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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Manfred Fischer, Journalist u. Historiker:

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Geogeschichte von Christian Grataloup

Perspektivenwechsel - Geografischer Raum ins Zentrum gerückt

Wenn ein Geograf ein Geschichtsbuch schreibt, kann Spannendes herauskommen – wie beim Buch „Geogeschichte“ von Christian Grataloup. Es ist spannend, mit ihm die Perspektive zu wechseln. Er hebt die Rolle von Territorien, Ressourcen, Verkehrswegen und Klimazonen beim Erfolg oder Misserfolg menschlicher Unternehmungen und historischer Prozesse hervor.

Der geografische Raum rückt gleichsam von der Hinterbühne ins Zentrum und wird zum historischen Akteur. Er legt dar, welchen Einfluss die Geografie auf die Entwicklung von Kulturen hatte.
Damit begibt er sich auf den Weg der französischen Annales-Schule, einer Gruppe französischer Historiker des 20. Jdhdts, wie Fernand Braudel, Lucien Febvre und Marc Bloch, die in der Geschichtswissenschaft für die Hinwendung zu Wirtschaft und Gesellschaft, die Erschließung quantifizierbaren Materials und die Orientierung an langfristigen Entwicklungen stehen.
Ein Atlas-Abschnitt in der Buchmitte mit aufschlussreichen Karten setzt den Text visuell in Landkarten um. Die Karte auf S. 29 etwa veranschaulicht, wie vernetzt die Welt bereits im Jahr 200 unserer Zeitrechnung gewesen ist. Die Globalisierung ist also keine Erscheinung unserer Zeit, sondern war schon immer vorhanden.
Dieser Kartenabschnitt macht Lust auf ein anderes Buch Grataloups, „Die Geschichte der Welt. Ein Atlas“, das im Beck Verlag bereits in mehreren Auflagen erschienen ist. Auf 515 Karten wird darin die Geschichte der Menschheit visualisiert und von ihrer eurozentrischen Perspektive befreit.

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Geogeschichte

Rezensionen von Bücherfreundin:

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Jenseits der Wintersonne von Veronica Skotnes

Beeindruckend und faszinierend

In ihrem Buch "Jenseits der Wintersonne", das im Delius Klasing Verlag erschienen ist, erzählt die Autorin Veronica Skotnes von ihrer ein Jahr dauernden Reise entlang der äußersten Inseln der Finnmarkküste.

Veronica wohnt seit drei Jahren auf einem Segelboot. Das Boot hat zwei Masten und vier große Segel, es wurde 1982 gebaut und ist 16 Jahre älter als sie.

Drei Jahre lang segelte sie damit ganz allein in den Gewässern vor der Finnmark. Nun ist es Herbst, und sie wird sich aufmachen zu den Gegenden an der äußersten Küste am Nordpolarmeer.
Es wird ein Reiseabenteuer, das sie an ihre Grenzen bringen wird, immer wieder gerät sie wetterbedingt beim Segeln in gefährliche und bedrohliche Situationen. An Land hat sie viele interessante Begegnungen, sie lernt die gastfreundlichen Bewohner der Inseln kennen, die ihr von ihrer Insel und deren Geschichte erzählen, von Sagen und Mythen. Manchmal bleibt sie länger an einem Ort und lernt die Bewohner dabei noch besser kennen. Die Fischer erzählen von ihren Problemen, es geht neben der schlechten Infrastruktur auch um die fehlende Trinkwasserversorgung, die Vermüllung des Meeres durch Plastik und den zunehmenden Angeltourismus.

Die Autorin beschreibt nicht nur eindrucksvoll die Schönheit der Natur, sie lässt den Leser auch tief in ihre Gefühls- und Gedankenwelt blicken. Sie erzählt von ihrer Hoffnung, dem Familienfluch zu entrinnen, indem sie Abstand sucht von ihrer Familie, die auf den Lofoten lebt. Die selbstgewählte Einsamkeit auf See gibt ihr eine gewisse Sicherheit, sie gelangt aber auch zu der Erkenntnis, dass im Segeln auf dem offenen Meer nicht die von ihr ersehnte Freiheit liegt, da der Wind und das Wetter bestimmen, wann es wohin geht.

Ich habe das Buch, das eine Mischung aus Reisebericht und ganz persönlicher Reflexion ist, sehr gern gelesen. Es war spannend und hochinteressant, Veronica auf ihrer Reise zu begleiten. Ich habe mit ihr gebangt und gezittert, wenn sie mit ihrem Boot in gefährliche Situationen geriet, und ich habe mich mit ihr gefreut, wenn ihr die Inselbewohner freundlich und offen begegneten.
Besonders hervorheben möchte ich die wunderschöne und hochwertige Gestaltung des Buches. Das Covermotiv findet sich auch auf dem Einband wieder, im Innern finden wir 18 kunstvolle Illustrationen, die die Geschichten ergänzen.

Absolute Leseempfehlung für dieses beeindruckende Buch, das so viel mehr ist als nur ein Reisebericht!

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Jenseits der Wintersonne

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Trag das Feuer weiter von Leïla Slimani

Zuerst die anderen beiden Bände lesen

Von Leila Slimani habe ich schon mehrere Bücher mit Begeisterung gelesen, etwa "Dann schlaf auch du" oder "Sex und Lügen" und ich schätze die Autorin für ihre Erzählkunst und ihr Vermitteln zwischen den Kulturen sehr.

So habe ich mich auch sehr auf "Trag das Feuer weiter" gefreut.

Dieses Buch hat mich aber nicht so packen können wie ihre anderen Werke, für mich sind die Figuren zu blass geblieben und es hat lange gedauert, bis sich eine für mich interessante Handlung entwickeln konnte.

Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich in diesem Fall leider die beiden Vorgängerwerke "Das Land der anderen" und "Schaut, wie wir tanzen" noch nicht gelesen habe, da ich dachte, dieses Buch wäre auch als eigenständiges Werk lesbar.

Das ist es wohl grundsätzlich auch so. Wenn ich mir aber die begeisterten Bewertungen derer ansehe, die alle drei Bücher gelesen habe, dann schließe ich daraus, dass die Lektüre dieses Buches sehr davon profitiert, die Vorgängerbände zu kennen. Vermutlich wirken die Figuren dann ganz anders lebendig, weil das Gelesene sofort an viel Vorwissen in Bezug auf diese vielschichtige Familiengeschichte anschließen kann.

Meine Empfehlung ist also: lest zuerst die anderen beiden Werke der Trilogie, bevor ihr euch mit diesem hier beschäftigt.

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Trag das Feuer weiter

Rezensionen von yellowdog:

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Wer bist du? von Kat Menschik; Monika Helfer

Eine Begegnung und eine Wiederbegegnung

Monika Helfers Bücher sind meistens ziemlich kurz. In diesem Fall würde ich eher von Erzählung sprechen. Eine Erzählung, die von Kat Menschiks hellen, farbigen Illustrationen ergänzt ist. Eine gelungene Kollaboration, schon die zweite zwischen der Autorin und der Künstlerin.
Monika Helfer hat oft autobiografisch über ihre Familie geschrieben (Die Bagage, Vati, Löwenherz).

In dieser Erzählung gibt sie aber vorgeblich das wieder, was ihr eine Frau erzählt hat. Es ist die Geschichte einer Begegnung und einer Wiederbegegnung viele Jahre später. Es ist eine rätselhafte Geschichte, die offensichtliche Lücken hat, da die Erzählerin nicht ganz glaubhaft ist.
Monika Helfer hat das geschickt gemacht. So denkt man noch lange an diese Geschichte.

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Wer bist du?

Rezensionen von clematis:

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Tödliches Wien von Katja Wilhelm

Soko "Reha"

Eine Leiche an der Müllinsel, eine tote Medizinerin im Nobelviertel – zwei höchst ungewöhnliche Ermittlergruppen müssen sich erst wechselweise, dann gemeinsam um eine Reihe von mysteriösen Todesfällen kümmern, die Wien erschüttern. Turbulente Tage führen quer durch die Stadt und bis ins Südburgenland.

Die Soko „Reha“ besteht aus drei Personen, die man aus unterschiedlichen Gründen am liebsten schon ausrangiert hätte aus dem Polizeidienst: Major Cornelius Metz ist der Leiter, Gruppeninspektorin Hilde Attensam eine nicht nur physisch eindrucksvolle Persönlichkeit und Kevin Wiesinger als Dritter im Bunde findet als gewitzter Hacker im Handumdrehen allerlei Details heraus, welche für die Aufklärung eines Falles ausschlaggebend sein können. Das zweite Team wird repräsentiert durch die jüngste Chefinspektorin Wiens, Nezren Güren, eine strebsame Frau mit türkischen Wurzeln, welche in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft lebt und ihren Kollegen Luka Jović, ein Serbe, der so gut wie keines der vermeintlichen „Jugo-Klischees“ erfüllt. Auf originelle Art und Weise wird ermittelt, befragt und in Archiven gesucht, ein Tierheim weckt Aufmerksamkeit und plötzlich steht sogar Hilde im Lichte eines Verdachtes. Sumpfgruben und Zeitungsredakteure werden zum Thema, aus zwei Leichen werden bald mehr. Bisweilen chaotisch und mannigfaltig wie die Polizistentruppe selbst geht es quer durch die Kapitel, rasch wechselnde Szenen und Blickwinkel sorgen für Abwechslung, aber auch für Irritation. Besonders die grammatikalisch fragwürdigen Gendersternchen (Polizist*innen, Kolleg*innen, Exoten aus aller Herr*innen Länder, …) unterbrechen leider immer wieder den Lesefluss und stören einfach den Inhalt eines Kriminalromans. Am Ende gibt es Lösungen, aber ganz fertig ist die Sache dennoch nicht – ob Folge 2 mit Metz & Co. Licht ins Dunkel bringen wird?
Ein Reihenauftakt mit sehr speziellen Figuren, Wien als Kulisse darf beim nächsten Mal gerne etwas prominenter auftreten. 3 Sterne.

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Tödliches Wien

Rezensionen von peedee:

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Sehnsuchtstage in Thunder Point von Robyn Carr

Viel los

Thunder Point, Band 4: Laine Carrington wurde im Undercover-Einsatz als FBI-Agentin angeschossen. Nun muss sie sich erholen und kommt nach Thunder Point, unweit des Ortes, wo sie angeschossen wurde. Sie braucht einen Abschluss, aber auch eine neue Perspektive. All das hofft sie in Thunder Point zu finden.

Und Freundschaft. Und vielleicht auch Liebe?

Erster Eindruck: Ein stimmungsvolles Cover – gefällt mir.

Dies ist Band 4 der Reihe, kann jedoch ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden.

Es dauert nicht lange und Laine fühlt sich schon in Thunder Point heimisch, was ihr bisher fremd war, da sie aufgrund ihrer Einsätze nirgendwo lange blieb. Nicht zuletzt fühlt sie sich auch dadurch angekommen, da sie Freundschaften geschlossen hat. Und als sie Eric Gentry kennenlernt, scheint es irgendwie gleich zu passen. Obwohl eigentlich überhaupt nichts passt, da sie beide nichts gemeinsam haben. Und doch ist etwas da… Eric ist von Laine und seinen Gefühlen für sie überwältigt. Er hat als junger Erwachsener einige schlechte Entscheidungen getroffen und dafür geradestehen müssen. Soll ihm nun tatsächlich Liebe gegönnt sein?
Laine hat so ihre Probleme mit ihrem Vater, da er sie und ihre beruflichen Entscheidungen nicht akzeptiert. Ihr Zwillingsbruder, der wie ihre Eltern Medizin studiert hat, liegt mehr auf seiner Linie. Beim letzten Treffen ist die Situation zwischen Laine und ihrem Dad eskaliert. Als er plötzlich vor ihrer Tür steht, versteht sie die Welt nicht mehr.
Eric bekommt Besuch: Al Michael, einer seiner früheren Mitarbeiter, steht vor der Tür und ist bereit für Arbeit. Er führt ein Vagabundenleben und ist immer nur ein paar Monate am gleichen Ort. Auch er hat einst falsche Entscheidungen getroffen…

Dieses Mal sind einige schwere, dunkle Themen dabei, darunter Multiple Sklerose, Demenz, aber auch Kindsverlust, Legasthenie oder Pflegefamilien. Glücklicherweise gibt es jedoch auch Helles wie Freundschaft und Liebe. Es war sehr eindrücklich, wie sich Laine mit ihrem Vater auseinandersetzte. Oder wie sie und ihre Schwägerin Genevieve endlich eine gute Beziehung zueinander aufbauten. Das Buch hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen und war bald beendet. Von mir gibt es 4 Sterne und ich bin auf die Fortsetzung gespannt.

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Sehnsuchtstage in Thunder Point

Rezensionen von Hennie :

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Halber Stein von Iris Wolff

Wo ist Heimat?

Friedesine, genannt Sine, kehrt nach 20 Jahren an den Ort ihrer Kindheit zurück. Der Anlass ist der Tod ihrer Großmutter Agneta. Gemeinsam mit ihrem Vater Johann (der ältere Sohn Agnetas) fährt sie zum Begräbnis nach Siebenbürgen ins kleine Michelsberg unweit von Hermannstadt.
Aus der Ich-Perspektive der jungen Frau erfährt man die Gedanken über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines Landstrichs mit einer deutschen Minderheit, deren reiche Traditionen zu verschwinden drohen und ihre spannende Historie mehr und mehr in Vergessenheit gerät.

Ich bin dieser Geschichte gern gefolgt. Ausdrucksstark und in lebhaften Farben und schönen Bildern schildert die Autorin in dem Roman ein Sommerende in den Südkarpaten.
Poetisch erfolgen die vielfältigen Beschreibungen der Landschaft. Auf die Protagonistin Sine prasseln eine riesige Menge an Erinnerungen ein, die sie immer wieder mit der verstorbenen Großmutter verbinden. Sie war eine starke Persönlichkeit, die sich in ihrem wechselvollen Leben immer wieder zu behaupten wusste. Ihr Sohn Johann vermisst sie sehr und er versucht in ihrem Haus mit der geheimnisvollen Architektur die Endlichkeit der Erinnerungen und den Schmerz über den Verlust der Mutter in einem Bild zu verarbeiten, das er von ihr malt.
Sehr aufschlussreich fand ich eine Sache, die fast am Ende des Buches erzählt wird. Jinni, eine Freundin von Agneta vergleicht sie mit der Epischen Seite. Das ist die Kehrseite einer Stickseite. Beim Sticken im Sächsischen (Siebenbürgen!) besteht die Herausforderung, dass sich die Vorderseite nicht von der Rückseite unterscheidet. Jinni vergleicht Agneta als Mensch mit der epischen Seite, weil sie strikte Prinzipien hat.

Mir gefällt die erzählerische Kraft von Iris Wolff. Sie zeichnet mit winzigen Details Situationen, Begebenheiten, eine Realität, die ich nachvollziehen kann. Den halben Stein verstehe ich als Sinnbild für die Vergänglichkeit. Er bleibt, während sich vieles andere wandelt oder verschwindet.
Den Roman empfinde ich als warm, behutsam und liebevoll erzählt. Allerdings, wer Spannung erwartet, ist hier falsch. Es wird sehr ausführlich berichtet.

Bei mir bleibt die Frage: Wo ist Heimat?

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Halber Stein

Rezensionen von tonton:

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National Geographic Kids Weltatlas - Fremde Kulturen, großartige Naturwunder und wilde Tiere entdecken: Kinderatlas für Kids ab 8 Jahren von

Übersichtlicher Atlas mit vielen interessanten Informationen

Das "National Geographic Kids Weltaltlas" ist ein wunderschön illustriertes Sachbuch für Kinder.
Die Inhalte sind wirklich großartig und ich hätte mir einfach mehr Seiten gewünscht.
Das Buch beginnt mit allen Grundlagen zum Lesen und Verstehen eines Atlas sowie mit Informationen über die Erde: Zeitzonen, innere Strukturen und tektonische Aktivitäten.

Am besten gefällt mir der nächste Teil: Etwa 20 Weltkarten, die verschiedene Themen wie Vegetation, Entwaldung, Bevölkerungsdichte, Migration, Sprachen, Wasserverfügbarkeit und vieles mehr veranschaulichen. Meine Lieblingskarte ist die Karte, die den Internetzugang weltweit zeigt.
Es gibt natürlich Inhalte zu bestimmten Regionen, aber im Gegensatz zu den meisten gängigen Atlanten werden die Länder nicht einzeln vorgestellt, abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen: Kanada und die USA. Russland erhält sogar zwei Abschnitte: einen für den europäischen und einen für den asiatischen Teil. Alle anderen Länder werden in größeren Regionen vorgestellt: Mexiko und Mittelamerika, Westeuropa, Osteuropa, der Balkan, usw.
Die Texte sind kurz und prägnant, aber bieten nur einen sehr groben Überblick jeder Region.
Ich finde, das Buch eignet sich sehr gut als erster Atlas für Kinder, die neugierig auf die Welt sind, aber es wird sicherlich mehr Fragen aufwerfen als beantworten.

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National Geographic Kids Weltatlas - Fremde Kulturen, großartige Naturwunder und wilde Tiere entdecken: Kinderatlas für Kids ab 8 Jahren

Rezensionen von Reiseweise:

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Der letzte Sommer der Tauben von Abbas Khider

Freiheitstauben

Noah ist vierzehn, lebt im Irak und sein größtes Hobby ist das Züchten von Tauben - sein Onkel ist Vorsitzender des Taubenzüchtervereins und Noah verbringt viel Zeit auf dem Dach seines Hauses und kümmert sich um die Tauben. Doch dann übernimmt der IS die Herrschaft in der Stadt - das Kalifat hat jetzt die Macht und für Noah stellt sich die Frage, ob das Taubenzüchten nun überhaupt noch erlaubt ist.

Außerdem beobachtet er, wie sich die verschiedenen Menschen unterschiedlich mit den Mudschaheddin arrangieren oder leisen Widerstand leisten.

Abbas Khider erzählt in kurzen - manchmal sogar sehr kurzen - Kapiteln davon, wie es ist, wenn sich eine totalitäre Herrschaft über eine Gemeinschaft legt. Manche arrangieren sich, andere kollaborieren, manche leisten leisen oder lauten Widerstand, Grausamkeiten wie Hinrichtungen werden zu etwas Alltäglichem, manchmal finden sich aber auch unerwartete Verbündete und aus Freunden können Feinde werden. Sehr berührend und hochaktuell!

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Der letzte Sommer der Tauben

Rezensionen von Normanfips:

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Eilig, so unglaublich eilig! von Christian Merveille

Richtig gut gelungen

Christian Merveille und Lorenzo Sangiò haben ein wirklich zauberhaftes Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren erschaffen. Das Cover ist schon so schön mit den tollen Grüntönen und dem dahineilenden Häschen. Die Bilder gehen immer über eine Doppelseite und es gibt hier viel zu entdecken. Es wird in warmen Farben eine Dorf- und Landidylle vermittelt.

Es tummeln sich Maulwürfe, Füchse, Dachse, Enten und noch weitere Tiere auf den Straßen und Feldern. Am schönsten finde ich die stimmungsvollen Bilder in der Nacht. Der Textanteil ist kurz gehalten und altersgerecht formuliert. Er fügt sich perfekt in die Zeichnungen ein. Die ständige Wiederholung von dem Satz „Eilig, so unglaublich eilig“ werden die Kids lieben und sicher dann auch mitsprechen. Die Botschaft ist natürlich auch erwähnenswert. Wer so eilig wie das Häschen unterwegs ist, der verpasst so einiges im Leben. Zum Glück gibt es gute Freunde, die ihm von all dem Schönen berichten. Vielleicht kann das Häschen ab jetzt etwas langsamer unterwegs sein…

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Eilig, so unglaublich eilig!