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Rezensionen von Alais:

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Als die Träume in den Himmel stiegen von Laura McVeigh

Herzergreifend und erschreckend aktuell - nichts für Schubladendenker

In der Transsibirischen Eisenbahn, auf der längsten Bahnstrecke der Welt, die zwei Kontinente miteinander verbindet, sitzt Samar, ein junges Mädchen, das mit seiner Familie aus Kabul flüchten musste. In Rückblicken erfahren wir ihre Geschichte ?
Von Anfang für sich eingenommen hat mich der ansprechende Schreibstil der Autorin.

Wie eine geschickte Dichterin findet Laura McVeigh die richtigen Worte, um die Bilder aus den mir völlig fremden Erlebniswelten für mich lebendig werden zu lassen. Dabei bleiben ihre schönen, geschliffenen Sätze schlicht, ihr Schreibstil überfordert nicht, sie nimmt jeden mit ? und der Übersetzerin Susanne Goga-Klinkenberg, der diese hervorragende Übertragung ins Deutsche gelungen ist, gebührt ein ganz großes Lob!
In erzählerischer Hinsicht jedoch führt Laura McVeigh ihre Leser aus ihrer Komfortzone, in der sie sich gemütlich zurücklehnen und mit angemessener Betroffenheit vom Leid anderer lesen, heraus und gibt ihnen das Gefühl, selbst betroffen zu sein. Das ist brutal und sehr mutig, da es sicherlich nicht jedem gefällt, stellt aber einen genialen Schachzug dar ? ich kann mich nicht erinnern, jemals beim Lesen eines Buches so viel geweint zu haben ?
Dies und die authentisch wirkenden Schilderungen, die sicherlich darauf zurückzuführen sind, dass Laura McVeigh die Thematik gut kennt, da sie als Menschenrechtsaktivistin in viele Länder gereist ist, sorgen dafür, dass das Buch sehr lange nachwirkt. Der Wirklichkeitsbezug ist schließlich auch beängstigend ? die Zustände in Flüchtlingslagern, die Verwundbarkeit der Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen ihr Zuhause verloren haben, und die vielen verschiedenen Gefahren, mit denen sie konfrontiert sind, werden beklemmend realistisch dargestellt.
Gleichzeitig hat mich die Autorin doch auch immer wieder mit wunderschönen Textstellen verzaubert, beispielsweise als die Mutter in einem Bergdorf, das zunehmend unter die Schreckensherrschaft der Taliban gerät, ihre Familie mit Gedichten und Geschichten zu trösten versucht ? ?und unsere Phantasie flog mit ihr hoch in den Himmel. Dies war etwas, das sie uns nicht nehmen konnten [?]? (S. 138)
Ein wunderbares Buch für alle, die sich beim Lesen gerne etwas herausfordern lassen ? herzergreifend erzählt und erschreckend aktuell.

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Als die Träume in den Himmel stiegen

Rezensionen von Landbiene:

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Als die Träume in den Himmel stiegen von Laura McVeigh

Als die Träume in den Himmel stiegen

Eigene Inhaltsangabe:
Samar muss mit ihrer Familie aus Kabul flüchten, weil der Krieg ausbricht und es nicht mehr sicher ist. Sie flüchten zu den Großeltern in die Berge und führen vorläufig ein sicheres Leben. Doch auch da kommen die Taliban und eine unvorhersehbare Katastrophe widerfährt Samar und ihre Familie.

Wird sie in die Freiheit finden? Ein Leben ohne Angst und Einschränkungen?
Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin Laura McVeigh lässt sich angenehm und flüssig lesen. Leider hat sie für mich aber keinerlei Emotionen rüber bringen können, obwohl die Geschichte aus Sicht von Samar in der Ich-Perspektive geschildert ist. Ich konnte leider nicht mitfiebern, weil mir der Schreibstil irgendwie zu distanziert war. Samar ist ein junges Mädel, aber die Schreibweise ist zu Erwachsen und spiegelt in der Darstellung nicht die Gefühle eines kleinen Kindes wieder. Viel zu Erwachsen meiner Meinung nach. Erzählt wird die Geschichte einmal in der Gegenwart und einmal in der Vergangenheit, was mir anfangs sehr gut gefallen hat, aber später kurios und auch langweilig wird. Das Buch ist in 6 Teile aufgeteilt und die Kapitel nummeriert. Die Kapitel sinn unterschiedlich lang, wobei die Kapitel im fortschreiten des Buches in der Gegenwart immer kürzer werden und die der Vergangenheit im länger.
Allgemeine Meinung:
Eigentlich hatte ich großes Interesse an dem Buch, weil die Thematik sehr aktuell ist. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte von dem Mädchen das ihre Heimat verlassen musste. Die Geschichte an sich wäre auch sehr ergreifend und hat auch die brutale Realität wieder gespiegelt, jedoch hatte der Schreibstil der Autorin eine so große Distanz das ich nicht richtig an Samar und ihre Familie heran kam. Ich blieb leider (bis auf eine Szene) sehr emotionslos. Ich betrachtete das ganze eher aus der Vogelperspektive in sicherer Umgebung, anstatt bei Samar und ihren Erlebnissen zu sein. Das fand ich sehr schade. Das Buch ist nicht schlecht, aber meiner Meinung nach auch nicht gut. Man hätte es besser und vor allem mit mehr Emotionen rüber bringen können. Zudem hat die Autorin versucht mehrere Thematiken in einer Geschichte unterzubringen, was mir auch nicht gefallen hat! Im Großen und Ganzen hat es mir aber leider nicht gefallen (wenn ich mich zum weiter lesen zwingen muss, heisst das schon was), daher nur 2 von 5 Sternen!

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Als die Träume in den Himmel stiegen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:

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Herzensräuber von Rygiert Beate

Ein Märchen für Erwachsene...


Hauptperson dieses Romans ist Zola. Er erzählt uns seine Geschichte. Und Zola ist ein Hund. Davon sollte sich jedoch niemand abschrecken lassen! Es lohnt sich wirklich, die Abenteuer und auch die Gedanken von Zola zu erfahren! Er fristet sein Leben nämlich als verlassener Straßenhund in Spanien, bis er Tobias trifft und von ihm mit nach Deutschland genommen wird.

Tobias hat ein Antiquariat, das nur sehr schlecht läuft. Außerdem hat ihn seine ehemalige Freundin nicht nur verlassen, sondern auch finanziell an den Rand des Ruins gebracht. Tobias ist halt kein Menschenkenner! Aber dafür hat er ja jetzt Zola! Und Zola hat im wahrsten Sinne des Wortes die richtige Nase für seine Umwelt!

Eine Erbschaft, ein Haus, löst zwar Tobias finanzielle Probleme, aber in diesem Haus leben ein paar Untermieter: Maggi, eine kampferprobte 68igerin, Alice, die vor ihrem gewalttätigen Ehemann flieht und Emma, ihre Tochter, deren Probleme in der Erwachsenenwelt solange untergehen, bis es fast schon zu spät ist. Aber Zola hilft tatkräftig mit, alle Probleme (und das sind nicht wenige) zu lösen, damit am Schluss alle zusammen glücklich sein können!
Als ?Herzensräuber? bezeichnet Zola übrigens die Bücher, die die Menschen verführen und in andere Welten eintauchen lassen (wir alle wissen, wie passend dieser hübsche Ausdruck ist!)

Beate Rygiert hat uns hier eine Geschichte geschenkt, die neben durchaus realistischen Elementen auch sehr viel Märchenhaftes enthält. Die Protagonisten sind durchwegs sympathisch und immer wieder mal für Überraschungen gut. Natürlich gibt es auch eine böse Hexe, über die man sich hervorragend aufregen kann! Aber wie schon gesagt: Hauptperson ist eindeutig Zola, der lebensklug, großherzig und manchmal wirklich philosophisch die menschlichen ?Schwachstellen? entlarvt? und seine Menschen trotzdem uneingeschränkt liebt und unterstützt!

Es ist einfach eine entzückende Geschichte, die zu Herzen geht. Ich hab sie als Märchen gelesen, mich von ihr verzaubern lassen und nicht so sehr auf Realismus geachtet! Und wenn man sich so auf Zola und seine Freunde einlassen mag, dann ist es von der ersten bis zur letzten Seite ein Wohlfühlbuch, ein Buch, das die Seele streichelt und gut tut. Folglich landet es in meinem ?Apothekenregal? ? denn manchmal sind Bücher tatsächlich die beste Medizin!

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Herzensräuber

Rezensionen von Janine2610:

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Selfies von Adler-Olsen Jussi

Überflüssige Menschen?

»Selfies«, der 7. Fall für Carl Mørck und sein Team vom Sonderdezernat Q (Assad, Rose und Gordon), hat mich, um ehrlich zu sein, nicht komplett von den Socken gehauen.
Der Autor hat in der Vergangenheit schon mehrfach gezeigt, dass er ein Händchen bei der Kreierung absonderlicher Charaktere und kranker Persönlichkeiten hat.

Auch in vorliegendem Buch hat er diesbezüglich wieder ganze Arbeit geleistet. Denn nicht nur einmal habe ich mich gefragt: »Sind denn hier alle des Wahnsinns?«. Besonders die Buchfiguren, die ausschließlich in diesem Band auftauchen, haben alle (mehr oder weniger) einen an der Waffel. - In meinen Augen ein wenig zu viel der Wahnsinnigen.

Zum einen gibt es hier die Sozialarbeiterin Anneli, die normalerweise die Wohlanständigkeit in Person ist, sich andererseits aber auch einen irren Plan zur "Reinigung" der Gesellschaft ausgedacht hat, den sie nicht müde ist, in die Tat umzusetzen. Schließlich hat sie ja auch nicht mehr viel zu verlieren - mit ihrer Krebserkrankung ... - Erinnert hat mich ihr Vorhaben ganz stark an das Horror-Buch »Population Zero« von Wrath James White. Die Idee ist gut und schafft Aufmerksamkeit - keine Frage - ich fand lediglich die Umsetzung bzw. die Herangehensweise, die die Täterin gewählt hat, um ihre Opfer um die Ecke zu bringen, etwas fad. Da hat sich Adler-Olsen wohl ein bisschen zu sehr ein Beispiel am Tathergang von Band 6 (Verheissung) genommen ... Schade.

~ Was zum Teufel bedeuteten ein paar Morde an Sozialschmarotzern verglichen mit dem Mord am Ruf einer ganzen Nation! ~
(S. 149)

Ganz zu Beginn des Buches lernen wir eine Großmutter kennen, die ebenfalls alles andere als gutmütig ist. Omis kennt man in der Regel ja nur als herzengute Wesen, die ihren Enkeln jeden Wunsch von den Lippen ablesen. Das großmütterliche Wesen in »Selfies« ist hingegen eine Dame, die sich eher mit einer Giftspritze vergleichen lässt. - Einfach eine provokante, abwertende und erniedrigende Person, mit der man am liebsten nichts zu tun haben möchte. Dass die Alte wegen ihren Charakterzügen (durch Nachhilfe) schon bald das Zeitliche segnet, war (für mich) schon beinahe zu erwarten gewesen.
Von den anderen eigensinnigen Gestalten in diesem Fall möchte ich gar nicht erst beginnen, das würde den Rahmen dieser Rezension sprengen.

Warum ich hier so offen über ein paar der Charaktere schreibe? Weil ich eben finde, dass der Fokus im Buch sehr stark auf den einzelnen Protagonisten liegt und ich das gerne verdeutlichen möchte. Also, der 7. Band wird, wie auch seine Vorgänger, aus mehreren Sichtweisen erzählt. Ich hoffe, ich habe jetzt niemanden vergessen, aber ich denke, dass sind alle Buchfiguren, aus deren Sicht man abwechselnd lesen kann: Carl, Rose, die Sozialarbeiterin Anneli und Denise, eine ihrer Klientinnen.

Anders als in anderen Thrillern oder Krimis, ist hier von Anfang klar, wer aller eine gestörte Persönlichkeit aufweist bzw. wer es aufs Morden abgesehen hat. Wir begleiten den Täter ja sogar bei seinen Handlungen, haben Einblick in seine Gedankenwelt und können so außerdem ein wenig verstehen, warum er auf diese Art versucht, seine Angelegenheiten zu regeln. Wir schlüpfen also quasi direkt in seine kranke Rolle. - Manchen gefällt das, manchen nicht. Ist Geschmackssache. Ich finde, das und das hat seine Vor- und Nachteile. Auf diese Weise war es vielleicht nicht ganz so spannend, wie ich mir das für ein Buch, das als Thriller ausgewiesen wird, wünschen würde.

~ »Das ist wie bei den Kamelen. Keiner hat die leiseste Ahnung, warum sie tun, was sie tun.«
»Ich weiß nicht, ob mir der Vergleich gefällt, Assad.«
»Das liegt daran, dass du Kamele nicht genügend respektierst, Carl. Dabei sind sie es, die uns Menschen heil durch die Wüste bringen, vergiss das nicht.« ~
(S. 146)

Unser guter Assad, der mit seinen häufigen Wortverdrehern oder Aussagen (über Kamele), vor allem in den vorherigen Bänden, für den starken Gebrauch der Lachmuskeln gesorgt hat, war mir im 7. Band leider etwas zu unwitzig bzw. war seine Witzigkeit nicht ganz so stark ausgeprägt wie sonst immer.

Der "Mord" an Roses Persönlichkeit

Und zum Schluss möchte ich gerne noch kurz etwas zu Rose sagen. Auf der Buchrückseite steht, dass Roses Geheimnis dunkler ist, als alles, was das Sonderdezernat Q bislang erlebt hat. - Klar, so eine Aussage macht natürlich wahnsinnig neugierig, aber man erwartet dadurch eben auch viel ... das meiner Ansicht nach nicht ganz erfüllt wird. Dass mit Rose "etwas nicht stimmt" weiß man ja schon aus den vorherigen Bänden. In »Selfies« werden wir über ihre Eigenartigkeit nun endlich (nach und nach) aufgeklärt und können diese auch verstehen. Soooo dunkel, wie man das erwarten würde, finde ich Roses "Geheimnis" allerdings nicht. Ein bisschen übertrieben finde ich den Satz auf der Buchrückseite also schon.

Alles in allem war ich zufrieden mit dem neuen Sonderdezernat Q - Band. Spannung war ausreichend vorhanden, hätte für meinen Geschmack jedoch ruhig noch mehr sein können. Die wahnsinnigen Buchfiguren waren mir einen Ticken zu viel, ansonsten bin ich mit der Charakterskizzierung mehr als glücklich gewesen. Adler-Olsen hat es echt drauf, was die Besonderheiten und den Wiedererkennungswert seiner Protagonisten betrifft. Die Idee/der Grundgedanke des Buches und die verschiedenen Baustellen, die nach und nach ein gemeinsames Bild ergeben, fand ich ebenfalls großartig. Nur die Umsetzung, wie oben schon erwähnt, fand ich ein wenig einfallslos, da es diesbezüglich Ähnlichkeiten zum 6. Band gibt.

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Selfies

Rezensionen von AngiF:

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Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow Roman von Rowell Rainbow

Simon Snow und die Magie

Der 16jährige Simon Snow verbringt seine Sommerferien im Waisenhaus. Wie jedes Jahr seht er das Ende der Ferien herbei, damit er endlich zurückkehren kann an die Zauberschule Watford. Watford ist für Normalsterbliche ein Elite-Internat, jedoch für Eingeweihte ist es der Lehrplatz für junge Magier.

Simons Sehnsuchtsliste ist lang, er vermisst seine Freunde, die Lehrstunden, das Essen, das Leben an der Schule. Eigentlich haben die Schüler die Aufgabe, in den Sommermonaten das Anwenden der Magie zu üben. Aber Simon kann seine Zauberkräfte nicht haushalten, die Magie kommt einfach über ihn, das Steuern hat er noch nicht erlernt. Aus diesem Grund hält er sich lieber zurück. Dabei soll er doch die Welt der Magie retten!

Der Start ins Buch liest sich wie ein Exposé eines Autoren zu seinem eigenen Buch, so voll gepackt hat Rainbow Rowell die ersten Seiten mit Fakten und Informationen. Gerne hätte ich all das peau à peau gelernt, beim Lesen des Buches, allerdings verstehe ich natürlich, dass sie den Einstieg für Leser erleichtern möchte, die das Buch ?Fangirl? von ihr nicht kennen. Darin ist Simon Snow samt seiner Freunde das Werk einer fiktiven Autorin, das von dem Mädchen Cath als Fanfiction weiter gesponnen wird. Nachdem ich mich durch all die Daten gelesen habe wurde ich belohnt, denn die eigentliche Geschichte ist dann wirklich wunderbar sowie zauberhaft. Gut kann ich nachvollziehen, dass die Autorin nach Beenden von ?Fangirl? diese Figuren nicht hat ziehen lassen wollen, so hat sie ihnen mit der Story um Simon Snow und seiner Welt ein eigenes literarisches Denkmal gesetzt. In herrlicher Sprache erzählt Rainbow Rowell und versteht es, ihre Leser mit Spannung und gutem Tempo zu fesseln.

Da der Einstieg ins Buch einige Längen aufweist, würde ich einen halben Stern von der B-Note abziehen. Dennoch bekommt das Buch von mir fünf von fünf möglichen Sternen, da ich generell keine halben Sterne vergebe und somit wieder auf die volle Punktzahl aufrunde. Natürlich empfehle ich das Buch sehr gerne weiter, Leser, die Magier und Zauberwelten lieben, werden es verschlingen. Fans der Autorin werden es ohnehin lesen ? und das zu Recht!

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Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow Roman

Rezensionen von niknak:

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Engelsschlaf von Catherine Shepherd

Tod oder etwa doch nicht?

Inhalt:
Auf einer Parkbank wird nachts in Berlin eine leblose Frau gefunden. Der Totenschein wird ausgestellt, doch als sie abtransportiert wird, wacht sie auf. Alle sind erleichtert, können sich aber nicht erklären, was der Täter vorhatte. Trotzdem hat Ermittlerin Laura Kern den Verdacht, dass der Täter erneut zuschlagen wird.

Und sie soll Recht behalten.
Nun beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Täter hat schon das nächste Opfer im Visier.

Mein Kommentar:
Dies ist der zweite Teil der Serie rund um Spezialermittlerin Laura Kern. Dieser Teil kann aber problemlos ohne Vorkentnisse gelesen werden, da ich den ersten Teil (Krähenmutter) auch noch nicht kannte.
Die Autorin Catherine Shepherd hat auch in diesmal wieder eine tolle Reihe erzählt, bei der der Leser von Anfang an an die Geschichte gefesselt ist. Sie hat einen so tollen und packenden Schreibstil, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte. Sie erzeugt einen so tollen Spannungsbogen, dass es schwer fällt eine Pause beim Lesen einzulegen.
Sie erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Zum einen wird die Perspektive rund um Laura Kern in einer Erzählform geschrieben, aber es gibt auch eine Erzählung, welche von der Vergangenheit berichtet. Da erfährt man sofort, dass es sich um die Sicht des Täters handelt, die in der Ich Form beschrieben ist. Es gibt allerdings auch noch einen dritten Handlungsstrang, der aus der Sicht eines Opfesr erzählt wird. So erfährt man die ganze Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, was ich sehr abwechslungsreich finde.
Die Charaktere sind toll beschrieben und man kann sie sich richtig gut vorstellen und fiebert mit ihnen mit.
Dadurch, dass man als Leser auch einiges über die Vergangenheit des Täters erfährt, kann man seine Beweggründe sogar ein wenig verstehen und mit ihm mitfühlen. Trotzdem weiß man, dass er falsch handelt. Die Autorin hat ein tolles Buch geschaffen, das dem Leser auch die Sicht des Täters somit näherbringt.

Mein Fazit:
Ein wirklich spannender und fesselnder Thriller, der den Leser bis zum Schluss nicht mehr loslässt und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band, da ich gerne mehr über Laura Kern erfahren möchte.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Engelsschlaf

Rezensionen von niknak:

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Pflücksalat & Blattspinat von Schwarzinger Yvonne

77 leckere grüne Rezepte

Inhalt:
In diesem Buch von Yvonne Schwarzinger gibt es 77 verschiedene Rezepte mit "Grünzeug". Es werden verschiedenste Salate, Blattspinat und Co zu leckeren und einfachen Rezepten verarbeitet. Es gibt von Suppen, über Salate und Hauptspeisen bis hin zu Desserts zu entdecken. Alle Rezepte sind vegetarisch.

Mein Kommentar:
Das Buch stammt aus dem Löwenzahn Verlag und ist sehr übersichtlich in 6 Kapitel aufgeteilt. Außerdem beginnt das Buch mit einer kurzen Einleitung, was alles beim Gemüse verwendet werden kann.
Die Kapitel gliedern sich in Grüne Smoothies; Salate und Basics; Suppen, Vorspeisen & Snacks; Beilagen und Hauptgerichte; Süsses & Knuspriges und Desserts. In allen Kapiteln finden sich einfache und raffinierte Rezepte, die leicht nachzukochen sind. Die Rezeptangaben beziehen sich meist auf 4 Personen und stehen sehr übersichtlich da. Jedes Gericht ist mit einem eigenen Foto abgebildet, sodass man eine gute Übersicht hat, wie es am Ende aussehen soll. Die Gerichte, die ich bereits probiert habe, entsprechen auch dem angegebenen Bild. Man kann sich also sehr gut auf die Angaben verlassen, und die Gerichte gelingen sehr leicht.
Im Laufe des Buches werden verschiedene Salate und Blattgemüsearten mit Foto und einer kurzen Beschreibung vorgestellt, so hat man eine gute Vorstellung, falls man die ein oder andere Art noch nicht kennt.

Mein Fazit:
Ein tolles Buch, das viele neue Ideen aufzeigt, was man mit Salaten und Blattgemüsen kreieren kann, ohne dass es langweilig wird. Man bekommt viele wertvolle Tipps und lernt auch neue Sorten kennen. Ich finde es ein tolles Kochbuch, das ich nicht mehr missen möchte.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Pflücksalat & Blattspinat

Rezensionen von niknak:

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Einfach Köstlich Vegetarisch von Schwarzinger Yvonne

neue vegetarische Rezepte - einfach zum Nachkochen

Inhalt:
In diesem Kochbuch finden sich verschiedene vegetarische Rezepte, die für jedermann zum Nachkochen sind. Die Rezepte stammen von einer Gemeinde, welche diese früher nur auf einzelnen Blättern hatte und nun in gedruckter Form wollte, um sie zu besser zu sammeln und zu Erhalten.
In diesem Buch gibt es alles für ein vollständiges Menü zu finden.

Es gibt alles von Suppen, Hauptspeisen und Desserts bis hin zu Salaten, Saucen und Dips. Die Rezepte variieren von einfach bis raffiniert.

Mein Kommentar:
Ich finde, dass dieses Buch eine tolle Mischung aus Rezepten bereithält und somit für jeden das Passende beinhaltet. Man kann sich einen tollen Überblick über die verschiedensten Gerichte machen und kann nach Lust und Laune etwas Neues ausprobieren.
Besonders gelungen finde ich, dass es einfache und auch anspruchsvollere Rezepte kombiniert, so kommt jeder auf seine Kosten, egal ob man Neuling ist beim Kochen oder schon etwas geübter.
Das Buch ist in 4 Kapitel aufgeteilt: Salate, Dips & Saucen; Suppen; Hauptspeisen und Desserts. So kann man sich sein Rezept je nach Kategorie aussuchen. Die Kapitel sind jeweils durch einen christlichen Psalm untermalt. Am Ende des Buches gibt es noch ein Inhaltsverzeichnis, um die Gerichte schnell wiederzufinden.
Jedes Rezept ist übersichtlich gestaltet, sodass man sich auch als Anfänger leicht tut. Die Zutaten und die Zubereitung werden einfach und verständlich erklärt. Auch gibt es zu vielen Rezepten wertvolle Tipps, wie es schmackhafter gestaltet werden kann oder die zeigen, was man dazu servieren kann.
Die Rezepte haben jeweils ein Bild dabei, sodass man sieht, wie das Gericht in etwa aussehen soll. Dass es sich dabei allerdings nicht um professionelle Bilder handelt, merkt man bei der Betrachtung kaum. Meiner Meinung nach geht es bei den Bildern auch nur um einen allgemeinen Eindruck, sodass man sich das Gericht besser vorstellen kann. Die Bilder stimmen nicht immer zu hundert Prozent mit dem Gericht überein, da es leichte Unterschiede zwischen beidem gibt, was mich aber nicht weiter gestört hat.
Schade fand ich allerdings, dass das Rezept am Cover nicht im Buch abgedruckt ist, da es sich dabei um ein gekauftes Bild des Verlags handelt. Ich hätte es besser gefunden einfach ein Bild aus dem Buch am Cover abzubilden.

Mein Fazit:
Ein tolles und übersichtliches Rezeptbuch, das zeigt, wie einfach und lecker vegetarische Rezepte sein können. Es lädt jeden Leser zum Nachkochen ein und macht Lust viele neue Ideen auszuprobieren.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Einfach Köstlich Vegetarisch

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Porca Miseria (Kurzgeschichte, Humor) von Jennifer Wellen

Im Auftrag der Mafia

Inhalt:
(Klappentext)
Bellende Hunde beißen nicht. Mafiosi Rico soll im Auftrag seines Chefs den Laden der Familie Calussi mal ordentlich aufmischen. Zusammen mit El Diablo, einem Hund, der den Bastarden das Fleisch aus den knochigen Hintern beißen soll. Und da fängt Ricos Problem an. Der Dobermann ist nämlich alles andere als ein Teufel.

Eher ein gutmütiges Schaf, das sich bei jeder Kleinigkeit gleich ins Hundefell macht. Somit bleiben Rico vierundwanzig Stunden, um aus dem Schisser eine reißende Bestie zu machen und den Auftrag durchzuführen. Andernfalls endet Rico womöglich selbst mit Bleifüßen im East River!

Mein Kommentar:
Dieser Booksnack von Jennifer Wellen bietet eine recht kurzweilige Unterhaltung und ist mit seinen 18 Seiten sehr schnell gelesen.
Die Sprache ist einfach und verständlich und somit hat man die Seiten schnell beendet.
Die Geschichte handelt von der Mafia und ist durch schwarzen Humor aufgelockert. So hat man zur Spannung auch noch etwas zum Schmunzeln.
Auch wenn die Geschichte recht vorhersehbar scheint, konnte sie mich durch eine überraschende Wendung dennoch überzeugen.

Mein Fazit:
Eine abwechslungsreiche Unterhaltung für Zwischendurch, die den Leser mit Spannung und Humor überzeugt.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Porca Miseria  (Kurzgeschichte, Humor)

Rezensionen von niknak:

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Porca Miseria (Kurzgeschichte, Humor) von Jennifer Wellen

Schäfer und ein Heimspiel des VfB Stuttgart

Inhalt:
(Klappentext)
Als der Heidelberger Tourist Bromstetter ein Heimspiel des VfB Stuttgart besucht, findet er einen Toten. Schon wieder! Sofort ruft er seinen guten Bekannten, den schwäbischen Oberkommissar Schäfer an. Schon bald gerät ein bekannter Hooligan unter Verdacht. Schäfer und sein junger Kollege ermitteln.

Denn die Verbrechen gehen weiter. Wird es den beiden Polizisten gelingen, den wahren Drahtzieher endlich zu fassen? Und was hat der Bundesliga-Skandal aus den Siebzigern damit zu tun?

Mein Kommentar:
Dieses Hörbuch von Mona Frick ist der zweite Teil rund um Oberkommissar Schäfer und sein Team. Das Hörbuch ist in zwei Teile aufgebaut, wobei der erste mit einem Cliffhänger endet und man somit den zweiten Teil braucht, um die ganze Wahrheit zu erfahren. Da aber beide Teile gemeinsam nur eine Gesamtlänge von fast 80 min aufweisen, lässt sich das Hörbuch sehr leicht in kurzer Zeit bewältigen und sorgt beim Leser für eine unterhaltsame Zeit.
Ich kannte Schäfer ja schon von anderen Büchern und war sehr gespannt darauf, wie er sich nun anhören würde. Der Sprecher Frank Stöckle passt meiner Meinung nach sehr gut zur Rolle und hat den Protagonisten Leben und Charakter eingehaucht. Er schaffte es toll seine Stimme je nach Situation und Person zu verändern und somit ein abwechslungsreiches Hörerlebnis zu gestalten.
Ganz toll fand ich die musikalische Umrahmung zwischen den einzelnen Kapiteln, die diese abgrenzten und gleichzeitig aber auch immer die jeweilige Thematik untermalten. So passte sich die Musik der Geschichte an und war eine tolle Abwechslung, da sie auch nicht zu lange dauerte.
Den schwäbischen Dialekt von Schäfer kannte ich ja bereits aus den Büchern, aber durch das Hörbuch kam er noch besser zur Geltung. Auch die humorvollen und witzigen Szenen kommen im Hörbuch gut rüber und der Hörer muss einfach mitschmunzeln.
Mona Frick hat die Personen wieder toll beschrieben und hat für die Geschichte einen tollen Spannungsbogen aufgebaut. Man erfuhr erst sehr spät, wer der Täter sein könnte und auch die Hintergründe blieben lange Zeit im Dunkeln. Erst gegen Ende des Buches lösten sich die noch offenen Fragen nach und nach auf, sodass man am Ende über alles Bescheid wusste.
Obwohl ich eigentlich kein Fußballfan bin, konnte mich dieses Hörbuch begeistern.

Mein Fazit:
Ein tolles Hörerlebnis, das Spannung und Humor toll miteinander kombiniert und garantiert keine Langeweile aufkommen lässt.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Porca Miseria  (Kurzgeschichte, Humor)