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Rezensionen von verhei:

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Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Meine Welt von Maria Höck

Es gibt so viel zu entdecken

Was funktioniert als Thema bei den kleinsten am besten? Etwas das mit der eigenen Lebensrealität also dem Alltag zu tun hat und genau dies wird hier auch transportiert.
Die im Buch abgebildeten Szenen kennen die Kinder aus dem Alltag: Das Fertigmachen in der Früh, den Kindergarten, Einkaufen, Spielplatz, Schlafen gehen.

Der grundsätzliche Aufbau: Eine Doppelseite pro Situation. In der linken Spalte ist ein einleitender, kurzer Text, der mit einer Suchaufgabe endet. Und weitere Gegenstände sollen gesucht werden.
Die Bilder sind dabei durchwegs detailliert und bunt, aber altersgerecht, also nicht zu überladen gestaltet. Die abgebildeten Figuren sind auch verschieden wie in der Realität und auch Inklusion wird betrieben.
Das Buch ist auch durchwegs stabil gebaut und in angenehmer Größe – gut für diese Altersklasse.

Ich finde das Buch ideal, da es für die Kinder immer etwas zu entdecken gibt. Es erfordert Konzentration, ohne zu sehr zu fordern. Liefert Erfolgsergebnisse durch das Finden der Dinge. Außerdem hilft es beim Spracherwerb.

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Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Meine Welt

Rezensionen von Daggy:

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Nase & Weis - Wieso falle ich eigentlich immer nach unten? von Michael Engler

Schwerkraft, leicht verständlich erklärt mit schönen Illustrationen

Weis, der Eisbär und Nase, die kleine Maus stellen sich auf dem Cover vor, sie sind die zwei Freunde, „Die es wissen wollen!“
Und mit Wissen geht es gleich los, nach dem Öffnen des Buches gibt es gleich kleine Zettel über die Pole und ihre Entdecker. Der Eisbär sitzt neben einem riesigen Schlitten, auf dem alle Fragen notiert sind, die der Bär so hat.

Sein Blick geht zu einer verlassenen Polarstation und dort sehen wir ihn auf der nächsten Seite in einem gemütlichen Sessel sitzend. In der Hand hält er die kleine Maus, die von oben herabfiel. Und dann taucht die Frage auf, die in diesem Buch beantwortet wird. So lernen wir Issac Newton und seine Erfahrung mit dem Apfelbaum kennen. Bald sitzen die beiden über vielen Büchern und sie lernen, wie ein Experiment aufgebaut ist. So gehen sie wieder nach draußen und machen den erste Versuch. Wird der Eisbär auch nach unten fallen?
Durch die wissenschaftliche Arbeit, die die beiden Tiere hier leisten, erfahren wir spielerisch und doch sehr gut erklärt, wie die Schwerkraft funktioniert. Besonders die Vergleiche, wie: Fliehkraft habe wir schon auf dem Kettenkarussell gespürt, mit den entsprechenden Bildern, machen das Begreifen einfach.
Die Texte der Geschichte und die Sachtexte sind sehr verständlich geschrieben und die Illustrationen sind auch für beide Teile sehr gelungen. Ein wundervolles Sach-Bilderbuch für Kinder, die es wissen wollen.

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Nase & Weis - Wieso falle ich eigentlich immer nach unten?

Rezensionen von Daggy:

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Siggi Silberfisch von Julia Regett

Weihnachtliche Gefahren für Silberfische

An einem Tannenzweig hängend winkt uns Siggi, der Silberfisch, vom Cover aus zu. Zunächst sehen wir einen Grundriss der Wohnung in der Siggi lebt.
Weihnachten ist der totale Horror für Silberfische und anderem Ungeziefer, das in unseren Wohnungen unterwegs ist. Aber diesmal nehmen wir die Sichtweise des Silberfisches ein und da gibt es viele schreckliche Vergleiche, wie Weihnachten sich für diese Tiere anfühlt.

„Lebenslanges Spielplatzverbot“ oder „Monster unter dem Bett“ sind da nur zwei Bespiele. Denn zu so einem Festtag muss alles sauber werden und schon taucht das Riesenmonster, der Staubsauger, auf. Neben Siggi sorgen sich auch der Weberknecht Ruprecht und Carmen-Berta, die Maus. Siggi schnappt sich sein Megafon und warnt alle, aber wohin sollen sie sich retten? Einige Verstecke werden getestet und für nicht geeignet befunden, bis endlich der Weihnachtsbaum zum Retter wird.
Manchmal in der Nacht sehe ich in meinem Bad einen Silberfisch weghuschen. Da diese Tiere mich nicht wirklich stören, habe ich bisher auch nichts gegen sie unternommen. So leben wir in friedlicher Koexistenz. In diesem Bilderbuch wird aber sehr heftig die Panik der Tiere geschildert, die unserem besonders ordentlichen Hausputz zu Weihnachten zum Opfer fallen. Auf den Illustrationen wird nicht nur ihre Panik, sondern auch das ganz drum und dran genau geschildert. Besonders gut hat mir der Zusammenhalt der unterschiedlichsten Ungeziefer gefallen. Ein witziger Perspektivwechsel, aber ich befürchte so problemlos wie mit einem Silberfisch kann ich nicht mit allen vorkommenden Tieren leben.

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Siggi Silberfisch

Rezensionen von verhei:

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Play+ Mein allererstes Soundbuch Tiere im Wald - ab 12 Monate von Maria Höck

Geräusche aus dem Wald

Dieses Soundbuch richtet sich an die Kleinsten, beworben ab einem Jahr. Auf fünf Doppelseiten folgt man verschiedenen Tieren im Wald bzw. allgemein in der Natur -eine Szene am Bachrand, eine in der Nacht ,..

Jede Seite ist ähnlich aufgebaut – ein kurzer einleitender Text. Der Knopf, der die Tierstimmen wiedergibt und noch weitere Tiere in der linken Spalte, die man suchen soll.

(Zur Sicherheit auch noch mit Namen und Geschlecht versehen). All dies in einer farbenfrohen, aber dennoch nicht überladenen Szene.
Den Aufbau des Buches empfand ich als altersgerecht – stabile Kartonseiten, die auch etwas aushalten. Auch der Knopf für die Tonausgabe ist leicht zu bedienen. Man kann die Knopfbatterie auch leicht austauschen, sollte sie zu Ende gehen.

Ein Nachteil ist, dass die Lautstärke sich nicht einstellen lässt und der Ton doch etwas markanter ist. Es gibt allerdings auch einen merklichen Unterschied, wenn man das Buch auflegt, und die Tonspur ist nicht lange.
Etwas länger hätte das Buch durchwegs auch sein können, allerdings ist dies wohl auch der Altersklasse geschuldet.

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Play+ Mein allererstes Soundbuch Tiere im Wald - ab 12 Monate

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Die uncoolsten Superhelden der Welt von Christina Wolff

Humorvolle und spannend, tolle Superhelden!

Ich bin ja nicht so eine Superhelden-Kennerin. Aber dieses Buch habe ich trotzdem genossen. Paul bezeichnet sich selbst als Nerd und gleich auf den ersten Seite wird der Begriff erklärt. Dann startet das Buch an seinem 11. Geburtstag und zusammen mit seiner Freundin Maria macht er sich auf in den Schrebergarten zu Oma Klewer.

Die Oma kann nicht nur Kuchen mit Smarties backen, sie hat auch ein geheimes Labor im Keller, das die Kinder entdecken, als die Oma plötzlich verschwunden ist. Hier machen sie allerdings eine Entdeckung, die ihre Körper völlig verändert. Obwohl Paul der große Spiderman-Fan und Kenner ist, kann Charlotte Spinnweben schießen. Pauls Veränderung erinnert da eher an Batman. Zusammen mit Thabo, der sowas wie ein wandelndes Lexikon ist, bestehen die vier Kinder ein spannendes Abenteuer, in dem es nur so vor Superhelden und Bösewichten wimmelt.
Ich bin völlig fasziniert, wie die Autorin es schafft so viele Superhelden in dieses Buch zu bringen. Sie muss sehr natürlich sehr genau in der Materie auskennen, denn die Kinder, die dieses Buch lesen, werden genau wissen, wie das mit den Superhelden so läuft. Spannung und Humor, das ist die Mischung, die ich liebe und hier passt alles supergut. Kleine Illustrationen und Geräusche, wie KAWUMM!!! lockern die Seiten zusätzlich auf, so macht das Lesen richtig Spaß.

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Die uncoolsten Superhelden der Welt

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Hört uns mal zu! von Andrea Behnke

Vier Jugendliche schreiben Texte, die berühren

AkkordWort ist ein Jugendtreff, in dem viel Musik gemacht wird. Nino bringt sein Akkordeon mit, Mitray spielt auf ihre Bağlama, einer langhalsigen Zupflaute. Cecile besucht eine Musikschule und spielt schon sehr gut auf ihrer Querflöte. Ergänzt wird die Gruppe durch Mateo, der hervorragend Texte schreibt und sie gerne als Rap vorträgt.

Diese unterschiedlichen Jugendlichen machen gemeinsam Musik mit Bennet, einem Lehrer, der nachmittags im AkkordWort arbeitet. Als die Leiterin den vieren den Vorschlag macht zur Ausstellungseröffnung einer NS-Gedenkstätte etwas beizutragen sind diese sofort begeistert. Zu Vorbereitung besuchen sie den Südbahnhof, denn von hier wurden die Menschen deportiert. Obwohl sie schon in der Schule von der Shoah gehört hatten, waren die Jugendlichen entsetzt von der Menge der getöteten Menschen. Nino hört hier auch von den Homosexuellen, die ebenfalls ins Konzentrationslager kamen. Alle Vier feilen immer wieder an Texten und bringen dabei ihre eigenen Gefühle ein. Doch dann steht an der Wand des AkkordWort „Schwulenheimat“ und die Besucher des Treffs müssen sich um die Zukunft des Ortes, den sie als ihr „Daheim“ empfinden, sorgen.
Das Buch hat 144 Seiten und einige bunte sehr gelungene Illustrationen. Die Geschichte wird sehr spannend erzählt, die Kapitel spielen abwechselnd im AkkordWort und bei den Jugendlichen. So erfahren wir einiges über die familiäre Situation der Jugendlichen. Aber auch die Vergangenheit, die hier mit dem Bahnhof einen Ort hat, ist Thema in der Geschichte. Die Auseinandersetzung mit Homosexualität, damals und heute. Der Kampf um den Erhalt des Treffs, Aussagen, die weh tun, und noch vieles mehr findet sich in diesem Buch.
Sehr gut gefielen mir die Passagen, in denen es um KI und ihre Auswirkungen geht und wie real die Situation beschreiben wird.
Für Schulen gibt es Begleitmaterial und ich finde, dass dieses Buch eine hervorragende Schullektüre ist.

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Hört uns mal zu!

Rezensionen von Daggy:

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Ich bin die Mumpelmaus von Antje Vogel; Dorothée Kerstiens

Liebewerte Maus erzählt wilde Geschichten

Schon das Cover zeigt die zauberhaften Tiere, die die Mumpelmaus im Buch treffen wird. Am Morgen verabschiedet Mama-Maus ihr Kind mit einem dicken Kuss und der Feststellung „Du bist meine Munpelmaus!“
Die kleine Maus neigt dazu, wenn sie von einem Tier berichtet, die Geschichte sehr fantasievoll auszuschmücken.

So berichtet sie dem Fisch im Teich von einem Pinguin, der seinen Auszug zum Schwimmen auszieht und stattdessen eine rote Badehose mit weißen Punkten anzieht. Dem Frosch, der auf den Seerosenblättern herumspringt, berichtet sie von einem Weitspringe, der über jeden Fluss springen kann. Die Geschichte beendet die Mumpelmaus mit den Worten „Tusch, Applaus, aus die Maus. Ehrlich wahr. Genau so ist das.“
Aber gerade das ist zu bezweifeln, denn, so steht es im Anhang, ein Kanguru kann zehn Meter weit springen, aber Flüsse sind oft breiter. Von zehn Tieren, die in Australien wohnen erzählt die Mumpelmaus zum Teil sehr verrückte Geschichten. Ein Tüpfelkuskus, der mit einem Spinnennetz Fische fängt, ist wirklich eine tolle Idee. Oder der Nacktnasenwombatvater, der so stark ist, dass er sogar ein Auto tragen kann.
Nicht immer sind die Zuhörenden bereit sich die Geschichten der Mumpelmaus anzuhören, aber die kleine Maus bleibt beharrlich und erzählt immer weiter, bis es Abend wird.
Neben den fanatischen Geschichten mit dem kleinen wahren Kern gibt es zauberhafte Illustrationen. Alle Tiere tragen Kleidung, die liebevoll für sie entworfen wurden.
Ein Buch zum Träumen und nach dem Erwachen kann man noch etwas über die beschriebenen Tiere lernen.

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Ich bin die Mumpelmaus

Rezensionen von C. P.:

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Canvas (Cryptos, Band 2) von Ursula Poznanski

Feindesjagd in virtuellen Welten

Kennt ihr das Gefühl, wenn es von einem eurer Lieblingsbücher unerwartet eine Fortsetzung gibt? Ich liebe den Jugendthriller Cryptos, die Dystopie mit den vielen virtuellen Welten, die für Jana Pasco plötzlich zur tödlichen Falle werden. Diese Idee bietet so viel Potential, entsprechend habe ich Canvas regelrecht entgegen gefiebert.

Die Handlung von Band 2 beginnt einige Monate nach Band 1: Die Bevölkerung flieht weiterhin vor unwirtlichen Lebensbedingen in die virtuellen Welten von Mastermind, während Wissenschaftler nach einer Lösung zur Rettung des Klimas und der Menschheit suchen. Ebenso wird in den Designcentern weiterhin an neuen virtuellen Welten gebastelt. In Janas Welt Canvas, eine Art virtuelle Jobbörse, kann man jetzt z. B. nach Statistenjobs suchen, über die man sich die erforderlichen Punkte für die Weltenpässe verdienen kann. Plötzlich häufen sich jedoch auffällige Fehler in einigen Welten, und Vertreter der Alpha-Elite wollen ihre kürzliche Niederlage nicht einsehen und holen zum erneuten Gegenschlag aus. Zeit für Jana und ihre Freunde aus Designcenter 12, was zu unternehmen.
Die Handlung spielt diesmal nicht nur in bereits bekannten sowie neuen Welten, sondern zum Teil auch in der Realwelt. Diesmal empfand ich die Umweltextrema etwas eingehender beschrieben als in Band 1, es fühlte sich bedrohlicher an, diese ganze Hitze und was das mit einem macht. Zwar ist Band 2 ein neues Abenteuer, mit der Vorkenntnis von Band 1 ist jedoch vieles verständlicher wie z. B. die Hintergründe zu einigen Charakteren oder der Aufbau von Janas alten Welten. Ohne diese Hintergründe fehlt Canvas an manchen Stellen einfach die Tiefe. Ansonsten hat Jana ihren Hang dazu, spontane Alleingänge zu unternehmen, nicht abgelegt; sie handelt eben, während andere noch das Für und Wider diskutieren. Darüber kann man denken, was man will, ich finde, ihre Hals-über-Kopf-Aktionen bringen die Gruppe manches Mal entscheidend voran. Auch wenn ich nicht selten echt Sorge um Chaos-Jana hatte.
Abwechslung und Spannung bietet Canvas ebenso wie interessante Hintergründe, skrupellose Gegner und Überraschungen, die es auch mal in sich haben. Und das sowohl in der virtuellen wie auch in der realen Welt. Auch das Cover ist ein Highlight mit der schwebenden Welt ähnlich zum ersten Cover, den vielen Thumbnails für die virtuellen Welten sowie natürlich dem Symbol mit Taube und Pfeil (als Anlehnung an Cryptos). Dem ersten Band steht Canvas in Nichts nach; wer auf den vollen Lesegenuss nicht verzichten mag, dem empfehle ich, Band 1 vorweg zu lesen, um sämtliche Anspielungen und Bezüge zu verstehen. Dann haltet ihr mit Canvas wirklich ein sehr geniales Lesevergnügen in euren Händen!

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Canvas (Cryptos, Band 2)

Rezensionen von verhei:

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Play+ Mein lustiges Spielbuch Pflaster her, sagt Doktor Bär - ab 2 Jahre von Bernd Penners

Ein Bilderbuch mit Reimen und Pflastern

Wie man schon am Titel erkennt, handelt es sich um ein Pappbilderbuch bei dem Krankheiten und Verletzungen thematisiert werden. Als kleiner Zusatz gibt es in diesem Buch nun fünf verschiedenfarbige Pflaster, mit denen man die verletzten Tiere verarzten kann.

Die Pflaster sind beschichtet, wieder verwendbar und eher dick und robust.

Leicht können kleine Kinderhände sie damit selbst aufkleben. Sollte die Klebekraft einmal geringer werden, haben wir sie einfach auf der einen Seite etwas abgespült. Die Pflaster werden auf einem eigenen Bogen mitgeliefert, um sie aufzuheben und alles zu transportieren haben wir sie bisher einfach auf den Tieren belassen.

Jede Doppelseite widmet sich einer anderen kleinen Krankheit bzw. Verletzung. Alle müssen durch Dr. Bär - mit Hilfe der Kinder- verarztet werden. Was dem jeweiligen Tier passiert ist, sieht man einerseits durch die Illustration, wodurch sich Kinder auch selbst beschäftigen können. Die Zeichnungen sind sehr farbenfroh, detailliert, aber auch nicht zu überladen. Und natürlich gibt es auch einen Text zum Vorlesen - gereimten in diesem Fall. Man braucht als Vorleser schon Konzentration um diesen schön melodisch hinzubekommen.
Nebenbei kann man mit den Kindern auch etwas die Zahlen üben, da jedes Tier unterschiedlich viele Pflaster benötigt und natürlich auch die Farben.

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass manche der genannten Krankheiten wie Bauchschmerzen oder auch Ohrenschmerzen nicht unbedingt mit einem oder mehreren Pflastern versorgt werden.

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Play+ Mein lustiges Spielbuch Pflaster her, sagt Doktor Bär - ab 2 Jahre

Rezensionen von verhei:

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Blut für Blut von Anna Schneider

traumatischer Verlust und Rache

Sophie Roth flüchtet sich vor ihrem gewalttätigen Partner in einen Bauwagen am Waldrand. Das Ziel: sich endlich zu befreien und mit ihrer Leidenschaft Fotografie endlich Geld zu verdienen. Und tatsächlich es kommt zu einem Fotoauftrag bei einer angesehenen Familie der Gegend, der ordentlich bezahlt wird.

Doch beim Entwickeln der Fotos entdeckt sie ein Gesicht auf den Aufnahmen, dass sie an eine schreckliche Nacht in ihrer Vergangenheit erinnert.

Schon die Einstiegskapitel vermitteln dem Leser ein beklemmendes Gefühl: Sophie schleicht sich aus dem Haus, um ihren gewalttätigen Mann zu verlassen. Und dieses beklemmende Gefühl blieb mit leichtem Abklingen an manchen Stellen für mich dauerhaft präsent. Wenn auch aus unterschiedlichen Gründen: Sophie fühlt sich verfolgt, erkennt sie doch Spuren im Gras und auch die Familie, die sie fotografieren soll, scheint reserviert.

Die Autorin präsentiert die Geschichte in recht kurzen Kapiteln. Gegenwartsschilderungen wechseln sich mit Kapiteln aus der Vergangenheit ab – gut unterscheidbar durch die jeweiligen Kapitelüberschriften. Ab und an wird auch noch ein Kapitel in kursiver Schrift eingeworfen, welches die Gedanken einer unbekannten Person wiedergibt. Diese Kapitel sind nicht gerade positiv und tragen weiter zur beklemmenden Atmosphäre, aber auch zum Rätseln bei.

Sophie erscheint zu Beginn etwas naiv, scheint doch die Flucht von ihrem gewalttätigen Partner etwas ungeplant im Gesamten. Sie hat zwar diesen Bauwagen entdeckt, ist aber bis auf etwas Geschirr nicht ausgerüstet. Natürlich mag aber so manche Flucht spontan sein, und es mag schwer sein Hilfe anzunehmen. Hier denke ich, dass es vor allem mit ihrer Geschichte erklärbar ist: ein Mann der dauernd sagt, dass sie nichts zu Ende denkt. Panikattacken dadurch und durch ihre traumatische Familiengeschichte: Mord und traumatischer Verlust und Rache Verschwinden vor zwanzig Jahren.

Als Leser rätselt man konstant mit und bekommt so manche falsche Fährte präsentiert. Man stellt Theorien auf und verwirft sie wieder. Gegen Ende ist das Tempo hoch, fast etwas überstürzt, aber lesenswert. Ein paar kleine Fragen blieben bei mir offen.

Trotz der kleinen Schwächen kann ich das Buch wirklich empfehlen. Auch weil es zeigt, was Anna Schneider außerhalb der Grenzfallreihe auch gute Einzelwerke zu Stande bringt.

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Blut für Blut