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Rezensionen von verhei:

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Ein unglücklicher Tod von Peter Grainger

Klassische, britische, unaufgeregte Polizeiermittlungen

DC Smith ist wahrlich ein Polizeiveteran, immerhin arbeitet er nun schon dreißig Jahre bei der Polizei in Norfolk. Nach einem internen Ermittlungsverfahren zu seinem letzten Fall, soll er nun aber in den Ruhestand geschickt werden. Doch der Wittwer, der für seinen Beruf lebt, möchte weiter seinen Dienst versehen und bekommt nun einen Routinefall zugeteilt.

Ein Siebzehnjähriger – Wayne Flatcher wurde im Fluss ertrunken gefunden, nach einer Partynacht mit Freunden. Smith soll den Fall prüfen und zur Unterstützung wird ihm dabei ein Neuling namens Waters zur Seite gestellt. War es nun wirklich ein Unfall oder steckt mehr dahinter.

Der Klappentext redet von einem Kriminalroman, wohin gegen das Cover allein nur einen Roman ausweist. Ich würde das Buch in die Kategorie Polizeiroman bzw. Detektivroman einordnen. Im Gegensatz zu manchen anderen Krimis der jetzigen Zeit, liegt hier der Fokus auf ruhige und klare Ermittlungen und gekonnte Kombinationsgabe. Große Action und spannungsgeladene Verfolgungen wird man hier nicht finden. Man lernt Polizeiarbeit kennen, und sieht, wie schwierig es ist aus vielen Informationen die wichtigsten herauszufiltern.

Das Ermittlungsgespann Smith und Waters funktioniert in meinen Augen gut. Ein älterer, erfahrene Polizist, der auch etwas kauzig ist und sich nicht immer streng an Vorschriften hält, trifft auf einen Jungspund. Doch jener ist ebenso mit scharfem Verstand gesegnet und scheut auch nicht so manche Idee von Smith zu kritisieren. Gleichzeitig sorgt Waters dafür, dass sich der Dinosaurier Smith sich besser in der modernen Polizeiarbeit zurechtfindet.

Der Schreibstil ist klar, unaufgeregt und flüssig und sorgt dafür, dass man dem Roman gut folgen kann. Der typische britische Humor wird gekonnt eingeworfen, und so habe ich die Dialoge umso mehr genossen. Abgerundet wird das ganze noch von einer schönen Beschreibung des Lake Distrikts.

Ich freue mich definitiv schon auf die nächsten Bände auch da beide Ermittler noch viel Potenzial haben und so manche Frage zum persönlichen Hintergrund noch offenblieb.

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Ein unglücklicher Tod

Rezensionen von verhei:

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Wenn stille Wasser tödlich sind von Karen Finch

manches Geheimnis liegt tief - ein Cozy-Crime im britischen Setting

Der letzte Earl of Welbeck stirbt kinderlos und sein gesamtes Anwesen um Ruthland Waters– ein Rosengarten, ein Herrenhaus und wenig Bargeld geht an seine Nichte. Ein Gerücht zieht bald durch die umliegenden Orte, nämlich dass ein Schatz im gefluteten ehemaligen Herrenhaus am Grund des Stausees versteckt sein soll.

Und zu allem Überfluss wird auch bald eine Leiche am Ufer des Sees gefunden – ein Taucher. Helen Franklin, Dorfpolizistin und ehemalige Scottland Yard Ermittlerin, ist an den Ermittlungen beteiligt und kämpft rasch mit der eigenen Vergangenheit, deutet doch vieles auf ihren ehemaligen Schulkameraden Charlie Hobbs hin. Zu allem Überfluss taucht auch noch ihr ehemaliger Kollege und Ex-Freund Ben Baxter auf, als die Ermittlungen größere Kreise ziehen.

Karen Finch leitet den Leser sehr angenehm durch das Buch – nach einem sanften Einstieg bei einem Begräbnis, lernt man bald das gesamte Dorf und die Umgebung besser kennen. Ein sympathischer kleiner, ja fast verschlafener Ort mit markanten und durchwegs neugierigen Charakteren. Typisches Dorfleben in malerischer Umgebung – man kann es sich lebhaft vorstellen.

Doch auch die Ermittlungen sind plausibel und glaubhaft geschildert. Für mich entwickelte sich die Suche nach Charlie im Zuge der Ermittlungen schon fast zu einem kleinen Running Gag – aber am besten man überzeugt sich hier selbst. Man merkt die Spannungen im Ermittlungsgespann Helen und Ben – hier spielt schlichtweg die Vergangenheit und nicht ausgesprochene Konflikte hinein. Beide sind sehr gegensätzlich in ihrer Arbeitsweise und ihrer aktuellen Situation - und doch funktioniert die Ermittlung.

Der Fall selbst blieb mir lange rätselhaft, konnte ich doch einfach keinen wirklichen Zusammenhang feststellen. Dennoch war die endgültige Auflösung schlüssig und nachvollziehbar und irgendwie dann doch klar.

Für mich ein gelungener Cozy -Crime über eine Region Englands die ich noch nicht kannte. Ich freue mich schon Band 1 nachzuholen und hoffe auf weitere Bände.

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Wenn stille Wasser tödlich sind

Rezensionen von Thaliomee:

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Würfelkönig (Spiel) von Nils Nilsson

Klassiker, für Kinder und Erwachsene

Zuerst muss ich zugeben, dass die Grafik mich nicht wirklich abholt. Das Thema ist trotzdem ganz passend und gut umgesetzt, wenn auch vermutlich komplett austauschbar. Man versucht die bestmöglichen Kombinationen mit seinen Karten zu erreichen und dabei pokert man manchmal auch zu hoch und bekommt an Ende nichts.

Die Regeln sind sehr einfach, schon Kinder können gut mitspielen. Aber auch für Erwachsene gibt es Herausforderungen und sei es nur auf das eigenen Würfelglück zu vertrauen. Auch wenn der Glücksfaktor hoch ist, können doch taktische Entscheidungen getroffen werden, was den Wiederspielwert deutlich erhöht.
Das Spiel an sich besteht aus Karten und Würfeln und kommt in relativ kleinem Packmaß. Es lässt sich gut mitnehmen und wegen der kurzen Spieldauer auch zwischendurch spielen. Wirklich empfehlenswert, wenn Erwachsene und Kinder Spaß an einem Spiel haben wollen.

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Würfelkönig (Spiel)

Rezensionen von Philiene :

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Loki − His Dark Soul von Franka Neubauer

Endlich geht es weiter

Endlich geht die Geschichte von Loki und Harlow weiter.
Harlow dient mittlerweile Artemis und kämpft im Kolosseum. Loki kämpft an der Seite seiner Schwester und der Nachtschatten. Harlow ist voller Hass auf Loki hat er doch ihre beste Freundin getötet. Doch Harlow ist in Gefahr und scheinbar muss sie erneut Loki vertrauen, doch das kann sie einfach nicht mehr.

Zu oft hat er sie enttäuscht und doch ist da dieses Knistern.

Wer den ersten Teil gelesen und geliebt hat muss unbedingt auch fiesen zweiten Teil lesen. Die Geschichte ist genauso spannend und aufregend wie der erste Teil. Wieder rauchen wir tief i. Die Antike Götterwelten ein, die sich hier untereinander vermischen und so eine interessante Geschichte ergeben.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und wollte unbedingt wissen wie die Geschichte weiter geht. An manchen Stellen wird ziemlich schonungslos von Kämpfen und Verrat gesprochen und dann ist da wieder diese besondere Beziehung zwischen Loki und Harlow. Immer wieder geht es um Verrat und die Frage wem kann Harlow trauen.?

Ein spannender Einblick in die Welt der Götter.

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Loki − His Dark Soul

Rezensionen von Daggy:

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Chamäleonrot von Johanna Klement

Wenn sich ein schüternes Kind wünscht nicht gesehen zu werden

Aus der Pfütze schaut ein rotes Chamäleon auf das Mädchen, das mit einem Pflaster auf dem Knie vor der Pfütze hockt.
Dieses Mädchen erzählt uns von sich und von ihrer Verbundenheit zu den Chamäleons. Sie übt mit ihrer Zunge zu rollen und kann Brausepulver blitzschnell schnappen. Auch wenn sie mit ihren Augen nicht in unterschiedliche Richtungen schauen kann, beobachtet sie doch genau.

Allerdings kann sie nicht die Farbe wechseln, außer zu Rot, dabei wünscht sie sich so sehr, dass sie sich tarnen könnte und sie der Kellner im Lokal nicht fragen würde, ob es geschmeckt hat. Sie redet nicht gerne mit anderen Menschen, weil sie so schüchtern ist. Nachdem Mama und das Mädchen in ein großes Haus gezogen sind, wollen sie sich gemeinsam allen Nachbarn vorstellen. Erst als sie bei einem alten Herrn klingeln, der ein Terrarium mit einem Chamäleon besitzt, überwindet sie ihre Schüchternheit.
Auf dem Vorsatz sind verschiedene Chamäleonarten abgebildet und wir erfahren eine Menge über diese faszinierenden Tiere. Aber im Mittelpunkt der Geschichte steht das schüchterne Mädchen, dass uns an ihren Gefühlen teilhaben lässt. Unterstützt durch Illustrationen, die das Mädchen, wenn sie lieber unsichtbar wäre, nur mit einem weißen Umriss abbildet und die aus ungewöhnlichen Perspektiven gezeichnet sind. Der Text ist nicht zu lang, kann aber sehr schön beschreiben, wie sich das Kind fühlt. Am Ende des Buches wird sie aber ein klein wenig mutiger, weil der nette Nachbar ihre die Freundschaft zu seinem Chamäleon anbietet. Ich konnte gut mit dem Mädchen fühlen, denn auch wenn es heute keiner mehr für möglich hält, so war auch ich einmal ein schüchternes Mädchen.

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Chamäleonrot

Rezensionen von Karina :

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All die Farben, all das Licht von Cora Wucherer

Geschwister und andere Probleme

Ein Buch, das genau so gut ist, wie ich es mir erhofft hatte.

'All die Farben, all das Licht' ist ein berührender Coming-of-Age-Roman über zwei Schwestern, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Juna, die Ältere, leidet an einer unheilbare Erkrankung, die dazu führen wird, dass sie nach und nach ihr Augenlicht verliert.

Für sie als leidenschaftliche und außergewöhnlich talentierte Malerin ein absolutes Horrorszenario.

Die vier Jahre jüngere Martha ist gesund, steht jedoch schon immer im Schatten ihrer Schwester. Zum einen, weil Junas Erkrankung zwangsläufig viel Aufmerksamkeit verlangt, zum anderen, weil Martha selbst durch kein besonderes Talent hervorstechen kann. Hinzu kommt, dass am Tag ihrer Geburt etwas geschah, das die gesamte Familie und deren Leben bis heute nachhaltig geprägt hat.

Die Kapitel wechseln zwischen den Perspektiven der beiden Schwestern. Dadurch erlebt man ihre Gedanken und Gefühle hautnah und taucht tief in ihren Alltag und ihre Beziehung zueinander ein. Mal hassen sie sich, mal lieber sie sich - genauso widersprüchlich, ungeschönt und authentisch wie Geschwisterbeziehungen und das Erwachsenwerden eben oft sind.

Cora Wucherer erzählt mit ' All die Farben, all das Licht' eine emotionale und glaubwürdige Familiengeschichte, die schwere Themen mit einer erstaunlichen Leichtigkeit vermittelt. Ich mochte die Entwicklung aller Figuren sehr und fand es auch spannend am Ende noch in die Gedanken des Vater Einblick zu erhalten. Das Buch liest sich angenehm flüssig, berührt aber nachhaltig und regt noch lange zum Nachdenken an.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

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All die Farben, all das Licht

Rezensionen von Daggy:

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Tür auf für Dackel und Maus - Beim Einkaufen von Pe Grigo

Niedlich und lehrreich

Schon das witzige Cover zeigt die beiden Protagonisten, die sich zum Einkaufen aufmachen. „Sie brauchen Äpfel, grüne und rote.“ Als sie die gelbe Tür des Ladens entdecken, rufen beide „Bitte Tüüür aaauf!“ diesen Ruf werden wir an jeder Tür hören. Und ebenso die Aufforderung an die Kinder „Machst du die Tür auf?“ und dann wird umgeblättert.

Doch diesmal landen unsere beiden beim Bäcker. Hier können die Kinder die Begriffe für Brot und Gebäck lernen und außerdem müssen sie die Maus finden. Da müssen sie schon genau hinschauen. Im Hintergrund sehen wir jetzt das Haus mit der gelben Tür und auf geht es in den nächsten Laden, eine Buchhandlung.
Ein sehr gelungenes Pappbilderbuch mit schönen Illustrationen, die viele Dinge darstelle, die die Kinder benennen können. Die Suche nach der Maus, die in jedem Laden erfolgt, schult das Auge und die Wiederholungen können die Kinder bald mitsprechen. Da wird also eine Menge gelernt in diesem niedlichen Buch. Also auf zum Einkaufen und „Bitte Tüüür aaauf!“

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Tür auf für Dackel und Maus - Beim Einkaufen

Rezensionen von Daggy:

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Guten Morgen - Gute Nacht von Johanna Schaible

Ein zauberhaftes Wendebuch

Dieses Buch fällt nicht nur durch seine zarten Titelbilder auf, sondern auch dadurch, dass man es wenden kann. Denn einmal geht es um den Tag und einmal um die Nacht.
„Guten Morgen“ zeigt dasselbe Motiv nur in einem anderem Licht. „Die Sonne geht auf, der Himmel wird hell“ steht auf der ersten Doppelseite, die die aufgehende Sonne über dem Wasser zeigt, nur als Silhouette, viele Vögel.

Auf dem Balkon stehen zwei Kinder und schauen auf die Sonne, eine Gruppe Jugendliche läuft über eine Wiese, Hektik in der Großstadt sind einige der Motive der nächsten Seiten. Auf der letzten Seite sehen wir Menschen am Meer den Sonnenuntergang bestaunen.
„Gute Nacht“ beginnt mit dem fast weißen Mond, der über der kargen Landschaft aufgeht. „Die Nacht bricht herein“ Rinder werden zurück ins Dorf getrieben, dann spielen zwei Kinder unter dem sanften Schein einer Lampe miteinander, sie sind „zu Hause“. Andere sind unterwegs, gehen ins Café oder arbeiten an einer Großbaustelle. Viele Eindrücke folgen, bis wir bei den Nordlichtern angekommen sind, die die Eisbären beleuchten.
Der kurze Satz auf jeder Seite ließ mich manchmal überlegen, was da wohl geschehen sein könnte, er ordnete die Bilder zu einer Geschichte. Die Illustrationen sind ruhig und so vielfältig in ihrer Darstellung. Ich glaube das Buch muss ich noch einige Male anschauen und auf mich wirken lassen. Auf jeden Fall macht es mich auf eine schöne Art ruhiger.

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Guten Morgen - Gute Nacht

Rezensionen von bücherliebe74:

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Septembermord von Chris Chibnall

Spannung pur!

Die perfekte Landidylle des kleinen Örtchens Fleetcombe an der englischen Küste wird zerstört durch den Mord des Pub-Besitzers James Tiernan.
Seine Leiche wird auf einem Stuhl sitzend mit einem Hirschgeweih auf dem Kopf nachts auf einer Landstraße gefunden.
Detective Nicola Bridge, die nach 15 Jahren in ihren Heimatort zurückkehrt, und ihren jungen und unerfahrenen Kollegen DC Harry Ward haben eine Menge Arbeit vor sich, um den Fall zu lösen.

Der Schreibstil ist flüssig und atmosphärisch. Die Spannung bei der Aufklärung des Falles, manche fast lustige Situation zwischen Nicola und Harry, aber auch die Gefühle zwischen Nicola und ihrem Mann Mike, werden gut beschrieben. Nicola war mir sehr sympathisch, aber sie hätte ein bisschen mehr Selbstvertrauen vertragen.
Man erfährt einiges über die EinwohnerInnen des Ortes, ohne das es langweilig wird. Die Atmosphäre im Ort und die Eigenheiten der BewohnerInnen sind gut dargestellt.
Kurze Kapitel, die meist spannungsgeladen enden, motivieren zum Weiterlesen. Der Spannungsbogen ist von Anfang an spürbar und clever aufgebaut und ausgearbeitet, sodass man unbedingt weiterlesen möchte!
Die Lösung des Falles war überraschend für mich, aber schlüssig und passend.
Das Cover gefällt mir gut und passt zum Buch - geheimnisvoll und spannungsgeladen!

Ein gelungenes Debüt des Autors Chris Chibnall!
Ich freue mich auf weitere Fälle mit Bridge und Ward!

5 von 5 Punkten!

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Septembermord

Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

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In Stormy Weather von Chelsea Curto

Also zunächst mal- bei dem Buch hat mich das Cover total angesprochen und vom Foto her auch der Farbschnitt- was natürlich dann fürs Ebook zwar keine Rolle spielt, aber er schaut echt schön aus!

Wer Romance mit starken Protas im MINT setting mag, wird das Buch genießen! Denn hier geht es gleich um zwei Meteorologen, genauer gesagt um die Metereologin Dr.

Quincy Monroe, die ihrerseits über sociale Medien 1 Millionen Menschen fürs Wetter begeistert und auch auf der Uni lehrt; und Sebastian Dunn, ebenfalls Meteorologe und beim Fernsehen tätig und gerade auf Heimaturlaub von New York, um Material zu sammeln. Beide mögen Wetterphänomene und begeben sich auf Hurricanjagd - und bewerben sich auf den gleichen Job.

Sebastian war mir schnell sympathisch und seine Zuneigung zu Quincy ist auch schnell spürbar, die gemeinsame Vergangenheit und alles macht total Sinn für mich. Auch Quincy mochte ich eigentlich gerne, wenngleich ich an manchen Stellen ihr Bedürfnis, sich zu beweisen als Frau etwas zu stark gezeichnet fand- sie ist schon an der Uni, hat dort eigentlich eine tolle Stelle, ist auch auf Social Media erfolgreich; dennoch wirkt es an manchen Stellen so, als hätte sie das Gefühl, keiner würde sie ernst nehmen. An anderen Stellen kam die Thematik auch auf, wo ich es wieder realistischer empfand. Die Dynamik zwischen den beiden machte die Geschichte sehr spannend und gut greifbar. Mir gefielen die Dialoge und auch die ersten Szenen im Sturm. Gegen Ende hin wurde es mir dann aber etwas zu heftig und unstimmig- sodass meinem Gefühl nach so manchem Thema die Ernsthaftigkeit genommen wurde. Insgesamt dennoch ein schönes Buch mit vielen romantischen Elementen!

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In Stormy Weather