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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Annaja:

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Natur und Technik - Das Duden Kinderlexikon von Anke Peterson; Svenja Ernsten

Die Neugier wecken

Der Kinder Duden Lexikon "Natur und Technik" von Anke Peterson und Svenja Ernsten ist ein tolles Wissensbuch, bereits geeignet für die Kleinen ab 5 Jahren. Es bietet einen sehr großen Umfang an Themen zum Vorlesen, Selbst lesen, Fragen stellen und zum Nachschlagen und Anschauen.

Es werden insgesamt 350 Begriffe erläutert und für jeden Buchstaben gibt es eine eigene Seite.

Eine tolle Wirkung dabei erzielt der Mix aus den verschiedenen Fotos, Wow Effekten sowie Zeichnungen. Dazu gibt es diverse Boxen mit Infos zu den Themen. Neben all diesen Verzeichnissen gibt es noch so spezielle "Entdeckerseiten" , "Entstehtseiten" und "Funktioniertseiten", die sehr gut Wissen vermitteln und Kinder auf eine spannende Suche und Entdeckertour einladen.

Das umfangreiche Buch ist sehr ansprechend gestaltet und verfügt über einen hochwertigen, festen Einband.

Ein sehr unterhaltsames und informatives Buch, das ich wärmstens empfehlen kann.

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Natur und Technik - Das Duden Kinderlexikon

Rezensionen von Igela:

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Club der roten Bänder von Albert Espinosa

23 Erfahrungen...

Von seinem vierzehnten bis zu seinem vierundzwanzigsten Lebensjahr war Albert Espinosa krebskrank.

Während seiner Erkrankung wurde eines seiner Beine amputiert, er verlor einen Lungenflügel und Teile seiner Leber. Seinen Humor und die Hoffnung hat er hingegen nie verloren.

Im Krankenhaus gründet er den Club der roten Bänder und nimmt mit der Gruppe der Haarigen den Kampf gegen einen, manchmal unschlagbaren, Gegner auf: den Krebs.

Im Vorwort beschreibt der spanische Schauspieler Eloy Azoryn den Autor und Regisseur Albert Espinosa. Hier wird schnell klar, dass dieser ein aussergewöhnlicher Mensch ist. Vor allem ein Mensch, der es gewohnt ist zu kämpfen und über sehr viel Menschenkenntnisse verfügt.

Dieses Buch ist keine Geschichte und enthält keine aufbauende Handlung. Am ehesten würde ich die Geschichte in "Tatsachenberichte" einreihen. Wobei es auch da nicht ganz richtig an seinem Platz scheint.

Ist es ein Selbsthilfebuch?

Egal, ich erzähle euch lieber, wie ich mich beim Lesen und vor allem danach gefühlt habe. Ich war beeindruckt und riesig froh, an keiner lebensbedrohlichen Krankheit leiden zu müssen.

Mir gingen einige der 23 Erfahrungen, die Albert Espinosa beschreibt und so erlebt hat, unter die Haut. Ich denke, es ist essentiell die Serie "Der Club der roten Bänder" gesehen zu haben. So kann man mit gewissen Ausdrücken (Zum Beispiel "Die Gelben") etwas anfangen. Dieser Ausdruck wird nämlich erst in einem der letzten Kapitel erklärt, findet jedoch zuvor immer wieder Erwähnung.

Mir haben teilweise "handfeste" Erlebnisse gefehlt. Oft sind die Lebensweisheiten etwas abstrakt und hätten mit Beispielen, Erlebnissen oder Erzählungen aus dem Gesundheitsprozess oder dem Krankenhausleben mehr Tiefe bekommen. So sind es oft Ratschläge und Tipps im Umgang mit Pflegern, der Arztgefolgschaft und der Krankheit, was ja grundsätzlich gut ist. Anschaulicher wäre das Ganze mit Passagen, die diese untermalen, gewesen.

Ab und zu ist der Humor nah an der Grenze makaber zu sein. Das ist etwas, was mir grundsätzlich gefällt und da eigene Gedanken vom damals krebskranken Albert Esposina einfliessen, willkommen.

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Club der roten Bänder

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Juras letzter Winter,1 Audio-CD, 1 MP3 von Edgar Selge

Viel Edgar Selge, wenig Jura

Schon in seinem vorigen Buch "Hast du uns endlich gefunden" hat der Schauspieler und Autor Edgar Selge den Kontakt mit einem Jungen, damals seinem jüngeren Ich, gesucht und dabei unter anderem die NS-Vergangenheit seiner Familie aufgearbeitet und in Bezug zu sich gesetzt. In ähnlicher Weise geht es nun in "Juras letzter Winter" weiter.

Nur, dass der Junge, um den es geht, diesmal nicht sein eigenes jüngeres Ich ist, sondern der 16-jährige Leningrader Jugendliche Jura Rjabinkin, der dort während der Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht im Jahr 1942 verhungert ist.

Es ist ein großes Verdienst des Autors, auf dieses schwere Kriegsverbrechen, das noch immer nicht überall Teil des Geschichtsunterrichts und des öffentlichen Gedächtnisses in den deutschsprachigen Ländern ist und bei dem der Hungertod von geschätzt über einer Million Zivilisten bewusst und absichtlich herbeigeführt wurde, mit seinem Buch eindringlich aufmerksam zu machen.

Edgar Selge geht in Dialog mit Jura, in einer Form, die weit über die überlieferten Tagebuchauszüge hinausgeht. Das macht das Buch einerseits lebendig und weitaus interessanter, als vermutlich eine Darstellung näher an den reinen Überlieferungen gewesen wäre. Wir erfahren auch so einiges über die historischen und biografischen Hintergründe und auch über das weitere Schicksal nicht nur Juras, sondern auch der Schwester Ira und der Mutter der beiden Kinder. Dabei stellen sich auch viele existenzielle Fragen des Menschseins und der jugendliche Jura, der nicht fassen kann, dass die fremde Armee die Stadt umzingelt, aber nicht einmal kämpfen will, um sie einzunehmen, und dass sie ihn und die anderen Menschen dort als so wertlos ansehen, dass sie sie lieber verhungern lassen, als sie für Zwangsarbeit einzusetzen, kommt uns nahe.

An vielen Stellen nimmt sich der Autor andererseits aber auch die künstlerische Freiheit heraus, sich recht weit von Jura und seinem Tagebuch zu entfernen. Ausführlich schwelgt er in Details zu eigenen Lebenserinnerungen, bei denen nur sehr entfernt und mit viel Fantasie eine Verbindung zu Jura und seinem Schicksal erkennbar ist, was der Autor im fiktiven Dialog zwischen dem verstorbenen Jungen und sich selbst auch durchaus immer wieder thematisiert.

Das empfand ich beim Hören des Hörbuches als unnötig abschweifend und ziemlich selbstverliebt und hätte mir stattdessen mehr Fokus auf Juras Schicksal und die Umstände in Leningrad gewünscht, denn diese interessieren mich weit mehr als Schwänke aus der Jugend des Autors. Auch habe ich mich während dieses Dialogs immer wieder gefragt, was daraus man wohl wirklich plausibel aus den vorhandenen Tagebucheinträgen (von denen der Autor manche vorstellt, aber eben nur relativ wenige) über die Persönlichkeit von Jura folgern kann und was wohl eher der Fantasie des Autors entspringt. Ich bin froh, dass der Autor mir Jura und sein Schicksal vorgestellt hat, doch ich wünschte, er hätte es mit etwas mehr Fokus auf dessen Leben und etwas weniger Selbstbezogenheit getan.

Als Hörbuch, sensibel und authentisch selbst eingesprochen vom Autor, kann ich es aber durchaus empfehlen, da man sich dabei dem Autor und seinem Selbstfindungsprozess im fiktiven Dialog mit dem verstorbenen Jura nahefühlen kann und auch mitfühlt, was ihm nahegegangen ist und ihn erschüttert hat. Damit spürt man beim Hören auch selbst viel Erschütterung über die damals vorherrschenden Gleichgültigkeit, den erbarmunglosen Rassismus und den daraus resultierenden Völkermord, was hoffentlich dazu beitragen kann, sich dafür einzusetzen, dass sich so etwas nicht wiederholt.

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Juras letzter Winter,1 Audio-CD, 1 MP3

Rezensionen von begine:

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Klassenfoto 1937 von Kristina Milz; Julia Schneidawind

Jüdische Schicksale



Kristina Milz und Julia Schneidawind haben gemeinsam das Buch Klassenfoto 1937 gestaltet.
Sie haben nach den Schicksalen der jüdischen Schulklasse geforscht.
Sie haben ein Foto gefunden und ein er der Schüler hat ein Tagebuch geführt.
Durch Interviews Überlebender wird alles so intensiv dargestellt.

Es waren die Kinder die das alles nicht überlebt haben.
Familien denen die Flucht gelang, hatten in den Ländern auch ziemliche Probleme.
Das Buch ist gut gemacht.
Allerdings konnte ich es nur in kurzen Dosen lesen.

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Klassenfoto 1937

Rezensionen von PC69:

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Die Lüge in ihrem Gesicht von Anne Keßel

Spannend bis zum Ende

Die Lüge in ihrem Gesicht von Anne Keßel ist ein sehr spannender und fesselnder Thriller, der mich von Anfang an neugierig gemacht hat. Schon die ersten Seiten haben eine Geheimnisvolle Atmosphäre geschaffen, sodass ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte weitergeht.
Besonders gut hat mir gefallen, dass die Spannung im Laufe des Buches immer weiter aufgebaut wurde.

Es gibt viele Fragen, Geheimnisse und unerwartete Wendungen, wodurch man als Leser immer wieder ins Grübeln kommt. Es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen, da ich das Ende kaum erwarten konnte.
Die Figuren sind authentisch gestaltet, und machen die Geschichte noch spannender. Die Handlung ist abwechslungsreich und bleibt bis zum Ende aufregend.
Das Cover fällt einem sofort ins Auge, und passt perfekt zum Buch
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
Ich kann es jedem empfehlen, der auf spannende Thriller steht.

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Die Lüge in ihrem Gesicht

Rezensionen von AndilesOnaut:

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Wichtel-Yoga im Winterwald. Bilderbuch von Gabriele Pohl

Ein Winterbuch zum Mitmachen

„Wichtel-Yoga im Winterwald“ ist für mich mal etwas anderes als ein normales Bilderbuch. Die Kombination aus einer kleinen Wichtelgeschichte und einfachen Yogaübungen hat mir richtig gut gefallen.

Statt nur gemeinsam auf dem Sofa zu sitzen, können die Kinder immer wieder selbst aktiv werden.

Die Wichtel zeigen verschiedene Übungen, die sich gut in die Geschichte einfügen und ohne großen Aufwand ausprobiert werden können. Dadurch wird das Vorlesen zwischendurch zu einer kleinen Bewegungspause.

Besonders schön finde ich die winterliche Stimmung. Die Bilder passen sehr gut zur Geschichte und machen das Buch schon beim ersten Durchblättern zu einem echten Hingucker. Der Wald mit seinen Wichtel wirkt gemütlich und lädt dazu ein, sich die einzelnen Seiten in Ruhe anzuschauen.

Ich mag Bücher, bei denen Kinder nicht nur zuhören müssen, sondern selbst etwas machen können. Genau das funktioniert hier für mich richtig gut. Man kann die Übungen gemeinsam ausprobieren, ein bisschen herumalbern oder einfach schauen, was die Wichtel als Nächstes machen.

Gerade für die kalte Jahreszeit finde ich das Buch deshalb schön. Es bringt ein wenig Bewegung in den Alltag und gleichzeitig eine gemütliche Wintergeschichte mit. Dabei muss man meiner Meinung nach auch kein Yoga-Profi sein...hier geht es ganz klar um den Spaß an der Bewegung.

Insgesamt ein liebevoll gestaltetes Mitmachbuch, das bei uns für Abwechslung sorgt! Von mir gibt es dafür 5 von 5 Sternen.

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Wichtel-Yoga im Winterwald. Bilderbuch

Rezensionen von LeserinLu :

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Nelka von Svenja Leiber

Großartig

Svenja Leiber gehört schon länger zu meinen Lieblingsautorinnen und auch „Nelka“ hat mich wieder sehr berührt. Im Mittelpunkt steht die sechzehnjährige Nelka aus Lemberg, die verschleppt und zur Zwangsarbeit auf einen norddeutschen Hof gebracht wird. Mit ihrem Wissen über den Apfelanbau, das sie von ihrem Vater gelernt hat, wird Verwalter Marten nach dem Krieg erfolgreich.

Jahrzehnte später kehrt Nelka an diesen Ort zurück.

Leiber erzählt diese Geschichte unglaublich poetisch und herzzerreißend. Und trotzdem ist der Roman für mich gleichzeitig erstaunlich leicht und sogar ermutigend. Gerade diese Verbindung hat mir gefallen. Die Geschichte erzählt von Gewalt, Ausbeutung und Erinnerung, bleibt dabei aber nicht hoffnungslos. Besonders gefallen hat mir außerdem, dass „Nelka“ ein Kapitel der deutschen Geschichte in den Mittelpunkt stellt, über das ich in historischen Romanen bisher tatsächlich kaum gelesen habe. Das war schon bei Leibers letztem Roman so und auch dafür liebe ich die Autorin.

Ein wunderschön geschriebener und zugleich schmerzhafter Roman, der eine wichtige Geschichte erzählt und zum Nachdenken und Nachfragen anregt. Für mich wieder ein Beweis dafür, warum Svenja Leiber zu meinen Lieblingsautorinnen gehört.

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Nelka

Rezensionen von begine:

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Landleute von Daniel Mason

Skurril und spannend



Der amerikanische Schriftsteller Daniel Mason Versteht es, seinen Personen besondere Charaktere zu zu Ordnen. Sogar der Hund ist ein Exemplar für sich.
Der Roman „Landleute“ ist in einem intensivem Stil geschrieben.
Es gibt wunderbare Gedankengänge und Dialoge.
Miles und Kate ziehen mit ihren beiden Kindern aufs Land, weil Kate eime
Gastprofessur angeboten wurde.

Miles soll in der Zeit seine Diplomarbeit endlich zu Ende schreiben und als Hausmann fungieren.
Kate hat auch gleich Anschluss gefunden aber Miles tut sich schwer.
Dann lernt er ein paar skurrile Typen kennen.
Es gibt unterirdische Gänge und die meinen, da gibt es eine Unterwelt. So wird der Roman noch ziemlich fantasievoll.
Das hat der Autor alles mit viel hin und her zu einer witzigen Geschichte entwickelt.
Erst hatte ich nicht so hineingefunden, aber dann war ich gefesselt.
Es ist ein Roman, den ich gerne empfehlen kann.

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Landleute

Rezensionen von brauneye29:

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Wie ein Fluss in der Nacht von Tana French

Extrem langatmig

Zum Inhalt:
Kurz vor der eigenen Hochzeit verschwindet Rachel aus dem irischen Dorf. Suchtrupps versuchen sie zu finden, auch der Ex-Cop Cal schließt den Suchtrupps an, doch Verlobte Lena und Ziehtochter haben Bedenken wegen der uralten Verbindungen im Ort und geraten dadurch selbst in die Schusslinie.

Meine Meinung:
Eigentlich steht die Autorin ja wirklich für spannende Romane, aber hier habe ich nur wenig Spannung empfunden, eher enorme Längen durch ewig lange Dialoge. Ich bin ehrlich, hätte ich das Buch nicht als Hörbuch gehabt, hätte ich abgebrochen. Als Hörbuch so nebenher hörend konnte ich das Buch zu Ende bringen, aber ich fand das Buch einfach nur langweilig und langatmig. Ich hoffe sehr, dass die Autorin wieder zu ihrer alten Stärke zurückfindet, hier ist es ihr, nach meiner Meinung, absolut nicht gelungen.
Fazit:
Extrem langatmig

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Wie ein Fluss in der Nacht

Rezensionen von Katja K.:

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The Secret Identity of a Broken Girl von Teodora Thoma

Tiefgründiger, aber auch alberner als gedacht

Ich hatte die Leseprobe zu dem Buch gelesen und fand sie ziemlich witzig. Der Schreibstil ist durchgängig flüssig, modern und gut zu lesen und der Bezug zum Marvel Universum hat mir gut gefallen.

Leider war ich dann im weiteren Verlauf doch recht schnell enttäuscht. Ich fand die Story stellenweise wirklich sehr konstruiert, unrealistisch und auch gar nicht so witzig, wie ich sie mir vorgestellt hatte.

Vielmehr empfand ich sie auf eine kindische Art und Weise ziemlich albern. Die Charaktere kamen mir vor, als wären sie pubertierende Teenager.

Branwyn, aus deren Perspektive erzählt wird, war für mich relativ gut greifbar, auch wenn ich über viele ihrer Handlungen nur den Kopf schütteln konnte. Sie ist eine nahbare, unsichere und chaotische Protagonistin. Ihre inneren Kämpfe fand ich gut nachzuvollziehen und auch den großen und überraschenden Pluspunkt in diesem Buch. Diese Tiefgründigkeit hatte ich hier nicht erwartet. Dadurch wird auch das unreife Verhalten teilweise erklärbar, für mich aber nicht vollständig. Man kann jedoch sagen, dass sie eine Charakterentwicklung durchmacht.

Dale und die anderen Charaktere dagegen blieben sehr blass, was ich angesichts des geplanten Folgebandes besonders schade finde. Die Gefühle zwischen Branwyn und Dale habe ich leider auch nicht spüren können. Spice gab es nicht, was ich positiv fand.

Insgesamt lässt sich das Buch leicht lesen, es vermittelt eine gemütliche Herbststimmung und die Bezüge zum Marvel Universum dürften einige Leser*innen erfreuen.

Deshalb würde ich dann eine Empfehlung aussprechen, wenn man Lust auf eine leichte, eher unrealistische und etwas alberne Liebesgeschichte mit Cozy Vibes, Comic-Bezügen und einem Hauch Tiefgründigkeit hat.

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The Secret Identity of a Broken Girl