Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Philiene :
Gute Nacht mit Astrid Lindgren von Astrid Lindgren
Einfach nur schön
Ich bin seid Kindesbeinen ein großer Fan von Astrid Lindgren und liebe ihre Bücher bis heute. Ganz klar das ichauch dieses Gute Nacht Buch haben musste.
Es ist einfach immer wieder schön in ihre Welt abzutauchen und auch wenn ihre Geschichten schon vor vielen Jahren geschrieben worden sind, lieben meine Kinder sie auch heute noch.
In diesem Buch sind vierzehn Geschichten enthalten die teilweise von ihren großen Helden, wie Pipi Langstrumpf oder Michel erzählen oder aber auch unbekannter sind. Jeder einzelne Geschichte hat eine schöne Länge um die Abends vor dem Schlafen gehen vorzulesen.
Besonders schön sind die Illustrationen die jede Seite verzieren und gut zu den Geschichten passen.
Ein wunderschönes Kinderbuch für Kinder die Astrid Lindgren neu entdecken und für ihre Eltern die dabei in Erinnerungen schwelgen können.
Rezensionen von DoraLupin:
Dragonborn (Band 1) - Das Erbe des Feuers von Struan Murray
Die ganz andere Drachengeschichte
Als Alex‘ brodelnde Gefühle plötzlich ungeahnte Fähigkeiten in ihr wecken, wird ihr Leben völlig auf den Kopf gestellt: Alex ist ein Drache. Auf der legendären Insel Skralla soll sie nun mit anderen Drachenwandlern lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren. Doch Alex muss noch viel über ihr Erbe lernen und hat große Schwierigkeiten dabei, sich zu verwandeln.
Und kaum hat sie sich auf der Akademie eingefunden, da erhebt sich eine ungeahnte dunkle Macht. Drak Midna, der größte Drache von allen, plant die Auslöschung aller Menschen …
Ihr glaubt ihr kennt schon alle möglichen Drachengeschichten? Dann habt ihr noch zu diesem Buch gegriffen! Die Geschichte kommt ganz anders daher als alles was ich sonst über Drachen gelesen habe und endet mit einem großen Knall, der manchen Lesern (mir eingeschlossen) vielleicht sogar ein bisschen das Herz schwer machen wird!
Schon wenn man das Buch öffnet erwartet einen in den Buchklappen wunderschöne, bunte Zeichnungen, die das Herz jeden Drachenliebhabers höher schlagen lassen! Und auch die Karte im Buch ist sehr liebevoll und detailreich gezeichnet worden!
Der Schreibstil ist absolut kindgerecht und dabei aber so schön lebendig und locker, dass man es nur genießen kann diese Geschichte zu verfolgen. Es gibt immer wieder Humor in den Gesprächen, aber auch tiefere Emotionen wie Wut und Liebe und Dankbarkeit und Fassungslosigkeit werden immer wieder freigesetzt! Ausserdem wird die Story von einem ganz ungewöhnlichen Geschichtenerzähler begonnen, der immer wieder im Buch zu Wort kommt und die Handlung auflockern und immer auch Spannung reinbringen!
Die Charaktere sind alle ganz wunderbar gezeichnet und auch wenn ich Alex mochte und mega sympathisch finde, sind es doch die Nebencharaktere wie der treuherzige Mog, der weise aber humorvolle Oliphos und der liebeswerte Puppin die sich besonders in mein Herz geschlichen haben!
Die Geschichte ist die ganze Zeit über spannend aber das Ende lässt einen doch atemlos und fassungslos zurück! Es gibt so viele Wendungen mit denen ich absolut nicht gerechnet habe und die mich einfach eiskalt erwischt haben! Umso gespannter bin ich deshalb aber jetzt schon auf den zweiten Teil, den ich auf gar keinen Fall verpassen möchte! Ich gebe eine sehr große Leseempfehlung ab, denn diese Geschichte hat es in sich und hebt sich von anderen Drachenabenteuern deutlich ab. Sowohl für Kinder als auch begeisterte Erwachsene absolut zu empfehlen!
Rezensionen von Pearl:
Halber Stein von Iris Wolff
Langatmig
Dieser etwas melancholische Roman Halber Stein, führt und nach Hermannstadt dem Dorf, wo Sines Großmutter gelebt hat. Jetzt da sie verstorben ist kehrt sie mit ihrem Vater in das Dorf zurück um die Beerdigung und den Nachlass der Großmutter Agneta zu regeln. Zwanzig Jahre ist Sine nicht mehr in der Heimat der Großmutter gewesen, da sie mit ihren Eltern nach Deutschland ausgewandert ist.
Doch sie hat viel schöne Sommerferien bei der Großmutter verbracht und erinnert sich jetzt wieder an die schönen Sommer. Die Landschaft und die Menschen werden hier sehr schön und bildlich beschrieben, aber auch das nicht leichte Leben der Großmutter.
Fazit:
Ein Roman der sehr einfühlsam und ruhig geschrieben ist, daher enthält er auch sehr wenig Spannung und lässt die Handlung auch etwas blass und langatmig erscheinen. Wer samste und tiefgründige Roman mag, für den ist die Geschichte genau richtig. Mich konnte der Roman leider nicht überzeugen.
Rezensionen von DoraLupin:
Shadowrunner 1. Aufbruch ins Reich der Schatten von Melissa C. Hill
Gelungener Aufbruch in die Welt der Schattenmagie
Quinn darf niemals am Tag das Haus verlassen, denn die Sonne könnte tödlich für sie sein. Als ihre Ratte ausbüxt, folgt sie ihr jedoch nach draußen – und fällt durch einen Schatten. Quinn landet in Noctura, einer magischen Welt, in der es nie richtig hell wird. Ihr wird klar: Sie hat gar keine Sonnenkrankheit, sondern mächtige Schattenkräfte schlummern in ihr.
An der Akademie für Shadowrunner soll sie lernen, diese zu beherrschen, doch nicht alle freuen sich über ihre Ankunft. Und in Noctura lauern noch viel mehr dunkle Gefahren auf Quinn…
Schon allein das bezaubernde Cover verleitet sich dazu das Buch näher anzusehen und in die Hand zu nehmen! Es passt auch ganz wunderbar zu dieser Geschichte voller Schattenmagie, in der es Dunkelheit, aber auch immer wieder die Hoffnung auf Dämmerung und Licht gibt. In die Geschichte habe ich sehr leicht reingefunden, der Schreibstil ist schön locker und leicht zu lesen und eignet sich daher ideal für alle Leser ab ungefähr 10 Jahren. Aber auch Erwachsene, die gerne mal magische Jugendbücher lesen sind hier richtig und können Spaß haben!
Quinn ist eine tolle Protagonistin, man lernt sie noch bei ihren Eltern zuhause kennen und sie hat kein leichtes Leben dort, da sie eine seltsame Krankheit hat, und sie deshalb niemals ins Licht gehen darf. Diese Einsamkeit von Quinn wird sehr greifbar und schön beschrieben wie sie sich einfach nach einem normalen Leben mit Freunden sehnt. Aber auch die anderen Charaktere werden wirklich sehr authentisch und gut beschrieben und vorallem Robin und der Koch der Akademie hatten es mir sofort angetan! Die verschiedenen Fächer und die Schattenmagie werden gut geschrieben und das Buch wird niemals langweilig, auch wenn die Mitte etwas mehr Spannung vertragen hätte, aber dies ist natürlich auch immer Geschmackssache. Dafür ist das Ende des Buches dann sehr spannend, abwechslungsreich und voller überraschender Wendungen, sodass man sich jetzt schon auf den zweiten Teil freut, auch da ein paar Fragen offen bleiben.
Ein sehr gelungener Auftakt einer neuen Kinder- und Jugendbuchreihe rund um eine geheimnisvolle Akademie, Schattenmagie, Freundschaft und Abenteuer. Ich kann die Geschichte auf jeden Fall weiterempfehlen und vergebe gute 4 von 5 Sterne dafür.
Rezensionen von LeserinLu :
Am Ende des Tages von Ole von Beust
Polit-Sprech erklärt
Als Hamburgerin musste ich natürlich „Am Ende des Tages“ von Ole von Beust lesen. Der frühere Erste Bürgermeister informiert darüber, was gängige Phrasen aus dem Polit-Sprech eigentlich meinen.
Im Zentrum steht die Beobachtung, dass politische Sprache volksnah erscheinen und eine bestimmte Wirkung erzielen will.
Gerade dieses oft etwas angestrengte Bemühen führt nicht selten zu schiefen Bildern, überstrapazierten Metaphern und ritualisierten Floskeln. Von Beust erklärt dazu, was hinter Formulierungen wie „Doppelwumms“ steckt. Das macht er in einem unterhaltsamen Ton. Es handelt sich also nicht um eine sprachwissenschaftliche Analyse, sondern um eine alltagssprachliche Erklärung, die kurzweilig ist, aus der man aber trotzdem etwas mitnehmen kann.
Ein großer theoretischer Wurf ist „Am Ende des Tages“ also nicht. Wer eine sprachwissenschaftliche oder politikwissenschaftliche Analyse erwartet, wird hier eher eine anekdotische Annäherung an die Sprache in aktuellen Debatten finden. Das Buch bleibt damit aber zugänglich und kompakt, was man ihm je nach Erwartungshaltung auch als Stärke auslegen kann. Positiv hervorzuheben ist für mich, dass der Autor als Konservativer auf populistische Zuspitzungen verzichtet. Gerade im Zusammenhang mit Geflüchteten kritisiert er eher die problematische Wortwahl in politischen Debatten, statt selbst in vereinfachende oder abwertende Muster zu verfallen. Das empfand ich als angenehm differenziert.
Rezensionen von Lilli33:
Happy Head von Josh Silver
Psychothriller für Jugendliche (und Erwachsene)
Psychothriller für Jugendliche (und Erwachsene)
Das Buch ist wohl eher für Jugendliche ab ca. 14 Jahre gedacht, konnte mich als Erwachsene aber auch gut fesseln. Der Schreibstil ist relativ einfach, wirkt durch die Chatnachrichten und einige Ausdrücke aus der Jugendsprache aber sehr lebendig und authentisch.
Der siebzehnjährige Sebastian wurde ausgewählt, um an einem Programm für mentale Gesundheit von Jugendlichen teilzunehmen - HappyHead. Zusammen mit 99 anderen Teenagern wird er zwei Wochen irgendwo in Schottland verbringen, um den Startstein für sein weiteres - glückliches - Leben zu legen. Täglich warten neue Challenges auf die Teilnehmer. Schon bald ergeben sich Zweifel am Sinn der Maßnahmen, und noch schlimmer: Die Jugendlichen scheinen sogar in Gefahr zu sein.
Seb ist ein angenehmer Charakter, den ich gerne begleitet habe. Seine Charakterentwicklung hat mir gut gefallen. Noch besser fand ich allerdings den rebellisch erscheinenden Finneas, der sich von Anfang an nicht aufzwingen lässt. Beide zusammen sind ein tolles Protagonistenpaar. Ich habe beide ganz schnell in mein Herz geschlossen und mit ihnen gebangt, dass sie aus dieser Sache heil wieder raus kommen.
Die Story ist unglaublich spannend und rätselhaft. Was steckt wirklich hinter diesem Programm und dieser Einrichtung? Welche Rolle spielen die Betreuer? Und warum werden die Teenager bis aufs Blut getriezt? Seite für Seite deckt diese rasant erzählte Geschichte Unglaubliches auf, das einem schier das Blut in den Adern gefrieren lässt. Ein echter Pageturner, den ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Auf die Fortsetzung freue ich mich jetzt schon.
Die Dilogie:
1. Happy Head
2. Dead Happy (ET Herbst 2026)
Rezensionen von jori1020:
Der letzte Sommer der Tauben von Abbas Khider
Das beste Buch des Jänners
Abbas Khiders neuer Roman 'Der letzte Sommer der Tauben' ist trotz seiner überschaubaren 216 Seiten eine echte Wucht. Im Mittelpunkt steht der 14-jährige Noah und seine Familie, die miterleben, wie sich ihre Heimat innerhalb eines Sommers zunehmend in ein Kalifat verwandelt und welche Repressionen und Einschränkungen das für die einfache Bevölkerung mit sich bringt.
In einer nüchternen und gerade dadurch umso eindringlicheren Sprache erzählt Khider, wie es ist, plötzlich nicht mehr frei seine Meinung äußern zu dürfen, gewohnten Hobbys wie dem Taubenzüchten nicht mehr nachgehen zu können und ständig auf der Hut zu sein vor der Religionspolizei. Die kurzen Kapitel wirken wie unheilvolle Vorboten, fast wie Donnerschläge, die eine nahende Katastrophe ankündigen, die sich mit bedrückender Konsequenz entfaltet.
Trotz der Schwere des Themas gelingt es Khider immer wieder, durch feine humoristische Momente eine gewisse Leichtigkeit in die Erzählung zu bringen, ohne die Ernsthaftigkeit der Geschichte zu unterlaufen. Gerade dieser Kontrast macht den Roman besonders wirkungsvoll.
Eine wichtige und aufrüttelnde Lektüre, die berührt, emotionalisiert und einen nachdenklich zurücklässt. Für mich eine ganz große Empfehlung.
Rezensionen von Ruth:
Wieso? Weshalb? Warum? Band 60 - Alles über Wasser von Andrea Erne
Uneingeschränkt zu empfehlen!
Auch der neueste und 60. Band der bewährten „Wieso Weshalb Warum“ - Reihe für die Altersstufe der 4- bis 7Jährigen kann wieder voll überzeugen. Dieser Band widmet sich dem komplexen Thema Wasser. Dabei geht es um die besonderen Eigenschaften dieses Elementes und seine Bedeutung für Mensch, Tier und Pflanze.
Es fragt genauer nach, wozu wir das Wasser brauchen, nicht nur der Einzelne, sondern auch die Wirtschaft usw. Anschaulich wird gezeigt, wie das Trinkwasser in die Haushalte kommt und wohin unser Abwasser fließt.
Je eine Doppelseite wird dem Lebensbereich Fluss und dem des Meeres gewidmet. Der Klimawandel muss hier selbstverständlich auch angesprochen werden. Zeigt er sich doch zu oft in zu viel oder zu wenig Wasser. Überschwemmungen und Dürren sind sichtbare Zeichen dafür. Dass auch Kinder etwas für Klima tun können bleibt nicht unerwähnt. Das ist wichtig, nimmt es ihnen doch das Gefühl von Ohnmacht und fördert stattdessen ein nachhaltiges Verantwortungsgefühl..
Die Texte sind leicht verständlich, ohne oberflächlich zu sein. Die bewährten Klappen vermitteln auf spielerische Art zusätzliches Wissen und erleichtern das Verständnis für Zusammenhänge. Genau wie die detaillierten Bilder, die den Text illustrieren und ergänzen.
So ist auch dieser Band wieder uneingeschränkt zu empfehlen und sollte in keinem Kinderzimmer fehlen. Auch Kindergärten und Schulen profitieren, wenn „ Alles über Wasser“ in die Bibliothek übernommen wird.
Rezensionen von Buster:
Tödliches Angebot von Marisa Kashino
Unglaublich
Es geht um eine Frau die sich entschlossen hat ein bestimmtes Haus mit ihrem Mann zu kaufen, schwanger zu werden und in diesem Haus zu leben und das Kind groß zu ziehen.
Soweit, so harmlos. Denkt man... Ich bin aus dem Staunen nicht mehr heraus gekommen als ich laß zu was diese Frau im Stande war zu tun um dieses Haus zu bekommen.
Die Spannung stieg stetig an und ich war doch sehr gespannt ob sie es schafft oder nicht.
Die Autorin hat die Geschichte gut erzählt und es war richtig spannend wie sich die Geschichte immer mehr zuspitzte, wie sie sich immer mehr in Lügen verstrickte und alles immer abenteuerlicher wurde. Es war aber, für mich, nie übertrieben oder unglaubwürdig. Manchmal ging es mir ein wenig zu sehr ins Detail und ich empfand mich dadurch im Lesefluss gebremst und ein wenig der Spannung beraubt. Aber alles in allem war es eine gute Geschichte und ich kann dieses Buch gerne empfehlen.
Rezensionen von yellowdog:
Gelb, auch ein schöner Gedanke von Nefeli Kavouras
Ruth und Lea
Einen Auszug aus diesem Buch hat Nefeli Kavouras schon beim Bachmannpreis-Wettbewerb gelesen. Jetzt ist der Text ein wenig erweitert, doch inhaltlich und vom Stil ist er gleich geblieben.
Es geht um eine Mutter-Tochterbeziehung und vom Sterben des Vaters.
Ruth pflegt ihren todkranken Mann Georg, die jugendliche Tochter Lea muss mit der Situation zu Recht kommen, aber der lange Sterbeprozess beeinflusst das normale Leben.
Doch Mitte des Buches gibt es einen erstaunlichen Wandel.
Die Erzählperspektiven wechseln zwischen Ruth und Lea ab. Das funktioniert gut. Nur auf einer Seite komt auch Georg zu Wort.
Die Autorin hat einen Ton gefunden und ein lesenswertes Buch geschaffen.











