Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Vicky:
Freund oder Feind - das ist hier die Frage!
Das Cover ist toll gestaltet, es gefällt mir wieder sehr und passt außerdem gut in die Optik der anderen Bände dieser Reihe.
'Spiel mit dem Feuer' ist bereits der sechste Band der Buchserie 'Die Chroniken der Seelenwächter' von Nicole Böhm. Unter 'Was bisher geschah' gibt es eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse wodurch man sich einfach und schnell wieder in die Geschichte rund um die Seelenwächter einfindet - das finde ich sehr gut und vor allem hilfreich wenn man länger nichts damit zu tun hatte!
Die einzelnen Kapitel sind aus Sicht von unterschiedlichen Personen geschrieben.
Hauptsächlich berichten Jaydee und Jess aber dazwischen reihen sich auch immer wieder andere Personen ein. Die Kapitel fliegen nur so dahin, die Geschichte ist total spannend und ehe man sich’s versieht hat man bereits wieder das Ende von diesem Band erreicht. Sehr interessante, spannende und rasante Geschehnisse spielen sich hier ab, das Ende ist allerdings total fies!
Zum 'Bonusmaterial': Die Vorschau auf den nächsten Band macht wie immer Lust sofort weiterzulesen – vor allem da das Ende dieses Teiles wieder total fies ist! Die Bilder der Charaktere, es werden am Ende zwei 'neue' besprochen, sind super gelungen, diese gefallen mir wieder ausgesprochen gut :-) Immer wenn ich denke die Bilder können nicht mehr besser werden, werde ich doch wieder überrascht! Durch die 'Besprechung' erfährt man außerdem noch mehr Details über die Figuren und fühlt sich ihnen dadurch noch etwas näher.
Fazit: ACHTUNG - Nicole Böhm erzeugt mit ihren Seelenwächtern absolute Suchtgefahr!
Rezensionen von begine:
Mitfahrer gesucht - Traummann gefunden von Kyra Groh
Ganz nett
Ganz nett
Die Autorin Kyra Groh hat den Roman „Mitfahrer gesucht – Traummann gefunden“ geschrieben.
Der Roman fängt leicht und lustig an, so richtig für Zwischendurch.
Die 28jährige Romy fährt oft von Hamburg nach Frankfurt und zurück. Weil sie nicht gerne allein fährt, bietet sie eine Mitfahrgelegenheit an.
Ihre Mutter macht sich Sorgen, wie Mütter eben sind. Romys Mutter ist aber etwas speziell, aber sonst in Ordnung.
Dann fährt Leon mit seinem Hund mit. Die Gespräche sind ganz gut und dann hat sie auch noch beruflich mit ihm zu tun.
Bis dahin war ich mit der Geschichte ganz zufrieden. Später gibt es ein bisschen zu oft Wiederholungen in den Rückblicken.
Das hin und her in der Liebesgeschichte und der Beziehung mit Romys Freund ist ziemlich langatmig und einfach zu lang. Weniger ist manchmal mehr.
Rezensionen von heinoko:
Vier Morde und ein Weihnachtsbraten von Godau Angelika
Perfekt komponiert
Ein ganz raffinierter Plot: Ein historischer Roman, ein Krimi in der Vergangenheit, eine Geschichte über eine moderne Familie mit 2 Kindern und 2 Katzen in der Gegenwart – und das alles miteinander, übereinander – aber nicht durcheinander!
Wer die ersten beiden Bücher der Autorin über Granny kennt, der wundert sich in diesem dritten Band über nichts mehr.
Granny ist die Ururgroßmutter von Sabrina und hat die Fähigkeit, in einer Art Zeitreise aus dem Ende des 19. Jahrhunderts kommend hin und wieder bei Sabrina in der Gegenwart aufzutauchen und sie um Hilfe zu bitten. Im vorliegenden Buch gibt es im Umfeld von Granny und ihrem Verlobten Heinrich einen Mord, Granny wird entführt, Heinrich unter Hausarrest gestellt. Sabrina muss sich allerlei einfallen lassen zur Rettung von Granny und Heinrich – und das auch noch in der Vorweihnachtszeit…
Das Buch zu lesen ist kurzweilig und vergnüglich. Die schräge Geschichte, die fröhliche Erzählweise, die humorvollen, herzerfrischenden Konversationen, die stets vorhandene gleichbleibende Spannung, die kleinen versteckten Hiebe gegen Obrigkeiten, für Emanzipation oder gegen den weihnachtlichen Konsumwahn, die richtig gut recherchierten Ausflüge in die Zeit Kaiser Wilhelm des II. – dieses perfekt komponierte Buch zu lesen ist kurzweilig, vergnüglich und macht rundum einfach nur Spaß..
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Café Morelli von Gemin G. R.
Franziska, 13 Jahre aus Mils,
In diesem Buch geht es um Joe, einen walisischen Jungen mit italienischen Wurzeln. Seine Mama und sein Nonno (=Opa) betreiben ein Café, das aber im Moment nicht sehr gut läuft, und sie haben pro Tag 2 - 4 Gäste. Die Mutter will das Café verkaufen, aber Joe hat immer wieder neue Ideen, um etwas zu verbessern.
Schließlich bekommt sein Opa einen Schlaganfall und muss ins Krankenhaus. Joe ruft seine Cousine Mimi aus Italien an, um ihr Bescheid zu sagen und sie kommt kurz darauf nach Wales, um im Café auszuhelfen.
Mimi wird in dem Buch als wunderhübsch und als junge Dame bezeichnet. Alle Jungs in der Stadt verlieben sich in sie – auch Joe. Mimi kann sehr gut kochen, doch Joe’s Mama ist nicht davon abzuhalten, das Café zu verkaufen. Und während Nonno im Krankenhaus liegt, erzählt er auf einem Aufnahmegerät in kleinen Stücken die Entstehung von Café Morelli und dem 2. Weltkrieg, der damit auch etwas zu tun hat. Am Ende hat Joe eine sehr gute Idee, die das Café retten könnte.
Ich persönlich würde das Buch ab 10 Jahren empfehlen, da es sehr einfach geschrieben und leicht zu verstehen ist. Die ganze Handlung im Buch ist leicht vorhersehbar und am Anfang zieht sich das Buch ziemlich. Was ich sehr unlogisch finde, ist, dass er sich in seine eigene Cousine verliebt und dass seine Mama schon bei jeder Kleinigkeit ausflippt.
Ich weiß nicht, ob das an der Übersetzerin liegt oder ob das auch im Original so ist, aber das Buch ist ein wenig auf Volksschulniveau geschrieben, aber die Handlung ist dann an einigen Stellen doch zu heftig, um das Buch schon ab 8 Jahren zu empfehlen.
Was aber andererseits wieder toll ist, sind die Rezepte vorne und hinten im Buch. Wie gesagt, das Buch ist etwas einfach, aber im Großen und Ganzen nett erzählt.
Rezensionen von yellowdog:
Mitfahrer gesucht - Traummann gefunden von Kyra Groh
amüsant
Ein vergnüglicher Roman, der beweist, das leicht nicht gleich flach sein muss. Der Roman lebt vor allen durch seine glänzenden Dialoge, vor allen zwischen Romy und Leon
Sie lernen sich durch die gemeinsame Reise von Hamburg nach Frankfurt kennen.
Gespickt ist der Roman mit vielen Serien-Referenzen: Gilmore Girls, Dexter, Mad Man, Game of thrones uva.
Dasist ein wichtiges Element für den Roman. Wer diese Anspielungen alle nicht versteht, hat vermutlich nicht allzu viel vom Buch.
Die Konstellation mit einer gemeinsamen Auto-Reise zusammen mit einem fast Fremden und einen großen Hund erinnert leicht an Jojo Moyes, wie auch teilweise der Humor.
Für eine originelle Erzählweise arbeitet die Autorin anfangs mit verschobenen Zeitebenen, die sich sinnvoll ergänzen. Das kommt aber nur im ersten drittel zum tagen, dafür gibt es später Perspektivwechsel.
Kritisch muss ich sagen, dass der Roman vielleicht etwas zu lang ist. Da hätte noch ein Handlungselement dazu kommen müssen, um den Umfang zu tragen. Daher ist das erste amüsante Drittel mit der gemeinsamen Autofahrt letztlich auch der Höhepunkt des Buches.
Rezensionen von yesterday:
In tiefen Schluchten von Anne Chaplet
Moderater Krimi aber eine wunderbare Region
Dieser Sommerkrimi rund um alte südfranzösische Traditionen und die Geschichte um das Land, die Bewohner und die Höhlen der Cevennen ist sehr stimmig und gut recherchiert. Die Figuren und ihre Handlungen sind großteils glaubhaft und nachvollziehbar. Seht stimmig sind auch die vielen Landschaftsbeschreibungen und Freizeitaktivitäten (die erwähnten Restaurants gibt es wirklich).
In der Geschichte rund um die Deutsche Tori, die mit ihrem Mann nach Belleville zog und ihre Freude Nico und Eva kommt aufgrund der erwähnten Beschreibungen leider die Krimispannung zwischendurch etwas zu kurz. Wer da auf einen stetigen Spannungsbogen hofft, wird enttäuscht. Stattdessen „schwappt“ der Krimi immer mal wieder in den Vordergrund, zieht sich dann aber fast so weit zurück, dass man diese Teile der Handlung fast vergisst.
Die Hauptfigur, ihr Alltag, ihre Sorgen, nehmen viel Raum ein. Mit viel Gefühl beschreibt die Autorin Toris Situation, zeigt ihre Beziehungen zu den Bewohnern des Dorfes und gibt mehr und weniger wichtigem Dorftratsch viel Raum. Manche Szenen, die zuerst eher belanglos wirken können, haben aber später dennoch viel Einfluss auf die Geschichte. Und obwohl schlussendlich ein altes Geheimnis gewissermaßen enthüllt werden kann, bleibt das Ende des Buches offen. Es fühlt sich nicht ganz fertig an, was auf eine Fortsetzung hindeuten könnte.
Durch dieses Buch lernt der Leser viel über die Gegend, die Menschen und die Orte in Südfrankreich und um Lust auf Urlaub in dieser Region zu wecken, ist es ideal. Wer gerne wandern geht, wird sich dort sehr wohl fühlen. Ein knallharter Krimi ist die Geschichte natürlich nicht. Mit den richtigen Erwartungen gelesen, unterhält „In tiefen Schluchten“ aber sehr gut.
Rezensionen von AngiF:
Das verborgene Leben der Meisen von Andreas Tjernshaugen
Geheimnisse
Bereits das Vorwort startet mit der wunderbaren Geschichte, wie es dazu kam, dass der Autor Andreas Tjernshaugen den Anstoß zum Schreiben seines Buches „Das verborgene Leben der Meisen“ erhielt und dann bin ich als Leserin bereits mitten drin im Leben der kleinen, geheimnisvollen Vögel. Mehr und mehr fasziniert bin ich von den Meisen bei der Lektüre des Buches und ich kann sehr gut verstehen, dass Andreas Tjernshaugen ihnen mit seinem Buch ein literarisches Denkmal setzen wollte.
Aufgelockert und in interessantem Schreibstil erzählt der Autor von seinen Beobachtungen. Seine verwendete Sprache ist aufgeschlossen und leicht verständlich. Er schafft es, mich in seinen Bann zu ziehen. Mit der Lektüre des Buches möchte ich dem Leben der gefiederten Wesen auf dem Grund gehen und sie ein bisschen besser verstehen lernen.
Von Herzen vergebe ich diesem Buch fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es natürlich weiter. Leser, die einmal etwas anderes lesen wollen, die der Natur ein Stückchen näher kommen wollen und die ihren Alltag etwas entschleunigen möchten, sind hier genau richtig – Meisen haben unglaubliche Geheimnisse und mit Andreas Tjernshaugen sehen wir in Zukunft sicherlich genauer hin, wenn uns die Vögel begegnen.
Rezensionen von Janine2610:
Hector und die Geheimnisse der Liebe von François Lelord
Die Kompliziertheit der Liebe
Band zwei der Hector-Reihe ist, ebenso wie Band eins, ein süßes Büchlein, das in einer wenig anspruchsvollen und leicht verständlichen Sprache geschrieben wurde und einfach Freude macht, darin einzutauchen. Anders als beim ersten Band würde ich an dieser Stelle aber dazu sagen, dass es nicht die optimale Geschichte für Kinder ist, da hierin die eine oder andere sexuell angehauchte Szene auftaucht und auch ein paar böse Machenschaften am Werkeln sind.
- Nicht unbedingt Stoff, mit dem man Kinder schon konfrontieren sollte.
In diesem Band ist mir auch aufgefallen, dass ich sehr stark mit den verschiedenen Charakteren mitgefiebert habe. Man neigt dabei dazu, sich auf gewisse Seiten zu stellen und seine liebsten Charaktere zu "verteidigen". - Das hat Spaß gemacht! Außerdem fand ich die Vielzahl an Emotionen, die die Geschichte beim Leser produziert hat, faszinierend. Es gab einige sehr schöne, berührende, dann aber auch wieder traurige und wütend stimmende Momente.
Die Botschaften, die die Liebe betreffen, hätten in meinen Augen ruhig noch etwas ausgereifter sein können. Da muss ich gestehen, habe ich mir mehr erwartet. Aber alles in allem war das Buch wunderbare Unterhaltung für ein paar unbeschwerte Stunden und kann ich euch deswegen wärmstens empfehlen.
Rezensionen von heinoko:
Hector und die Geheimnisse der Liebe von François Lelord
Etüde in Moll
Schmitt ist ein Grantler, mit seinen galligen Gedanken verdirbt er sich selbst ständig das Leben. Von seiner Detektei kann er kaum leben. Als er vom Oboisten des ortsansässigen Sinfonieorchesters angeheuert wird, sieht er einen finanziellen Hoffnungsschimmer am Horizont. Denn es geht um einen Erpressungsversuch, Hintergrund ist eine richtig miese Sache.
Als der Oboist jedoch kurz darauf auf offener Straße ermordet wird, fühlt sich Schmitt aufgerufen, auf eigene Faust weitere Nachforschungen zu betreiben…
Gut geschrieben ist das Buch. Aufgrund der kurzen Kapitel lässt es sich leicht und flüssig lesen, der Spannungsbogen wird einigermaßen konstant aufrecht erhalten. Die Protagonisten sind lebendig und vorstellbar geschildert, wenngleich niemand von ihnen ein Sympathieträger ist. Insofern bleibt man als Leser stets etwas distanziert am Rande des Geschehens als reiner Beobachter stehen.
Schwierigkeiten bereitete mir das Verbrechen hinter den Verbrechen. Dass sogenannte Gutmenschen in Wahrheit die Naivität behinderter junger Frauen für ihre sexuellen Bedürfnisse missbrauchen, ist abstoßend und wird leider in seiner Verwerflichkeit und Widerwärtigkeit nicht scharf genug angeprangert. Das hat mich an diesem Buch am meisten gestört, abgesehen von der geschilderten weitgehend destruktiven, oft sehr abfälligen Gedankenwelt, die der Autor seinen Figuren unterstellt.
Zurück bleibt nach der Lektüre des Buches ein merkwürdig trauriges Gefühl, so als habe der Autor ein in Moll geschriebenes Musikstück gewählt und eine ganze Krimihandlung lang versucht, es uns Lesern als eine in Dur komponierte Fälschung zu verkaufen.
Rezensionen von begine:
Hector und die Geheimnisse der Liebe von François Lelord
Unsichtbar
Alles wird unsichtbar ist Gerry Haddens Debütroman. Er beschreibt ergreifend, unsentimental und realistisch die Lebensgeschichte des Milano. Der ist als blondes weißes Kind von afrokubanischen Eltern adoptiert worden. Er wächst in den siebziger Jahren in der Bronx auf. Bis er fünf Jahre alt wird ist er ein glückliches Kind.
Dann verliert er bei einem Unfall einen Arm und bald darauf stirbt seine Mutter. Jetzt fängt es an, das er sich unsichtbar fühlt.
Dann entwickelt er sich langsam zum Randalierer.
Der Autor lässt Milano sein Leben erzählen und man wird in die Handlung hineingezogen. Da ist er achtzehn Jahre alt und er redet inner mal wieder von seiner frühen Kindheit. Die Sprache ist manchmal etwas vulgär, wie sie in dem Milieu oft ist und zeigt den Bildungsstand der Mitwirkenden.
Dann geht es etwas ruhiger weiter. Am Ende gibt es endlich etwas Hoffnung.
Mir hat der Roman gut gefallen, ich war von dem Schicksal gefesselt und kann ihn nur empfehlen.







