Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Reiseweise:
Der letzte Sommer der Tauben von Abbas Khider
Freiheitstauben
Noah ist vierzehn, lebt im Irak und sein größtes Hobby ist das Züchten von Tauben - sein Onkel ist Vorsitzender des Taubenzüchtervereins und Noah verbringt viel Zeit auf dem Dach seines Hauses und kümmert sich um die Tauben. Doch dann übernimmt der IS die Herrschaft in der Stadt - das Kalifat hat jetzt die Macht und für Noah stellt sich die Frage, ob das Taubenzüchten nun überhaupt noch erlaubt ist.
Außerdem beobachtet er, wie sich die verschiedenen Menschen unterschiedlich mit den Mudschaheddin arrangieren oder leisen Widerstand leisten.
Abbas Khider erzählt in kurzen - manchmal sogar sehr kurzen - Kapiteln davon, wie es ist, wenn sich eine totalitäre Herrschaft über eine Gemeinschaft legt. Manche arrangieren sich, andere kollaborieren, manche leisten leisen oder lauten Widerstand, Grausamkeiten wie Hinrichtungen werden zu etwas Alltäglichem, manchmal finden sich aber auch unerwartete Verbündete und aus Freunden können Feinde werden. Sehr berührend und hochaktuell!
Rezensionen von Normanfips:
Eilig, so unglaublich eilig! von Christian Merveille
Richtig gut gelungen
Christian Merveille und Lorenzo Sangiò haben ein wirklich zauberhaftes Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren erschaffen. Das Cover ist schon so schön mit den tollen Grüntönen und dem dahineilenden Häschen. Die Bilder gehen immer über eine Doppelseite und es gibt hier viel zu entdecken. Es wird in warmen Farben eine Dorf- und Landidylle vermittelt.
Es tummeln sich Maulwürfe, Füchse, Dachse, Enten und noch weitere Tiere auf den Straßen und Feldern. Am schönsten finde ich die stimmungsvollen Bilder in der Nacht. Der Textanteil ist kurz gehalten und altersgerecht formuliert. Er fügt sich perfekt in die Zeichnungen ein. Die ständige Wiederholung von dem Satz „Eilig, so unglaublich eilig“ werden die Kids lieben und sicher dann auch mitsprechen. Die Botschaft ist natürlich auch erwähnenswert. Wer so eilig wie das Häschen unterwegs ist, der verpasst so einiges im Leben. Zum Glück gibt es gute Freunde, die ihm von all dem Schönen berichten. Vielleicht kann das Häschen ab jetzt etwas langsamer unterwegs sein…
Rezensionen von Carolin:
Der kleine rote Panda und die Achtsamkeit von Aljoscha Long; Ronald Schweppe
tolles Buch über Achtsamkeit für Klein und Groß
Achtsamkeit wird in unserer Gesellschaft immer relevanter, um sich selbst in all dem Trubel nicht zu verlieren. An genau dieser Stelle knüpft das Buch um den kleinen roten Panda Ming an. Am besten gefällt mir der Satz "Wenn wir ganz still werden, finden wir die Welt der Klänge." Genau dieses Gefühl möchte ich beim Vorlesen vermitteln.
Fragen, welche an den Lesenden gerichtet sind, bieten tolle Sprachanlässe und können prima in das Vorlesen eingebunden werden.
Bunte Farben, die trotzdem gedeckt und nicht "knallig" erscheinen, vermitteln eine ruhige Leseatmosphäre, bei der es dennoch vieles auf den Seiten zu entdecken gibt. Der Einbezug vieler verschiedener Waldbewohner schafft Abwechslung und bringt stets einen neuen Eindruck oder Aspekt, den die Tiere Ming zeigen und so den Lesenden vermitteln. Dies schafft variable Möglichkeiten für Kinder, die Stille in sich selbst zu finden. Sehr zu empfehlen!
Rezensionen von Alo:
Starfish von Lisa Fipps
Anders sein ist okay
Ich habe „Starfish“ zusammen mit meiner 11-järhigen Tochter gelesen. Als Mutter möchte ich, dass meine Kinder lernen sich in andere hineinzuversetzen und gerade dieses Thema ist in dem Alter meiner Tochter, in dem die Körper der Mädchen eine immer größere Rolle spielen besonders wichtig. Ich war mir unsicher, ob sie die poetische Sprache des Buches ansprechend findet, wir waren uns aber schnell einig: gerade diese macht dieses Buch besonders emotional.
Das Buch ist ab 11 Jahren empfohlen und ich denke, das passt auch, mit einem jüngeren Kind würde ich es noch nicht lesen. Es ist teilweise schon hart und auch ich musste ein paar Mal schlucken.
Hier ist der Leseeindruck meiner Tochter:
„Starfish“ von Lisa Fipps ist ein Jugendbuch über Ellie. In der Geschichte geht es um viele Diäten, um Mobbing und um die sogenannten „Dicke-Mädchen-Regeln“, die Ellie von anderen beigebracht bekommt.
Ellie fühlt sich im Wasser am wohlsten. Dort ist sie schwerelos und frei. Das Schwimmen ist ihr sicherer Ort, an dem sie einfach sie selbst sein kann. Zum Glück ist Ellie nicht ganz allein. Ihr Vater, ihre Therapeutin und ihre neue Freundin Catalina stehen auf ihrer Seite. Mit ihrer Hilfe lernt Ellie langsam, auch im echten Leben mutig zu sein.
Ich finde das Buch sehr gut, weil es sehr emotional ist. Manche Figuren sind witzig, aber vieles ist auch traurig. Beim Lesen hatte ich mehrmals Tränen in den Augen und war oft wütend auf bestimmte Personen. Ich habe richtig mit Ellie mitgefühlt.
Der Schreibstil ist besonders, weil das Buch in Versform geschrieben ist. Es sieht ein bisschen aus wie ein Gedicht, aber es reimt sich nicht. Das macht die Geschichte noch intensiver.
Ich finde es wichtig, dass das Buch zeigt, wie es Menschen geht, die gemobbt werden. „Starfish“ gibt einem die Möglichkeit, in das Leben eines Mädchens zu schauen, das solche Erfahrungen macht.
Rezensionen von Buchseelensammlerin:
Dire Bound von Sable Sorensen
Jahreshighlight
Dire Bound ist der erste Band einer Dilogie. Das Cover ist sehr schön und edel gestaltet. Der Schutzumschlag hat ein Wendecover, für diejenigen, denen das deutsche Cover zu schlicht ist. Der Farbschnitt ist wunderschön und zieht meinen Blick jedes Mal magisch an, wenn ich an meinem Bücherregal vorbeilaufe.
Die Autorin, Sable Sorensen, hat einen bildgewaltigen und fesselnden Schreibstil. Sie entführt uns in Dire Bound in eine düstere Welt, die einen von Anfang an in ihren Bann zieht.
Meryn, die Hauptprotagonistin, ist mutig, stark und entschlossen ihre entführte Schwester zu finden. Hierfür meldet sie sich freiwillig bei der Armee an, obwohl sie Nocturnas Kriegerelite schon immer gehasst hat. Sable Sorensen hat Meryn so gut ausgearbeitet, dass man als Leserin und Leser die Emotionen förmlich spüren kann. Auch die anderen Charakteren sind sehr gut ausgearbeitet, vor allem Stark Therion, der Ausbilder.
Die mentale Bindung zu den Schattenwölfen finde ich sehr interessant und gut umgesetzt.
Dire Bound ist ein Buch das man nicht so schnell weglegen kann. Trotz seiner über 800 Seiten fliegt man nur so über die Seiten. Die Story ist spannend, intensiv, aber auch brutal.
Für mich ist Dire Bound bisher mein Jahreshighlight und ich kann es kaum abwarten Band 2, der im Juli erscheint, endlich lesen zu können.
Rezensionen von Buchseelensammlerin:
We Who Will Die von Stacia Stark
Guter Start
Empire of Blood - We Who Will Die ist der erste Band einer Trilogie. Das Cover und der Farbschnitt sind sehr schön gestaltet und lassen blutig Gladiatorenkämpfe erahnen. Der abgebildete Sand auf dem Schutzumschlag fühlt sich sogar etwas nach Sand an.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, bildhaft und detailreich.
Das Worldbuilding gefällt mir bisher gut.
Die Hauptcharaktere Arvelle ist zu Anfang eher eine etwas schwache Protagonistin, die jedoch im Laufe des Buches immer stärker und mutiger wird. Sie würde alles für die Menschen tun, die sie liebt. Wie hier für ihren kranken Bruder. Für ihn geht sie sogar einen Handel mit einem Vampir ein.
Die Nebencharakteren finde ich auch recht gut gelungen, vor allem den Sohn des Imperators, der als ziemlich brutaler Vampir dargestellt wird.
Die Grundidee des Buches gefällt mir und wurde im Auftaktband auch schon gut umgesetzt. Jetzt heißt es warten bis Band 2 erscheint.
Rezensionen von begine:
Real Americans von Rachel Khong
Drei Generationen
Der Roman Real America von Rachel Khong, spiegelt drei Generationen wieder.
Es gibt viele sehr reiche Familien, die nicht immer so nett sind.
Dann gibt es DEN Manipulationen, ,bei denen die Chinesin Mei beteiligt ist.
Mei ist aus China in die USA gekommen. Ihre Tochter Lilykann kein Wort chinesisch, das sie bei anderen Chinesen immer etwas irritierten wirkt.
Lilys Sohn Nick sieht überhaupt nicht asiatisch aus. Er ist das Ebenbild seines Vaters.
Jeder der Drei kommt zu Wort, so können wir die Eindrücke von verschiedenen Seiten lesen.
Besonders haben mich Meis Erinnerungen an ihre Kindheit und ihr Studium unter Mao interessiert.
Ich kann das Buch gerne weiter empfehlen.
Rezensionen von gabiliest:
Real Americans von Rachel Khong
Zwischen Hoffnung und Erwartung: Was darf der Mensch?
Die bekannte Autorin Rachel Khong hat mit “Real Americans”, einem New York Times Bestseller, einen eindrücklichen Roman vorgelegt, der das Schicksal dreier Generationen, die Suche nach Zugehörigkeit und familiären Wurzeln sowie den Wunsch behandelt, durch das Eingreifen von Wissenschaft das Leben zu beeinflussen.
Die geschlossene Auster am beeindruckend gestalteten Buchumschlag steht für die Möglichkeit, das Leben in die eigene Hand zu nehmen und sich für Neues zu öffnen.
Rachel Khong beschreibt drei Generationen einer chinesisch- amerikanischen Familie, ihre Suche nach kultureller Identität und persönlichem Sinn in einem Land, das zunehmend versucht, durch genetische Forschung und Selektion Einfluss auf den Verlauf und die Länge des Lebens zu nehmen. Die drei Teile des Buches spielen auf unterschiedlichen Zeitebenen und sind jeweils einer Hauptperson gewidmet: May, deren Leben im Rückblick vom Jahr 2030 ausgehend beschrieben wird, die aus China geflohen und in die USA eingewandert ist; Lily, ihre Tochter, deren Geschichte 1999 beginnt und die bereits in Amerika geboren ist und Nick, Lilys Sohn, der seine Identität erst mühsam suchen muss. Sein Schicksal wird ab dem Jahr 2021 erzählt.
May, ein Bauernmädchen, in China unter furchtbaren Bedingungen aufgewachsen, erreicht, dass sie an der Universität von Peking Biologie studieren kann. Als das Leben unter Mao unerträglich wird, gelingt ihr mit einem Freund die Flucht nach Amerika. Sie bemüht sich um das Erlernen der Sprache und Integration, als Forscherin sucht sie nach der Möglichkeit, Erbkrankheiten auszuschalten. Als sie eine Versuchsperson braucht, kommt Lily ins Spiel.
Lily hat das Gefühl, ihrer Mutter nicht genügen zu können und nicht geliebt zu werden, da sie sich für Forschung nicht interessiert. Aus einem unbefriedigenden Job flüchtet sie in die Ehe mit Matthew, reich und Erbe eines Pharmaunternehmens. Beide ahnen nicht, dass ihre Familien schon lange bekannt sind und dieselben Forschungsziele verfolgen. Erst nach der Geburt von Nick, der ein Ebenbild von Matthew ist, wird klar, welche Versuche dieser Ähnlichkeit zu Grunde liegen. Matthew muss nun zwischen seiner Familie und den Unternehmensinteressen wählen.
Nick, der mit seiner Mutter auf einer abgelegenen Insel aufwächst, ist introvertiert und stellt immer wieder die Frage nach seinem Vater. Lily gibt jedoch keine Antwort. Doch Nick forscht nach, die Arbeit auf einer Austernfarm verschafft ihm dazu die nötigen Mittel. Erst wenn er seine Wurzeln kennt, kann er sagen, wer er selbst ist.
“Real Americans” ist ein eindrücklicher Roman, der ernste Problemfelder aufzeigt. Die Kernfrage lautet: Was darf der Mensch? Die Lesenden werden immer wieder einbezogen, um zu diesem Thema Stellung zu beziehen. Was darf Forschung? Ist das Wissen um die Möglichkeiten der Gen- Manipulation Segen oder Fluch? Was ist moralisch vertretbar? Darf man darauf hoffen, die eigenen Wurzeln zu finden und dadurch sich selbst zu definieren, Teil einer Familie zu werden, Heimat in einem fremden Land zu finden? Ist der Sinn des Lebens darin zu suchen, die Welt besser zu machen oder zu lieben?
Rachel Khong hat in ihrem Roman mehrere Genres verbunden. Es ist ein Familienroman ebenso wie ein Entwicklungsroman, eine Liebesgeschichte und ein Wissenschafts- Thriller. Sie weist kritisch auf Missstände und Vorurteile gegenüber Zugewanderten hin, ebenso auf den Wunsch dieser Gruppe, als typische Amerikaner wahrgenommen zu werden. Der Roman bietet die gekonnte Beschreibung ausgeprägter Charaktere, ist empfindsam und zugleich spektakulär, in großen Linien werden gesellschaftliche Vorgänge und Einstellungen beleuchtet. Trotz dieser schwierigen Thematik ist das Buch angenehm und flüssig zu lesen. Nicht alle wesentlichen Fragen werden beantwortet, so bleibt offen, wieso alle drei Generationen eint, dass für sie die Zeit plötzlich stehen bleibt und sich dehnt. Durch diese gekonnte Mischung von Fakten und Fiktion ist hier bemerkenswerte Literatur entstanden, die man gelesen haben sollte.
Mein Fazit:
“Real Americans” ist zu Recht ein New York Times Bestseller, der auch im deutschsprachigen Raum großen Widerhall verdient. Neben spannenden und aktuellen Themen werden anhand der Lebensgeschichten der Protagonisten grundlegende Probleme angesprochen, die die Aufmerksamkeit der Lesenden finden sollten, da sich eine fundierte Auseinandersetzung lohnt.
Rezensionen von LesenIstLeben:
Eilig, so unglaublich eilig! von Christian Merveille
Zauberhaftes Bilderbuch für Groß und Klein
Das Buch „Eilig, so unglaublich eilig!“ von Christian Merveille und Lorenzo Sangiò ist ein wunderschönes Bilderbuch mit toller Botschaft.
Der kleine Hase, man sieht ihn gar nicht richtig, hat es so unglaublich eilig. Er rennt und rennt, verletzt sich, verläuft sich und nimmt sich überhaupt keine Zeit, um mal innezuhalten.
Auf seinem eiligen Weg übersieht er alles und jeden, all die wunderschönen Dinge des Lebens rauschen an ihm vorbei. Aber zum Glük hat er tolle Freunde, die auf ihn warten, um gemeinsam die Schönheit des Innehaltens zu erleben.
Die Illustrationen mit den leuchtenden Farben, den detailgetreuen Zeichnungen und den wunderschönen Formen sind einfach großartig. Jede Doppelseite des Buches lädt ein, diese immer wieder zu betrachten, zu bestaunen, denn die kleinen Details machen es so besonders.
Die Bilder am Abend mit allen Tieren gefallen mir ausgesprochen gut. Die kontrastreichen Seiten mit den leuchtenden Laternen und den wunderschönen Zeichnungen sind einfach sehr besonders und wunderschön.
Die kurzen, sehr passenden und gut verständlichen Texte fügen sich harmonisch in das Bild ein und runden das Buch perfekt ab. Die Verwendung von Wiederholungen „Er hat es eilig, sehr eilig, so unglaublich eilig“ sind gerade für kleinere Kinder einfach super.
„Eilig, so unglaublich eilig!“ von Christian Merveille und Lorenzo Sangiò ist ein zauberhaftes Buch und eine klare Leseempfehlung, nicht nur für Kinder ab 4 Jahren.
Rezensionen von begine:
Spielverderberin von Marie Menke
Wer ist Schuld
Marie Menke beschreibt in ihrem Roman, Spielverderberin, die Freundschaft dreier jungen Frauen. Drei Freunde ist oft nicht so einfach, da ist oft einer über. Das ist gerade bei so unterschiedlichen Charakteren der Fall.
Die Autorin kennt die Gefühle der Drei, denn sie ist auch noch jung.
Da geht es um Liebe, Eifersucht und um Fragen, was man studiert und wo.
Dann gibt es da noch ein Geheimnis, das Gewissensbisse macht.
Gerade das bringt die Freundschaft ans Ende.
Lange Zeit fragt man sich, was da wohl geschehen ist und wer was getan hat.
Da stellt uns die Autorin ganz schön ins grübeln.
Ganz am Ende kommt die Beichte und es ist Schluss. Da hätte ich gerne noch eine Reaktion erlebt.
Der Roman ist wahrscheinlich mehr für junge Leser geeignet.
Die Autorin fesselt mit ihrer Sprache und ich wurde gut unterhalten.
Also ist es zu empfehlen.









