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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

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Manchmal muss man sich entscheiden von Domenico Müllensiefen

Wir schaffen das



Manchmal muss man sich entscheiden, ist ein gut gezeichneter Roman des Schriftstellers Domenico Müllensiefen.
Er schreibt über einfache Leute, die sehen müssen, das sie ihr Leben meistern.
Sandra besitzt einen alten LKW, mit dem sie Waren und Vieh durch Europa fährt. Sie hat ihren Mann verloren und muss Schulden bezahlen.

Dieses Mal fährt ihre 16jährige Tochter mit.
Durch ihren Freund Dirk wird sie in eine brenzlige Lage gebracht. Da muss sie sich für den richtigen Weg entscheiden.
Der Autor lässt Sandra einen derben Wortschatz angedeihen.
Der Roman nimmt einen mit auf die Reise.
Er lässt sich gut lesen.

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Manchmal muss man sich entscheiden

Rezensionen von cosmea:

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Alma von Federica Manzon

Geografie siegt immer über Geschichte

Alma ist eine Frau mit einer besonderen Herkunft und einem ungewöhnlichen Werdegang. Sie ist in Triest aufgewachsen, einer Stadt im Osten Italiens an der Grenze zum ehemaligen Jugoslawien. Ihre reichen und gebildeten Großeltern mütterlicherseits leben in der habsburgischen Tradition. Almas Mutter will der Enge ihres strengen Elternhauses entfliehen und heiratet einen Slawen.

Sie arbeitet in einer fortschrittlichen psychiatrischen Klinik, in der die Patienten nicht fixiert und sediert werden, sondern sich relativ frei bewegen können. Die Mutter kümmert sich nicht besonders um Alma. Unterstützung und Liebe findet sie vor allem bei ihrem Großvater. Ihr Vater verschwindet immer wieder über die Grenze nach Osten, ohne zu sagen, welcher Arbeit er dort nachgeht. Irgendwann erfährt Alma, dass er ein Anhänger Titos ist und seine Reden aufschreibt. Als Alma 11 Jahre alt ist, bringt ihr Vater eines Tages den gleichaltrigen Vili mit, den Sohn seines besten Freundes. Seine Eltern sind Dissidenten und wollen, dass ihr Sohn jenseits der Grenze in Sicherheit aufwächst. Anfangs verstehen sich Alma und Vili nicht besonders. Jahre später werden sie ein Liebespaar. Dann trennen sich ihre Wege für viele Jahre, bis sie Vili in ihrer Heimatstadt Triest trifft, damit er ihr im Auftrag ihres verstorbenen Vaters ihr Erbe übergibt. Zu der Zeit ist Alma 53 Jahre alt und hat viele Jahre in Rom und anderswo als Journalistin gearbeitet.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Alma, die immer wieder auf ihr vergangenes Leben zurückblickt. Sie war immer auf der Suche nach ihren Wurzeln und ihrer Identität, hat sich nie irgendwo zugehörig gefühlt. Auch für den Leser ist es nicht ganz einfach, weil die Autorin selten Orte und die Namen der Mächtigen nennt. Da heißt es nur die Stadt, die Hauptstadt, hinter der Grenze, die verbotene Stadt, die Insel, der Marschall, der Mann mit den weißen Handschuhen usw. Im Zusammenhang mit dem Bosnienkrieg der 90er Jahre nennt sie zumindest Sarajewo, Vukovar und Srebrenica. Für mich leidet die Lesbarkeit dieses eigentlich interessanten und ungewöhnlichen Romans auch unter der sprachlichen Qualität der deutschen Übersetzung. Da stören zahlreiche sehr spezielle Wendungen und Satzkonstruktionen.

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Alma

Rezensionen von Lili-Marie:

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Starfish von Lisa Fipps

Eine berührende Geschichte

Starfish ist ein ganz besonderes Buch und handelt von Body Shaming, Body Positivity, Selbstakzeptanz und Freundschaft. Ellie wird nur auf ihr Gewicht reduziert, in der Schule gemobbt und auch von ihrer eigenen Mutter von Diät zu Diät und von Arzt zu Arzt gezerrt.

Das besondere an diesem Buch ist der Erzähl-Stil.

Die Geschichte von Ellie wird nämlich in kurzen und knackigen Vers-Formen erzählt. Ein Interessantes Mittel wie ich finde und habe ich so noch nie gelesen. Zu Beginn habe ich etwas gebraucht um damit warm zu werden und in die Geschichte hineinzufinden aber recht schnell war ich drin und konnte Ellie begleiten.

Ellie erfährt schon mit ihren elf Jahren grausame Dinge. Aber ich bewundere ihre Stärke, denn sie lässt sich nicht so leicht unterbuttern und findet sogar eine tolle Freundin und erfährt pure Akzeptanz der Familie ihrer neuen Freundin. Dadurch schöpft sie neuen Mut und neues Selbstvertrauen. Sie stellt sich sogar gegen ihre Mutter, die immer nur auf Ellies Gewicht geachtet hat. Das war ein sehr starker Moment. Ihr Vater war immer auf Ellies Seite aber ich verstehe nicht, wieso er nie etwas gegen seine Frau gesagt und Ellie vor ihren Diäten geschützt hat.

Insgesamt ein sehr gutes und wichtiges Buch, das zum Nachdenken anregt und dem ein oder anderen sicherlich Mut macht.

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Starfish

Rezensionen von Bibibabby:

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The Poet Empress von Shen Tao

Dieses Buch hat meine Seele berührt

Dies ist keine Liebesgeschichte. Dies ist eine Tragödie. Es ist eine Geschichte über verlorene Unschuld. Über das, was stirbt, und das, was man bereit ist zu opfern, um in einer Welt zu überleben, die das Schlimmste von uns erwartet.  Über die Frauen, die in den Trümmern zerbrochener Männer leben.

Es ist eine tiefgründige und berührende Coming-of-Age-Geschichte, in einer Hülle die so aussieht, als wäre ihre einzige Aufgabe, hübsch im Regal auszusehen. Ein bisschen wie die Protagonistin in der Geschichte.
Erwarte keine Liebesgeschichte, auch wenn die Zusammenfassung vertraut klingt.
Ja, es gibt einen mächtigen dunklen Prinzen, der gefährliche Magie einsetzt, und eine Heldin, die ihn schließlich liebt. Aber die Grausamkeit des Prinzen ist sehr real, und die Inhaltswarnung am Anfang des Buches sollte wirklich genauer sein. Der Prinz quält sie aktiv: Er zwingt sie, so viel zu essen, bis sie sich übergeben muss, und zwar, mehrmals hintereinander. Er zwingt sie, sich selbst zu erstechen. Er zwingt sie, jemandem die Zunge abzuschneiden.
Es gibt keine sexuelle Anziehungskraft, keine kleinen Aufmerksamkeiten, die mit Fürsorge verwechselt werden könnten, wie es in solchen Geschichten oft der Fall ist. Dennoch ist dies eines der wenigen Bücher, in denen sich die Entwicklung der Gefühle natürlich anfühlt und nicht wie das Stockholm-Syndrom oder wie Menschen, die sich eigentlich nur gegenseitig ihre Zuneigung verweigern.
Die Geschichte wirkt sehr chinesisch geprägt. Es geht nicht nur um das Setting, die Handlung mit dem Kaiser und den Konkubinen oder das magische System, das auf Gedichten und Segen basiert. Sondern auch die Selbstaufopferung, die Wahl des kleineren Übels, das Wissen, dass man niemals seinem Herzen folgen kann, und das unvermeidliche Ende, wo das Überleben sich trotzdem wie Versagen anfühlt.
Ich habe geweint.

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The Poet Empress

Rezensionen von yellowdog:

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Cold Case von Alexandre Labruffe

Ungewöhnlich und sprunghaft

Cold case ist ein ungewöhnliches Buch. Es ist sprunghaft, sowohl in den Zeiten, in denen es immer wieder hin und zurück geht als auch vom inhaltlichen. Auch die Struktur ist wechselhaft. Assoziativ wirkend werden immer wieder Titel aus der Literatur oder Film genannt.
Immer wieder unerwartete Szenen, viele abgedrehte Ideen, nichts irgendwie richtig ausgeführt.

Doch ich bewundere den Mut des Autors, gegen den Strom und die Konventionen zu schreiben.

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Cold Case

Rezensionen von yellowdog:

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Du, hier von Julia Wolf

Kleine, feinfühlige Geschichten

Kleine, feinfühlige Geschichten um Frauen in verschiedenen Rollen. Man erfährt von ihren Gedanken und Emotionen. Das ist ganz gut gemacht, aber nicht jede Story ist überwältigend.
Es geht viel um den Status von Beziehungen und der Überlegung, ob Veränderungen notwendig sind. Weibliche Leser werden sich vielleicht in manchen Situationen wiedererkennen, die männlichen Figuren sind hingegen leider überwiegend flach und eindimensional angelegt.

Auffällig die Erzählung „Ein schönes Paar“, da diese aus 10 Kapiteln besteht und so eine Beziehung über einen etwas längeren Zeitpunkt auch mehr in die Tiefe zeigt. Zu meinen favorisierten Stories gehören ansonsten die erste und die Titelgeschichte.

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Du, hier

Rezensionen von Paul Kretzschmar:

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Villa Rivolta von Daniel Speck

Ein Schicksal aus Glück und Unglück

Der Spiegel Bestseller-Autor Daniel Speck hat mit "Villa Rivolta" ein bemerkenswertes Werk über Leidenschaft, Verlust und Freundschaft der italienischen Nachkriegsjahre geschaffen.
Im Mittelpunkt steht die talentierte Valeria, Tochter einer Hausangestellten, die mit Piero, den Sohn einer erfolgreichen Automobildynastie, bereits als Kind eine Freundschaft auf Lebenszeit verbindet.

Sie erleben zusammen ihre Jugend in der Zeit der goldenen Jahre Italiens, zwischen Dolce Vita und kultureller Revolution.
Bis sie den charismatischen Flavio kennen lernt und sich in ihn verliebt.
Mit der ungewollten Geburt ihres Sohnes Tonino ändert sich ihr ganzes Leben.

Dramatische Ereignisse und dunkle Geheimnisse, bestimmen ihr weiteres Schicksal. Die Geschichte wird von vielen handelten Personen und einem Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart getragen.
Ein wunderbar, lebendiger Schreibstil und zauberhafte poetische Szenerien vermitteln ein höchst angenehmes Leseerlebnis.
Aus einem Wohlfühlroman entwickelt sich aber zunehmend ein spannendes Schicksalspanorama, dass inmitten von Melancholie, Traurigkeit, Glück und Unglück, schwere Entscheidungen erfordert.
Da nicht alle Fragen zufriedenstellend beantwortet wurden, schreit das Buch förmlich nach einer Fortsetzung.
Zusammenfassend habe ich mich gut unterhalten gefühlt und gebe gern eine Leseempfehlung ab.

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Villa Rivolta

Rezensionen von Daggy:

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Leuchtturmzauber von Marie Merburg

Eine nicht ganz einfache Liebesgeschichte

Juist, diese wundervolle Ostfriesische Insel steht im Mittelpunkt der Geschichte und deshalb ist das Cover auch sehr passend gewählt.
Der Leuchtturm ist der Treffpunkt der jungen Julia mit Lukas, den sie bisher aus der Ferne angehimmelt hat. Doch sie wird versetzt und 14 Jahre später kann sie sich rächen, den Lukas ist wieder auf der Insel und jetzt bemerkt er sehr wohl die hübsche Kutscherin.

Die beiden kommen sich näher und dabei hatte ich viel Spaß beim Lesen der flotten Dialog, die durchaus witzig sind. Doch so einfach ist es für die beiden nicht. Ihre Väter sind sein Jahren Konkurrenten und eine Verbindung ihrer Kinder ist nicht gewünscht. Da Julias Mutter verschwunden ist, gibt es auch Probleme, die in die Vergangenheit gehen. Da ist es nicht einfach für das junge Paar ihre Liebe zu lesen.
Eine leicht zu lesende Geschichte mit einem sympathischen jungen Paar. Es gibt einige Missverständnisse zwischen den beiden, aber da bekommen sie gut die Kurve. Allerdings tauchen für Julia immer neue Probleme auf, die sich zu Ende zu einem unerwarteten Fall entwickeln, die Julia fast verzweifeln lassen. Aber Lukas steht liebevoll an ihrer Seite und dank seiner Unterstützung, gibt es das erwartetet Happy End.

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Leuchtturmzauber

Rezensionen von Daggy:

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Nadja und Elias feiern Pessach von Eva Lezzi; Anna Maria Praßler

Lasst uns zusammen feiern

Tante Darja hebt das Glas, auf dem festlich gedeckten Tisch steht der große runde Sederteller mit den Speisen, die alle eine symbolische Bedeutung haben.
Nadja und Elias sind befreundet und als sie am Spielplatz auf dem Klettergerüst sitzen, lädt Nadja ihren Freund zum Pessachfest zu sich nach Hause ein.

Nicht nur die Männer tragen eine Kippa, auch die emanzipierte Tante vom Cover trägt eine bunte Kippa. Auf den Teller liegt ein kleines Buch, die Hagadda, darin steht die Geschichte des Auszugs aus Ägypten, die gleich in unterschiedlichen Sprachen vorgelesen wird. Da der nette Großvater aus Russland stammt wird Elias nicht nur auf Deutsch, Hebräisch sondern auch auf Russisch begrüßt.
Wir nehmen an diesem wichtigen jüdischen Fest zusammen mit Nadjas Familie und Elias und seinem Vater teil. Erfahren wir der Ablauf ist und warum in den nächsten Tagen Mazzen, ungesäuertes Brot gegessen wird. Pessach ist mir vom Namen ein Begriff und ich weiß, dass der Termin für unser Osterfest damit zu tun hat. Im Alten Testament wird uns berichtet, dass Gott die Juden aus der Sklaverei in Ägypten befreit hat.
Die Illustrationen zeigen uns sehr realistisch die einzelnen Abschnitte der Feier und der Text erklärt, warum alles genauso ablaufen muss. Ich habe mich so gefühlt, als wenn ich ebenfalls zu Gast wäre. Unterhaltsam, informativ und sehr gut verständlich zeigt uns dieses Bilderbuch etwas über die jüdische Kultur und ich finde es sehr wichtig etwas darüber zu erfahren. Denn was man kennt, ist nicht mehr fremd. Auf den letzten beiden Seiten gibt es noch einige Sachinformationen.

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Nadja und Elias feiern Pessach

Rezensionen von Nicole (Abby1810):

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Israels Zerreißprobe von Brigitte Chaya Nussbächer

Hoffnungsvoll-Mitreißend-Informativ

Brigitte Chaya Nussbächer hat mit "Israels Zerreissprobe" ein sehr wichtiges Thema verarbeitet. Israels Dasein in der Welt ist keine Selbstverständlichkeit. War es auch nie. Umgeben von Ländern und Menschen denen der israelische Staat ein Dorn im Auge ist, überlebt es dennoch trotz aller Umstände und Widrigkeiten.

Der 7. Oktober 2023 hat auf erschreckende und tragische Weise gezeigt, wie fragil das Leben und der Frieden in Israel ist.

Die Autorin gibt tiefe Einblicke in ihr persönliches Leben. Sie schreibt über ihre familiäre Situation, ihre siebenbürgische Herkunft und ihre wichtigsten Erkenntnisse. Sie fühlt sich Israel sehr verbunden und hat dort viele tolle Menschen und Freunde kennengelernt. Ihre Beschreibungen von jüdischen Feiertagen und dem Zusammenhang mit der Bibel sind sehr interessant und aufschlussreich.

Die Erzählungen der Überlebenden des Massakers vom 7. Oktober 2023 und den Angehörigen der Verstorbenen sind sehr schmerzhaft und tiefgründig. Diese Geschichten sind wichtig und sie sind gegen das Vergessen, und auch hier gilt mehr denn je "Never again is now". Die Autorin schreibt über die Menschen in Israel:" Die Menschen hier haben ein einzigartiges Potenzial. Gottes Segen ist nach wie vor spürbar - er steht zu dem Bund mit seinem Volk. Und es ist der gleiche Gott, der Israel vielfach aus scheinbar ausweglosen Situationen gerettet hat." Dem kann ich mich nur anschließen. So sehe ich es auch.

Brigitte Chaya Nussbächer schreibt mitfühlend, authentisch und eindrucksvoll. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Viele Situationen die sie beschreibt konnte ich sehr gut nachvollziehen. Ich habe persönlich sehr viele jüdische Freundinnen und bin mit ihnen aufgewachsen. Dadurch gibt es einige Erfahrungen, die ich mit der Autorin teile. Absolute Leseempfehlung meinerseits!

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Israels Zerreißprobe