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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von simone.h1:

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Mieze undercover von Mina Teichert

Katze

Michaela "Mieze" Moll fühlt sich nach längerer Babypause vom Haushalt und reinen Mutterdasein überfahren und beschließt trotz Gegenwind wieder arbeiten zu gehen. Ihr Vater, ein ehemaliger Polizist organisiert ihr daraufhin einen Job als "Sekretärin" auf einem Polizeirevier. Doch Mieze kann ihr Nase nicht aus den Ermittlungen lassen, sodass sie unerwartet Teil eines Undercovereinsatzes wird.

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Das Buch ist bekanntermaßen angelehnt an die Person von Daniela Katzenberger, was die Autorin gut umgesetzt und auch durchgezogen hat. Diesbezüglich fand ich das Buch wirklich gelungen, auch wenn natürlich jegliches Klischee bedient wurde!

Es handelt sich natürlich um ein sehr einfaches, aber auch lustiges Buch, welches sehr gut für Zwischendurch geeignet ist! Leider hat mir wirklich auf weiten Teilen die Spannung gefehlt, was sich nicht per se mit den andren Aspekten widersprechen muss. Teilweise hat mich die Erzählung aber sehr an die Shopoholic-Reihe erinnert, was durchaus sehr positiv für dieses Buch spricht!

Es handelt sich letztendlivh um ein wirklich nettes Buch, das zum Schmunzeln bringt, aber natürlich nicht besonders fordernd ist!

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Mieze undercover

Rezensionen von manu63:

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Nachtspiel von Catherine Shepherd

Nachtspiel

Nachtspiel ist der zweite Thriller der Autorin Catherine Sheperd in dem die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz eine der Hauptpersonen ist. Nach mehreren Leichenfunden sieht sich Julia plötzlich im Mittelpunkt der Ereignisse die in der Vergangenheit ihren Anfang nahmen.

Der Autorin ist ein dichter und spannungsgeladener Thriller gelungen der auf mehrere Pfaden bis zum furiosen Ende der Geschichte gelangt.

Immer wieder habe ich gerätselt wie die Ereignisse zusammen hängen und wer nun der tatsächliche Täter ist. Die Arbeit von Julia wird interessant beschrieben und die Akteure werden gut gezeichnet. Einige wenige Male konnte ich Julias Gedankengängen nicht folgen, aber letztendlich wurde mir klar was sie zu ihrem handeln bewegte. Die einzelnen Charaktere bereichern die Geschichte und passen gut in den gesamten Ablauf der Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, der Handlung konnte ich gut folgen und durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven konnte ich weit in die Gedanken und Motive der Protagonisten eindringen. Insgesamt eine lohnenswerte Lektüre.

Nachtlicht kann gelesen werden ohne den ersten Band Mooresschwärze zu kennen, wobei ich jedoch immer empfehlen würde, die Bände in chronologischer Folge zu lesen damit man den vollen Lesegenuss hat.

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Nachtspiel

Rezensionen von manu63:

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Kleiner Streuner - große Liebe von Petra Schier

Weihnachtswunsch

Kleiner Streuner – große Liebe ist der aktuelle Liebesroman zur Weihnachtszeit aus der Feder der Autorin Petra Schier. Socke ein kleiner streunender Hund bekommt kurz vor Weihnachten ein neues Heim. Da Eva ihn nicht bei sich wohnen lassen kann, kommt Socke erst mal bei Andre unter. Da Socke beide mag, wäre es ihm am liebsten, wenn Eva einfach auch zu Andre ziehen würde, aber das ist nicht so einfach dennoch hoffe Socke dass das Schicksal einen günstigen verlauf nimmt.

Die Autorin erzählt eine zauberhafte Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen die eigentlich zusammen gehören, es aber aus unterschiedlichen Gründen nicht schaffen das zu sehen. So muss der Weihnachtsmann und seine Elfen ebenso nachhelfen wie Socke. Alle Romantikerinnen unter den Leserinnen werden die Geschichte lieben, wer sich nicht auf Romantik und ein wenig Zauber einlassen kann, dem wird die Geschichte zu kitschig und süß sein. Mir hat sie jedenfalls gut gefallen und die unterschiedlichen Perspektiven aus denen erzählt wird, lassen den Roman lebendig und unterhaltsam sein. Am besten gefällt mir immer wieder wenn Socke erzählt wie er alles empfindet. Herzerfrischen naiv und aus Hundesicht werden große Probleme plötzlich klein.

Kleiner Streuner – große Liebe ist nicht der erste Roman mit Hund den Petra Schier geschrieben hat und sie lässt im neuen Roman auch Personen aus den Vorbänden auftauchen. Das finde ich ganz nett, da ich einige der Geschichten kenne und es so ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Protagonisten gibt. Die Geschichten der Bücher sind in sich abgeschlossen und man kann jedes Buch einzeln lesen. Der Schreibstil ist schnörkellos und lebendig, langatmige Füller gibt es nicht und auch einige Liebesszenen wurden geschmackvoll eingebaut.

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Kleiner Streuner - große Liebe

Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:

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Kleiner Streuner - große Liebe von Petra Schier

Spannende Unterhaltung!

Ausgerechnet bei der Hochzeit von Jugendfreunden erfährt Max, dass seine Verlobte Sarah ihn schon lange mit seinem eigenen Bruder Tobias betrügt. Er zieht die Konsequenzen und setzt sie sofort vor die Tür. Gleichzeitig bricht er jeden Kontakt zu seinem Bruder ab.

2 Jahre später sind die beiden jedoch gezwungen mehrere Tage gemeinsam in ihrem Elternhaus zu verbringen.

Die Clique von früher trifft sich wieder und dabei stellt sich heraus, dass niemand genau weiß, wo Sarah die letzten beiden Jahre verbracht hat. Aber ihr Koffer wird im Wald gefunden und nun ist tatsächlich klar, dass sie vermisst wird. Anonyme Botschaften per SMS, Gerüchte und Vermutungen machen die Runde und als noch eine weitere junge Frau aus dieser Gruppe tot aufgefunden wird, geraten Max und sein Bruder rasch ins Visier der Ermittler.

Mit den beiden Kommissaren Jenny und Leo hat Petra Johann ein Duo geschaffen, das weder supercool, noch frei von Fehlern agiert, aber sympathisch, herzlich und engagiert die Ermittlungen vorantreibt. Und diese gestalten sich wirklich kompliziert – denn abgesehen von aktuellen Ereignissen, wird die Vergangenheit aufgearbeitet.

Es ist eine gut durchdachte Geschichte, in der zahlreiche komplexe Beziehungen aufgezeigt und von den Ermittlern entwirrt werden müssen. Dazu kommen Überraschungen und unerwartete Zeugen, die Jenny und Leo und damit auch den Leser dazu zwingen, alles mehrfach komplett neu zu überdenken.

Spannung von der ersten bis zur letzten Seite und eine logische Auflösung garantieren wirklich gute Krimiunterhaltung! Bitte mehr davon!

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Kleiner Streuner - große Liebe

Rezensionen von MrsFoxx:

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Kleine Stadt der großen Träume von Backman Fredrik

Wir sind die Bären aus Björnstadt

Wenn die Last einer ganzen Stadt auf den Schultern einer Gruppe eishockeyspielender Jugendlicher liegt…
Zu Anfang lernen wir die Protagonisten kennen, die uns im Laufe der Geschichte mehrmals über den Weg laufen. Wir erfahren ihre Träume, ihre Laster und was den jeweiligen Antreibt. Auch über Freundschaften, Zusammengehörigkeit und die Volkssportart Scham wird einiges erzählt.

Allgemein ist der Unterton der Geschichte eher düster aber dennoch hoffnungsvoll, denn die Juniorenmannschaft wird’s schon richten.
Nach etwa 150 Seiten nimmt die Geschichte endlich Fahrt auf und konnte mich endlich mitreißen. Doch dann taucht man ein in eine zutiefst schockierende, aufrüttelnde und zum Nachdenken anregende Story, die mich auch nachhaltig beschäftig.
So manchen Darsteller möchte ich gerne selbst vermöbeln, wie Benji es manchmal tut. Und einige andere hätte ich gerne in den Arm nehmen und trösten können.
Fredrik Backman hat eine tolle Art, diesen Roman seinen Lesern näherzubringen. An seine Schreibweise musste ich mich anfangs erst gewöhnen, aber mir gefallen die unterschiedlichen Blickwinkel sehr. Und auch die Lebensweisheiten, die er uns mit auf den Weg gibt, können sich sehen lassen. Abgesehen vom etwas zähen Anfang lässt sich dieses Buch flott und fesselnd lesen und wartet mit einigen Überraschungen für seinen Leser auf. Nicht immer schöne.
Auf dieses Buch muss man sich einlassen. Mit Haut und Haar, dann bekommt man eine tolle Geschichte wie sie das Leben schreiben könnte. Und bitte nicht vom Eishockey irritieren lassen, es zählt meiner Ansicht nach der Mannschaftsgedanke – Zusammenhalt! – und könnte auch durch allerhand andere Teamsportarten ersetzt werden.

Fazit: Keine leichte Kost und ein Buch auf das man sich einlassen muss um eine mitreißende Geschichte über Zusammenhalt und Menschlichkeit zu erhalten. Eine Leseempfehlung spreche ich trotz des zähen Einstiegs gerne aus.

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Kleine Stadt der großen Träume

Rezensionen von Leserin71:

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Der Zerberus-Schlüssel von Schilddorfer Gerd

Überzeugend und Überragend

He did it again!
Gerd Schilddorfer hat schon drei Vorgänger-Bücher zu "Der Zerberus-Schlüssel" geschrieben. Jeder dieser Bände steht für sich und kann ohne Kenntnisse der vorhergehenden gelesen werden. Dennoch empfiehlt es sich, die Bände in der Reihenfolge zu lesen.

Auf 814 Seiten entführt uns Gerd Schilddorfer in andere Welten (China, England, Afrika, Pazifik) und in andere Zeiten (200 v.

Chr., 19. Jahrhundert, 2. Weltkrieg, Wendezeit), alles mit einem engen Bezug zur Gegenwart. Die Haupthandlung spielt diesmal in Berlin. Kommissar Calis ermittelt im Fall von vier ermordeten Männern in Berlin als eine erhängte Mumie auftaucht.
Parallel dazu wird Llewellyn Thomas ein Paket zugestellt, das eigentlich an jemand anderen adressiert ist. Was er darin findet, alarmiert ihn sehr und lässt ihn Kontakt aufnehmen mit weiteren Mitstreitern - und schon ist John Finch wieder dabei und mit ihm tolle Fluggeräte und natürlich sein Papagei und Amber Rains.
Wie dann aber der Meisterdieb Alexander Reiter alias Rebus und der vatikanische Geheimdienst Pro Deo in die Sache verwickelt sind, sollte jeder selbst lesen.

Meine Meinung:
Ich bin bekennender Schilddorfer Fan. Auch dieser John-Finch-Thriller hat mich wieder überzeugt und nicht nur mich, auch meinen Mann, der eigentlich sehr wenig liest, aber sich einen neuen Schilddorfer nicht entgehen lässt.
Schön, dass diesmal wieder Thomas Calis und Martina Trapp von der Partie sind, dass Rebus eine wichtige Rolle bekommt, dass Finch so tolle Flugeinlagen liefern darf, dass ein paar nette Nebenfiguren dazu kommen, dass die T-Shirts von den Computerspezialisten wieder für Lacher sorgen und dass am Ende alle zusammen kommen fü ein überzeugendes Finale, das nur geschmälert wird vom Verrat des Einen, der eigentlich immer die Strippen zieht.
Ausgezeichnet gefallen hat mir die Aufbereitung der Geschichte im fernen Asien. Was die Komet dort gemacht hat und wie der erste Kaiser von China seine Unsterblichkeit vorbereitet hat, wusste ich bisher nicht genauso wenig welche Plünderungen dort vorgenommen wurden.
Die spannende Schatzsuche findet ein Ende, bei dem die vielen, vielen Handlungsstränge schön zusammen geflochten werden und ein Gesamtbild ergeben.


Sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sterne für dieses Lesehighlight.

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Der Zerberus-Schlüssel

Rezensionen von Leserin71:

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Letzte Worte von Rolf von Siebenthal

Lesehighlight des Jahres 2017

Eines meiner Lesehighlights des Jahres 2017 ist definitiv "Letzte Worte" von Rolf von Siebenthal. Ich hatte schon andere Krimis von ihm gelesen und freute mich auf den zweiten Fall von Bundeskriminalpolizist Alex Vanzetti und der Journalistin Zoe Zwygart. Ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil!

Als die Berner Ständerätin Eva Bärtschi in ihrem Haus erschossen aufgefunden wird, soll Vanzetti die polizeilichen Untersuchungen leiten.

Zoe hingegen will wieder einen guten Artikel für die Berner Nachrichten und recherchiert auf eigene Faust. Als sie gezwungermaßen zusammenarbeiten müssen, entdecken sie Spuren zu einem Geheimnis, das 40 Jahre zurück liegt und sie und Zoes Grosi in höchste Gefahr bringt.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist ein echter Pageturner. An einem regnerischen Nachmittag habe ich es fast in einem Rutsch ausgelesen. Die Spannung ist von Anfang an hoch und steigert sich immer weiter. Gerade wenn ich gedacht hatte, jetzt stünde die Lösung bevor, ereigneten sich wieder Sachen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Die Lösung war sehr überzeugend und doch überraschend.

Da der Krimi in Bern spielt und der Friedrich Reinhardt Verlag auch in der Schweiz angesiedelt ist, verwundert es nicht, dass die Rechtschreibung den Regeln des Schweizer Hochdeutsch (z. B. liess statt ließ) folgt. Sehr nett fand ich die Flüche auf Schweizerdeutsch, italienisch und französisch.

Die Protagonisten sind mir sehr sympatisch und zeigen auch eine gewisse Tiefe. Dass es zwischen Alex und Zoe ein bisschen knistert ist ein zusätzlicher Reiz.

Das Nachwort enthüllt, dass reale Begebenheiten als Grundlage für die sonst rein fiktive Geschichte dienen.

Mein Fazit:
Dieser Krimi, der mich im wahrsten Sinn des Wortes nicht mehr losgelassen hat, bekommt sehr gerne von mir 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung für alle Krimiliebhaber aber auch Geschichtsinteressierte.

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Letzte Worte

Rezensionen von yellowdog:

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Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken von John Green

Turtles all the way down

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken hat den Originaltitel “Turtles all the way down“, der mir sogar noch besser gefällt. Es ist ein Jugendbuch, aber auch mehr, auf jeden Fall intelligent geschrieben. In erster Linie ist es ein einleuchtendes Buch über Zwangsstörungen und wie dass das Leben einer Jugendlichen beeinflusst.

Die 16jährige Aza kann sich ihren Ticks nicht entziehen, dabei ist die Angst vor Bazillen und Krankheiten am schlimmsten. Zusätzlich quält sie manchmal der Gedanke Fiktion zu sein, daher verletzt sie sich manchmal selbst, um sich zu beweisen, das sie real ist.
Seit 5 Jahren geht sie schon in Therapie und nimmt Medikamente, aber viel hilft das nicht.
Das beeinflusst natürlich auch ihre aufkeimende Liebesbeziehung zu David, dessen Vater verschwunden ist.
Selbst ein Kuss zwischen ihnen wird für Aza zum Problem. Von ihrer Mutter fühlt sich Aza zu sehr behütet.
Dabei ist sie intelligent und hofft zu studieren.
Wirklich dauerhaft ist ihre lange Freundschaft zu ihrer besten Freundin Daisy (ein erfrischender und gelungener Charakter), aber da sich Aza immer viel zu sehr auf ihre Ängste konzentriert ist auch diese Beziehung manchmal nicht ohne Spannungen. Daisys Humor und ihre Bodenständigkeit helfen jedoch.
Diese Abschnitte mit den beiden haben mir am Besten gefallen, die zwischen Aza und Dave sind vorsichtig und verhalten. Das ist aber auch gut so, der Roman wird nie zum reinen Liebesroman. Das Gesamtergebnis überzeugt!

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Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

Rezensionen von SweetSmile:

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Der letzte erste Kuss von Bianca Iosivoni

Wenn aus Freundschaft Liebe wird...

persönliche Wertung:

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass dieses Buch hier mein erstes der Autorin ist. Mittlerweile habe ich allerdings noch zwei weitere von ihr auf meinem SUB liegen, die einfach nur darauf warten gelesen zu werden!
Bei "Der letzte erste Kuss" kann ich nicht mal so genau sagen, ob es das Cover oder der Buchtitel war, der mich zuerst in seinen Bann gezogen hat.

Wahrscheinlich die Verbindung aus Beidem! ♥ Der letzte erste Kuss ist für mich ein so wunderschönes Versprechen, welches mich gleich träumen lässt. Ein erster Kuss ist immer etwas ganz besonderes und wenn es dann auch noch der erste Kuss mit der großen Liebe ist... Perfekter geht es ja eigentlich gar nicht. :) Das Cover ist einfach der Wahnsinn, es greift den Titel so unglaublich gut auf. Die beiden jungen Menschen sehen sooo glücklich aus - ein tolles Paar! Besonders berühren mich die Gesten. Dieser Kuss strahlt eine solch besondere Zärtlichkeit aus. Ich bin einfach nur begeistert, welche intensiven Gefühle dieses Cover transportiert! Es weckt in mir den drängenden Wunsch, genau die gleiche Situation erleben zu wollen. Wie ihr seht, ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus! Ich bin eben einfach begeistert und da habe ich noch nicht mal angefangen von der Geschichte zu berichten. ♥
Zur Geschichte: Der Schreibstil der Autorin hat mich sofort mitgerissen. Es hat ungelogen keine 3 Seiten gedauert bis ich ein Teil dieser Geschichte war! Ich habe mich gleich richtig wohl gefühlt. Bianca Iosivoni schafft es, mit ihren Worten direkt ins Herz zu treffen. Es ist soooo schön, ich hätte ewig weiterlesen können.
Elle ist eine wundervolle Protagonistin. Gleich auf den ersten Seiten hat sie mich überzeugt. Ihre offene, liebenswerte Art ist toll. Besonders begeisterte mich, dass sie so taff ist und so herrlich schlagfertig vor allem in Gegenwart von Luke. :) Der Schlagabtausch zwischen den Beiden ist ein absolutes Highlight der Geschichte. Ich musste so oft schmunzeln und an einigen Stellen hätte ich beide am liebsten angefeuert, weil ich ihren Neckereien einfach ewig hätte "zuhören" können. Und schon wieder komme ich ins Schwärmen... Ich habe mich Hals über Kopf in die Hauptprotagonisten dieses Romans verliebt! ♥
Auch Luke ist ein herzensguter Mensch, auch wenn die Frauenwelt seiner Umgebung dies vielleicht etwas anders sehen könnte... *grins* Mich beeindrucken vor allem seine Freundschaftsqualitäten. Hier ist er einfach unschlagbar!
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Elle und Luke erzählt. Ich liebe ja Bücher, die so aufgebaut sind, dass man die Gedanken- und Gefühlswelt aller Hauptprotagonisten (wenn es nicht zu viele sind) miterlebt. So lernt man in diesem Fall Elle, sowie Luke viel besser kennen.
Auch die Clique der Beiden, welche in der First - Reihe ja zu jedem Teil die Hauptakteure bietet, finde ich super. Es sind ganz unterschiedliche Charaktere, die alle auf ihre eigene Weise besonders, einzigartig und spannend sind. Außerdem liebe ich die Idee, alle Protagonisten in den Folgebänden wieder zu treffen!
Die Probleme, die Elle und Luke mit sich herumtragen sind sehr bedeutend für die Entwicklung der Geschichte. Mir gefällt sehr gut, dass sie aber eben nicht alles überschatten. Sie beeinflussen das Leben, machen es aber nicht unmöglich überhaupt zu leben. Für mich transportiert die Geschichte auch die Gewissheit, dass man alles schaffen/überwinden kann, wenn man die richtigen Menschen an seiner Seite hat und nicht aufgibt. Und, dass Freundschaft und Vertrauen der Schlüssel zum Glück sind! ♥


Fazit:

Eine der schönsten Liebesgeschichten meines Lesejahres 2017! Humorvoll, sexy und berührend - eine Geschichte, die direkt ins Herz trifft! ♥

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Der letzte erste Kuss

Rezensionen von Lagoona:

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Kleine Stadt der großen Träume von Backman Fredrik

Keine leichte Abendlektüre, aber absolut lesenswert

Es geht um eine kleine unbedeutende Kleinstadt irgendwo im Nirgendwo, irgendwo in Schweden.
Eine Kleinstadt, in der es eigentlich nicht viel zu berichten gibt.
Eine Kleinstadt, die in sich ruht - sollte man das wohl meinen.
Weil es hier nicht wirklich viel Optionen gibt, dreht sich fast ausschliesslich alles um
einen Sport, der die Bewohner am Leben erhält:
Eishockey

Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt ist unschlagbar und das ist es doch,
was ein gutes Zusammenleben ausmacht.

Zumindest sollte man das annehmen.
Keiner ahnt, dass sich hier bald alles ändern wird. Das ein einziger Abend, eine einzige Handlung einer
einzigen Person einen Stein zum Rollen bringen wird, etwas auslösen wird, das viele Leben verändern wird.

Meine Meinung:

Wer hier eine verträumte Kleinstadtidylle erwartet, ein verträumtes Städtchen, in dem man sich wohlfühlt,
der ist falsch gewickelt. Die Geschichte rund um Björnstadt ist alles andere als eine leichte Lektüre.
Ich war teilweise von den Vorkomnissen sehr geschockt und habe mit den Bewohnern mitgelitten.
Dank des tollen Schreibstils von Bachmann hatte ich wirklich das Gefühl überall hautnah und live dabei zu sein, selbst bei den Eishockeyspielen habe ich mitgefiebert, obwohl ich mit Eishockey wirklich nun gar nichts am Hut habe.

Obwohl diese Buch alles andere als eine harmlose Gute-Nacht-Geschichte ist, bin ich doch begeistert, berührt, erschrocken und vor allem beeindruckt von der Tiefgründigkeit. Ich gebe 5 Sternchen

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Kleine Stadt der großen Träume