhach Emilie Nikota
Cosy Fantasy
The house witch ist endlich mal wieder ein Fantasy Buch, das etwas anders daher kommt. Ein männlicher Protagonist, der zwar so seine schwierige Vergangenheit und Familie hat, aber eine durchgehende Green flag ist.
Viele der nebencharaktere sind gut herausgearbeitet und bekommen ihre ganz eigene Zeit und Charakterentwicklung.
Manchmal ergeben sich sogar sehr herzliche Momente der Charaktere.
Auch die Katze Kraken hat sich ihren Platz auf dem Cover verdient, bekommt jedoch nicht ganz so viel Screentime.
Die erste Hälfte des Buchs hat mir wirklich extrem gut gefallen, danach drängte der romantische Aspekt etwas mehr nach vorne und es war mir ehrlicherweise manchmal zu langatmig / ich mag es nicht, wenn sich hier aufgrund fehlender Kommunikation so ein Tanz ergibt.
Trotzdem ist mein Fazit insgesamt sehr positiv und ich freue mich auf eine Fortsetzung!
Rezensionen von M:
Mirabellentage von Martina Bogdahn
Anna und das Leben
Anna, die Haushälterin und rechte Hand des Dorfpfarrers wird plötzlich aus ihrer jahrelangen Routine gerissen, als ihr Pfarrer überraschend stirbt, sie mit ihrer Trauer fertig werden muss, ihren langjährigen Arbeitgeber und auch anfreunden verloren zu haben und mit dessen letzten Wunsch an sie, seine Asche ins Meer zu bringen.
Außerdem schickt ihr der Vatikan einen neuen, ganz jungen Pfarrer . Sie weiß nicht wie es weitergehen soll, ob sie weiterhin gebraucht wird. In Annas Erzählungen erfährt man viel über sie, ihre Vergangenheit, die des yPfarrers, den sie von kleinauf kennt und über das Dorf und seine Bewohner, in dem sie schon ihr ganzes Leben lebt. Das Buch ist wunderbar geschrieben, ich konnte mir direkt alle Personen bildlich vorstellen und mir gefällt der feine Humor, mit dem die Autorin über das Dorf und Begebenheiten im Dorf berichtet.
Rezensionen von Tara:
Du musst mich vergessen von Rosie Walsh
Emotional, spannend & intensiv
„Du musst mich vergessen“ ist eine höchst spannende Liebesgeschichte von der britischen Autorin Rosie Walsh.
Die Handlung beginnt im September 2010 in Thailand mit der Hochzeit von Carrie und Johann. Für Carrie vollkommen überraschend kommen bewaffnete Männer herbei gestürmt, die Johann packen und mitnehmen.
Carrie bleibt vollkommen verstört zurück.
Im Anschluß wechselt die Handlung in das Jahr 2022. Inzwischen hat Carrie erneut geheiratet und lebt zufrieden und glücklich mit ihrem Mann Robin und den sechsjährigen Zwillingen in Devon.
Sie will wieder als Chirurgin arbeiten und muss dafür vier Tage nach Schweden fliegen. Bei der Suche nach einer Unterkunft stößt sie im Internet auf ein Foto von Johann.
Der Schreibstil von Rosie Walsh ist unglaublich mitreißend. Sie versteht es Emotionen zu vermitteln und Spannung aufzubauen, so dass ich direkt gefesselt war.
Die Handlung wird aus der Perspektive von Carrie geschildert. Sie war mir auf Anhieb sympathisch und ich konnte ihre Gefühle und Gedanken gut nachvollziehen.
Über knapp 500 Seiten wird hier in 39 kurzen Kapitel Spannung aufgebaut. Es gibt immer wieder unvorhersehbare Wendungen, die dafür gesorgt haben, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Außerdem ist die Kombination aus Spannung und Emotionen so einzigartig, dass mir beim Lesen fast die Luft weggeblieben ist.
Ich fand schon die vorherigen Bücher der Autorin großartig, aber mit diesem hat sie sich selbst übertroffen. Es ist so intensiv, atmosphärisch und fesselnd, dass ich bis zur letzten Seite mitgerissen wurde und es dann zufrieden, berührt und mit Tränen in den Augen zugeklappt habe.
Rezensionen von Odina:
Tödliche Freundinnen von Tess Sharpe
Durchwachsen
Der Thriller "Tödliche Freundinnen" wurde von Tess Sharpe verfasst und erschien am 11. März 2026 im Suhrkamp Verlag. Das Buch umfasst 364 Seiten und das Cover wirkt bereits bedrohlich. In der Geschichte geht es um Mel und Chloe, die sich als Jugendliche sehr nahestanden. Jahre später soll Mel ihre verschwundene ehemalige Freundin finden und nach Hause bringen.
Doch bei der Suche in der kanadischen Wildnis stoßen nicht nur alte Gefühle, sondern auch lange verdrängte Geheimnisse und die Geschichte um Toby Dunne wieder an die Oberfläche. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, wird jedoch durch verwirrende Zeitsprünge und Perspektivwechsel stellenweise unruhig. Zwar gelingt es ihr zu Beginn eine gute Spannung aufzubauen, doch im weiteren Verlauf verliert diese etwas an Kraft und wirkt insgesamt eher wechselhaft. Die Figuren sind klar und übersichtlich gezeichnet, bleiben emotional jedoch recht oberflächlich und gewinnen nur wenig an Tiefe. Insgesamt ist das Buch ein solider, aber eher durchschnittlicher Thriller, der mich letztlich leider nicht überzeugen konnte.
Rezensionen von C. P.:
Deadly Ever After - Blut und Schnee von T. S. Orgel
Düsteres was-wäre-wenn Szenario nach dem HappyEnd
Was wäre, wenn all die märchenhaften HappyEnds erst der Anfang einer viel schlimmeren Erzählung sind? Wenn Schneewittchen die Welt ins Chaos stürzt, während Rotkäppchen den Wolf jagt, der vielleicht gar nicht so böse ist, wie viele denken?
In ihrem neuen Roman werfen die Autoren-Gebrüder T.
S. Orgel sämtliche Schöne-Welt-Vorstellungen der Märchen komplett über den Haufen. Lassen die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen und bekannte Märchenfiguren Kämpfe ausfechten, von denen sie vorher nie zu träumen wagten.
Es sind keine Helden mehr übrig. (Zitat S. 361)
Der Roman entpuppt sich schnell als Wilder Ritt durch die Märchenwelt, in der Krieg und Unterdrückung herrschen. Verschiedene Märchenfiguren und -elemente sind geschickt in die Handlung eingebaut, seien es Frau Holle, der Froschkönig, Spinnräder und Spiegel, Rumpelstilzchen oder weniger bekannte Charaktere.
Ich hab da noch ein Aas im Ärmel. - Du meinst Ass? - Ich sagte, was ich meine. (Zitat S. 239)
Humor und Action kommen neben der Spannung ebenfalls nicht zu kurz und lockern die anfänglich düstere Grundstimmung angenehm auf. Die Hauptcharaktere schlagen verschiedene Wege ein, welche sich später wieder kreuzen. Dadurch bleibt die Handlung angenehm abwechslungsreich. Zum Inhalt selbst möchte ich gar nichts weiter verraten, da der gesamte Roman aus lauter Überraschungen besteht, die ich nicht spoilern möchte. An Einfallsreichtum hat es den Autoren hier definitiv nicht gemangelt. Von mir gibt es 5 von 5 roten Äpfeln für das Lesevergnügen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Silvia Grutze:
Die Namen von Florence Knapp
tauche ein in „die Namen“
Und mal ehrlich – wie schön ist bitte dieses Cover?
Das Design wirkt sehr modern und symbolisch – die verschiedenen Farbflächen und der Schatten könnten für unterschiedliche Identitäten, Wege oder Perspektiven stehen.
Der Titel „Die Namen“ vermitteln mir, dass es um Identität, vielleicht auch um Rollen, Beziehungen oder Selbstfindung geht.
Im Roman kommen Fragen auf wie:
• Wer sind wir – und wer wären wir unter anderen Umständen?
• Welche Bedeutung haben Namen, Zuschreibungen und Erwartungen?
• Wie sehr prägen uns Entscheidungen und Zufälle?
Du musst es lesen
• Wenn du gerne tiefgründige, eher nachdenkliche Geschichten liest
• Weniger Action, mehr Gefühl und Gedanken
• Perfekt, wenn du Bücher magst, die einen noch länger beschäftigen
Kein Buch für zwischendurch, sondern eines, das bleibt… noch lange nachdem man die letzte Seite geschlossen hat ✨
Wenn du magst: fang an es zu lesen-Kaufempfehlung !
Rezensionen von Bineira:
Nimm den Zwängen die Macht von Ulrich Voderholzer; Rebecca Schennach; Stefan Koch
Informativ und gut verständlich
Der Ratgeber "Nimm den Zwängen die Macht" will von Zwangsstörungen betroffenen Menschen dabei helfen, ihre Krankheit zu verstehen und ihnen Mut machen, gegen sie anzugehen. Die Autoren erklären, wie sich harmlose Marotten von einem krankhaften Zwang unterscheiden, wann eine Behandlung nötig wird und wie diese aussehen kann.
Ferner werden die Entstehung von Zwängen, ihre verschiedenen Formen und ihre Funktion beleuchtet. Dadurch werden die Betroffenen, die sicher Schuldgefühle wegen ihrer oft als peinlich empfundenen Störung haben, entlastet. Und dadurch wird auch klar, warum es so schwer ist, damit aufzuhören.
Als eine der erfolgreichsten Methoden zur Überwindung einer Zwangsstörung wird die Expositionsbehandlung im Rahmen einer Verhaltenstherapie angesehen. Dieses Verfahren wird hier ausführlich beschrieben. Außerdem werden Möglichkeiten aufgezeigt, Familienmitglieder und Freunde in den Prozess einzubinden. Verweise auf relevante Internetseiten und Literatur runden das Ganze ab.
Das Buch informiert kenntnisreich und in für medizinische Laien gut verständlicher Sprache über diese belastende Erkrankung und bietet Hilfestellung zu ihrer Bewältigung an. Besonders wichtig finde ich, dass die Hintergründe für das Zwangsverhalten anschaulich beschrieben werden. Zu Verstehen, warum ich etwas tue, ist der erste Schritt, um es zu ändern. Doch werden schwer Betroffene die vorgestellte Behandlung nicht ohne professionelle Hilfe durchführen können. Darauf weisen die Autoren auch mehrfach hin.










