Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Aaaaa123:
Irgendwo im Glück von Anna McPartlin
Ein Buch das zum Nachdenken anregt
Nachdem ich "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" von Anna Mc Partlin gelesen habe und es mich nicht 100%ig überzeugen konnte, war ich sehr auf dieses Buch gespannt. Und ich muss sagen, es hat mich wirklich überzeugt und begeistert.
Der Prolog spielt sich 20 Jahre nach der eigentlichen Geschichte ab und greift somit das Ende vor.
Man weiß schon wie es ausgehen wird. Erst dann wird nach und nach die ganze Geschichte erzählt. Man lernt die Personen und ihre Vergangenheit kennen und erfährt, wie es zu dem Ende kam.
Maisie hatte es in ihrem Leben nie leicht. Und trotzdem ist sie eine starke Frau, die sich um ihre beiden Kinder und ihre demente Mutter kümmert. Als ihr Sohn dann plötzlich eines Tages verschwindet, macht sie sich Selbstvorwürfe, gibt aber dennoch nicht auf, ihn wieder zu finden. Dabei unterhält sie Unterstützung von vielen Personen, stößt aber auch auf Herausforderungen.
Ich mag den Schreibstil von Anna Mc Partlin sehr. Dadurch, dass die Geschichte aus der Sicht verschiedener Personen erzählt wird, bekommt man viel bessere Einblicke in die Geschichte und lernt die Personen besser kennen. Das Buch lässt sich sehr leicht und flüssig lesen. Durch die ungeklärten Fragen und Geheimnisse wird Spannung aufgebaut und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, um die Antworten darauf zu erfahren.
Dieses Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und verändert die Sichtweise auf gewisse Tabuthemen der Gesellschaft. Mich hat das Buch sehr berührt und es wird definitiv nicht das letzte Buch von Anna Mc Partlin in meinem Bücherregal sein.
Rezensionen von Runar RavenDark:
Irgendwo im Glück von Anna McPartlin
Tragödie durch Intoleranz!
Das Buch "Irgendwo im Glück" von Anna Mc Partlin ist 464 Seiten lang und ein Rowohlt Taschenbuch.
Das Softcover hat einen wunderschönen mittelguten Einband mit leicht abgehobenen Elementen zb Schmetterlinge und Blumen, welche sich super anfühlen und einen tollen Effekt zaubern. Die Leseseiten sind schön dick und wertig.
Die Geschichte spielt mitten in den 90ern in Irland, Die Leute dort sind sehr konservativ, besonders zu dieser Zeit. Maisie Bean lebt nach einer Ehe voller Gewalt, bei ihrer Mutter, die leider dement ist. Jeremy ihr ältestes Kind ist ein sehr feinfühliger, liebenswerter Junge der tatkräftig mit anpackt und für sein Alter sehr vernünftig ist. Valerie steckt mitten in der Pubertät und macht ihrer Mutter schon mehr Kopfzerbrechen. Trotz aller Schwierigkeiten konnte Maisie sich von ihrem Exmann lösen und das Leben scheint endlich rund zu laufen. Sie hat sogar eine tolle Freundin an ihrer Seite, die ihr oft unter die Arme greift. Doch dann kommt das nächste Drama in Maisies Leben, denn Jeremy verschwindet spurlos...
Das Buch hat einen schönen flüssigen, leichten Schreibstil, der sich gut lesen lässt. Die Geschichte an sich ist schon sehr dramatisch und berührend. Man kann sich leicht mit den Protagonisten identifizieren. Was ich besonders schön finde ist, dass immer die Sichtweise gewechselt wird. Einmal stecken wir in Jeremys Kopf und Welt, einmal in der seiner Schwester oder im Kopf der dementen Oma Briedie oder der überforderten Mutter Maisie, die es allen recht machen möchte. Das ist auf jeden Fall ein sehr schönes Leseerlebnis, denn so kann man besonders bei Oma Bridie ihre seltsamen Handlungen und Aggressionen nachvollziehen, die für Außenstehende total befremdlich sind und überhaupt nicht verständlich. Da es Maisie so unglaublich schwer hat, hätte ich mir Emotionen gewünscht bei 3/4 des Buches. Aber die Autorin hat immer etwas Distanz gelassen, so dass man sich nicht verliert und weint. Ob sie das wohl extra gemacht hat? Denn zum Ende hin gibt es eine überraschende Tragödie, die schockiert und die eigene Welt einstürzen lässt und dann fließen mehr als nur ein paar Tränen. Ich schreib gezielt nicht das Hauptthema des Buches, damit ich nicht spoiler, aber es behandelt ein tolles Thema, welches gerade in den 90ern noch mit viel Intoleranz, Scham, Vorurteile und Ablehnung behaftet war.
Fazit: Ein flüßig geschriebenes, dramatisches Buch, welches besonders zum Ende hin unerwartet tragisch wird und voller Emotionen steckt! Absolut zu empfehlen!
Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:
Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens von Stradal J. Ryan
Kein Haubenprodukt!
Mit diesem Roman erging es mir wie mit dem Essen - zu viel ist nicht gut. Oder wie mit dem Trinken - zuviel von zu viel Verschiedenem erst recht nicht. Der Plot kombiniert die Annahme kulinarischer Hochbegabung mit der Beschreibung frühkindlicher Prägung; hinzu kommt die satirische Darstellung eines (nicht nur) amerikanischen Markenfetischismus und eines dogmatischen Gesundheits- und Nachhaltigkeitsdenkens, ironisch konterkariert von kleinbürgerlicher Fixierung auf Konkurrenz und Rezepte, deren bloße Lektüre zu Übergewicht führen könnte.
Doch damit nicht genug: Jugend- und Eventkultur, die Problematik der working poor, persönliche Verantwortung und Verantwortungslosigkeit sind in die Handlung verwoben. Aus dieser Rezeptur ergeben sich zwar immer wieder witzige Passagen, aber insgesamt kein bekömmliches Gericht.
Rezensionen von BooksAreGreat:
Brot backen in Perfektion mit Hefe von Lutz Geißler
Vollkommen begeistert
Meinung:
Dieses Brotbackbuch hat mich richtig begeistert. Nicht nur die tolle Aufmachung, sondern auch die tollen Rezepte und Anleitungen.
Die Qualität des Buches ist hervorragend. Es hat zwei Lesebändchen und ist auch sehr robust. Die Seiten haben eine schöne Dicke, sodass man sehr gut darin blättern kann.
Jedes Foto ist von hoher Qualität.
Gleich der Einstieg ins Buch ist toll. Die Einleitung und die Grundanleitungen sind sehr informativ und gut strukturiert. Viele Fehler können durch die Lektüre bereits ausgemerzt werden. Man kann hier viele Details lernen. Auch die Bilder sind eine tolle Hilfestellung.
Nun zu den Rezepten. Die Rezepte haben mich wirklich umgehauen. Es gibt glaube ich kaum etwas, was nicht in diesem Buch enthalten ist. Die Vielfalt ist groß. Es gibt hier nicht nur Rezepte und Anleitungen für Brot und Brötchen, sondern auch für süße Teilchen. Es gibt hier eine Menge an Rezepten, die ich demnächst nach und nach ausprobieren werde. Die Bebilderung ist auch sehr hilfreich was das Formen etc. angeht.
Eine weitere schöne Sache ist, dass man hierfür kein Profi sein muss. Es gibt verschieden schwere Rezepte und man kann sich als Anfänger langsam steigern. Jedenfalls wird hier alles von Null an erklärt.
Ich habe noch nie so ein schönes Buch zum Brotbacken in den Händen gehalten. Es wird jetzt zu meinen go to Backbüchern ins Regal gestellt und komplett durchgetestet. Klare Empfehlung!
Rezensionen von Heyn Leserunde Elisabeth Del Carlo:
Das Geheimnis der verlorenen Zeit von John Wray
Verlorene Zeit
Ohne auf, die meiner Meinung nach, vielen Schwächen des Buches einzugehen: Für mich waren schon die rund 100Seiten,welche ichgelesen habe- und mehr waren für mich nicht zu schaffen- verlorene Zeit. Schade!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Heyn Leserunde Elisabeth Del CarloRezensionen von LadyIceTea:
Ausgerechnet wir von Monika Peetz
Die Liebe kann man nicht berechnen
Tom ist ein Zahlennerd. Er ist etwas anders, als andere Männer und versteht sich besser mit Zahlen als mit Frauen. Doch etwas fehlt ihm im Leben und er meldet sich bei einer Partneragentur im Internet an. Eine Seite, die Paare per Algorithmus ermittelt, kann für ihn ja nur das Richtige sein. Schnell bekommt er ein Match mit 94% - Lisa.
Leider taucht beim ersten Date nur ihre Mutter auf und sie selbst entpuppt sich später als seine größte Konkurrentin um den neuen Job. Nichts will so richtig klappen. Doch sein Ex-Schwager Joshi weiß einen Rat: »Warum sollte das Leben dir Geschenke machen, wenn du nie etwas für andere tust?«. Also beschließt Tom von nun an, jeden Tag einem Menschen eine Freude zu machen. Dass das natürlich nur im Chaos enden kann, hätte Tom sich fast denken können. Doch die Hoffnung, stirbt bekanntlich zuletzt.
?Ausgerechnet wir? ist eine heitere und schöne Liebesgeschichte. Tom, der Hauptcharakter, ist einfach nur zum Gernhaben. Mit seiner etwas komischen, vertrottelten Art und seiner Liebe für Zahlen, gerät er in so manches Fettnäpfchen und hat mich ein ums andere Mal zum Schmunzeln gebracht. Aber auch die anderen Figuren werden schön lebhaft dargestellt. Ich mochte die Zusammenstellung der einzelnen Figuren sehr gerne. Sie haben gut zusammen harmoniert. Auch seine Nichte, ist eine meiner Lieblingsfiguren.
Die Geschichte ist herrlich chaotisch. Nichts klappt so wie es geplant war und alles entwickelt sich doch anders als man denkt. Das hat die Geschichte interessant gemacht und ich habe gerne bis zum Ende mit Tom mitgefiebert.
Leider kam durch dieses ganze Chaos, für meinen Geschmack zu wenig Romantik auf. Richtig Herzklopfen und Schmetterlinge gab es in diesem Buch nicht. Toms Art Lisa anzuschmachten, ist zwar süß und schön geschrieben aber eben nicht Herzschmerz, Rosarot und Seufzer. Eine Priese davon hätte ich mir doch gewünscht. Das hätte das Buch für mich abgerundet.
Trotzdem eine schöne Geschichte, die es sich zu lesen lohnt.
Rezensionen von vielleser18:
Die Schwarzen Musketiere - Das Schwert der Macht von Pötzsch Oliver
Spannung, Zauberei, Historie und fesselnd geschrieben - nicht nur für Jugendliche
1633 - mitten im 30jährigen Krieg. Lukas von Lohenstein und seine drei Freund Giovanni, Jerome und Paulus leben auf Burg Lohenstein in der Pfalz, sie gehören trotz ihrer jungen Jahren zu den schwarzen Musketieren. Auf der Burg lebt auch noch die elfjährige Halbschwester von Lukas, Elsa. Ihr Vater ist ein schwarzer Zauberer, Waldemar von Schönborn.
Auch Elsa kann zaubern, sie entdeckt allerdings ihre neuen Kräfte erst.
Als die fünf zu Hilfe gerufen werden, weil die Reichsinsignien verschwunden sind, zögern sie nicht, durch einen Zauber von Elsa gelangen sie nach Prag und in ein großes Abenteuer, dass sie verändern wird und am Ende wird einiges ans Licht kommen, aber nicht nur Gutes.
Vorweg: Das ist eine Reihe und "Das Schwert der Macht" ist der zweite Teil. Den ersten habe ich allerdings auch noch nicht gelesen (muss ich unbedingt nachholen!), ich hatte aber auch gar keine Probleme in die Geschichte hineinzukommen oder die Protagonisten zu verstehen. Der Autor Oliver Pötzsch hat die Erklärungen sehr gut mit hinein gearbeitet - ohne dass die vollständige Geschichte des ersten Bandes nacherzählt worden ist oder es zu viele Erklärungen auf einmal gab.
Schon von Anfang an geht es spannend los, denn schon der Prolog ist spannend und ein bisschen gruselig. Gänzehautfeeling pur. Also nichts für schwache Nerven. Die Geschichte von Lukas und Elsa und den drei weiteren Freunden ist sehr spannend geschreiben. Immer wieder gibt es neue Abenteuer zu bestehen, neue Aufgaben, weitere Protagonisten. Gute wie böse. Immer wieder gibt es Kampfszenen, Momente, bei denen man den Atem anhalten muss und das Buch einfach nicht aus der Hand legen möchte. Und immer wieder Überraschungen - gerade am Ende gibt es neue Entwicklungen, neue Erkenntnisse und einen Cliffhanger am Schluß, so dass man sehnsüchtig auf den dritten Band wartet. Wer den ersten Band dann noch nicht gelesen hat, kann so die Wartezeit überbrücken - so wie ich.
Das Buch ist als Kinder- und Jugenbuch ab 12 Jahren gekennzeichnet. Meines Erachtens ist es für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren geeignet, die durchaus mit gruseligen und überaus spannenden Kampfszenen klar kommen können und auch mit Kämpfen, bei denen es um Leben und Tod geht und auch das eine oder andere Opfer zu beklagen gibt. Wer damit nicht klar kommt, sollte lieber erst ein wenig älter sein.
Allerdings gehöre ich so gar nicht in diese Altersgruppe (40+, Elterngeneration) , aber auch mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Am Ende gibt es noch einen ausführlichen Anhang, indem einige Tipps für einen Besuch in Prag aufgeführt sind (sehr anschaulich geschrieben, macht Lust auf eine Reise nach Prag), desweiteren gibt es ein Wörterlexikon und eine Erkärung von Begriffen aus der Fechtkunde.
Fazit:
Spannend und toller Schreibstil - eine Reihe nicht nur für Jugendliche, Bände bauen aufeinander auf, sind aber unabhängig zu lesen.
Rezensionen von StefanieFreigericht:
Am Rand von Hans Platzgumer
Angekommen im Dazwischen
"Irgendwann ?[hat jeder] den Punkt erreicht, wo jedes Leben dem anderen zu gleichen beginnt, jedes ein ähnlich mickriges wird, aber keines mickrig genug, und jedes sowohl zu lang als auch zu kurz." S. 7 So erzählt es der Ich-Erzähler dem Leser, spricht ihn häufig direkt an "Eigentlich wollte ich, bevor ich die Wohnung verließ, Sarahs Nachtlicht löschen, wie ich es tagsüber immer tat, aber das habe ich in der Aufregung vergessen.
Ich bitte Sie, schalten Sie das Lichtchen für mich ab. Ein kleiner Schiebeschalter an der rechten Seite, Sie werden ihn finden." S. 9f Der Mann, der hier mit mir spricht, heißt Gerold Ebner - das erfahren wir erst auf Seite 20, der Name wird selten wiederholt, er scheint nicht wichtig zu sein. Wir beobachten ihn bei einer Bergtour samt ihrer Vorbereitungen, zielgerichtet, geordnet, ohne Hast - fokussiert. Er besteigt den Bocksberg in Österreich, im Vinschgau - und dort, am Rand zum Abgrund, beginnt er, sein Manuskript zu schreiben. Das, was da stattfindet, ist eine Art schriftgewordener Meditation, ein Geständnis, eine Beichte.
Die Sprache ist bildhaft "Ab einer gewissen Höhe frisst das Weiß des Himmels das Grün von den Berghängen, enden Wiesen und Bäume, nur karge Schotterflächen ziehen sich noch weiter hinauf zu den der Sonne entgegengestreckten Gesteinsglatzen." S. 20 Die Geschichte zieht mich in ihren Sog, lässt mich hinterher atemlos zurück ? begeistert von der Erzählweise, aber herausgefordert von der Geschichte Gerold Ebners.
Gerold - der Herrscher mit dem Speer, geboren 1969, Sohn einer ehemaligen Prostituierten, die sich für dieses Kind entschieden hatte, danach fromm im Kloster arbeitet. Sie ist Südtirolerin. Wir lesen über die ausgrenzende Siedlung der Landsleute, die es seit dem Pakt zwischen Hitler und Mussolini vielfach in Österreich gibt. Es gibt Bandenkriege unter den Jungs, wilde Mutproben, Freundschaften. Die Jobs, die es für die Jungs von dort gibt, sind selten gesund für sie. Wir lesen von Gerolds Tätigkeit als Schriftsteller, seinem Versagen dabei, den Aushilfsjobs. Wir lesen über den Tod.
Autor Hans Platzgumer platziert so einige Besonderheiten in diesem Roman, wie ein hineingemogeltes alter ego "Hansi Platzgummer" (laut Wikipedia ist "Johann Platzgummer" der Geburtsname des Autors), Musiker, in New York als Musiker tätig gewesen (beides wie der Autor). Ein bisschen "meta", aber noch originell. Wir lesen von Schrödingers Katze und weitere Erörterungen über Physik, alle Kapitel beginnen mit "Hitotsu", erstens, wie die Grundsätze des häufig bemühten Karate, bei denen alles gleich wichtig ist - aber da sind wir noch nicht im Ansatz am Kern der Geschichte.
Gerold Ebner sitzt auf dem Berg und legt eine Beichte ab. Er stellt zur Diskussion, wann es gerechtfertigt ist, einen anderen Menschen zu töten. Dabei ist Sterbehilfe, eingefordert vom Jugendfreund, nur eines - Ebners Darstellungen des Erstickens eines Menschen erinnern mich irgendwie an den Hitchcock-Film "Torn Curtain" in ihrer Dauer und Vehemenz (auch wenn dort erwürgt wird). Der Leser bekommt Fragen aufgeworfen zu (unterstütztem) Selbstmord, zu Liebe, Ausbrechen aus Gewohnheiten, Familie. Ein Roman, den man erst einmal sacken lassen muss, wenn klar wird, welche verschiedenen Kulminationspunkte die Andeutungen im Verlauf der Geschichte finden.
Rezensionen von Sabina Haslinger:
Sagen, Märchen und Schwänke aus Südtirol / Sagen, Märchen und Schwänke aus Südtirol von Leander Petzoldt; Willi Mai; Leander Petzoldt
ein echter, "sagen"hafter Schatz!
Band I: beinhaltet die Überlieferungen aus dem Wipptal, dem Pustertal und dem Gardertal
Band II: beinhaltet die Überlieferungen aus Bozen, dem Vinschgau und dem Etschtal.
In beiden Bänden sind über 2000 Überlieferungen gesammelt die Dr. Willi Mai ab 1939 bis 41 in der "deutschstämmigen" Bevölkerung gesammelt hat.
Darunter nicht nur Sagen, Märchen und Schwänke, sondern auch Abzählreime, Rätsel, Reime, usw. Die Sprache ist in den Texten ursprünglich wiedergegeben (so muss ich zugeben, dass nicht alles für mich einfach zu lesen war), aber vielleicht ist es gerade deswegen etwas besonderes denn "schöne" Texte verleiten zum "drüber lesen" ein wenig "holprige" Texte zum Nachdenken...
Sehr viel Freude hatte ich bei diesen beiden Bänden auch wieder, dass so mancher Einblick zu den damals Erzählenden gewährt wird und so für mich nicht nur Geschichten sondern auch Geschichte greifbar wurde...
Einfach sagenhaft, was da für ein Schatz in diesen beiden Büchern steckt - Vielen Dank an Leander Petzoldt und den Tyrolia-Verlag die diesen Schatz für jeden zugänglich gemacht haben!
Rezensionen von Sabina Haslinger:
Sagen, Märchen und Schwänke aus Südtirol von Leander Petzold; Willi Mai; Leander Petzoldt
Ein echter, "sagen"hafter Schatz!
Band I: beinhaltet die Überlieferungen aus dem Wipptal, dem Pustertal und dem Gardertal
Band II: beinhaltet die Überlieferungen aus Bozen, dem Vinschgau und dem Etschtal.
In beiden Bänden sind über 2000 Überlieferungen gesammelt die Dr. Willi Mai ab 1939 bis 41 in der "deutschstämmigen" Bevölkerung gesammelt hat.
Darunter nicht nur Sagen, Märchen und Schwänke, sondern auch Abzählreime, Rätsel, Reime, usw. Die Sprache ist in den Texten ursprünglich wiedergegeben (so muss ich zugeben, dass nicht alles für mich einfach zu lesen war), aber vielleicht ist es gerade deswegen etwas besonderes denn "schöne" Texte verleiten zum "drüber lesen" ein wenig "holprige" Texte zum Nachdenken...
Sehr viel Freude hatte ich bei diesen beiden Bänden auch wieder, dass so mancher Einblick zu den damals Erzählenden gewährt wird und so für mich nicht nur Geschichten sondern auch Geschichte greifbar wurde...
Einfach sagenhaft, was da für ein Schatz in diesen beiden Büchern steckt - Vielen Dank an Leander Petzoldt und den Tyrolia-Verlag die diesen Schatz für jeden zugänglich gemacht haben!










