Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ambermoon:
Absolut geniale und neue Art der Highfantasy!
Athanor ist der letzte Mensch Ardaias. Er überlebte Drachen, Untote und erlitt schwere Verluste. Doch niemals dachte der zynische Krieger daran, klein beizugeben. Nun tritt Athanor in seinen letzten, großen Kampf gegen den Dunklen an. Und nicht nur die Menschheit steht auf dem Spiel ... Nach der Zerstörung des Ewigen Lichts versuchen Athanor und seine Freunde verzweifelt, die Welt vor der Herrschaft des Dunklen zu retten.
Ein Bündnis mit den Chimären verspricht Hoffnung, doch während Athanor das Tor des Totenreichs sucht, sammeln sich übermächtige Gegner, um die Lebenden in einer letzten großen Schlacht zu vernichten. Kann die Menschheit ihr Schicksal noch abwenden? Oder wird die Welt für immer von Finsternis verschlungen werden?....(Klappentext)
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Achtung! Enthält Spoiler zu den vorherigen Teilen dieser Highfantasy-Reihe!
Dieser Teil schließt direkt an den 3. Teil dieser Highfantasy-Reihe an. Die Dionier sind nun in der "Alten Welt" angekommen, in der Hoffnung hier ein neues Zuhause und Frieden zu finden. Doch hier scheint es noch viel schlimmer zu sein. Nicht nur dass sie von den Elfen alles andere als Willkommen geheißen werden, auch hier erheben sich die Toten. Der Dunkle selbst scheint hier das Land zu übernehmen und ein riesiger untoter Gigant hat das Ewige Licht zerstört. Athanor versucht die Elfen zu einem Bündnis der Völker zu überreden, um dem Dunklen gemeinsam entgegenzutreten. Doch diese scheinen an so einem Bündnis nicht interessiert zu sein. Schwierige Zeiten brechen heran, Entscheidungen müssen getroffen und Schlachten geführt werden. Doch diese Schlachten gegen Untote scheinen ohne Hoffnung, denn es werden immer mehr und sie haben nur ein Ziel - im Auftrag des Dunklen das letzte Ewige Licht zu zerstören und alle Völker zu vernichten. Wie kann man dieser scheinbar unbesiegbaren Macht entgegentreten? Wie kann man sie besiegen und vor allem, woher kommt diese Flut von Untoten?
Hier wird aus mehreren Perspektiven erzählt.
Athanor - der Kaysar der Menschen und scheinbar letzte Hoffnung für alle Völker.
Laurion - der junge Magier an Nemeras Seite, der auch noch unsterblich in sie verliebt ist und es aber nicht zeigen darf und kann und deswegen leicht frustriert ist.
Leones - ein Greifenreiter an der Grenzwacht, ehemaliger Anhänger des Verräters Kavarath.
Omeon - zwielichtiger Elfenmagier, der mit den Harpyien gemeinsame Sache macht und eigene Ziele verfolgt.
Orkzahn - Troll und Freund Athanor's, der die Elfen am liebsten schon allein aufgrund ihrer Arroganz fressen würde....etc.
Ebenso treffen wir hier auf alte Bekannte, die verloren geglaubt.
Durch diese verschiedenen Perspektivwechsel und vielen Charaktere ist diese Highfantasy zwar komplex, wird jedoch niemals langweilig und hält den Leser schon allein dadurch auf Trab. Hinzu kommt der geniale Schreibstil - flüssig, fesselnd und temporeich. Der Plot ebenso genial wie der Schreibstil - actionreich, spannend, komplex, mit epischen Schlachten. Alles in so einer bildhaften und atmosphärischen Sprache, daß man als Leser meinen könnte man ist mitten drin, statt nur dabei. Als Leser weiß man nie, was einem auf der nächsten Seiten erwartet, denn auch Hauptcharaktere sind bei David Falk nicht sicher vor dem Tod. Gegen Ende werden die Fäden aller Teile zu einem großen Ganzen verknüpft und alles führt zu einem schlüssigen Ende. Doch Achtung! Auch hier kommt es noch zu einer Überraschung mit der man niemals rechnen würde.
Fazit:
Absolut geniale und neue Art der Highfantasy. Spannend, actionreich, mit Witz und trockenem Humor, komplex, absolut epische Schlachten und vielen überraschenden Wendungen.
Eine Highfantasy-Reihe die ich verschlunge habe, mich immer wieder hechelnd und ungeduldig auf den nächsten Teil warten ließ und ich jedes Mal traurig war, als das Buch zu Ende war. Dementsprechend geht es mir nun am Ende dieser Reihe *g*. Jedenfalls, DAS nenne ich gelungen, SO muss es sein und daher eine absolute Leseempfehlung für alle Highfantasy-Fans die vor blutigen Schlachten, Action und etwas Neuem nicht zurückschrecken.
Tja, und mir bleibt jetzt wohl nichts anderes übrig als wieder einmal hechelnd und ungeduldig auf den nächsten Fantasy von David Falk zu warten.
Rezensionen von Ela_Ela:
Taking Chances - Im Herzen bei dir von Molly McAdams
Bietet alle Emotionen : D
Harper wächst unter dem strengen Regiment ihres Marine-Dads auf. Sie zählt die Tage, bis sie aufs College gehen kann, um endlich die Dinge zu erleben, von denen sie bislang nur gehört hat: Flirten, Daten, Küssen. Gleich auf der ersten Party trifft sie Chase, der all das ist, was ihr Vater hasst: sexy, wild, verwegen.
Nur mühsam widersteht Harper seinem Bad-Boy-Charme. Obwohl sie sich kurz darauf in seinen attraktiven Mitbewohner Brandon verliebt, scheint ihr Körper jedes Mal vor Verlangen zu vibrieren, sobald Chase in der Nähe ist. Sie ist überglücklich mit Brandon, aber auch ihre Gefühle für Chase werden immer stärker. Ein unvergessliches Wochenende lang gibt sie der Versuchung nach ? und plötzlich ist nichts mehr, wie es war ?
Ich habe auch Love & Lies von Molly McAdams gelesen und so habe ich beschlossen das andere auch noch von ihr zu lesen und war sehr gespannt ob es mir auch so gut gefallen wird.
Dieses Buch ist etwas anders aufgebaut als Love & Lies, das ein Romantic Thriller ist. Taking Chances handelt über eine Dreiecksbeziehung von Harper, Brandon und Chase.
Ein wenig verwirrt hat mich die Situation der drei schon ein wenig, doch ich mochte alle drei sehr sehr gerne und wollte das alle glücklich sind. Doch natürlich geht das in Dreiecksbeziehungen nicht. Hier wurde die Entscheidung abgenommen, was bei mir zu einem Wasserfall aus meine Augen geführt hat. Ich konnte echt nicht mehr aufhören und musste einige Seiten nochmals lesen.
Ich fand die Eltern von Bree & Chase besonders toll wie sie Harper annehmen als wäre sie ihre eigene Tochter. Die beiden mochte ich echt gerne, aber auch die Familie von Brandon war einfach nur toll. Die Mitbewohner von Chase & Brandon waren auch toll, wie sie immer auf Bree & Harper aufgepasst haben. Ein wundervoll zusammengewürfelter Haufen.
Fazit: Eine tolle Liebesgeschichte über 2 Männer die beide das selbe Mädchen lieben. Auf eine interessante Art und Weise hat die Autorin diese Dreiecksbeziehung gelöst.
Serie:
1. Taking Chances - Im Herzen bei dir
so etwas wie ein
2. Teil - Trusting Liam (Sohn aus Taking Chances & Tochter aus Love & Lies)
Rezensionen von Ela_Ela:
Rubinrot - Saphirblau - Smaragdgrün. Liebe geht durch alle Zeiten von Gier Kerstin
Einfach unglaublich spannend :D
Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16- jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Ihr wird schnell klar, dass sie selbst das größte Geheimnis ihrer Familie ist, und dass man niemandem raten sollte, sich zwischen den Zeiten zu verlieben!
Ich habe die Bücher schon vor den Filmen gelesen, doch da ich mir jetzt alle drei Filme angeschaut habe und nach dem dritten total verwirrt aus dem Kino gegangen bin habe ich entschlossen alles nochmal zu lesen.
Und mir haben die Bücher wieder total gut gefallen, es war wundervoll in die Welt von Gwen und Gideon einzutauchen. Dieses Ende gefällt mir auf alle Fälle besser als der Film, ist ja natürlich auch das Originalende.
Gwen, Gideon und die ganze Familie fand ich sympathisch bis auf Glenda und Charlotte. Doch der absolut beste Charakter ist Xemerius. Mit seinem Wortwitz lockert er das Buch total auf. Und auch im Film war er mein Lieblingscharakter.
"Du warst mit ihm im Heuhaufen. Ich weiß wie ein Mädchen aussieht das aus dem Heuhaufen kommt" (aus Saphirblau) solche Kommentare bekommt man zu lesen. :D
Fazit: Eine wundervolle Buchserie die man auf alle Fälle hintereinander lesen muss. Ich habe sie innerhalb von drei Tagen alle verschlungen.
Serie:
1. Rubinrot
2. Saphirblau
3. Smaragdgrün
Rezensionen von Ambermoon:
Der Killer von Baldacci David
Rasanter und spannender Thriller, der einem kaum Zeit lässt Luft zu holen. Actionreich, mit unglaublich vielen Wendungen und einer tollen Auflösung
Amerika hat Feinde - skrupellose Menschen, die weder Polizei, FBI noch das Militär aufhalten können. In diesen Fällen wendet sich die Regierung an Will Robie, einen Auftragskiller, der sein Ziel stets trifft. Doch der hat gerade den ersten - und vielleicht letzten - Fehler seiner Karriere begangen.
Denn Will hat die Zielperson, die er eigentlich eliminieren sollte, laufen lassen, weil ihm irgendetwas an diesem Auftrag seltsam erschien. Nun wird der Killer selbst zum Ziel. Auf der Flucht vor seinen eigenen Leuten kommt Will einer unglaublichen Verschwörung auf die Spur...(Klappentext)
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Will Robi - Auftragskiller der amerikanischen Regierung, der Beste auf seinem Gebiet. Es gibt keinen Auftrag den er nicht konsequent und mit Erfolg durchgeführt hat.Doch es gibt immer ein erstes Mal und dieses tritt ein als er eine junge Mutter töten soll.
Er kombiniert, er hinterfragt und kommt zu dem Schluß, daß an diesem Auftrag irgendetwas faul ist. Kurz vor der Durchführung entschließt er sich den Auftrag abzubrechen. Im selben Moment wird die Frau mit ihrem Sohn vor seinen Augen von einem Scharfschützen erschossen. Die Jagd ist nun eröffnet, nur ist diesmal er der Gejagte.
Julie Wind - 14jähriges Mädchen, tough, hochintelligent und musste schon so Einiges durchmachen. Wuchs hauptsächlich bei Pflegefamilien auf, da ihre Eltern drogensüchtig sind, doch der Kontakt zu den Eltern verlor sich nie.
Eines Nachts reißt sie aus, um zu ihren Eltern zu flüchten. Dabei wird sie Zeuge des Mordes an ihnen. Sie flüchtet und ist nun ebenfalls Gejagte.
Durch Zufall begegnen sich die beiden und schließen sich zusammen, um den Spieß umzudrehen.
Beide sind starke Charaktere, daher ist es für keinen von beiden leicht und es kommt immer wieder zu Reibereien. Doch ihnen wird schnell klar, daß sie einander brauchen, denn der Feind ist mächter als gedacht.
Der Schreibstil passt sich der Story an - temporeich und mit kurzen knackigen Sätzen.
Man rast durch die actiongeladene Story, die so fesselnd ist, daß man nicht aufhören kann zu lesen.
Die Spannung wird konstant hoch gehalten, hinzu kommen immer wieder überraschende Wendungen und die gut gezeichneten Charaktere tun ihr Übriges, um den Thriller perfekt zu machen.
Man weiß nie was einem auf den nächsten Seiten erwartet und man ist gezwungen immer weiter zu lesen.
Ein Pageturner vom Feinsten.
Gegen Ende werden die vielen, anfangs verschiedenen und undurchsichtigen, Fäden gekonnt zu einem Ganzen verwoben und es kommt zu einem Showdown mit Überraschung.
Fazit:
Ein rasanter und spannender Thriller, der einem kaum Zeit lässt Luft zu holen.
Actionreich, fesselnd, mit unglaublich vielen überraschenden Wendungen und einer tollen Auflösung.
Kurz gesagt - ein absolut genialer Thriller, der es verdient hat von mir eine absolute Leseempfehlung zu erhalten.
Dies war mein erster Baldacci und wird mit Sicherheit nicht mein Letzter gewesen sein.
Rezensionen von rewa:
Der Killer von Baldacci David
Johanna und Vera
,, Johanna, alles hat seine Zeit´´ ist eine berührende Lebens- und Liebesgeschichte von Petra Kania.
Johanna ist Ende 40 und psychisch und physisch am Ende und fällt in eine schwere Depression. Ihr ganzes Leben wurde immer von anderen Menschen bestimmt. Für ihre Mutter war sie als Kind zu dick und nun als erwachsene Frau ist sie ihr zu unordentlich.
Für ihren Mann Martin muss sie so funktionieren, wie er es will. Was er bestimmt, hat auch für sie richtig zu sein. Johanna leidet still vor sich hin bis sie die Buchhändlerin Vera kennen lernt und von einen Schlag auf den anderen erwachen in ihr bisher unbekannte Gefühle und sie beginnt ihr bisheriges Leben in Frage zu stellen. Verbotene, aber schöne nie gekannte Gefühle keimen in Johanna auf und auch Vera ergeht es nicht anders. Und plötzlich muss Johanna vor ihrem Ehemann und Freunden ein Lügengerüst aufstellen, das langsam aber sicher einzustürzen droht. Unverständnis, Hass und Enttäuschung schlagen Johanna und Vera entgegen. Nur bei Bernd und Henning, ihre homosexuellen Freunde, können sie Hilfe und Verständnis erwarten. Ein langer, steiniger und auch gefährlicher Weg liegt vor den beiden Freundinnen. Gemeinsam wollen sie es schaffen ein neues Leben zu beginnen.
Petra Kania hat einen sehr berührenden und tiefgründigen Roman geschrieben. Man erlebt eine Frau, die schon früh erfahren musste, wie sie zu denken und handeln hatte. Ein Mensch, dem jede Selbständigkeit und jedes Selbstbewusstsein genommen wurde. Es gibt keine Gefühle, sondern nur Vernunft. Dass man aus diesem Teufelskreis schwer heraus kommt, hat die Autorin gut beschrieben. Nicht umsonst gibt es so wie in dem Roman immer mehr Menschen, die an Burn out und Depressionen leiden. Jeder Mensch hat das Recht so zu leben wie er gerne möchte und wie er auch ist. Johanna musste sich immer verbiegen um anderen zu gefallen, aber es waren nicht ihre Gefühle und Gedanken.
In der Ich- Form geschrieben, kommen die Emotionen und Empfindungen von Johanna sehr intensiv zur Geltung. Man leidet mit ihr mit und man fühlt ihre Hilflosigkeit. Vorurteile und Doppelmoral in unserer Gesellschaft kommen in diesem Roman gut zur Geltung. Ein Plädoyer für Toleranz und Akzeptanz von Anderssein.
Rezensionen von BookHook:
Bitte nicht öffnen 1: Bissig! von Charlotte Habersack
Ein Yeti-starkes Abenteuer
Zum Inhalt:
In Boring ist der Name Programm: Meistens ist es ziemlich langweilig dort. Doch als Nemo Pinkowski ein geheimnisvolles Paket erhält, ist es mit der Langeweile schnell vorbei. Denn in dem Paket ist ein kleiner, wuscheliger Stofftier-Yeti. So weit, so unaufgeregt. Doch plötzlich fängt der kleine Yeti an zu wachsen und ein Eigenleben zu führen.
Darüber hinaus braut sich über Boring ein heftiger Wintereinbruch zusammen ? mitten im Hochsommer!
Meine Meinung:
Allein das wunderbar gestaltete Hard-Cover, das mit einem Loch einen Blick in das ?Paket? und auf das ?Icy-Ice Montsa? erlaubt, macht schon tierisch neugierig auf diese Geschichte, die sich die erfolgreiche Kinderbuchautorin Charlotte Habersack (u.a. ?Pippa Pepperkorn?-Reihe) für den Start ihrer neuesten Kinderbuch-Reihe ausgedacht hat.
Die rd. 230 Seiten starke Geschichte (aufgeteilt in 27 Kapitel) beginnt ganz unaufgeregt mit der Zustellung des geheimnisvollen Paketes, das an ?An Niemand!? adressiert ist. Doch ab dem Öffnen des Paketes entspinnt sich eine unglaublich fantasievolle, temporeiche, humorvolle und immer wieder überraschende Story, die man am Liebsten in einem Rutsch lesen würde. Es macht richtig Spaß zu lesen, wie aus dem kleinen Stofftier-Yeti der riesige aber sanftmütige (wenn er nicht gerade auf seinen Erz-Plüsch-Rivalen trifft) Yeti-Krieger wird und wie Nemo zusammen mit seinen Freunden Fred und Oda versucht, das Geheimnis um das Icy-Ice Monsta zu lüften. Dabei müssen die drei Freunde ganz schön kreativ werden und eigene Ermittlungen zum Absender bzw. eigentlichen Empfänger des Paketes vornehmen. Zu allem Übel müssen sie den immer auffälliger werdenden Yeti vor den Blicken der anderen Dorfbewohner verstecken und vor der neu gegründeten und überambitionierten Boringer ?Bürgerwehr? in Sicherheit bringen. Wie unsere kleinen Helden das schaffen, wird hier selbstverständlich nicht verraten. Aber einen klitzekleinen Cliff-Hanger hat sich Charlotte Habersack am Ende dann doch noch vorbehalten, so dass man richtig Lust auf den Folgeband (?Nicht öffnen ? schleimig!?) bekommt, der (leider erst) für Herbst 2017 angekündigt ist.
Die drei Helden, Nemo, Oda und Fred, muss man einfach mögen und sie bieten den Lesern im passenden Alter sicherlich auch die entsprechenden Identifikationsfiguren an. Der eigentliche Held dieser Geschickte ist aber zweifelsohne das (größenunabhängig) knuddelige Icy-Ice Monsta, das mit einer wunderbar komischen Sprache daher kommt (?Weil heim!? oder auch ?Icy hast gar nix Teller?). Icy ist einfach klasse!
Last but absolutely not least: Die Illustrationen von Fréderic Bertrand (u.a. ?Scary Harry?-Reihe) sind mal wieder klasse! Er fängt die Stimmung der gezeichneten Szenen stets perfekt ein und verleiht den Charakteren eine sympathische Unverwechselbarkeit, allen voran dem knuddeligen icy-Ice Monsta. Gerne hätte ich noch mehr von seinen Illustrationen in diesem Buch mit dabei gehabt!
FAZIT:
Ein fantasievoller, unterhaltsamer und spannender Lesespaß für kleine und große Leser. Ich freu mich schon jetzt auf Band 2!
Rezensionen von BookHook:
Pearl Nolan und der tote Fischer von Wassmer Julie
Ein Krimi mit viel Küstenstädtchen-Atmosphäre aber wenig Spannung
Zum Inhalt:
Pearl Nolan betreibt ein kleines Seafood-Restaurant im beschaulichen Küstenort Whitstable und seit Neuestem auch eine kleine Detektei. Als eines Tages ein Unbekannter Mann bei ihr auftaucht und von einem säumigen Schuldner berichtet, lehnt Pearl den Fall ab um kurz darauf den Schuldner, ihren alten Freund Vinnie, aufzusuchen.
Doch auf seinem Boot macht Pearl eine schreckliche Entdeckung?
Meine Meinung:
?Pearl Nolan und der tote Fischer? (Original: ?The Whitstable Pearl Mystery?) ist der erste Band einer neuen Krimi-Reihe der britischen Autorin Julie Wassmer, die seit mehr als zwanzig Jahren Drehbücher für die BBC schreibt.
Ich selbst mag die ?typischen? britischen Krimis sehr gerne und der Start in die Geschichte entsprach meinen Erwartungen voll und ganz. Die erste Leiche wird bereits früh (auf Seite 31) aufgefunden, eine ganze Reihe von potenziell verdächtigen Personen wird nach und nach eingeführt und das Setting drum herum ist sehr schön und stimmig beschrieben. Insbesondere Letzteres ist für mich die zentrale Stärke dieses Krimis, denn der Autorin gelingt es wirklich hervorragend, ein plastisches, sehr lebhaftes und sympathisches Bild der kleinen Küstenstadt Whitstable zu kreieren, die nur wenige Kilometer nördlich der Stadt Canterbury an der britischen Nordseeküste liegt. Man merkt sehr deutlich, dass Autorin Julie Wassmer ihre Heimatstadt sehr gut kennt und liebt. Eine noch schönere Leseatmosphäre ergibt sich nur, wenn man ?Whitstable? in die Google-Bildersuche eingibt und die Impressionen des beschaulichen Fischerstädtchens mal auf sich wirken lässt (kann ich persönlich nur sehr empfehlen).
Auch die Charaktere, die sich Wassmer für ihren Pilot-Krimi erdacht hat, haben mir durchaus gut gefallen. Allen voran die bodenständige und sehr sympathische 38jährige Pearl Nolan sowie ihre patente, Flamenco tanzende Mutter Dolly, die für meinen Geschmack eine etwas präsentere Rolle bei den Ermittlungen hätte einnehmen dürfen. Dazu gibt es z.B. noch wettergegerbte Fischer, britisch-snobistische High Society, einen profitorientierten Geschäftsmann oder auch eine italienische Austauschstudentin. Wie schon gesagt, ein schöner, bunter Strauß verschiedenster Charaktere. Lediglich Pearls ?Gegenpart?, DCI McGuire von der Kripo Canterbury, ist mir insgesamt doch irgendwie zu blass geblieben und so konnte ich auch nicht nachvollziehen, was Pearl am ihm gefunden hat.
Der größte Schwachpunkt dieses Krimis war für mich leider die Story an sich, denn es fehlte einfach an Spannung. Abgesehen von wenigen Passagen hat mich die Story leider in keiner Weise gefesselt oder zum Weiterlesen animiert. So ging es mir gegen Ende wie DCI McGuire, der den Fall schon zu den Akten gelegt hatte. Ich hätte genauso gut aufhören können zu lesen, denn auf die Auflösung des Falles war ich (untypischer Weise für mich) überhaupt nicht neugierig. Am Ende hat es die Autorin dann zwar tatsächlich noch geschafft, mich mit ihrer Auflösung zu überraschen, aber der ganz große ?Wow?-Effekt ist bei mir leider ausgeblieben. Im Nachhinein war die Auflösung der Story durchaus nachvollziehbar und Julie Wassmer hatte bis dato auch das ein oder andere Indiz in die Story eingebaut, dennoch wäre ich auf diese Auflösung wohl nie gekommen. Es fehlte mir einfach der ?das hätte ich doch erkennen können?-Effekt, der für mich unbedingt zu einem guten Krimi dazugehört.
FAZIT:
Rosamunde Pilcher mit ein paar Krimi-Elementen: Ein schönes, atmosphärisches Setting mit einem bunten Strauß verschiedener Charaktere, aber leider so (fast) ganz ohne Spannung.
Rezensionen von Henny176:
Britt-Marie war hier von Backman Fredrik
mit Natron und Faxin ins Herz der Leser
Inhalt:
Britt-Marie braucht nach der Trennung von ihrem Ehemann einen Job. Da sie über keinerlei Ausbildung verfügt, dafür aber mit ihrer ganz eigenen Art sehr überzeugend sein kann, vermittelt man ihr eine Stelle als Hausmeisterin im Jugendzentrum des kleinen Örtchen Borg. Mit Natron und Faxin bewaffnet macht sich Britt-Marie auf den Weg um dort aufzuräumen.
Meinung:
Britt-Marie ist wirklich eine ganz aussergewöhnliche Persönlichkeit. Trotz ihrer Verschrobenheit und ihrer teils recht nervigen Macken ist sie mir unheimlich schnell an Herz gewachsen. Auch die Menschen auf die sie in Borg trifft, ganz besonders die Kinder, gehen einem ans Herz.
Herr Backman schafft es eine sehr lustige Geschichte zu schreiben, diese aber ganz wunderbar mit sehr anrührenden Szenen zu verbinden.
Durch die viel verwendete wörtliche Rede ist das Buch sehr leicht und schnell zu lesen.
Fazit:
Ein sehr unterhaltsames Buch und definitiv nicht mein letztes von diesem Autor.
Rezensionen von Tiella:
Lügenmauer von Barbara Bierach
ein ruhiger Krimi mit einer sympathischen Ermittlerin
Reverend Charles Fitzpatrick wurde ermordet. Die Ermittlerin Emma Vaughan aus Sligo macht sich auf, diesen Fall zu lösen. Doch dies ist gar nicht so leicht. Wer hatte ein Motiv? Passierte der Mord aus persönlichen Gründen oder hat die IRA ihre Hände im Spiel?
Viel Zeit bleibt der Ermittlerin auch nicht, denn die Mordkommission in Dublin will den Fall übernehmen .
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Meine Meinung:
Dies ist der erste Band um die Ermittlerin Emma Vaughan. Sie ist Protestantin, alleinerziehend und geschieden ist. Dadurch hat sie einen schweren Stand. Trotzdem lässt sie sich nicht einschüchtern. Ich fand sie sofort sympathisch.
Die Geschichte selbst war interessant. Man erfährt einiges über die Geschichte Irlands. Vor allem der Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten wird sehr deutlich. Auch ein dunkles Kapitel in der irischen Geschichte, die schlimme Behandlung unehelicher Kinder und ihrer Mütter kommt zur Sprache.
Die Geschichte spielt in drei Zeitebenen: 1965, 2004 und 2005. Dadurch blieb die Geschichte abwechslungsreich, aber ein bisschen verlor sich dadurch auch die Spannung. Ich hatte bald einen Verdacht, wer der Täter war und auch, was sonst wohl noch passiert war. Am Ende lag ich überall richtig. Man weiß im Endeffekt also zu früh, wer bzw. was dahintersteckt. Das fand ich ein bisschen schade.
Der Schreibstil ist flüssig und mitreissend. Außerdem werden die Schauplätze und die Charaktere sehr anschaulich beschrieben, so dass ich sofort ein Bild vor Augen hatte.
Fazit:
Ein ruhiger Krimi mit einer sympathischen Ermittlerin. Wer am Ende der Täter war, war aber keine große Überraschung. Trotzdem hat mich die Geschichte gut unterhalten.
Rezensionen von Tiella:
The Girls von Emma Cline
schockierend und düster
Evie ist vierzehn und fühlt sich in ihrer Haut nicht wohl. Sie hat das Gefühl, von niemandem wirklich beachtet und geliebt zu werden. Da trifft sie auf Suzanne, die sie sofort fasziniert. Suzanne lebt in einer Kommune, deren Oberhaupt Russell ist. Das freie Leben und das Ignorieren von Grenzen gefällt Evie.
Sie will hier dazugehören. Doch sie merkt nicht, dass diese Menschen wirklich keine Grenzen kennen.
Meine Meinung:
Die Geschichte wird von Evie erzählt. Sie traf 1969 auf Suzanne. Heute ist sie allein und versucht, die Vergangenheit zu verstehen. Es wird also abwechselnd aus Evies heutigem Leben und aus dem Jahr 1969 erzählt.
1969 ist Evie ein Teenager. Sie hat das Gefühl, dass ihr Leben langweilig ist und möchte aus diesem Trott ausbrechen. Außerdem will sie endlich wirklich beachtet werden. Ihre Eltern und auch ihre Freundin Connie können ihr dieses Gefühl nicht geben. Auch die Jungs nehmen sie ihrer Meinung nach nicht genug wahr. Daher ist sie auch so von Suzanne fasziniert, die sich um nichts schert, beispielsweise auch nicht vor Diebstahl zurückschreckt. Suzanne wird Evies Vorbild. Evie hält zu ihr, egal wie weit diese Grenzen überschreitet. Durch Suzanne verändert sich Evies Leben sehr: Sie nimmt Drogen, hat Sex und verliert auch ihr Gefühl für Recht und Unrecht.
Grundsätzlich fand ich die Gefühle von Evie gut dargestellt. Zumindest ihre Gefühle vor dem Treffen auf Suzanne konnte ich nachvollziehen. Doch dann verliert sie den Blick für Gut und Böse total. Sie lässt sich von Russell und Suzanne zu allem verleiten. Nie meldet sich ein Zweifel, sondern sie glaubt immer, dass die beiden im Recht sind. Erst als ein Mord geschieht, fängt sie an zu denken. Vielleicht ist es wirklich möglich, dass man Menschen so manipulieren kann, mich machte es zumindest fassungslos.
Der Erzählstil ist flüssig, aber distanziert. Das liegt wohl auch daran, dass Evie die Geschichte erzählt. Evie blieb mir einfach fern. Sie sieht auf die Menschen herab, die "normal" leben und ist hier auch zeitweise einfach kalt. Trotzdem hat die Geschichte eine Sogwirkung, da man wissen will, wie es zu solch einem schrecklichen Ereignis kommen konnte.
Fazit:
Am Ende bleibt die Fassungslosigkeit, wie ein Einzelner andere Menschen so manipulieren kann, dass diese vor nichts zurückschrecken. Eine schockierende und düstere Geschichte.









