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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nicole Koppandi:

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Sicheres Haus von Marina Vujcic

Ein Leben in Gefangenschaft

Der Roman ist in zweierlei Hinsicht erschütternd: häusliche Gewalt wird sehr plastisch beschrieben und das Leben im Gefängnis, als ein unvorstellbarer Zustand.

Zu Beginn liest man kurze Eindrücke von Journalist*innen, Nachbar*innen, Verkäufer*innen in der Umgebung und Polizeisprecher*innen, über all das was sie über die beiden Personen wissen: das Mordopfer, der feine Herr Professor und die Mörderin, seine Frau.

Lada Lončar sitzt im Gefängnis und lässt Revue darüber passieren, wie sie hierhergekommen ist. Wie sie ihren Ehemann kennengelernt hatte und nicht glauben konnte, welches Glück sie hatte. Der elf Jahre ältere Professor, den sie als Studentin auf der Uni kennengelernt hatte, der sich so richtig für sie interessierte, ihr zuhörte und aufmerksam zu ihr war.

Ganz langsam hat dann die häusliche Gewalt begonnen: zu Beginn, weil sie 20 Minuten später als sonst von der Arbeit nach Hause kam und er sie verdächtigte, sie sei deshalb zu spät, da sie etwas tue was er nicht möchte. Vieles hat sie getan, um den häuslichen Frieden zu wahren, der meist jedoch nur für kurze Zeit anhielt: sie durfte sich nicht mehr kleiden wie sie es wollte, sich nicht mehr schminken und sich auch vor dem Arbeiten nicht mehr duschen – alles andere hätte den Verdacht genährt, dass sie ihn betrüge. Es nützte alles dennoch nichts – er schlug und demütigte sie, er sperrte sie vor die Haustüre, er ließ sie nicht arbeiten gehen und entzog ihr Geld, er weckte sie nachts, um ihr Fragen zu stellen, die nicht beantwortbar waren, er isolierte sie von ihren Eltern, ihrer Schwester und ihren Freundinnen. Besonders arg war es, wenn er getrunken hatte.

Zur Hochzeit wurden weder Eltern noch Freunde eingeladen – er isolierte sie immer mehr. Niemand bekam mit, was vor sich ging: weder die Fehlgeburten, noch die blauen Flecken oder die Scham, mit der sie leben musste.

Ein anderer Erzählstrang berichtet von ihrem Leben im Gefängnis, den anderen Frauen in Haft und deren Taten. Die beiden Zeitebenen verweben sich gedanklich.

Hier wird aber nicht das Opfer ermordet, sondern der Täter.

Ein Roman, der echt unter die Haut geht. Es wird so nachvollziehbar dargestellt, wie die Frau sich um der Harmonie willen und als Deeskalationsmaßnahme dem Willen des Partners beugt und dabei selbst verliert.

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Sicheres Haus

Rezensionen von Vobabooks:

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So sind wir von Josephine Apraku; Mareice Kaiser; Linus Giese; Felicia Ewert; Milena Glimbovski; Melanelle B. C. Hémêfa; Daniela Dröscher; Jana Heinicke

Bunt, lehrreich, unterhaltsam

„So sind wir“ ist eine Geschichtensammlung, herausgegeben von Josephine Apraku und illustriert von İrem Kurt, Ayse Klinge und Beno Meli. In 11 voneinander unabhängigen Geschichten geht es um folgende Themen:
- Einen Elefant, der sich für eine Maus hält
- Weihnachten im Sommer
- Rapunzel
- Demonstration für Gerechtigkeit
- Einen Jungen der erfährt, was Männer auch alles machen können
- Geschäftsideen
- Gefühlswolken
- Trauer und ein mutiger Brief
- Zwillinge im Wald
- Eine Felicia werden
- Eine Prinzessin, die nicht heiraten möchte
Einige Seiten sind zudem mit Bildern illustriert.

Die Geschichten beinhalten einige tiefere Themen und passen zum Titel des Buchs. Die Geschichten sind recht unterschiedlich, sodass für die verschiedenen Geschmäcker etwas dabei sein sollte. Die Altersempfehlung ist mit 3-8 Jahren recht breit gefasst, wobei ich es mir eher für ältere Kinder verständlich fand.

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So sind wir

Rezensionen von DoraLupin:

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Die Reise der Blütensammlerin von Sally Page

Schönes Hörbuch

Cover und vorallem Klappentext des Romans haben mich sofort neugierig gemacht. Ich finde Geschichten rund um die Titanic noch immer spannend und habe mir selbst noch nie Gedanken über den Blumenschmuck an Bord gemacht. Deshalb konnte ich es kaum erwarten das Hörbuch zu erleben und auch wenn es ein wenig anders war als ich es mir vorgestellt hatte, war es doch unterhaltsam und schön.

Ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes ist Emma zu einem Mauerblümchen verkommen. Sie geht förmlich unter in der Farbenpracht des Blumenladens, in dem sie arbeitet. Doch als ein Kollege sie zu einem Vortrag über die Titanic einlädt, wird ihre Neugier geweckt: War der sagenumwobene Dampfer nicht auch mit Blumen geschmückt? Und wenn ja, wer steckte dahinter? Während ihrer Recherche stößt sie auf ein Foto einer jungen Stewardess der Titanic, das ihr auf unerklärliche Weise vertraut vorkommt. Emma dämmert immer mehr, dass sie sich auch auf den Spuren ihrer eigenen Geschichte befindet – eine Geschichte, die noch lange nicht auserzählt ist.

Der Schreibstil ist leicht und locker und deshalb ist es mir überhaupt nicht schwer gefallen mich bei diesem Hörbuch auf die Geschichte zu konzentrieren. Das Hörbuch erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen, einmal aus Sicht von Emma die nach dem Tod ihres Mannes Probleme hat zurück ins Leben zu finden und einmal aus Sicht von der jungen Frau an Bord der Titanic. Hatte ich zunächst gedacht die Zeitebenen würden sich die Handlungszeit teilen, war es doch tatsächlich so das mindestens 2/3 der Geschichte in der Gegenwart bei Emma handelt.

Emma ist eine sympathische Protagonistin, die ich aber nicht immer zu hundert Prozent nachvollziehen konnte. Vorallem der Umgang mit ihrer Mutter ist eine ziemliche Katastrophe und ich verstehe nicht warum Emma da immer und immer wieder nachgibt. Zum Glück hat sie aber auch gute Freunde an ihrer Seite die sie ganz liebevoll unterstützen.

Die Titanic spielt im Buch zwar zwischendurch schon immer wieder eine Rolle und bleibt auch präsent, aber sie nimmt nicht den Mittelpunkt der Handlung ein, was ich zunächst gedacht hatte. Dennoch fand ich die Geschichte unterhaltsam und kann sie empfehlen.

Die Sprecherin liest die Geschichte sehr schön vor und hat eine angenehme Stimme.

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Die Reise der Blütensammlerin

Rezensionen von DoraLupin:

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Falls jemand fragt, wer wir waren von Eva Kranenburg

Gelungener historischer Roman mit Tiefgang

Ich lese immer wieder gerne historische Romane, und Cover und Klappentext von diesem Buch haben mich schnell angesprochen. Die Geschichte hat mir auch gut gefallen, sodass ich sie an interessierte Leser weiterempfehlen kann.

Das Buch handelt davon, dass Rena spurlos verschwindet, deshalb macht sich ihre beste Freundin Tilla auf die Suche nach ihr.

Doch schnell merkt sie: Nichts von dem, was Rena über sich erzählt hat, ist wahr. Die Verkäuferin, die angeblich Renas Mutter ist, hat gar keine Kinder. Das Haus an der Adresse, die ihre Freundin ihr genannt hat? Eine ausgebombte Ruine. Je verzweifelter Tilla in ihrer Heimatstadt Halle nach Rena sucht, umso klarer treten die Abgründe der noch jungen DDR hervor. Als sich die brodelnde Unzufriedenheit in der Bevölkerung schließlich im Volksaufstand des 17. Juni entlädt, muss Tilla sich entscheiden, wie weit sie gehen will – für die Wahrheit, für ihre Freundin, und für die Frage, woran sie wirklich glaubt.

Der Schreibstil war einfach und leicht verständlich geschrieben und angenehm zu lesen. Dadurch hatte ich immer Lust die Geschichte weiterzulesen und zu erfahren wie das Buch endet. Ich fand es sehr gelungen wie die Autorin von den Gedanken und Gefühlen Tillas schreibt und war der Protagonistin deshalb auch schnell sehr nahe und konnte mit ihr mitfiebern und habe sie gerne begleitet.

Ich mochte es sehr das Tilla sich im Laufe der Geschichte immer mehr für ihre Wünsche und Bedürfnisse einsetzt, egal was die anderen sagen. Das zeugt von einer inneren Stärke, die schön war mitzuverfolgen.

Die Geschichte an sich ist die meiste Zeit interessant und mitreißend zu lesen, es gab aber auch hin- und wieder zähe Passagen, in denen man das Buch hätte kürzen dürfen, aber dies ist natürlich auch immer Geschmackssache. Der Volksaufstand vom 17. Juni wurde aber sehr eindrücklich und lebendig beschrieben und hat mich richtig in die Zeit zurückversetzt.

Insgesamt ein gelungener historischer Roman mit Tiefe und Lebendigkeit, den ich weiterempfehlen kann.

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Falls jemand fragt, wer wir waren

Rezensionen von Anndlich:

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If Books Could Kill von Kate Eberle

Gefangen in der eigenen Geschichte!

Roxie Mitchell wünscht sich, dass sie die nächste Heldin im Roman ihrer Lieblingsautorin wird, denn sie liebt ihre Liebesromane. Doch Roxie hätte nie geglaubt, dass ihr Traum wahr werden könnte bis sie den charmanten Jack trifft und mit ihm ein echtes Traumdate hat. Doch Jack ist nicht ihr Loveinterest und Roxie ist nicht in einem Liebesroman, sondern in einem Thriller gelandet.

Roxie kämpft um ihr überleben und trifft dabei auf den schüchternen Literaturdozenten Grant, der nun auch in ihrer Geschichte gefangen ist. Können die beiden dem Killer entkommen oder sind sie doch ein Teil eines echten Liebesromans?

If Books Could Kill von Kate Eberle habe ich zu Beginn als Buch gelesen, musste aber feststellen, dass es mich nicht richtig abgeholt hat und ich immer wieder lieber zu einem anderen Buch gegriffen habe, anstatt weiterzulesen. Doch das lag weniger am Inhalt und mehr am Tempo, das mir zum Lesen einfach zu langsam war, weswegen ich das Buch als Hörbuch weitergehört habe. Gesprochen von Viola Müller konnte das Buch sich auch inhaltlich bei mir entfalten.

Der Thrill-Aspekt ist für wahre Thrillerfans definitiv zu schwach, aber er erzeugt innerhalb der Geschichte doch einige spannende Szenen und vor allem gefiel mir der Humor, der sich dadurch aufgebaut hat. Die Dialoge zwischen Grant und Roxie gefielen mir vor allem in solchen Szenen gut.

Die Auflösung auf Thrill-Ebene kommt nicht überraschend, hat aber doch ein paar Twists, die ganz interessant gelöst sind. Die Romance Auflösung gefiel mir sehr gut!

If Books Could Kill ist definitiv ein ganz besonderes Buch, dass eine unfassbar gute Grundidee hat und mich als Hörbuch wirklich von sich überzeugen konnte. Gelesen fehlte es mir leider etwas an Tempo.

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If Books Could Kill

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Richtig. Jetzt. von Clara Stern

Ein schönes Buch

Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich bin sehr neugierig in die Geschichte gestartet :
Der Schreibstil von Clara Stern ist angenehm leicht und flüssig und so hat man gar keine Probleme damit, in die Geschichte rein zu kommen.
Die Hauptfigur Clara ist von der Autorin sympathisch dargestellt und muss sich mit vielen Widrigkeiten des Alltags auseinandersetzen – zudem geschehen eine Menge Schicksalsschläge.

Die junge Frau versucht sich immer wieder in einen normalen Alltag zu kämpfen und findet Kraft in der Malerei.
Diese Geschichte hat mich sehr berührt – auch wenn ich viele der Situationen selbst kenne; oder vielleicht gerade deswegen ?
Der Mut, einen anderen Weg zu gehen, oder sich selbst mit seiner eigenen Kraft zu überraschen, wird hier im Buch von Clara Stern sehr gut beschrieben. Manchmal sind sich Glück und Traurigkeit wirklich sehr nah und man kann hier sehr gut miterleben, wie die junge Carla sich trotzdem immer wieder für sich und auch für ihre Kinder einsteht und ihre Grenzen hinaus geht.
Ein schönes Buch, dessen Geschichte mich berührt und mitgenommen hat. Dafür gibt es von mir eine Kauf- und Leseempfehlung !
Das Buch von Clara Stern – Richtig. Jetzt. ist am 11. Juni 2026 im Verlagshaus Schlosser erschienen.

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Richtig. Jetzt.

Rezensionen von annaja:

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Alleinruhelage,1 Audio-CD, 1 MP3 von Eva Menasse

Plötzlich zu viel Ruhe

Ein schönes, beschauliches Cover.
Die Protagonistin erzählt hier vom einstigen Erwerb des Wochenendhauses für die Familie inmitten der Natur an einem See gelegen. Der einstige Erholungsort und Treffpunkt für Familie und Freunde, die aus der Stadt raus wollten. Jahrelang geht alles gut und nur manchmal nerven nachbarliche Datschenbesitzer mit kleinen Konflikten, doch es gibt auch Gemeinschaftssinn und Hilfsangebote.

Als dann allmählich im Laufe der Jahrzehnte die Familie auseinanderbricht und nur mehr sie allein übrig bleibt, die das Ferienhaus zu erhalten hat, nur gelegentlich Freunde zu Besuch kommen, wo Reparaturen aller Art anfallen, der Garten zu pflegen ist und den überbordenden Wühlmäusen der Kampf angesagt werden muss, kommen Zweifel über die Sinnhaftigkeit des Besitzes. Es fällt schwer, sich zu trennen, hängen doch so viele Erinnerungen und Emotionen daran. Als auch ihr letzte Liebhaber das Weite sucht, werden fleißige Bauhelfer engagiert, die das Anwesen auf Vordermann bringen sollen.
Das Buch überzeugt mit klarer Sprache, klug und voll Wortwitz und es zeigt auf, wie schwer manche Entscheidungen fallen.

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Alleinruhelage,1 Audio-CD, 1 MP3

Rezensionen von brauneye29:

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Honey von Imani Thompson

Ungewöhnlicher Roman

Zum Inhalt:
Zum ersten Mal will Yrsa nicht töten, aber als ihr der Professor gegenübersitzt, der ihrer Freundin die Forschungsergebnisse gestohlen hat, schnippt sie eine Biene in die Wasserflasche und kurz darauf ist er tot und die gelangweilte Yrsa fühlt sich endlich wieder lebendig.
Meine Meinung:
Was für ein schräger Roman, den ich so nicht erwartet hatte.

Yrsa, die Hauptprotagonistin ist dabei die Figur, die ungeheuer vielschichtig ist und einen trotz ihrer Handlungen immer wieder auch zum Schmunzeln bringt. Sie wirkt oft nicht sonderlich sympathisch, hat aber irgendwie Charisma und das macht sie interessant. Erstaunlicherweise werden auch Themen wie z. B. Rassismus aufgegriffen, was ich nicht unbedingt erwartet hatte. Die Story ist ein Mix aus Spannung, aber auch Sarkasmus und völlig anders als man es vielleicht erwartet hatte. Ich hatte die Hörbuchversion, die ich auch gut gelesen fand.
Fazit:
Ungewöhnlicher Roman

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Honey

Rezensionen von Lydia_Te:

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Luft nach unten von Tamara Štajner

Toxisch

Die Beschreibung vom Roman "Luft nach unten" von Tamara Štajner auf Vorablesen, hat mir eine falsche Erwartung gegeben. Ich habe mir eine Familiengeschichte erwartet, mit einem abgrundtiefen Geheimnis das totgeschwiegen wird.
Als Familiengeschichte, würde ich persönlich den Roman nicht bezeichnen.

In erster Linie geht es um Iva, die eine etwas selbstsüchtige und egozentrische Person ist, die von anderen die reine Wahrheit erwartet, aber selbst lügt und betrügt.
Gemeinsam mit ihrem Ehemann Felix, versuchen sie ein Kind zu zeugen. Zuerst auf herkömmlichen Weg, dann aber mit ärztlicher Beratung und durch Insemination. Die beiden führen eine äußerst toxische Beziehung und im Laufe des Romans habe ich mir gewünscht, dass sich die beiden Trennen und dem Elend ein Ende setzten.
Zum Glück geht es im Roman aber auch um Ivas Großmutter Slava, ihre Großcousine (glaube ich, es ist zumindest Slavas Enkelin) Karmela, ihre Mutter und um ihr totes Kindermädchen Marija.
Um ein Familiengeheimnis wie es in der Beschreibung heißt, handelt es sich meiner Ansicht nach aber auch nicht. Slava hat Iva etwas widerwillig alles erzählt, ob das alles stimmt ist aber fraglich. Ivas Vater hat ihr eine andere Version erzählt.
Auf die weiblichen Protagonistinnen will ich jetzt nicht weiter eingehen. Alles in Allem pflegen sie alle einen toxischen Umgang miteinander, bis auf Karmela. Durch ihr zartes Alter von 10 Jahren ist sie noch nicht abgrundtief Verseucht.

Gesamteindruck: ich habe mir etwas anderes erwartet. Es ist aber sehr gut geschrieben und die Beziehungen wirken auf mich greifbar. Aber Achtung: es ist teilweise sehr toxisch und verlogen, muss man wollen!

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Luft nach unten

Rezensionen von Julchentim:

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Halbwach von Sophia Como

Ehrlich, nahbar - mit einem kleinen Haken

Halbwach hat mich wirklich überrascht. Zoe ist keine Figur, die immer die richtigen Entscheidungen trifft oder sofort sympathisch wirkt. Doch genau das mochte ich. Ihre Gedanken, ihre Widersprüche und ihre Bindungsangst haben sich unglaublich echt angefühlt,.

Der Schreibstil liest sich leicht, obwohl die Themen doch ziemlich schwer sind.

Ich war schnell in der Geschichte drin und wollte wissen, wie Zoe ihren Weg weitergeht. Besonders das Ende hat mir richtig gut gefallen, weil ich es stimmig und hoffnungsvoll fand.

Ein paar Dinge haben für mich trotzdem verhindert, dass es 5 Sterne werden. Die Therapiesitzungen wirkten stellenweise etwas zu belehrend und haben sich für mich nicht ganz natürlich angefühlt. Außerdem wurden sehr viele Konflikte aufgemacht, die zum Schluss etwas zu schnell abgearbeitet wurden. Da hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Zeit gewünscht.

Trotzdem ist das ein Buch, das ich sehr gerne gelesen habe und ohne Zögern weiterempfehlen würde, vor allem für alle, die Geschichten über Selbstfindung, Bindungsangst und das Erwachsenwerden mögen.

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Halbwach