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Rezensionen von manu63:
Heliosphere 2265 - Band 21: Ohne Ausweg (Science Fiction) von Andreas Suchanek
Ausweg gefunden
Band 21 der Heliosphere 2265 Serie des Autors Andreas Suchanek trägt den Titel Ohne Ausweg. Band 20 endetet mit der Erkenntnis das die Hyperion wohl nicht mehr in ihre Zeitlinie zurückkehren kann. Die Crew verbringt ihre letzten Tage bei den Aaril und jeder versucht auf seine Weise mit dem nahen Ende fertig zu werden.
Aber der Autor wäre nicht Andreas Suchanek, der noch etliche Folgen der Serie schreiben möchte, wenn ihm kein Ausweg für die Hyperion einfallen würde. Das wäre ja so als ob man Captain Kirk und die Enterprise aus der laufenden Serie schreiben würde. Geht gar nicht. Also hat sich der Autor wieder was überraschendes einfallen lassen um die missliche Lage der Hyperion zu beenden, was werde ich nicht verraten, dann wäre ja die Spannung dahin.
Dieses Mal brachten mich die Dialoge der Protagonisten einmal mehr zum schmunzeln, dem Autor gelingt es mit jeder Folge den Charakteren eine weitere Tiefe zu geben und sie weiter auszubauen.
Auch die anderen Handlungsstränge werden weiter geführt und die Stabilisierung der Solaren Republik weiter vorangetrieben.
Band 21 besticht durch eine spannende Geschichte in mehrerer Handlungssträngen und Zeitebenen, man merkt hier, dass es wieder auf ein Zyklusfinale zugeht. Die Ereignisse werden dichter und die Stränge bewegen sich aufeinander zu. Der Band schließt einmal mehr mit einem Cliffhanger ab, das bin ich als Leser der Serie mittlerweile gewohnt, aber dennoch nicht abgestumpft, da der Autor immer wieder neue Einfälle hat, um das Interesse des Lesers zu erhalten.
Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, die Zeitangaben über den Kapiteln geben eine gute Orientierung und es gibt am Anfang des Bandes ein ?Was bisher geschah? das mich wieder gut in die Handlung hinein gebracht hat. Für Freunde technischer Erklärungen gibt es auch immer wieder Passagen die einiges erläutern, wobei sie nicht derartig ausufern das es für weniger technikfreudige langweilig wird.
Rezensionen von Landbiene:
Britt-Marie war hier von Backman Fredrik
Britt Marie war hier
Eigene Inhaltsangabe:
Britt-Marie verlässt nach 40 Jahren ihren Mann und sucht einen Job. Vom Arbeitsamt bekommt sie eine Stelle vermittelt als Hausmeisterin in einem Jugendzentrum das jedoch in 3 Wochen geschlossen werden soll. Das Jugendzentrum befindet sich in einem kleinen Nest namens Borg das auf Grund der Finanzkrise so gut wie ausgestorben ist.
Doch Britt-Marie mischt alles auf und Borg erwacht zu neuem Leben.
Schreibstil:
Der Schreibstil dieses Buches hat mich leider komplett genervt. Sprachlich ist es sehr einfach gehalten. Oft liest man nur kurze Sätze. Am schlimmsten waren jedoch die ständigen Wiederholungen des Autoren. Britt-Marie nickt nicht nur! Nein, sie nickt wohlwollend oder fürsorglich oder wie auch immer. Der Schreibstil hat mir leider jegliche Freude beim Lesen genommen. Die Kapitel sind nummeriert und sind relativ lang, jedoch gibt es oft Absätze, so dass man das Buch auch in einem begonnen Kapitel zur Seite legen kann.
Allgemeine Meinung:
Noch nie war ich so enttäuscht von einem so gelobten Buch! Wie schon erwähnt fand ich den Schreibstil einfach katastrophal nervig. Zwischenzeitlich hat mich das sogar aggressiv gemacht. Britt-Marie ist eine Frau die ihr Leben nie richtig gelebt hat, sondern immer nur für andere da war. Daher wirkt sie ziemlich weltfremd. Anstatt Mitleid und Sympathie in mir auszulösen, ging mir Britt-Marie auch oft auf die Nerven. Sie ist nur am Putzen, findet alles unhygienisch, macht sich um alles und nichts einen Kopf was die Leute denken könnten und hat dazu eine naive Art die schon richtig doof rüber kommt. Zum Glück entwickelt sich Britt-Marie im Laufe des Buches, allerdings nur schleppend. Hätte ich das Buch nicht im Rahmen einer Leserunde gelesen, hätte ich es definitiv abgebrochen, weil der Funke überhaupt nicht übergesprungen ist und es mir letztendlich egal war wie es endet. Das Ende war ein winziger Trost, weil ich es so nicht erwartet hätte. Leider konnte mich das Buch im Gegensatz zu der Masse nicht überzeugen. Die Geschichte an sich fand ich eigentlich nicht schlecht, aber alles drum herum hat mir gar nicht gefallen.
2 von 5 Sternen!
Rezensionen von Mel.E:
Elanus von Poznanski Ursula
Manchmal zu dick aufgetragen und regelrecht unsympathisch
"Elanus" ist ein weiterer Jugendthriller der Autorin Ursula Poznanski. Wer schon mehrfach Bücher der Autorin gelesen hat, wird sicherlich ähnlich wie ich, seine Erwartungshaltung sehr hoch schrauben. Verglichen mit "Erebos" ist "Elanus" leider nicht annähernd spannend genug, um mich komplett zu überzeugen.
Die Grundidee ist wirklich gelungen und nach der Leseprobe freute ich mich riesig auf meinen Buchgewinn auf Lovelybooks.
Leider machte sich während des Lesens schnell doch hier und da Enttäuschung breit, denn Jona wirkt arrogant und regelrecht unsympathisch. Auf seine Hochbegabung bildet er sich sehr viel ein und lässt dies auch raushängen. Hinterher wirkt er durch die Gefahr in die er sich begibt, doch leicht eingeknickt, was aber das Ruder an Sympathiepunkten nicht mehr herumreißen konnte. Ich finde es eine Frechheit Menschen auszuspionieren und den Streich den er einigen spielt, geht letztendlich tierisch nach hinten los. Es soll jetzt nicht böse klingen, aber manchmal ist man tatsächlich selbst Schuld an den Dingen die man erntet. Jona ist absolut unsozial und sehr auf sich fixiert, was mich an Menschen einfach immer stört und auch wenn es fiktiv ist, würde ich jemanden wie Jona aus dem Weg gehen wollen.
Vielleicht sollten wir nun alle überdenken, wem wir in Zukunft unsere Handynummern aushändigen? "Elanus" regt definitiv zum Nachdenken an, da wir uns mittlerweile in einer gläsernen Welt befinden. Die Spuren die ich im Internet hinterlasse sind auch Jahre später immer noch nach zu verfolgen.
Spitzfindig, manchmal amüsant und auch eine mäßige Spannung lassen "Elanus" unterschiedlich auf seine Leserschaft wirken. Leider gehöre ich dieses Mal zu den doch sehr kritischen Stimmen, was mich selbst noch am meisten enttäuscht, da ich meine Erwartungshaltung sehr hoch geschraubt hatte.
Geheimnisvoll und am Ende sehr dick aufgetragen, was mir dann doch etwas zu schnell ging. Gerne hätte ich zuvor schon mehr erfahren, um nicht zum Ende hin völlig überladen die Ereignisse nicht mehr überschauen zu können. Das Ende ist zwar rund, aber vollgepackt wie ein schwerer Koffer, der sich schlecht tragen lässt und sich viel zu schnell auspacken lässt. Es geht holterdipolter und lässt kaum Luft zum Atem holen, geschweige denn die Chance darauf die Ereignisse auf sich so wirken zu lassen, wie es sich gehören würde. Auf mich wirkte es zu überladen, dennoch war es das, was mich doch noch zu einer Bewertung von 3,5 Sternen hinreißen lässt. Es wären eindeutig weniger gewesen, wenn das Ende seicht und unansprechend gewesen wäre. So holte Ursula Poznanski noch einmal voll aus und gab mir doch ein gewisses Zufriedenheitsgefühl. Schade, dass sie mich nicht schon vorher erreicht hat, denn wie schon erwähnt war die Grundidee sehr ansprechend. Leider ist es Jona, dem ich nicht viel abgewinnen konnte und für mich den Thriller eher mühsam erscheinen ließ. Der Schreibstil der Autorin und auch das wunderbare Cover sind erste Sahne, aber alles andere war leider nicht ganz wie erwartet und daher ein Buch, welches von mir eher eine eingeschränkte Leseempfehlung erhalten wird.
Hoffentlich gehöre ich niemals zu den Menschen für die es sich lohnen würde durch Drohnen überwacht zu werden, denn eigentlich ist mein Leben eher unscheinbar, wenn nicht sogar langweilig ?
Rezensionen von Henny176:
Elanus von Poznanski Ursula
100% Rätselvergnügen
Inhalt:
Jona ist ein mathematisches und technisches Genie. Obwohl er erst 17 ist bekommt er ein Stipendium an einer Elite-Uni und zieht deshalb zu einer Gastfamilie. Abends lässt er seine selbstgebaute Drohne seinen neuen Kommilitonen folgen, dabei sieht er etwas was nicht für seine Augen bestimmt war und er bringt sich damit in höchste Gefahr.
Meinung:
Dieses Buch wartet mit einem eher ungewöhnlichen Hauptcharakter auf. Jona ist nicht der klassische Sonnyboy sondern ein - wie er von sich selbst sagt - sozial unverträgliches Genie. Er ist stellenweise recht arrogant und stellt seine Intelligenz gerne zur Schau. Trotzdem mochte ich Jona und fand es sehr erfrischend mal ein Buch zu lesen bei dem der Hauptprotagonist mal nicht den typischen Klischees entspricht.
Zum Schreibstil bleibt eigentlich nicht viel zu sagen ausser: fesselnd, mitreissend, einfach hervorragend!
Frau Poznanski schafft es den Leser bis kurz vor Schluss total im Dunkeln tappen zu lassen. Man weiß weder was genau Sache ist noch wer auf welcher Seite steht. 100% Rätselspass garantiert und durchweg so spannend, dass man das Buch in einem Rutsch durchlesen möchte.
Bis dahin hätte ich dem Buch, wenn möglich, 5 Sterne mit einem fetten Plus gegeben, aber die Auflösung des großen Rätsels war mir dann ein wenig zu flott und ein paar Details hätten etwas ausführlicher geklärt werden können. Daher von mir kein fettes Plus, aber trotzdem volle 5 Sterne.
Fazit:
Unheimlich spannend und jede Menge Rätselraten. Absolute Leseempfehlung!
Rezensionen von LadyIceTea:
Boys don’t cry von Thomas Kowa
Auch für eine Kurzgeschichte zu kurz
Selma ist unglücklich und will auswandern. Sie hat einen Plan. Doch wird ihr Freund Ben mitgehen?
Die Geschichte ist der erste Booksnack den ich lese. Ich habe mich einfach überraschen lassen. Die Thematik fand ich sehr spannend. Eine junge Türkin, ein deutscher Freund, eine verheimlichte Existenz und der Wunsch nach Veränderung.
Leider werden diese ganzen Themen zu knapp angerissen. Für so viele Themen ist diese Geschichte zu kurz. Vielleicht hätte man das Gothikthema und einen Teil ihrer Vergangenheit weglassen sollen. Die Geschichte hat auf jeden Fall Potenzial aber hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen.
Rezensionen von rainbowly:
Elanus von Poznanski Ursula
Super spannende Geschichte - nur das Ende hat mich enttäuscht
Erster Satz
Der Zug hielt mit einem Ruck. Als wäre der Lokführer an der Station Rothenheim lieber vorbeigerauscht und hätte sich erst im letzten Moment dazu durchringen können, doch die Bremse zu ziehen.
Fakten
Autor: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe
Erscheinungsdatum: 22.08.2016
Genre: Jugendbuch
Seiten: 413
Inhalt
Jona bekommt als 17-jähriges Wunderkind ein Stipendium für die Uni in Rothenheim.
Leider eckt er mit seiner Art bei den meisten Mitmenschen an. Mit seiner Gastfamilie kommt er auch nicht besonders gut aus und außerdem gehen an der Uni seltsame Dinge vor sich. Ein dummer Streich und sein Hobby - das Nachspionieren mit seiner Drohne - bringen ihn schließlich in große Gefahr.
Gestaltung
Das Cover ist ein absoluter Blickfang. Die geometrischen Formen im Hintergrund und mittendrin das gelbe Objektiv - das zieht einen regelrecht in die Geschichte hinein. Außerdem sind das gelbe Objektiv und der Titel hervorgehoben. Die Schriftart von "Elanus" finde ich sehr passend, denn sie sieht außergewöhnlich und technisch aus - genau wie die Drohne.
Sprache
Ursula Poznanski versteht es wirklich einen von der ersten Seite an in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Sie schreibt sehr fesselnd, die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man kann das Buch einfach nur schwer aus der Hand legen. Sie verstreut in der ganzen Geschichte Hinweise, bewahrt sich die Auflösung aber bis zum Ende auf. Das ist erstmal sehr spannend, aber genau das war mein Problem bei dem Buch. Denn am Ende wurde einfach nicht alles aufgelöst. Manchen ist das vielleicht nicht so wichtig, aber hier hat es mich gestört, denn so war die Auflösung des großen Rätsels für mich schwer nachvollziehbar. Und Ursula Poznanski ist ja für ihre völlig überraschenden Wendungen bekannt, die mir hier leider fehlten.
Charaktere
Der Hauptprotagonist Jona ist wirklich ein ganz spezieller Typ. Er ist außergewöhnlich intelligent, hat aber Schwierigkeiten mit sozialen Kontakten. Am Anfang ist er wirklich unsympathisch, doch im Laufe der Geschichte verändert er sich und man kann sich immer mehr in ihn hineinversetzen und so auch mitfühlen.
Über die restlichen Charaktere würde ich gerne etwas schreiben, aber das würde die Spannung verderben ?
Fazit
Die erste Hälfte des Buches hat mich total gepackt, dann setzte die Befürchtung ein, dass die Autorin nicht alle offenen Fragen aufklären wird und leider hat sich das am Ende bestätigt. Echt schade!
Rezensionen von LadyIceTea:
Elanus von Poznanski Ursula
River und Cadence ? Ich weiß nicht, was ich davon halten soll
River und Cadence sind durch dick und dünn gegangen, sie haben alle Höhen und Tiefen überstanden und sind zusammengewachsen. Caddy will das Diner ihres Vaters übernehmen, River will auf die Schauspielschule. Um ihn zum Gehen zu bewegen, bricht sie ihm das Herz und heiratet seinen Bruder. River bricht alle Zelte hinter sich ab und versucht zu vergessen.
Acht Jahre später muss er zurück, denn sein Bruder liegt im Koma und er ist der Bevollmächtigte. Für das Leben seines Bruders muss er sich den Geistern der Vergangenheit stellen. Doch kann er sie überwinden?
Ich bin zuerst durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Diese Art von Cover gefällt mir sehr und sie verspricht oft viel Gefühl und einen Hauch Drama und Sexappeal. In den Punkten wurde ich auch nicht enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig. Die Gespräche sind gut zu lesen und wirken nicht gestellt oder verkrampft. Auch die Geschichte ist gut und der Handlungsverlauf lässt sich gut nachvollziehen.
Die Autorin schafft es gut, die Gefühle der Protagonisten füreinander zu beschreiben und grade zum Ende hin, hat mich dann auch eine Gefühlswelle erwischt.
Leider bin ich mit den Charakteren überhaupt nicht warm geworden. Ich finde nur einen von ihnen Sympathisch und dieser ist ein kleiner Nebencharakter. River ist mir zu hart, zu kalt, zu aggressiv. Caddy ist mir zu schwach, zu hilfsbedürftig und zu naiv. Die Eltern sind mir zu beschränkt und zu uneinsichtig. Ich weiß, dass das alles die Hauptcharaktereigenschaften der Personen sein sollen aber ich finde, jeder Charakter braucht noch etwas Sympathie dabei. Ich habe gemerkt, dass die Autorin genau das versucht hat aber erreicht hat mich das nicht. River hätte ich zwischendurch am liebsten geschüttelt und Caddy hätte ich am liebsten angeschrien. Das hat mich bei den Hauptprotagonisten doch sehr gestört. Dadurch musste ich mich zeitweise, durch dieses nicht sehr lange Buch, quälen und mich überwinden weiterzulesen. Das finde ich sehr schade. Die Geschichte hat sehr viel Potenzial, weswegen ich sie gelesen habe. Aber die Protagonisten haben mir das leider kaputt gemacht.
Sehr schade.
Rezensionen von AngiF:
Die schöne Gegenwart von Leonie Ossowski
Neles Traum
»Die schöne Gegenwart« ist die berührende Geschichte von Nele, einer reifen Frau, die am Scheideweg ihres Lebens steht. Da legt ihr der Zufall eine große Erbschaft in den Schoß ? und Nele beginnt ihren späten Traum vom »weißen Haus«, einer illustren Senioren-WG, in die Tat umzusetzen. Leonie Ossowski erzählt von Freiheit, Fantasie und Unabhängigkeit.
Und davon, wie man den Wert des eigenen Lebens erkennt. (Original Klappentext)
Die große, alte Dame der deutschen Literatur, zahlreich ausgezeichnet mit zum Beispiel dem Grimme-Preis, Schillerpreis, Brüder-Grimm-Preis sowie anderen Kulturpreisen, legt im Jahre 2001 mit ihrem Buch ?Die schöne Gegenwart? erneut ein Kleinod der Literatur vor. Jetzt hat der Piper Verlag das Buch neu aufgelegt und es findet hoffentlich noch einmal zahlreiche Leser. Leonie Ossowski überzeugt mit ihrer feinen, außergewöhnlich schönen Sprache. Die Autorin hat das Buch in einem der Story bravourös angepassten Tempo verfasst. Ihr Schreibstil besticht und ist einzigartig. Dieses Buch ist brillante Literatur auf höchstem Niveau. Die Charaktere sind fabelhaft angelegt, extrem gut durchdacht und man kann als Leser durchaus mit ihnen mitfühlen und mitleiden. Das Buch ist keines, das ich an einem Tag auslesen würde, ich habe es mir eingeteilt, um länger genießen zu können.
Ganz klar und diskussionslos ist meine Bewertung eine fünf Sterne von fünf möglichen Sternen und natürlich empfehle ich das Buch weiter an Leser, die gute Geschichten, ausgezeichnetes Sprachgefühl und herrliche Charaktere schätzen, sprich, die anspruchsvolle Bücher lieben.
Rezensionen von RebekkaT:
Hier ist alles Banane Erich Honeckers geheime Tagebücher 1994 - 2015. 12.08.2016. von Leonie Ossowski
Der etwas andere Rückblick
Hier sind sie nun, die Tagebücher von Erich Honecker aus den Jahren
1994-2015. Alles beginnt mit Erichs Tod, also einem vorgetäuschtem Tod,
denn eigentlich leben Margot und Erich nun in Chile und träumen weiter
von ihrem sozialistischen Staat.
Das ganze Buch ist aber auch ein Rückblick auf Ereignisse der letzten 21
Jahre und oft habe ich mich zurück versetzt gefühlt und mich gefragt,
was ich an diesen Tagen gemacht habe.
Cover: Das Bild passt. Erich Honecker sieht etwas wirr aus, was auch
durchaus im Buch so erscheint...
Schreibstil: Einfach und schnell wegzulesen, da die einzenen Tage wenig
Text haben und die Jahre vorbeifliegen - und dann, am Ende, hat man 270
Seiten gelesen.
Zusammengetragen und mit diversen Anmerkungen versehen hat das Werk
Jorge Nicolas Sanchez Rodriguez, ein Fahrer, der dritte Mann beim Skat,
der Einkäufer, Vertraute...
Natürlich ist das Buch in erster Linie zum lachen, schmunzeln,
wiedererkennen z.B. der DDR-Kost oder Namen, die man seit Jahren nicht
mehr gehört hat, aber gerade als es um 2015 geht, wird es auch kritisch -
sei es in der Politik oder der Umgang der Menschen miteinander!
Ein herrliches Buch auch zum Schwelgen in Erinnerungen - und das schreibe
ich als Wessi (geb. 1979)!
Rezensionen von Ela_Ela:
Dich immer wiedersehen von Smith Jennifer E.
Eine süße Liebesgeschichte mit etwas Tiefgang : D
Stromausfall in New York: Lucy und Owen lernen sich irgendwo zwischen dem 10. und 11. Stock kennen, steckengeblieben im Fahrstuhl eines Hochhauses. Doch auch in völliger Dunkelheit sind sich die beiden gleich sehr sympathisch. Als sie nach ihrer Rettung durch die dunklen Straßen von Manhattan schlendern, steht für beide fest, dass sie ziemlich gut zusammenpassen.
Doch mit dem Strom kehrt leider auch die Realität zurück: Lucy wird mit ihren Eltern in wenigen Tagen nach Europa ziehen. Wann und wo wird sie Owen wiedersehen?
Ich habe alle Bücher von Jennifer E. Smith und somit durfte ich dieses nicht ignorieren.
Es hat mir auch wieder total gut gefallen aber gegen "Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick" oder "Punktlandung in Sachen Liebe" kommt dieses Buch nicht an.
Auch wenn ich die Charaktere alle total toll fand. Besonders lustig fand ich das beide Eltern mitbekommen haben, das ihre Sprösslinge ein Geheimnis haben und sich auch denken konnten um was es sich handelt. Die Liebe. Ich sag nur die Postkarten haben es verraten. Das sie über Postkarten kommuniziert haben war auch passend und wunderschön. Wer schreibt heutzutage noch Karten an die Familien. Dieses Buch bietet eine Reise durch Amerika und Europa, die von sympathischen Charakteren erzählt wird.
Fazit: Wieder ein gelungenes Buch von Jennifer E. Smith das mir gut gefallen hat aber gegen die anderen Bücher nicht ganz ankommt. ; D








