Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Daggy:
Horst von Haartoll von Ingo C. Schoenleber
Horst mit der best gestylten Frisur sucht nach einem Entführer
Das Cover zeigt Horst mit seiner sprichwörtlichen Haartolle, vor sein Gesicht hält er eine Lupe, sein vielfältig einsetzbarer Föhn schaut aus der Jackentasche hervor und zusätzlich sprüht er Haarspray in die Luft.
Hier wird schon ganz klar, dass die Haare eine wichtige Rolle spielen. So beginnt das Buch im Bad, wo der Schniegel-Igel in zweistündiger Arbeit gebändigt wird, danach geht es aber auch noch zum befreundeten Friseur.
So gestylt landet Horst im Park, hier hat er sein Detektivbüro. Als er einen Anruf von „der besten Mama der Welt“ erhält, die ihren Otto sucht, den sie entführt wähnt, freut er sich über den Auftrag. Etwas unkonventionell macht Horst sich auf die Suche nach dem Hund. Zum Glück begegnet ihm Detleva, die ihm clever zur Seite steht.
Die Konstellation einfältiger Detektiv und kluges Mädchen gibt es ja häufig in Detektivgeschichten. Horst ist allerdings schon ein sehr überzeichnetes Exemplar, das macht die Geschichte sehr witzig. Aber manchmal war es doch etwas viel Klamauk für meinen Geschmack. Sehr gut haben mir die Illustrationen, die zwischendurch noch kleine Comis enthielten, gefallen. Durch diese Sprechblasen, die große Schrift und die vielen witzigen Zeichnungen macht das Lesen des Buches Grundschülern viel Spaß.
Rezensionen von praja:
Crown of War and Shadow von J. R. Ward
Hört es lieber als Höhrbuch
Ich hatte bei Crown of War and Shadow ehrlich gesagt ziemlich hohe Erwartungen, vor allem, weil ich über J. R. Wards frühere Bücher schon so viel Gutes gehört habe. Und der Anfang hat mich auch wirklich erstmal abgeholt.
Den Einstieg fand ich richtig stark. Ich mochte die Protagonistin da sehr gerne, die düstere Atmosphäre war genau mein Ding und ich hatte direkt Lust auf diese Welt.
Es hatte am Anfang dieses schwere, finstere Gefühl, bei dem man denkt: Ja, okay, da kommt jetzt was richtig Gutes.
Leider ist das für mich dann aber ziemlich schnell gekippt.
Was mich am meisten gestört hat, war die Art, wie der große Plot plötzlich ins Spiel geworfen wurde. Auf einmal wird in einer Taverne quasi erklärt, worum es eigentlich geht, und natürlich ist die Protagonistin dann irgendwie die krasse Auserwählte. Für mich kam das viel zu plötzlich. Da gab es vorher einfach keinen richtigen Aufbau, keine Spannung, die sich dahin entwickelt hat, sondern es fühlte sich eher so an, als würde die Handlung plötzlich sagen: „So, jetzt geht’s los, hier ist der Hauptplot, nimm ihn bitte einfach hin.“
Danach wurde es für mich leider nicht besser, weil dann erstmal super lange kaum neue Infos kamen. Ich hatte ständig das Gefühl, auf Antworten zu warten, aber stattdessen zog sich vieles einfach. Dazu kamen für mich sehr lange, verschachtelte Sätze, die das Lesen zusätzlich anstrengend gemacht haben. Irgendwann war ich so raus, dass ich aufs Hörbuch gewechselt bin — und damit war es tatsächlich besser. Als Hörbuch konnte ich der Geschichte deutlich entspannter folgen und fand sie dann insgesamt auch ganz nett.
Auch die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten hat für mich nicht immer richtig funktioniert. Es gab Momente, die spannend hätten sein können, aber oft wirkte die Verbindung zwischen ihnen auf mich eher sprunghaft. Mal war da Spannung, mal Nähe, mal Misstrauen, aber für mich hat sich das nicht immer sauber aufgebaut angefühlt. Ich hätte mir gewünscht, dass ihre Dynamik mehr Raum bekommt und nachvollziehbarer wächst, statt zwischendurch einfach so da zu sein, weil die Geschichte es gerade braucht.
Am Ende hatte das Buch für mich definitiv gute Ansätze: eine tolle düstere Atmosphäre, einen starken Einstieg und eine Grundidee, aus der man viel hätte machen können. Aber die Umsetzung war mir zu holprig, zu langatmig und an manchen Stellen zu sehr aus dem Nichts.
Nach allem, was ich über ihre früheren Bücher gehört habe, hatte ich einfach höhere Erwartungen — und die wurden für mich leider nicht erfüllt.
Rezensionen von Daggy:
Alle meine Mäuse von Montse Junyent
Aufwendiges Pappsachbuch über Geld
Dieses Pappbilderbuch wendet sich schon an Vierjährige und mir gefällt es sehr gut, dass sie hier leicht verständlich etwas über Geld erfahren. Zunächst lernen wir die Mäusegeschwister Mo und Netti kennen. Netti bleibt immer ganz ruhig und dann folgt ihre Idee. Mama hat heute Geburtstag und die beiden haben kein Geschenk.
Aber im Hutladen gibt es einen Strohhut mit einer roten Blume. Seinen Preis können wir unter einer Klappe sehen. Leider haben die beiden kein Geld, aber Netti weiß, dass die Bank Geld hat. Aber Frau Pinke-Pinke lehnt es ab ihnen Geld zu geben und wenn wir die Karte in den Geldautomaten stecken, sehen wir, dass der Kontostand bei 0 ist. Auf dem Markt bietet ihnen das Huhn an Eier einzusortieren. Wenn wir den Eierkarton öffnen, sehen wir den Preis. Auf der nächsten Seite gibt es einen Umschlag, in dem das verdiente Geld ist. Das wandert auf der nächsten Seite in die Kasse, allerdings bleibt etwas übrig, das kann ins Sparschwein, das wir zusammenbasteln können.
Die Geschichte ist kindgerecht erzählt und das Buch wurde sehr aufwendig hergestellt. Neben Dingen wie den Geldautomat, wo man eine Karte bewegen kann, gibt es auch noch rote Button in denen kleine Aufgaben stehen, die die Kinder erledigen können. Eine wunderbare Idee, die hier sehr gut umgesetzt wurde und die schon kleinen Kindern zeigt, wozu wir Geld benötigen.
Rezensionen von Daggy:
Gute Nacht, kleine Kehrmaschine! von Lena Walde
Gute-Nacht_Geschichte für Fans von Straßenreinigungsmaschinen
Die kleine Kehrmaschine auf dem Cover hat Augen statt Scheinwerfer und so wird sie zu einer Person, die handelt. Im Herbst fährt sie bei Dämmerung vom Hof, dort stehen noch andere Fahrzeuge der Straßenreinigung. Eine Fahrerin fegt mit de Fahrzeug die Blätter zusammen. Dann kommt der Laubsaugwagen und sammelt die Blätter ein.
Am Abend flüstert die Kehrmaschine dem Laubsaugwagen zu „Träume schön und gute Nacht!“ Als nächstes tritt der Glascontainerwagen auf und leert den grünen Container. Auch ihm flüstert die kleine Kehrmaschine am Abend ihren Spruch zu und natürlich auch dem Streufahrzeug, dass auf der nächsten Seite unterwegs ist.
Die kleinen Reime mit den sich wiederholenden Gute-Nacht-Wünschen lesen sich sehr gut und aus Erfahrung weiß ich, dass solche Fahrzeuge die Kinder einfach faszinieren und sie genaues über sie wissen wollen. Hier steht aber mehr die Gute-Nacht-Geschichte im Vordergrund als der Einsatz der Fahrzeuge.
Rezensionen von Daggy:
Leselöwen - Komm, wir lesen gemeinsam! - Der kleine Drache Krümel von Barbara van den Speulhof
Spannende Drachengeschichte zum Lesen lernen
Witzig sieht er aus der kleine orange Drache mit den Pausbäckchen, der auf dem Cover zu sehen ist.
Der kleine Drache Krümel kann eigentlich alles, nur das Feuerspeien gelingt ihm, im Gegensatz zu seinen Mitschüler*innen, nicht. Zum Glück muss er nicht wie sein Kollege mit demselben Problem als Alternative pupsen.
Es ärgert ihn zwar gewaltig und besonders schlimm wird es, wenn sich Dulli über ihn lustig macht. Bei einem Klassenausflug gibt es aber Regeln und eine davon lautet, dass kein Feuer gespukt werden darf, denn es geht zu dem Menschen. Wir erleben also den Schulalltag aus Sicht der Drachen, die die kleinen Menschen, die sie niedlich finden, beobachten. Ihre Lehrerin stellt ihnen dann die Aufgabe, gleiches und verschiedenes zu benennen. Zum Ende des Buches stellt sich dann heraus, dass Krümel eine ganz besondere Fähigkeit besitzt, ähnlich wie die Figur aus dem Bilderbuch „Ein klein wenig anders“.
Das Buch eignet sich sehr gut zum Lesen üben, denn es sieht vor, dass der gute Leser einen Großteil des Textes liest, für die Leseanfänger gibt es kurze Einschübe in Farbe mit Silbentrennung. Es gibt auch viele Geräusche, wie „Flapp, flapp“ beim Fliegen und wunderschöne Illustrationen. Zum Ende der vier Kapitel gibt es Aufgaben, die die Kinder erledigen können.
Ein Buch, in dem der kleine Drache viel erlebt. Da ist seine Klasse, Dulli, der sich lustug macht, Freunde, die ihn unterstützen. Eine Oma, die ihn verseht, ein Arzt- und ein Zoobesuch und Papas Geburtstagsfeier. Sicher werden sich die Kinder gut in seine Gefühle reindenken können und am Ende mit Krümel seinen Erfolg genießen können.
Rezensionen von Daggy:
Bildermaus - Trau dich, kleiner Otter! von Julie Leuze
Spannendes Erstleserbuch mit kleinen Bildern zum Mitlesen
Während seine zwei Geschwister hinten ganz klein im Wasser zu sehen sind, sitzt der Otter Oskar noch auf einem Baumstamm, denn er mag nicht ins Wasser gehen. Es ist ihm zu kalt und zu tief und er kann auch noch gar nicht schwimmen.
Da muss ich kurz eine kleine Episode einfügen, denn in meinem ersten Aufklärungsbuch erfuhr ich, dass Fischotter von Natur aus schwimmen können.
Sie sehen, ich habe es bis heute behalten, wenn ich auch nicht weiß, was es zu meiner Aufklärung beitrug.
Aber zurück zum Buch! Als Mama am nächsten Tag zum Jagen aufbricht, warten die Kinder nicht zu Hause, sondern machen sich auf zum See. Nur Oskar möchte lieber nicht mit. Obwohl er sehr gerne Fische mag, reichen ihm doch die Kafer an Land. Weil die Geschwister ihm versprechen, dass er am Ufer bleiben darf, trottet er dann doch mit und sucht nach einer fetten Schnecke. Leider wird dann ein Seeadler auf ihn aufmerksam und so kommt Oskar in Gefahr.
Das Buch wendet sich an Vorschulkinder, denn im Text werden immer wieder Worte durch kleine Bildchen ersetzt, die die Kinder dann „lesen“ können. Ein Wörterbuch am Ende des Buches erklärt, für welche Begriffe die Bilder stehen. Diese Art des Mitlesenss verlangt von den Kindern schon eine gute Konzentration, er es gibt ihnen auch Selbstvertrauen und zeigt, das Lesen Spaß macht.
Durch die Großbuchstaben und die sehr schönen naturgetreuen Illustrationen, liest sich das Buch mit den drei Kapiteln sehr gut und die Kinder werden sich freuen, dass Oskar sich am Ende im Wasser sehr wohlfühlt.
Rezensionen von lanaliest:
Bakterien – die heimlichen Helden von Peter Wohlleben
Bakterien als Helden! Gibt’s das überhaupt?
Eigentlich haben Bakterien keinen guten Ruf … der Titel dieses Buches behauptet jedoch das Gegenteil und das Inhaltsverzeichnis gibt schon mal einen vielversprechenden Ausblick.
Das Cover ist ein typisches Sachbuchcover, das den Titel bildlich darstellt … einfach, nicht überladen, durch die Farben trotzdem nicht langweilig.
Das Cover stimmt auf das Thema ein.
Der Autor erklärt einfach und verständlich die vielen „Einsatzgebiete“ von Bakterien und ihre dortigen Aufgaben und Funktionen. Meiner Meinung nach muss man kein Kenner der Materie sein, um dem Text folgen zu können … ich finde, es ist alles gut erklärt. Was vielleicht noch ein tolles Goodie gewesen wäre, wären Fotos/Zeichnungen zu den im Buch vorkommenden Bakterien bzw. zu deren Aufbau/„Körperbau“ gewesen. Ich habe die beschriebenen Details/Mikroorganismen des Öfteren gegoogelt, weil mich ganz einfach interessiert hat, wie sie aussehen.
Der Autor beschreibt nicht nur heldenhafte Bakterien (zumindest für mich beschränkt sich die Bedeutung von „heldenhaft“ auf Bakterien, die uns im täglichen Leben unterstützen und uns Gutes tun), sondern auch die „bösen“ kleinen Kerlchen … Bakterien, die krank machen und Schaden anrichten können. Es ist also von allem etwas dabei.
Ich finde das Buch sehr gut gegliedert. Es gibt einen guten Überblick über das Leben, die Eigenschaften und „Aufgaben“/Funktionen von Bakterien und erläutert auch, wieso Bakterien diese Aufgaben erfüllen, wieso Bakterien das tun, was sie tun … Achtung Spoiler: auch Bakterien leben nicht altruistisch und wollen für ihre Dienste entlohnt werden. Mit seiner bildhaften lockeren Sprache, die oft von einem Augenzwinkern begleitet wird, schafft es der Autor die unscheinbaren Helferlein bzw. Widersacher ins Rampenlicht des Interesses zu befördern und zeigt sehr beispielhaft, wie aufregend das Leben von Mikroorganismen eigentlich ist und wie sehr sie unseren Körper und unser Leben beeinflussen.
Die Informationen, die das Buch liefert, wirken gut recherchiert und im Kapitel „Anmerkungen“ sind 24 Seiten an Quellenangaben zu finden. Ich bin keine Mikrobiologin, aber alles wirkt sehr stimmig und logisch.
Ich finde, alle Infos sind gut aufbereitet und wiedergegeben. Eine spannende Lektüre mit vielen neuen, aktuellen Forschungsergebnissen, die Bakterien für mich in einem neuen, bisher unbekannten Licht erscheinen lassen. In dieser Art und Weise habe ich Bakterien noch nie betrachtet und kennengelernt. Obwohl kein Krimi, ist dieses Buch für mich eindeutig ein Pageturner! … Auch wenn ich an manchen Stellen die Bilder vermisst habe.
Rezensionen von mel:
School of Talents 9: Neunte Stunde: Schatzfieber! von Silke Schellhammer
Die School of Talents erlebt ein neues spannendes Abenteuer mit seinen einzigartigen Schülern, die alle ihre eigenen besonderen Fähigkeiten besitzen. Ob sich unsichtbar zu machen, sich in ein Tier zu verwandeln oder Dinge vergrößern zu können.
Das Cover ist schön gestaltet mit den verschiedenen Schülern bei einer Ausgrabung, die auch Thematik des Buches ist.
Es wirkt altersentsprechend gestaltet und die Integration des Titels in die Szene selbst finde ich ist eine coole Idee.
Die Schrift hat eine angenehme Größe, und relativ kurze Sätze, also perfekt geeignet für jüngere Leser oder zum Vorlesen durch die Eltern.
Das alle Bände einzelnd voneinander lesbar sind, finde ich sehr schön, da kann sich jedes Kind die Bücher raussuchen, die es thematisch am ansprechensten findet, anstatt über Themen zu Lesen, die es nicht interessant findet.
Die Geschichte selbst ist auch interessant geschrieben und die mysteriösen Vorkomnisse die sich um die Ausgrabungsstätte ranken und wie die Kinder diesem auf den Grund gehen.
Insgesamt ein spannendes Thema für jüngere Leser, mit einer Mischung aus Fantasie und Schulalltag, wo die Freundschaften klar im Fokus stehen, was ich als eine wichtige Thematik empfinde für die Altersgruppe.
Rezensionen von askyfullofpages:
Fünf, sechs, sieben, acht von Ewald Arenz
Das Leben lebt sich vorwärts
Dieses Buch hat mich wirklich berührt. Vor allem durch die Frage, wie sehr einen vergangene Entscheidungen ein Leben lang begleiten können. Ich glaube, viele kenne dieses Gefühl, sich zu fragen, was gewesen wäre, wenn man sich damals anders entschieden hätte.
Mich hat vor allem die Frage beschäftigt, was passiert, wenn man zu lange an einer Vorstellung festhält, anstatt sich der Realität zu stellen.
Das Buch zeigt sehr eindrücklich, wie Erinnerungen und Sehnsüchte unser Leben beeinflussen können.
Sehr berührend fand ich, wie feinfühlig erzählt wird, dass Entscheidungen der Eltern ihre Kinder oft noch viele Jahre später prägen und dass manche Verletzungen mit der Zeit nicht einfach verschwinden.
Das Buch arbeitet nicht mit großen Dramen. Es erzählt einfach vom Leben. Es geht um Reue, Verantwortung, Beziehungen, dem Älterwerden und die Frage, ob man irgendwann lernt, die Vergangenheit loszulassen, um im Hier und Jetzt zu leben.
Am Ende hat mich das Buch daran erinnert, dass man das Leben nur vorwärts leben kann.
Ich kann das Buch allen empfehlen, die ruhige, tiefgründige Geschichten mit viel Gefühl mögen.
Rezensionen von PMelittaM:
Pina fällt aus von Vera Zischke
Ein Roman, der gut tut
Pina Luxen lebt mit ihrem erwachsenen autistischen Sohn Leo alleine, während sie arbeitet, besucht er eine Werkstatt für behinderte Menschen. Einmal in der Woche geht sie für sich und ihre Nachbarin Inge einkaufen, so lange bleibt Leo bei Inge, viel länger als eine Stunde ist das aber nicht möglich, denn dann bekommt Leo Panik.
Eines Tages bricht Pina auf dem Nachhauseweg vom Einkaufen zusammen und landet im Koma auf der Intensivstation. Nun ist es an der Hausgemeinschaft, mit Leo klar zu kommen und sich um ihn zu kümmern.
Ich kann mir die Situation Pinas gut vorstellen, ich war auch einmal pflegende Angehörige, und wäre mir dasselbe wie Pina passiert, wäre mein Pflegling hilflos zu Hause gewesen. Auch hier weiß zunächst niemand, was überhaupt los ist, wo Pina bleibt, zum Glück ist Leo gerade nicht alleine. Aber Inge ist schon 86, Witwe und hat sich schon länger nicht wegen der Treppen aus dem Haus getraut. Auch die beiden anderen Hausbewohner, die das Problem nach und nach mitbekommen, haben ihre ganz eigenen Sorgen. Und dennoch rauft man sich irgendwie zusammen. Das war wirklich schön zu lesen.
Vera Zischke hat Erfahrung mit diesem Thema, sie hat aber nicht nur Leo und Pina authentisch dargestellt, sondern auch alle anderen Charaktere des Romans, manche Entwicklungen habe ich nicht kommen sehen, alles wirkte aber immer echt, wenn auch vielleicht manchmal ein bisschen überspitzt.
Mir hat es gut getan, diesen Roman zu lesen, und ich hoffe, dass er viele Leser:innen findet, von mit gibt es auf jeden Fall eine uneingeschränkte Leseempfehlung.











