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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von clematis:

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Strandgut von Alexander Oetker

Nackt ermittelt

Im Euronat Centre Naturiste, dem größten FKK-Feriendorf Europas, muss Commissaire Luc Verlain diesmal ermitteln, handelt es sich bei der Leiche am Strand doch um einen aufstrebenden Politiker. Was just der junge Konservative im Nacktbadeparadies zu suchen hatte, obgleich er kurz zuvor noch für dessen Schließung aus moralischen Gründen plädiert hat? Aufregend anders verlaufen die flirrend heißen Sommertage an der Atlantikküste.

Großartig – wie immer – erzählt Alexander Oetker mit Leichtigkeit vom bunten Treiben am Nudistenstrand, lockt mit allerlei kulinarischen Genüssen, die so bildlich beschrieben sind, dass einem allein beim Lesen das Wasser im Munde zusammenläuft und präsentiert wie nebenbei eine pikante Leiche samt spannender Polizeiarbeit. Die kurzen Kapitel unterstreichen die Lebendigkeit der Schilderungen und lassen keine Langeweile aufkommen, alte Bekannte sind ebenso gut vorstellbar charakterisiert wie neue Figuren rund um Luc Verlain. Besondere Aufregung herrscht am Ende um den jungen Yacine, die Klärung, was seine Zukunft betrifft, lässt leider auf sich – und den folgenden Band – warten.

Ein weiterer absolut atmosphärischer Teil dieser wunderbaren Krimireihe, in der einfach alles passt: charismatische und lebensechte Personen, eine bezaubernde Kulisse und Mordfälle, die aufgrund ihrer Einzigartigkeit punkten. Ein Muss, nicht nur für Frankreichliebhaber!

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Strandgut

Rezensionen von Daggy:

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Im Zeichen der Kobra von Fabian Lenk

Abenteuer in Kairo

Weil ihre Eltern so viel arbeiten müssen, sie aber ihren Kinder die Welt zeigen wollen, fahren Yana und Yamon zu ihrem Onkel nach Ägypten. Da Professor Klawitter zurzeit bei Ausgrabungen beschäftigt ist, erforscht er zusammen mit den beiden eine versteckte Grabkammer. Hier stoßen sie auf ein Geheimnis und können sich mit Hilfe einer Gedichtzeile in magische Tiere aus dem alten Ägypten verwandeln.

Diese Fähigkeit bringt sie zwar auch manchmal in Gefahr, aber dadurch können sie am Ende dazu beitragen, dass ein dreister Raub aus dem Ägyptischen Museum verhindert werden kann.
Ihr Gegner ist ein Gauner, der seinen dicken Dackel zum Kampfhund erziehen möchte und der sich nicht scheut scharf zu schießen. An seiner Seite gibt es noch zwei Einheimische Diebe, die ebenfalls schwer bewaffnet sind. Da ist sogar die Rede von einem Maschinengewehr.
Das Cover zeigt Yana und Yamon vor Kairos Kulisse, daneben in der Verwandlung zur Katze, ihre große Schwester, eine sehr gute Karatekämpferin.
Ich empfinde den Ganoven und seinen Hund sehr albern dargestellt und dazu passt für mich nicht die Brutalität, mit der die Räuber den Tod von Menschen in Kauf nehmen. Außerdem gibt es für mich eine sprachlicher Verwirrung. So spricht der Museumsdirektor, der den Kinder die Exponate zeigt, deutsch. Aber in welcher Sprache sprechen die Ganoven miteinander? Das wird nicht erwähnt. Mit viel Fantasie wird hier eine spannende Geschichte erzählt und zusätzlich erfahren wir noch einiges über die Zeit des alten Ägyptens.

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Im Zeichen der Kobra

Rezensionen von ekiam:

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Paul bekommt kein Kätzchen von Bernhard Hoëcker; Eva von Mühlenfels

Paul bekommt ein Kätzchen - oder doch nicht?

Paul soll heute ein Kätzchen bekommen. Eigentlich.
Doch vorher soll er aufstehen und frühstücken. Eigentlich.
Denn egal, was der Erzähler sagt oder was Paul tun soll: Paul hat seinen eigenen Kopf und macht einfach etwas anderes. Statt in die Stadt zur Zoohandlung geht er durch den Wald zum Bauernhof.

Aus dem Kätzchen wird eine Ziege, die nicht im Stall, sondern in Pauls Zimmer einzieht, mit ihm badet und sogar in seinem Bett schläft.

Der Erzählstil ist herrlich erfrischend anders: Mit viel Witz entspinnt sich ein Dialog zwischen Erzähler und Paul, der Kinder sofort in seinen Bann zieht und ihnen eine direkte Verbindung zur Hauptfigur ermöglicht. Es macht großen Spaß zu entdecken, welche neue, verrückte Idee Paul auf der nächsten Seite entwickelt; jede Wendung überrascht aufs Neue.
Ganz nebenbei vermittelt die Geschichte Kindern Selbstvertrauen und macht Mut, den eigenen Weg zu gehen, auch wenn dieser nicht immer den Erwartungen anderer entspricht.

Die Texte sind altersgerecht, verständlich sowie leicht und locker formuliert. Wer mit verschiedenen Stimmen vorlesen kann, ist hier klar im Vorteil, um die Dialoge zwischen Erzähler und Paul lebendig werden zu lassen. Kinder, die dem Text optisch bereits folgen können, erkennen die Sprecher zudem an den unterschiedlichen Schriftarten.
Die Illustrationen sind farbenfroh und humorvoll gestaltet. Viele liebevolle Details laden zum Entdecken ein und greifen Situationen auf, die Kinder aus ihrem eigenen Alltag kennen.

Insgesamt ein ganz besonderes Bilderbuch, bei dem wir alle gespannt mitgefiebert haben.

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Paul bekommt kein Kätzchen

Rezensionen von Dragon:

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Action Dude 1: Zoff im Freizeitpark von Andy Riley

Ein Held mit zwei Gesichtern

Eigentlich ist Charlie ein ganz normaler Junge mit den alltäglichen Problemen eines 9jährigen. Doch in seiner zweiten Identität ist er Action Dude – Vorname Action, Nachname Dude. Und das sogar mit eigenem offiziellem Heldenausweis. Da bewältigt er sämtliche Schwierigkeiten, die sich ihm in den Weg stellen mit Humor, Glück, Geschick und Ideenreichtum.

Der Comic überzeugt mit witzigen Dialogen, einfachen aber ausdrucksstarken Illustrationen ganz in schwarz-weiß-orange gehalten und Situationen, die aberwitzig und abgefahren anmuten. Das ist genau der richtige Ansatz, um die Zielgruppe der Lesenden von etwa 8 Jahren zu begeistern. Dabei gefällt mir auch, dass Charlie ein ganz normaler Junge ist, mit dem sich die Kids identifizieren können. Er muss sich mit den üblichen Problemen von Kindern und Jugendlichen herumschlagen, wie z. B. Einkäufe für seine Mutter erledigen, die er dann nicht einmal zur vollen Zufriedenheit erfüllen kann. Doch in seiner Phantasie ist er Action Dude und stellt sich den Herausforderungen des Alltags mit ganz speziellen Lösungsansätzen und Kreativität. Das, finde ich, ist eine tolle Botschaft an die jungen Lesenden, denn hier wird gezeigt, dass man durch das Betrachten aus verschiedenen Perspektiven durchaus auch kreative Lösungen finden kann. Besonders schön kommt hierbei raus, dass der Mut zu unkonventionellen Ideen und das „Um-die-Ecke-Denken“ vermittelt wird. Action Dude zeigt, dass Vorstellungskraft eine Stärke ist und kein Unsinn. So fühlen sich die kleinen Lesenden ermutigt, eigene Ideen zu entwickeln und kreative Lösungswege zu suchen. Da Action Dude alias Charlie aber auch ein Kind mit ganz normalen Schwächen und Stärken ist, zeigt er, dass man sich innerlich stark fühlen darf, auch wenn man äußerlich unsicher ist. Das kann besonders schüchternen oder unsicheren Kindern helfen, ein stärkeres inneres Selbstbild zu entwickeln.

Der Comic ist zwar in erster Linie eine phantasievolle coole Action-Story mit viel Humor und Kreativität, doch wenn man genauer hinsieht, entdeckt man dort eben auch die Effekte, dass die Geschichte Kinder ermutigen kann, eigenen Kreativität auszuleben, ein stärkeres inneres Selbstbild zu entwickeln und soziale Unsicherheiten zu bewältigen.

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Action Dude 1: Zoff im Freizeitpark

Rezensionen von Ameland:

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Matjes al dente von Christiane Franke; Cornelia Kuhnert

Was ist denn da in Ostfriesland los?

Was habe ich mich gefreut wieder nach Neuharlingersiel reisen zu können und Rosa, Rudi und Henner wiederzutreffen … leider ja nur literarisch. Matjes al dente ist bereits die 13. Folge mit diesem Kleeblatt. Man kann das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen, aber wenn man nicht auf viel Lesevergnügen verzichten will, sollte man mit dem ersten Band anfangen.

Aber worum geht es dieses Mal? Postbote Henner findet die Veranstalterin von Seebestattungen tot auf ihrem Schiff. Da sie mit einem Italiener verheiratet und auch noch Mitglied in einem Hanf-Verein war, fiel der Verdacht schnell auf die Mafia. Die Mafia in Ostfriesland? Ich dachte hier sei die Welt noch halbwegs in Ordnung.

Es ist wieder herrlich, Kommissar Schnepel bei seinen fast stündlich wechselnden, aber immer sehr schwurbeligen Ideen zu folgen. Rosa versetzte mich allerdings in Erstaunen. Obwohl sie aufgrund der Ferien Zeit für eigene Ermittlungen hätte, hält sie sich dieses Mal zurück. Allerdings nur bis zu dem Zeitpunkt als ihr Freund Henner in den Fokus der Ermittlungen gerät.

Es war wieder ein pures Vergnügen für mich. Christiane Franke und Cornelia Kuhnert schreiben nicht nur spannend, sondern auch voller Humor und mit spritzigen Dialogen. Es gibt ausreichend Verdächtige, so dass es nicht langweilig wird und ich wieder lange miträtseln konnte, um am Ende doch wieder überrascht zu werden. Auch der Lokalkolorit kommt nicht zu kurz. Mir gefällt’s!

Leider war ich wieder mal zu schnell am Ende angekommen, wo ich wie schon gewohnt auf einige Rezepte aus der Bevölkerung von Neuharlingersiel stoße. Nun bleibt mir nur, voller Vorfreude auf den nächsten Fall hinzufiebern.

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Matjes al dente

Rezensionen von Danislesestube:

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Fallen Angels, Rising Demons - Der Wettstreit von Katharina V. Haderer

Ein guter Fantasy Roman mit einem bekannten Konzept

Von Katharina V. Haderer habe ich zuletzt „Das Hotel“ gelesen, ein großartiges Buch voller Spannung und Twists. Daher habe ich, als ich „Fallen Angels, Rising Demons – Der Wettstreit“ auf der VIECC gesehen, nicht lange gezögert und es mitgenommen. Urban Fantasy, der zwischen Himmel & Hölle, vermischt mit etwas Romantik, damit konnte ich bisher immer etwas anfangen.

Daher müsste dieses Buch ja ein Volltreffer gewesen sein, oder? Schauen wir uns das Ganze mal an.

Von außen sehen wir ein wunderschönes Cover, welches perfekt zur Handlung passt. Nicht generisches, einfach ein kleines Kunstwerk. Mag ich sehr. Wobei man sagen muss, dass der Titel das Ende etwas andeutet. Aber nun gut, das muss ja nichts heißen. ????

Der Anfang des Buches wurde von der Autorin recht kompakt gestaltet. Engel macht Puff auf der Erde. Ihm wird abermals sein Ziel eingetrichtert und schlussendlich zu einem vollwertigen Menschen zusammengezimmert. Oder wie es im Buch so schön geschrieben steht: Seine engelsgleichen und geschlechtslosen Züge werden in eine andere Dimension gezeichnet. Was übrig bleibt, ist von einem Menschen, in diesem Falle vom Typ Mann, nicht mehr zu unterscheiden. Lazael, so der Name unseres Protagonisten, muss sich nicht nur mit seinem Ziel, sondern auch mit den dazu gewonnenen Sinnen und Gedanken befassen. Engel sind sowohl körperlich als auch gedanklich komplett anders als von Gefühlen getriebenen Menschen. Zum Glück muss er da nicht alleine durch. Die beiden Künstler, sein Engelsbruder und die teuflische Haushälterin, stehen ihm zur Seite. Bis hierhin haben wir einen grundsoliden Aufbau vor uns.

Jedoch wankt Lazael immer mehr in seiner Überzeugung, je weiter die Handlung voranschreitet. Gut und Böse verschwimmen immer mehr, genauso wie sein eigentliches Ziel. Als Mensch hat er weit weniger Kontrolle über sein Handeln als in seiner Engelsgestalt. Apropos verschwimmen. Sein Ziel namens Eva ist leider etwas blass geraten. Sie ist da, vorhanden. Wirkt aber mehr wie eine Zielscheibe als ein Mensch, auch wenn sie ihre wenigen Glanzmomente hat. Dem Gegenspieler wurde zum Glück etwas mehr Liebe geschenkt als Eva, aber viel zu bieten, außer böse dreinzuschauen, hatte er bedauerlicherweise auch nicht. Lazael hingegen gewinnt immer mehr an Fahrt, je weiter er den Weg der Sünde, ich meine natürlich des göttlichen Herren geht. ^^ Sein Engelsbruder ist genau der nervige Charakter, den die Autorin im Sinn hatte, als sie ihn geschrieben hat. Manchmal jedoch hat er maßlos übertrieben. Aber das gehörte vermutlich einfach dazu. Die beiden Künstler wiederum habe ich richtig ins Herz geschlossen. Die Haushälterin hat mir von ihrer Entwicklung am besten gefallen, sie trägt auch sehr stark zum Ende des Buches bei.

Dieses wurde zwar sehr rasch eingeläutet, hat aber einen entsprechenden Eindruck und WOW-Moment bei mir hinterlassen. Ich frage mich, was ein möglicher Nachfolger für mich bereithalten könnte. Die Handlung ganz allgemein hat mir gut gefallen, es habe gefühlvolle Momente, etwas Spannung und natürlich knallte es vereinzelt. Stellenweise gab es ein paar Leerläufe, die mich aber nicht groß gestört haben.

Insgesamt ein guter Fantasy, der Fans des Konzeptes des Buches durchaus begeistern könnte.

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Fallen Angels, Rising Demons - Der Wettstreit

Rezensionen von peedee:

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Die Liebe wartet im Watt von Susanne Oswald

Ein schönes Wiedersehen

Küstenzauber, Band 2: Die Pension „Lütte Glück“ läuft unter Bentjes Führung prima, viel besser, als sie es sich vorgestellt hatte. Es stehen einige kostenintensive Renovierungsarbeiten an, aber davor gibt es einwöchiges Stricktreffen, das Bentje ins Leben gerufen hat. Als begeisterte Strickerin hofft sie, dass dieser Event gut angenommen wird und auch fortgesetzt werden kann.

In der Pension wird ein Brief eines ehemaligen Gastes gefunden, der vorerst ein grosses Rätsel darstellt…

Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover, fügt sich gut in die Reihe ein.

Dies ist Band 2 der Reihe, kann aber ohne Kenntnis des Vorgängerbandes gelesen werden. Am Ende des Buches gibt es ein Personenregister, das ich den Neueinsteigern vorgängig empfehlen würde.

Es war für mich ein schönes Wiedersehen mit Bentje und Jasper, und auch mit Bentjes Freundin Imke, die ihre Zelte mittlerweile ebenfalls in Kiekersum aufgeschlagen hat. Die Organisation der Strickwoche ist mit vielen Unsicherheiten verbunden: Werden sich die Teilnehmer wohlfühlen? Kann Bentje ihnen genügend bieten? Rentiert sich das ganze Unterfangen? Schliesslich sind Renovierungsarbeiten notwendig, die ihr Budget gewaltig in Schieflage bringen, daher muss dieses Stricktreffen ein Erfolg werden!
Es gibt verschiedene Handlungsstränge, so z.B. Bentje mit der Pension, der Strickwoche, den Renovierungsarbeiten und dem Fundstück, das auf eine ganz dunkle Zeit in der Vergangenheit zurückgeht. Dann ist da noch eine sich sehr zaghaft anbahnende Liebesgeschichte (die beiden betroffenen Personen erwähne ich hier absichtlich nicht). Und auch noch die quirlige Imke, die mir schon im letzten Band ausserordentlich gefallen hat und auch hier wieder Pepp reinbringt.

Ich war gleich mittendrin in der Geschichte und sah mich auch mit den Frauen – ja, es war dieses Mal kein Mann dabei – in der Runde mitstricken. Die Liebe der Autorin zum Handarbeiten ist bekannt und wird immer sehr gut vermittelt; sie hat mittlerweile sogar eigene Wolle herausgebracht! Ist das Werbung? Natürlich, aber für mich passt das bestens. Wie gewohnt gibt es auch Strickmuster und Backrezepte am Ende des Buches. So können unter anderem die „Pummelchen“, die Socken, die während der Strickwoche erarbeitet wurden, nachgestrickt werden. Mir hat das Buch gut gefallen und ich freue mich auf die Fortsetzung – 3 Sterne.

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Die Liebe wartet im Watt

Rezensionen von Sophie H.:

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Wir Freitagsmänner von Hans-Gerd Raeth

Sehr unterhaltsam!

Stell dir vor, dein Leben dauert eine Woche. An welchem Tag bist du bereits angelangt? Diese Frage muss Henri sich eines Tages stellen, als er in seinem Vollbart Löcher entdeckt. Doch nicht nur diese Bartlöcher machen ihm zu schaffen, sondern auch die Tatsache, dass er für älter gehalten wird, als er ist.

Als sein Hausarzt dann die Diagnose stellt, dass Henri in den Wechseljahren ist, muss Henri feststellen, dass in seinem Leben bereits Freitag ist. Geschieden, von der Affäre abserviert und unglücklich verliebt in seine Therapeutin. War es das nun?
Schon das Cover springt ins Auge, der Klappentext liest sich gut und auch der Inhalt enttäuscht so ganz und gar nicht. Ein toller Plot, tolle Dialoge, intelligent und mit ganz viel Humor. Keine abgedroschenen Phrasen, sondern tolle Vergleiche. Ich habe das Buch nicht aus der Hand legen können und habe mich köstlich amüsiert. „Wir Freitagsmänner“ ist ein Buch, das man auf jeden Fall gelesen haben sollte!

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Wir Freitagsmänner

Rezensionen von dorli:

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Matjes al dente von Christiane Franke; Cornelia Kuhnert

Matjes, Mafia, Marihuana und Mord

Neuharlingersiel. Postbote Henner Steffens hat ein Einschreiben für Tjalda Esposito und vermutet die Eigentümerin der „Meeresglück“ an Bord ihres Schiffes. Auf dem Vordeck wird er fündig, allerdings ist Tjalda mausetot - erschossen, wie schnell feststeht.

Rudi Bakker und seine Kollegen von der Kripo Wittmund übernehmen die Ermittlungen und haben es plötzlich mit Schutzgelderpressung, Mafia und Drogengeschäften zu tun.

Hat das organisierte Verbrechen im beschaulichen Ostfriesland Einzug gehalten?

Lehrerin Rosa Moll hat sich vorgenommen, die Sommerferien zu genießen. Sie will einen Kitekurs machen und sich im Stand-Up-Paddling versuchen. Aber wenn es um Mord geht, kann sie es natürlich nicht lassen, auch eigene Nachforschungen anzustellen - erst recht nicht, als Henner plötzlich zum Hauptverdächtigen wird.

„Matjes al dente“ ist bereits der 13. Fall für das Neuharlingersieler Ermittlertrio, der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich.

Auch in diesem Band erwarten den Leser neben einer guten Portion Spannung wieder abwechslungsreiche Ermittlungen und amüsante Dialoge. Der Fall ist äußerst knifflig, so dass man bis zur schlüssigen Auflösung prima über Täter, Motive und Hintergründe mitgrübeln und miträtseln kann. Für gute Laune sorgen darüber hinaus der lebhafte Alltag der Dorfgemeinschaft und die brodelnde Gerüchteküche.

Zusätzlich zu der herrlichen Nordseeküsten-Atmosphäre warten die Autorinnen wieder mit interessanten Themen aus der Region auf. Diesmal geht es um Seebestattungen und den Anbau von Cannabis.

Und auch auf einige Spezialitäten und Leckereien aus der ostfriesischen Küche nebst Rezepten im Anhang darf sich der Leser wieder freuen.

"Matjes al dente" hat mir sehr gut gefallen. Ein kurzweiliger Küstenkrimi, der mit abwechslungsreichen Ermittlungen und amüsanten Dialogen zu unterhalten weiß.

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Matjes al dente

Rezensionen von Anjulia :

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Paul bekommt kein Kätzchen von Bernhard Hoëcker; Eva von Mühlenfels

Paul macht was er will

Eigentlich soll Paul heute ein Kätzchen bekommen. Doch Paul macht, was er will, und so bringt er ein ganz anderes Tier mit nach Hause. Vielleicht keine ganz so gute, aber auf jeden Fall lustige Idee.

Paul bekommt kein Kätzchen von Bernhard Hoëcker, Eva von Mühlenfels und der Illustratorin Angela Glökler ist ein Bilder- und Vorlesebuch für Kinder ab ca.

4 Jahren. Ich muss zugeben, dass ich beim Lesen die Stimme von Bernhard Hoëcker, der u.a. bei "Wer weiß denn sowas?" im Fernsehen zu sehen ist, im Kopf hatte. Anders als der Erzähler will, macht Paul einfach sein Ding. Das ist amüsant und überraschend. Das Buch eignet sich sehr gut für Kinder im Kindergartenalter. Der Text lässt sich leicht und schnell lesen, sodass das Buch mit seinen 32 Seiten auch ideal für zwischendurch ist. Die Geschichte lebt einfach davon, dass Paul andere, vielleicht etwas chaotische aber liebenswürdige Ideen hat. Zwischen Paul und dem Erzähler entstehen so lustige Dialoge. Hier hat mir gefallen, dass für Paul und den Erzähler eine unterschiedliche Schriftart genutzt wurde. Die Bilder sind eher großflächig gezeichnet, passen aber sehr gut zu Pauls Handlung. Auch hier sieht man den Humor. Fazit: Ein sehr schönes Kinderbuch, das mich durch sein kreatives Konzept begeistern konnte.

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Paul bekommt kein Kätzchen