Icon Kontrast wechseln
Logo Wagnersche Buchhandlung

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anonym:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Mord im Orientexpress von Agatha Christie

Klassiker der Literatur

Trotz der bekannten Handlung ein wunderbares Buch.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Anonym
Mord im Orientexpress

Rezensionen von Murksy:

Stern grün vollStern grün vollStern mit grünen RahmenStern mit grünen RahmenStern mit grünen Rahmen

Die Auster von Yael Inokai

Der triste Tod und das triste Leben

Die Putzfrau findet eines Tages die Leiche des Geschäftsführers in seinem Haus. Die Hände fehlen. Dass die über 70jährige Putzfrau zunächst anfängt zu putzen, macht sie zwar auch verdächtig, lässt die Polizei aber einigermaßen kalt. Nun beginnt die Putzfrau selber Nachforschungen anzustellen, vor allem als eine Verwandte des Toten auftaucht und der Notar den letzten Willen verkündet, dass die Putzfrau die Beerdigung vorbereiten soll.

Was dann folgt ist ein zum Glück sehr kurzer Roman, der einen Einblick in das Leben der Putzfrau gibt, sie begleitet, während sie Detektiv spielt und nebenbei das Begräbnis vorbereitet. Großartige Weisheiten bietet der stilistisch durchaus gut geschriebene Scheinkrimi allerdings nicht. Dass das Alter keine angenehme Sache ist, dass Einsamkeit nicht schön ist und Berlin die Hauptstadt der Einsamen ist, war mir auch vorher allzu bekannt. Ein berühmtes Kaufhaus in Berlin stand offensichtlich Pate für den Verantwortungsbereich des Toten. Die Auflösung des Mordfalles ist weder allzu dramatisch, noch reizen die offenen Fragen zum Nachdenken. Mich hat der Roman und seine Figuren nicht berührt, ich empfand weder Sympathien noch Mitleid mit den Personen und somit bleibt von diesem Stück Literatur mit angehauchtem Kriminalfall nicht viel in Erinnerung. Keine Perle in der Auster gefunden.

Dies ist eine Privatrezension, ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen unterliegt dem Urheberrecht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Murksy
Die Auster

Rezensionen von Daggy:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Manno Monster, Karacho und ich von Katja Reider

Ein monstermäßig gelungenes Buch

Ich war schon sehr gespannt auf diesen zweiten Band, denn die Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Monster versprach noch eine Menge Spannung. Diesmal ist auch noch der Streberbruder Karacho angekündigt. Hoffentlich macht er Jussi keine Angst, denn er ist ja ein „Angsthase und Weichei 1. Klasse“.

Das Buch beginnt wieder in der Nacht, dann sind die Seiten dunkel, in Jussis Zimmer und da taucht Karacho auf und bittet um Jussis Hilfe, denn Manno soll auf ein Internat, wenn er seine Einstellung, niemandem mehr Angst zu machen, nicht ändert. Alles ist schon in trocknen Tüchern und Manno hat nichts Besseres zu tun als Silas die Angst vor der Dunkelheit zu nehmen. Als wenn das eine Aufgabe für ein richtiges Monster wäre? So macht sich Jussi, der ein wenig eifersüchtig ist, dass Mann jetzt bei Silas ist, auf, um Silas zu suchen. Er findet ihn im Sportverein, er spielt dort Fußball.
Jussi muss schon eine Menge Überlegungen anstellen, um Silas zu treffen. Aber da kannst du wieder erkennen, wie clever unser Held ist und er möchte Manno so gerne helfen. Es gibt eine Menge Notizmöglichkeiten in diesem Buch, Jussi bittet die Leserinnen und Leser immer wieder sehr Gedanken zu machen und ihm Tipps zu geben. Zum Ende des Buches wird es dann noch einmal so richtig spannend und zum Schluss nehmen Manno und Jussi auf der Bettkannte sitzend Abschied, aber sicher nicht für immer, denn sie sind ja inzwischen Freunde.
Ein Buch über Monster? Eher über Freundschaft, Geschwister, die man trösten und verstehen kann, einen Jungen, der nur auf seinen Vorteil aus ist und der dabei andere verletzt. Und über ganz viel Selbstbewusstsein, dass sowohl bei Jussi als auch Manno immer mehr wächst. Ein spannendes Buch, dass mit viel Liebe zum Detail gezeichnet und zusammengestellt wurde. Ich kenne einige Jungs, die schon auf das Buch warten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Daggy
Manno Monster, Karacho und ich

Rezensionen von Daggy:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Emil Einstein (Erstlesebuch, Bd. 2) von Suza Kolb

Erstleserbuch mit vielen Bildern

Emil Einstein ist ein toller Erfinder, wir sehen ihn auf dem Cover bei einem Versuch mit Wasser und einer offenen Flamme.
Seine wohl spektakulärste Erfindung ist die TÜM – die Tier-Übersetzer-Maschine – mit deren Hilfe er mit seinen tierischen Freunden Kauzi, dem Waldkauz, Bertha, der Haselmaus und Leonardo, dem Kater der Nachbarin, sprechen kann.

Nachdem Max seine Tiere versorgt hat, saust er in seinem Erfindermobil zur Schule. Seine Freundin Mira hat einen neuen Fußball, den ihr die Zwillingen Max und Moritz abnehmen. Diese Nervbrüder verlangen von Max, dass er „Wasser den Berg hinauffließen lässt“, erst dann wollen sie den Ball wieder zurückgeben.
Nachdem Max sich in einige Bücher vertieft hat, stößt er auf ein Experiment von Archimedes, der mittels einer Schnecke das Wasser nach oben befördert. So ein Teil gibt es an den meisten Wasserspielplätzen. Nach einem Versuch mit Papier, findet Emil die richtige Lösung und so bekommt Mira ihren Ball zurück.
Dass die Rückgabe des Balles von dem Erfindungsgeist eines Freundes abhängt, finde ich etwas eigenartig. Für mich hätten diese Brüder eine Strafe verdient, aber hier ist die einzige Konsequenz, dass sie am Ende nicht auch noch mit Fußball spielen dürfen.
Die Illustrationen gefallen mir sehr gut, die kleinen Rätsel finde ich etwas einfallslos. Aufgrund der großen Schrift und der vielen bunten Bilder lässt sich das Buch sicher sehr gut lesen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Daggy
Emil Einstein (Erstlesebuch, Bd. 2)

Rezensionen von Daggy:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Vier Viertel und ein Haufen Chaos 1: Ein Zuhause für Loki von Constanze von Kitzing; Cally Stronk

Liebevoll geschrieben und gestaltet

Auf dem Cover sind die vier Kinder, die Freundinnen Alva und Joy und Cousins Enes und Tarik zu sehen. In dem Karton sitzt ein kleiner Hund, den die Kinder Loki taufen.
Alva wünscht sich sehnlichst einen Hund, doch ihr Vater hat eine Allergie und deshalb kann kein Hund ins Haus kommen. Eine alte Damen rät Alva, dass ein Wunsch, den man sich ganz feste wünscht, in Erfüllung geht.

Deshalb wundert sich Alva nicht, als sie einen kleinen Hund im Park findet, den der Besitzer nicht mehr haben möchte. Sie nimmt ihn mit Hilfe ihrer Freunde mit nach Hause und schmuggelt ihn in ihr Zimmer. Doch so ein kleiner Hund mag nicht gerne allein sein und außerdem muss er noch ganz oft Gassi gehen. Da passiert so einiges Unerwartetes. Obwohl ihr kleiner Bruder immer wieder „Wau-Wau“ ruft, schaffen es die Freunde Loki einige Zeit geheim zu halten.
Eine nette Truppe sind diese Vier und sie unterstützen sich sehr gut, machen sogar einen Plan, wie und wann sie sich um den Hund kümmern können. Am Ende finden alle Familien, unterstützt durch die Leitung und die Bewohner des Altenheimes, eine praktikable Lösung.
Viele Kinder wünschen sich ein Tier und ganz besonders einen Hund, sie werden ihre Freude an dieser Geschichte haben. Ich habe ein wenig Sorge, dass sie dann auch erwarten, dass ihre Wünsche auch wahr werden und dann mit der Enttäuschung leben müssen.
Ein sehr lebendig erzähltes Buch, in Großbuchstaben gedruckt und mit vielen schönen bunten Bilder und einigen kleinen Comics ergänzt. Es lässt sich sehr gut lesen und aufgrund der Spannung muss man einfach schnell weiterlesen. Ich bin sehr gespannt, auf den nächsten Teil und wie es im Viertel, dessen Plan auch im Buch abgebildet ist, weitergeht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Daggy
Vier Viertel und ein Haufen Chaos 1: Ein Zuhause für Loki

Rezensionen von Daggy:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Urlaub bei Opa von Ella Kaspar

Ferien beim Opa in Griechenland

Die Illustrationen auf dem Cover und in dem Buch sind auf eine besondere Art entstanden, die hinten im Buch genau beschrieben wird und sie geben dem Buch eine ganz besondere künstlerische Note, die mir sehr gut gefällt.
Die Geschwister Helena, die der griechische Opa Eléni nennt, und Nikos fahren jedes Jahr mit den Eltern nach Griechenland in ein kleines Fischerdorf zu ihrem Opa Pappoús.

Doch in diesem Jahr sollen die Kinder allein beim Opa bleiben während die Eltern auf eine Hochzeit eingeladen sind. So ganz geheuer ist den Kindern das zunächst nicht, aber dann freuen sie auf das gemütliche Spiegelzimmer und die Bootsfahrten aufs Meer. Doch der Opa ist zunächst übervorsichtig und die Kinder sollen im Meer Schwimmwesten tragen, damit ihnen nichts passiert. Da aber beide Kinder gut schwimmen können, dürfen sie nach einer Prüfung durch den Opa doch ins Meer. Besonderen Spaß macht es ihnen, das alte Boot neu zu streichen und da macht es Opa gar nicht saus, dass auch die Kinder eine Menge Farbe abbekommen. Am Abend liest Opa den Kindern aus einem alten Buch die Geschichten der griechischen Götter vor, das stelle ich mir sehr gemütlich vor.
Die Ferien, die zunächst wegen Opas Vorsicht etwa langweilig beginnen, entwickeln sich dann doch noch abenteuerlich und am Ende feiert das ganze Dorf gemeinsam ein großes Fest. Es gibt immer wieder griechische Begriffe, die hinten in einem kleinen Wörterbuch übersetzt werden. Das Leben in dem kleinen griechischen Dorf, in dem noch jeder jeden zu kennen scheint und in dem es noch sehr ruhig und gemütlich zugeht, wird sehr lebendig aus Sicht von Eléni beschrieben. Auch die Gefühle der Kinder, die manchmal, trotz Opas Aktionen, Sehnsucht nach den Eltern verspüren, werden sehr gut geschildert. Ein Ferienbuch, besonders für Griechenlandreisende.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Daggy
Urlaub bei Opa

Rezensionen von Daggy:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Mäuschens Äpfel von Frances Stickley

Teilen muss man lernen


Das Mäusen mit seinem vier Äpfeln sehen wir schon auf dem Cover. Das Buch zeigt uns zunächst einen Lageplan und dann erfahren wir wie Mäuschen die Äpfel gefunden hat. Sie ist so glücklich über dieses feine Essen. Doch da taucht der Bär auf und der will nicht verhandeln, der beansprucht alle Äpfel für sich.

Als er dann die zaghaften Einwände der Maus mit der Drohung auch sie zu verspeisen abtut, überlegt sich die Maus einen hervorragenden Plan, wie sie doch noch an die Äpfel kommen könnte. Zunächst verunsichert sie den Bären mit der Behauptung, es gäbe fünf Äpfel.
Solche Geschichten sind einfach wundervoll und es macht so viel Spaß, wenn die kleine Maus dem großen starken Bären einen Bären aufbindet. Die Illustrationen sind gelungen und zeigen uns genau, was geschieht. Der gereimte Text lässt sich sehr gut vorlesen und man spürt dabei ein kleines Augenzwinkern.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Daggy
Mäuschens Äpfel

Rezensionen von Daggy:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Die besten Eltern der Welt von Andrea Tuschka

Witziger Rollentausch

Schon auf dem Cover sehen wir die beiden Kinder, die sich Erwachsenensachen angezogen haben. Beim Aufschlagen des Buches sehen wir massenweise Süßigkeiten. Dann erfahren wir von dem Jungen, dass er heute richtig alt ist, nicht 6 sondern 60 oder 30 Jahre alt. Wenn man so alt ist, ist man ein Bestimmer und so werden er und seine Freundin Lou zu Eltern vieler Kinder, allerdings müssen sie sich zunächst mit Mama, Papa und dem kleinen Bruder Jonas begnügen.

Denen wird verkündet „Ihr seid heute unsere Kinder!“ Und wenn man Bestimmer ist, muss man Regeln erstellen, die erste Regel lautet „Heute müsst ihr den ganzen Tag Fernsehen!“ Dann überlegt der Junge, der uns die Geschichte erzählt, dass es das Einfachste wäre, wenn man den Kindern statt Namen Nummern gibt, so wird Mama zu Nummer 2. Sie wäre lieber eine 3, doch Lou erklärt ihr, dass man Namen nicht aussuchen kann. Dann sollen auch noch alle im Schlafanzug herumlaufen, Einwände werden mit Phrasen beantwortet, die die Kinder sicher von ihren Eltern übernommen haben.
Hier wird die Welt auf den Kopf gestellt und nur die erschöpften „Kinder“, die die Süßigkeiten nicht mehr essen wollen und die auf der Couch einschlafen, obwohl sie die ganze Nacht hätten, wach sein sollen, zeigen uns wie es mit den besten Eltern der Welt läuft. Welches Kind träumt nicht von so einem Tag, Fernsehen, Süßes essen, nicht helfen müssen und wach bleiben dürfen. Hier wird dieser Wunsch grausige Wirklichkeit.
Neben dem etwas längerem Text sind die wunderschönen bunten Bilder eine Wonne, die spitzbübische Freude der kleine Eltern und die ablehnenden Gefühle der großen Kinder, herrlich abgebildet.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Daggy
Die besten Eltern der Welt

Rezensionen von Anonym:

Stern grün vollStern grün vollStern mit grünen RahmenStern mit grünen RahmenStern mit grünen Rahmen

Ferien am Meer von Adrian Asllani

Wenig Entspannung

Das Buch hält leider nicht, was das Cover verspricht.
Es ist eine Ansammlung von Kurzgeschichten, in denen es bei einigen am Rande um Urlaub oder das Meer geht. Hauptbestandteil der allermeisten Geschichten ist ein verworrener Handlungsstrang mit deprimierenden Themen.
In der Hoffnung, dass die nächste Geschichte eine entspannende sein würde, habe ich das Buch zu Ende gelesen.

Eine nette Geschichte für den Strand habe ich leider nicht gefunden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Anonym
Ferien am Meer

Rezensionen von Immenhof:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Sturmland von Miriam Georg

Fesselnd

„Sturmland“ ist der erste Band eines Zweiteilers und hat mich als Leserin historischer Romane schnell überzeugt. Besonders gelungen finde ich, wie anschaulich die Vergangenheit dargestellt wird. Die Herausforderungen der damaligen Zeit werden realistisch geschildert, sodass man sich gut in die Lebenswelt der Figuren hineinversetzen kann.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht zweier Personen erzählt. Dadurch erhält man unterschiedliche Perspektiven auf die Ereignisse und kann die Entwicklungen gut nachvollziehen. Gleichzeitig bleibt die Handlung spannend, da immer wieder auf Geschehnisse aus der Vergangenheit hingewiesen wird. Diese werden nach und nach aufgelöst, sodass man als Leserin ständig neue Puzzleteile erhält und unbedingt weiterlesen möchte.

Besonders interessant fand ich die medizinischen Schilderungen. Sie wirken authentisch recherchiert und fügen sich stimmig in die Handlung ein. Gerade diese Details tragen dazu bei, dass die dargestellte Zeit lebendig wird und die Geschichte an Glaubwürdigkeit gewinnt.

Insgesamt ist „Sturmland“ ein spannender historischer Roman mit authentischen Figuren, einer atmosphärischen Darstellung der Vergangenheit und einer Handlung, die viele Fragen aufwirft und erst nach und nach ihre Geheimnisse preisgibt. Der erste Band macht definitiv neugierig auf die Fortsetzung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Immenhof
Sturmland