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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von rewa:

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Gemischte Sätze von Andreas Engel

Humoristische Gedichte und Geschichten

In dem Buch ,, Gemischte Sätze´´ von Andreas V. Engel darf sich der Leser auf humorvolle, zynische, aber auch zum Nachdenken anregende Gedichte, Kurzgeschichten, Doppelconférencen, Interviews und andere Stilformen freuen.
Der Autor hat bei vielen seiner Texte den Menschen genau auf die Finger geschaut und auch für deren Gespräche ein offenes Ohr gehabt.

Sei es Frau Mariann, die gerne herumnörgelt und der es niemand recht machen kann oder die beiden Männer Havlitschek und Einfalt, die in guter alter Manier a la Farkas und Waldbrunn ihre Erlebnisse und Missgeschicke kund tun. Stets blickt Andreas V. Engel mit einem Augenzwinkern auf seine Protagonisten herab und als Leser kann und soll man auch dabei schmunzeln.
Auch wenn Gedichte vielleicht nicht jedermanns Sache sind, so lege ich die von Andreas V. Engel geschriebene, manche auch im Wiener Dialekt, so doch sehr ans Herz. Sie reichen von selbstironischen, wo sich der Österreicher selbst auf die Schaufel nimmt, bis zu alltäglichen Unarten oder Zwängen wie Selfies und Shoppingwahn.
Viele Gedichte und Kurzgeschichten haben eine Botschaft, die trotz einer humoristischen Note, sehr wohl zu erkennen sind. Politische Gedanken wechseln genauso ab, wie zwischenmenschliche Probleme.
Selbst wenn man philosophierende Leintücher und Matratzen belauschen darf oder man wichtige Informationen vom fiktiven Institut für Humor und Satire erhält, man wird stets gut unterhalten.
Wer wirklich gute Texte lesen möchte und auch Spaß an manchen Gedichten im Wiener Dialekt hat, dem kann ich die ,, Gemischten Sätze´´ unbedingt ans Herz legen.

Ein Auszug aus dem Gedicht: So entstand der Mensch!
,, Jetzt hat er von Augen und Haxen gleich zwa,
aber Hirn nur eins, und des is ganz klaa!´´
,, Na schau ma, ob wir später ein zweites einbauen.
Hauptsach´ er kann einmal gehen und a bisserl schauen.``

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Gemischte Sätze

Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger:

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Underground Railroad von Colson Whitehead

Spannend & emontional!

Underground Railroad, ein Netzwerk von Sklavengegnern und Fluchthelfern wurde in diesem Roman zu einer echten unteridischen Eisenbahn. Whitehead erzählt von der Flucht von Cora, einer jungen Sklavin auf einer Baumwollplantage in Georgia, vor Brutalität Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Über eine Falltüre gelangt sie in den Untergrund und eine ungeheuerliche Reise nach Norden beginnt.

Sie führt durch mehrere Staaten, aber überall gibt es Sklavenjäger, so auch in Ohio und Cora sollte auf ihre Plantage zurückgebracht werden. Sie kann wieder entkommen und ihr Weg in die Freiheit beginnt auf einem Pferdewagen.
Spannend, emotional, fantasievoll und trotzdem glaubwürdig.

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Underground Railroad

Rezensionen von Vicky:

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Die Liebe, die uns bleibt von Eclair Jenny

Wenn nur die Liebe bleiben würde

Das verspielte Cover wirkt nett gestaltet, es sieht irgendwie richtig 'mädchenhaft' aus mit der rosa Farbe und den Akzenten in Gold und Weiß :-) Ich persönlich finde es total schön. Die Widmung gefällt mir auch sehr gut und hat mir bereits am Anfang einen positiven Eindruck über die Autorin Jenny Eclair vermittelt.

Allerdings musste ich bei diesem Namen dauernd an Süßspeisen denken und bekam immer einen Heißhunger auf ebendiese.

Der Schreibstil von Jenny Eclair ist etwas gewöhnungsbedürftig erst nach einiger Zeit kam ich mit ihm zurecht, als 'richtig' angenehm würde ich ihn allerdings nicht bezeichnen. Ich finde es nett dass jedes Kapitel auch eine Bezeichnung hat - da kann ich immer schon am Anfang immer so schön überlegen was in jedem davon denn passieren wird (mein Kopfkino spielt bei solchen Titel immer gleich etwas ab).

Ich habe mich mit Freude und Spannung auf die Zeitreise mit Edwina begeben um mit ihr das Geheimnis hinter diesem Roman zu lüften! Allerdings wurden meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Zum einen war ich etwas überrascht, dass der Roman in drei 'Teile' gegliedert ist. Es gab zu Anfang einige Kapitel aus Sicht von Edwina, danach wurde zu Fern gewechselt und geendet wurde mit Lucas. An und für sich fand ich die Idee gut aber die Gestaltung hat mir leider nicht so zugesagt.

Die gestreuten Andeutungen im Laufe der Geschichte bei den verschiedensten Personen haben mir gut gefallen, ich fand diese hat die Autorin gut eingebaut. Aber mir waren einige Kapitel bei Edwina zu langatmig und dadurch zu anstrengend zum Lesen, außerdem haben mir bei ihrem Teil an einigen Stellen die wirklichen Emotionen gefehlt. Allgemeint habe ich beim Edwina-Teil den Biss/Schwung bzw. das gewisse Etwas vermisst. Einige Kapitel haben sich leider sehr stark dahin gezogen und stellenweise kam es mir so vor als würde eine (ToDo-)Liste abgearbeitet werden. Der Fern-Teil, welcher in der Vergangenheit spielt, hat mir zu Beginn besser gefallen - allerdings war ich mir zwischendurch nicht sicher ob ich nicht doch lieber wieder beim 'langweiligen' Edwina-Teil gewesen wäre. Erst in der zweiten Hälfe des Romans kommt die Geschichte endlich in Schwung und auch ich fand endlich in das Buch hinein und lernte Fern wirklich zu mögen. Der Wechsel zu Lucas war wieder eher enttäuschend - da gefiel mir der Fern-Teil besser, allerdings ist der Lucas-Teil doch um einiges besser als der Edwina-Teil.

Das Ende gefällt mir hingegen wieder sehr, es ist nett und schließt die Dinge gut ab. Aufgrund der vielen Kritikpunkte kann ich für dieses Buch leider nur zwei Sterne geben - leider, denn ich hatte mir von 'Die Liebe, die uns bleibt' so viel versprochen.

Fazit: Die wenigen guten Stellen konnten mich leider nicht soweit davon überzeugen dass ich dieses Buch bedenkenlos weiterempfehlen kann. Hier muss man sich stellenweise schon sehr durchkämpfen, also definitiv keine leichte Lektüre für 'Schnell-mal-Zwischendurch'.

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Die Liebe, die uns bleibt

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Der Asteroid ist noch das kleinste Problem von Katie Kennedy

Tobias, 13 Jahre aus Birgitz,

In diesem Buch geht es um den russischen Wunderknaben Yuri, der mit 17 seinen Doktor in Physik in der Tasche hat. Jetzt soll er mit vielen anderen Wissenschaftlern ins JPL, um einen Asteroiden zu stoppen. Doch dann lernt er Luna kennen, und das lenkt ihn von seinem eigentlichen Thema ab…

Mir hat die Geschichte gut gefallen, weil es eine Mischung aus Liebesgeschichte, Comedy, und Arbeitsproblemen ist.

Viel Spaß beim Lesen!

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Der Asteroid ist noch das kleinste Problem

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Beatrice die Furchtlose von Sylvander Matthieu

Jana, 9 Jahre aus Aurach,

Das Buch beinhaltet zwei Geschichten. Der erste Eindruck nach ein paar Seiten war nicht so überragend. Die erste Geschichte habe ich leider nicht so ganz verstanden. Die zweite fand ich relativ spannend. Die Hauptperson im Buch hat mir sehr gut gefallen (gut beschrieben).

Das Buch ist genau passend.

Nicht zu dick und nicht zu dünn. Die Bilder gefallen mir gut. Eine Fortsetzungsgeschichte würde ich wahrscheinlich schon gerne lesen.

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Beatrice die Furchtlose

Rezensionen von Nepomurks:

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Beatrice die Furchtlose von Sylvander Matthieu

Sehr informativ und hilfreich!

Denis Wischniewski brachte bereits 2015 sein Buch „Trail-Run“ im Falken. Verlag heraus. Ein Buch mit vielfältigen Tipps, Trainingshinweisen und Übersichten zum Thema Laufen im Gelände oder in den Bergen.

Ich bin selber eher noch Laie auf diesem Gebiet, finde das Buch aber unglaublich hilfreich für den Einstieg und ziemlich umfangreich.

Meiner Meinung nach werden sämtliche Eckpunkte bedacht, gut verständlich erklärt und mit diversen Bebilderungen vervollständigt. Meines Erachtens geht es kaum besser oder kompakter! Das Umsetzen der Inhalte liegt dann wohl letztlich beim Leser selbst..

Themenbereiche sind u.a. Ausrüstung (insbesondere notwendige Kleidung und Schuhwerk, Leichtrucksäcke, etc.), diverse Techniken (Lauftechniken, Downhill / Uphill, Schlamm / Matsch, mit / ohne Stöcken), mögliche Trainingskonzepte für Einsteiger und Fortgeschrittene mit Tabellen und praktischen Übungen zum gezielten Muskelaufbau, Strecken-/ Geländeunterschiede, Ernährungstipps mit Rezepten, Streckensuche, Wettkampf (Vorbereitung, Renntag, Erholung), Verletzungsprophylaxe, Trail-Rennen weltweit. Das nur zur Übersicht! Denis Wischniewski hat hier wohl soweit alles Nötige zusammengetragen und meinem Eindruck nach in gut sehr übersichtlichen Kapiteln strukturiert. Mir gefiel das Buch im Aufbau wie auch vom Schreibstil her extrem gut. Die Beschreibungen und Ausführungen sind allesamt bestens verständlich und ich fand die praktischen Anteile, also Übungen, gut umsetzbar. Selbst wenn man nicht gleich plant, in schwierigstem Gelände zu laufen, beinhaltet „Trail-Run“ sicherlich für manche Läufer noch einige hilfreiche Tipps ggf. für Marathon oder Waldläufe (also Langstreckenläufe oder normales Jogging).

Insgesamt ist das Buch meiner Meinung nach sehr eingängig verfasst, ziemlich informativ und auch für Laien, bzw. Einsteiger wie mich verständlich aufgebaut und inhaltlich bestens strukturiert. Mir hat Denis Wischniewski mit „Trail-Run“ jedenfalls ein gutes Stück weitergeholfen und ich würde das Buch jederzeit empfehlen. 5 Sterne.

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Beatrice die Furchtlose

Rezensionen von Rebecca1493:

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Soul Hunters von Gerd Ruebenstrunk

Der Funke sprang nicht über

Ein Schmetterling ziert das Cover eines Thrillers? Eher untypisch war der erste Gedanke, der mir dazu einfiel. Allerdings konnte durch diesen scheinbaren Widerspruch im Zusammenspiel mit der Inhaltsangabe mein Interesse geweckt werden. Es wurde also alles richtig gemacht.

Bisher hatte ich kein Buch des Autors Gerd Ruebenstrunk gelesen und war dementsprechend neugierig wie er seine Idee einer Art "Liebesthriller" umsetzen würde.

Gespannt war ich in diesem Zusammenhang vor allem auf Seelenverwandtschaft, die zwischen Jona und Hannah bestehen sollte, da die Geschichte in unserer Zeit spielt und sich zumindest nach den ersten Seiten nicht unbedingt als Roman mit Fantasyeinschlag zu erkennen gab.

Der Schreibstil war für mich zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, da Geschichten im Präsens nicht unbedingt meine liebsten sind (natürlich ist das Geschmackssache). Allerdings hatte ich diese kleine Startschwierigkeit relativ schnell überwunden. Positiv war für mich vor allem die Aufteilung des Buches: die einzelnen Tage als Kapitel zu wählen und diese noch einmal zu unterteilen, haben sehr dazu beigetragen, dass ich mich von den neuen Informationen nicht überrollt gefühlt habe. Die Abschnitte hatten in meinen Augen die genau richtige Länge. Dass allerdings manchmal nur schwer erkennbar war, ob aus Jona oder Hannahs Perspektive erzählt wurde, hat mich ein wenig gestört.

Insgesamt gefiel mir die Gestaltung der beiden Hauptpersonen sehr gut. Durch den Wechsel zwischen Jonas und Hannahs Sicht auf die Ereignisse (wenn auch Jona einen deutlich größeren Anteil hatte), war es möglich einen Einblick in deren Gedankenwelt zu bekommen. Aber trotz dieser Möglichkeit, konnte ich einfach keine Verbindung zu den Protagonisten aufbauen. Auch mit den übrigen Personen konnte ich auch im Verlauf nicht richtig warm werden. Beispielsweise ging mir das ständige "Alter,..." von Jonas Freund Chris gehörig auf den Zeiger. Natürlich weiß ich, dass dieses Wort sehr gerne von Jugendlichen benutzt wird, aber ich konnte es nicht in Einklang bringen, dass Chris einerseits als "Alleswisser" dargestellt wurde und andererseits fast jeden Satz mit dem vorher genannten Wort begonnen hat.

Die Stadt Brügge war mir vor dieser Geschichte zwar ein Begriff, allerdings waren meine Kenntnisse zum Ort des Geschehens eher spärlich. Deshalb fand ich die Idee des Autors einige besondere Wahrzeichen einfließen zu lassen prinzipiell keine schlechte Idee, allerdings waren die Beschreibungen zum Teil etwas zu viel des Guten. In meinen Augen ist es nicht notwendig den Namen jeder Straße oder Platzes einfließen zu lassen, denn dadurch wurde ich häufig vom eigentlichen Geschehen eher abgelenkt. Gefallen haben mir allerdings die Erzählungen der ein oder anderen Sage, die in das Buch eingeflossen sind. Diese wurden dosierter eingesetzt als die Benennung der Wahrzeichen der Stadt. Aber gewiss gibt es einige Leser, die das sehr zu schätzen wissen! Vielleicht wäre ein Plan der Stadt hilfreich gewesen.

Spannung war durchaus in der Geschichte vorhanden, allerdings waren mir gewisse Handlungsstränge zu konstruiert um mich wirklich überzeugen zu können. Der Funke konnte somit leider nicht auf mich überspringen.

Fazit: Zum Teil hatte das Buch mehr Ähnlichkeit mit einem Reiseführer als einem Thriller. Der Funke wollte einfach nicht zu mir überspringen.

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Soul Hunters

Rezensionen von spozal89:

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Die drei Magier - Das magische Labyrinth von von Bornstädt Matthias

Willkommen in Algravia

Conrad, seine Schwester Mila und ihre Nachbarin Vicky verbringen ein beschauliches Leben im Städchen Mühlfeld. Hier scheint alles völlig normal zu sein, bis Conrad in der Schule plötzlich ein komisches Wesen entdeckt. Doch nieman anders scheint es gesehen zu haben und Conrad vergisst die Sache schnell wieder.

Gemeinsam mit den zwei Mädels geht es ab zum Badesee und plötzlich finden sich die drei in einer zauberhaften Welt wieder. Sie treffen auf Trolle, sprechende Bäume und Steine und haarige Wesen. Und dann will ihnen auch noch eine sprechende, lilafarbene Katze weißmachen, sie wären die gesuchten drei Magier und sollen gegen den bösen Zauberer Rabenhorst kämpfen. Handelt es sich nur um einen Traum oder passiert den dreien dieses Abenteuer wirklich?

"Die drei Magier - Das magische Labyrinth" ist wirklich ein ganz zauberhaftes und fantasievolles Buch sowohl für Groß und Klein. Ideal zum vorlesen und selbst verschlingen.

Die Geschichte ist spannend und hat genau die richtige Länge, ohne das es für die Kids langweilig wird. Die Bilder im Buch sind so nett und detailliert gemacht und machen das Buch zu was besonderem. Auch die Geschichte an sich ist nett gestaltet. Das Reich Algravia mit seinen magischen Wesen war wirklich zauberhaft und vorallem die Lunis mochten wir gerne. Die drei Charaktere sind ebenfalls nett gestaltet - jeder davon hat seine eigene Persönlichkeit, die ihn ausgeichnet.

Sicherlich werden wir noch mehr von den Magiern in Zukunft lesen.

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Die drei Magier - Das magische Labyrinth

Rezensionen von susanne.pichler@gmx.at:

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Vier Farben der Magie von V. E. Schwab

Die Magie Londons

Die Stadt London gibt es vier Mal.

In der Weltenwanderer-Trilogie von V.E. Schwab existieren vier Welten, die durch magische Portale miteinander verbunden waren, bis diese vor vielen Jahrhunderten verschlossen wurden. In jeder der vier Welten gibt es eine Stadt London. Doch bei diesem Namen hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf.

Das graue London entspricht unserem London zu Beginn des 19. Jahrhunderts; das weiße London ist geprägt von Krieg, Kämpfen und Blut. Das schwarze London ist untergegangen und nur das rote London ist eine blühende Stadt voller Lebensfreude, Glück und Magie. Im roten London ist Magie Teil des täglichen Lebens, pulsierend und alles durchdringend.
Nur den Antari, besonders mächtigen Magiern, ist es möglich, die Grenzen der Welten zu überschreiten. Kell, ein Antari aus dem roten London ist einer jener Weltenwanderer. Die Antari sind Boten zwischen den Königen, doch ist es ihnen strengstens untersagt, Gegenstände von einem ins andere London mitzunehmen. Gerade dies ist aber Kells geheime Passion. Er sammelt Alltagsgegenstände, Kuriositäten aus den drei Städten. So faszinieren ihn die kleinen Spieluhren des grauen Londons, die gänzlich ohne Magie ihren Zauber für den Betrachter entfalten. Als er eher widerwillig einen Gegenstand, einen schwarzen Stein, aus dem weißen London ins rote London mitnimmt, bringt er beinahe das empfindliche Gleichgewicht zwischen den Welten in Gefahr und setzt das rote London dem Untergang aus. Kells einzige Möglichkeit, seinen Fehler wieder gutzumachen, ist, den Stein, ein mächtiges magisches Artefakt, im schwarzen London zu zerstören.
Auf der Flucht vor seinen Verfolgern trifft er im grauen London Lila Bard, eine Diebin und Überlebenskünstlerin. Obwohl der Anfang ihrer Bekanntschaft mehr als holprig verläuft, erweist sich Lila als unersetzliche Verbündete. Gemeinsam setzen sie sich den Mächten des Bösen entgegen. Und Lila, obwohl im gänzlich unmagischen trist-grauen London geboren, schafft es gemeinsam mit Kell, zwischen den Welten zu reisen.

V.E. Schwab hat mit "Vier Farben der Magie" eine herrliche Fantasy-Welt erschaffen. Der Grundgedanke, dass es London viermal und in gänzlich anderen Formen gibt, war für mich entscheidend, dieses Buch zu lesen. Die vier Welten sind, obwohl man nur drei davon kennenlernt, sehr gut herausgearbeitet. Mich persönlich hätte auch ein Besuch Kells im schwarzen London gereizt. V.E. Schwab spielt mit den verschiedenen Ausprägungen der Magie, wie auch mit ihrem Fehlen im grauen London.
Ihre Hauptfiguren, Kell und Lila, sind alles andere als perfekt. Ihre guten wie auch ihre schlechten Eigenschaften halten sich meist die Waage und nur manchmal schlägt das Pendel in die eine oder andere Richtung aus.
Die Geschichte, die Handlung und die Personen sind meiner Meinung nach wunderbar gelungen. Mir fehlt nur eines und das betrifft die Sprache selbst. Es fehlt immer wieder die Leichtigkeit des Erzählens, der Esprit oder die Magie der Sprache.

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Vier Farben der Magie

Rezensionen von AngiF:

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Das böse Kind von Sabine Kornbichler

Nachlassverwalterin Kristina Mahlo auf neuen Spuren

Die Nachlassverwalterin Kristina, genannt Kris, Mahlo versucht eventuelle Erben in ihrem neuesten Fall ausfindig zu machen. Doch die Umstände des Todes der jungen Frau, die panikartig ihre Wohnung verlassen hat und dann geradezu vor ein Auto rennt, geben Kris Rätsel auf. Um sicher zu sein, dass es sich hier nicht um ein Verbrechen handelt, beginnt sie auf eigene Faust nachzuforschen.

Schnell gerät sie immer tiefer hinein und wird ebenfalls bedroht. Aber sie braucht Beweise, bevor sie zur Polizei gehen kann … Unterstützung bekommt sie von ihrem Freund, Privatdetektiv Martin.

Die Angst liegt beim Lesen stets in der Luft, geradezu atemlos macht mich das neueste Buch der Autorin Sabine Kornbichler. Für mich handelt sich hierbei um einen Krimi mit Thriller-Elementen. Der Spannungsbogen ist konstant hoch und fest gehalten, eine enorme Anspannung hält sich das gesamte Buch hindurch. Die möglichen Täter geraten in den Fokus, nur um dann wieder zu entschwinden und der Nächste rückt in den Mittelpunkt der Ermittlungen, schön und eindrucksvoll gelöst von der Autorin. Der wahre Täter bleibt lange im Verborgenen, auch wenn er ständig agiert. Die Charaktere sind allesamt eindrucksvoll und tief, die Figuren um Kristina Mahlo herum und natürlich sie selbst sind durch die Bank liebenswert und ich kann gut mit ihnen mitfiebern. Während
die Figuren um den Fall selbst undurchsichtig sind, dennoch stark gezeichnet und zuweilen recht unsympathisch, jedoch alle zusammen bilden das perfekte Gebilde. Mein heimlicher Held ist allerdings Alfred, um wen es sich bei ihm handelt – findet es selbst heraus!

Selbstverständlich vergebe ich hier die volle Punktzahl, nämlich fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle das Buch absolut weiter. Ein brillant verfasster Kriminalroman, der mir schlaflose Nächte bereitet hat, denn die Dramatik ist rekordverdächtig hoch. Gerade der anspruchsvolle Krimi-Leser wird begeistert sein! Der vorliegende Band ist bereits der dritte in der Kristina-Mahlo-Reihe, kann aber auch von Neueinsteigern in die Serie gut verstanden werden.

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Das böse Kind