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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sonne89:

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WAS IST WAS. Dr. Floh taucht ab. Der Schatz der Cenote. Ein Tauchabenteuer von Florian Huber; Benjamin Schreuder

Forschen und Abenteuer

Florian Huber, genannt Dr. Floh ein „echter“ Unterwasserarchäologe und Forschungstaucher nimmt die Kinder Frido und Luzie mit in die Welt der Cenoten.
Das Buch wechselt zwischen bunten Illustrationen, realen Fotos und Text und bietet somit viel Abwechslung. Die teils eingeschobenen Infoboxen erklären nochmals zusätzliches Wissen.

Dadurch, dass das Wissen in eine Geschichte rund um die beiden Kinder eingewoben wird, liest es sich locker leicht wie ein Abenteuerbuch, statt eines Sachbuches und weckt Spannung und Interesse auch bei Kindern. Bei der Sprache merkt man aber schon, dass das Buch von einem Erwachsenen geschrieben wurde, da hätte ich mir eine altersentsprechendere Wortwahl gewünscht. Auch Begriffe, wie die Cenote sollten direkt geklärt werden. Der Einstieg in das Buch war etwas mühsam.
Das Buch weckt die Lust auf Abenteuer, auf Tauchen und Forschen.
Ich war selbst schon in einer Cenote schwimmen, aber tatsächlich fehlte mir das ganze Hintergrundwissen drum herum. Ich fand das Buch daher wirklich interessant und spannend.

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WAS IST WAS. Dr. Floh taucht ab. Der Schatz der Cenote. Ein Tauchabenteuer

Rezensionen von S.:

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Der große Weihnachts-Kaufhaus-Klau von David Walliams

Weihnachtsnacht mit Elvis

Weihnachtsnacht mit Elvis
Die Geschichte beginnt in London, und zwar genau am 24.12., dem Weihnachtsvorabend. Die Geschäfte haben laaaange geöffnet. Uns hier interessiert aber nur das Londinium, das größte, älteste und prächtigste Spielwarenkaufhaus.
Elvis wusste, dass man den Weihnachtsmann dort treffen konnte, aber nur, wenn man ein superschwer zu bekommenes Goldenes Ticket besaß.

Eine emotionale Geschichte beginnt. Der Lesende durchlebt eine breite Palette an Gefühlen: Freude, Enttäuschung, Wut und mehr. Figuren werden typisiert gezeichnet, gut vorstellbar mit eindeutigen Merkmalen. Dinge werden detailliert dargestellt, witzige Illustrationen ergänzen den Text. Der Grundgedanke allerdings ist ernst. Daraus entwickelt sich eine Wahnsinnsgeschichte. Spannend, abenteuerlich, gefahrvoll, klamaukig, überraschend. Der Humor ist mitunter leicht schräg. Sehr kreative Umwidmungen werden ausgeführt.
Eignet sich gut zum Selberlesen für Leseanfänger, verschieden große Schrift und wenig Text auf den einzelnen Seiten motivieren zusätzlich. Lautmalerische Einschübe machen Spaß. Jede Kapitelüberschrift ( immer auf Englisch und Deutsch)entspricht einem Songtitel von Elvis Presley. Offenbar ist David Walliams ein großer Elvis-Fan. Dessen Songs kennt er, ein witziges Kinderbuch schreiben kann er.

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Der große Weihnachts-Kaufhaus-Klau

Rezensionen von yellowdog:

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Die neue Mittagsgöttin von Günter de Bruyn

Das historische Berlin und der Spreewald 1890

Die neue Mittagsgöttin, diese Nacherzählung eines Romans von 1891, ist wahrscheinlich nicht das wichtigste Werk von Günter de Bruyn, aber doch ein sehr schönes Stück Prosa. Die Novelle vermittelt ein starkes Bild vom Berlin und Spreewald 1890. Günter de Bruyn schafft einige eindrückliche Beschreibungen.

Ein Nachwort von Peter Walther schließt das Buch.
Gut, dass diese Stück Literatur posthum noch erschienen ist. Es zeigt ein letztes Mal, dass dieser Autor immer ein literarisches Niveau gehalten hat.

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Die neue Mittagsgöttin

Rezensionen von askyfullofpages:

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Die Lücken von Shida Bazyar

Kollektives Schweigen

Werbung | Rezensionsexemplar

Schweigen.
Wiederholung.
Heimat.

Wow! Ich verstehe, warum dieses Buch der Favorit für den Deutschen Buchpreis 2026 ist.

Mit „Die Lücken" ist Shida Bazyar ein sensationeller Roman gelungen, der durch seine ruhige, fast nüchterne Schreibweise das Schweigen des Ortes über Generationen hinweg beinahe von den Seiten schreien lässt.

Das Buch spielt in einem unscheinbaren kleinen Dorf. Heimesbach. Keiner spricht über die Geschehnisse des letzten Jahrhunderts. Alles wird verschwiegen. Aber man kann schwer verschweigen, was in den Mauern steckt, in den Häusern, auf dem Friedhof. Ein Ort trägt in sich, was ausgelöscht werden sollte.

Die Synagoge niedergebrannt in der Reichskristallnacht. Jüdische Familien, Nachbarn, enteignet. Deportiert. Ausgelöscht. Ihr Besitz blieb zurück. Wurde umverteilt. Von anderen weitergenutzt. Jahrzehnte später kommen iranische Familien an. Flüchtlinge. Heimesbach soll nun ihr Zuhause werden. Es liegen Jahrzehnte zwischen den beiden Geschichten. Aber es wiederholt sich. Immer stellen sich die gleichen Fragen: Wer bleibt. Wer dazugehört. Wer ausgegrenzt wird.

Beim Martinsumzug ziehen die Geflüchteten mit Laternen durchs Dorf. Dazugehören oder nur mitlaufen? Und wer blickt da wie drauf? Wer entscheidet, was richtig und was falsch ist? Wann ist man wirklich integriert? Und wann ist man deutsch genug? Ausgrenzung fängt nicht erst da an, wo man sie sieht.

Es gibt keine Täter mehr. Alle waren nur mal Mitläufer. Es gibt keine Stimme mehr, die spricht. Alle schweigen. Der Mantel des Vergessens liegt darüber. Der ehemalige Nazi war höchstens Mitläufer. Er ist fröhlich bei Familienfeiern. Ist Vater, Großvater, Nachbar, Freund. Das macht es nicht leichter. Und wer wohnt in wessen Haus? Gehört das Bild an der Wand wirklich ihm? Kann ein friedliches Zusammenleben nach dem Krieg überhaupt stattfinden ohne kollektives Vergessen?

Alles wiederholt sich. Immer. Ein Ort, der verdrängt. Der die Vergangenheit nicht benennen kann. Alles steckt in den Personen. In den Orten. Orte überdauern Personen. Personen können schweigen, aber Orte vergessen nicht. Ein Zuhause, das auf Schweigen gebaut ist. Ein brüchiges Fundament. Dieses kollektive Vergessen-Wollen. Diese Erinnerungslücken. Genau diese Lücken schaffen ein löchriges Fundament. Und das bricht immer ein. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Die Lücken, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, ist für mich ein sensationeller, gesellschaftskritischer Roman, der die fundamentalen Themen anspricht, auf denen unser Zusammenleben basiert, und ihre permanenten, fehlerhaften Wiederholungen offenlegt. Für mich ist das Buch ein klarer Favorit für den Deutschen Buchpreis 2026. Ein Highlight! Von mir gibt es eine absolute, uneingeschränkte Leseempfehlung.

Vielen Dank an Kiepenheuer & Witsch für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst.

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Die Lücken

Rezensionen von ytheyrr:

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Wir jagen Schatten (Wir finden Mörder-Serie 2) von Richard Osman

Spannender Kriminalroman

Wir jagen Schatten ist das zweite Band aus der Reihe „We Solve Murders“ von Richard Osman.

Diese Reihe würde ich den Cosy-Crime zuordnen, genauso wie viele andere Krimis von Richard Osman. Es geht nicht so brutal zu wie vielleicht in einigen anderen Krimis. Dennoch ist es wieder ein toller und gelungener Krimi.

Ich bin ein großer Fan von Richard Osman und es hat mir sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Insbesondere finde ich es wieder sehr interessant, wie toll und liebenswert alle Charaktere beschrieben worden sind und wie lustig die Dialoge sind. Auch hier muss das Trio einen Mordfall lösen. Der Fall führt das Team rund um den Globus.

Das Cover ist gut gestaltet, es ist sehr bunt und passt gut zum Inhalt.

Das Schreibstil ist flüssig und sehr humorvoll. Es ist von Anfang bis Ende sehr unterhaltsam und ich habe es schnell gelesen. Ich würde gerne noch mehr von dieser Reihe lesen. Eine Empfehlung für alle die Krimis lesen.

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Wir jagen Schatten (Wir finden Mörder-Serie 2)

Rezensionen von Katja K.:

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The Weight of Falling (in Love) von Sarah Stankewitz

Berührend, mit Luft nach oben

Da mir das Thema des Buches sowohl als psychologische Psychotherapeutin als auch persönlich sehr am Herzen liegt, war es klar, dass ich es unbedingt lesen möchte. Die Leseprobe fand ich eindrücklich und emotional geschrieben und auch das Setting über den Wolken und die dadurch geschaffene Atmosphäre haben mir gut gefallen.

Als ich das Buch dann gelesen habe, war ich zugegebenermaßen erst ein bisschen enttäuscht. Ich fand die Emotionen in den ersten zwei Dritteln nicht so tief wie erwartet, was aber auch damit zu tun haben kann, dass ich schon sehr emotionale Bücher zu dem Thema gelesen habe. Cloud und Silas sind besondere und authentische Charaktere, auch wenn sie für mich, ebenso wie die Trauer und Verzweiflung, lange nicht so richtig greifbar und eher blass blieben. Ich war nicht so gefesselt, wie andere Leser*innen es berichtet haben. Bei Silas hätte ich mir noch etwas mehr Hintergründe und Ecken und Kanten gewünscht, da verlief die Geschichte ein bisschen ins Leere.

Im letzten Viertel hat mich das Buch dann aber doch noch richtig berühren können; ich hatte sogar einen Kloß im Hals und mir ging Clouds Schicksal sehr nahe.

Insgesamt halte ich es für eine wichtige Geschichte zu dem Thema, die meiner Meinung nach noch etwas tiefer die Bandbreite an Emotionen auf Seite der Angehörigen hätte ausarbeiten können. Andererseits ist es so auch für junge Menschen vermutlich in den meisten Fällen einigermaßen "auszuhalten" und stellt eine sehr gute Repräsentation und Aufklärung dar. Ich würde in jedem Fall empfehlen, die Content Note zu lesen.

Auf den zweiten Band freue ich mich riesig, da ich einen Verdacht habe, wer die Hauptfigur sein könnte.

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The Weight of Falling (in Love)

Rezensionen von Anja:

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When Dealing With Dragons. Drachengold von Dana Swift

Tolle Story

James ist ein Drachenreiter, Farron arbeitet gelegentlich als Streckenposten. Die zwei konkurrieren um das selbe Stipendium und können sich nicht besonders gut leiden. Bei einem Rennen rettet Farron James das Leben. Richtig unangenehm wird es für sie aber erst, als James sich mit seinem Drachen auf den Gnadenhof ihrer Eltern erholen soll.

Denn so könnte er ihrem größten Geheimnis auf die Schliche kommen.
Doch als es so weit ist, reagiert James völlig anders, als Farron vermutet hatte.

Die Geschichte konnte mich direkt zu Beginn positiv überraschen: James wird als arroganter Mistkerl eingeführt, entpuppt sich aber schnell als liebeskrank und unbeholfen.
Während er Farron schon lange nachschmachtet, kann sie ihn aufgrund diverser unangebrachter Bemerkungen nicht ausstehen.
Doch als sie mehr Zeit miteinander verbringen, merkt auch Farron, dass er ganz anderes ist, als sie dachte. Dennoch müssen die zwei so tun, als würden sie sich nicht mögen und schießen dabei immer mal wieder über das Ziel hinaus. Dadurch entwickelt sich letztlich eine sehr süße Liebesgeschichte.
Ich dachte lange, ich hätte es mit etwas jüngeren Protagonisten zu tun, erst im späteren Verlauf werden die Klassenstufe und das Alter von Farron (17) genannt.

Über weite Strecken ist die Handlung ruhig, aber nicht langweilig. Die langsame Annährung, Familiendramen und die ungewöhnliche Freundschaft zu den Drachen sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung.
Im letzten Teil nehmen Spannung und Dramatik dann aber ordentlich zu. Farron, James und ihre Drachenfreunde geraten in Gefahr, müssen alle Kräfte mobilisieren und einige unerwartete Lügen aufdecken.

Menschen und Drachen leben hier auf ganz unterschiedliche Art zusammen. Es gibt unterschiedliche Drachenarten, die sich bei Bedrohung mit Metall panzern können. Einige Menschen sind in der Lage, bestimmte Metalle zu lenken und zu bearbeiten. Während auf dem Gnadenhof von Farrons Eltern eine friedliche Stimmung herrscht, die Drachen sogar einen spielerischen Umgang mit Farron haben und allen ausreichend Platz gewährt wird, sind die Boxen im Rennstall von James’ Vater zu klein, Bestrafung von Mensch und Tier sind an der Tagesordnung und um den Drachen ihr Metall abzunehmen, werden sie in Angst versetzt.

Schade, dass es sich um einen Einzelband zu handeln scheint. Die Handlung ist zwar abgeschlossen, dennoch habe ich das Gefühl, hier gäbe es in der Welt der unterschiedlichen Drachenarten noch Einiges zu entdecken.

Carolin Haupt und Jeremias Koschorz sprechen die wechselnden Ich-Perspektiven von Farron und James und geben mit passender Betonung einen guten Einblicke in deren Gefühlswelt.

Fazit

Die Welt mit den verschiedenen Drachenarten und Metallschmieden hat mir gut gefallen. Auch die niedliche Liebesgeschichte konnte mich gut unterhalten. Zum Ende hin entwickelt sich das Geschehen unerwartet spannend.

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When Dealing With Dragons. Drachengold

Rezensionen von v_im_wunderland:

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Siggi Silberfisch von Julia Regett

ganz toll

Dieses Kinderbuch ist mal etwas ganz Besonderes. Dennis handelt nicht von einem Einhorn oder von einem Fuchs oder einem Hasen, wie man es sonst so kennt. Sondern es handelt von einem kleinen Silberfisch. Und dieser Silberfisch lebt in einem Haus bei einer Familie. Und. Und dann eines Tages beginnt die schlimmste Saison für den Silberfisch die es im Jahr gibt.

Weihnachten. Denn zu Weihnachten werden alle Ecken geputzt und alles wird auf hochglanz gebracht. Keine gute Zeit für einen Silberfisch der sich eigentlich in etwas dreckigen oder schmutzigen Ecken aufhält. Zusammen mit seinen Freunden den Weberknecht und der kleinen Maus versuchen sie das Beste aus der Weihnachtszeit zu machen. Ich will die Illustration richtig toll und finde sie einfach nur originell. Ein tolles Kinderbuch für die ganze Familie mit einer super Geschichte für Weihnachten.

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Siggi Silberfisch

Rezensionen von v_im_wunderland:

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DunkelZone von Vojtech Matocha

super

Meine Kinder und ich sind absolut begeistert von diesem Buch. Denn es ist spannend und hat uns von der ersten Minute unterhalten. Wir wurden auf dieses Buch durch das sehr spannend und aufregend gestaltete Cover aufmerksam. Denn meine Kinder lieben es, spannende Bücher zu lesen. Sie tauchen gerne in geheimnisvolle und mysteriöse Welten ab.

Und genau so eine Welt wird hier in diesem Buch beschrieben. Denn es geht in die Dunkel Zone. Dies ist eine Zone in der Stadt in der es keinen Strom mehr gibt und somit auch kein Licht. Diese Zone bleibt aber nicht stehen, sondern breitet sich immer mehr aus. Dies muss verhindert werden. Und so werden wir mit auf ein sehr spannendes Abenteuer mitgenommen. Das Buch hatte einen sehr guten Schreibstil der nicht zu kompliziert war. Wir können dieses Buch sehr empfehlen und würden es auch nochmal lesen.

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DunkelZone

Rezensionen von Sassy:

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Die Lüge in ihrem Gesicht von Anne Keßel

Man kann nicht, nicht kommunizieren!

Das Cover von "Die Lüge in ihrem Gesicht" von Anne Keßel ist ein absoluter Eyecatcher. Weiße Schrift auf knallroten Untergrund, dazu ein tiefschwarzer Farbschnitt. Sehr gelungen!
Ich bin sofort gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil ist leicht und temporeich. Die kurzen Kapitel lassen einem nur so über die Seiten fliegen.

Vor allem Protagonistin Marlene Nielsen empfand ich mit ihrer spröden Art als eine sehr interessante Figur. Sie ist Expertin für Mikroexpressionen. Das sind kleinste Regungen im Gesicht, die die wahren Gefühle entlarven, egal ob und was gesprochen wird.
Als eine Frau offenbar in Notwehr einen Mann tötet und danach nicht mal ihren Namen nennt, wird Marlene von ihrem Ex-Freund Deniz Kurt, dem ermittelnden Polizist, inoffiziell mit der Frau zusammen gebracht. Marlene ist sich schnell sicher: Das war keine Notwehr! Aus Mangel an Beweisen, kommt die Frau aber auf freien Fuß. Es scheint alles so eindeutig zu sein. Das kann Marlene, die sich der Wahrheit verpflichtet fühlt, jedochnicht auf sich sitzen lassen. Sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und es beginnt ein spannendes Katz- und Mausspiel, in dem nach und nach sehr viele Geheimnisse ans Licht kommen.
Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite absolut fesselnd. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Das Thema Mikroexpressionen ist so interessant, dass ich ein wenig recherchiert habe und in ein absolutes rabbithole verschwunden bin. Unfassbar spannend!
Eine absolute Leseempfehlung für alle Thriller Fans!

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Die Lüge in ihrem Gesicht