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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

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Blut für Blut von Anna Schneider

Spannend

Zum Inhalt:
Nachdem Sophie sich aus einer manipulativen Beziehung befreit hat, hält sich sich mit Gelegenheitsjobs als Fotografin über Wasser. Sie erhält einen Auftrag von einer vermögenden Familie Portraits zu fertigen, fühlt sich aber kurz danach irgendwie verfolgt. Als Sophie sich erste Aufnahmen ansieht, entdeckt sie ein Gesicht, dass sie nie vergessen wird.

Ein Ereignis von vor zwanzig Jahren scheint sie wieder einzuholen.
Meine Meinung
Ich hatte das Vergnügen sowohl Buch als auch Hörbuch zu genießen und ich fand beide auf ihre eigene Art gut. Das Hörbuch war gut gelesen, was ich immer besonders wichtig finde. Im Nachgang habe ich dann das Buch gelesen und da kamen dann für mich manche Dinge noch stärker rüber, vielleicht aber auch nur weil es ja der zweite Durchgang war. Gut gefallen haben mir die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, so dass sich erst nach und nach ein Bild entwickelt, was wirklich passiert sein könnte. Am Anfang ist die Stimmung eher bedrückend mit der toxischen Beziehung, schnell wechselt die Stimmung dann aber in Spannung, die sich für mich immer mehr steigerte. Das Ende war für mein Gefühl ein wenig zu schnell abgehandelt, als wolle man jetzt aber endlich fertig werden. Insgesamt habe ich mich aber gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Spannend

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Blut für Blut

Rezensionen von Havers:

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Silberküste von Alexander Oetker

Winterwunderland-Stimmung an der Côte d'Argent

Geht es um das Urlaubskrimi Genre, bin ich einigermaßen kritisch, aber es gibt zwei Reihen, bei denen ich immer wieder ungeduldig die Erscheinungstermine herbeisehne, Bannalecs Bretagne-Reihe sowie Alexander Oetkers Luc Verlain-Krimis aus Aquitanien, dieser traumhaften Region im französischen Südwesten, denn bei diesen beiden werden schöne Urlaubserinnerungen geweckt.

Der Verkehrsunfall mit Todesfolge einer Gemeindeschwester wirft so viele Fragen auf, dass „Team Verlain“ misstrauisch wird. Zu Recht, wie sich herausstellen wird, denn sie ist nicht die einzige, die unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen ist.

In „Silberküste“, dem neuen Band von Alexander Oetkers Aquitanien-Reihe nimmt er uns in die kleinen Dörfer im Landesinneren der Côte d'Argent mit. Aber diesmal erleben wir die beeindruckende Gegend nicht im gleißenden Sonnenlicht sondern als tiefverschneite Winterlandschaft, eine Jahreszeit, die man in dieser Region als Urlauber nicht unbedingt vor Augen hat. Und genau das macht den besonderen Reiz dieses 11. Bandes aus, denn die kriminellen Umstände, die hinter den Todesfällen stecken, hat der Autor bereits in Ansätzen in einem seiner zypriotischen Krimis verarbeitet. Hier hätte ich mir etwas mehr Kreativität erwartet.

Nichtsdestotrotz habe ich dennoch diese Fortsetzung der Reihe auch wieder sehr gerne gelesen. Schon allein wegen des Wiedersehens mit dem sympathischen Commissaire, seiner Familie und seinem Team sowie den stimmungsvollen Beschreibungen dieses Landstrichs gelesen.

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Silberküste

Rezensionen von Havers:

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Silberküste von Alexander Oetker

Winterwunderland-Stimmung an der Côte d'Argent

Geht es um das Urlaubskrimi Genre, bin ich einigermaßen kritisch, aber es gibt zwei Reihen, bei denen ich immer wieder ungeduldig die Erscheinungstermine herbeisehne, Bannalecs Bretagne-Reihe sowie Alexander Oetkers Luc Verlain-Krimis aus Aquitanien, dieser traumhaften Region im französischen Südwesten, denn bei diesen beiden werden schöne Urlaubserinnerungen geweckt.

Der Verkehrsunfall mit Todesfolge einer Gemeindeschwester wirft so viele Fragen auf, dass „Team Verlain“ misstrauisch wird. Zu Recht, wie sich herausstellen wird, denn sie ist nicht die einzige, die unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen ist.

In „Silberküste“, dem neuen Band von Alexander Oetkers Aquitanien-Reihe nimmt er uns in die kleinen Dörfer im Landesinneren der Côte d'Argent mit. Aber diesmal erleben wir die beeindruckende Gegend nicht im gleißenden Sonnenlicht sondern als tiefverschneite Winterlandschaft, eine Jahreszeit, die man in dieser Region als Urlauber nicht unbedingt vor Augen hat. Und genau das macht den besonderen Reiz dieses 11. Bandes aus, denn die kriminellen Umstände, die hinter den Todesfällen stecken, hat der Autor bereits in Ansätzen in einem seiner zypriotischen Krimis verarbeitet. Hier hätte ich mir etwas mehr Kreativität erwartet.

Nichtsdestotrotz habe ich dennoch diese Fortsetzung der Reihe auch wieder sehr gerne gelesen. Schon allein wegen des Wiedersehens mit dem sympathischen Commissaire, seiner Familie und seinem Team sowie den stimmungsvollen Beschreibungen dieses Landstrichs gelesen.

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Silberküste

Rezensionen von LeserinLu :

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Die Hexen vom Honeysuckle House von Liz Parker

Cozy

Schon der wunderschöne Farbschnitt kündigt die cozy Stimmung an, die man auch bekommt. Die Atmosphäre im Roman „Die Hexen von Honeysuckle House“ ist von den ersten Seiten an wunderbar wohlig warm und herbstlich. Das Dorf Burdock Creek, das mit dem Herbstfest an Gilmore Girls erinnert, der verzauberte Buchladen und jede Menge Magie waren für mich die perfekte Lektüre für gemütliche Herbsttage.

Im Mittelpunkt steht keine Liebesgeschichte, sondern die Beziehung zwischen den beiden Schwestern Evie und Florence. Das hat mir besonders gut gefallen. Ihre unterschiedliche Einstellung zur Magie und ihre gemeinsame Suche nach der Wahrheit über den Fluch bilden das Zentrum der Geschichte. Es gibt zwar auch einige love interests, sie drängen sich aber nicht in den Vordergrund und waren für mich erfreulich wenig klischeehaft.

Besonders gefallen haben mir die kleinen Details, die diese Welt so charmant machen. Allen voran natürlich der Buchladen, der seinen Kund:innen ganz selbstständig passende Bücher vorschlägt und kuschelige Leseplätze bereitstellt: Wer möchte nicht in so einem Buchladen stöbern? Auch die alten Tagebücher, das geheimnisvolle Haus und die vielen kleinen magischen Elemente haben wunderbar zur Atmosphäre beigetragen. Dabei ist die Geschichte nicht nur gemütlich, sondern auch richtig spannend und unterhaltsam erzählt.

Ich lese eigentlich weder Fantasy noch Cozy Fantasy. Trotzdem hat mir dieser Roman richtig gut gefallen. Für mich eine echte Überraschung und definitiv ein Buch, das ich allen empfehlen würde, die Lust auf eine atmosphärische Cozy-Fantasy-Lektüre haben.

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Die Hexen vom Honeysuckle House

Rezensionen von Sonne89:

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WAS IST WAS. Dr. Floh taucht ab. Der Schatz der Cenote. Ein Tauchabenteuer von Florian Huber; Benjamin Schreuder

Forschen und Abenteuer

Florian Huber, genannt Dr. Floh ein „echter“ Unterwasserarchäologe und Forschungstaucher nimmt die Kinder Frido und Luzie mit in die Welt der Cenoten.
Das Buch wechselt zwischen bunten Illustrationen, realen Fotos und Text und bietet somit viel Abwechslung. Die teils eingeschobenen Infoboxen erklären nochmals zusätzliches Wissen.

Dadurch, dass das Wissen in eine Geschichte rund um die beiden Kinder eingewoben wird, liest es sich locker leicht wie ein Abenteuerbuch, statt eines Sachbuches und weckt Spannung und Interesse auch bei Kindern. Bei der Sprache merkt man aber schon, dass das Buch von einem Erwachsenen geschrieben wurde, da hätte ich mir eine altersentsprechendere Wortwahl gewünscht. Auch Begriffe, wie die Cenote sollten direkt geklärt werden. Der Einstieg in das Buch war etwas mühsam.
Das Buch weckt die Lust auf Abenteuer, auf Tauchen und Forschen.
Ich war selbst schon in einer Cenote schwimmen, aber tatsächlich fehlte mir das ganze Hintergrundwissen drum herum. Ich fand das Buch daher wirklich interessant und spannend.

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WAS IST WAS. Dr. Floh taucht ab. Der Schatz der Cenote. Ein Tauchabenteuer

Rezensionen von S.:

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Der große Weihnachts-Kaufhaus-Klau von David Walliams

Weihnachtsnacht mit Elvis

Weihnachtsnacht mit Elvis
Die Geschichte beginnt in London, und zwar genau am 24.12., dem Weihnachtsvorabend. Die Geschäfte haben laaaange geöffnet. Uns hier interessiert aber nur das Londinium, das größte, älteste und prächtigste Spielwarenkaufhaus.
Elvis wusste, dass man den Weihnachtsmann dort treffen konnte, aber nur, wenn man ein superschwer zu bekommenes Goldenes Ticket besaß.

Eine emotionale Geschichte beginnt. Der Lesende durchlebt eine breite Palette an Gefühlen: Freude, Enttäuschung, Wut und mehr. Figuren werden typisiert gezeichnet, gut vorstellbar mit eindeutigen Merkmalen. Dinge werden detailliert dargestellt, witzige Illustrationen ergänzen den Text. Der Grundgedanke allerdings ist ernst. Daraus entwickelt sich eine Wahnsinnsgeschichte. Spannend, abenteuerlich, gefahrvoll, klamaukig, überraschend. Der Humor ist mitunter leicht schräg. Sehr kreative Umwidmungen werden ausgeführt.
Eignet sich gut zum Selberlesen für Leseanfänger, verschieden große Schrift und wenig Text auf den einzelnen Seiten motivieren zusätzlich. Lautmalerische Einschübe machen Spaß. Jede Kapitelüberschrift ( immer auf Englisch und Deutsch)entspricht einem Songtitel von Elvis Presley. Offenbar ist David Walliams ein großer Elvis-Fan. Dessen Songs kennt er, ein witziges Kinderbuch schreiben kann er.

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Der große Weihnachts-Kaufhaus-Klau

Rezensionen von yellowdog:

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Die neue Mittagsgöttin von Günter de Bruyn

Das historische Berlin und der Spreewald 1890

Die neue Mittagsgöttin, diese Nacherzählung eines Romans von 1891, ist wahrscheinlich nicht das wichtigste Werk von Günter de Bruyn, aber doch ein sehr schönes Stück Prosa. Die Novelle vermittelt ein starkes Bild vom Berlin und Spreewald 1890. Günter de Bruyn schafft einige eindrückliche Beschreibungen.

Ein Nachwort von Peter Walther schließt das Buch.
Gut, dass diese Stück Literatur posthum noch erschienen ist. Es zeigt ein letztes Mal, dass dieser Autor immer ein literarisches Niveau gehalten hat.

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Die neue Mittagsgöttin

Rezensionen von askyfullofpages:

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Die Lücken von Shida Bazyar

Kollektives Schweigen

Werbung | Rezensionsexemplar

Schweigen.
Wiederholung.
Heimat.

Wow! Ich verstehe, warum dieses Buch der Favorit für den Deutschen Buchpreis 2026 ist.

Mit „Die Lücken" ist Shida Bazyar ein sensationeller Roman gelungen, der durch seine ruhige, fast nüchterne Schreibweise das Schweigen des Ortes über Generationen hinweg beinahe von den Seiten schreien lässt.

Das Buch spielt in einem unscheinbaren kleinen Dorf. Heimesbach. Keiner spricht über die Geschehnisse des letzten Jahrhunderts. Alles wird verschwiegen. Aber man kann schwer verschweigen, was in den Mauern steckt, in den Häusern, auf dem Friedhof. Ein Ort trägt in sich, was ausgelöscht werden sollte.

Die Synagoge niedergebrannt in der Reichskristallnacht. Jüdische Familien, Nachbarn, enteignet. Deportiert. Ausgelöscht. Ihr Besitz blieb zurück. Wurde umverteilt. Von anderen weitergenutzt. Jahrzehnte später kommen iranische Familien an. Flüchtlinge. Heimesbach soll nun ihr Zuhause werden. Es liegen Jahrzehnte zwischen den beiden Geschichten. Aber es wiederholt sich. Immer stellen sich die gleichen Fragen: Wer bleibt. Wer dazugehört. Wer ausgegrenzt wird.

Beim Martinsumzug ziehen die Geflüchteten mit Laternen durchs Dorf. Dazugehören oder nur mitlaufen? Und wer blickt da wie drauf? Wer entscheidet, was richtig und was falsch ist? Wann ist man wirklich integriert? Und wann ist man deutsch genug? Ausgrenzung fängt nicht erst da an, wo man sie sieht.

Es gibt keine Täter mehr. Alle waren nur mal Mitläufer. Es gibt keine Stimme mehr, die spricht. Alle schweigen. Der Mantel des Vergessens liegt darüber. Der ehemalige Nazi war höchstens Mitläufer. Er ist fröhlich bei Familienfeiern. Ist Vater, Großvater, Nachbar, Freund. Das macht es nicht leichter. Und wer wohnt in wessen Haus? Gehört das Bild an der Wand wirklich ihm? Kann ein friedliches Zusammenleben nach dem Krieg überhaupt stattfinden ohne kollektives Vergessen?

Alles wiederholt sich. Immer. Ein Ort, der verdrängt. Der die Vergangenheit nicht benennen kann. Alles steckt in den Personen. In den Orten. Orte überdauern Personen. Personen können schweigen, aber Orte vergessen nicht. Ein Zuhause, das auf Schweigen gebaut ist. Ein brüchiges Fundament. Dieses kollektive Vergessen-Wollen. Diese Erinnerungslücken. Genau diese Lücken schaffen ein löchriges Fundament. Und das bricht immer ein. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Die Lücken, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, ist für mich ein sensationeller, gesellschaftskritischer Roman, der die fundamentalen Themen anspricht, auf denen unser Zusammenleben basiert, und ihre permanenten, fehlerhaften Wiederholungen offenlegt. Für mich ist das Buch ein klarer Favorit für den Deutschen Buchpreis 2026. Ein Highlight! Von mir gibt es eine absolute, uneingeschränkte Leseempfehlung.

Vielen Dank an Kiepenheuer & Witsch für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst.

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Die Lücken

Rezensionen von ytheyrr:

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Wir jagen Schatten von Richard Osman

Spannender Kriminalroman

Wir jagen Schatten ist das zweite Band aus der Reihe „We Solve Murders“ von Richard Osman.

Diese Reihe würde ich den Cosy-Crime zuordnen, genauso wie viele andere Krimis von Richard Osman. Es geht nicht so brutal zu wie vielleicht in einigen anderen Krimis. Dennoch ist es wieder ein toller und gelungener Krimi.

Ich bin ein großer Fan von Richard Osman und es hat mir sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Insbesondere finde ich es wieder sehr interessant, wie toll und liebenswert alle Charaktere beschrieben worden sind und wie lustig die Dialoge sind. Auch hier muss das Trio einen Mordfall lösen. Der Fall führt das Team rund um den Globus.

Das Cover ist gut gestaltet, es ist sehr bunt und passt gut zum Inhalt.

Das Schreibstil ist flüssig und sehr humorvoll. Es ist von Anfang bis Ende sehr unterhaltsam und ich habe es schnell gelesen. Ich würde gerne noch mehr von dieser Reihe lesen. Eine Empfehlung für alle die Krimis lesen.

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Wir jagen Schatten

Rezensionen von Katja K.:

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The Weight of Falling (in Love) von Sarah Stankewitz

Berührend, mit Luft nach oben

Da mir das Thema des Buches sowohl als psychologische Psychotherapeutin als auch persönlich sehr am Herzen liegt, war es klar, dass ich es unbedingt lesen möchte. Die Leseprobe fand ich eindrücklich und emotional geschrieben und auch das Setting über den Wolken und die dadurch geschaffene Atmosphäre haben mir gut gefallen.

Als ich das Buch dann gelesen habe, war ich zugegebenermaßen erst ein bisschen enttäuscht. Ich fand die Emotionen in den ersten zwei Dritteln nicht so tief wie erwartet, was aber auch damit zu tun haben kann, dass ich schon sehr emotionale Bücher zu dem Thema gelesen habe. Cloud und Silas sind besondere und authentische Charaktere, auch wenn sie für mich, ebenso wie die Trauer und Verzweiflung, lange nicht so richtig greifbar und eher blass blieben. Ich war nicht so gefesselt, wie andere Leser*innen es berichtet haben. Bei Silas hätte ich mir noch etwas mehr Hintergründe und Ecken und Kanten gewünscht, da verlief die Geschichte ein bisschen ins Leere.

Im letzten Viertel hat mich das Buch dann aber doch noch richtig berühren können; ich hatte sogar einen Kloß im Hals und mir ging Clouds Schicksal sehr nahe.

Insgesamt halte ich es für eine wichtige Geschichte zu dem Thema, die meiner Meinung nach noch etwas tiefer die Bandbreite an Emotionen auf Seite der Angehörigen hätte ausarbeiten können. Andererseits ist es so auch für junge Menschen vermutlich in den meisten Fällen einigermaßen "auszuhalten" und stellt eine sehr gute Repräsentation und Aufklärung dar. Ich würde in jedem Fall empfehlen, die Content Note zu lesen.

Auf den zweiten Band freue ich mich riesig, da ich einen Verdacht habe, wer die Hauptfigur sein könnte.

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The Weight of Falling (in Love)