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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von VroniMars:

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Die Ungehörigkeit des Glücks von Downham Jenny

Auf der Suche nach dem Glück

In Jenny Downhams Roman ? Die Ungehörigkeit des Glücks? wird die Familiengeschichte dreier Frauen erzählt ? Katie, Caroline und Mary. Großmutter Mary leidet an Demenz und zieht nach dem Tod ihres geliebten Jack zu ihrer Tochter Caroline. Diese hat seit Jahren den Kontakt zu ihrer Mutter abgelehnt und möchte sie so schnell wie möglich in eine Pflegeheim abschieden.

Carolines Tochter Katie hingegen freut sich über den Familienzuwachs und schließt sie schnell ins Herz. Mit der Zeit werden die drei aber von der Vergangenheit eingeholt.

Die Handlung des Buches zeigt viele Facetten. Es werden Aspekte wie Demenz, Depression, Erziehung, Sexualität thematisiert, ohne zu belehren. Eines der wichtigsten Themen ist wohl die Familie. Was macht eine Familie aus und vor allem was hält eine Familie zusammen? Ich denke, dass man daraus mitnehmen kann, dass jeder Mensch Fehler hat, aber gerade wenn es um die Familie geht, muss man auch verzeihen können und daran glauben, dass sich jemand ändern kann. Leider fehlte dem Texte die Spannung. Vieles konnte man sich im Voraus erschließen bzw. war absehbar. Dafür gab es aber auf viele emotionale, herzergreifende Momente.

Die Hauptfiguren des Buches haben gemeinsam, dass sie auch auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück sind/waren. Sie versuchen sich ihre Freiräume zu erkämpfen. Mary ist ein spontaner, leidenschaftlicher Mensch, der sich sehr schnell und für vieles begeistert. Ich mag ihren Charakter sehr gerne, auch wenn sie Vieles falsch gemacht hat. Caroline hingegen ist eine neurotische, pedantische Person, die vor allem Angst hat, vor allem bewährte Pfade zu verlassen. Katie ist ein typisches pubertierendes Mädchen, welches alles ihrer Mutter Recht machen will, sich aber andererseits von Marys Tatendrang und Mut begeistern lässt. Auf diesen drei Frauen liegt der Fokus in der Geschichte.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Es wird oft zwischen den Perspektiven und Zeitebenen gesprungen. Trotzdem kann man dem Romaninhalt gut folgen. Manche emotionale Momente waren sehr schön und anschaulich beschrieben.

Alles in allem ist dieser Roman auf jeden Fall lesenswert. Er regt zum Nachdenken an und man reflektiert vielleicht auch sein eigenes Verhalten in der Familie.

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Die Ungehörigkeit des Glücks

Rezensionen von miriam:

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Nur ein Tag von Forman Gayle

Schönes Buch mit Ecken und Kanten

?Du kannst mein Mädchen in den Bergen sein? ? ?Okay?, sage ich. ?Ich werde dein Mädchen in den Bergen sein und mich um dich kümmern??.
(S.122)

Der Titel
Nur ein Tag, ok, bei dem Titel kann man wirklich nicht viel falsch machen. Im Prinzip geht es in diesem Buch die ganze Zeit um diesen einen Tag, der Allysons Leben verändert.

Ich persönlich habe allerdings erwartet, dass die ganzen 400 Seiten nur an einem Tag spielen, als ich den Titel das erste Mal las. So gesehen wird man also ein klein bisschen in die Irre geführt, was ich etwas schade finde. Klar, man kann sich darüber streiten und ich bin mit meiner Ansicht wahrscheinlich etwas zu pingelig? Aber mal ehrlich, wem ging es wie mir?!
Dass der englische Titel Just one day so eins zu eins übersetzt wurde, finde ich auf der einen Seite echt gut. So hat man den direkten Bezug bzw. das Original wurde berücksichtigt. Allerdings ist er ja nicht sonderlich kreativ?
Im Großen und Ganzen kann ich dazu sagen: Titel passt perfekt zum Inhalt, der somit aber leider recht voraussehbar ist.

Das Cover
Das Cover finde ich wirklich sehr schön.
Bei dem gebrochenen Herz musste ich im ersten Moment sofort an jede Menge Herzschmerz denken ? was sich ja auch im Laufe des Buches bestätigte.
Außerdem wird durch den roten Hintergrund gleich deutlich, aus wessen Sicht, nämlich Allysons, das Buch geschrieben ist.
Der kleine Eifelturm gibt natürlich sofort einen Hinweis darauf, wo die ganze Geschichte anfängt bzw. wo Allyson und Willem einander kennenlernen und den Tag miteinander verbringen.
Toll finde ich vor allem, dass das Thema bzw. das Cover auf dem zweiten Buch wieder aufgegriffen wird. Durch die zweite Hälfte des Herzes wird angedeutet, dass der Liebeskummer vergeht bzw. dass die beiden Protagonisten wieder zusammenfinden. Man weiß ? oder hofft ? gleich, dass Allysons Liebe ? oder was auch immer sie fühlt ;) ? von Willem erwidert uns es für die beiden zu einem guten Ende kommen wird. Und da das zweite Cover blau ist, denke ich, dass dann Willem die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, worauf ich mich sehr freue!
Was mir allerdings an dem Umschlag nicht so gut gefällt ist, dass das Material sich ziemlich schnell abnutzt. Ich behandle Bücher wirklich immer gut und bemühe mich, sie nicht fallen zu lassen usw. Allerdings sieht man bereits nach dem ersten Lesen die Gebrauchsspuren und teilweise ist de rote Umschlag schon ziemlich abgewetzt. Wirklich sehr schade?

Die Protagonisten
So, einmal hätten wir da also Allyson. Ehrlich gesagt hat sie mich die meiste Zeit extrem genervt.
Als ich den Klappentext bzw. die Inhaltsangabe gelesen habe, dachte ich, sie sei total verklemmt und ließe sich auf nichts ein ? was allerdings schon im ersten Kapitelwiderlegt wurde. Sie hat Melanies Vorschlag mit dem Haare schneiden zugestimmt und nimmt auch sofort Willems Angebot, mit ihm nach Paris zu fahre, an. Ihre Abenteuerlust legt sich zwar immer wieder, aber dann ist sie meist ein Nervenbündel. Außerdem ist Allyson meiner Meinung nach etwas zu aufdringlich und sehr besitzergreifend. Sie ist ziemlich schnell eifersüchtig, wenn es um Willem geht, und verschließt sich dann. Auf der anderen Seite kann Allyson aber auch sehr mutig sein, beispielsweise, als sie den Männern im Park ihren Reiseführer um die Ohren schlägt ? ich musste echt lachen bei dieser Szene. Wenn diese andere Seite Allys herauskommt, kann ich mich gut mit ihr identifizieren: Sie ist jung, möchte die Welt entdecken und noch ein bisschen ihre Freiheit genießen, bevor mit dem College der Ernst des Lebens beginnt. Außerdem ist sie ja Willem gegenüber sehr offen und möchte einen schönen Tag mit ihm verbringen. Darüber vergisst sie allerdings, dass es nur dieser eine Tag ist und als Willem weg ist, übertreibt sie maßlos. Ehrlich gesagt tat Allyson mir in diesem Moment kein bisschen leid? Die Entwicklung Allysons während dem gesamten Roman finde ich sehr gelungen. Hat sie mich am Anfang eigentlich überwiegend genervt, war die Lulu, die sie in Willems Gegenwart war, am Ende ständig anwesend. Die unabhängige, eigenständige Allyson gefällt mir viel besser als das Mädchen, das sich ständig alles von ihrer ? unsympathischen ? Mutter vorschreiben lässt. Und sie lässt immer mehr Leute an sich heran, was ich sehr gut finde Schade zwar, dass sie sich mit Melanie nicht mehr so gut versteht, aber da kann man wohl nichts machen?
Als nächstes wäre da nun Willem. Er ist Holländer ? *schmacht* ? und reist derzeit durch Europa ? danke, jetzt ist meine Reiselust ausgebrochen!
Es ist super nett von ihm, dass er Allyson zu dem Kurztrip nach Paris einlädt und somit seine Heimreise verschiebt. Scheinbar macht es ihm aber nicht so viel aus ? Willem, was ist dein Geheimnis?! Das habe ich mich echt die ganze Zeit gefragt und ich will endlich dahinter kommen! Er kommt ja leider nur verhältnismäßig selten in einer aktiven Rolle im Buch vor. In Paris habe ich in meist als sympathischen jungen Mann erlebt, der die Welt entdecken will und auf der Suche nach Abenteuern ist. Zwischendurch war er dann aber mal nicht so sozial, nämlich, als er Allyson mehrmals alleine stehen lässt und mit irgendwelchen anderen Mädchen schwätzt. Jungs, das macht man nicht! Gut, Allyson hätte nicht si Ich schätze mal, aus dem Grund war ich umso trauriger bzw. verzückter, als heraus kam, dass er nur diesen blöden Unfall hatte und eigentlich wieder zu Allyson wollte. Echt schade, dass die beiden sich dann verpasst haben? Und ich habe mich so gefreut, als er am Ende wieder auftauchte! Ich hab ihn echt vermisst während dem Buch?
Obwohl Allyson noch immer nicht ganz mein Fall ist, hoffe ich sehr für die beiden, dass es für sie im nächsten Buch zu einem richtigen Happy End kommt!

Die Story
Dass ich es komisch finde, dass Allyson sich sofort Willem anschließt, hatten wir ja schon. Also nun zu Paris:
Der Tag beginnt am Bahnhof, von dem aus Willem und Allyson ihre Tour beginnen. Als erstes gehen sie zu Céline und dem Club und anschließend gehen sie Mittag essen. Dort erklärt Willem Allyson den Unterschied zwischen Lieben und Verleben ? eine wirklich schöne Stelle. Die anschließende Bootsfahrt mit den Dänen ist sehr lustig und Willem blüht dabei richtig auf. Später im Park verbringen die beiden einen schönen Nachmittag miteinander, leider unterbrochen von den Männern, die Willem angreifen wollen. Tja, und dann verbringen sie die Nacht miteinander, in dem Künstlerhaus. Wirklich blöd, dass Willem dann weg ist! Und Lulu verschwindet zusammen mit ihm, für fast ein ganzes Jahr.
Nun, da Allyson sich im College befindet, sollte sie eigentlich das Leben eines jungen Studenten leben, ist aber immer noch gefangen von der Enttäuschung und der Trauer um Willems Verschwinden. Es ist schade, dass sie so lange niemanden an sich heranlässt. Zum Glück taucht Dee auf ? ich bin ein großer Fan ? und unterstützt sie. Mit seiner Hilfe macht Allyson sich dann auch auf die Suche nach Willem ? ich war echt froh, als die selbstmitleidige und depressive Allyson verschwindet und einer abenteuerlustigen Version ihrer Selbst Platz macht.
Die Begegnungen mit Kelly, ihren Freunden und Wren tut Ally richtig gut. Dass sie Wen in Amsterdam dann wiedertrifft, finde ich echt toll. Und dass sie ihr helfen will, ihre Liste zu vervollständigen.
Zu guter Letzt ist dann noch das Treffen mit Willem. Schade, dass Allyson sich nicht gleich traut, zu ihm zu gehen, aber gut? Dafür dreht sie dann ja ? Gott sei Dank ? später wieder um. Aber so gemein, warum nur wird Willems Reaktion darauf nicht beschrieben?! Ich muss sofort mit dem zweiten Teil anfangen zu lesen! Nur schade, dass es zum Ende hin so schnell ging?
Allgemein finde ich es toll, dass sich das Shakespeare-Thema durch das ganze Buch zieht und so einen Rahmen bzw. einen roten Faden bildet. Dadurch hat man einen schönen Abschluss. Durch den Bezug zu Shakespeare habe ich ehrlich gesagt Lust bekommen, das ein oder andere Stück selbst zu lesen. :)

Stil
Zum Stil kann man ja eigentlich nicht so wahnsinnig viel sagen, da es sich ja um eine Übersetzung handelt. Ein paar Dinge habe ich jedoch gefunden, die man, denke ich, auch auf das Original übertragen kann.
Allgemein finde ich sind die Orte sehr schön und detailliert beschrieben. Man kann sich alles sehr genau vorstellen und kann der Handlung so besser folgen. Auch das Geschehen an sich ist meistens toll geschrieben und ich hatte eigentlich nie Probleme, den Verlauf nachzuvollziehen.
Allerdings sind die Beschreibungen nicht immer ganz logisch. Es passieren Dinge bzw. Handlungen werden abgeschlossen, deren Beginn man gar nicht mitbekommen hat. Teilweise sind die Passagen auch nicht sehr elegant übersetzt, was sehr schade ist.
Die Kapitel finde ich sehr gut eingeteilt. Ich wollte eigentlich immer weiter lesen, der Spannungsbogen wurde also meiner Meinung nach gut gehalten und weiter aufgespannt.


Mein Fazit
Am Anfang war ich wirklich skeptisch, was das Buch angeht, aber je länger ich gelesen habe, desto besser hat es mir dann gefallen.
Den ein oder anderen Kritikpunkt habe ich, insbesondere was Allysons Charakter angeht. Aber wie schon gesagt, mit der Zeit konnte ich mich immer mehr mit ihr arrangieren und auch die anderen Sachen sehe ich teilweise vielleicht etwas zu engstirnig.
Ich würde das Buch auf jeden Fall jedem empfehle, der nichts dagegen hat, wenn die Handlung sich manchmal etwas zieht. Zu viel Romantik hat das Buch auch nicht, finde ich, also auch für die eher Romantik-Abgeneigten etwas.

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Nur ein Tag

Rezensionen von rewa:

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Wie es war, ich zu sein von Ulrike Reinker

Wer bin ich?

Der Episodenroman ,,Wie es war, ich zu sein, von Ulrike Reinker, lässt den Leser auf witzige, berührende und einfühlsame Art und Weise am Leben dreier Frauen teilhaben, die unterschiedlicher nicht sein können.
Die pummelige Rosetta, deren Mutter unter einer Wochenbettdepression gelitten hat und nicht gemerkt hat, dass sie ihr Neugeborenes vergessen hat mitzunehmen.

Jenny, Rosettas beste Freundin, die gerne ihr Essen von sich gibt um schlank zu sein.
Und Monika, Rosettas Tante, die Liebhaber am laufenden Band hat, selbst wenn es ihr eigener Schwager ist.
Alle drei sind auf der Suche nach wahrer Liebe, Freundschaft und eigener Identität. Doch was sie finden ist immer wieder Verlust, Versagen und Selbstzweifel. Die Geschichten ziehen sich über Jahre hinweg, wo die Protagonisten immer wieder auf der Suche nach sich selbst sind. Fragen wie wer bin ich, wer möchte ich sein oder wer kann ich sein, zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman.
Pointenreiche Dialoge und ein eigener Wortwitz machen den Roman sehr unterhaltsam. Aber man muss auch zwischen den Zeilen lesen, denn manche Geschichten sind sehr tiefgründig und regen zum nachdenken an.
Themen wie Mobbing an der Schule, Vergewaltigung, Fehlgeburten oder Adoption werden angeschnitten und zeigen, wie Menschen mit schwierigen Situationen umgehen. Auch wenn die Geschichten nicht chronologisch aufgebaut sind, kommt man gut mit den Inhalten zurecht.
Das Leben der drei verläuft für jede anders als geplant und es ist interessant zu lesen, welche Hürden sie überwinden müssen.

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Wie es war, ich zu sein

Rezensionen von vielleser18:

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Kreuzfahrt von Zindel Mireille

Eine Kreuzfahrt der anderen Art

Wir stecken zu tief in unseren jeweiligen Leben fest. Ab einem gewissen Punkt fühlt es sich an, als habe einem das Leben im Griff und nicht mehr umgekehrt." (Zitat, S. 63)

Ein Sommerurlaub am Meer. Meret ist ausgelaugt, ein Kind hat sie früh verloren, zwei weitere Kinder im engen Abstand bekommen.

Die Liebe zu ihrem Mann Dres hat darunter gelitten. Hat sie immer noch postnatale Depressionen ? Ist sie ausgelaugt ? Oder einfach nur überfordert ? Sie zieht sich immer mehr von Mann und Kindern zurück als sie im Urlaub dem attraktiven Jan begegnet, der zufällig in der selben Straße mit ihnen in Zürich wohnt und mit Ehefrau Romy und ebenfalls zwei Söhnen am selben Urlaubsort weilt. Blicke, die verbinden. Romy, die die Nähe zu Meret und Dres sucht. Meret und Jan, die ein Abenteuer suchen ? Die sich verlieben ?

Es ist ein ungewöhnlicher Roman, der allein schon vom Aufbau anders ist. Denn das Buch ist ein einziger langer Brief. Eine Nacherzählung einer Begegnung, einer Affäre. Meret erzählt. Erinnert sich, versucht zu begreifen und sich ihrer Gefühle klar zu machen. Das Ende wiederum überrascht den Leser.

Was hat das ganze mit Kreuzfahrt zu tun ? Im klassischen Sinne wohl weniger, obwohl es auch eine eigentlich bedeutungslose Zwischenspielgeschichte um eine Frau auf einer Kreuzfahrt geht, die ebenfalls eine Affäre hat, werden die Hauptprotagonisten "ihre" Kreuzfahrt eher zwischenmenschlich machen. Eine Fahrt, die hin und her geht "kreuz und quer" sozusagen. Sie umkreisen sich, die Routen kreuzen sich. Auf dem Titelbild ist das sehr anschaulich dargestellt, die Inseln, die Verbindungen, dargestellt durch Schiffsrouten. Meret, die Erzählerin, um die sich alles kreist, als größte Insel mit den meisten Bezugspunkten.

Ja, die Protagonisten. Meret steht eindeutig im Mittelpunkt. Dres, ihr Mann, kommt im Roman ziemlich blass rüber und tritt eher als Zierrat auf, nicht als Handelnder. Romy, die überspannte, exhaltierte, depressive Ehefrau von Jan - symphatisch ist sie nicht. Jan - aus der Sicht von Meret.
Meret und Jan - ist da mehr als eine körperliche Anziehung ? Meret, die sich innerhalb eines Jahres, die diese Handlung dauert, wandelt - aber ob ich ihre Schlussfolgerungen am Ende besser verstehen kann ? Protagonisten müssen nicht immer symphatisch sein, ihre Beweggründe müssen mir nicht immer zusagen. So wie hier. Dennoch ist es eine gelungene Perspektive gewesen, eine Art, ein Versuch, die Liebe zu begreifen, sie festzuhalten, sie "der Rede Wert machen", wie die Autorin schreibt.

Man kann sich durch die leicht zu lesende Art der Autorin ein wundebares Bild über die vier Protagonisten machen. Sie sind detaillreich beschrieben worden, ohne dass es dem Leser zu langweilig wird. Gefühle, Gedanken und Begegnungen werden so vermittelt, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann, es nachvollziehen kann. So könnte es gewesen sein. Oder auch nicht.

Fazit:
Eine interessanter Roman der anderen Art. Ein Brief, eine Aufarbeitung der Liebe, einer Affäre oder eines Jahres. Mit Protagonisten mit vielen Ecken und Kanten. Und am Ende eine kleine Überraschung.

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Kreuzfahrt

Rezensionen von Eva:

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DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben von Estelle Maskame

Toller Reihenauftakt!

Hier haben wir den ersten Teil der Dark Love Reihe, diese Reihe erzählt die Geschichte von Eden und Tyler. Eden darf/muss ihre Sommerferien bei ihrem Dad in Santa Monica verbringen, dort trifft sie ihren Stiefbruder Tyler, der ein absolut unmögliches Verhalten an den Tag legt, ihr gegenüber. Dennoch kommen die beiden sich näher?.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, obwohl einige Klischees behandelt werden. Also es gibt in Tylers Freundeskreis eine Zicke, die Mitläufer, dann gibt es noch den Aufreißer usw. Diese Beschreibung der Charaktere hat mich aber nicht gestört, es war für die Handlung passend. Die Hauptcharaktere haben mir auch sehr gut gefallen, obwohl ich Eden gegenüber Tyler bevorzugen würde, da sie mir sympathischer ist. Ich kann gut verstehen, wie sie sich fühlt, als sie nach Santa Monica geht und nervös gegenüber der neuen Familie ihres Dads bzw. auch wie sie ihren Dad immer noch verabscheut, weil er sie vor drei Jahren verlassen hat. Die Autorin hat hier sehr tolle Charaktere erschaffen, die durchaus realistisch sind. Was auch wirklich schön war, sind die Ortsangaben bzw. die Beschreibungen über die Gegend und alles was dazugehört. So hatte ich immer das Gefühl man ist dabei. Generell ist der Schreibstil recht locker gehalten und man merkt teilweise schon, dass die Autorin daran geschrieben hat, seit sie 13 Jahre alt ist. Aber es war angenehm zu lesen und hat mich neugierig gemacht, wie es in den Folgebüchern weitergeht.
Die Handlung hat mir gut gefallen und zuerst dachte ich okay, dass wird ein locker, leichter Liebesroman, aber das es doch einen tieferen Hintergrund hat, habe ich nicht gedacht. Ob sich jetzt Stiefgeschwister näher kommen dürfen, schwierig.
Das Ende hat mich jetzt leider nicht so geflasht, wie ich es gehofft hätte, aber ich denke, dass hängt damit zusammen, dass es noch weitere Bücher der Reihe geben wird. Ich bin gespannt, ob sich die Bücher noch steigern.

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DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben

Rezensionen von ms.scheherazade@gmail,com:

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Nur ein Tag von Forman Gayle

Ein schöner Tag und ein langweiliges Jahr

Allyson hat gerade eine Europatour hinter sich, die ihr nicht sonderlich viel Spaß gemacht hat. Da trifft sie Willem, der sie spontan auf einen Tag nach Paris einlädt. Obwohl es nicht zu ihrem Charakter passt, entscheidet sie sich für den Kurztrip und verwandelt sich dabei in Lulu, die viel mehr wagt als Allyson.

Und sie erlebt einen eher ungewöhnlichen Tag mit einem ungewöhnlichen Jungen in Paris.
Ich muss sagen, dass ich mit meiner Meinung zu dem Buch zwei geteilt bin. Das erste drittel, bei dem es um den einen Tag in Paris geht, hat mir wirklich gut gefallen und die Seiten flogen nur so dahin. Die Stimmung hat gepasst und obwohl ich wohl nicht mit einem Fremden einen Trip nach Paris unternommen hätte, kann ich Allyson gut verstehen und ihre Gefühle nachvollziehen. Leider nahm der Tag in Paris nur ein Drittel des Buches ein. Der Rest war das Jahr danach. Da muss ich sagen, dass ich auch durch die Covergestaltung dachte, dass es im ersten Buch um den Tag geht und im zweiten um das Jahr. Auf jeden Fall hat sich das Jahr für mich gezogen wie Kaugummi. Ich fand es langatmig und Allyson ziemlich anstrengend mit ihrem Selbstmitleid, dass der Tag vorbei war und ihr Leben einfach weiter ging. Es gab für meinen Geschmack keinen Höhepunkt mehr. Das einzige was ich interessant fand, war der Bezug zu Shakespeare, der mich auch mal wieder ermuntert hat diesen Autor zu lesen.
Von mir gibt es 3 Sterne für ein eher mittelmäßiges Buch.

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Nur ein Tag

Rezensionen von Ela_Ela:

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Song of Love von Holbrook Jessa

Mein persönliches Highlight : D

Betrügen? Nie hätte Sarah gedacht, dass sie das Dave je antun würde ? Dave, der Sunnyboy, ihr musikalisches Alter Ego, mit dem sie so glücklich ist. Und doch. Als sie in einer heißen Sommernacht Will begegnet, flammt etwas in ihr auf, das sich ihrer Kontrolle entzieht. Von Leidenschaft getrieben, beginnen Sarah und Will ein Versteckspiel, das beiden bald nicht mehr genug ist.

Sie wollen nur noch füreinander da sein. Doch der Sommer währt nicht ewig. Als Will sich aufmacht, um aufs College zu gehen, schwört er Sarah Treue. Nur: Was bedeutet Treue für jemanden, der selbst schon einmal betrogen hat? Sarah beginnt zu zweifeln. Vor allem, als sie Dave wiedertrifft. Prickelnde Liebesgeschichte in sechs Teilen.

Ich habe schon lang nicht mehr so ein wundervolles Jugendbuch über die Liebe und die täglichen Probleme eines Teenagers gelesen. Eine prickelnde Liebesgeschichte die in 6 Teile aufgeteilt wurde, die vorher einzeln als E-Book raugekommen sind. Doch netterweise wurden diese in diesem Buch zusammengefasst.

Ich habe mit Sarah mitgelitten in jeder Situation und mich gefreut wenn sie froh war. Alle Charaktere sind mir so ans Herz gewachsen das es mir fast leid tut das ich es so schnell ausgelesen hatte und es so schnell vorbei war. : D

Fazit: Mein persönliches Highlight des Aprils. Eine wundervolle Liebesgeschichte aus 6 Teilen in ein Buch verpackt. Wunderbar, schnell und flüssig zu lesen. Absolut empfehlenswert. ; )

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Song of Love

Rezensionen von Ela_Ela:

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Du und ich bis ans Ende der Welt von Redmerski Jessica

Viel besser als der erste Teil : ) Andrew & Camryn <3

Wenn alles zerbricht, bleibt noch immer die Liebe. Camryn Bennett war noch nie glücklicher. Vor einem halben Jahr hat sie in einem Greyhound-Bus ihre große Liebe Andrew Parrish getroffen. Sie kann es kaum erwarten, den Rest ihres Lebens mit ihm zu verbringen ? bis ein tragisches Ereignis ihr den Boden unter den Füßen wegzieht.

Andrew versteht nicht, warum gerade Camryn und ihm das Schicksal so übel mitspielt. Er fürchtet, dass seine Freundin an ihrem Schmerz zu zerbrechen droht ? und fasst einen Entschluss. Er wird für die Liebe seines Lebens kämpfen. Doch um die Hoffnung und Leidenschaft wiederzufinden, müssen die beiden auf eine Reise dorthin, wo alles begann ?

Es ist zwar schon länger her das ich den ersten Teil gelesen und den habe ich eigentlich nur durch Zufall entdeckt. Doch auf den zweiten hab ich gar nicht mehr gehofft, doch dann die Erleichterung das er doch erschienen ist.

Ich weiß leider auch nicht mehr ob beide das erste Buch erzählt haben, doch beim zweiten ist es sicher und mir hat es total gut gefallen. Da jeder eine andere Meinung und andere Gefühle hat, doch gerade das macht es für mich so spannend.

Mir gefällt auch gut das das Buch über 3 Jahre die Geschichte von Andrew und Camryn erzählt. Wundervolle Charaktere mit einer tollen Geschichte. Auch die Nebencharaktere finde ich besonders gelungen und toll erklärt. Durch den flüssigen Lesefluss kommt man relativ schnell voran. Für mich wäre das Buch schon nach dem ersten Teil abgeschlossen gewesen, doch habe ich diesmal mit den zweiten Teil kein Problem gehabt. Außerdem finde ich es toll wie die beiden ihre Träume verwirklichen und das Leben genießen. ; D

Fazit: Ein wundervolles Buch das einem zeigt das man manchmal einige Stolpersteine überwinden muss das sich Leben in die richtige Richtung wendet.

Serie:
1. Wenn du mich küsst dreht sich die Welt langsamer
2. Du und ich bis ans Ende der Welt

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Du und ich bis ans Ende der Welt

Rezensionen von mamamal3:

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Uebel unterwegs von Uebel Tina

Mutig und beeindruckend

Die Autorin macht sich auf den Weg zu ihrem Stipendiumsplatz nach Shanghai.

Sie benutzt dabei den Zug als Fortbewegungsmittel, wählt aber nicht die berühmte Transsibirische Eisenbahn, sondern sucht sich eine etwas südlichere Weg-Variante aus, um mehr zu erleben!

Denn unterwegs trifft sie auf neue Menschen, die zu Freunden werden, verabredet sich mit Bekannten von Freunden usw.

, um mehrere kurze Pausen einzulegen.

So erkundet sie neue Städte, aber teilweise auch andere Landstriche, um sich ihr ganz eigenes Bild von Land und Leuten zu machen.

Es ist also nicht nur eine Reise in die Ferne, sondern natürlich auch zu sich selbst- denn die Frage nach Glück ist allgegenwärtig!

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Der wortgewandte Schreibstil der Autorin beeindruckte mich genauso, wie ihr Mut, Neues zu entdecken.

Sie macht sich immer wieder auf den Weg und findet überall etwas Positives, selbst in den kleinsten, käfigartigen Schlafabteils der Züge.

Nie wirkt sie enttäuscht, ängstlich oder zweifelt an ihrem Vorhaben- auch der bequemere Weg des Fliegens steht immer außer Frage- das fand ich ganz besonders schön beim Lesen!

Sie weiß, was sie will und so bin ich gerne dieses kurze (eigentlich sehr lange) Stück mit ihr gereist-
würde es auch sonst sofort gerne tun.
Danke für das Erlebnis!

Bin dann mal auf der Suche nach ihrem Blog... :-)

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Uebel unterwegs

Rezensionen von Willia:

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Nur ein Tag von Forman Gayle

Viel mehr als eine Liebesgeschichte in Paris

Während ihrer Europa-Rundreise lernt Allyson den Holländer Willem kennen und beschließt spontan einen Tag mit ihm in Paris zu verbringen. Dieser eine Tag soll Allysons Leben verändern.

Und genau darum geht es. Nach einem unvergesslichen Abenteuer macht Allyson die größte Entwicklung ihres Lebens durch.

Es ist nicht nur die Liebe, die sie für Willem empfindet, sondern auch die Erfahrung, die sie in Paris zu einem neuen Menschen gemacht haben. Aber um diese Entwicklung vollständig auszuleben, muss sich alles ändern. Allyson verliert Willem nach diesem einen Tag aus den Augen und kehrt in ihr altes Leben zurück bis sie beschließt Willem zu suchen.

Der Charakter Allyson wird zu Anfang unsicher und strukturiert beschrieben. Sie ist ein intelligentes Mädchen, das sich ihren Plan des Lebens bereits zurecht gelegt hat. An diesem einen Tag in Paris lernt Allyson furchtlos und mutig zu sein. Als sie nach Hause kommt fällt es ihr schwer ihr neues Ich auszuleben. Es ist ein schwerer Weg, den sie gehen muss, um endlich glücklich zu sein.

In diesem Buch geht es hauptsächlich um Allyson. Ihre Liebesgeschichte mit Willem nimmt den Anfang des Buches ein, aber anschließend wird nur Allysons Entwicklung thematisiert. Sie macht sich auf die Suche nach Willem und gleichzeitig ist es die Reise, die Allyson zu einem neuen Menschen macht.

Ich habe eigentlich erwartet, dass dieser eine Tag in Paris den größten Teil des Buches ausmacht, aber da habe ich mich getäuscht. Die Liebesgeschichte an sich kommt sehr kurz. Ich hätte mir gewünscht Allyson und Willem länger zusammen erleben zu können, stattdessen dreht sich alles um Allyson. Manchmal hat mich ihre Unsicherheit und ihre depressive Phase genervt, aber am Ende war ich über ihre Entwicklung sehr froh.
Es gab die ein oder andere Situation, die für mich schlecht nachvollziehbar war oder auch etwas zugespitzt beschrieben wurde, aber es hat der Geschichte keinen Abbruch getan.
Das Buch ließ sich super leicht lesen und man wird auf eine tolle Reise durch Europa mitgenommen.
Das Ende war wie erwartet offen und spannend.

Fazit: Ein schönes Abenteuer, das von der Liebe angetrieben wird, aber doch viel mehr verspricht.

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Nur ein Tag