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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von tinten_fischchen:

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Fünf Tage im Licht von Rhiannon Lucy Cosslett

Vielschichtiges Porträt einer jungen Frau und Künstlerin

"Fünf Tage im Licht" ist eines der Bücher die zu überraschen vermögen. Aufgrund des Covers und der Inhaltsbeschreibung rechnete ich mit einem leichten Sommerroman. Bekommen haben ich ambivalente Figuren und eine bittere Abrechnung mit unserer Gesellschaft und Zeit. Die Themen Unterdrückung und Ungleichheit und das daraus entstandene Machtgefälle schwingen im Hintergrund immer mit.

Vor allem der erste Teil, die ersten fünf Tage der Geschichte gehen unter die Haut. Langsam, Stück für Stück werden die Figuren und ihre Beziehungen enthüllt. Neben Feministischen und Sozialen Themen kreisen die Gedanken der Hauptfigur um die Themen Mutterschaft und Kunst. Lassen sich beide Pole vereinbaren und wenn ja wie? Kurz angeschnitten wird noch so viel mehr. Und nichts davon arg mit dem Holzhammer, wie es leider bei "Die Wut, die bleibt" von Mareike Fallwickl der Fall ist.

Rhiannon Lucy Cosslett wirkt noch sehr jung. Sie hat sich mit dem Buch viel vorgenommen und nicht alles geht auf. Der Mittelteil, nachdem die Männer gekommen sind, ist etwas langatmig und gefühlt bewegt sich da alles nur im Kreis. Aber auch eine passende Metapher für die Langeweile und Dröge des Sommers auf einer Touristeninsel ist.

Original-Titel und Cover finde ich übrigens um Welten besser und passender.

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Fünf Tage im Licht

Rezensionen von Rinoa:

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Solange ein Streichholz brennt von Christian Huber

Intensiv und berührend

Von der ersten Zeile an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen, mich mittenrein getroffen und ganz tief drinnen berührt. Ich weiß nicht, wie der Autor das geschafft hat, ob es am tollen Schreibstil oder der Art liegt, wie er das Zusammentreffen und später auch Zusammensein von Alina und Bohm beschreibt.

Aber es hat auf jeden Fall irgendwas in mir zum Schwingen gebracht.

Und gleichzeitig eine große Sympathie geweckt für Bohm, dessen Schicksal mich sehr bewegt hat. Ich bin der Meinung, dass Obdachlosigkeit jeden treffen kann und auch nicht immer selbst verschuldet ist. Hier wurde das Leben auf der Straße für mich so eindringlich und eindrücklich beschrieben, dass ich die Kälte und den Schmerz fast selbst spüren konnte, ohne jemals auch nur annähernd in einer vergleichbaren Situation gewesen zu sein.

Leider kam für mich ungefähr ab der Hälfte so ein wenig ein Bruch und der Zauber (wenn man das bei der Thematik überhaupt so nennen kann) ging irgendwie verloren.

Ich fand es immer noch wunderbar geschrieben und konnte mich auch immer noch wahnsinnig gut hineinfühlen, vor allem in Alinas Gedanken, aber es hat mich nicht mehr ganz so tief berührt, wie in der ersten Hälfte. Vielleicht lag das auch daran, dass nun viel mehr passiert als noch zu Beginn und es sich dadurch nicht mehr so intensiv anfühlte.

Aber das ist auch irgendwie Jammern auf hohem Niveau, denn „Solange ein Streichholz brennt“ ist für mich trotzdem ein unfassbar tolles und berührendes Buch, von dem ich mir durchaus vorstellen könnte, es nochmals zu lesen, auch, weil mir Alina und Bohm wirklich sehr als Herz gewachsen sind.

Am Ende hat es mich aber trotzdem ein klein wenig unbefriedigt zurückgelassen, ohne dass ich genau erklären kann, warum. Dies ändert aber nichts daran, dass ich es uneingeschränkt weiterempfehlen kann und werde.

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Solange ein Streichholz brennt

Rezensionen von Dragon:

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Hilfe, zu viele Zaubereulen! von Mars-Leo Frei

Gefühle im Bauch schafft Federn

Dass Zoas Großmutter nach Griechenland zieht, ist für das Mädchen nur schwer zu ertragen. Sie ist sogar regelrecht wütend auf die Oma, die ihr aber ein ganz besonderes Abschiedsgeschenk überreicht, das in Zoas Alltag noch für eine Menge Chaos, starke Gefühle und tierische Abenteuer sorgen soll.

Mit der neuen witzigen, fantasievollen Reihe von Mars-Leo Frei ist ihm für die Altersgruppe ab etwa 8 Jahren ein tolles Leseabenteuer gelungen, das immer wieder für Spannung und Witz sorgt, aber auch einen lehrreichen, ernsten Hintergrund hat. Mit der leichten, verständlichen Sprache ist es perfekt für kleine Selbstleser und die tollen detailreichen Illustrationen von Daniela Kohl sind wieder einmal im wahrsten Sinne des Wortes zauberhaft! Apropos Zauber: Ich mag die Mischung aus Realität und Fantasie und denke, dass das genau das Richtige für diese Altersgruppe ist. Die Figuren sind sympathisch und wirken echt, so dass sich jeder mit dem ein oder anderen identifizieren kann, denn ich finde es besonders gelungen, dass der Autor gleich zu Beginn hervorhebt, wie normal es ist, total verschieden zu sein.

Trotz ernsteren Themen wie Ausgrenzung, negativen Gefühlen anderen gegenüber und Überforderung mit neuen Situationen kommt der Humor definitiv nicht zu kurz, was schon an den lustigen Namen der Orte und Personen liegt, die einen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Besonders gefallen hat mir die Auflösung des Konflikts am Ende des Buches, der nachvollziehbar, glaubhaft und originell war, sodass er auch für Kinder geeignet war. Insgesamt wirklich ein schöner Band über Freundschaft und Gefühle mit viel Fantasie und Humor. Die kurze Leseprobe des neuen Bands am Ende des Buches lässt auf ein neues spannendes Abenteuer ganz im Stil dieses Auftakts hoffen.

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Hilfe, zu viele Zaubereulen!

Rezensionen von Marw76:

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Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir

Mehr Krimi als Thriller

Im November 1967 möchte sich die vierzehnjährige Marsibil mit ihrem heimlichen Brieffreund treffen, doch am verabredeten Abend schafft sie es nicht zum Treffen zu gehen.

Dafür verschwindet ihre Schwester Stina in dieser Nacht, nur der blutbefleckte Anorak wird an dem Ort gefunden, an dem Marsi sich mit ihrem Brieffreund verabredet hatte.

Zehn Jahre vergehen und Stinas Verschwinden bleibt weiterhin ungelöst. Doch dann erhält Marsi einen Brief von ihrem ehemaligen Brieffreund.

Jetzt muss sie die Wahrheit ans Licht bringen, auch wenn sie sich dabei nicht auf ihre eigenen Erinnerungen verlassen kann.

Der Klappentext des Buches ist total spannend und hat mich wirklich neugierig gemacht, jedoch verspricht dieser viel mehr Spannung und Gänsehaut, als man dann in der Geschichte bekommt.

Ich hatte schon so meine Probleme ins Buch reinzufinden, es tauchen gleich viele verschiedene isländische Namen auf und man muss sehr aufpassen das man die Personen nicht verwechselt. Das Buch wird einmal in der Vergangenheit aus Sicht von Stina geschrieben und in der Gegenwart aus Sicht von Marsibil. Kapitelweise wechseln sich die Zeiten ab und dies macht das Lesen eigentlich recht abwechslungsreich.

Trotz der spannenden Grundstory liest sich das Buch leider über viele Strecken sehr zäh, ohne das viel Spannung aufkommt. Marsi befragt allerhand Personen im Dorf und es liest sich mehr wie ein Krimi ohne viele Gänsehautmomente. Die Autorin macht eigentlich jede Person im Dorf verdächtig, jeder hat irgendein Motiv. Statt Spannung hat dies für mich eher ein Gefühl von Frust geschaffen, es waren einfach viel zu viele Fährten.

Schwierigkeiten hatte ich auch mit den Charakteren, alle waren etwas seltsam, Sympathieträger gab es gar keine und manche Handlungen waren nicht so ganz nachvollziehbar.

Erst nach ungefährt 3/4 des Buches kam richtig Spannung und Nervenkitzel auf und dann hat das Lesen auch wirklich Spaß gemacht, es gab unerwartete Wendungen, aber auch Lösungen mit denen ich schon gerechnet hatte. Leider hatte das Ende für mich einige Logikfehler, weshalb ich dann von 3,5 Sternen auf 3 Sterne bei der Bewertung gekommen bin.

Für Fans von isländischen Krimis sicher ein passendes, interessantes Buch mit vielen falschen Fährten, wer einen Psychothriller sucht, ist hier eher falsch.

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Home Before Dark

Rezensionen von Lerchie:

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Das Lavendelkloster von Alexander Oetker

Das Schweigekloster

Julien ist ein erfolgreicher Geschäftsführer, ist innerlich leer und beschließt eine Woche in einem Schweigekloster zu verbringen. Hier begegnet er einer Frau und ohne Worte entsteht etwas, nämlich eine Liebe, geboren im Schweigen. Doch hat diese nach der Rückkehr aus dem Kloster überhaupt eine Chance? Ein Roman von Alexander Oetker über die Kraft der Liebe und einen neuen Anfang.

Meine Meinung
Leider habe ich es versäumt den Klappentest zu lesen, denn dann wäre mir gleich bewusst geworden, dass es diesmal (ich habe bisher zwei Krimis von dem Autor gelesen) kein Krimi ist. Ich bin zwar gut hineingekommen, konnte mich auch einigermaßen die Protagonisten hineinversetzen. Doch bis mir der Liebesroman bewusst wurde, hatte ich schon fast die Hälfte gelesen. Ich habe dauernd auf einen Mord gewartet. Selbst schuld! Es ist nicht so, dass ich keine Liebesromane lese und das Buch gefiel mir auch als ein solches ganz gut. Allerdings mag ich die seitenlangen bzw. ewig langen Beschreibungen von Sexaktivitäten gar nicht. Ich habe da etliche Seiten überschlagen. Es ging zuerst um Julien und eine junge Frau. Zunächst überwiegend. Erst auf den letzten ca. 40 Seiten geht der Autor auf die Beweggründe der anderen Besucher des Schweigeklosters ein. Es war nicht schlecht, doch hätte es etwas mehr Spannung vertragen können. Für zwischendurch ganz gut daher eine mäßige Leseempfehlung sowie drei Sterne.

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Das Lavendelkloster

Rezensionen von buchina:

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Fermentieren - Twist your Taste! von Nadine Schünemann

Spannende Rezepte, gut erklärt

Ich habe erst vor kurzem selbst mit dem Fermentieren angefangen und mich noch an nicht viele Gemüsesorten rangetraut. Dieses schöne Buch hat mir nun die Angst genommen mehr Experimente zu wagen.
Das Buch ist eine gute Mischung aus Hintergrundinformationen zum Fermentieren, dazu auch Information zum Zubehör.

Wobei man auch sagen muss, dass die Autorin Nadine Schünemann, auch die Gründerin von „Lieblingsglas“ ist, welches Zubehör u.a. zum Fermentieren verkauft. Es ist also auch ein wenig Werbung für die eigene Marke dabei.
Nach einer fundierten Einführung gibt es eine Menge von Fermentierungsrezepten. Sei es das typische Sauerkraut, aber auch Kefir und Kombucha werden gezeigt. Besonders interessant fand ich die Fermentation mit Honig und Obst. Das werde ich mit der beginnenden Erdbeerzeit auf alle Fälle testen. Ich selbst habe mich erst einmal ein traditionelles Rotkrautrezept gewagt mit Äpfeln und Gewürzen. Bis jetzt läuft es ganz gut.
Dazu gibt es dann noch Rezeptideen für die Fermentationen, was ich sehr sinnvoll finde, da ich oft nicht weiß, wie ich die sauren Gemüse weiterverarbeiten kann. Das Buch überzeugt durch seine klare Gestaltung, zahlreiche Fotos und die Vielfalt der Anwendung: Ob Frühstück, Brunch, Snacks, Desserts oder Hauptgerichte.
Die Farbgestaltung, die schönen Fotos und die offene freundliche Sprache haben bei mir die Freude zum Experimentieren geweckt. Ein schön gestaltetes Buch für alle, die mit Fermentieren anfangen wollen, aber auch für welche, die neue Rezepte entdecken wollen.

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Fermentieren - Twist your Taste!

Rezensionen von Rinoa:

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Spielverderberin von Marie Menke

Luft nach oben

Ich fand den Einstieg etwas holprig und hatte zu Beginn so meine Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil ist recht kurz, fast abgehackt und es gab sehr viele Andeutungen. An den Schreibstil habe ich mich mit der Zeit gewöhnt, ein vages Gefühl, etwas Entscheidendes verpasst zu haben, bliebt allerdings.

Außerdem hatte ich große Probleme mit der Ich-Erzählerin Sophie, die ich wirklich sehr unsympathisch fand. Nun muss ich natürlich die Protagonistin nicht unbedingt mögen, um ein Buch gut zu finden, da diese hier aber sehr viel Raum einnimmt war es relativ schwer, ihrer für mich sehr ichbezogenen und empathielosen Art zu entkommen. Vor allem, da im Gegensatz dazu Lotte und Romy eher blass bzw. im Hintergrund blieben.

Auch die - zweifellos ungünstige - Dynamik zwischen den Dreien bliebt für mich bis zuletzt genauso schwammig, wie der Rest der Geschichte. Da wäre viel mehr Potential drin gewesen, welches leider so ein wenig verpufft ist.

Einzig am Ende gab es dann nochmals einen richtigen Hallo-Wach-Moment, da war ich fast schon schockiert und es ist das durchgeblitzt, was ich mir für das ganze Buch gewünscht hätte. Doch dann war es auch schon vorbei.

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Spielverderberin

Rezensionen von Brigittte:

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Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen,1 Audio-CD von Marc-Uwe Kling

Ungleiche Freunde

Schon die Idee mit den beiden so unterschiedlichen Figuren hat uns sofort begeistert. Dass das Klugscheißerchen plötzlich selbst verbessert wird – und dann auch noch von den beiden Kindern – hat bei uns für viele Lacher gesorgt. Da sieht man mal, was die Kleinen alles können! Und als es dann mit allen in die Schule geht, lernt das Klugscheißerchen das Vehlerteufelchen kennen, das bringt das Sprachchaos dann erst so richtig in Schwung.

Das Hörbuch ist wirklich ein Genuss für Groß und Klein. Wir haben oft geschmunzelt und mussten immer wieder laut lachen. Besonders die lockere, witzige Art der Geschichte macht einfach Spaß und sorgt dafür, dass man am liebsten gar nicht aufhören möchte zuzuhören. Marc-Uwe Kling als Sprecher ist einfach perfekt gewählt. Er liest so lebendig und mit so viel Gefühl, dass man sich jede Szene bildlich vorstellen kann. Ganz ehrlich – ich bin sogar ein bisschen froh, dass ich die ganzen „Vehler“ nicht selbst vorlesen musste! Einziges Manko: Die Geschichte ist viel zu schnell vorbei. Wir hätten uns noch mehr Abenteuer gewünscht und hoffen sehr auf eine Fortsetzung.
Ein herrlich witziges Hörbuch voller Sprachspielereien, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert!

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Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen,1 Audio-CD

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Teigtaschen aus den Alpen von Irene Hager

Wunderschön bebildertes Teigtaschen-Kochbuch

Wer Teigtaschen liebt und sie gerne aus selbst gemachtem Nudelteig frisch herstellt, wird mit diesem Buch eine Freude haben. Es werden verschiedenste Teigtaschenrezepte aus dem ganzen Alpenraum vorgestellt, von Almkäse-Cappelletti über Kastanienravioli bis zu slowenischen Zlikrofi. Geographisch ist der ganze Alpenraum miteinbezogen: es gibt Gerichte aus Italien genauso wie solche aus der Schweiz, aus Österreich, Slowenien oder aus den französischen Alpen.

Besonders ist an diesem Buch, das jedem Rezept sehr viel Raum gewidmet ist, einzelne Arbeitsschritte detailliert dargestellt werden und das alles von unzähligen ansprechenden Bildern, die sich oft über mehrere Seiten erstrecken, begleitet wird. So werden auch kompliziertere Herstellungstechniken leicht nachvollziehbar und nachkochbar, und beim Betrachten der Appetit anregenden Bilder entsteht so richtig Lust aufs Nachkochen der Gerichte.

Zur Abrundung finden sich zusätzlich zum umfangreichen Rezeptteil eine interessante Einführung in die Tradition und Hintergründe der Teigtaschenherstellung in den Alpen (sie waren ursprünglich eine günstige Speise, in der diverse Reste verwertet werden konnten) sowie gegen Ende des Buches verschiedene Teige, sodass es hier möglich ist, zu variieren und je nach Lust und Laune oder Verträglichkeiten die Rezepte individuell anzupassen.

Abschließend ist noch zu sagen, dass der Schwerpunkt des Buches klar auf Teigtaschen mit pikanter Füllung liegt. Wenn ich nichts übersehen habe, dann gibt es nur ein einziges Rezept (Kärntner Kletznnudeln) mit süßer Füllung. Für Naschkatzen und Süßschnäbel sind also vielleicht eher andere Bücher besser geeignet.

Insgesamt ist es ein wunderschön gestaltetes, vielfältiges Themenkochbuch, das ich allen, die gerne Teigtaschen herstellen und essen, auf jeden Fall empfehlen kann.

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Teigtaschen aus den Alpen

Rezensionen von begine:

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Tata von Valérie Perrin

Ein Leben



Die Schriftstellerin Valérie Perrin hat mit dem Buch, ,Tata, ein wundervolles Buch geschrieben.
Im Anfang dachte ich noch, naja, geht so, aber als die Audikassetten anfingen, wurde es richtig spannend.
Agnes war während der Ferien bei ihrer Tante Colette, die war nicht schlecht zu ihr, aber ziemlich ernst.

Mit Colettes Tod gab es ein unerwartetes Ergebnis. Ihre Beerdigung war schon vor drei Jahren. Aber die Kassetten lösen fast alles auf.
Da erfährt man, wie Colette gelebt hat. Die Familie war arm und als das dritte Kind kam, musste Colette die Schule verlassen.
Dann kam es noch zu einem kleinen Krimi. Das Alles hat die Autorin super zusammengefügt.
Das Buch war ein besonders gutes Leseerlebnis.

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Tata