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Rezensionen von Tiella:

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So wie die Hoffnung lebt von Susanna Ernst

eine schöne Geschichte voller Hoffnung und Liebe

Katie und Jonah treffen das erste Mal als Kinder in einem Kinderheim aufeinander. Jonah ist sofort von Katie fasziniert. Das Mädchen spricht seit einem Familiendrama nicht mehr und keiner kann ihr helfen. Doch Jonah findet eine Möglichkeit, Katie wieder zum Sprechen zu bringen. Die beiden werden beste Freunde und bald auch mehr.

Die beiden wollen immer zusammenbleiben. Doch ihr Glück währt nicht lange ...

Meine Meinung:

Die Geschichte ist in zwei Abschnitte aufgeteilt: Der erste Teil erzählt von den Jahren 1992 - 1998, in denen Katie und Jonah noch Kinder waren. Der zweite Abschnitt spielt im Jahr 2015.
Dabei wird die Geschichte abwechselnd von Katie und Jonah erzählt. Man lernt sie dabei gut kennen, da man einen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle bekommt.
Vor allem der erste Teil ist einfach klasse. Katie und Jonah (und auch die anderen Kinder im Heim) müssen allein wieder ins Leben zurückfinden, da sie wegen einer Katastrophe bzw. einer schweren Vergangenheit keine Familie mehr haben. Dies wird hier so einfühlsam und wunderbar beschrieben. Man weint, lacht und hofft mit ihnen. Dieser Teil ist einfach wahnsinnig berührend. Man schließt die Kinder ins Herz. Allen voran Katie, Jonah und deren Freund Milow. Aber auch die anderen Charaktere fand ich toll beispielsweise die Betreuer des Heims. Der erste Abschnitt war einfach wunderbar und ich war ganz gespannt, wie es weitergeht.
Dann begann Teil zwei. Dieser war definitiv eine Überraschung, denn so hatte ich mir die weitere Geschichte nicht vorgestellt. Es war zwar auch leicht zu lesen und es kam auch ein bisschen Spannung auf. Für mich fehlte hier aber die wunderbare, gefühlsbetonte Erzählweise. Es war hier irgendwie anders. Ich habe zwar auch diesen Abschnitt gerne gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht, aber wirklich berührt war ich hier nicht mehr.

Der Schreibstil selbst ist flüssig und mitreissend. Außerdem wird die Geschichte so anschaulich erzählt, dass man von allen Schauplätzen und Charakteren sofort ein Bild vor Augen hat.

Fazit:

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Eine schöne Geschichte voller Hoffnung und Liebe. Vor allem der erste Abschnitt ist dabei wirklich klasse und sehr berührend. Da kann der zweite Teil leider nicht ganz mithalten. Von mir gibt es daher 4,5 Sterne.

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So wie die Hoffnung lebt

Rezensionen von Tiella:

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Paula und Pelle - Eiscremebunter Sommerspaß von Haberstock Meike

eine nette Geschichte mit lustigen Illustrationen

Paula und ihr kleiner Hund Pelle dürfen ins Freibad. Hier wollen sie einen schönen Tag verbringen. Doch es gibt ein Problem: Hunde dürfen nicht ins Schwimmbecken. Aber Paula hat sofort eine Idee, wie es vielleicht doch geht. Sie hat aber die Rechnung ohne den fiesen Finn gemacht. Er will Paula und Pelle beim Bademeister verpfeifen.

Aber Paula und Pelle lassen das nicht zu ...

Meine Meinung:

Ich habe das Buch meiner Tochter (4,5 Jahre) und meinem Neffen (6 Jahre) vorgelesen.

Paula ist ein fröhliches und sehr aufgewecktes Mädchen. Sie hat wirklich kreative Ideen und ist dabei auch sehr zielstrebig. Ihr Hund Pelle ist ihr bester Freund und manchmal nicht so begeistert von Paulas Ideen.

Die Geschichte selbst ist nett. Meine kleinen Zuhörer fanden sie immer wieder lustig. Der fiese Finn bringt dabei auch noch ein bisschen Aufregung in die Geschichte.

Die Geschichte eignet sich zum Vorlesen und natürlich zum Selberlesen. Die größere Schrift ist dabei gut für die kleinen Leser geeignet. Außerdem ist die Erzählung in 15 kurze Kapitel aufgeteilt. Dies macht den Text gleich ein bisschen überschaubarer. Außerdem kann man sich das Vorlesen auch gut einteilen. Daneben wird die gesamte Geschichte von farbenfrohen und witzigen Illustrationen begleitet, die den Text ein bisschen auflockern.

Fazit:

Eine nette Geschichte mit lustigen Illustrationen. Wir nutzen das Buch im Moment als Vorlesegeschichte. Vor allem meine Tochter fand die Geschichte schön.

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Paula und Pelle - Eiscremebunter Sommerspaß

Rezensionen von Tiella:

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sweet & salty von Martens Andrea; Kirchherr Jo

sweet & salty

In diesem Kochbuch sind verschiedene kleine Snacks zu finden, wie beispielsweise Pancakes, Smoothies, Waffeln oder Omeletts. Aber auch Rezepte für Brote und Brotaufstriche sind hier enthalten. Allen ist gemein, dass sie Zutaten vereinen, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen. Es gibt hier z.

B. Waffeln mit Knusperhähnchen und Banane oder Kokosomeletts mit Bananen, Erdnüssen und Reis was sich sehr interessant, aber auch ein bisschen verrückt anhört. Man muss also auch ein bisschen aufgeschlossen sein, um mit diesem Buch glücklich zu werden.

Die Aufmachung des Buches ist definitiv ansprechend. Durch die unterschiedlichen Schriftarten und Hintergründe wirkt es frisch und modern. Auch der Aufbau der Rezepte ist übersichtlich und die einzelnen Gerichten sind auf den Bildern wirklich lecker fotografiert. Hier bekommt man gleich Lust, diese selbst auszuprobieren. Was mir sehr gut gefällt, ist, dass bei jedem Rezept eine Zeitangabe enthalten ist. So hat man einen kleinen Anhaltspunkt.

Ich habe bisher nur das Clubsandwich mit gegrillter Wassermelone ausprobiert. Das Rezept war dabei einfach nachzumachen und hat uns allen geschmeckt. Ich werde sicher noch das eine oder andere Rezept ausprobieren.

Fazit:

Der Titel des Buches "süß und salzig" ist hier Programm. Das Buch eignet sich für alle, die ein bisschen kreative Abwechslung in das Frühstück bzw. Abendessen bringen wollen. Einige Gerichte sprechen mich beim Durchblättern sofort an bzw. klingen sehr interessant. Andere Kombinationen finde ich im Moment aber noch sehr gewagt. Ein bisschen Mut beim Nachkochen gehört hier also auch dazu :-)

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sweet & salty

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Secret Fire - Die Entflammten von C. J. Daugherty; Carina Rozenfeld

ein toller Auftakt

Auf dem 17-jährigen Sacha liegt ein Fluch: Er wird an seinem 18. Geburtstag sterben. Die 17-jährige Taylor weiß genau, was sie in ihrem Leben erreichen will und tut alles dafür. Doch in ihr stecken auch Kräfte, von denen sie noch nichts weiß. Diese bringen einige Schwierigkeiten mit sich.
Die beiden lernen sich kennen und versuchen, den Sachas Leben zu retten.

Doch sie haben mächtige Gegenspieler.

Meine Meinung:

Die Geschichte erzählt abwechselnd von Sachas bzw. Taylors Leben. Dadurch lernt man beide Charaktere gleichzeitig kennen. Mir waren beide auf ihre Weise sympathisch.
Sacha wirkt sehr cool, aber in Wirklichkeit sieht es anders aus. Der Fluch ist für Sacha gut und schlecht zugleich: Einerseits weiß er, dass er, bevor er 18 ist, nicht sterben kann und lässt sich auf gefährliche Aktionen ein. Andrerseits ist dadurch auch klar, dass er nicht älter werden kann. Dies belastet ihn natürlich sehr. Dieses Zerrissenheit wurde hier gut dargestellt. Ich konnte seine Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen und mochte ihn gerne. Aber auch Taylor ist wirklich sympathisch. Sie ist eine Musterschülerin und tut alles dafür, um in Oxford studieren zu können. Eigentlich läuft ihr Leben komplett nach Plan, bis sich komische und auch gefährliche Dinge ereignen. In Taylor stecken unglaubliche Kräfte, von denen sie bisher nichts ahnte. Dies erschreckt sie und bereitet auch einige Schwierigkeiten. Dadurch verändert sich ihr Leben komplett.

Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten von zwei Teilen. Daher ist die Geschichte natürlich nicht abgeschlossen. In diesem Band werden die beiden Charaktere und ihre Umgebung "vorgestellt". Auch wird hier klar, wer hinter dem Fluch steckt und was damit bezweckt werden soll. Man verfolgt also ihr bisheriges Leben und das Kennenlernen von Sacha und Taylor. Man begleitet die beiden dabei, wie jeder mehr über sich, also den Fluch bzw. über Taylors Kräfte herausfindet. Auch von ihren "Gegenspielern" erfährt man schon etwas. Doch richtig zur Sache wird es wohl im zweiten Band gehen. Trotzdem machte das Lesen richtig Spaß. Die Geschichte ist interessant und spannend, so dass man unbedingt wissen will, wie sie weitergeht.

Der Schreibstil ist flüssig und mitreissend. Auch werden die Personen und die Schauplätze so anschaulich beschrieben, dass man sofort ein Bild vor Augen hat.

Fazit:

Ein toller und vielversprechender Auftakt. Ich bin schon auf den zweiten Teil gespannt.

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Secret Fire - Die Entflammten

Rezensionen von RebekkaT:

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sweet & salty von Martens Andrea; Kirchherr Jo

Spannend, köstlich, extrem...

Auf 143 Seiten gibt es einiges zu entdecken. Bekanntes leicht bis voll schräg abgewandelt! Ich muss ehrlich sagen, das.s einige Rezepte Überwindung kosten, einiges hat mich überrascht und einiges war durchaus gruselig - wie gut, dass Geschmäcker verschieden sind!

Cover: perfekt auf den Innenteil abgestimmt, alleine die Waffel mit den Kirschen und dem Mozarella/Schinken.

.. Die Fotos im Innenteil machen Appetit, zumindest regen sie die Geschmacksknospen an.

Schreibstil: die Rezepte haben eine ausreichende Länge, die Einleitung ist knapp gehalten.

"Frühstück für den ganzen Tag" finde ich nicht so zutreffend, Snacks hätte besser gepasst - denn Frühstück ist für mich früh und das kann ich auch nicht den ganzen Tag essen. ;-)
"Brinner": dieses Wort hat mich dagegen schon eher neugierig gemacht und die Abwandlung finde ich auch passender.
Einige Rezepte wie "Chili con carne und Schokolade", "French-Toast mit Schoko-Bacon-Streifen" oder "Kokossuppe mit Bananen und Spinat" muss man erstmal ausprobieren und sich "überwinden" - wenn das geklappt hat, kann man es gar nicht fassen, das so noch nie gegessen zu haben.
Also Augen zu und durch, es wird sich lohnen!

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sweet & salty

Rezensionen von Nightflower:

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sweet & salty von Martens Andrea; Kirchherr Jo

Es schneit, es schneit...

Buchinfo: Denk nicht, du hast alles hinter dir gelassen
Sandra hat alles. Ein Traumhaus mitten in der Natur. Einen Mann, der sie auf Händen trägt. Eine 15-jährige Tochter, ihr großes Glück. Bis aus dem Traum ein Alptraum wird: Zwei Fremde dringen in ihr Haus ein, schlagen ihren Mann brutal nieder und nehmen Mutter und Tochter als Geiseln.

Draußen tobt ein Sturm. Es gibt keinen Ausweg. Schon gar nicht für Sandra. Denn sie kennt einen der Männer ? und wollte ihn um jeden Preis vergessen.

Seiten: 481 Seiten

Cover: Oh ja, ich finde das Cover schon gruselig!
Ich würde mich da total einsam fühlen, selbst mit Hund! Ich finde, dass das Cover Horrorfilmcharakter hat. Man kann sich schon vorstellen wie jemand dort eindringt, evtl bei Einbruch der Nacht (wie im Titel angedeutet)? Ich würde da jedenfalls nicht wohnen wollen, so ganz alleine! Jedenfalls passt es zur Beschreibung, dass Sandys Haus weit weg von anderen steht..

Meinung zum Inhalt: Also der Anfang hat mir ganz gut gefallen. Ein Gefängnisausbruch, why not? Irgendwann wird auch klar, wieso Nick genau das Haus ausgesucht hat. Bis man (ich) das herausfindet, ist es spannend. Natürlich will man auch wissen, wieso Ivy denkt, dass ihre Mutter alle belügt und was die Gegenwart mit Nicks Vergangenheit, die in Rückblenden erzählt wird, zu tun hat. Es wird auch gut dargestellt, wie für eine Person gefühlt Stunden vergehen können, dabei waren es nur Minuten. Doch dann flacht das Buch ab und wird immer kurioser (Kapitel, die aus der Sicht des Hundes erzählt werden), unrealistischer bezüglich der Handlung mancher Personen, dem Ablauf der Ereignisse und die Spannung geht auf dem Weg zum Ende einfach irgendwie verloren. Huch. Auch tauchen dann auf einmal immer mehr Leute auf, die vorher keine/kaum eine Rolle gespielt haben, sodass man sich als Leser fragt: wieso jetzt? wieso vorher nicht? wieso braucht die Autorin die? Manchmal war auch der Schreibstil ein wenig verworren, so dass ich nicht alles ganz verstanden habe, zB wie bestimmte Situationen genau abgelaufen sind.

Fazit: Der Anfang hat mir gut gefallen, dann hat es einfach nur noch nachgelassen und wurde auch teilweise echt unrealistisch.

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sweet & salty

Rezensionen von AngiF:

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Wolken wegschieben von Coleman Rowan

Schokolade geht immer

Willow Briar ist in der Talentagentur Victoria Kincade Ltd. angestellt. Ihre Chefin, die mit ihrer arroganten Art ein wenig an Miranda Priestly aus ?Der Teufel trägt Prada? erinnert, nutzt Willow aus und lässt keine Widerrede gelten; jeder Job muss erfüllt werden, genau wie sie es sich vorstellt. Zu allem Überfluss gibt es seit einigen Monaten eine neue Volontärin, Lucy, natürlich eine Tochter aus Victorias Freundeskreis, die Willow mit ihrer Art das Leben zusätzlich schwer macht.

Auf einem ihrer Botengänge nimmt Willow den falschen Weg zurück ins Büro und findet in einer Schaufensterauslage ihre ultimativen Wunschschuhe. Der Laden ein wenig mystisch anmutend und mit einer schrägen Eigentümerin gesegnet, scheint aus einer Parallelwelt zu entspringen. Doch die Schuhe ersteht Willow trotzdem und das zu einem unglaublichen Schnäppchenpreis. Seit sie ihre neuen Schuhe trägt, nimmt Willows Umwelt sie anders war und auch mit Willow scheint eine Veränderung vor sich zu gehen.

Mit ?Wolken wegschieben? ist Rowan Coleman erneut ein kleines Meisterwerk geglückt. Nach ?Einfach unvergesslich? konnte sie mich erneut überzeugen. Von den ersten Seiten an, konnte mich die Autorin fesseln und mitreißen und vor allem prächtig unterhalten. Ungeahnte Wendungen in der Geschichte sowie die gelungenen Dialoge machen diesen Roman perfekt. Rowan Colemans Schreibstil ist modern und kommt in frischer Sprache daher. Ihr Tempo, das sie verwendet, ist der Story angemessen. Die Autorin lässt uns Leser mit der Protagonistin Willow mitfiebern und auch mal mitleiden, sie schafft es, Emotionen authentisch herüberzubringen. In ihren Figuren steckt Blut, sie sind am Leben.

Von Herzen gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es unbedingt weiter. Leser von Nick Hornby oder Helen Fielding werden diesen gefühlvollen wie humorvollen Roman lieben. Mich hat Rowan Coleman zumindest als Stammleserin gewonnen, sie gehört von nun an fest und endgültig zu meinem Kreis an Lieblingsautoren.

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Wolken wegschieben

Rezensionen von Gudrun:

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Schwestern bleiben wir immer von Barbara Kunrath

Vergangenheitsbewältigung mit hohem Unterhaltungsfaktor

Die Autorin hat einen Schreibstil, der zu Herzen geht. Die Themen, die im Buch aufgegriffen werden, wurden mit einer Intensität dargestellt, dass die Vermutung aufkommt, dass hier Vergangenheitsbewältigung gemacht wurde. Der Tiefgang und die Lösungswege, die immer wieder auftauchen, kommen real und authentisch rüber.

Sie stellt die Charaktere gekonnt dar und lässt den Leser am Geschehen voll und ganz teilhaben.

Was ich hier auch noch hervorheben möchte, ist die Darstellung der Geschichte immer aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Protagonistinnen. So ist das Verständnis für die jeweilige Person noch intensiver und man kann es noch intensiver nachvollziehen. Ausserdem ist man hier als Beobachter doch voll integriert und kann sich ein vollständiges Bild davon machen.



Das Buch handelt von den Schwestern Alexa und Katja deren Leben und Auffassung davon nicht unterschiedlicher sein könnte. Nach und nach kristallisiert sich heraus, dass deren Leben von schwerer Kindheit geprägt wurden und sie gehen der Sache auf den Grund. Dies ist kein leichter Schritt, wird jedoch so einige Unklarheiten aus den Weg räumen.



Mein Fazit: Vergangenheitsbewältigung mit hohem Unterhaltungsfaktor

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Schwestern bleiben wir immer

Rezensionen von StefanieFreigericht:

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Schwestern bleiben wir immer von Barbara Kunrath

Atmosphärisch dichter Psychothriller; einfallsreich, ohne unappetitlich zu werden

?Ihr letzter Sommer? heißt im Original ?Only daughter? und erschien 2016, dabei etwas früher in Deutschland als im UK-Original (Autorin und Handlung sind in Australien beheimatet). Das Buch hat mich blendend unterhalten und in seinen Bann gezogen! Da ich einfach (zu) viel aus dem Genre Krimi und Thriller lese, finde ich inzwischen das meiste vorhersehbar: entweder in der Lösung und/oder bezüglich unappetitlicher Gewaltorgien um ihrer selbst willen.

Dieser atmosphärisch dichte Psychothriller hat mich positiv überrascht.

Achtung Erwartungshaltung: der Fokus liegt wirklich auf ?Psycho?, es gibt keine Action, keinen Wettlauf gegen die Zeit, weniger ein ?Whodunnit? wie im klassischen Krimi, als vielmehr ein ?was ist hier, was war hier los??.

?Ich heiße Rebecca Winter. Ich wurde vor elf Jahren entführt.? S. 7 so stellt sich die junge
Frau, die gerade beim Lebensmitteldiebstahl ertappt wurde, gegenüber der Polizei vor.
Der Leser ist hier ein allwissender Leser, sein Wissen wird aber immer nur schrittweise entwickelt. Von Beginn an ? der Klappentext verrät es auch ? wissen wir, dass die junge Herumtreiberin sich nur als Rebecca ausgibt. Über ihre Motive, ihre Herkunft erfahren wir von Kapitel zu Kapitel mehr, wobei der Fokus eindeutig auf der ?echten? Rebecca liegt; stets im Wechsel spielt die Handlung 2003 und schildert die Geschehnisse rund um ?Bec? als Siebzehnjährige und 2014 um die junge Frau in deren Rolle, in deren Familie und in deren Leben.

Von Anfang an ist die Atmosphäre eher düster, von den Sorgen der jungen Frau im ?heute? angefangen [Insider: sie nennt sich Rebecca Winter und bekommt nie wirklich einen eigenen Namen ? DIE Hommage an Daphne du Maurier ist, nun ja, irgendwie cool]. Wurde ?Bec? wirklich beobachtet? Und Luke, für den sie schwärmt ? welches Spiel spielt er? Wie ist das Verhalten von Becs bester Freundin Lizzie zu deuten? Was will deren Vater von ihr? Was passiert daheim, nachts?
Einiges bleibt verstörend, was ich für einen sehr cleveren Schachzug halte, mir aber auch vielleicht fünfzig Seiten mehr gewünscht hätte, deshalb ganz ganz knapp an 5 von 5 Punkten vorbei.

S. 63 ?Niemand konnte je wirklich verschwinden. Irgendwo existierte man immer.?

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Schwestern bleiben wir immer

Rezensionen von Landbiene:

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Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken von Jenny Milchman

Night Falls

Eigene Inhaltsangabe:
Sandy hat ein Leben wie im Bilderbuch. Sie lebt mit ihrem Mann Ben und ihrer 15 jährigen Tochter Ivy in einem riesigen Haus weit ab von den Nachbarn. Eines Abends jedoch dringen 2 Fremde in ihr Haus ein und zerstören die Idylle. Die Familie wird von den 2 Fremden bedroht und der Familienvater Ben brutal verletzt.

Was wollen die Fremden und kann Sandy ihre Familie retten?
Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin Jenny Milchmann lässt sich flüssig lesen, jedoch ist sie sehr detailverliebt. Das nimmt dem Buch zunehmend die Spannung und ist einfach nur langatmig und langweilig. Weiterhin zieht die Autorin für jedes Detail einen Vergleich. (Die Beine sind wie Pudding, die Gedanken schießen wie Flipperkugeln usw. usw.) Das zieht das Buch nur unnötig in die Länge und hat mich als Leser irgendwann sehr genervt. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, sogar aus der Sicht des Familienhundes Mac. Weiterhin gibt es Rückblenden in die Vergangenheit von einem der Fremden. Ansonsten haben die Kapitel eine angenehme Länge und sind nummeriert.
Allgemeine Meinung:
Die Grundidee des Buches ist gut, jedoch ist die Umsetzung gescheitert. Es kam kaum Spannung auf und lediglich die Rückblenden in die Vergangenheit des Fremden haben mich bei Laune gehalten das Buch nicht abzubrechen. Leider kommen diese nur sehr selten vor. Die Protagonisten konnten mich kaum erreichen und wirkten teilweise nicht authentisch in ihrem Handeln. Ansonsten ist das Buch langatmig und sehr voraus schaubar. Zum Ende hin gab es eine kleine Überraschung die man so nicht erwartet hätte, jedoch konnte das das Ruder leider nicht mehr rum reißen. Wer einen spannenden Thriller sucht, sollte die Finger von dem Buch lassen. Leider nur 2 von 5 Sternen!

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Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken