Kunden em pfehlungen
Rezensionen von clematis:
Morgen blüht die Wilde Malve von Patricia Koelle
Blumenbotschaften
Johanna versteht sich mit Wildblumen oft besser als mit Menschen, reist auf Anraten ihres Großvaters von der Nord- an die Ostsee, wo möglicherweise weitere Nachfahren von Kapitän Fiete Flömer leben. Und tatsächlich trifft sie in Ahrenshoop auf Cousinen und Cousins und entdeckt obendrein noch ein altes Herbarium, welches sie weit in die Vergangenheit schweifen lässt.
Auf besonders ruhige und anschauliche Art verknüpft Patricia Koelle spannende Informationen rund um Blumen und deren Botschaften mit der Geschichte einer jungen Frau, die erst ihren Weg finden muss. Interessante Begegnungen mit empathischen Menschen bereichern Johannas Entwicklung, welche wir vor dieser schönen Naturkulisse begleiten dürfen. Angenehm legt sich eine friedvolle Stimmung über die Zeilen, zeigen das Einlassen auf die Pflanzenwelt und das Hören auf die innere Stimme den rechten Weg. Inspiriert von den Taten ihrer Vorfahren spürt unsere junge Hauptfigur, was für sie wirklich wichtig ist, sodass sie sich endlich auch persönlich und beruflich entfalten kann. Verdeutlicht werden ihre Möglichkeiten noch durch Abstecher in die Vergangenheit, als Frauen ausschließlich für Kirche, Küche und Kinder zuständig gewesen sind. Von den gut vorstellbaren Figuren sticht neben Johanna und Remy natürlich Großvater Wolf Himmel besonders hervor, ist es doch er, der die Ahnensuche angestoßen hat.
Wilde Malven und viele andere Botschafter aus der Welt der Blumen bekommen hier eine Stimme. Wer die Natur und ihre geflüsterten Nachrichten liebt, der wird auch dieses Buch zu schätzen wissen.
Rezensionen von Daggy:
Das Glücksauto Sonny und der Funkelstern von Karin Jenta
Wie wir uns besser um unsere Umwelt kümmern könnten
Auf dem Cover sehen wir Tom, der als Adoptivkind bei Anne und Michael lebt. Er schaut mit dem Fernglas in den Himmel, denn vom Funkelstern tauchen immer wieder Rüsseltiere auf.
Ein Paar dieser ungewöhnlichen Tiere, die aufgrund ihres Rüsseln ein wenig wie sitzende Elefanten aussehen, lebt bei ihnen in der Garage.
Als sie dann drei Baby bekommen, machen die, allen voran die quirlige Stups, viel Unsinn. Sie sind clever und denken sich wilde Streiche aus.
Michael hat ein ganz besonderes Auto gebaut. Sonny lädt sich mit Sonnenstrahlen auf, die an Michaels Tankstelle getankt werden können. Es gibt noch viele anderen Autos und andere Fahrzeuge, die so betankt werden. Aber Sonny kann noch etwas ganz besonderes, er kann Suchen und dabei hat er wohl schon häufiger verlorene Personen wiedergefunden. Außerdem beruhigt die Fahrt mit ihm die Mitfahrer.
Tom hat sich dafür eingesetzt kein Plastik zu verwenden und wird dafür in Berlin geehrt. Dies ist eine der kleinen Geschichte aus denen das Buch besteht. Als sein Freund Jimmy wegzieht, tröstet Tom ihn und verspricht ihn mit Sonny am neuen Wohnort zu besuchen. Als Stups verschwindet, hilft Sonny bei der Suche nach dem kleinen Rüsseltier. Die Geschichte als Willi, ein Mitschüler von Tom, verschwindet und rauchend in einem Häuschen von Sonny gefunden wird, hat mich dagegen etwas verwundert, zumal er und seine Mutter sehr aggressiv sind. Zum Glück kann Sonny da beruhigend einwirken.
Die Geschichten sind vielfältig und erzählen von Freundschaft und Familie, vieles ist Alltag, aber sowohl die Rüsseltier als auch der Stern, von dem sie kommen entspringen der Fantasie. Sonny ist sicher auch ein Wunschauto, dass keine fossilen oder andere Brennstoffe benötigt, der einfach Sonne tankt.
Rezensionen von Lerchie:
Der große Weihnachts-Kaufhaus-Klau von David Walliams
Empfehlung nur für Print
Am Abend vor Weihnachten hat Elvis nur den Wunsch endlich seinen Papa kennen zu lernen. Im riesigen Londoner Spielzeugkaufhaus trifft er ihn wirklich, denn er Kaufhausweihnachtsmann ist sein Papa. Doch dann werden die beiden versehentlich im Kaufhaus eingeschlossen und kommen einem furchtbaren plan auf die Schliche.
Eine Band fieser Weihnachtselfen will den Safe knacken und das Fest ruinieren. Doch da sind Elvis und sein Papa dagegen.
Meine Meinung
Ich habe ja das E-Book gelesen und ich bin überzeugt, dass sich die Printausgabe wesentlich besser lesen lässt. Das Problem ist zunächst die Minischrift, bei der selbst ein normal sehender Mensch ohne Brille seine Probleme hätte. Man sollte denken, dass sich dies auf eine E-Reader wie Tolino vergrößern ließe. Das tat sie auch, aber um welchen Preis! Das Buch ist ja auch illustriert. Bei der vergrößerten Schrift sind die Illustrationen weg und die Schrift ist oft nur am Rande, manchmal auch bis zur Mitte, aber oft auch nur am Rand buchstabenweise zu sehen. Und dann manchmal auch noch chaotisch. Das heißt, dass z. B. ein Satz erst einige Zeilen tiefer weitergeht, oder beendet wird. Damit will ich sagen, dass es sehr schwierig zu lesen war, was wohl beim Printexemplar besser sein dürfte. Da der Autor dafür ja nichts kann, denn das ist ein großer Fehler des Verlags. Will ich das nicht so hoch bewerten, denn die Geschichte selbst ist klasse. Elvis hat also seinen Papa kennen gelernt und zwar als er in der Nacht in das Kaufhaus ging weil er für seine Mutter ein Geschenk suchte. Wie er da hinein kam, das verrate ich nicht. Was in dem Kaufhaus alles passierte, als die beiden die Safeknacker überraschten und wie es geschehen konnte, dass das Kaufhaus am Ende ein Trümmerhaufen war, aber letztendlich wieder im alten Glanz erstrahlte, das verrate ich auch nicht. Auf jeden Fall war das Buch spannend, die Geschichte hat mir gefallen und für diese würde ich gerne fünf Sterne vergeben. Doch ein bisschen Abzug muss sein, also vier Sterne. Meine Empfehlung ist, nicht das E-Book zu kaufen, Wie es auf dem Kindle aussieht, kann ich nicht sagen, da ich es dort nicht laden konnte Am besten kauft man das Printexemplar.
Rezensionen von Lulu24:
Die gute Fee mit der schlechten Laune (1). Der Wunschperlen-Auftrag von Emma Flint
Freche Fee
Molli Mandala ist eine besondere Fee, nicht immer nur zuckersüß und rosarot, sondern von zu viel Feenstaub, Zuckerwatte und heiler Feen-Welt auch schnell gelangweilt. Sie möchte auch mal Zwiebelsuppe statt Zuckerwatte und Abenteuer statt Fröhlichkeit. Sie hat ihren eigenen Kopf, richtet oft ein wenig Chaos an, hat aber das Herz auf dem richtigen Fleck! Daher gewinnt sie gleich die Sympathie der jungen Leser)innen) und nach den ersten lustigen Pannen im Feenreich wird es bald spannend, aber darüber werde ich natürlich nicht mehr verraten.
Optisch auffallend ist das tolle Design, beginnend beim violetten Cover mit metallisch glänzenden Anteilen, dem tollen Farbschnitt der Seiten bis hin zu dem schwarz-violetten Druck. Immer wieder sind Textteile durch Schrifttyp oder Farbe hervorgehoben, so dass es leichtfällt, dem Text zu folgen und nicht die Orientierung in großen Textblöcken zu verlieren. Besonders originell sind die phantasievollen Bezeichnungen wie Bananenschalenausrutschgefährlich oder Mucksmäuschennachtschattenstill. Diese fördern nicht nur die Freude an kreativer Sprache, sondern fordern auch zum genauen Lesen heraus, was zugleich durch die farblich unterschiedliche Gestaltung der Wortteile erleichtert wird.
Eine tolle Lektüre für alle etwas erfahreneren jungen Leser ab 8 Jahren, voller Phantasie, Witz und Spannung und garantiert nie langweilig! Schön, dass schon ein neuer Band in Aussicht steht!
Rezensionen von Daggy:
Lottie Brooks: Total chaotische Weihnachten von Katie Kirby
Chaos pur
Chaotisch ist das wichtigste Wort auf dem rosa Cover! Wenn ihr ganz genau hinschaut, dann sehr ihr ganz unten Lottie mit ihrer Truthahnmütze, die sie beim Wichteln in der Schule bekommt.
Das Buch beginnt am 30. November und endet in der Neujahrsnacht. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wieviel Chaos in dieser Zeit möglich ist.
Da gibt es Lotties Ex-Freund Daniel, den Franzosen Antoine, der Lottie, warum auch immer, ma petite Mülleimer nennt und ihre Hamster, die in ihrem Zimmer leben. Dann ist da noch Lotties Familie, ihre von den Weihnachtsvorbereitungen zu Recht völlig überforderte Mutter, ihr besonnener Vater, Bruder Toby, der gerne Streiche macht und die Baby-Schwester Bella, die als erstes Wort „Kacka“ sagt. Später reisen auch noch andere Familienmitglieder an, die zur Vergrößerung des Chaos beitragen.
In den täglichen Berichten wird die Situation immer schlimmer und dankt Lottie „Kopf-in-den-Sand-stecken“- Theorie ist der 1. Weihnachtstag an Chaos kaum zu überbieten.
Dieses Tagebuch der vorweihnachtlichen Geschehnisse liest sich mit viel Witz, wenn mir auch manchmal der Humor etwas zu ekelhaft ist. Auch die Häufung der chaotischen Situationen, die teilweise voraussehbar sind, haben mich oft überfordert. Die Illustrationen bestehen aus Strichfiguren, die aber meist sehr aussagekräftig sind. Der Buchschnitt wirkt dagegen, wie sie ganz normales Weihnachtsbuch. Echte Lottie-Fans werden jubeln!
Rezensionen von Daggy:
Biografie einer Fliege von Jaap Robben; Birgit Erdmann
Es passiert einiges in dem kurzen Leben
Ein kleines leinengebundenes Büchlein mit goldenen Buchstaben und einem kleinen Bild von einer Fliege, die sich mit zwei Beinen am Kopf kratzt, erzählt von dem 23tägigen Leben einer männlichen Fliege.
Zwischen zwei Laternen fliegt ein Vogel, von dem wir später erfahren, dass es sich um einen Bussard handelt.
Aber zunächst geht es zu dem Hundehaufen, auf dem das Ei gelegt wurde. Von der Eltern erfahren wir, dass der Vater durch eine zusammengerollte Zeitung starb. Die Mutter wird unser Fliege zwar treffen, aber nicht erkennen. Am dritten Tag fliegt die fertige Fliege aus der Larve und im Buch sehen wir ein zweiseitiges Portrait des Tieres. Am fünften Tag stürzt sich die Fliege ins Bussardauge und damit beginnt so etwas wie eine Freundschaft, denn die beiden tauschen sich über die Dinge des Lebens aus.
Die Farben, in denen das Buch gedruckt wurde beschränken sich auf blau und schwarz und damit wird die Erzählung aufs Deutlichste ergänzt.
Ich empfinde des Buch als kleines Meisterwerk. Es hat Tiefe und Humor, schöne Illustrationen und es zeigt, dass eine lebenslange Freundschaft auch nur 23 Tage andauern kann.
Rezensionen von Daggy:
Ein kleines bisschen groß von Kairi Look
Innige Liebe zwischen Tigersohn und seiner Mutter
Auf dem gelben Cover sehen wir die Tigerin und ihren kleinen Sohn, der ein Maßband in der Pfote hält.
Dieser kleine Tiger hat Geburtstag und schon treffen sein kleinen Gäste mit Luftballon und Geschenken ein. Nach den jungen Tigern kommen auch die anderen Verwandte und Freunde. Der Tiger sitzt auf seinem Stühlchen und freut sich.
Dann wird gespielt und erstaunlich viel Torte gegessen. Als dann am Abend alle gegangen sind, klettert der kleine Tiger auf einen Baum, doch als sich die Tigermama unter den Baum legt, fallen kleine Tropfen auf ihre Nase und auf ihre Schnurbarthaare. „Meine Streifen sind schief“ jammert der kleine Tiger. Als Mama ihm erklärt, dass das am Wachsen liege, meint der Tigerjunge „Aber ich bin traurig, dass ich so schnell wachse.“ Danach tröstet ihn seine Mama auf liebvolle Weise.
So gerne unsere Kleinen auch auf der einen Seite groß sein wollen, so macht ihnen das auch ein wenig Angst, sie würden lieber nur „Ein kleines bisschen groß“ werden. Hier geht die Tigermutter so liebevoll mit dem Kleinen um, sie versteht ihn und geht auf seine Angst ein. Die Illustrationen sind Ton in Ton gezeichnet und zeigen uns erst die tolle laute Party und dann die zarte Liebe zwischen Mutter und Sohn.
Rezensionen von Daggy:
Ein ganz normales Wunder von Woody Brown
Schwierig zu beurteilen
Der Autor Woody Brown ist ein nicht-sprechender Autist, der lediglich über eine Buchstabentafel kommuniziert. Zusammen mit seiner Mutter hat er auf diese Weise College-Abschüsse gemacht und dieses Buch geschrieben.
Das Buch besteht aus Episoden über unterschiedliche Menschen, einige sind Neurodivers, anders arbeiten in der Tagesstätte, in der sie gemeinsam den Tag verbringen.
Dieser Ort ist ziemlich heruntergekommen und die Angestellten haben bis hin zum Leiter keine entsprechende Ausbildung oder Erfahrung.
Die Erzählperspektiven wechseln immer wieder. So berichtet der Autist Walter, der wohl dem Autor entspricht, in der Ich-Form, ebenso ist es bei der empathische Aushilfe, die Studentin Ann. Was ich mich da frage, ist: es ist sehr schwierig sich in einen neurodivers denkenden Menschen hineinzuversetzen, aber wie schwierig muss es dann andersherum sein? Oder anders: kann eine Mansch autistisch sein, wenn er die Empfindungen anderer nachempfinden kann?
Hier gibt es viele Menschen über die berichtet wir, am Rande geht es um die Eltern, insbesondere um Walters Mutter, die ihre Arbeit aufgibt, um dem Sohn einen Schulabschluss zu ermöglichen. Aber auch um Jorges Mutter, die ihre Verantwortung an die Tageseinrichtung weitergibt und die den Sohn aufgegeben hat.
Es wird von einer Kassiererin berichtet, die die Gruppe Behinderter beim wöchentlichen Besuch des Kaufhauses beobachtet und sich überlegt eine Ausbildung zu machen, um in dem Heim arbeiten zu können. Carlos arbeitet als ungeschulter Betreuer und er schafft es ohne verbale Kommunikation eine Verbindung zu den Betreuten aufzubauen. Leider kennt sich Dave, der Leiter der Einrichtung, nur in der Verwaltung aus, er kümmert sich meist um die Finanzen.
Der Einblick in die Denkweise eines Autisten hat mich sehr bewegt, ebenso die fehlende Förderung durch die Einrichtung oder die Familien. Das die einzelnen Stränge keinen Zusammenhang hat und keine durchgehende Geschichte erzählt wurde, gefiel ir ebenso wenig wie die dramatische Entwicklung zum Schluss.
Selten habe ich ein Buch so wenig einschätzen können, wie dieses. Das Lesen lohnt sich aber auf jeden Fall.
Rezensionen von Lerchie:
Stolz, Vorurteil und Hexerei von Melinda Taub
Wilde Hexerei
Was Lydia Bennet an Reife und Verantwortungsbewusstsein fehlt, macht sie durch Lebenslust, Witz und eine Portion Magie wett. In dieser originellen Neuerzählung von Stolz und Vorurteil, schildert Lydia die wahren Ereignisse und deren Folgen aus ihrer Sicht. Die ganze Familie Benet leidet darunter, da es einen männlichen Erben gibt.
, den nur an einen solchen geht das Vermögen über. Doch Lydias Schwester Kitty ist eine Katze, ihr Liebhaber Wickham ein Dämon, Da0xcy ohne Humor. Da sollte man erst mal sehen, wie er auf Hexerei reagiert. Aber Lydia muss begreifen, dass Versprechen eine eigene Macht besitzen, überhaupt als Hexe. Diese Adaption vereint all den Witz, die Stärke und Romantik von Stolz und Vorurteil und schenkt Lydia eine unerwartete Erlösung.
Meine Meinung
Ganz so leicht und vor allem flüssig ließ sich dieses Buch leider nicht lesen. Im Gegenteil. Es gab immer wieder Hindernisse im Form von Zeitsprüngen. Wobei ich nichts gegen Zeitsprünge an sich habe. Sofern sie markiert und bezeichnet sind. Doch hier hörte ein Abschnitt auf, und beim nächsten befand ich mich in einer anderen Zeit! Wohlgemerkt, ein Abschnitt, kein Kapitel! Und auch dann sollte die Zeit vermerkt sein! Ich war die ersten 80 – 100 Seiten total verwirrt und verstand nicht, was da überhaupt passierte. Dann wurde es etwas besser, aber die Zeitsprünge blieben, waren aber nicht mehr so abrupt. Auch hatte ich mich wohl etwas daran gewöhnt. Später, viel später wurde mir dann klar, dass Lydia einen Bericht über ihr Leben schrieb. Doch wie das alles kam und zusammenhängt, wieso sie Kitty verlor und wer der eigentliche Gegenspieler Lydias war, das muss der geneigte Leser selbst lesen. trotz dieser Kritikpunkte war es spannend, hat mich allerdings nicht wirklich richtig gefesselt. Es hat mir aber durchaus gefallen, und mich einigermaßen gut unterhalten. Etwa die zweite Hälfte gefiel mir richtig gut trotz der Kritikpunkte. Für Jan Austen Fans eine Leseempfehlung und von mir trotz der Kritikpunkte noch vier Sterne.
Rezensionen von Daggy:
Wer macht hier Buh?! von Jeanne Willis
Ein Riesenspaß zum Vorlesen
Auf dem Cover ist schon der ganze Königshof und das grüne Gespenst zu sehen.
Wenn wir das Buch aufschlagen, ist alles auf der Doppelseite grün. Da ist der grün-grüne Wald und das grün-grüne Schloss. Die nächste Seite ist unterteilt und zeigt uns die Räume, in einem schläft der König auf einer Couch.
Da kommt mit einem „Buh!“ ein ebenfalls grünes Gespenst. Der König verdächtige zunächst seine Frau ihn mit dem „Buh!“ erschreckt zu haben. Aber bald wird auch die Prinzessin, die viele grüne Matratzen auf ihrem Bett liegen hat, erschreckt. Sie verdächtig ihre Bruder, der alles von sich weist und den Ritter verdächtigt. Der fängt den Narr, der auch nicht „Buh!“ rief, der aber eine gute Idee hat und vorschlägt alles im Schloss rot anzumalen, damit man den grünen Geist besser sehen kann.
Die witzigen Gestalten fallen durch ihre stechenden, erstaunt schauenden Augen auf und die Geschichte lässt sich so schön vorlesen, weil die Kinder viel Spaß an diesem Humor haben.
Ich denke, dieses Buch wird wieder ein Dauerbrenner in unsrer Vorlesekiste, eine Enkel sind auf jeden Fall begeistert.











