Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Seitenquests:
The Rainshadow Orphans von Naomi Ishiguro
Starke Idee, schwache Umsetzung
Ich habe die Ideen geliebt in diesem Buch, an sich auch die Charaktere, aber es ist so viel drumherum gewesen, was mir nicht gefallen hat, dass ich mich regelrecht dazu zwingen musste, es zu beenden.
Es fing super an, man wird in die Welt geführt, bekommt Erklärungen, was wie wo und was die Hauptbestandteile der Geschichte sein wird und langsam fing es an, drei Perspektivwechsel, finde ich cool.
ABER, es nahm immer mehr zu, es kamen immer mehr Charaktere hinzu, dass man selbst durcheinander kommt oder es nicht genießen konnte. Es ist viel passiert immer, aber irgendwie dann doch nicht.
Der Schreibstil an sich war sehr flüssig, bis auf die Konversationen. Diese haben sich teilweise echt leer für mich angefühlt, wie Lückenfüller oder wurden eher nicht glaubwürdig rüber gebracht. Das finde ich wirklich schade, wären die Konversationen zumindest besser gewesen, hätte ich über die ständigen und wachsenden Perspektivwechsel hinweg sehen können.
Dafür muss ich aber sagen, alles wurde sehr gut beschrieben, so dass man selbst in die Welt eintauchte, Teil davon war. Ich konnte mir richtig vorstellen, wie die Stadt ausgesehen haben muss und die Charaktere.
Auch das Cover ist einfach zum Verlieben, die Farben sind toll und auch die Illustration
Das Buch gab mir gemischte Gefühle, einerseits war ich verliebt in die Welt und Idee, aber leider überwog das Augenrollen und Genervtsein, dadurch verlor ich nach und nach die Freude an dem Buch.
Rezensionen von takabayashi:
Ein unglücklicher Tod von Peter Grainger
Ein angenehm altmodischer Krimi
D.C. Smith ist ein älterer Polizeibeamter, den seine Chefs am liebsten in den Ruhestand schicken würden, da er ein unbequemer Mitarbeiter ist, der aber trotzdem immer noch der beste Ermittler der Dienststelle ist. Smith ist nach einer internen Ermittlung wieder zum regulären Dienst erschienen und er bekommt einen Fall zugewiesen, der eigentlich kein Mordfall ist und als Unfall zu den Akten gelegt werden sollte.
Mit dem einzuarbeitenden, aber vielversprechenden Neuling Chris Waters an seiner Seite, macht er sich an die Ermittlungsarbeit. Er ist ein altmodischer Polizeibeamter, der viele der modernen Veränderungen am Arbeitsplatz nicht begreift oder nicht akzeptiert, der aber sehr erfolgreich arbeitet und auch für seine Arbeit brennt. Und er hat auch diverse Fans unter seinen Kollegen. Eine etwas kantige, aber durchaus sympathische Hauptfigur.
Die beiden verbeißen sich in den Fall, erkennen gewisse Ungereimtheiten, treten einigen einflussreichen Persönlichkeiten auf die Füße, was bei der Polizeiführung gar nicht gut ankommt. Dadurch bekommen ihre Ermittlungen auch eine politische Dimension. Zum Glück ist Smith' unmittelbare Vorgesetzte auf seiner Seite und verschafft den beiden immer wieder etwas Handlungsspielraum. Obwohl sie anfänglich nur sehr langsam vorankommen und keine vor Gericht verwertbaren Beweise finden, lassen sie sich nicht entmutigen und bleiben hartnäckig am Ball. Die beiden bilden ein sich wunderbar ergänzendes Duo: Smith bringt seine Ausdauer, seine jahrelange Erfahrung und seine Menschenkenntnis zum Einsatz, Waters seinen gesunden Menschenverstand und seine Computerkenntnisse. Beide verstehen sich auch immer besser und beginnen sich gegenseitig zu schätzen.
Es geht hier nicht um Nervenkitzel und Action, nicht um psychotische Serienmörder oder Ähnliches, sondern um die alltägliche Polizeiarbeit, die für eine spannende Lektüre sorgt. Wir lernen auch den Privatmenschen Smith allmählich immer besser kennen. Er verfügt auch über einen trockenen britischen Humor, der sich vor allem in Frotzeleien mit den Kollegen zeigt. Diesen Humor hat er natürlich seinem Autor zu verdanken, der diesen Fall mitreißend beschreibt. Im Gegensatz zu vielen anderen Krimis wirkt dieser sehr realistisch und authentisch. Das Buch las sich so fesselnd, dass ich es in Rekordzeit durchgelesen habe. Ich freue mich schon auf den nächsten Band und kann diesen Krimi uneingeschränkt empfehlen.
Rezensionen von rewareni:
Der Fall Kussmund von Mart Schreiber
Ein perfides Katz-und Mausspiel
Majorin Gisela Reinhardt und ihr Kollege Max bekommen es nicht nur mit einem Toten zu tun, sondern auch mit der Entführung der jungen Mariella, wo bei Gisela gleich die Alarmglocken schrillen, da sie das Fotos der Entführten an einen früheren Fall erinnert. Damals hatte der Täter, der nur ,,Kussmund“ genannt wurde, eine junge Frau grausam verstümmelt und konnte aber der Polizei entwischen.
Auch dieses Mal scheint es so, als ob der Täter immer einen Schritt voraus ist und zeigt, dass er technisch versiert ist und Gisela immer wieder an der Nase herumführt. Als eine junge Kellnerin verschwindet und kurz darauf verstörende Bilder auftauchen wissen die Ermittler, dass sie nicht mehr viel Zeit haben, wenn sie den Täter stoppen wollen um noch schlimmeres zu verhindern.
Der Thriller ,,Der Fall Kussmund“ zeigt ein Katz-und Mausspiel zwischen den Ermittlern und dem Täter, der scheinbar immer einen Schritt voraus ist und weiß, wie er speziell Gisela demütigen kann, die schon vor Jahren an einem Fall gescheitert ist und Kussmund fliehen konnte.
Der Autor Mart Schreiber zeichnet dabei ein verstörendes und sadistisches Bild des Täters, wo manche Szenen unter die Haut gehen. Was mich ein wenig gestört hat war, dass man von Beginn weg mit ,,Kussmund“ konfrontiert war, aber man erst auf den letzten Seiten erfahren hat, warum er so genannt wird. Dadurch hatte ich immer das Gefühl, dass mir eine Vorgeschichte fehlt.
Gisela als Charakter ist auch nicht immer leicht zu verstehen, da sie gerade gegenüber ihrem Partner sehr widersprüchlich denkt und handelt. Einmal geht er ihr auf die Nerven, dann überlegt sie ob sie nicht eine Affäre mit ihm anfangen soll und kaum kommt eine neue Kollegin ist sie schon eifersüchtig.
Interessant war, wie einfach es scheinbar heutzutage ist sich in fremde Handys und Accounts einzuloggen und wie man in dem Roman gesehen hat, wie hilflos das Opfer dabei ist, wo selbst die Polizei nicht wirklich dabei helfen kann.
Schade ist, dass wichtige Personen, wie z.b. Mariellas Freund Jonathan am Ende nicht mehr auftauchen oder dass man erfährt, warum Kussmund die Taten wirklich begangen hat. Auch das Schicksal der entführten Frauen lässt der Autor offen, wo ich mir schon ein paar Ergänzungen dazu gewünscht hätte.
Die Ermittler haben scheinbar nicht immer mit dem nötigen Biss gearbeitet und es hat einige Szenen gegeben, wo das Treffen in einem Restaurant viel Platz eingenommen hat. Dabei geben sie selber zu, dass sie viel früher auf die richtige Spur hätten kommen sollen.
Im Großen und Ganzen ist es ein solider Thriller, den man leicht lesen kann und wo man als Leser speziell bei Themen wie Sicherheit im Internet oder Bildschirm- und SIM Sperre am Handy mehr Aufmerksamkeit schenken sollte.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Dabei waren wir uns immer so nah von Jette Kötschau
Trifft das Lebensgefühl vieler Frauen in den 30ern
"Dabei wir uns immer so nah" ist das Romandebüt von Jette Kötschau und ein sehr berührendes Buch, das auch als Hörbuch, einfühlsam, unterhaltsam und authentisch gesprochen von Rebecca Veil, sehr überzeugt. Ich habe das Hörbuch gerade beendet und fühle mich emotional immer noch sehr verstanden in Bezug auf das, was auch ich in meinen 30ern erlebt habe und was so viele Frauen in der heutigen Zeit verbindet und aber gleichzeitig auseinanderbringt: die unzähligen Lebensthemen und Herausforderungen, die auf uns alle in dieser Zeit einströmen, aber oft eben nicht zugleich, sodass es sich anfühlt, als ob unsere Leben immer mehr auseinanderdriften würden und es so schwierig ist, an der ehemals so nahen Freundschaft und Verbundenheit festzuhalten.
So geht es auch Henri, Merle und Katharina, die in Schul- bzw. Studienzeit allerbeste Freundinnen waren, ständig voneinander gehört, viel miteinander unternommen und all ihre Sorgen und Probleme miteinander geteilt haben.
Doch ganz leise und subtil haben sie begonnen, sich voneinander zu entfremden: ausgerechnet Merle, von der die Freundinnen angenommen hätten, sie wolle mit ihrem Partner für immer ein DINKS-Leben ohne Kinder genießen, ist nun Mutter eines kleinen Sohnes.
Dass sie darüber aber nicht merklich jeden Tag nur überglücklich ist und strahlt, sondern mit Einsamkeit, Überforderung und kaum mehr Zeit für sich zu kämpfen hat, fällt wiederum Katharina sehr schwer zu sehen, denn diese hat seit Jahren einen heimlichen unerfüllten Kinderwunsch, von dem die Freundinnen gar nichts wissen. Schon seit Jahren möchte sie gerne mit ihrem Partner beginnen, ein Baby zu bekommen, doch dieser vertröstet sie immer weiter und es ist nicht klar, ob das überhaupt noch etwas wird mit ihm.
Henri hingegen hat kein Kind und will auch keine, doch auch sie kämpft mit ihren ganz eigenen Herausforderungen: einer schwierigen Beziehung zu ihrer Mutter und der Begleitung der geliebten Großmutter, die im Sterben liegt. Dabei könnte sie die emotionale Unterstützung ihrer Freundinnen ebenfalls gut brauchen, die haben aber viel mit ihren eigenen Themen zu tun und weniger Zeit als früher.
Dem Roman gelingt es unglaublich gut, zu beschreiben und spürbar zu machen, wie die drei jungen Frauen alle mit ihren Herausforderungen zu kämpfen haben und sich eigentlich die alte Verbundenheit zurückwünschen, wie schwierig das aber für sie ist, obwohl alle drei eigentlich sympathische junge Frauen sind, die ihre Freundinnen aufrichtig schätzen. Doch die 30er bringen ihre ganz besonderen Schwierigkeiten mit sich und das noch einmal mehr in Zeiten, in denen Lebensentwürfe so stark auseinanderdriften wie kaum in einer Zeit zuvor.
Ich kann das Hörbuch allen, die selbst ungefähr in ihren 30ern sind und mit ähnlichen Themen zu tun haben, wärmstens empfehlen: man fühlt sich beim Hören einfach nur sowas von verstanden, die Autorin findet so passende Worte für all diese schwierigen Gefühle in dieser Zeit. Aber auch, wer sich in einem anderen Lebensalter befindet, aber Menschen in diesem Alter kennt und schätzt, kann von dem Hören dieses Hörbuches profitieren, denn nicht nur lernt man dabei viel über heutige Millenials, sondern es ist auch noch eine gute Unterhaltung.
Rezensionen von Lerchie:
Flip 7 von Jette Kötschau
Bereit zum Risiko?
Ein schönes Kartenspiel
Ein einfaches Kartenspiel. Es werden Karten gesammelt und Punkte gesichert. Es gibt Sonderkarten, die Regeln sind einfach. Es könne viele Personen, 3-18, mitspielen und es ist ab 8 Jahren. Außerdem wurde es zum Spiel des Jahres 2025 nominiert.
Man sammelt Zahlenkarten und hofft auf den Flip 7, den man zu erreichen versucht.
Man kann sich auch verzocken, indem man eine Karte doppelt zieht und dann scheidet man aus.
Meine Meinung
Es geht darum, sieben verschiedene Zahlenkarten zu sammeln. Bekommt man jedoch während des Sammelns eine doppelt, also z.B. zum zweiten Mal die Sieben, scheide man aus, man hat sich verzockt. Hat man sieben verschiedene Zahlenkarten vor sich liegen hat man eine Flip 7. Die Runde endet für alle und die Punkte werden gezählt. Bei der Flip 7 erhält man außerdem noch 15 Extrapunkte. Es gibt Bonuskarten wie z. B. 2+. Die zählen jedoch nicht zu den Flip 7, es werden nur die Punkte dazugezählt. Außerdem gibt es auch noch Aktionskarten wie z. B. Freeze wo man eine Person wählen muss die aus der Runde fliegt. Und noch zwei andere Sorten. Es ist ein schnelles Spiel
Wir haben es schon einige Male gespielt und es hat uns immer großen Spaß gemacht. Leider sind wir in der Regel immer nur zu dritt. Ich denke in einer großeren Runde macht es noch mehr Spaß.
Das Spiel hat viel mit Glück, aber auch mit Risikobereitschaft zu tun. Es gefällt mir bzw. uns sehr gut.
Rezensionen von Murksy:
Querfeldein von Alex Capus
Arnold und sein Traum
Arnold will an der schweizerischen Grenze seinen Traum verwirklichen: ein Gasthaus. Das kleine Dorf scheint dafür gut geeignet, wenn auch die teilweise eigenwilligen Bewohner ihre ganz persönliche Note in die Geschichte bringen. Das Projekt scheint gut zu funktionieren, Dinge wie die große Weltpolitik oder gar der drohende Krieg scheinen das Dorfleben nicht zu stören.
Doch die Ruhe vor dem Sturm wird nicht ewig halten und eine Reihe von Ereignissen schüttelt Arnold und seine Familie durch.
Mit viel Lokalkolorit und einem ganz speziellen Charme wird die Geschichte erzählt. Neben den kauzigen Bewohnern sorgt ein immer wieder aufblitzender Humor für beste Unterhaltung. Und dabei geht das Buch auch in die Tiefe, die persönlichen Schicksale und die damalige Zeit prägen die Erzählung. Die Menschen wollen einfach nur leben, doch angesichts der Weltlage wird dies zunehmend schwerer. Mit Bauernschläue und festem Willen gelingt es den Figuren den Wirren zu trotzen. Und als Essenz des Ganzen stellt sich wieder einmal heraus, das die Liebe in der Lage ist, größte Hindernisse zu überwinden. Eine wirklich durchgehen hervorragend erzählte Geschichte mit historischem Hintergrund und auch wunderbar in unsere fragilen Zeiten zu übertragen.
Dies ist eine Privatrezension ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.
Rezensionen von kabo16:
National Geographic Kids - Lexikon der Meere von Christina Wilsdon
Eintauchen in Meeresseiten
Der Kugelfisch auf dem Cover blinzelt dir zu und nimmt dich mit auf eine Reise in die Unterwasserwelt. So wirkt es auf den ersten Blick.
Hier wird der Leser wirklich eintauchen, nicht nur in die Seiten, sondern mit den beeindruckenden Fotos auch direkt in die Meere. Selten hat uns ein Lexikon so mitgenommen.
Die ganze Familie entdeckt hier immer wieder etwas Neues.
Man kann gar nicht alles aufzählen was es hier in diesem Lexikon der Meere alles gibt. National Geographic Kids ist immer ein Gewinn für Kinder, weil es so viele Themen miteinander aus Forschung, Abenteuer und neuem Wissen leicht verständlich erklärt. Durch die einzigartigen Fotos kommt es nie langweilig rüber.
Die Themen "Tiefseeforschung" und der "Mensch und das Meer" finde ich für ältere Kinder spannend. Man kann nur schützen - was man kennt und liebt. So wachsen alle in den Umweltschutz hinein.
Großes Staunen immer wieder, wenn Kinder hören, dass wir nur auf einem Viertel Land dieser Erde leben.
Zwar ist die Altersempfehlung erst ab 8 Jahren, aber meine Enkelinnen sind begeistert von den Tierbildern und total wissbegierig. Sie kennen jetzt schon sehr viele Meeres- und Strandbewohner mit Namen.
Mit diesem großartigem Werk besteht die Möglichkeit nun ein Stück mehr von dem Rest unserer Welt kennenzulernen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Silvia Grutze:
Popóm von Johanna Sebauer
Neugier löste sich in Rauch auf
der Roman erzählt von Hendrik Popom, der glaubt, seinem zukünftigen Ich begegnet zu sein.
Dank der klaren Sprache lässt sich der Roman leicht lesen, und die ungewöhnliche Idee des Doppelgängers machte mich anfangs neugierig. Zu Beginn konnte mich die Geschichte fesseln, doch im weiteren Verlauf verlor sie für mich deutlich an Spannung.
Auch die zahlreichen Vergleiche haben den Lesefluss für mich eher gebremst als bereichert.
Allerdings konnte mich die Handlung nicht durchgehend überzeugen. An manchen Stellen zieht sich die Geschichte etwas in die Länge, etwa durch wiederholte Szenen im Tabakladen oder beim Teetrinken in der Küche. Auch die Figuren bleiben eher oberflächlich. Besonders die Beziehung zwischen Hendrik und seinem geheimnisvollen Gegenüber blieb für mich schwer nachvollziehbar. Zudem werden viele Fragen rund um den geheimnisvollen Doppelgänger nicht beantwortet, wodurch die Geschichte für mich mit der Zeit an Spannung verlor und ich mich am Ende gelangweilt fühlte.
Das Ende hat mich emotional wieder berührt. Die späte Erkenntnis über das Schicksal der Frau des Doppelgängers verleiht der Geschichte zwar eine tragische Tiefe, dennoch hätte ich mir gewünscht, dass dieses Element bereits früher stärker angedeutet oder in die Handlung integriert worden wäre. So wirkte die Wendung auf mich etwas nachträglich und hinterließ vor allem Traurigkeit statt eines runden Abschlusses.
Insgesamt ist „Popóm“ ein origineller Roman mit einer interessanten Grundidee, der mich jedoch nach einem starken Einstieg nicht dauerhaft überzeugen konnte. Deshalb vergebe ich 3 von 5 Sternen
Rezensionen von xyz:
Magische Spiegel - Kinderspiel ab 5 Jahre von Kseniya Kuznetsova
Zwischen Kognition und Intuition
Kseniya Kuznetsova hat sich mit ihrem Spiel "Magische Spiegel" eine sehr schöne Wahrnehmungsübung ausgedacht, die sowohl kognitiv die Vorstellungskraft fordert, als auch intuitiv die Phantasie anregt und fördert.
Darüber hinaus regt das Spiel die Experimentierfreude an, trainiert die Ausdauer, aktiviert den Erkenntnisgeist durch Betätigung der Hand-Auge-Hirnachse.
Außerdem macht es ob der entstehenden Spieldynamik unglaublich viel Spaß, da bei jedem Finden eines vorgegebenen Symbols Dopamin ausgeschüttet wird.
Bei nachlassender Dynamik entscheiden die Spielenden selbst, wann eine neue Basiskarte gezogen werden darf.
Zudem ist das Spiel viel anspruchsvoller als es auf den ersten Blick aussieht. Denn viele zu suchende, meist kleine Bildsymbole sieht man bereits ohne den Spiegel aufzusetzen, während auf mehreren immer größer und komplexer werdenden Ebenen Bildsymbole auftauchen, die nur durch den Spiegel sichtbar werden. Diese wahrzunehmen trotz vieler Formüberschneidungen und irritierender Farben, ist die Kunst bzw. die Leistung des Gehirns. Das geforderte Ergebnis unterliegt dabei keiner Interpretation, sondern ergibt sich immer exakt anhand der Außenkontur. Überraschung und Verblüffung nicht ausgeschlossen.
Deshalb ist dieses Spiel aus meiner Sicht nicht nur spannend für Kinder, sondern auch unbedingt für Erwachsene zu empfehlen.
Rezensionen von Lerchie:
Dreimal Verliebt in der kleinen Pension Küstentraum von Rebecca Lehners
Drei schöne Liebesromane
Die kleine Pension Küstentraum: Julia und Clemens habe sich getrennt, und nun will Julias Ex auch noch ausbezahlt werden. Doch woher das Geld nehmen? Und ausgerechnet Sebastian, den Julia vor einigen Taen kennen gelernt hat ist der Anwalt von Clemens.
Winterzauber in der kleinen Pension Küstentraum: Sara, Juias Schwestr, wurde wegen Burnout Ruhe verordnet, die sie bei Julia in ihrer Pension zu finden hofft.
Doch unterwegs nach Appenkuhl begegnet sie Oe, mit dem sie eine gemeinsame Vergangenheit hat. Es herrscht eine frostige Stimmung und als Zimmernachbarn in der Penbsion laufen sie sich ständig über den Weg. Doch Saras Fassade bröckelt.
Sommerküsse in der kleinen Pension Küstentraum: Merle, die von ihrer Großtante ein Haus an der Ostsee geerbt hat. will es vor dem Verkauf renovieren. Sie quartiert sich in der Pension Küstentraum ein. Das huas ist sehr renovierungsbedürftig. Sie wird unterstützt von Kai, dem Reiterhofbesitzer. Die beiden kommen sich näher, doch Merles leben ist in Berlin und sie muss wieder zurück, oder doch nicht?
Meine Meinung
Alle drei Bücher ließen sich leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten den Lesefluss. In die Geschichten bin ich gut hineingekommen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Angefangen mit Julia, die von ihrem Freund getrennt lebt. Sie lernt Sebastian kennen, ihr Ex will sich plötzlich ausbezahlen lassen und sie weiß nicht, woher sie das Geld nehmen soll. Und dann stellt sich auch noch heraus, dass Sebastian der Anwalt von Clemens ist. Kann das gutgehen? Zumal ihr immer noch das Geld fehlt.
Im zweiten Buch geht es um Sarah, Julias Schweter und um Ole, den Sohn der örtlichen Fleischermeisters. Ole, der seinen Vater sehr enttäuschte, weil er sich gegen die Übernahme der Metzgerei entschieden und in England studiert hat. Das Studium hat er abgeschlossen und sich von seiner englischen Freundin Kate getrennt. Bei einer Kieler Firma hat er sich beworben und wartet noch auf Antwort. Sarah ist umgekippt und die Diagnose lautet auf Burnout. Sie muss sich lange Zeit erholen und das geht am besten bei Ihrer Schwester Julie in Appenkuhl. Sie versucht Ole aus dem Weg zu gehen, denn sie glaubt, dass er etwas Falsches von ihr denkt. Doch tut er dies?
Im dritten Buch geht es um Merle. Sie ist Krimi- und Thriller Autorin und hat in Appenkuhl das Haus ihrer Tante geerbt. Dieses muss sie noch renovieren bevor sie es verkaufen kann, denn das ist ihre Absicht. Doch sie lernt auch Kai kennen. Allerdings gibt es Beziehungsprobleme und diverse Missverständnisse. Können die geklärt werden. Und gibt es ein Happy End?
Alle drei Bücher haben mir gut gefallen, sie waren spannend, haben mich auch gefesselt und gut unterhalten. Von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne











