Kunden em pfehlungen
Rezensionen von ReiShimura:
The New Love Times, Band 1 - Written into my Heart von Saskia Louis
Alles da, nur das gewisse Etwas fehlt
Saskia Louis liefert mit diesem Buch einen soliden Liebesroman ab, der mit interessanten und sympathischen Charakteren punkten kann. Komplett überzeugen konnte mich das Buch allerdings nicht, da der Geschichte leider das Besondere fehlt.
Das Buch bringt eigentlich alles mit, was es für einen gelungenen Kleinstadt-Liebesroman braucht.
Die beiden Protagonisten sind glaub- und mehr oder weniger liebenswürdig. Die Anziehung der beiden ist deutlich spürbar. Die Probleme sind im Großen und Ganzen nachvollziehbar und die Kleinstadt ist ein wenig skurril, aber dennoch zauberhaft. Es gibt die klassischen Motive „Fake Dating“ und „Grumpy meets Sunshine“.
Saskia Louis arbeitet dabei allerdings fast schon die komplette Liste der Anforderungen ab. Leider fühlt sich das Buch aber auch genau danach an. Der Geschichte fehlt es ein wenig an Substanz und vor allem an einem besonderen Merkmal. Etwas, das es von den vielen anderen Büchern in diesem Genre abhebt. Das Redaktionssetting hätte dafür einiges an Potential geboten. Dieses Potential bleibt aber ungenutzt.
Positiv hervorheben möchte ich die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten Stella und Rowan. Von Beginn an merkt man, dass zwischen den beiden die Chemie stimmt. Little Miss Sunshine Stella wäre mir ohne ihre teilweise sehr zynischen Kommentare Rowan gegenüber viel zu glatt gewesen. Durch das Zusammenspiel der beiden bekommt Stella allerdings ein wenig mehr Tiefe. Dadurch wirkt sie glaubwürdiger und wird für mich auch sympathischer.
Die Handlung ist, wie meistens in diesem Genre, sehr vorhersehbar. In diesem Fall gab es, im Vergleich zu ähnlichen Werken, aber keine einzige überraschende Wendung. Dies fand ich ein wenig enttäuschend.
Ich denke, dass dieses Buch eine bessere Bewertung von mir bekommen hätte, wenn ich nicht bereits unzählige ähnliche Romane gelesen hätte. Denn es gibt keine schwerwiegenden Mängel oder andere Fehler. Das größte Problem ist, dass es zu durchschnittlich ist und kein Alleinstellungsmerkmal hat.
Daher möchte ich dieses Buch vor allem Neulingen in dem Liebesroman Genre empfehlen. Alte Hasen könnten sich, so wie ich auch, leicht langweilen.
Rezensionen von xyz:
Hase Hibiskus und die Herbstsause von Andreas König
Herbstabenteuer voller Wärme
Andreas König hat sich mit "Hase Hibiskus und die Herbstsause" eine weitere spannende Geschichte um Hase Hibiskus, mit Maxi Maus und Tom Bär ausgedacht.
Schön illustriert von Günther Jakobs bestehen die 3 Freunde einen abenteuerlichen Herbst.
Bei der Vorbereitung zur Herbstsause, entstehen immer wieder Probleme, die es zunächst gemeinschaftlich zu lösen gilt und am Ende stellen sich die Lösungen der Stolpersteine auch noch als bereichernde Ergänzungen zum Fest dar.
So ist es ein wunderbares Buch über Freundschaft und Zusammenhalt sowie über Gelassenheit und Lebensfreude geworden, welches zum mehrfachen Lesen einlädt.
Dabei spiegeln die warmen Farben der Bilder nicht nur die Stimmung des Herbstes, sondern viel mehr das zugewandte zwischentierische Miteinander wieder. Der gekonnte zeichnerische Ausdruck der Tiere unterstreicht die warmherzige Botschaft.
Rezensionen von Paul Kretzschmar:
Böse Stunde: Thriller von Shepherd Catherine
Mörderische Zeit
Die Erfolgsautorin hat mit "Böse Stunde" erneut einen durchgehend spannenden Zons-Thriller veröffentlicht, der bis zum Schluss zum Mitraten zwingt. Er umfasst zwei verschiedene Zeitebenen, die 500 Jahre auseinanderliegen und wechselt kapitelweise zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Bereits das Cover mit der blutigen Taschenuhr weckt die Neugierde, die ausgiebig belohnt wird.
Mehrere Morde, bei denen die Zeit eine zentrale Rolle spielt, ergeben eine gewohnt packende Handlung, die fesselt. Dabei versteht es die Autorin auf geniale Art und Weise, falsche Spuren zu legen, aber am Schluss alle Plots logisch zu einem furiosem Ende zu vereinen.
Der Schreibstil ist wie immer angenehm leicht lesbar und die Charaktere fein austariert. Cliffhanger zwingen ständig zum Weiterlesen und halten die Spannung bei den nervenaufreibenden Kämpfen im Wettlauf mit der Zeit, unvermindert auf höchstem Niveau.
Ich hatte mit diesem clever konstruierten Pageturner dank überraschender Wendungen und intensiver Atmosphäre ein tolles Leseerlebnis, dass ich unbedingt weiterempfehlen möchte!
Rezensionen von bücherliebe74:
Juli im Land der Zeitgeister von Wieland Freund
Juli`s großes Abenteuer
Bereits mit "Wecke niemals einen Schrat" hat der Autor Wieland Freund viele Kinder begeistert. Mit seinem neuen Kinderbuch " Juli im Land der Zeitgeister" ist ihm wieder ein wunderschön geschriebenes und spannendes Kinderbuch gelungen!
Im Haus ihrer Großeltern sind nicht nur sämtliche Uhren stehengeblieben, sondern auch ihre Oma steht wie in Stein gemeißelt mitten in der Küche und rührt sich nicht mehr.
Als Juli im Keller auf den Zeitgeist Trim und den Uhrmacher trifft, und die beiden sie mitnehmen ins Land der großen Uhr, erwartet Juli ein rasantes Abenteuer mit verschiedensten Wesen und der Aufgabe, die große Uhr wieder zum Laufen zu bringen.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und bildhaft, sodass man sich die verschiedenen Wesen und auch die Technik der Uhr gut vorstellen kann. Wörtliche Rede und der erzählerische Schreibstil wechseln sich ausgewogen ab, dem Inhalt lässt sich gut folgen. Der Spannungsbogen ist von Anfang an gegeben und lässt bis zum Schluss nicht nach.
Das Buch ist sehr schön gestaltet. Das Cover ist ansprechend gestaltet und verspricht ein abenteuerliches Lesevergnügen.
Im Inneren findet man eine Karte des Landes der großen Uhr, auf der man Juli`s Abenteuer verfolgen kann. Jedes Kapitel ist mit einem Einleitungssatz und einer kleinen Illustration versehen, und an jeder unteren Seitenecke befindet sich ein schönes Ornament.
Ich hätte mir mehr Illustrationen gewünscht, auch um jungen LeserInnen die Geschichte mehr zu verdeutlichen.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, und ich glaube, dass Juli viele kleine LeserInnen-Herzen erobern wird!
4 von 5 Punkten!
Rezensionen von Thorsten:
Ist doch schön hier von Miriam Burdelski
Ein schöner Roman
„Ist doch schön hier“ von Miriam Burdelski ist ein ganz besonderer und warmherziger Roman, der nach dem Lesen noch lange nachhallt und den ich bestimmt noch ein zweites Mal lesen werde. Protagonistin Liesel wohnt seitdem sie denken kann, zusammen mit ihrer Mutter und der Oma Emmi in einer Wohnung.
Sie hat ein besonders liebenswertes Verhältnis zu ihr und daher trifft es sie hart, als ihre Oma langsam beginnt dement zu werden und in einem Pflegeheim untergebracht werden muss. Da Liesel noch so viele Fragen an Emmi hat und sie weiß, dass sie gebürtig aus Königsberg kommt, beschließt sie zusammen mit einem polnischen Pfleger und ihrer Großmutter dorthin zu reisen um mehr aus ihrem damaligen Leben zu erfahren und die Geheimnisse die ihre Großmutter ihr Leben lang zu verbergen versucht hat, zu ergründen. Während der Reise durch Polen beginnt Liesel sich zu verändern. Vorher still und einsam, entwickelt sie sich zu einer lebenslustigen Frau, die auch Gefallen an dem polnischen Pfleger findet. Der Roman ist tiefgründig und spannend geschrieben und hat mich sehr bewegt.
Rezensionen von rainbowly:
A Spark of Time - Eine Verabredung in Salem von Kira Licht
Gelungener Abschluss
Achtung Band 4! Kann Spoiler für die anderen Bände enthalten!
Inhalt
Nachdem Lilly, Collin und Damien die Perle von Tortuga in den schottischen Highlands nicht in ihren Besitz bringen konnten, retten sie sich aus der Burg Dunvegan und reisen weiter nach Salem im Jahr 1692. Keine ungefährliche Zeit für außergewöhnliche Frauen.
Sprache
Wie gewohnt von der Reihe stürzt man gemeinsam mit Lilly in eine unbekannte Welt. Die Gruppe rund um Lilly muss sich eine plausible Erklärung für ihr Auftauchen einfallen lassen, sie müssen die Perle ausfindig machen ohne aufzufallen und das, in diesem Fall, alles ohne Vorbereitung. Das sorgt für die nötige Spannung und macht für mich den Reiz der Geschichte aus.
Natürlich kommt ihnen auf der Suche nach der Perle so einiges in die Quere, das die Truppe gemeinsam überwinden muss.
Ich empfand auch die Stimmung als sehr passend. Die Dorfbewohner sind sehr misstrauisch und beobachten die Fremden ganz genau. Das passt sehr gut zum geschichtlichen Hintergrund und hat ein ganz unbehagliches Gefühl in mir ausgelöst.
Es ist Kira Licht auch wieder sehr gut gelungen geschichtliche Fakten und reale Figuren mit in ihre Geschichte einzubauen.
Außerdem passieren im Ort auch einige rätselhafte Dinge und ich habe gemeinsam mit Lilly überlegt, wer oder was dahinter stecken könnte. Die Auflösung hat mir dann leider nicht gut gefallen. Ich kann darauf nicht näher eingehen, weil das total spoilern würde, aber das hat für mich nicht gepasst.
Charaktere
Gut hat mir gefallen wie sich die Charaktere in diesem Band entwickelt haben. Nachdem sich im letzten Band ja so eine Art Love Triangle gebildet hat, wird hier wieder alles aufgelöst und es gibt ein für mich zufriedenstellendes HappyEnd.
Fazit
Ein gelungener Abschluss einer tollen Reihe!
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Immerland - Der Ozean der Ewigkeit von Flix
Unterhaltsame Fortsetzung mit kleinen Schwächen
Das Cover passt super zum ersten Band und gefällt mir wieder sehr gut. Der Schreibstil und Humor von Flix sind allerdings stellenweise etwas gewöhnungsbedürftig, denn manche Dialoge wirken erwachsener als es das Alter der Charaktere vermuten lässt.
Die Illustrationen des Autors sind jedoch ein kleines Highlight des Buches.
Sie machen die skurrile Welt greifbar und unterstützen die Lesefreude deutlich.
Der Einstieg in den zweiten Band ist mir nach der längeren Pause deutlich schwerer gefallen als erwartet. Die Handlung führt Mika erneut in die Welt von Immerland, in der er seiner Mitschülerin zu Hilfe eilen muss. Was er dort vorfindet, sind phantasievolle Kreaturen wie Roboter-Primaten und seltsame Mischwesen. Besonders toll fand ich die kleinen leuchtenden Pilzwesen und den niedlichen Tausendfüßler, die der Geschichte einen charmanten Touch verleihen.
Mika selbst entwickelt sich weiter als Charakter, auch wenn mir nicht ganz klar wurde, ob er wirklich eine innere Entwicklung durchmacht oder eher reaktiv handelt. Dass er sich nicht als Held sieht, aber anderen dennoch hilft, fand ich sehr sympathisch. Die Welt selbst ist kreativ gestaltet mit und insbesondere die kleine Kritik an der Konsumgesellschaft durch den Armreif fand ich gelungen eingewoben.
Allerdings überschlägt sich die Handlung stellenweise derart, dass ich manchmal den Überblick verloren habe. Auch die Charakterzeichnung hat für meinen Geschmack nur an der Oberfläche gekratzt.
Fazit:
"Immerland - Der Ozean der Ewigkeit" ist eine kreative Fortsetzung mit phantasievollen Ideen und charmanten Details. Der etwas schwierige Wiedereinstieg und die mitunter wirre Handlungsführung haben mich jedoch etwas gestört. Wer den ersten Band noch frisch im Gedächtnis hat, wird hier sicherlich mehr Freude haben.
4/5 Sterne
Rezensionen von Philiene :
Querfeldein von Alex Capus
Mit viel Feingefühl
Alex Capus hat eine besondere Art zu schreiben, bei der er ein großes Feingefühl für seine Charaktere beweist. In seinen Romanen spielen Menschen die Hauptrolle, die vielleicht keine Helden sind dafür aber Menschen die irgendwie besonders sind und doch genauso gelebt haben könnten.
In Querfeldein geht es um Arnold der in einem Schweizer Dorf einen Gsdthof betreibt.
Der Ort liegt kurz hinter der Grenze nach Deutschland. Als eines Tages Betty in sein Leben tritt, ist es um ihn geschehen und die beiden Gründen eine Familie.
Neben der Geschichte von Arnold und Betty, in der es um deren Familienleben, dgeht, spielen en Gasthof und das Dorf geht, spielen auch die Zeichen der Zeit eine wichtige Rolle. Der Roman beginnt zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts und geht bis in die Zeit des Nationalsozialismus, der auch an dem kleinen Ort in der Schweiz nicht spurlos vorübergehend.
Wie schon gesagt bin ich ein Fan des Autors. Ich bin auch hier wieder begeistert von der Art wie er seine Charaktere mit Leben erweckt, wie genau er die Zwischenmenschlichen Beziehungen beschreibt und immer wieder eine Prise Humor miteinfliessen lässt.
Wieder sehr gelungen.
Rezensionen von pandas_bücherblog:
The Witch in the Dead of Night 1: The Witch in the Dead of Night von Charlotte Buckley
Da ist noch Luft nach oben
Das Cover ist richtig schön und war auch der Grund, warum ich überhaupt auf das Buch aufmerksam geworden bin. Der Schreibstil liest sich flüssig und angenehm leicht, sodass man schnell in die Geschichte hineinkommt. Allerdings empfand ich ihn stellenweise als etwas zu nüchtern und wenig bildgewaltig, was die eigentlich mystische Stimmung nur selten richtig transportieren konnte.
Die Szenen zogen sich für meinen Geschmack an manchen Stellen etwas in die Länge, ohne dass wirklich Spannung aufgebaut wurde.
Die Protagonistin Finn hat mir grundsätzlich gut gefallen. Dass sie nicht als perfekte Heldin startet, sondern als Dienstmädchen ihre Kräfte verstecken muss und sich erst im Laufe der Geschichte weiterentwickelt, fand ich authentisch und nachvollziehbar. Ihre innere Stärke kommt nicht daher, dass sie keine Angst hat, sondern dass sie trotzdem weitermacht, was mir sympathisch erschien. Leider blieben die anderen Figuren für mich zu oberflächlich. Sowohl Mordric als auch Enhart geben zwar nach und nach mehr preis, aber eine wirkliche Tiefe oder emotionale Bindung zu ihnen konnte ich nicht aufbauen. Auch die Dynamik zwischen den Brüdern und ihre jahrelange Entfremdung wurden für meinen Geschmack zu oberflächlich behandelt.
Die Handlung an sich hat eine interessante Grundidee, bei der eine Hexe am Hof der Vampire ihre Fähigkeiten trainieren muss, während gleichzeitig Mordfälle die Stadt erschüttern. Allerdings fand ich das Worldbuilding zu schlicht gehalten. Die Welt bietet wenig Komplexität oder historische Tiefe, was für Leser, die sich gerne in ausgefeilte Fantasywelten vertiefen, möglicherweise enttäuschend ist. Zudem ging mir die Entwicklung der Geschichte an manchen Stellen zu schnell voran, besonders der Aufstieg von Finn vom Dienstmädchen zur wichtigen Person am Hof wirkte mitunter klischeehaft und wenig überraschend.
Die Mischung aus Hexen und Vampiren klang zunächst super interessant, nur leider hat mir die Umsetzung nicht ganz zugesagt. Die Atmosphäre war zwar gelungen düster und magisch, aber die Umsetzung der beiden Fantasy-Elemente wirkte auf mich nicht immer stimmig. Das angekündigte tödliche Geheimnis aus dem Klappentext entpuppte sich als weniger bedrohlich als erwartet, was etwas von der Spannung nahm.
Fazit:
"The Witch in the Dead of Night" ist ein solider Auftakt mit einer sympathischen Protagonistin und einem flüssigen Schreibstil, dem es jedoch an Tiefe und Spannung fehlt. Das schlichte Worldbuilding und die oberflächliche Charakterzeichnung der Nebenfiguren haben mich nicht vollends überzeugen können, auch wenn der Cliffhanger neugierig auf die Fortsetzung macht.
3,5/5 Sterne
Rezensionen von Lea:
Digital Crush von Anne Möllers
Reale Chats die einen bewegen
Digital Crush ist eine fesselnde Geschichte über die erste Liebe, packenden Emotionen und festen Freundschaften, aber auch über toxische Beziehungen, Einsamkeit und meisterhafte Manipulation. Besonders beeindruckend sind die real geführten Chats, die eingebettet in die fiktive Erzählung den Lesenden einen Einblick in eine neue Form der „Online-Beziehungen“ geben.
Das Buch spricht wichtige Problematiken an und zeigt einen möglichen Lösungsweg auf - das dieser Weg gleichzeitig nur einer von vielen ist, sollte beim Lesen allerdings nicht vergessen werden.











