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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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Firewatch von Colin Hadler

Richtig cooler Suspense-Roman

Ich mochte bereits Hadlers letztes Buch, aber dieses hier finde ich vom Suspense-Teil her nochmal stärker. Die Geschichte ist verworren, moralisch irgendwo im Graubereich angesiedelt und alle habe irgendwie was zu verbergen. Stark geplottet und einfach spannungsgeladen.

Die Geschichte schwankt zwischen Gegenwart und der Zeit kurz vor Aarons Verschwinden.

Die Perspektiven konzentrieren sich auf Aaron selbst und seinen besten Freund Robin, der versucht herauszufinden, was eigentlich passiert ist. Es gibt eigentlich die gesamte Zeit über nur einen Verdächtigen für Robin. Doch nichts ist so leicht, wie es schien-vor allem Aaron selbst nicht.

Das Setting der Feuer-Wachtürme fand ich super gewählt- mal was anderes und zugleich direkt atmosphärisch. Und auch Robins Wechselbad der Gefühle was Kian betrifft fand ich sehr authentisch und nachvollziehbar. Die gesamte Situation ist vulnerabel und dadurch mitreißend.

Und dann kommt ein Ende, das einem den Boden unter den Füßen wegreißt. Phänomenal, absolut spektakulär und grausig.

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Firewatch

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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Der letzte Sommer der Tauben von Abbas Khider

Eine neue Ordnung

Abbas Khider hat eine wundervolle Art zu erzählen. In seinen Geschichten ist Platz für Grausamkeit, Angst und Ungewissheit. Nichts wird geschönt, sondern mit offenen Augen betrachtet. Trotzdem bewahrt es sich einen gefassten, ruhigen Erzählton. Und genau das macht den Schrecken in all seiner Banalität für mich als Leser noch greifbarer.

Die Geschichte beginnt fast schon in schöner Alltäglichkeit. Ein Bild des Friedens, bis ein sich verändernder Himmel den bevorstehenden Wandel ankündigt. Mit fast schon verlässlicher Stetigkeit ziehen Gewalt, Beschränkungen und Angst in den Alltag des Protagonisten ein. Und es wird sehr eindrücklich geschildert, wie klein eine Welt mit einem Mal werden kann.

Die Auswirkungen dessen werden anhand Noahs Familie und ihren Freunden und Nachbarn sehr eindringlich geschildert. Noah fand ich für seine 14 Jahre wirklich bemerkenswert. Er scheut sich nicht Fragen zu stellen, das System anzuzweifeln und kleine Rebellionen zu begehen. Und gleichzeitig tat er mir furchtbar leid, als er alles zu verlieren droht, was sein Leben einmal ausgemacht hat.

Es ist ein Buch, das bewegt und nachdenklich stimmt. Ich war mir beim Lesen die gesamte Zeit bewusst, wie privilegiert ich lebe. Ein wichtiges Buch, das mich auch nach Ende des Lektüre noch beschäftigt hat

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Der letzte Sommer der Tauben

Rezensionen von Ameland:

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Stacheln, Schleim & spitze Zähne! Mein Bestiarium der außergewöhnlichen Tiere von Laura Tschorn

Spannend, interessant und informativ

Dieses Buch von Laura Tschorn macht nicht nur durch den ungewöhnlichen Titel auf sich aufmerksam, sondern auch durch die vielen seltsam anmutenden Tiere auf dem Cover. Ich war sehr gespannt, was mich im Inneren erwarten würde.

Die Autorin hat viel Wissenswertes über Tiere mit besonderen Fähigkeiten oder skurrilem Aussehen aus der ganzen Welt zusammengestellt.

Für mich waren da sowohl bekannte Tiere als auch welche, die ich nur dem Namen nach kannte und auch völlig unbekannte Tiere dabei. Ihre Verteidigungs- bzw. Überlebensstrategien sind so erstaunlich wie unterschiedlich. Ein Käfer, der 100 Grad heiße Pupse schießt, explodierende Ameisen oder durchsichtige Frösche sind nur ein paar Beispiele.

Erzählt wird das Ganze in einer teilweise witzigen, immer kindgerechten und gut verständlichen Art und Weise. Dabei wird sehr viel Wert daraufgelegt, aufzuzeigen warum das Tier so aussieht oder diese Fähigkeit besitzt. Die vielen farbigen Illustrationen ergänzen den Text noch zusätzlich. Gefallen hat mir, dass stark verkleinerte Kartenausschnitte aufzeigen wo die jeweilige Spezies beheimatet ist. Nach Kontinenten geordnet, wird dies auf der letzten Doppelseite nochmal geographisch dargestellt. Davor findet man noch ein mehrseitiges Glossar, in dem viele Begriffe aus den vorherigen Texten etwas ausführlicher erklärt werden.

Laura Tschorns Bestiarium der außergewöhnlichen Tiere ist nicht nur informativ, sondern auch spannend für Groß und Klein. So macht lernen richtig Spaß!

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Stacheln, Schleim & spitze Zähne! Mein Bestiarium der außergewöhnlichen Tiere

Rezensionen von praja:

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Empire of Whispers and Shadows von Ursa Jaumann

Damit kann doch jetzt nicht ernsthaft das Buch enden????

Es gibt Enden, nach denen man genervt ist, Enden, nach denen man gelangweilt ist, Enden, die befriedigend sind und bei denen man gemütlich auf Folgebände warten kann, und dann gibt es das: Enden, die einem komplett den Boden unter den Füßen wegziehen!

Erstmal kurz zum Inhalt des Buches.
Saya durchläuft im Haus des Flüsterns und der Schatten eine Ausbildung zur Assassine des Gottkaisers.

Irgendwann möchte sie frei sein und sich an denen rächen, die ihr Leben zerstört haben. Denjenigen, die ihre Eltern getötet haben, die, die sie in die Prostitution gezwungen haben und die, die ihr auch danach noch Unrecht getan haben. Ihre Liste ist lang und direkt an erster Stelle steht der Name des Jungen, der damals seinem Vater verraten hat, dass ihre Eltern noch an die alten Götter glaubten. Das war ihr Todesurteil.
Doch genau dieser Junge lässt sich, wie sie, zum Assassinen in einem anderen Haus ausbilden und für die Prüfungen bekommt sie ihn als Partner zugewiesen.

Ich bin so unfassbar begeistert gewesen vom Setting. Ich liebe ja historisch asiatische Settings! Eigentlich hätte das schon gereicht, um mich von diesem Buch zu überzeugen. Aber dann noch Enemies to Lovers, Slow Burn, verborgene Kräfte und geheime Identitäten. Hach, ich bin hin und weg.

Das Worldbuilding war gut. Da ich mich im historisch-asiatischen sehr Zuhause fühle, fiel es mir leicht, mich einzufinden und ich glaube auch jemand, der hier nicht so zuhause ist, wird ausreichend im Bilde sein.
Statt in umfangreichen Beschreibungen, der Umgebung hängen zu bleiben, wird wirklich viel Fokus auf die Beiden gelegt - auf ihr Zusammenarbeiten und auf ihre Gefühle, die sich im Laufe des Buches ändern.

Saya ist eine starke Protagonistin, die kämpfen kann und die auch durchaus bereit ist zu morden. Das Problem ist, dass sie sich oft selbst gefangen in den Erinnerungen an ihre Vergangenheit wiederfindet und ohne Teno, der sie aus ihren Schock-Starren oder aus ihren Traumata reißt, wäre sie vermutlich das ein ums andere Mal gestorben.
Sie ist keine geborene Assassine, ihr Herz ist zu weich und trotzdem kämpft sie und gibt ihr Bestes. Das macht sie manchmal anstrengend, aber gibt ihr meiner Meinung nach auch viel Tiefe. Was ihre Geschichte angeht ist das Buch definitiv kein schönes Setting. Sie hat viel durchgemacht und das wird auch gezeigt.
Teno hingegen wandelt sich vom eiskalten Killer zum „touch her and die“-Book-boyfriend. Sein Wandel war für mich am stärksten, da ich ihn Anfangs tatsächlich nicht leiden konnte und er auch aus seiner Sicht heraus eben tatsächlich der war, für den Saya ihn gehalten hat.
Seine Hintergrundgeschichte haben viel erklärt und ihn mir näher gebracht. Ich konnte ihm nicht so schnell verzeihen, wie Saya, aber das war ok, weil die Momente zwischen den beiden einfach unfassbar schön waren. Die körperliche Anziehung, die sie auf ihn ausgeübt hat, hat sich zu etwas unfassbar Echtem und Schönen entwickelt. Hab diese Momente zwischen ihren sehr geliebt.

Was den großen Plot der Handlung angeht war ich etwas zwiegespalten. Ich mochte den Gedanken der Handlung und ich glaube das Setting bietet noch Raum für gute Fortsetzungen. Es wurde ein riesen Plot aufgeworfen und wir befinden uns erst am Anfang.
Alte Götter, Auserwählte, die von den Göttern gesegnet sind und ihre Kräfte lenken können und einen Herrscher, der besessen ist von Macht.
Das Problem am Storytelling in dem Bezug war aber leider, dass man von all dem immer nur am Rande etwas mitbekommt, bis es am Ende dann eskaliert.
Man hat immer so Häppchen hingeworfen bekommen und wurde zwischendurch mit Zwischenmenschlichem und mit den Missionen abgelenkt, aber so 100% befriedigend fand ich das im Nachgang nicht.
Ich hatte am Ende das Gefühl, dass die Story wesentlich kürzer gewesen wäre, wenn einer der Key Charaktere vor Beginn der Story einfach mehr Wissen an Saya vermittelt hätte.
Und dieses Gefühl frustriert mich irgendwie. Ich weiß jetzt gar nicht, wofür das Alles gut war. Sie wurde anscheinend auf eine Aufgabe vorbereitet, die sie jetzt noch nicht angehen soll. Aber wieso? Wollte man sie in der Rolle des Assassinen des Gottkaisers, weil sie nur dort ihre Bestimmung erfüllen kann? War das nur nötig, um sie entsprechend zu trainieren? Aber wäre das nicht auch anders gegangen?
Das sind so Grundlegende Fragen, die für mich irgendwie nicht so richtig geklärt wurden.

Das Buch war unterhaltsam und toll und der Wandel der Beziehung der Beiden und das Setting haben mich absolut in ihren Bann gezogen, aber ich hab das Gefühl, dass ich erst im nächsten Band wirklich Antworten bekommen werde und das finde ich bei so Grundlegenden Sachen irgendwie schade.

Achso und noch ein kurzer Hinweis. Das Buch ist nicht Spicy. Definitiv nicht, aber es gibt auch eine explizite Szene und ist dadurch vermutlich nicht das geeignete Jugendbuch. vor allem auch nicht, weil Themen wie Misshandlung und Prostitution offen thematisiert werden und die Schäden, die man durch solche Erfahrungen davon trägt, nicht versteckt werden.

Was das Ende angeht … naja … da die Beziehung der Beiden so viel Aufmerksamkeit bekommen hat, war fast schon klar, dass das Buch mit einem Cliffhänger genau in dem Bezug enden musste x.x
Also ja, die Action davor und der Wandel der Hauptstory waren krass und so, aber der letzte Satz des Buches, die letzte Aufgabe … ich glaub, ich bin beim Lesen gestorben!

Und jetzt muss ich soooo lange auf Band 2 warten!!!

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Empire of Whispers and Shadows

Rezensionen von Vicky:

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Das Signal von Ursula Poznanski

Die Zeiten ändern sich - schneller, als man glauben sollte

Das Signal ist ein Thriller der bekannten österreichischen Autorin Ursula Poznanski. Das Cover ist mir sofort ins Auge gestochen obwohl es eigentlich recht simpel gehalten ist.

Unter 'Über dieses Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um die junge Innenarchitekton Viola Decker und ihren Mann Adam holen.

Auch wenn ich finde, dass die Angabe dort nicht ganz passend gewählt ist. Denn es hat mir falsche Erwartungen vermittelt, zwar wurden diese deutlich übertroffen, aber ich fand es eben etwas irreführend.

Die Geschichte umfasst einen Stadtplan von Wien sowie einundsiebzig Kapitel und einen Epilog. Der Schreibstil ist wunderbar und die Geschichte sehr interessant, die Seiten fliegen nur so dahin. Die Figuren sind sehr gut dargestellt und die Entwicklung im Verlauf der Geschichte ist gut nachzuverfolgen.

Abschließen möchte ich mit einem Zitat aus dem Buch: Du kannst es ruhig sagen, ohne ein bisschen Humor werden wir das nicht schaffen.

Fazit: Ursula Poznanski's neues Werk ist absolut genial. Es gibt einige überraschende Wendungen, anderes hingegen habe ich vorrausgesehen auch wenn mich das meiste davon sehr überraschend und unvorbereitet getroffen hat. Ebenso wie das vorherige Werk von ihr 'Die Burg hat mich 'Das Signal' von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt. Den Stadtplan am Anfang fand ich sehr hilfreich, so fand ich mich definitiv besser zu recht und wusste wo sich die einzelnen Figuren im Verlauf der Geschichte befanden.

Ich bin absolut begeistert, die Autorin hat mich erneut von ihrem Können überzeugt!

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Das Signal

Rezensionen von cosmea:

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Kala von Colin Walsh

Was geschah wirklich mit Kala?

Im kleinen Ort Kinlough an der irischen Westküste genießt eine Gang von sechs Jugendlichen im Jahr 2003 den Sommer ihres Lebens. Da sind die Jungen Joe, Mush und Aidan und die Mädchen Helen, Aoife und Kala. Die mutterlose charismatische Kala Lanann lebt bei ihrer Großmutter und ist der Mittelpunkt dieser Gruppe, bis sie im November desselben Jahres plötzlich spurlos verschwindet.

15 Jahre später treffen sich Joe, Mush und Helen zur Hochzeit von Helens Vater mit der Mutter von Aidan, der Selbstmord begangen hat, und den 16jährigen Zwillingen Marie und Donna. Joe ist inzwischen ein erfolgreicher Musiker, Helen arbeitet als freiberufliche Journalistin in Kanada, und Mush hilft seiner Mutter im Café. Er hat als einziger Kinlough nie verlassen. Dann werden Kalas sterbliche Überreste an einer Stelle gefunden, wo ein lokales Unternehmen Häuser bauen will. Sie starb eines gewaltsamen Todes. Nicht nur die Polizei, sondern auch die drei Freunde wollen endlich herausfinden, wer Kala ermordet hat. Helen, Joe und Mush haben sie nie vergessen und fühlen sich irgendwie schuldig an ihrem Tod. Dann sind plötzlich auch die Zwillinge verschwunden. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Kalas Tod und den aktuellen Ereignissen?
Colin Walshs Debütroman liest sich aus verschiedenen Gründen nicht leicht. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen aus der Perspektive von Joe, Helen und Mush, wobei Joe für seine Sicht die zweite Person verwendet. Immer wieder geht der Blick in die Vergangenheit und zeichnet die Entwicklung der drei Jugendlichen nach. Es passiert nicht allzu viel, und auf den ersten 300 Seiten wirkt die Darstellung oft unnötig detailliert und ist für mich keineswegs so spannend, wie manche Kritiker behaupten. Erst im letzten Drittel nimmt die Geschichte Fahrt auf bis hin zur Auflösung, die man nicht erraten kann. Dem Autor gelingt jedoch eine ungewöhnliche Mischung aus Coming-Of-Age-Story mit ersten Liebesbeziehungen und düsterem Thriller mit teilweise recht grausamen Episoden, denn in dieser scheinbar friedlichen Gegend gibt es mafiöse Strukturen, Korruption und brutale Schläger, die lange ungestraft davonkommen. Dieser komplizierte Plot, die ungeheure Personenvielfalt und der ständige Wechsel der Zeitebene erschweren die Lektüre und mindern die Spannung. Insgesamt bleibt “Kala“ hinter meinen Erwartungen zurück.

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Kala

Rezensionen von LeserinLu :

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Die Namen von Florence Knapp

Highlight

Der Roman „Die Namen“ von Florence Knapp hat mich wirklich gepackt, von Beginn an konnte ich kaum aufhören zu lesen! Ausgangspunkt ist eine scheinbar kleine Entscheidung: Cora steht auf dem Amt, um ihren neugeborenen Sohn anzumelden und muss sich für einen Namen entscheiden. Drei mögliche Namen stehen im Raum und mit jedem entfaltet sich eine andere Version des Lebens dieser Familie.

Dieses Konzept hat mir gut gefallen und mich ein wenig an einen meiner Lieblingsromane „Im Leben nebenan“ von Anne Sauer erinnert, in dem ebenfalls parallele Lebensentwürfe durchgespielt werden.

Ein großes Thema des Romans ist dabei häusliche Gewalt und der Umgang damit durch Beteiligte und Außenstehende. Dies hat wiederum Auswirkungen auf die Entwicklung von Coras Sohn und seine Schwester. Die Autorin zeigt das nicht nur an großen Entwicklungen, sondern auch an kleinen, bedeutungsvollen Details, die geschildert werden, etwa wenn Cora ganz selbstverständlich das Sakko ihres Mannes weghängt, als wäre sie eine Angestellte im eigenen Zuhause. Solche Schilderungen haben für mich die Dynamik der Beziehungen sehr greifbar gemacht. Auch sonst hat mich der Roman sprachlich überzeugt, ebenso wie die sehr flüssige Übersetzung von Lisa Kögeböhn. Immer wieder finden sich überraschende Bilder und Wendungen, die gut zur emotionalen Intensität der Geschichte passen.

Insgesamt ist „Die Namen“ ein rundum packender Roman über Familie, Gewalt, Entscheidungen und die Frage, wie sehr einzelne Momente ein Leben prägen können. Trotz der schweren Themen liest er sich sehr zugänglich und unterhaltsam.

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Die Namen

Rezensionen von Julia:

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Die Prinzen des Winters: Eisfeuer von K. T. Steen

Ein würdiger und emotionaler Reihenabschluss

Mit Prinzen des Winters findet die Reihe einen rundum gelungenen Abschluss. Nachdem ich bereits die ersten vier Bände regelrecht verschlungen habe, war ich mir sicher, dass auch dieser mich nicht enttäuschen würde – und genauso kam es. Ein letztes Mal begleiten wir Eyra sowie ihre Gefährten, Freunde und Familie auf ihrem Weg, den Süden vom Winter zu befreien.

Der Spannungsbogen zieht dabei noch einmal deutlich an und wird immer wieder von unerwarteten Wendungen durchbrochen.
Der Schreibstil ist erneut äußerst bildhaft und fesselnd, sodass man vollkommen in der Geschichte versinkt. Fast ein wenig wehmütig habe ich die letzte Seite gelesen, weil man sich inzwischen so sehr an die Welt und ihre Figuren gewöhnt hat. Vielleicht begegnen wir den liebgewonnenen Charakteren ja irgendwann in einer anderen Geschichte der Autorin wieder – wünschen würde ich es mir sehr.
Erzählt wird die Handlung erneut aus den wechselnden Perspektiven von Eyra, Fayette und Patricia. Besonders gefallen hat mir, dass die Frauen im Mittelpunkt stehen, auch wenn die Prinzen selbstverständlich eine ebenso bedeutende Rolle einnehmen. Über die fünf Bände hinweg sind mir die Charaktere immer vertrauter geworden, und auch viele Nebenfiguren habe ich ins Herz geschlossen.
Das Ende bietet einen stimmigen, runden Abschluss und wird der Reihe mehr als gerecht. Insgesamt ist dieser fünfte Band nicht nur ein spannendes Finale, sondern auch eine schöne Erinnerung daran, warum ich mich von Anfang an so gerne in dieser Welt verloren habe. Für alle, die die Reihe bis hierhin begleitet haben, ist dieser Abschluss absolut zufriedenstellend und emotional passend umgesetzt.

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Die Prinzen des Winters: Eisfeuer

Rezensionen von carola1475:

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The Tainted Cup von Robert Jackson Bennett

Fesselnder Mix aus Krimi und Phantastik

Der junge Dinios Kol ist erst seit kurzem Praktikant bei der exzentrischen wie brillanten Ermittlerin Ana Dolabra, als er einen ungewöhnlichen Todesfall untersuchen muss. Ein hoher Offizier wurde durch einen aus seinem Körper wachsenden Baum getötet.
Dinios ist ein durch Magie organisch angepasster und verbesserter Gravierer: was er am Tatort sieht, bemerkt und bei Zeugenbefragungen erfährt, wird in sein Gedächtnis graviert, so kann er seine Ermittlerin umfassend informieren, die am liebsten von zu Hause aus arbeitet.

Anas Schlussfolgerungen veranlassen die beiden jedoch, nach Talagray aufzubrechen, Hauptstadt des Nachbarkantons und nah der Seemauer gelegen.

Die Geschichte wird aus Dins Ich-Perspektive erzählt, so teile ich seine Gedanken und Überlegungen und kann mir langsam ein Bild des Imperiums von Khanum machen. Die Gesellschaft ist militärisch strukturiert aufgrund der alljährlichen Bedrohung durch Leviathane, die in der Regenzeit aus der östlichen See kommen. Schutz bieten drei hohe Ringwälle, an denen unermüdlich gearbeitet wird. Hilfreich finde ich die Karte des Imperiums vorne im Buch, auch die Militärränge werden hier übersichtlich aufgelistet.

Bennetts lebendiger Schreibstil ist angenehm zu lesen, trockener Humor lockert die bedrohliche Atmosphäre der Geschichte auf, die Figurenzeichnung ist gelungen. Es macht Spaß, Ana und Din bei ihren Ermittlungen zu begleiten, sie ergänzen einander und bilden ein ungewöhnliches Team, und ich lerne beide Charaktere immer besser kennen. Die Handlung ist komplex und überrascht mit unerwarteten Entwicklungen. The Tainted Cup ist sowohl ein durchgehend fesselnder, spannender Krimi als auch einfallsreiche, düstere Phantastik. Im Lauf der Geschichte erfahre ich mehr über das Imperium von Khanum, aber ich hätte mir einen detaillierter beschriebenen Weltenbau gewünscht. So hoffe ich auf mehr Informationen im Folgeband, der im Mai 2026 auf deutsch erscheinen wird.
Robert Jackson Bennetts Genremix aus Krimi und Fantasy hat mir mit den vielen Wendungen und dem unvorhersehbaren Ende sehr gut gefallen und ich freue mich auf 'A Drop of Corruption'. Ich vergebe 4,5 Sterne.

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The Tainted Cup

Rezensionen von carola1475:

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The Tainted Cup von Robert Jackson Bennett

Fesselnder Mix aus Krimi und Phantastik

Der junge Dinios Kol ist erst seit kurzem Praktikant bei der exzentrischen wie brillanten Ermittlerin Ana Dolabra, als er einen ungewöhnlichen Todesfall untersuchen muss. Ein hoher Offizier wurde durch einen aus seinem Körper wachsenden Baum getötet.
Dinios ist ein durch Magie organisch angepasster und verbesserter Gravierer: was er am Tatort sieht, bemerkt und bei Zeugenbefragungen erfährt, wird in sein Gedächtnis graviert, so kann er seine Ermittlerin umfassend informieren, die am liebsten von zu Hause aus arbeitet.

Anas Schlussfolgerungen veranlassen die beiden jedoch, nach Talagray aufzubrechen, Hauptstadt des Nachbarkantons und nah der Seemauer gelegen.

Die Geschichte wird aus Dins Ich-Perspektive erzählt, so teile ich seine Gedanken und Überlegungen und kann mir langsam ein Bild des Imperiums von Khanum machen. Die Gesellschaft ist militärisch strukturiert aufgrund der alljährlichen Bedrohung durch Leviathane, die in der Regenzeit aus der östlichen See kommen. Schutz bieten drei hohe Ringwälle, an denen unermüdlich gearbeitet wird. Hilfreich finde ich die Karte des Imperiums vorne im Buch, auch die Militärränge werden hier übersichtlich aufgelistet.

Bennetts lebendiger Schreibstil ist angenehm zu lesen, trockener Humor lockert die bedrohliche Atmosphäre der Geschichte auf, die Figurenzeichnung ist gelungen. Es macht Spaß, Ana und Din bei ihren Ermittlungen zu begleiten, sie ergänzen einander und bilden ein ungewöhnliches Team, und ich lerne beide Charaktere immer besser kennen. Die Handlung ist komplex und überrascht mit unerwarteten Entwicklungen. The Tainted Cup ist sowohl ein durchgehend fesselnder, spannender Krimi als auch einfallsreiche, düstere Phantastik. Im Lauf der Geschichte erfahre ich mehr über das Imperium von Khanum, aber ich hätte mir einen detaillierter beschriebenen Weltenbau gewünscht. So hoffe ich auf mehr Informationen im Folgeband, der im Mai 2026 auf deutsch erscheinen wird.
Robert Jackson Bennetts Genremix aus Krimi und Fantasy hat mir mit den vielen Wendungen und dem unvorhersehbaren Ende sehr gut gefallen und ich freue mich auf 'A Drop of Corruption'. Ich vergebe 4,5 Sterne.

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The Tainted Cup