Kunden em pfehlungen
Rezensionen von redchinablues:
Besser Tiger als Schaf von John Porter
Dieses zu Recht preisgekrönte Buch von John Porter...
... beschreibt auf berührende und sehr informative Weise das Leben des schottischen Ausnahmekletterers Alex McIntyre, der 1982 bei der Durchsteigung der Annapurna-Südwand sein Leben verlor. Sehr authentisch und glaubwürdig werden nicht nur die von beiden gemeinsam durchgeführten Expeditionen, z.B.
im Himalaya und in den Anden, beschrieben. Der Leser erfährt auch viele Details über die privaten und beruflichen Stationen im Leben von Alex McIntyre, die auch immer wieder die Wege von Porter kreuzten. Mit seiner eigenwilligen Persönlichkeit ist Alex McIntyre einen eigenen Weg gegangen ist und hat mit seinem Alpinstil trotz oder gerade wegen seines Bad-Boy-Image eine ganze Generation geprägt. Am Ende des Buches stellt man fest, dass man ihm und Porter noch viele weitere gemeinsam geglückte Expeditionen gegönnt hätte.
Rezensionen von Gudrun:
Besser Tiger als Schaf von John Porter
überzeugendes Werk, das die Kinderkreuzzüge detailreich erleben lässt
Das wunderschöne, stilvolle Cover mit der lebensecht dargestellten Pilgerin und dem Banner wirken ansprechend und authentisch und machen neugierig.
Die Klappeninnenseiten zeigen eine gut gearbeitete Landkarte, auf der der Pilgerweg eingezeichnet ist.
Ich finde das sehr wertvoll, wenn ich beim Lesen immer wieder auf diese Landkarte zugreifen und den Weg verfolgen kann.
Das macht mir das Leseerlebnis umso deutlicher und näher.
Die örtlichen Begebenheiten, oftmals mit Gebräuchen der durchwanderten Landstriche, sind realistisch und gut ins Geschehen verknüpft. Die Zusammenhänge der damaligen Gegebenheiten informieren gekonnt.
Der Schreibstil der Autorin deckt sowohl historisches Hintergrundwissen, das nach viel Recherche klingt, wie auch Spannung und Liebe ab. Diese Facetten machen das Buch zu einem vielseitigen und unterhaltsamen Leseabenteuer.
Es handelt von der 17-jährigen Anna, die im Jahr 1212 in Freiburg unter der harten Kandare ihres Vaters zu leiden hat. Wie tausende anderer Kinder und Jugendliche denkt sie, dass sie das Heil durch die Pilgerschaft nach Jerusalem finden wird.
Astrid Fritz verwebt Fiktion und Realität der Kinderkreuzzüge so hervorragend, dass der Leser dadurch Geschichte mit viel Spannung erleben kann.
Mein Fazit: überzeugendes Werk, das die Kinderkreuzzüge detailreich erleben lässt
Rezensionen von niknak:
PatchWords von Britta Bendixen
Abwechslungsreiche Kurzgeschichten
Inhalt:
In diesem Buch gibt es sechs verschiedene Themen von Kurios bis Kriminell, von Herzlich bis Dramatisch sowie von Amüsant bis Übernatürlich. Zu jedem Thema hat die Autorin ein paar Kurzgeschichten in unterschiedlicher Länge verfasst.
Mein Kommentar:
Es ist einfach und angenehm zu lesen und verspricht sehr viel Abwechslung.
Der Leser ist flexibel und kann sich sein gewünschtes Genre selbst aussuchen und dieses Lesen. Man kann durch die vielen Themen auch einfach mal wechslen und somit wird es nie langweilig beim Lesen.
Die unterschiedliche Länge hat auch seine Vorteile, so kann ich aussuchen wie lange meine Geschichte gerade sein soll, die ich lese.
Die Erzählungen sind alle in sich abgeschlossen und bergen teilweise große Überraschungen, welche den Leser schmunzeln oder aufhorchen lassen.
Die Autorin hat jedes Genre mit einem eigenen Zitat unerstrichen, welche dieses Thema noch einmal besonders unterstreicht.
Außerdem hat sie es geschafft, bei jedem Kapitel gänzlich unterschiedliche Geschichten zu schreiben. Keine Geschichte gleicht der anderen, was das Buch sehr abwechsungsreich macht.
Mein Fazit:
Ich kann das Buch allen empfehlen, die Spaß an Kurzgeschichten aus den unterschiedlichsten Genres haben und sich einfach gerne mal überraschen lassen.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
PatchWords von Britta Bendixen
Ein Leben in der High Society von Palm Beach
Inhalt:
Michael Moog de Medici möchte Palm Beach kennenlernen und verbringt dort seinen Urlaub. Er ist so fasziniert von der Insel und seinen Bewohnern, dass er dort länger bleibt und sogar heiratet. Er erzählt von seinem Leben in der High Society und was alles Möglich ist, wenn man plötzlich Geld wie Heu hat und überall dazu gehört.
Mein Kommentar:
Das Buch hat eine einfache und angenehme Schreibweise, wodurch man es recht schnell gelesen hat. Es ist eine leichte Lektüre, die zum Träumen einlädt. Was wäre, wenn ich so viel Geld hätte.
Seine Erzählungen vom Leben wirken teilweise richtig abenteuerlich, aber trotzdem kann man ihnen gut folgen. Michael erzählt wie er zu Geld und Reichtum kam und welche Türen ihm plötzlich offen standen. Man erfährt einiges von seinen Gedanken und Gefühlen und dass es durch Geld scheinbar keine Grenzen mehr gibt. Alles ist erlaubt.
Meiner Meinung nach hat er zu viele kleine Details vom Leben der anderen Palm Beacher erzählt. Ich hätte mir eher gewünscht, dass der Roman hauptsächlich von ihm handelt und weniger was die anderen so erleben. Aber das ist Geschmacksache.
Außerdem war es teilweise schwierig zu unterscheiden wie viel Zeit zwischen den einzelnen Kapiteln vergangen ist. Da kam man erst mit der Zeit drauf.
Leider haben sich im Roman ein paar Fehler eingeschlichen, welche den Lesefluss gestört haben.
Mein Fazit:
Ich finde das Buch ist genau das Richtige für alle, die gerne einmal hinter die Kulissen der High Society blicken möchten, um zu sehen was dort alles so passiert.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von Gaby 2707:
Fuchskind von Annette Wieners
Ein neuer Fall für Gesine Cordes
Es ist Herbst und die Blätter fallen von den Bäumen auf die Wege des Friedhofes, auf dem Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes arbeitet. Nachdem ihr schon ein Fuchs auf einem der Wege begegnet ist, findet sie unter einem Rhododendron eine blaue Babyschale mit einem kleinen Jungen. Erinnerungen an ihren eigenen toten Sohn werden wach.
Draußen, vor dem Friedhof, an der Bushaltestelle wird eine nackte tote Frau gefunden. Ist das die Mutter des Kindes?
Als ehemalige Kommissarin ist es für Gesine keine Frage, dass sie beginnt, nach den Eltern des Kindes zu forschen.
Ich bin mir nicht sicher, ob das Kommissarin Marina Olbrich, die in dem Mordfall der toten Frau ermittelt, gefällt...
2 Erzählstränge, die sich immer wieder überschneiden:
Zum einen wird der Fortgang der Geschichte aus Sicht von Gesine Cordes erzählt. Zum anderen bin ich bei den Ermittlungen von Martina Olbrich dabei, die bis nach Georgien führen.
Spannend ab der ersten Seite, mit einigen Wendungen und vielem Unvorhersehbarem hat das Lesen und mit ermitteln richtig Spaß gemacht. Doch auf den/die richtigen Täter bin ich erst sehr spät gekommen. Immer haben mir kleine Puzzleteilchen gefehlt.
Ich mag die vielschichtigen Charaktäre mit ihren großen und kleinen Schwächen, Fehlern aber auch Stärken. Gerade Gesine Cordes ist eine Frau, die man gerne mal unterschätzt. Ich habe diese vom Schicksal stark gebeutelte Frau gleich in mein Herz geschlossen, obwohl ich mit ihrem Handeln nicht immer einverstanden war bzw. es nicht immer verstanden habe.
Die Geschichte selbst hat ein sehr realistisches Thema und ist gut nachvollziehbar aufbereitet. Kinderhandel im Ausland, Prostitution, der Tod eines Kindes, 2 Halbwaisen, ein illegal geführter Verein mit illegal eingereisten Personen, und natürlich Mord ? alles hat hier seinen Platz gefunden und wurde sehr gut in die Geschichte integriert. Aber auch eine beendete Liebe und eine vielleicht bald neu beginnende haben ihren Platz.
Vielleicht sollte man, um schon an die Personen herangeführt zu werden, doch als erstes den ersten Band um Gesine Cordes lesen: Kaninchenherz. Und genau das werde ich jetzt nachholen.
Ich habe sogar noch etwas gelernt:
Zwischen den einzelnen Kapiteln werden heimische Giftpflanzen skizziert, vorgestellt und erklärt, die im voran gegangenen Kapitel erwähnt wurden: Falscher Amaryllis, Herbstzeitlose, Mistel, Christuspalme. Das lockert das ganze etwas auf und hat mir sehr gut gefallen.
Wer eine interessante Geschichte mit charakteristisch starken, manchmal außergewöhnlichen Personen mag, die auch noch spannend und leicht zu lesen ist, der ist hier genau richtig.
Rezensionen von Mag. Karin Pfeiffer:
Der Zirkus der Stille von Goldammer Peter
Etwas zum Nachdenken
Thaïs fährt von Paris nach Arles, um ihre Großmutter zu beerdigen, ihre letzte Verwandte. Das einzige Erbe, ein Häuschen in der Nähe soll sie zusammen mit einem Mitglied des ? Zirkus Perdu? bekommen.
Sie lernt alle Mitglieder des Zirkus kennen, Freunde ihrer Großmutter, die bei einem Zirkus Beck seinerzeit eine Nummer mit Pferden und einem Schimpansen vorführte.
Thaïs erkennt, dass ihr bisheriges Leben ein Irrtum war, beendet ihre Partnerschaft, kündigt ihren Job in einem Brautmodengeschäft und macht sich auf die Suche nach der Vergangenheit ihrer Großmutter und ihrer eigenen.
Immer mehr findet sie ihren eigenen Weg, indem sie das Geheimnis um ihre Eltern lüftet und den Anweisungen ihres Großvaters folgt.
Resümee: Jeder Mensch sollte auf seine Gefühle achten, unvoreingenommen und tolerant sein und offen für neue Eindrücke.
Ein romantisches und zugleich lehrreiches Buch.
Rezensionen von Mag. Karin Pfeiffer:
Loney von Hurley Andrew Michael
England in den 70gern
Loney ist eine Küstenregion Nordenglands, in der früher Eltern ihre an Tuberkulose erkrankten Kinder schickten, um auf Heilung zu hoffen.
Die Bewohner der Gegend sind abergläubisch und verschlossen.
In der Karwoche des Jahres 1976 pilgert eine kleine Gruppe aus London zu der dortigen Wallfahrtskirche, um für den zurückgebliebenen Hanny die Erlösung aus seiner Behinderung zu erlangen.
Seine Mutter ist wie besessen und will die Heilung ihres Sohnes erzwingen. Sein jüngerer Bruder versteht ihn am besten und steht ihm bei.
Die beiden Jungen werden Zeugen eines schrecklichen Geheimnisses, das 30 Jahre später ans Tageslicht kommt.
Spannend geschrieben mit gut profilierten Personen und deren komplizierten Verbindungen.
Rezensionen von Pearl:
Loney von Hurley Andrew Michael
Ein Zimmer über dem Meer
Die Geschichte handelt von Kim die ihren Freund Paul durch einen Flugzeugabsturz an der Kürste von Cornwall verloren hat. Aus Kummer steht sie am Unglücksort und will sich dort ins Meer stürzen. Doch
Janet eine alte Dame die zufällig dort auftaucht hält Kim im letzten Augenblick zurück und lädt sie ein, ein paar Tage bei ihr zu wohnen.
Aber auch Janet hat so ihre Geheimnisse und ist sehr krank
Sie drückt Kim ein uraltes Tagebuch in die Hände, worin die Geschichte von Leandra einer taubstummen jungen Frau die vorort vor 200 Jahren gelebt hat und das gleiche Schicksal wie Kim erlitten hat und ebenfalls Selbstmord begehen wollte, geschrieben steht. Aber letztendlich durch Liebe gerettet wurde.
Eine herzzerreissende Geschichte im Schatten von Cornwall die auf zwei Zeitebenen geschrieben ist, die überzeugt und mitreißt.
Hinter dem Namen Danna Paul steckt die Autorin Corina Bomann, was man auch an der Art des Schreiben und dem tollen Schreibstil sofort erkennt.
Rezensionen von Apollo:
Loney von Hurley Andrew Michael
Poldark Band 2
Im 2. Teil wachsen Demelza und Ross immer mehr zusammen, trotz der unterschiedlichen Gesellschaftschichten aus denen sie stammen. Sie haben jetzt sogar eine kleine Tochter namens Julia.
Demelza kümmert sich heimlich um das Liebesglück von Verity die unglücklich in einen Kapitän verliebt ist. Ihr Bruder Francis und ihr Vater waren im ersten Teil dagegen und haben die Beiden auseinandergebracht.
Demelza kann die Trauer von Verity nicht ertragen und führt sie wieder zusammen. Verity sagt sich von der Familie los und flüchtet in die Arme ihres Kapitäns, der sie auch sofort heiratet.
Die Passagen über die Konflikte der Kupferbesitzer sind etwas langatmig, tun dem zweiten Band spannungsmäßig jedoch keinen Abbruch.
Das Cover ist genau wie beim ersten Band ein Eyecatcher
Rezensionen von Apollo:
Loney von Hurley Andrew Michael
Poldark Band 1
Ross Poldark kommt aus dem Krieg in Nordamerkika nach Cornwall seiner Heimat zurück. Er findet dort große Veränderungen vor, sein Vater tot, seine große Liebe Elisabeth ist jetzt mit seinem Cousin Francis verlobt. Das Gut ist ebenso ziemlich heruntergekommen, sodass viel Arbeit auf ihn wartet. Als ihm Demelza ein Kind welches von seinem Vater geschlagen wurde, über den Weg läuft, stellt er sie als Küchenmädchen ein.
Die Jahre vergehen, die Gefühle für Elisabeth lassen nach, da sie inzwischen verheiratet ist und schnell ein Kind bekommen hat. Doch irgendwie sind bei Elisabeth noch immer Gefühle da, da sich Fancis zu seinem Nachteil verändert hat. Er trinkt, spielt und man sieht ihn auch mit anderen Frauen. Doch Ross ist geheilt und irgendwann Demelza die nun fast 18 Jahre alt ist, zugeneigt. Er heiratet sie, obwohl sie aus einer niederen Gesellschaftschicht kommt. Das passt seinem Umfeld überhaupt nicht, und Elisabeth reagiert auch ein wenig eifersüchtig.
Der 1. Teil lässt eine langsam in die Familiensage hineinkommen, es fehlt etwas die Spannung. Der Schreibstil ist flüssig und gut. Manche Wörter passen nicht in die Zeit, wie Einkaufzentrum oder Jalousien, das liegt aber doch eher an der Übersetzung.
Jetzt geht es zum 2. Teil auf den ich schon sehr gespannt bin.






