Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia H.:
So etwas wie Leben von Carolin Schairer
Witzige und spannende Lovestory mit Tiefgang
Worum es geht:
Nachdem die Pharmareferentin Julie gegenüber der neuen Flamme ihres Ex-Freundes ein paar Sicherungen durchgebrannt sind, wurde sie von ihrer Firma nach Bayern strafversetzt. Dort trifft sie auf die Belinda, die Leiterin der Herzambulanz, eine eiskalte Ärztin, die unfreundlich und schroff zu ihr ist.
Belinda lässt sie täglich bei sich antanzen. Was Julie nicht weiß, Belinda versteht einfach nicht, wie man sich anderen gegenüber normal verhält. Und genau das will sie jetzt Julie gegenüber üben. Mehr als nur einmal hat Julie das Gefühl im falschen Film zu sein.
Mein Fazit:
Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Belinda und Julie erzählt. Belindas Verhalten ist mehr als nur merkwürdig und teilweise echt unverschämt. Dabei ist sie allerdings echt witzig. Ich habe anfangs viel gelacht. Später erfährt man so nach und nach, warum Belinda sich derartig benimmt. Vor allem, welches Päckchen sie mit sich herumtragen muss. Dadurch wird die Story sehr interessant und auch spannend. Da Belinda einige Probleme mit ihren Mitmenschen hat, kann sie deren Verhalten nicht immer richtig einordnen. Belinda zieht oft falsche Schüsse, wobei man so richtig mit ihr leidet. Auf jeden Fall ist dies keine 08/15 Lovestory, sondern eine Story mit Tiefgang. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.
Rezensionen von Odina:
Spielverderberin von Marie Menke
Zwischen Nähe und Distanz
Der Roman „Spielverderberin" wurde von Marie Menke verfasst und erschien am 12. Februar 2026 im Kiepenheuer & Witsch Verlag. Das Buch umfasst 224 Seiten und das Cover lässt wenig Bezug zum Titel erkennen und wirkt insgesamt eher nichtssagend. In der Geschichte geht es um Sophie und Lotte, die seit ihrer Kindheit im Süthland befreundet sind.
Mit Romy, die in der Oberstufe dazustößt, wird ihre Freundschaft auf die Probe gestellt. Sie bringt neue Impulse, aber auch Unsicherheit. Als die drei nach Köln ziehen, verschwindet Romy plötzlich, und eine verdrängte Nacht aus der Vergangenheit rückt wieder ins Bewusstsein. Der Stil der Autorin ist angenehm flüssig, leicht und bildhaft; ihre Beschreibungen lassen die Atmosphäre des Romans lebendig werden. Die Spannung ist solide, ohne große Höhepunkte zu setzen. Die Figuren sind übersichtlich und nachvollziehbar gezeichnet, bleiben jedoch in ihrer Tiefe zurück, sodass es schwerfällt, sich ganz auf sie einzulassen oder mit ihnen mitzufühlen. Insgesamt ist das Buch ein mittelmäßiger Roman, mit dem ich persönlich nicht richtig warm werden konnte.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand von Baek Seungyeon
Berührend
Titel und Cover sind bei diesem Buch nicht nur wunderbar aufeinander abgestimmt, sondern auch auf den Inhalt des Buches. Die Geschichten rund im den anonymen Brieffreunde-Service und die abgedruckten Briefe haben mir sehr gut gefallen und stellenweise wirklich berührt und zum nachdenken angeregt.
Es gefällt mir, dass die Geschichte, anders als bei asiatischen Romanen häufig, nicht episodisch in Einzelgeschichten sondern kontinuierlich erzählt wird.
Es gibt zwar auch hier Begegnungen mit den verschiedensten Kunden, die ganz eigene Wünsche, Sorgen und Hoffnungen haben, aber man trifft auch diese immer wieder, sodass man sie näher kennenlernt und ihre Entwicklung verfolgen kann.
Vor allem Protagonistin Hyoyeong und ihre Familiengeschichte fand ich bewegend und neben den Briefen selbst ist sie für mich das Herzstück der Geschichte. Die Themen rund um Familie, Liebe, Verlust, Einsamkeit, Orientierungslosigkeit und Suche nach Bestätigung sind sehr authentisch und ich fand es sehr heilsam, wie unbekannte Menschen sich hier Mut zusprechen, einander bestärken und aufrichtig bewundern. Das ganze Buch ist dadurch so freundlich und herzlich.
Ich habe die Geschichte sehr genossen und werde bestimmt noch oft an dieses Buch zurückdenken.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Böser, böser Wolf von Alexandra Benedict
Ich tu mich schwer mit diesem Buch
Ich bin ja großer Fan der Weihnachts-Thriller von Alexandra Benedict und war entsprechend neugierig auf diesen märchenhaft angehauchten Thriller. Der Anfang startete sehr vielversprechend, aber leider hat mich das Buch zunehmend verloren. War stilistisch gar nicht mein Fall.
Ich finde die Art des Erzählens sehr mutig gewählt, ist mal was anderes und irgendwie besonders.
Aber diese Art der Geschichte in der Geschichte, in der die Autorin selbst Teil der Geschichte ist, fand ich stellenweise, vor allem im letzten Drittel, anstrengend zu verfolgen. Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen zunehmend, was nicht nur die Figuren belastet, sondern auch mich als Leser.
Den Handlungsstrang in Wolfs Hütte selbst fand ich irgendwie drüber, so richtig bin ich da nicht drangekommen. Da mochte ich die Perspektive von Lyla deutlich lieber, einfach auch weil ich ihre verbissene, skeptische Art mochte. Meine Lieblingsfigur war aber die Kräuterhexe Mellicent Farling, die für meinen Geschmack gerne mehr Raum hätte einnehmen dürfen.
Was mir gut gefallen hat, das waren die von Katie verfassten Märchen-Morde selbst. Dir waren packend und bösartig. Also genau der richtige Vibe. Die Morde selbst sind eine gelungene Mischung aus grausig und ästhetisch und die Märchen-Motive fand ich einen tollen Kniff bei der Inszenierung.
Insgesamt eine coole Idee, deren Umsetzung aber einfach nichts meins war.
Rezensionen von DoraLupin:
Kala von Colin Walsh
Coming-of-Age-Roman mit Spannungselementen
Im Sommer 2003 gehörten Helen, Joe und Mush zu einer jugendlichen Clique rund um die mutterlose Kala Lanann. Eines Tages verschwand sie spurlos. 15 Jahre später, kehrt die Reporterin Helen widerwillig nach Irland zurück. Auch der Musiker Joe ist in der Stadt und Mush ist immer in Kinlough geblieben.
Als menschliche Überreste im Wald gefunden werden treffen Gegenwart und Vergangenheit aufeinander und die einstigen Freunde müssen sich ihrer Schuld und ihrer Geschichte stellen.
Die Geschichte wird abwechslend aus der Sicht von Helen, Joe und Mush erzählt. Eigentlich handelt die Geschichte in der Gegenwart, aber alle drei erinnern sich immer wieder zurück wie es vor 15 Jahren in der Jugendclique rund um Kala gewesen ist und wie sie sich überhaupt kennen gelernt haben. Dies hat die Geschichte abwechslungsreich zu lesen gemacht. Der Schreibstil ist einerseits sehr einnnehmend und der Autor versteht es die Jugendzeit der drei in der Clique und mit Kala sehr authentisch zu beschreiben aber teilweise hat sich dies dann auch etwas gezogen und ich habe gerade am Anfang etwas mehr Spannung um das Verschwinden von Kala gewünscht und weniger Alkohol-Party-Beschreibungen.
Was ich etwas merkwürdig fand ist, dass sich gerade die beiden Jungs Mush und Joe in der Gegenwart nicht unbedingt altersentsprechend verhalten. Sie sind beide Anfang 30, ihr Charakter passt aber insgesamt eher zu Mitte 20-jährigen. Hier hätte ich mir etwas mehr Reife und Entwicklung der Figuren im Vergleich zu den Teenagern gewünscht.
Nach und nach gewinnt die Geschichte immer mehr an Spannung und liest sich flüssig und gut. Man möchte dann auch immer wissen wie es weiter geht. Für mich ist das Buch ein Comig-of-Age-Roman mit Spannungselementen den ich weiterempfehlen kann, wenn man auch mal etwas langatmige Passagen aufgrund der Dicke des Buches ausshalten kann.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Die Reise ans Ende der Geschichte von Kristof Magnusson
Absolut toll, hab mich prächtig amüsiert
Spionageromane sind ja so ein Genre, damit kriegt man mich. Ich liebe gute Geheimnisse, verdeckte Identitäten und Doppelbluffs, die Ereignissen unerwartete Wendungen geben. Und dieses Buch ist einfach eine charmante, leicht überspitzte Version, da nah an der Parodie kratzt, aber dadurch einfach super kurzweilig und unterhaltsam ist.
Die Figuren sind einfach köstlich konstruiert, bedienen reichlich Klischees und machen einfach Spaß. Es ergeben sich herrliche Konversationen und äußerst schräg anmutende Situationen, bei denen man nie so richtig weiß, wer eigentlich auf welcher Seite steht.
Ähnlich wie Jakob wird auch der Leser einfach mitgerissen auf dieser schrägen Mission deren genauer Inhalt eigentlich zu keiner Zeit eindeutig definiert wird. Aber Jakob lässt sich vom Moment leiten, verzeichnet Erfolge und Rückschläge und so richtig weiß man nie, ob er seine Sache eigentlich gut macht oder überhaupt gutmachen soll.
Das Ende fand ich nochmal sehr speziell, ein bisschen hektisch und unübersichtlich. Es endet so ein bisschen , wie es begann. Mit einem Gespräch, dessen Ausgang und Auswirkung auf Jakobs Leben ungewiss ist. Einerseits sehr passend, andererseits hätte ich mir vielleicht einen letzten großen Knall gewünscht.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Happy Head von Josh Silver
Beunruhigend
Ich finds so spannend, dass diese Geschichte eindeutig dystopische Züge hat, gleichzeitig aber derartig nah an der Realität und aktuellen Strukturen unserer Leistungsgesellschaft, in der mentale Gesundheit, Fortschritt und reine Funktionalität im Fokus stehen, angelehnt ist, dass man fast schon Angst bekommen könnte vor dem, was leider viel zu realistisch wirkt.
Sowohl in der Buchbeschreibung als auch im Buch selbst gibt es Anspielungen auf Squid Game- weiß ich jetzt nicht. Der Vibe ist schon ein anderer und das Konzept auch. Bei der Bucheschreibung hat das bei mir schon eine falsche Erwartungshaltung geweckt. Ja, es gibt Challenges, aber die haben absolut nichts mit Squidgame zu tun.
Es geht hier mehr um ein manipuliertes Sozialexperiment, was für sich allen auch schon super unheimlich ist. Seb is ein eher ambivalenter Protagonist, gefangen zwischen dem Wunsch zu gefallen; „richtig“ zu sein und seinem Wahren Ich.
Beim Ende bin ich unschlüssig, es wird vermutlich einen zweiten Band geben, aber ich hätte zumindest gerne irgendwas handfestes bekommen.
Fands aber angenehm zu lesen und durchaus auch ein bisschen spannend. Hatte zwar eine etwas andere Geschichte erwartet, aber hat mir unterm Strich gefallen
Rezensionen von Ele:
Am Hang des Todes von Lenz Koppelstätter
Auge um Auge
Am Hang des Todes, Krimi von Lenz Koppelstätter, 240 Seiten, Kiepenheuer & Witsch
Commissario Grauner ermittelt, sein 11. Fall
Commissario Grauner, war mit seiner Frau Alba auf Weltreise und er kommt ganz verändert zurück, gelassener und entspannter. Währenddessen hat seine Tochter Sara die Alm zu einem Urlaubsresort umbauen lassen.
Doch kaum zuhause, überschlagen sich die Ereignisse. Bei einem Weltcup-Skirennen im Grödnertal, kommt der Lokalmatador zu Tode. Doch nicht durch einen unglücklichen Sturz. Nein, es wurde auf ihn geschossen. Grauner, Saltapepe und Tappeiner stürzen sich in die Ermittlungen.
Die im auktorialen Erzählstil geschriebene Geschichte erstreckt sich über einen Zeitraum vom 16.12., bis zum 19.12. Die einzelnen Tage sind mit einer Zeitangabe versehen und in Kapitel unterteilt, was mir sehr dabei geholfen hat, den Überblick zu behalten. Ein wortgewaltiger Krimi in einer mittunter düsteren Sprache, Buchtitel, Eigennamen und besondere Textstellen erscheinen kursiv gedruckt. Viele Dialoge – auch in italienischem Wortlaut, machen die Erzählung äußerst lebendig, Grauner flucht gerne italienisch. Am Anfang des Buches sind Karten und Links angegeben, mit denen man das Kartenmaterial auch auf der Homepage des Verlages finden kann. Flüssig und sehr bildhaft geschrieben, das befeuert die Lesegeschwindigkeit. die Landschaft prägt den Charakter der handelnden Figuren. Jede der Personen ist mir schon lange vertraut und doch entwickeln sie sich weiter, zeigen immer wieder Seiten die ich an ihnen noch nicht kenne. Der Plot hat mich von der ersten Zeile an gepackt, ich wollte nur noch wissen wie es weitergeht. Perspektivenwechsel, ungeahnte Wendungen und ein verblüffendes Ende, machen die Südtirol-Krimis für mich zu einem Highlight. Ganz kurz kam mir zur Lösung ein Anfangsverdacht, der sich am Ende als richtig herausstellte. Doch der Autor hat es tatsächlich geschafft, dass ich zuerst gründlich davon abgekommen bin.
Die Figuren sind so lebensecht, ich habe den Verdacht, dass es heimliche Bekannte des Autors sein könnten. Grauner z.B. vermag es auch im 11. Band noch mich zu verblüffen, die Weltreise mit seiner Alba hat ihn so verändert, zum Besseren, sehr sympathisch finde ich. Saltapepe überrascht mich auch in jeder Folge wieder, er ist ein Südtiroler geworden, so gut es nur für einen Neapolitaner möglich ist. Ein toller Ermittler ist er schon länger und auch Tappeiner war erneut kompetent und tough. Was für eine tolle Truppe, selbst Staatsanwalt Belli hat sich zu seinem Vorteil entpuppt. Und wieder sieht es aus, als ob es der letzte Fall für Grauner gewesen sein könnte, ich hoffe es nicht. Und wenn, dann wäre es schön wenn Saltapepe/Tappeiner in seinem Sinne weitermachen würden. Ohne die Krimis aus Südtirol, die mich immer wieder an Urlaubsorte/-Plätze erinnern, würde mir etwas fehlen. Dieses Mal war es der Langkofel, mir so vertraut, ich habe es genossen.
Der Fall war tragisch, emotional wie alle Koppelstätter-Krimis und es könnte ganz genau so passiert sein. Authentisch und glaubhaft. Die Lektüre rundherum eine Freude. Und wieder habe ich das Gefühl, es könnte der beste Band aus der Reihe gewesen sein. Dafür von mir 5 Sterne. Eine Empfehlung an alle, die spannende, nachvollziehbare Krimis mit Lokalkolorit mögen. Obwohl die Bände auch einzeln gelesen werden könnten. Meine Empfehlung - ganz von vorne beginnen.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Alle glücklich von Kira Mohn
Viel Schein, wenig Sein
Das Buch geht auf eine Art an die Nieren, die ich nicht erwartet hatte. Das oberflächlich betrachtet schöne, privilegierte Leben der Familie Holtstein, gerät gehörig ins Wanken während alle Familie Mitgliedern versuchen, ihre Unsicherheiten und Probleme mit sich auszumachen.
Es ist schon bemerkenswert wie die Familie aneinander vorbeilebt und es trotzdem alle, jeder für sich selbst, schaffen, sich der Lebebssituation und dem Verhalten der anderen aufzureiben.
Und sich gegenseitig zu verletzen.
Das Ende war schon tough. Als generell die ganze Geschichte war eine wilder Achterbahnfahrt aus toxischen Verhaltensmustern, fehlender Kommunikation und Desinteresse, aber das Ende war nochmal richtig heftig. Der Titel kommt einem da wie purer Hohn vor. Das Buch macht betroffen, man beginnt eigene Beziehungsmuster zu hinterfragen- kann man sich schleichend verlieren?
Die stetig wechselnden Perspektiven haben mir gut gefallen, auch wie jedes Kapitel durch eine Frage eingeleitet wird, die den Kern dessen widerspiegelt, was die Figuren umtreibt. Die Autorin schreibt einfühlsam, scheut aber auch nicht vor Konfrontationen zurück, was mir richtig gut gefällt.
Die Geschichte zeigt gut, dass Idylle trügerisch sein kann und ein vermeintlich schönes Leben nicht für sich erfüllend sein muss. Wie gut kennt man die Menschen, die man liebt, wirklich? Stark, tolles Buch.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Ruf der Leere von Daniel Alvarenga
Erst mau, dann absolut perfide
Der Roman beginnt erstmal eher unspektakulär- eine Gruppe junge Erwachsene in verschiedenen zwischenmenschlichen Beziehungsstadien und eine abgelegene Hütte. Die Gruppendynamik insgesamt eher kühl und Protagonist Felix, der im Zentrum des ganzen Plots steht, auf blasierte Art unsympathisch.
Die Handlung beginnt in eher gemäßigtem Tempo und so richtig ist nicht klar, worauf der Plot eigentlich hinauslaufen soll.
Anfangs fand ich die Rückblenden in Felix und Lauras sich entwickelnde Beziehung, die sich irgendwo zwischen Rivalität und Freundschaft bewegt, eher belanglos, aber als zur Mitte der Geschichte der Wendepunkt naht, bekommen nicht nur die Medizinethikseminare und Diskussionen über Moral eine neue Bedeutung, sondern auch Felix Freundschaft zu Laura.
Die zweite Hälfte der Geschichte liest sich dann wie ein absoluter Fiebertraum. Bin immer noch völlig platt vom Ausmaß dessen, wie die Geschichte den Bach runtergeht. Vom Plot her eigentlich super geschickt gemacht, aber bin doch ehrlich: ich hätte da zum Schluss noch ein paar Fragen.
Felix ist auf jeden Fall ein Protagonist, wie ich selten einen hasse. Zwischendurch tat der mir doch tatsächlich ein bisschen leid, aber mein Gott, selten so eine abgründige Romanfigur erlebt, die es auf reine Provokation anlegt.
Hatte ein ganz anderes Buch erwartet, bin aber vor allem in der zweiten Hälfte positiv überrascht worden











