Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Peter Burk:
lawine. Das Praxis-Handbuch von Rudi Mair; Patrick Nairz
lawine 5.0
Lawinenkunde ist ein diffiziles und problematisches Thema: Schwierig, weil es neben immer wiederkehrenden Abläufen doch immer auf den Einzelfall und die eine (falsche) Entscheidung ankommt. Heikel, weil jeder Unfall mit viel Leid verbunden ist und immer die Frage gestellt wird, wie das denn passieren konnte.
Bei den Mustern setzt dieses Buch an und war schon bei seinem ersten Erscheinen vor einigen Jahren eine willkommene Abwechslung und Ergänzung in der klassischen Lawinenliteratur (ohne diese in Frage zu stellen). Hier wird die Theorie gekonnt mithilfe der Praxis erläutert und anhand zehn immer wiederkehrender Schnee- und Wetterverhältnissen bzw. jahreszeitlichen Problematiken bildlich dargestellt.
Nun liegt die fünfte, vollständig überarbeitete Auflage vor. Der einzige Wermutstropfen ist die Tatsache, dass es den Autoren Rudi Mair und Patrick Nairz wieder gelungen ist, zahlreiche neue Lawinenunfälle der letzten zwei bis drei Jahre in das Handbuch zu integrieren ? ein trauriger Beweis dafür, dass man trotz guter Vorbereitung und umsichtigen Handels immer wieder auch selbst in solche Situationen gelangen kann, wenn man im freien Gelände unterwegs ist.
Das Handbuch ist durchwegs verständlich zu lesen, die zehn Muster einprägsam und logisch, die Aufmachung ansprechend (mit vielen Skizzen und Beispielen) und modern. Es ist für den Einsteiger, den erfahrenen Skibergsteiger und auch den Profi gleichsam geeignet. Die beiden Autoren haben eine ganz eigene Herangehensweise an das Thema gewählt und das ist ihnen offensichtlich gelungen: zahlreiche Lawinenwarndienste haben sich den Gefahrenmustern angeschlossen und ihren Lagebericht entsprechend umgestaltet. Und so erkennt man an auch den besonderen Praxiswert dieses Buches: am besten am Abend vor einer Tour den Lagebericht bzw. die Tendenz für den nächsten Tag prüfen und das einschlägige Gefahrenmuster einprägen - und dann danach handeln!
Rezensionen von stefanie.muehrwald@yahoo.de:
Die Nacht schreibt uns neu von Dani Atkins
Toller Anfang, aber das wars dann auch schon...
Hätte mich jemand nach den ersten 100 Seiten gefragt, wie ich dieses Buch finde, wäre meine Meinung komplett anders ausgefallen. Der Anfang des Buches war wirklich richtig richtig klasse und spannend. Ich hätte ohne mit der Wimper zu zucken 5 Sterne verteilt. Nach so einem tollen Start hätte ich fast gar nicht damit gerechnet, dass das Buch dann eine ziemliche Wendung nimmt.
Die Spannung im Buch nahm immer mehr ab und es wurde immer vorhersehbarer. Zum Glück hat Dani Atkins einen sehr angenehmen Schreibstil, sonst hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht innerhalb von ein paar Tagen durchgelesen. Schade nur, dass die anfängliche Spannung ca. ab der Hälfte komplett verpufft war.
Die Story um Emmas Hin und Her zwischen zwei Männern wurde mit einer Handvoll Alzheimer gespickt, ich habe irgendwie das Gefühl, dass Alzheimer der neue Krebs in Büchern wird. Vor über einem Jahr kamen immer mehr Bücher raus inden einer der Protagonisten an Krebs erkrankt, in letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass es immer mehr "Alzheimerbücher" gibt.
Naja jedenfalls kann ich dieses Buch nur als mittelmäßig bewerten, es war nicht wirklich schlecht, aber leider auch nichts besonderes. Aber ich werde Dani Atkins dennoch nochmal eine Chance geben und auch noch den Vorgänger "Die Achse meiner Welt" lesen, laut anderen Rezensionen soll dies um einiges besser als "Die Nacht schreibt uns neu" sein.
Rezensionen von HEYN Leserunde Silvia Grutze:
Am Ende bleiben die Zedern, 8 Audio-CDs von Jarawan Pierre
großes Kino "Das letzte Diabild"
..auf meiner Romanskala von 1-10, kann ich diesem Roman eine fabelhafte 9 geben
..der Roman hat 444 Seiten ist leicht und fließend zu lesen, man kann sich alles wunderbar bildlich vorstellen, so dass du das Buch nicht weglegen möchtest - es macht neugierig. Emotionen kommen auf und manchmal ertappte ich mich, mit einem Kloss im Hals und Tränen bildeten sich in meinen Augenwinkeln- es hat mich berührt! Die Protagonisten in diesem Roman sind einzigartige Persönlichkeiten und Samir spielt die Hauptrolle.
Er beschreibt am Anfang des Romans sehr einfach und verständlich die Situation mit seiner Familie (man kann sich eine ungefähre Vorstellung machen wie es einem Flüchtling geht, da es zeitgleich unser ganzes Land betrifft). Sein Vater Brahim ist sein Vorbild in jeder Hinsicht, trotzdem schwebt über seinem Vater ein Geheimnis, welchem er nach Vaters verschwinden nachgeht. Die Eltern sind für ein Kind die Größten und die Wichtigsten, doch kleinste Veränderungen können die schönste Beziehung verändern und ein "Geheimnis" diese verstärken und beängstigen. Das schlimmste für ein Kind ist von den Eltern ignoriert zu werden oder einen Elternteil zu verlieren - egal wie alt man ist - und Samir trifft es gleich doppelt. Auf der Suche nach der Wahrheit reist Samir in den Nahen Osten um das Rätsel um das Verschwinden seines Vaters Brahim zu lösen. Ich bin tief berührt und beeindruckt von dieser emotionalen Familiengeschichte in Form eines sehr ergreifenden Romans. Das Literaturstipendium hat Pierre Jarawan zu Recht erhalten, ich hoffe diese große Familiengeschichte wird verfilmt!
Ich möchte nicht zu viel erzählen, mach dir einfach selbst dein "Dia"Bild - lies es einfach! Du wirst es nicht bereuen.
Rezensionen von vielleser18:
Die Nacht schreibt uns neu von Dani Atkins
"Höre auf dein Herz" - Ein Buch für zwischendurch
Emma ist mit ihren zwei besten Freundinnen auf dem Rückweg von ihrem Junggesellinnenabschied, als ein schrecklicher Unfall alles zunichte macht. Amy, die auf dem Beifahrersitz saß, wird aus dem Auto geschleudert und stirbt. Emma selbst überlebt nur, weil ein anderer Autofahrer anhält und sie aus dem Auto befreit.
Der Retter ist Jack, ein überaus gut aussehender Amerikaner, der in der Nähe wohnt um für ein neues Buch Recherche zu betreiben.
Die Hochzeit mit Richard wird verschoben. Emma, die seit dem fortgeschrittenen Demenzstadium ihrer Mutter wieder bei ihren Eltern wohnt, ist nicht nur zur Tode betrübt über den Verlust ihrer Freundin, sondern sie beginnt in Jack mehr zu sehen, als ihren Retter.
Spielt dabei nur das Adrenalin und die überstandene Gefahrensituation eine Rolle ? Oder nur Jack´s blendendes Aussehen ? Dabei ist es doch gerade Richard, der bestens in ihren Freundeskreis integriert ist, der sich auch liebevoll um ihre Eltern kümmert und immer zur Stelle ist, wenn man ihn braucht.
Emma kennt sich selbst nicht mehr.
Doch dann macht sie eine überraschende Entdeckung, die alles ändert.
Dani Atkins hat einen sehr lebendigen Schreibstil. Man kann sich durch sie gut mit Emma identifizieren. Die Autorin rückt in der personalen Erzählform Emma in den Focus, durch sie bekommt der Leser das Geschehen mit. Ihre Zerrissenheit, ihre Tage und Wochen nach dem Unfall, ihr Leben.
Nicht nur die Liebe ist ein zentrales Thema dieses Romans, sondern auch die Verantwortung gegenüber der Familie (hier explizit den Eltern) und vor allem die Demenzkrankheit (der Mutter) mit all ihren Auswirkungen.
Unterbrochen wird die Erzählung immer wieder von kurzen Abschnitten, bei dem es um zukünftiges geht. Übertitelt werden diese Abschnitte mit "Das Ende - Erster Teil", "Das Ende - Zweiter Teil" etc. Dennoch wird dadurch bis zum Ende nichts verraten. Nur dass es um eine Hochzeit geht kann man erraten, aber nicht, wen Emma nun schließendlich heiratet.
Der größte Teil der Geschichte ist meist sehr vorhersehbar. Der Anfang hat mich berührt, der mittlere Teil hat sich für mich etwas gezogen, da fiel es mir schwerer dran zu bleiben, dafür hat die Autorin am Ende doch auch wieder unerwartete Wendungen eingebaut, die mich am Ende teilweise auch wieder überrascht haben.
Fazit:
Eine gut geschriebene Romanze mit teils vorhersehbaren Wendungen.
Rezensionen von tschulixx:
Die Nacht schreibt uns neu von Dani Atkins
Fantastisch
Ich schreibe diese Rezension gleich nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe! Dieser Roman hat mich so überzeugt und mich zu Tränen gerührt, das ich alle Emotionen die ich empfand hier einfangen möchte bevor ich sie vergesse.
Das ist der erste Roman den ich von Dani Atkins lese, und ich werde mir nachdem sicher auch noch ihr Debüt besorgen.
Das Buch ist gefüllt mit Liebe und Trauer und ebenso mit Freude und Grausamkeit wie ich es so noch nicht gelesen habe. Ein großartiges Buch, das einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal bekommt!
Kurz zum Inhalt:
Emma macht sich bereit für ihren großen Tag. Die Wimperntusche in ihrer Hand zittert ein wenig, aber ein bisschen Nervosität ist ganz normal, oder? Beim Blick in den Spiegel tasten Emmas Finger automatisch nach der alten Narbe dicht unter ihrem Haaransatz. Das sichtbare Andenken an die Nacht, die ihr Leben verändert hat. Und nicht nur ihres. Emma erinnert sich: an den furchtbaren Unfall auf dem Heimweg von ihrem Junggesellinnenabschied, an den Tod ihrer besten Freundin Amy, an ihren Retter Jack, an Richards liebevolle Reaktion, als sie ihn gebeten hat, die Hochzeit zu verschieben. Und an alles, was danach kam. Schließlich klopft es an der Tür. Jemand ist gekommen, um Emma nach unten zu führen. Aber wer?
Die Geschichte an sich hat für mich schon etwas Anziehendes. Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil mich die Leseprobe schon sehr gerührt hat. Außerdem ist das Ganze schön aufgebaut, sodass der Leser einen schönen Einblick in das Leben von Emma und ihren Freunden bekommt. Man durchlebt mit ihr Alltagssituationen und dann das extreme Gegenteil. Als zum Beispiel ihre Alzheimer kranke Mutter ausbüxt und sie sich auf die Suche begeben. Ich habe mich mit dieser Krankheit noch nie auseinandergesetzt und erst durch ihre Erlebnisse erfahren, wie schlimm es eigentlich ist. Auch bekommt man einen schönen Einblick in ihre Gefühlswelt und durchlebt mit ihr die Höhen und Tiefen.
Die Geschichte ist sehr spannend aufgebaut. Von Anfang an war ich an das Buch gefesselt und wollte es gar nicht auf die Seite legen. Es liest sich wirklich wie ein Thriller, wie so schön in der Beschreibung des Buches steht. Man wird hineingezogen durch das tragische Ereignis und kann einfach nicht mehr entkommen. Dann passiert alles Schlag auf Schlag wodurch hin und wieder ein paar Tränen über meine Wangen kullerten. Einen kleinen Kritikpunkt möchte ich trotzdem anbringen. Der dritte Teil des Buches hat an Spannung etwas nachgelassen. Es ging einfach so dahin und ich hoffte, dass endlich wieder etwas passiert. Und ich sage euch, es lohnt sich weiter zu lesen!
Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und wachsen einem sofort ans Herz. Egal welche Fehler sie haben, man möchte mehr über sie erfahren und kann sich in jeden hineinversetzten. Sie haben alle ihre liebenswerten Eigenschaften die durch die Geschichte schön hervortreten.
Die Schreibweise der Autorin ist der bildlich und hat mir wahnsinnig gut gefallen! Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen, denn die Sätze sind nicht zu kompliziert. Der Schreibstil ist trotzdem sehr hochwertig und durchdacht. Auch, wie schon angesprochen, sehr bildlich und detailreich. Ich hatte eine genaue Vorstellung der Figuren und der Umgebung. Jeden tragischen Moment konnte ich wie einen Film vor meinem inneren Auge ablaufen sehen. Diesen tragischen Unfall sah ich sogar so genau vor mir, dass ich danach davon träumte...
Das Ende hat mich schockiert und vollkommen sprachlos gemacht! Ich kann mich nicht erinnern jemals so ein überraschendes und wunderschönes Ende gelesen zu haben. Ich war total fertig und weinte mal ein paar Taschentücher voll! Bücher müssen es schon in sich haben um mich zu Tränen zu rühren. Respekt für dieses Meisterwerk!
Rezensionen von Buchfee81:
Mit Liebe gewürzt von Mary Kay Andrews
...und Humor verfeinert !!!
Gina Foxton ist eine regional erfolgreiche und beliebte Fernsehköchin.
In ihrer Sendung "Fresh Start" kocht sie gesunde Südstaatenküche, sie hat bereits einige Kochbücher veröffentlicht und ist mit ihrem Leben zufrieden.
Bis eines Tages der Sponsor ihrer Show überraschend abspringt und Gina dadurch ihren Job und ihre Sendung verliert.
Schuld daran trägt ihr Agent, mit dem sie eine heimliche Beziehung führt.
Scott hat sie betrogen und das ausgerechnet mit der Frau des Sponsors.
Tief enttäuscht und wütend ist Gina bereit um ihre Show zu kämpfen, doch alles läuft schief.
Da kommt das Angebot des überregionalen Cooking Channels gerade recht...
Sie haben Interesse an Gina und ihrem Konzept und möchten ihr eine landesweit ausgestrahlte Kochshow zur Primetime geben.
Der einzige Haken an der Sache ?
Es gibt einen weiteren Bewerber und der wird nicht locker lassen , um diese Show zu bekommen.
Ich kenne Mary Kay Andrews bereits von ihrer Sommer-Reihe und mag ihren locker leichten Schreibstil.
Die Geschichten sind immer romantisch und humorvoll mit einem Hauch von Kitsch.
Auch bei diesem Buch hat sie wieder einen flüssigen und schnellen Lesefluss und ganz viel Lesevergnügen möglich gemacht .
Gina war mir direkt sympathisch, auch wenn ich mich an ihre zunächst recht naive Art erst gewöhnen musste, sammelte sie durch ihre ehrliche, tollpatschige Art bei mir Pluspunkte.
Scott hingegen , als Oberfiesling, war einfach nur egoistisch, selbstverliebt und unsympathisch.
Aus der Rolle kam er auch nicht mehr raus.
Tate musste sich erst in mein Herz schleichen .
Seine anfänglich abweisende und schroffe Art war bloß Fassade, vielleicht sogar Schutzwall, und fing bald an zu bröckeln.
Die anderen Nebencharaktere sind interessant , jedoch teilweise sehr klischeehaft gezeichnet .
Da hätten wir die überfürsorgliche Südstaatenmutter, die kleine Schwester, die augenscheinlich nichts auf die Reihe kriegt und der überdrehte, schwule Visagist.
Nichtsdestotrotz hatte ich viel Vergnügen mit den quirligen Personen.
Mit viel Begeisterung konnte ich beobachten, wie aus zwei Rivalen, die sich von ihren Agenten und Produzenten nicht verbiegen lassen wollten, ein echtes Team wurde.
Gina und Tate sind auf den ersten Blick sehr unterschiedlich, verfolgen aber die gleichen Ideale und das macht sie zu einem überaus guten Gespann.
Ich hätte gerne noch mehr über die beiden als Paar gelesen, da war der Epilog ein neugierigmachendes Appetithäppchen.
Die Rezepte im Buch, die teilweise auch im hinteren Teil abgedruckt sind, waren ein nettes Schmankerl und durchaus interessant, laden mich persönlich aber nicht zum nachkochen ein.
Ich fand die amerikanische Küche schon immer suspekt und die Südstaatenküche scheint noch eine Nummer für sich zu sein.
Diese Liebesgeschichte ist nicht nur romantisch, sondern auch äußerst humorvoll und spannend. Zwischendurch überwiegt die Neugierde einfach und man will unbedingt wissen, was Tate und Gina als nächstes aushecken und wer die Show bekommen wird.
Fazit
Für alle Leser von humorvollen, romantischen Liebesgeschichten ist "Mit Liebe gewürzt " ein Muss. Sympathische und ehrliche Protagonisten mit dem gewissen Etwas runden die Story ab. Unterhaltsamer und leichter Lesespass.
Rezensionen von Blaetterwind:
Die Nacht schreibt uns neu von Dani Atkins
offensichtlich, klischeehaft, schnulzig.
Darum geht's:
Emma steht kurz vor ihrer Hochzeit. Richard, ihren Verlobten, kennt sie schon von Kindesbeinen an. Doch ein furchtbares Ereignis reißt sie aus ihrem bisherigen Alltag. Gerade, als sie auf dem Rückweg von ihrem Junggesellinnenabschied ist, erleiden sie und ihre zwei besten Freunde Amy und Caroline einen Autounfall.
Noch am nächsten Morgen stirbt Amy, und Emma wäre sicherlich auch gestorben, wenn nicht der Amerikaner Jack gewesen wäre, der sie aus dem kaputten Wagen gezogen hatte. Diese eine Nacht hat ihr Leben verändert - denn mit dem Verlust ihrer Freundin entpuppen sich nach und nach Dinge, von denen sie davor nie eine Ahnung hatte. Und außerdem ist da noch Jack, der plötzlich in ihr Leben eintritt und ihr den Kopf verdreht.
Cover, Titel, Klappentext:
Das Cover trifft zwar nicht meinen Geschmack, aber er passt sehr gut zu dem Titel. Ein Vollmond, und die beiden Personen, davon hat nur Emma einen Schatten. Das handelt sich womöglich nicht um einen Fehler, sondern verrät etwas über die Geschichte. Das finde ich zumindest sehr gut gewählt! Außerdem hat das Cover einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Es sieht wirklich dem Cover von Die Achse meiner Welt ähnlich, ist aber dennoch eigenständig. Man erkennt sofort, dass es sich um ein Buch von Dani Atkins handelt.
Nur mag ich über den Klappentext meckern, ebenso wie über die Beschreibung, die man beim Verlag findet. Ich finde schon, dass man sich - wenn man nur den Klappentext liest - schnell ein falsches Bild von dem Buch machen kann. Ich hatte die Erwartung, dass Emma in ein Dilemma verfällt, zwischen ihrer jetzigen Liebe Richard und der neuen Liebe Jack. Oder eine traurige, melancholische und romantische Geschichte. Aber dem ist nicht wirklich so. Es ist hauptsächlich eine Liebesgeschichte und fokussiert sich nicht auf die Trauer. Und Emma weiß eigentlich so gut wie immer, was sie will.
Meinung:
Die Nacht schreibt uns neu ist in 6 Teile gegliedert, die jedoch immer kürzer werden. Der letzte Teil umfasst gerade einmal 7 Seiten! In sich sind die Teile noch einmal in fortlaufende Kapitel eingeteilt. Jeder Teil fängt außerdem mit einem sehr kurzen Kapitel an, deren Inhalt außerhalb der eigentlichen Handlung spielt. Was man genau darunter verstehen mag, können aufmerksame Leser schon früher erkennen, aber ganz am Ende wird es noch einmal deutlich.
Der Anfang ist sehr vielversprechend. Atkins Schreibstil ist zwar sehr simpel, aber präzise und locker, flockig. Die Dialoge haben eine angenehme Länge, meistens mit witzigen und schlagfertigem Hin und Her, was an den ernsten Stellen etwas irritierend wirkt, sonst aber sehr gut in die gesamte Stimmung passt.
Atkins beschreibt den Autounfall spannend, schnelllebig und mitnehmend. Da das Buch in der Ich-Perspektive aus der Sicht Emmas beschrieben wird, fiebert man wirklich mit.
Emma hat es wirklich nicht leicht. Neben dem Unfall leidet ihre Mutter auch an Alzheimer. Die Figur der Mutter fand ich am gelungensten und es hat mir wirklich süßen Schmerz bereitet, wie Emma und ihr Vater sich um sie kümmern, wie sie mit ihr interagieren und wie sie mit dieser Last leben. Es gibt einige Szenen mit ihr, die einen wirklich zu Tränen rühren können.
Auch die Trauer über Amys Tod scheint man richtig zu spüren. Atkins hat wirklich an manchen Stellen sehr ergreifende Worte gefunden. Phrasen, die man sich so auch als Wandtattoo ins Zimmer kleben möchte. Sie sind plakativ, aber durchaus charmant.
Weniger charmant fand ich allerdings, wie offensichtlich und einfach die ganze Welt ist, die sie in ihrem Buch konstruiert hat. Dies zeigt sich vor allem ab dem zweiten Teil, wenn es nicht mehr um den Unfall an sich geht, sondern um Emmas weiteres Leben. Die ganze Handlung folgt nicht wirklich einem roten Faden, es reihen sich eher Ereignisse in Emmas Leben ein, die ihr Leben sehr gezielt in eine Richtung lenken, und somit ziemlich die Natürlichkeit verliert.
Ich erläutere mal die (für meine Begriffe) drei großen Charakteristika des Buchs, die ich bereits in der Überschrift erwähnt habe.
Offensichtlich: Einerseits empfand ich es sehr nervig, dass die Autorin auf eine so offensichtliche Weise versucht hat, die Meinungen des Lesers in eine Richtung zu lenken. Man bekommt eine sehr klare Meinung über die beiden Männer vorgegeben. Der perfekte und der Idiot. Erst sehr spät erhält man die Chance, den Idioten überhaupt aus einer anderen Perspektive zu sehen, nämlich dann, wenn man sich schon längst eine Meinung über die beiden gebildet hat. Andererseits war die Handlung an sich viel zu offensichtlich. Es gibt sehr viele Hinweise und falsch gelegte Fährten. Natürlich erzeugt das Spannung, weil man selbst mit rätselt. Aber teilweise waren die Hinweise so offen gelegt, dass ich mir nur an die Stirn klatschen konnte. Vor allem, wenn man sich dann durch Seiten wühlen muss, wo Emma absolut begriffsstutzig im Dunkeln herum tappt. Die gesamte Handlung ist von Anfang an sehr vorhersehbar und die kleineren Cliffhanger am Ende von Kapiteln sind dadurch total witzlos.
Klischeehaft: Emma, Richard und Jack sind als Figuren sehr klischeehaft und somit auch nicht gerade individuell. Aber auch einige Situationen sind zu konstruiert. Wer Klischees in Liebesgeschichten mag, wird dieses Buch sicherlich mögen. Für meinen Geschmack war es schon stark übertrieben. Bei vielen Szenen denkt man sich, dass das Schicksal Emma echt gerne haben muss, so viele Zufälle, wie ihr passieren. Beispielsweise besucht Richard sie an einem Tag in der Buchhandlung, in der sie arbeitet. Und wie der Zufall es eben so will, kommt zur gleichen Zeit auch Jack. Oder sie besucht Jack überraschend und er öffnet ihr Oberkörper frei die Tür. An anderen musste ich mir einfach nur an den Kopf fassen, weil ich mich für die Personen im Buch fremdgeschämt habe.
Schnulzig: Ja, eine Liebesgeschichte ist nun einmal schnulzig und kitschig. Und ich denke, wer märchenhaftes und kitschiges lesen will, wer gerne in eine unrealistische Welt entführt werden will, sollte zu dem Buch greifen, denn damit spart es wirklich nicht. In den ersten Teilen wird gefühlt 200 Mal darauf verwiesen, dass durch die Rettung eine ganz besondere Verbindung zwischen Jack und Emma herrscht. Aber das müsst ihr selbst lesen, ich will nicht spoilern.
Fazit:
Das Buch ist sicherlich für diejenigen lesenswert, die gerne Young-Adult Liebesgeschichten lesen, in denen auf Klischees und Kitsch zurückgegriffen wird. Das Buch glänzt aber nicht gerade durch Überraschung oder Neuem. Wer über dies hinwegsehen kann, kann sicherlich zu dem Buch greifen. Insgesamt war mir das Buch doch zu platt und viel zu vorhersehbar, weshalb die Sterne eher dem Schreibstil zu verschulden sind.
Für das Buch als einen Young-Adult-Liebesroman gäbe es 4 Sterne.
Unter Berücksichtigung aller anderen Faktoren allerdings eher nur 2, oder 2,5.
Das macht einen Schnitt von 3.
Rezensionen von leucoryx:
Mit Liebe gewürzt von Mary Kay Andrews
Mehr Liebe und Würze bitte
In dem Buch "Mit Liebe gewürzt" geht es um Gina Foxton läuft es mit ihrer regionalen Kochshow gut bis zu dem Tag als sie erfährt, das ihr Freund und Produzent sie betrügt. Nicht nur ihre Beziehung ist somit gescheitert, sondern auch ihre Fernsehshow droht beendet zu werden. Ihr einzige Chance ist es den berühmten und heiß begehrten Koch Tate Moody in einem Kochduell zu schlagen.
Der Titel des Buches gefällt mir sehr und das Cover ist passend, wenn auch nicht besonders auffällig. Die Köchin Gina wirkt anfangs sympathisch, es zeigt sich aber schnell, dass sie durchaus einie Ecken und Kanten hat. Sie kann ziemlich zickig, verbissen und verschlossen sein. Das gibt ihr nicht immer Sympathiepunkt. Auch ihr Kontrahent Tate kommt alles andere als der Strahlemann rüber. Aber dem angedachten Holzfäller-Image wird eher ebenfalls nicht gerecht. Ich finde es gut, dass beide Hauptpersonen nicht voll einem Image entsprechen, immer logisch und sympathisch fand ich sie dennoch nicht. Was mir besonders gefehlt hat, war der erhoffte Schlagabtausch zwischen den beiden. Die Dialoge waren fad, teilweise hölzern und klischeehaft. Dem Buch fehlte dadurch die Würze. Der Schreibstil sonst ist sehr flüssig und angenehm. Unterstützt wird dies noch durch die kurzen Kapitel, so dass sich das Buch gut weglaß. Meine Highlights in diesem Buch waren die Nebencharaktere: Lisa, Zeke und Moonpie. Besonders Lisas Entwicklung verfolgte ich mit Interesse. Insgesamt war der Spannungsfaktor sehr gering. Uum einen war der Erzählstil sehr ausschweifend, zum anderen entwickelte sich alles genau so wie man es erwarten würde. Romantik tauchte für eine Liebesgeschichte ungewohnt spät auf und mündete leider in ein kurz abgewickeltes Ende ohne Überraschungen. Außerdem gab es einige Unstimmigkeiten was vor allem die Charaktere betrifft. Diese wurden nicht immer konsequent durchgezogen und das führte zu schwer nachvollziehbaren Handlungen (Kürbiskauf, Boxershorts-Wegwurf, Ohren lang ziehen, ...). Eine Köchin, die so gut wie nie isst, und ein Naturbursche, der Tiere und Umwelt nicht immer pfleglich behandelt.
Es ist ein netter Roman für Zwischendurch mit vielen unterschiedlichen Charakteren. Diese, zusammen mit der Grundidee der Geschichte, hatten viel Potential, das nicht voll ausgenutzt wurde. Daher erhält das Buch von mir nur eine durchschnittliche Bewertung.
Rezensionen von Krimine:
Die Nacht schreibt uns neu von Dani Atkins
Gefühlvoll aber ohne Tiefgang
Die Hochzeit sollte der schönste Tag in ihrem Leben werden. So jedenfalls hatten es sich Emma und Richard gedacht, die bereits im Sandkasten miteinander spielten. Doch auf dem Weg von Emmas Junggesellinnenabschied nach Hause geschieht etwas, das ihre Pläne jäh verändert. Emmas Freundin Amy stirbt bei einem Autounfall, sie selbst wird in letzter Minute von einem Unbekannten aus dem Wrack gerettet und ein wohl gehütetes Geheimnis findet seinen Weg ans Tageslicht.
Und während Emma noch mit den Folgen des grausamen Schicksalsschlages zu kämpfen hat, lassen sie vergangene Ereignisse und die Sorge des Unbekannten nicht mehr ruhen.
?Die Nacht schreibt uns neu? ist der zweite Roman der amerikanischen Autorin Dani Atkins, die es bereits mit ?Die Achse meiner Welt? verstanden hat, ihre Leser in den Bann einer Geschichte zu ziehen, die voller Liebe und Veränderungen steckt. Und wie schon in ihrem Erstling ist es ein schrecklicher Unfall, der das Leben der Hauptprotagonistin aus seinen Grundfesten reißt und diese an sich selber zweifeln lässt. Eine emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle, die ausdrucksvoll geschrieben ist, allerdings auch von gängigen Klischees nur so wimmelt. Denn der unbekannte Retter ist ein feinfühliger und gut aussehender Held, der Emmas langjährigen Sandkastenfreund kurzerhand in den Schatten stellt. Doch zum Glück ist der Adonis nicht immer perfekt und neben Emma, die in ihren Handlungen unsicher ist, bietet auch ihre Familie einiges an Potenzial, um Verwirrung zu stiften.
Fazit:
Große Gefühle, eine ansprechende Nebenhandlung und ein überraschendes Ende sorgen dafür, dass die zwischenzeitlich seicht dahinplätschernde Liebesgeschichte letztendlich doch noch zu einem unvergesslichen Leseerlebnis wird.
Rezensionen von rewa:
Kobra Bar von Sina Graßhof
Treffpunkt- Kobra Bar
Wer einen rasanten Krimi mit einem überraschenden Ende lesen möchte, sollte sich den Erstlingsroman von Sina Graßhof besorgen. Eine verzwickte Mordgeschichte entführt den Leser von Deutschland bis nach New York, Las Vegas und auf die Bahamas.
Kommissar Schiller und sein junger Kollege Dacher stehen vor einem Rätsel.
In den frühen Morgenstunden werden 4 Männer in der Kobra Bar erschossen und niemand hat etwas gesehen oder gehört.
In diesem Durcheinander fällt es auch nicht auf, dass Dacher aus Versehen eine Handtasche voll mit Bargeld mitnimmt, da er glaubt, sie gehört Fanny, einer Kellnerin. Diese ist von den Geschehnissen so geschockt, dass sie sich von ihrem Freund Kalle dazu überreden lässt, mit dem Geldsegen nach Florida zu verschwinden. Ob die beiden in der Ferne ihr Glück finden?
Inzwischen ist Vikoria, eine Kollegin von Fanny, verzweifelt auf der Suche nach ihrer verschwundenen Handtasche mit Geld. Da sie selbst in dunkle Machenschaften verwickelt ist, setzt sie alles daran, den Dieb zu finden.
Die Autorin packt in ihren Roman vieles hinein, um die Geschichte spannend und undurchsichtig zu machen. Auftragskiller, Drogen und Verdächtige mit falschen Namen runden das Geschehen ab.
Den Schreibstil kann man als eher kurz und prägnant beschreiben. Man weiß gleich, was einen erwartet und man ist immer mitten drin im Geschehen.
Etwas störend an dem Buch war, dass es offensichtlich zuerst in einem anderen Format geplant war, da es immer wieder Wörter gab, die mitten im Satz eine Worttrennung hatten. Aber das kann man sicher bei einer Neuauflage ändern.
Als Sympathieträger kann man Kommissar Schiller nicht bezeichnen. Er ist überheblich, abgestumpft und gefährdet durch seine Haltung sogar den Fall. Alle zaghaften Einwände seines jungen Kollegen lässt er abblitzen. Doch zum Schluss kommt er zum Glück drauf, dass er sich ändern sollte, was auf eine Fortsetzung schließen lässt. Wenn dem so ist, würde ich mich freuen.






