Kunden em pfehlungen
Rezensionen von BooksAreGreat:
Spannung pur
Dieser Thriller ist atemberaubend. Er hat mich auf Anhieb gefesselt und nicht wieder losgelassen ehe ich das Buch nicht zu Ende gelesen hatte.
Die Stimmung ist bedrückend und angespannt. Man folgt dem Protagonisten auf einem sehr spannenden und ausgefallenem Abenteuer. Es bleibt kaum Zeit um Luft zu holen, weil sich die Handlung beinahe überschlägt.
Mir hat die Ausarbeitung des Protagonisten sehr beeindruckt. Er zeigt Tiefe. Ich konnte mich auf ihn einlassen und habe mit ihm mitgefiebert.
Dabei wurde das Buch auch in einer ganz tollen und mitreißenden Sprache geschrieben. Man rennt beinahe durch die Seiten, weil der Schreibstil so flüssig vor einem dahinfliegt.
Zusammenfassend möchte ich nur sagen lest dieses Buch falls ihr Fans von gut geschriebenen und spannenden Thrillers seid.
Rezensionen von Caroline :
Zu wenig Zeit zum Sterben von Steve Cavanagh
Nur 48 Stunden
Eddie Flynn steht enorm unter Druck, denn der Mafia Boss Olek Volchek zwingt ihn sein Mandat zu übernehmen. Doch damit nicht genug, er stellt Eddie vor die Wahl, entweder lässt er im Gerichtssaal eine Bombe hochgehen und damit den Hauptbelastungszeugen gegen ihn sterben oder Olek tötet seine 10jährige Tochter.
Doch Eddie ist nicht einfach nur ein Anwalt, sondern ein ausgebrühtes Schlitzohr. Er ging durch die harte Schule seines Vaters und der hat ihm viele Tricks beigebracht. Natürlich scheint seine Situation aussichtlos, aber um seine Tochter zu beschützen, würde wirklich alles tun. Sein Verstand läuft auf Hochtouren aber die Zeit läuft erbarmungslos gegen ihn. Tic/Tac die Uhr läuft ab.
Wie hat es mir gefallen?
Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Ich bin über dieses Buch rein zufällig gestolpert und da ich von diesem Autor davor weder gehört noch etwas von ihm gelesen habe, war die Entscheidung schnell getroffen.
Die Geschichte war spannend und sehr rasant. Wobei ich anfangs die männliche Hauptfigur Eddie Flynn nicht wirklich sehr sympathisch fand. Erst nach und nach konnte ich mich mit ihm anfreunden. Seine uneingeschränkte Liebe zu seiner Tochter lässt ihn über sich hinauswachsen.
Die Zeitkomponente ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Geschichte. Dadurch nimmt die Story schnell Fahrt auf. Eigentlich möchte man daher, das Buch schnell durchlesen.
Neben der Krimihandlung, wird auch noch die Beziehung zwischen Eddie, seiner Tochter und ExFrau beschrieben. Diese birgt auch noch einiges an Zündstoff. Komplikationen sind da vorprogrammiert. Allerdings gibt es auch Augenblicke, die mich weniger überzeugen konnte, die zu unglaubwürdig waren. Trotzdem wurde ich gut unterhalten und ich könnte mir gut vorstellen, dass die Geschichte als Film gut funktionieren könnte.
www.mariessalondulivre.at
Rezensionen von mikkagottstein:
Als die Träume in den Himmel stiegen von Laura McVeigh
Emotional manchmal schwer zu ertragen, aber lohnend
Es gibt Bücher, die tun manchmal unglaublich weh ? sie zerreißen das Leserherz gnadenlos in winzig kleine Stücke. immer wieder, und man ertrinkt fast im Leid der Protagonisten. Und trotzdem klappt man das Buch nicht zu, schmeißt es nicht weg, weil man zum einen das letzte bisschen Hoffnung nicht verliert, und die Geschichte zum anderen einen Klang der Wahrheit hat, dem man sich einfach nicht entziehen kann.
Es gibt Bücher, die erzählen Geschichten, die gehört werden müssen, weil sie (so oder so ähnlich) Tag für Tag von Menschen in der Realität gelebt werden. Auch wenn es Samar nicht gibt ? irgendwo lebt ein kleines Mädchen, dessen Familie auch aus Kabul flüchten musste, die das Schreckensregime der Taliban am eigenen Leib erlebt hat.
Wenn das jetzt klingt, als würde ich das Buch nicht empfehlen, dann täuscht das, denn ich bereue kein bisschen, beim Lesen auch mal bittere Tränen vergossen zu haben. Ich konnte mich der Geschichte dieser Familie auf der Flucht von der ersten Seite an nicht entziehen und empfinde es als Bereicherung, sie gelesen zu haben. "Als die Träume in den Himmel stiegen" wird oft mit "Drachenläufer" von Khaled Hosseini verglichen, und tatsächlich war es für mich ein sehr ähnliches Leseerlebnis: eine emotionale Herausforderung, die sich in meinen Augen jedoch lohnt.
Man liest so viel über die Taliban in den Nachrichten. Auch über Flüchtlinge wird viel gesprochen, aber wie ihre alltägliche Lebensrealität sich anfühlt, dass kann man höchstens erahnen. Laura McVeigh öffnet dem Leser ein Fenster in diese Realität, die vieles vereint: fesselnd, aber verstörend, unterhaltsam und bewegend.
Wie sie die Geschichte dieser Familie erzählt, das ist brilliant. Ich kann hier leider noch nicht viel verraten, denn man muss sich von manchen Dingen überraschen lassen, damit sie die volle Wirkung entfalten können! Die ein oder andere unerwartete Wendung kommt einem vor, als wäre die Realität gerade aus den Gleisen gesprungen... Aber alles macht Sinn, im Rückblick begreift man erst, wie alles zusammenpasst. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen, und meine Mitleser waren ehrlich gesagt geteilter Meinung darüber, ob sie diese Wendungen als das große Highlight des Buches empfanden oder eher als etwas, das die Wirkung des Buches schmälert.
Aber meiner Meinung nach lohnt sich das Risiko, es selber auszuprobieren. Wenn man auch sonst nichts mitnimmt: man lernt viel und bekommt einen sehr authentischen Einblick in Dinge, die man sonst nur von außen und von ferne sieht.
Die Charaktere werden sehr lebensecht und glaubhaft geschildert. Trotz der ungewohnten Namen konnte ich sie schnell auseinander halten und mit ihnen mitfühlen! Besonders Samar, die uns diese Geschichte erzählt, habe ich sehr ins Herz geschlossen. Die Autorin zeigt am Beispiel ihrer Familie und der Menschen, denen sie auf ihrer Flucht begegnen, sehr gut, wie unterschiedlich verschiedene Menschen mit so einer beängstigenden Situation umgehen ? sie zeigt Hass und Gewalt, aber auch Liebe und selbstlose Hilfsbereitschaft. Samar selber ist eine beeindruckend starke Persönlichkeit; sie erlebt schreckliche Dinge, aber sie steht immer wieder auf und macht weiter, gibt die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht auf, so unwahrscheinlich es auch sein mag.
Der Schreibstil hat mich voll und ganz überzeugt. Samar hat eine unvergleichliche Art, sich auszudrücken, und ihre Geschichte klingt wirklich so, als habe sie ein junges Mädchen mit einer blühenden Fantasie und einem Gespür für die Macht der Worte geschrieben.
Würde ich noch einmal ein Buch der Autorin lesen? Unbedingt, aber jetzt brauche ich erstmal eine Pause, um "Als die Träume in den Himmel stiegen" sacken zu lassen und noch eine Weile darüber nachzudenken.
Fazit:
Samar und ihre Familie müssen aus Kabul flüchten und stellen schnell fest, dass auch das abgelegene Bergdorf, in das sie sich zurückgezogen haben, nicht sicher ist vor dem langen Arm der Taliban. Und so geht die Flucht weiter und weiter und weiter... Über ein kleiner Bergdorf und ein überfülltes Flüchtlingslager führt die Reise bis in einen Waggon der Transsibirischen Eisenbahn. Am Anfang der Geschichte ist Samar erst 6 Jahre alt, und die letzten Worte schreibt sie im Alter von 15 Jahren nieder. Ob sie zu diesem Zeitpunkt in der Freiheit angekommen ist, lasse ich hier lieber noch offen!
Das Buch ist für mich eine absolute Leseempfehlung ? aber nur mit gebührenden Warnhinweisen. Die Geschichte geht an die Nieren, dreht einen oft regelrecht durch die Mangel... Manchmal ist sie nur schwer zu ertragen, denn Samars Geschichte ist meist bitter, selten süß.
Rezensionen von lena_kallus@msn.com:
Als wir unbesiegbar waren von Adams Alice
Die unterschiedliche Entwicklung vierer Freunde
Auf das Buch aufmerksam wurde ich durch das wunderschöne Cover! Es sieht so sommerlich und unbeschwert aus. Doch man darf sich nicht tauschen lassen, denn die Geschichte ist viel tiefgründiger als das Cover vermuten lässt.
In der Geschichte lernen wir vier Freunde kennen, die nicht unterschiedlicher sein könnten.
Sie kennen sich seit dem Studium und sind beste Freunde. Wir begleiten sie 20 Jahre lange und lernen die verschiedenen Stationen ihres Lebens kennen.
Zunächst konnte ich mit den Charakteren nicht viel anfangen, je weiter ich jedoch gelesen habe, umso besser konnte ich die einzelnen Charaktere und ihr Handeln verstehen und mit ihnen fühlen.
Eva ist die vernünftigste und die erfolgreichste. Sie verdient viel Geld an der Börse. Doch das Erfolg und viel Geld allein nicht glücklich machen, muss sie allzu schnell feststellen. Sie ist in Lucien verliebt, der ihre Liebe nicht erwidert. Benedict hingegen ist heimlich im Eva verliebt, doch er ist viel zu schüchtern es ihr zu gestehen. Er wird ziemlich schnell Familienvater und lebt seinen Traum als Physiker aus. Lucien und Sylvie sind Geschwister. Sie sind Freigeister und wollen Karriere in der Kunst machen. Leider funktioniert das das nicht so gut wie erhofft und Sylvie muss sich mit Aushilfsjobs über Wasser halten, während ihr Bruder in die Drogensucht abdriftet.
Die vier verlieren sich im Lauf der Zeit aus den Augen. Ihre Leben verlaufen ganz unterschiedlich und alle müssen Enttäuschungen einstecken. Viele Träume sind nicht in Erfüllung gegangen und viele Liebesbeziehungen haben nicht das gehalten, was sie versprochen haben. Auch ihre Herkunft bietet ganz unterschiedliche Voraussetzungen. Als sie sich wiederfinden, reflektieren sie ihr bisheriges Leben und beginnen wieder über neue Ziele zu sinnieren und erkennen, dass man nicht nur seinen nicht in Erfüllung gegangenen Träumen hinterherjagen sollte und wie wichtig Freundschaft ist.
Alice Adams Schreibstil ist ganz hervorragend! Sie erzählt sehr gefühlvoll die Lebensgeschichten vierer Personen. Dabei schafft sie es alle vier Charaktere ausdrucksstark herauszuarbeiten, sodass man ihre Entscheidungen, ob richtig oder falsch, nachvollziehen kann. Sie verdeutlicht, dass das Leben nicht immer so läuft, wie man es sich wünscht und dass Träume auch mal nicht in Erfüllung gehen. Man sollte jedoch niemals aufgeben, aber auch mal mit dem zufrieden sein was man hat.
Das Buch hat mir sehr gefallen und ich schließe nicht aus ein weiteres Buch der Autorin lesen zu wollen.
Rezensionen von Gudrun:
Der Frauenchor von Chilbury von Ryan Jennifer
von der ersten bis zur letzten Seite ein Lesegenuss und hochinformativ zugleich
Das Cover weist hervorragend auf den Inhalt hin und ist von der Farbgebung und der Darstellung stimmig gewählt. Passender hätte es nicht sein können.
Dieser Debütroman hat mich voll und ganz gefesselt und ich hoffe auf mehr Lesestoff der Autorin, denn die Vielfalt, Authentizität und Lebendigkeit macht süchtig.
Sie hat die Inspirationen durch ihre Großmutter in ein vielschichtiges und wertvolles Werk verwandelt.
Hier wird der Spagat zwischen teilweise humorigen Darstellungen und der Kriegsgeschichte und dem drumherum gekonnt gemeistert.
Durch die Erzählweise, die Vorgänge durch Tagebucheinträge, Briefe, Notizen und dergleichen der Mitwirkenden Stück für Stück zu erzählen, ist die Geschichte äusserst lebhaft und zeigt vielerlei Einblicke durch´s Schlüsselloch. Da die "Erzähler" in unterschiedlichsten Altersgruppen und aus verschiedensten Lebensbereichen stammen, gibt das Ganze ein sehr buntes und vollständiges Bild ab.
Der Autorin ist es gelungen, die Erzählstimmen kindlich, unschuldig, naiv, dreist, undurchschaubar, infam, berechnend, intrigant, manipulativ, liebevoll, fürsorglich und noch nach vielen weiteren Wesensarten klingen zu lassen und jede Stimmung nimmt man den einzelnen Personen in Gänze ab.
Lokalkolorit vom Feinsten, der eben auch aufzeigt, wie sich Hinz und Kunz mit- oder auch gegeneinander das Leben schwermachen können. Und das häufig mit ironischen Spitzen untermalt, die einem ein Lächeln entlocken. Da kann man sich gut hineinversetzen und die ein oder andere Szene kommt sicherlich dem ein oder anderen Leser so oder so ähnlich bekannt vor. Feinsinniger Humor und auch Ironie, die nicht in Sarkasmus übergeht, also genau richtig dosiert.
Hoher Informationsgehalt, der ganz locker-lässig rüberkommt und nichts schulmeisterliches innehat. Amüsant und geistreich trotz des ernsten und traurigen Themas Krieg und den damit verbundenen Gefühlen und Nöten. Dieses Buch gibt Mut und macht Hoffnung, denn trotz der schweren Zeit wird aufgezeigt, dass Zusammenhalt, auch mit kleineren oder auch größeren Querelen, eine wichtige Stütze des Lebens sein kann.
Es wird Spannung aufgebaut und der Spannungsbogen wird von Anfang bis Ende konstant hoch gehalten. Überaus gekonnt weiß die Autorin immer wieder kleine Hinweise einzuflechten, die den Leser neugierig machen jedoch nicht zu viel verraten. Genauso viel als nötig und doch unvorhersehbar.
Die Gesellschaftsnormen werden durchleuchtet und auch gelungen in Frage gestellt.
Mein Fazit: von der ersten bis zur letzten Seite ein Lesegenuss und hochinformativ zugleich
Rezensionen von Vicky:
Tiefer Grund von Costello Matthew; Richards Neil
Kein Krimi - eher eine Roman mit Krimi-Elementen
Der Prolog ist ein sehr guter und gelungener Einstieg in den Krimi und macht definitiv Lust auf den Rest. Ebenso wie das Buchcover - es wirkt irgendwie beruhigend aber zugleich sehr ansprechend. Wobei ich zu anfangs dachte das ?beruhigend? bei einem Krimi eher widersprüchlich ist ? aber nach dem Lesen des Buches verstehe ich dass nun da die Spannung definitiv fehlt.
Ich muss gleich vorweg sagen dass dieser Band für mich der erste der Reihe ist. Ich kannte die Cherringham Krimi der Autoren Matthew Costello und Neil Richards bisher nicht. Eventuell hätte ich für das bessere Verständnis bzw. für besser Beziehungen zu den Figuren die anderen Bände kennen sollen - möglicherweise wäre meine Bewertung dann besser ausgefallen.
Der Schreibstil der Autoren ist gut, sehr flüssig und leicht zu lesen. Sarah ist eine sympathische und vielschichtige Person. Die Story, welche in Cherringham - einem kleinen, beschaulichen Ort in England - spielt, ist im Großen und Ganz interessant. Mir hat es allerdings an einigen Stellen an Spannung gefehlt, sozusagen ist mir die gewisse Würze an der Story abgegangen. Außerdem erschienen mir Teile der Geschichte doch recht unglaubwürdig - spezielle die Aufklärung des Verbrechen bzw. die Konfrontation am Ende war für mich nicht nachvollziehbar, ich denke nicht das (vernünftige) Leute so handeln - deswegen auch einen Sternabzug. Einen weiteren Stern muss ich leider abziehen da mir die einzelnen Figuren (speziell Sarah und ihre Kinder bzw. Sarahs Beziehung zu Jack) zu wenig ausgearbeitet waren. Vielleich hätte ich, wie bereits vorher mal kurz erwähnt, dafür frühere Bände kennen müssen damit ich bereits mehr über Sarah gewusst hätte aber so habe ich mich dauern gefragt wie sie so wurde wie sie nun ist und was es mit ihr und Jack so auf sich hat. Und die Andeutungen auf frühere 'Fälle' haben mich nur verwirrt und mit mehr Fragen zurückgelassen als zu Beginn. Eines muss ich noch erwähnen: die Lehrer, speziell Tim, fand ich hingegen sehr vielschichtig und gut dargestellt.
Alles in allem ist ?Tiefer Grund? der Cherringham-Reihe aber eine netter Krimi für zwischendurch. Bestimmt ist es kein Fehler sich noch andere Bände der Reihe anzusehen bevor man sich an diesen hier wagt. Denn aus den einzelnen Figuren und deren verschiedensten Beziehungen zueinander kann bestimmt mehr, als es hier gemacht wurde, herausgeholt werden und da hoffe ich stark auf die anderen Bände!
Rezensionen von Vicky:
Der letzte Schwur von Nalini Singh
Es ist an der Zeit, das Zepter weiterzureichen. Das Alte muss dem Neuen weichen.
Das Buchcover ist schön und fügt sich gut in den Stil der restlichen Reihe ein.
Der gewohnte Schreibstil der Autorin überzeugt zu 100%! Man ist durch die flüssige Schreibweise sofort wieder drinnen in der Welt der Medialen und Gestaltenwandler und fühlt sich den Figuren wieder nahe - nach 14 Bänden baut man da eine gewisse Nähe zu einige Personen auf! Es gibt wieder lustige und sehr unterhaltsame Szenen aber auch tiefgründe, sehr berührende und emotionale.
Ich denke da ist für jeden etwas dabei :-)
Die Einteilung/Struktur des Buches in 56 Kapitel mit 'normalen' Ziffern und 9 Teile mit römischen Zahlen hat sich mir bis zum Schluss nicht erschlossen. Ich denke die kann getrost ignoriert werden um sich nicht unnötige dadurch verwirren zu lassen.
Dieser Band leitet Staffel 2 und sollte angeblich ohne Kenntnisse der anderen Bücher gelesen werde können. Nichtsdestotrotz würde ich jeden sehr stark empfehlen die anderen 14 Bände in der 'richtigen' Reihenfolge zu lesen bevor man sich an diesen neuen Teil heranwagt. Ich will mit dieser Aussage auf keinen Fall jemanden abschrecken aber ich denke ansonsten fehlen einem viel zu viele Zusammenhänge und man tut sich bestimmt schwer bei vielen Stellen! Außerdem 'erschlagen' einen die Vielzahl der verschiedensten Gattungen/Gruppen und Figuren bestimmt wenn man die Einzelbände zu den jeweiligen Personen nicht gelesen hat. Ich will nur vermeiden dass jemand diesen wunderbaren Roman der Autorin Nalini Singh nicht in vollem Maße genießen und würdigen kann nur weil er mit den Begebenheiten oder der Anzahl der Personen und Gruppen überfordert ist da ihm die Vorkenntnisse fehlen.
Ich finde gut dass am Anfang kurz etwas zu Lucas und Clay sowie zum Dreigruppenbündnis, der Pfeilgarde usw. gesagt wird. Dadurch ist es bestimmt auch für Leute, welche die vielen anderen Teile nicht kennen, leichter in die Geschichte hineinzufinden! Schön ist es dass wir hier viele 'alte' Bekannte sehen und mehr zu den jeweiligen Personen erfahren. Zu Anfangs fand ich es etwas schade dass diese der erste Band der Reihe ist, in welchem kein Liebespaar im Mittelpunkt steht. Aber nach dem Lesen finde ich es nun nicht mehr schlimm, denn so kam wenigstens bei der 'Haupthandlung' einiges Voran, auch wenn dieser Band hier nur ein Auftakt für vieles mehr sein dürfte und allen voran dafür zu dienen scheint die Spannung für weitere Bände zu schüren. Außerdem 'sah' man auf diese Weise alle Personen wieder und konnte zu jedem ein bisschen lesen. Jede Person ist auf seine Weiße einzigartig und liebenswert, ich fürchte ich habe alle in mein Herz geschlossen...
Einen Stern muss ich allerdings abziehen da mir manche Szenen zu weit ausgebaut waren ich bei anderen Passagen hingegen aber den Tiefgang vermisst habe - das Verhältnis in diesem Bereich war meiner Meinung nach leider nicht überall gegeben.
Fazit: So ein 'allgemeiner' Band, der kein spezielles Liebespaar im Mittelpunkt hat und somit in keiner Speziellen Gattung spielt, sondern alle Figuren, Gattungen und Handlungsplätze beleuchtet ist eine nette und gelungen Abwechslung zum sonst bereits etwas festgefahrenen Schema der Reihe. Zur Auflockerung finde ich diesen Band super. Allerdings hoffe ich in den nächsten Bänden wieder auf ein Liebespaar!
Die alte, bekannte Taktik der Autorin findet auch hier wieder ihre Anwendung. Es gab auch in Staffel 1 (Band 1 - 14) eine 'Hintergrundgeschichte' wo man nicht alles auf einmal sondern nur stückchenweise 'Neues' erfährt um die Spannung über mehrere Bände zu halten und dadurch eine ganze Reihe gestalten zu können!
Abschließend bleibt mir nur zu sagen: Ich warte nun gespannt auf weitere Bände der Reihe und will noch zwei Texte der Autorin zitieren:
>>Ein toter Held nutzt niemandem.<<
>>Die Liebe gibt weit mehr, als sie je nimmt.<<
Rezensionen von Vicky:
Das Erbe der Wintersteins von Carolin Rath
Wer liebt ist nicht frei
Das Buchcover sieht sehr herbstlich aus, zieht durch die orangen Blätter sofort den Blick auf sich und passt daher perfekt zur aktuellen Jahreszeit.
Durch den Prolog, hat man einen guten Einstieg in die Geschichte, hauptsächlich allerdings in jene von Claire ? also in den Handlungsstrang welcher in der Vergangenheit spielt.
Er weckt sofort das Interesse und die Lust auf mehr sodass man das Buch, bis man diesen Zeitpunkt in der ?richtigen? Geschichte findet, nicht mehr aus der Hand geben kann!
Die abwechselnden Kapiteln, Vergangenheit (Claire) vs. Gegenwart (Celine) verleihen der Geschichte vor allem ab dem zweiten Drittel Spannung welche im letzten definitiv am größten ist. Das Wechseln zwischen den zwei Erzählsträngen ist der Autorin Carolin Rath gut gelungen. Jedoch muss ich sagen dass mir die Kapitel in der Vergangenheit besser gefallen. Da mich jene in der Gegenwart trotz des Humors der dortigen Personen bis zum Schluss nicht so richtig fesseln konnten, und sie daher getrost weggelassen werden hätten können (zumindest was mich angeht hat sie nicht viel zum eigentlichen Handlungsstrang beigetragen), muss ich leider einen Stern abziehen. Leider, denn die Geschichte in der Vergangenheit fand ich super, die Handlungsstränge mit Claire waren sehr spannend. Die Geschichte ist aufgrund des einfachen Schreibstils leicht und zügig zu lesen, einzig die Kapitel mit Celine haben meinen Lesefluss etwas gebremst.
Die meisten Figuren, unabhängig vom Handlungsstrang (Vergangenheit, Gegenwart), sind gut ausgearbeitet. Einzig Celine war mir zu sprunghaft, von ihr wusste man nie was man erwarten soll. Zeitweise kamen von ihr absolut entgegengesetzte Handlungen. Ich konnte da bis zum Schluss leider keinen ?fixen? Charakter erkennen, sie war mir irgendwie zu abgedreht und viel zu unstet, daher leider noch ein Sternabzug da Celine im Prinzip ja die zweiten Hauptfigur war (und bei den Hauptfiguren geht ein solches entgegengesetztes Verhalten absolut nicht, diese müssen für mich einen klar erkennbaren Charakter haben um entsprechend eingeschätzt werden zu können). Einige der Dinge klären sich am Ende auf. Allerdings kam mir das ?Ende? in der Gegenwart zu abrupt. Mir fehlt zwischen der Vergangenheit und der Jetztzeit zu viel, es gibt zu viele ungeklärte Dinge, zumindest in meinen Augen (mich hätte vor allem interessiert was da noch zwischen den beiden Zeiten mit Claire passiert ist). Deswegen leider noch ein Sternabzug.
Fazit:
Alles in allem aber trotzdem ein gelungenes Buch. Man kann sich ein paar gute Lesestunden damit gönnen.
Rezensionen von Vicky:
Das Lazarus-Syndrom von Guido M. Breuer
So was gibt es doch nur im Film, dachte ich.
Das Buchcover wirkt durch die wenigen Farben Schwarz, Grau, Weiß und Rot düster und finster. Ich finde das sehr passend zum Buchinhalt.
Bereits durch den Klappentext erfährt man dass es sich um einen packenden, atmosphärischen Thriller um die skandalösen Machenschaften der Organmafia handelt.
Das Thema Organspende und -mafia wird im Buch gut dargestellt und regt vielleicht sogar den ein oder anderen dazu an sich genauer mit dem Thema 'Organspende' auseinander zu setzten. Bei mir war es zumindest so.
Allgemein ist zu sagen dass mir die Struktur des Romans sehr gut gefallen hat. Das Buch ist in 65 Kapitel aufgeteilt, manche recht kurz andere ein bisschen umfangreicher wodurch man beim Lesen schnell und einfach vorankommt. Die Kapitelbezeichnungen haben mir auch gut gefallen und bereits immer zu Anfang eines neuen Kapitels meine Fantasie angekurbelt und mich spekulieren lassen was hier passieren könnte.
Der Schreibstil gefiel mir von Anfang an gut, die Geschichte liest sich flüssig und die Spannung ist gut dosiert mit einigen unerwarteten aber auch einigen erwarteten Geschehnissen. Die Söldner-Kapitel fand ich sehr interessant, sie gaben einen guten Einblick in die Psyche dieser Berufsgruppe. Den Kommissar fand ich unterhaltsam und hat sich gut in die Geschichte eingefügt. Joe finde ich auch gut und glaubwürdig dargestellt, man bekommt gute Einblick in seine Gefühls- und Gedankenwelt und ist so im Stande sein Handeln einigermaßen nach zu vollziehen. Aus Uli, Joes Freundin, wurde ich hingegen bis zum Schluss leider nicht schlau, sie erscheint mir etwas komisch. Ihr Handeln war für mich leider oft nicht nachvollziehbar und ich fand sie zu sprunghaft - man konnte bis zum Schluss keinen eindeutigen Charakter feststellen. Für Uli, da sie mir zu undurchdacht erscheint, gibt es daher einen Stern Abzug.
Das Ende hat mir gut gefallen, auch wenn ein paar Dinge offen bleiben aber das ist in dem Fall okay.
Fazit:
Ein teilweise sehr düsterer und beunruhigender Thriller - vor allem mit den Gedanken an die Organmafia im Hinterkopf! Bekommt von mir eine Leseempfehlung an alle die an Thrillern interessiert sind.
Rezensionen von Vicky:
Bourbon Kings von J. R. Ward
Der Engelsanteil der BBC
Bourbon Kings ist der erste Band der neuen Reihe von J.R.Ward. Das Buchcover mit den Farben Pink, Schwarz und Weiß ist sehr ansprechend gestaltet und zieht auf jeden Fall Blicke auf sich. Dies in Kombination mit der Inhaltsangabe >>Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familiendynastie großen Reichtum und viel Anerkennung eingebracht.
Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich verbotene Liebschaften, skrupellose Machtspiele, Verrat, Intrigen und skandalöse Geheimnisse ...<< weckt eindeutig das Interesse an der gesamten Reihe.
Der Schreibstil von J.R.Ward ist hier etwas anders, als mir durch andere Bücher bereits bekannt war. Zu anfangs war es etwas gewöhnungsbedürftig aber bereits nach ein paar Seiten konnte mich die Autorin überzeugen. Zumal fand ich den Humor der Figuren super, es waren eindeutig einige geniale Aussagen dabei!
Die Geschichte mit einer Einladung zum ?Derby-Brunch? zu beginne finde ich eine interessante Gestaltung. Allerdings hätte ich mir etwas mehr Erklärungen bezüglich 'Derby' (was genau das überhaupt ist usw.) erwartet, welche leider nicht kam und so musste Google bzw. Wikipedia dafür herhalten.
Das Bradford Family Estate, kurz BFE, scheint ein total riesiges Gelände zu sein welches jeden nur erdenklichen Schnickschnack zu bieten scheint. Wie man sich bereits vorstellen kann beherbergt es daher auch einige sehr verwöhnte Leute. Allerdings erfährt man im Verlauf der Geschichte immer mehr und mehr und erkennt dass sich dahinter viel mehr verbirgt und an den Leuten mehr dran ist und diese vielschichtiger sind als man auf den ersten Blick erwartet. Es beherbergt alles was in der Inhaltsangabe versprochen wird und noch einiges mehr. Die Handlungen sind nicht alle vorhersehbar, es gibt einige Unerwartete Wendungen und Geschehnisse - was mir sehr gut gefallen hat.
Man erkennt sehr gut wie sich die Figuren im Verlauf der Geschichte weiterentwickeln. Von den 'Rand-Figuren' habe ich speziell Miss Aurora und Shelby ins Herz geschlossen - ich hoffe über diese zwei lesen wir in den weiteren Bänden noch mehr :-)
Interessante Fakten über den Bourbon, finde ich gut diesbezüglich ein paar Zeilen hier zu lesen.
Nett fand ich, als Whisky- und Whiskey-Liebhaberin die interessanten Fakten über den Bourbon, eingebaut als ein paar Zeilen in eines der ersten Kapitel. Außerdem wurde ich so auf den amerikanischen Bourbon, welche ich bisher nicht kannte, aufmerksam! Der Titel 'Bourbon Kings' spielt, wie vermutlich bereits vermutet, auf die Bourbon-Herstellung an, an deren Spitze sich die Bradfords mit der 'Bradford Bourbon Company' befinden.
Einen Kritikpunkt muss ich allerdings noch anbringen der dem Buch auch einen Stern kostet. Die bedenkenlosten Freizeitaktivitäten der Figuren, es tut mir leid aber ich verstehe das nicht... Es scheint hier in diesem Roman für alle okay zu sein ohne Kondom Sex zu haben. Warum nur?!?! Das ist eindeutig keine Botschaft die man (durch einem Buch) vermitteln sollte!
Das Ende ist doch sehr offen aber 'Wie die Bradford-Saga weitergeht' gibt vermutlich genug Spekulationsspielraum für die eigenen Gedanken um die Wartezeit auf Teil zwei zu überbrücken!!
Fazit:
Das Buch ist definitiv ein guter und gelungener Einstieg in die neue Reihe und macht Lust auf mehr. Mir bleibt nun nur sehnsüchtig auf den nächsten Band zu warten in dem sich hoffentlich einige hier aufgedeckte Geheimnisse lüften werden!










