Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Book Broker:
Töte mich von Nothomb Amélie
Genial!
Ein modernes Märchen mit krassem Titel aus Frankreich. Ich habe Töte mich geliebt! Die Bücher von Amelìe Nothomb mögen manchen vielleicht zu skurril sein, Töte mich ist allerdings meiner Meinung nach anders! Es erzählt die Geschichte einer Tochter, die von ihrem Vater verlangt, dass er sie umbringt.
Zu viel verlangt? Wer weiß – die Erzählung wird auf knapp 120 Seiten auf jeden Fall nicht langweilig. Ganz große Leseempfehlung!
Rezensionen von heinoko:
Töte mich von Nothomb Amélie
Leider nichts für uns
2 von 5 Punkten - leider
„Das Fundament der Ewigkeit“ ist ein Spiel von Michael Rieneck, für 2 – 4 Spieler ab 12 Jahre aus dem Kosmos-Verlag.
Noch nie hatte ich ein Spiel zu beurteilen, insofern war meine Freude, zu den ausgewählten Probespielern zu gehören, riesig! Aber dann…
Rein äußerlich gesehen ist das Spiel schön gestaltet, das Spielebrett sehr schön gezeichnet, die Materialien stabil.
Leider ist das Spielebrett nicht rund gestaltet, sodass stets mindestens 2 Spieler den Spielplan auf den Kopf gestellt anschauen müssen. Auch hatten wir ein Platzproblem, alle Kartenstapel, die Würfel etc. rund um den Spielplan auszulegen. Die Würfelfarben sind schlecht gewählt, weil man bei Kunstlicht die Farben nicht gut unterscheiden kann. Auch im Karton selbst sind die Fächer nicht geeignet, das Zubehör ordentlich sortiert unterzubringen.
Voller Vorfreude haben wir uns zu zweit hingesetzt, alles aufgebaut – tja, und dann haben wir die Anleitung von vorne bis hinten und von hinten bis vorne gelesen, haben gelernt, wie diese und wie jene Karten und die anderen Utensilien heißen, haben Häufchen gemacht gemäß der Anleitung - und haben gar nix verstanden. Jetzt muss man dazu sagen, dass wir nicht spieleerfahren sind, schon gar nicht was Strategiespiele betrifft. Und dass wir zur ü60-Generation gehören. Das scheint wohl eine besonders ungünstige Kombination zu sein. Wir haben geduldig immer wieder von vorne gelesen, waren voller gutem Willen, aber ständig stießen wir auf neue Fragen, die uns die Anleitung nicht beantwortete.
Dann luden wir zu einem weiteren Versuch ü50-Nachbarn ein, die opferbereit und sehr bemüht den Geheimnissen des Spiels auf den Grund gehen wollten. Nach über einer Stunde gemeinsamen vergeblichen Mühens gaben wir gemeinsam auf.
Aufgrund der Hinweise anderer Probespieler haben wir uns dann noch YouTube-Anweisungen angeschaut, die aber wiederum nicht von so Spiele-Idioten wie uns ausgingen, sondern nur Details erklärten, die uns nicht wirklich weiterhalfen.
Da wir also nie wirklich ins Spielen kamen, kann ich zu den strategischen Möglichkeiten etc. überhaupt nichts sagen. Zurück bleibt einfach nur das sehr unangenehme Gefühl, schlichtweg zu doof für das Spiel zu sein. Schade!
Rezensionen von yellowdog:
Der Fall Kallmann von Nesser Håkan
Blick ins Schulmilieu
Ich bin kein großer Kenner der Werke von Hakan Nesser, doch „Der Fall Kalman“ hat mir ausgesprochen gut gefallen. Das liegt vielleicht auch daran, der der Roman, der auch nicht direkt als Kriminalroman tituliert ist, nicht nur auf die Auflösung eines Mordfalls legt. Mehr wird das Leben an einer Schule in einer schwedischen Kleinstadt gezeigt.
Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Blickwinkel der Lehrer. Das gilt auch für Leon, die Hauptfigur, ein trauernder Großstädter, der nach dem Verlust seiner Familie Stockholm verlässt und als Lehrer in diese Kleinstadt kommt. Durch den Fund von Tagebüchern seines Vorgängers, die über viele Jahre gehen, kommt ihm der Verdacht, dass der Verfasser der Tagebücher, Eugen Kallmann, einem Geheimnis auf der Spur war und ermordet worden sein könnte.
Clou des Buches ist der ständige Perspektivwechsel. In jedem Kapitel spricht eine andere Figur, die sich dann nach einer Zeit natürlich wiederholen. Andrea, Igor und Ludmilla machen Eindruck auf mich Meine Lieblingsfigur blieb aber Leon.
Es gibt sogar Rückblicke bis ins Jahr 1980.
Durch diese Stilmittel soll ein Gesamtbild erzeugt werden. Tatsächlich entsteht ein Eindruck vom Leben im Schulmilieu in einer schwedischen Kleinstadt.
Das Buch ist dick, lässt sich zwar gut und schnell lesen, aber eigentlich trägt die Handlung diesen Umfang nicht vollständig. Davon abgesehen ist der Roman gut konzipiert. Man liest einen mehr als ordentlichen Roman mit gut entworfenen Figuren und einem geschickt gemachten Finale.
Rezensionen von Caroline :
True North - Wo auch immer du bist von Sarina Bowen
Sehr gelungener 1. Teil mit sympathischen Figuren
Vermont ist bekannt für den Indian Summer und auch für den Anbau von Obstbäumen. Griffin Shipley trägt seinen Teil dazu bei, nachdem er die Farm seines Vaters, der überraschend und noch recht jung verstorben ist, übernimmt. Seine Liebe gilt dem Cider und er verwendet viel Zeit auf die Hege und Pflege seiner Apfelbäume.
Einen Preis konnte er schon einheimsen. Sein Chemiestudium nützt ihm bei der Komposition neuer Mischungen. Seine Zeit ist kostbar und sein Tag voll verplant.
Als Audrey Kidder plötzlich vor seiner Farm auftaucht, traut er seinen Augen kaum. Sie verbindet eine kurze aber heftige Affäre auf dem College. Nun bietet sie ihm einen unterdurchschnittlichen Preis für seine Äpfel und seinen Cider. Die Gesellschaft für die sie arbeitet, ist bekannt für ihre herab lassende Angebote, deshalb telefoniert all seine Nachbarn und Freunde an, um sie vor Audrey zu warnen.
Trotz dieses Tiefschlags zieht es sie immer wieder zu den Shipleys. Von Griff fühlt sie sich angezogen, wie eine Motte vom Licht. Schon bei ihrem ersten Aufeinandertreffen knisterte es gewaltig zwischen ihnen. Audrey brach damals den Kontakt abrupt ab und Griffin nimmt ihr das immer noch übel.
Eigentlich sollte Audrey sich ihren Traum in Boston erfüllen, doch ihre Aufenthalte in Vermont auf der Farm der Shipleys gefallen ihr mehr als sie zugeben möchte, dort fühlt sie sich aufgenommen und mehr zu Hause als bei ihrer Mutter.
Wie hat es mir gefallen?
Wieder eine Reihe, die ich vollständig bei mir im Regal stehen habe und die lange unbeachtet blieb. Zu Unrecht, wie ich nun gleich zugeben muss. Gekauft habe ich mir das erste Buch auf Grund des Covers, das den Eindruck erweckt aus Recycling Material zu sein.
Natürlich hat mich auch der Inhalt interessiert. Die Geschichte spielt in Vermont auf einer Farm, die von der Familie Shipley geführt wird. Eine Familie, die zusammen hält in guten wie in schlechten Zeiten. Zwar ist Griffin das Familienoberhaupt, er trifft allerdings keine Entscheidung über die Köpfe der anderen. Seine Entscheidung das Unternehmen zu übernehmen, lastet manchmal schwer auf seinen Schultern. Er fürchtet den Erwartungen nicht gerecht zu werden und zur Enttäuschung zu werden.
Audrey hat erst vor kurzem ihre Berufung gefunden. Als Köchin ist sie Spitzenklasse und mit einem Praktikum bei einer angesehen großen Firma, möchte sie ihren Lebenslauf aufpeppen. Sie soll biologisches Obst in großen Mengen einkaufen und das zu sehr geringen Preisen. Sie geht voller Enthusiasmus an die Aufgabe, muss aber gleich bei ihrer ersten Anlaufstelle erkennen, dass sie nicht sehr willkommen ist.
Audrey und Griffin erkennen recht schnell, dass sie immer noch so gut zusammenpassen. Sie harmonieren in vielen Augenblicken und Audrey stellt Griffs Geduld bald schon auf eine harte Probe. Sie gibt ihm ständig Kontra und tritt auch oft in kleinere und größere Fettnäpfchen. Sie redet schneller als sie denkt. Somit ist für gute Unterhaltung gesorgt.
Im Zuge der Geschichte erhält man einen kleinen Einblick in biologische Landwirtschaft. Es wird erwähnt, warum gewisse Obstsorten zusätzlich angebaut werden, um bestimmte Insekten anzulocken, um somit Schädliche möglichst natürlich zu bekämpfen.
In vielen Momenten ist die Leidenschaft Griffins für seinen Beruf zu spüren. Diese Beschreibungen gehören mit zum Besten. Auch bei Audrey fühlt der Leser die Begeisterung fürs Kochen. Es sind die Kleinigkeiten, wie zB bestimmte Zutaten und ihr Geschmack, die die Story aufwerten.
Zusätzlich punktet die Autorin mit tollen und interessanten Nebenfiguren. Allen voran Ruth Shipley, die Mutter des Clans hält die Familie zusammen. Auch Griffs Geschwister hauchen der Story Leben ein. Jude und Zach runden das Gesamtbild ab, denn sie stehen in den Nachfolgebüchern im Mittelpunkt.
Ein gelungener erster Band dieser Reihe, dem ich gleich das zweite Buch folgen lasse. Denn Jude hat mein Interesse geweckt und ich möchte wissen, was es genau mit ihm auf sich hat.
www.mariessalondulivre.at
Rezensionen von heinoko:
True North - Wo auch immer du bist von Sarina Bowen
Schreiben kann er, und wie!
Schreiben kann er, der Autor, und wie! Er kann Sachbuch und er kann Thriller. Und am besten ist er, wenn er beides verknüpft und in eine Fiktion verpackt, die Wirklichkeit sein könnte.
John Flender, ein herausragender Biomediziner, wird von einem anonym bleibenden Auftraggeber ausgewählt, gegen viel Geld in völliger Isolation für 2 Jahre an einem Forschungsprojekt teilzunehmen, nur durch ein vielfach gesichertes und verschleierndes Computersystem mit anderen weltweit führenden Wissenschaftlern verbunden.
Aufgabe ist die Entschlüsselung des menschlichen Alterungsprozesses und damit die Möglichkeit, Alter und Tod zu überwinden. Untergebracht in einem abgelegenen Cottage in Südengland taucht er wie in einer Taucherglocke in seine fesselnde Arbeit, unterbrochen nur durch gelegentliche Besuche seiner Betreuerin Anna Cortini. Nach vielen Monaten intensivsten erfolgreichen Forschens entdeckt John Flender jedoch eine Unstimmigkeit in den Labordaten und bringt durch Nachfragen sich und andere in größte Gefahr…
Vom Prolog an wird der Leser ins Buch hineingezogen. Die Charaktere der Protagonisten sind lebendig und psychologisch nachvollziehbar in ihren schlüssigen Lebensläufen geschildert, ohne zu übertrieben ins Detail zu gehen. Wie eine Wellenbewegung steigt die Spannung an und ab und wieder an, man langweilt sich an keiner Stelle. Am faszinierendsten jedoch finde ich persönlich, wie es Paul Weiler gelingt, tatsächliche wissenschaftliche Erkenntnisse, wie z. B. die Zusammenhänge zwischen Zellteilung und Altern, für Laien verständlich zu erklären und wissenschaftliche Zukunftsträume wie z. B. den Einsatz des bereits 2009 entdeckten Unsterblichkeitsenzyms Telomerase in die Fiktion des Buches einzubauen.
Dieser (Wissenschafts-)Thriller ist viel mehr als ein kurzweiliges Lesefutter. Er wirft im Rahmen der Handlung grundsätzliche ethische, auch religiöse und sozialpolitische Fragen auf und lässt den Leser intensiv teilnehmen am Disput darüber, inwieweit Genmanipulationen am Menschen Fluch oder Segen sind. Dass der Thriller trotz dieser gewaltig großen Themen niemals langweilig oder schwierig-trocken ist, ist das große Verdienst des brillanten Autors.
Rezensionen von Rebecca1493:
True North - Wo auch immer du bist von Sarina Bowen
Konnte mich nicht fesseln
Die Gestaltung des Covers ist auf jeden Fall ansprechend, auch wenn man beim für dieses Buch gewählten Titel eher ein Schwarz-Weiß-Bild erwartet. Aber andererseits passen die Wellen als Symbol für das Meer, das die Insel, um die es in der Geschichte geht, umgibt durchaus zur Story ebenso wie die beiden eher schemenhaft erkennbaren Personen im Hintergrund.
Nachdem mich bereits das Titelbild durchaus überzeugen konnte, klang auch die Inhaltsangabe durchaus vielversprechend, weshalb ich mich auf einen spannungsgeladene Geschichte aus dem Dystopiegenre gefreut habe. Aber schon nach einigen Seiten wurde mir klar, dass mich der Schreibstil der Autorin Beatrice Jacoby leider überhaupt nicht fesseln konnte. Natürlich sollte man nicht nach kurzer Zeit die Flinte ins Korn werfen, da Bücher aus dieser Kategorie häufig erst im Verlauf an Fahrt aufnehmen. Deshalb habe ich mich noch gut 100 Seiten voran gekämpft, jedoch mit Bedauern feststellen müssen, dass immer noch kein Funke zu mir übergesprungen war. Immer wieder musste ich mich zwingen nicht ganze Abschnitte zu überspringen. Die Sätze waren z.T. einfach zu lang oder verschachtelt, sodass ich mehrfach ein weiteres Mal von vorne beginnen musste, weshalb immer wieder ins Stocken geraten bin.
Die Idee für das Buch ebenso wie die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere, die in meinen Augen durchaus gelungen waren, konnten mich nicht über die vorher erwähnten Schwächen hinwegtrösten. Deshalb habe ich mich schweren Herzens dazu entschieden die Geschichte vorzeitig zu beenden. Damit will ich allerdings nicht ausschließen, dass ich weiteren Büchern aus der Feder von Beatrice Jacoby eine Chance geben werde. Die Erzählung ist keineswegs schlecht oder oberflächlich, aber mir hat das Lesen nicht die Freude wie sonst bereitet. Bei anderen Lesern trifft Jacoby mit ihrer Art des Schreibens vielleicht eher einen Nerv!
Fazit: Leider konnte ich mich selbst nach 150 Seiten nicht für die Geschichte erwärmen und habe das Buch abgebrochen. Nicht mein Schreibstil...
Rezensionen von niknak:
Verfolgung von Lagercrantz David
Lisbeth Salander ermittelt über ihre Kindheit
Inhalt:
(Klappentext)
Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist gegen den Rest der Welt
Im Frauengefängnis Flodberga herrscht ein strenges Regiment. Alle hören auf das Kommando von Benito Andersson, der unangefochtenen Anführerin der Insassinnen. Lisbeth Salander, die eine kurze Strafe absitzt, versucht tunlichst, den Kontakt zu vermeiden, doch als ihre Zellennachbarin gemobbt wird, geht sie dazwischen und gerät ins Visier von Benitos Gang.
Unterdessen hat Holger Palmgren, Lisbeth Salanders langjähriger Mentor, Unterlagen zutage gefördert, die neues Licht auf Salanders Kindheit und ihren Missbrauch durch die Behörden werfen. Salander bittet Mikael Blomkvist, sie bei der Recherche zu unterstützen. Die Spuren führen sie zu Leo Mannheimer, einem Finanzanalyst aus sehr wohlhabendem Hause. Was hat dieser mit Lisbeth Salanders Vergangenheit zu tun? Und wie soll sie den immer schärfer werdenden Attacken von Benito und ihrer Gang entgehen?
Mein Kommentar:
Dies ist der fünfte Teil der Millenium Trilogie von Stieg Larsson, welche David Lagercrantz nach dessen Tod weitergeführt hat, da ursprünglich 10 Bände vorgesehen waren. Obwohl ich bisher keinen der Vorgängerbände kenne, hatte ich keinerlei Verständnisprobleme. Es wurden die wichtigen Aspekte erklärt und man kam ganz locker bei der Geschichte mit. Die ersten Bände wurden auch bereits verfilmt, was ich mir auch bei diesem Buch sehr gut vorstellen könnte.
Dies war ein Hörbuch welches von Dietmar Wunder gelesen wurde. Er hatte eine tolle und angenehme Erzählweise und schaffte es auch richtig gut den verschiedenen Personen eine unterschiedliche Stimme zu geben. So konnte man die Personen bei Dialogen sehr gut auseinanderhalten.
Auch die Zeitsprünge waren klar und deutlich zu erkennen und man wusste wo man sich gerade befindet.
Das Hörbuch hat einen tollen Spannungsaufbau und man möchte die CD gar nicht mehr ausschalten, bevor man weiß, was genau passiert ist und wie es weitergeht. Man wird regelrecht in der Welt von Lisbeth und den anderen gefangengenommen und lebt förmlich mit ihnen mit.
Die Personen haben einen eigenen Charakter, der bei vielen sympathisch rüberkommt. Aber es gibt auch Protagonisten, die man einfach nicht mag und erst später draufkommt, woran das genau liegt. Die Personen sind gut beschrieben und erklärt, sodass man ein gutes Bild von ihnen bekommt.
Der Erzähler schafft es außerdem auch von den Orten eine gute Beschreibung abzugeben, so hat man als Hörer eine gute Vorstellung davon, wo sich das Geschehen abspielt.
Mein Fazit:
Ein wirklich tolles Hörbuch, das man sich öfter anhören kann. Es wird sicher nicht der letzte Teil der Millenium Serie sein, den ich mir angehört / gelesen habe.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Waves of Love - Sam & Dean: Haltlos verloren von Ava Innings
Sam & Dean - eine zweite Chance?
Inhalt:
Dean Reynold hat gerade erst seinen Bruder verloren. Nun muss er versuchen die Familie zusammen zu halten und gleichzeitig die Firma seines Vaters zu retten. Dabei hat er Hilfe von der Verlobten seines Bruders Sam, seine große Liebe. Die beiden kommen sich immer näher, bis sie ihre Gefühle zueinander nicht mehr ignorieren können.
Werden die Schuldgefühle sie auffressen, oder hat ihre Liebe eine Chance?
Mein Kommentar:
Dies ist der 5. Band der Waves of Love Reihe von Ava Innings. Ich habe vorher nur den ersten Band der Reihe gelesen. Zwischen Band 1 und Band 5 liegt nur ein Zeitsprung von ungefähr 2 Wochen. Daher hatte ich keinerlei Probleme der Handlung zu folgen.
Der Schreibstil der Autorin war sehr locker und leicht. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie sich zwingen musste die Trauer in das Buch zu bringen. Natürlich trauern die Protagonisten, immerhin haben sie gerade erst ihren Bruder/ Verlobten verloren. An manchen Stellen kam mir die Trauer jedoch sehr künstlich und gezwungen vor, an anderen Stellen jedoch fast zu seicht und oberflächlich. Meiner Meinung nach ist es der Autorin nicht sehr gut gelungen die Balance zu finden.
Das Buch war sehr vorhersehbar. Dadurch ging die Spannung ziemlich verloren. Schade eigentlich. Normalerweise stört mich dies nicht, aber auf Grund des ersten Bandes habe ich einfach mehr erwartet.
Wo mir im ersten Band die Charaktere sehr gut gefallen haben, wurde ich in diesem Teil weder mit Sam noch mit Dean wirklich warm. Ihre Reaktionen und Handlungen fand ich manchmal zu übertrieben und manchmal zu oberflächlich.
Das Buch hat ein offenes Ende. Ich hätte mir gewünscht, dass das Ende eindeutiger und vor allem positiver ausgefallen wäre.
Mein Fazit:
Band 1 hat mir um einiges besser gefallen, als dieses hier. Schade. Man hätte noch einiges mehr aus diesem Buch machen können. Das Buch bekommt von mir 3,5 Sterne. Da es hier keine halben Sterne gibt, habe ich auf 4 Sterne aufgerundet.
Trotzdem möchte ich Feelings dafür danken, dass sie mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Dies hat in keiner Weise meine Meinung zum Buch beeinflusst.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Tausend Teufel von Goldammer Frank
Max Heller lässt sich nicht verbiegen
Frank Goldammer entführt seine Leser in das saukalte, zerstörte Dresden im Jahr 1947. Es mangelt an allem, an Lebensmitteln, an Wohnraum, an Heizmaterial. Das einzige, das nicht Mangelware ist, sind Menschen, die den Nazis nachtrauern und die neuen Machthaber, die Sowjets hassen.
Max Heller und sein Assistent Werner Oldenbusch gehen ihrem Tagwerk als Kriminalbeamte wie schon während der Nazizeit weiter nach.
Heller weil er weder seinerzeit der NSDAP noch jetzt der SED beitritt, obwohl eine Parteizugehörigkeit heute wie damals eine Menge Vorteile brächte. Eine neue Wohnung oder ausreichend Lebensmittel zum Bespiel. Doch Heller lässt sich nicht verbiegen.
Doch nun zum Inhalt:
Heller und Oldenbusch werden zu einem toten sowjetischen Soldaten gerufen, in dessen Nähe sich ein Rucksack mit einem abgetrennten Kopf befindet. Bald ist klar, dass es sich hier um Mord handelt und, dass Heller hier nichts zu melden hat. Trotzdem ermittelt er weiter. Er erfährt, dass dies die zweite Leiche eines Besatzungssoldaten ist. Hängen die Morde zusammen?
Und was spielt der Anschlag auf „den schwarzen Peter“, einer üblen Spelunke, die auch als Bordell für russische Besatzer dient für eine Rolle?
Heller muss sich nicht nur mit der tristen Versorgungslage herumschlagen, sondern auch mit Staatsanwalt Speidel, der dieses Amt schon unter dem NS-Regime bekleidet hat.
Doch auch den Russen ist die Aufklärung der Morde anscheinend nicht wirklich wichtig. Immer wieder wird gemauert. Der russische Geheimdienst unter Genossen Ovtschorov kocht auch sein eigenes Süppchen. Immer wieder versucht er Heller durch mit Lebensmittel gefüllten „Pajoks“ (= Päckchne) zum Eintritt in die SED zu „überzeugen“. Doch Max Heller bleibt standhaft.
Meine Meinung:
Autor Frank Goldammer ist wieder ein extra fesselnder Kriminalroman gelungen. Anknüpfend an „Der Angstmann“ wird die Lage der Menschen im zerstörten Dresden authentisch wiedergegeben.
Fast jede der auftretenden Figuren hat Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte im Dresdner Feuersturm oder im Krieg allgemein verloren. Die meisten geben nun Hitler die Schuld an der Situation, vergessen aber dabei, dass sie selbst Teil des Systems waren. Einige unbelehrbare Nazis, wie Frau Schlüter, beharren nach wie vor auf der Idee des „Tausendjährigen Reichs“ und wollen dieses mit allen Mitteln wiederherstellen.
Leidtragende sind auch die vielen Kinder jeden Alters, die ihre Eltern verloren haben und nun unter der „Führung“ von Jörg und Fanny in der Dresdener Heide leben. Die beiden Jugendlichen sind von der Nazidiktatur so durchdrungen, dass sie mit den neuen Zeiten ebenso wenig anfangen können, wie Friedel Schlüter.
Während Max Heller geradlinig seine Gesinnung, keiner Partei beitreten zu wollen, bis aufs Äußerste strapaziert, bin ich mir bei Oldenbusch nicht ganz so sicher.
Gut nachzuvollziehen sind die Ängste die Max Heller und seine Frau Karin um die Söhne Erwin und Klaus ausstehen müssen. Als dann Klaus nach langem bangen Warten endlich nach Hause kommt, wird er erst von seinem Vater nicht erkannt. Eine Situation, die Max am eigenen Leib erfahren hat, als er aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt ist. Die Zeit in der Wehrmacht und in der russischen Gefangenschaft haben tiefe Spuren in Klaus hinterlassen. Mit diesen wird er bestimmt noch lange zu kämpfen haben.
Auf Seite 60 macht sich Max Heller so seine eigenen Gedanken über die Menschen:
"Mittlerweile war Hitler für viele eine passable Ausrede. Hitler war schuld, sagten die Leute dann und mussten nicht darüber nachdenken, welche Schuld sie selbst trugen. Hitler hat uns in den Abgrund getrieben, klagten sie, als ob ein Mensch allein für all das Elend verantwortlich sein könnte."
Heller ist klar, dass diese Zeit noch lange nachwirken wird. Da viele Fachkräfte fehlen, werden die Entnazifizierungsprozesse in aller Eile und nicht sehr sorgfältig durchgezogen. So kommt es, dass sowohl in der Justiz (siehe Speidel) als auch bei der Polizei nach wie vor Menschen mit nationalsozialistischem Hintergrund und Gedankengut ihre Arbeit verrichten. Am schlimmsten sind die Kinder dran, die im Geister der Nazis erzogen wurden und nichts anderes kennen
Fazit:
Ein fesselnder Krimi, der die damaligen Machtverhältnisse und Stimmung authentisch wiedergibt. Ich empfehle, den ersten Band „Der Angstmann“ vorab zu lesen, da sonst einige Zusammenhänge verloren gehen. Gerne gebe ich 5 Sterne und erwarte mit Ungeduld Band 3, der im Juni 2018 unter dem Titel „Die Vergessenen“ erscheinen wird.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Kicker im Kleid von Walliams David
Simon, 12 Jahre aus Aldrans,
Inhalt: Es geht um einen Jungen namens Dennis, der ein großer Fußballfan ist. Seine Freunde sind auch allesamt Fußballfans, aber Dennis ist der einzige, der sich auch für Mode interessiert. Eines Tages kauft er sich das Modemagazin Vogue und kommt dann auf die Idee, sich als Mädchen verkleidet in die Schule zu schleichen.
Die Täuschung fliegt auf und Dennis wird von der Schule verwiesen. Gemeinsam mit seinen Freunden versucht er dann, wieder zurück zu kommen.
Bewertung: Mir hat´s sehr gut gefallen. Es war lustig und spannend und auch ein bisschen „komisch“. Zum Beispiel wegen der Sache mit dem „als-Mädchen-verkleiden“.








