Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Sybille Glaubrecht - Brückenbauerin zwischen Analyse & Sprache:
Situation und Konstellation von Hartmut Rosa
Ein stilles, kluges Werk, das Orientierung bietet, ohne sie zu verordnen...
Hartmut Rosa begleitet seit Jahren die große Frage unserer Zeit: Wie kann menschliches Leben in einer beschleunigten, verdichteten Welt gelingen, ohne sich selbst zu verlieren?
Mit „Situation und Konstellation“ wählt er dafür eine besonders feine, fast behutsame Perspektive. Statt gesellschaftliche Diagnosen weiter zuzuspitzen, lenkt er den Blick auf das Verhältnis von Mensch, Welt und Verantwortung – nicht abstrakt, sondern konkret, situativ, erfahrungsnah.
Rosa unterscheidet zwischen der Situation, in der wir handeln, und der Konstellation, in die wir gestellt sind. Diese Unterscheidung ist ebenso schlicht wie folgenreich:
Nicht alles liegt in unserer Hand – aber wie wir antworten, zuhören, uns verhalten, sehr wohl. Verantwortung entsteht nicht aus Kontrolle, sondern aus Beziehung.
Gerade in einer Zeit, in der technische Systeme, ökonomische Zwänge und globale Krisen das Gefühl von Ohnmacht verstärken, wirkt dieses Buch wie eine Einladung zur Besinnung:
Verantwortung ist kein moralischer Imperativ von außen, sondern eine Antwortfähigkeit von innen.
Rosas Sprache bleibt dabei klar, ruhig und offen. Er argumentiert nicht belehrend, sondern suchend. Das Buch liest sich weniger wie eine soziologische Abhandlung als wie ein Denkraum, der den Leserinnen und Lesern erlaubt, die eigene Position neu zu vermessen.
„Situation und Konstellation“ ist ein Buch für Menschen, die sich der Welt nicht entziehen wollen – aber auch nicht in bloßer Anpassung aufgehen.
Ein stilles, kluges Werk, das Orientierung bietet, ohne sie zu verordnen.
Rezensionen von Sybille Glaubrecht - Brückenbauerin zwischen Analyse & Sprache:
Das Helferlein-Paradox von Michael Schmid
Empfehlenswerte Lektüre für alle, die KI nicht nur nutzen, sondern verstehen und verantworten wollen
In einer Zeit, in der Künstliche Intelligenz zwischen Heilsversprechen und Untergangsszenarien verhandelt wird, wirkt dieses Buch wohltuend unaufgeregt – und gerade deshalb klärend.
Michael Schmid schreibt nicht über KI als spektakuläre Zukunftsvision, sondern über ihren realen Platz im menschlichen Handeln.
Sein zentrales Bild des „Helferleins“ ist dabei ebenso einfach wie wirkungsvoll: Große Sprachmodelle sind keine Akteure, keine Entscheider, keine moralischen Instanzen. Sie sind Werkzeuge – mächtig, beschleunigend, strukturierend. Verantwortung aber tragen weiterhin Menschen.
Das eigentliche Paradox, das Schmid sichtbar macht, liegt genau hier:
Je leistungsfähiger diese Systeme werden, desto größer wird der Bedarf an menschlicher Urteilskraft, Einordnung und ethischer Rahmung. KI reduziert Verantwortung nicht – sie verschiebt sie.
Besonders überzeugend ist, dass Schmid weder technikfeindlich noch euphorisch argumentiert. Er schreibt aus der Praxis, mit analytischer Klarheit und sprachlicher Disziplin. Das Buch richtet sich damit nicht nur an IT-Verantwortliche, sondern an alle, die sich mit Organisation, Führung, Wissen und Entscheidungskultur beschäftigen.
„Das Helferlein-Paradox“ ist kein Buch für schnelle Antworten.
Es ist ein Buch für Leserinnen und Leser, die bereit sind, genauer hinzusehen – und genau darin liegt seine Stärke.
Eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die KI nicht nur nutzen, sondern verstehen und verantworten wollen.
Rezensionen von qq:
Lola im Spiegel von Trent Dalton
ergreifend geschrieben
ergreifend geschrieben
Eine junge Frau, die auf der Straße lebt - da von erzählt der Roman Lola im Spiegel von Trent Dalton. Lolas lebt mit ihrer Mutter ohne festes Zuhause in Brisbane, mehr oder weniger immer auf der Flucht. Sie schlafen oft im Auto oder an anderen Orten. Das Leben ist sehr schwer für sie.
Die Geschichte handelt von Armut, Familie und Hoffnung. Trotz vieler Probleme gibt Lola nicht auf. Sie ist mutig und will ein besseres Leben.
Der Schreibstil von Trent Dalton ist sehr ergreifend und auch verträumt (da Sicht von Lola) - das schöne, das Buch zeigt ganz eindeutig, dass es auch in den schwierigsten Situationen Hoffnung gibt.
Insbesondere das Ende finde ich sehr gelungen - Anfangs habe ich etwas gebraucht um in das Buch gut hineinzufinden.
Das Buch wirkt sehr ehrlich, hat mich ergriffen und zum Nachdenken gebracht. Ich finde es gelungen und von mir gibt es eine Empfehlung dafür.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:
Jack the Ripper – ein Fall für „Verbrechen von nebenan“ von Philipp Fleiter
Wer war Jack the Ripper?
Schon wieder ein Buch über Jack the Ripper? Kann das überhaupt noch interessant sein? Es gibt doch schon mindestens 777777 Bücher zu diesem Thema!
Überraschenderweise muss ich zugeben, dass dieses True-Crime-Rätsel-Buch von Philipp Fleiter wirklich überzeugend „anders“ ist, nämlich spannend und gleichzeitig informativ.
Es ist eine gelungene Mischung aus gut recherchierten und historisch belegten Fakten einerseits und Fiktion andererseits. Der Autor lässt nämlich die Reporterin Charlotte Frances Foster nach der Wahrheit über die grauenhaften Morde suchen. Vorbild für diese Protagonistin war übrigens Elizabeth Jane Cochran, besser bekannt unter dem Synonym Nellie Bly – die bekannteste Reporterin dieser Zeit. Ihre Suche bildet die Rahmenhandlung und ermöglicht, dass neben den Morden auch soziale Missstände und gesellschaftliche Verhältnisse thematisiert werden. Der Autor zeichnet ein stimmiges Bild jener Zeit, beschreibt das Leben und die Probleme der Frauen, die dem Ripper zum Opfer fielen.
10 Kapitel, die nicht nur die Geschichte und Geschichten um Jack the Ripper erzählen, sondern viel mehr zu bieten haben: besonders gefallen mir die Infoboxen, wo man allerlei Wissenswertes über die Zeit und das Leben erfahren kann und eine amüsante Spielerei sind die Rätsel, die jedes Kapitel abschließen. Ich vermute allerdings, dass die Autoren (immerhin Peter & Johannes Sich) die Nachdenk- und Kombinierlust der Leserinnen etwas unterschätzt haben. Es könnte kniffliger sein!
Genial finde ich die Lösung am Ende – jeder kann seine eigenen Schlüsse ziehen und sich für einen der vier Verdächtigen entscheiden. Der Autor erläutert dann etwas genauer was für oder gegen diesen Verdächtigen spricht. Spannend!
Wer also gerne rätselt und sich für True-Crime interessiert, wird mit diesem Buch nette und vergnügliche Lesestunden verbringen!
Rezensionen von Lerchie:
Der Pakt der Verräter von Ellin Carsta
Ein gefährliches Unterfangen
Bernried am Starnberger See im Jaht 1943. Der immer grausamer werdende Krieg fordert ein erstes Opfer bei den Familien Lehmann und von Falkenbach. Die Verzweiflung ist groß, die Entschlossenheit zu handeln noch größer. Paul-Friedrich von Falkenbach und Wilhelm Lehmann beraten, wie sei gegen das Naziregime vorgehen können und sind dabei nicht immer einig.
Auch Ferdinand legt sich mit dem Wachpersonal im Arbeitslager an. Die Familie plant eine riskante Aktion, will Kontakt zum britischen Geheimdienst aufnehmen. Doch SS-Mann Breuer ist ihnen dicht auf den Fersen. Können sie ihre Pläne ausführen? Und zu welchem Opfer sind sie für eine ungewisse Zukunft bereit?
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss zu stören vermocht hätten. Ich war schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Elisabeth, die Ehefrau Ferdinands, muss jetzt alleine klarkommen nachdem sie die Familie denunziert und sich dies als falsch erwiesen hat, denn die Beweise fehlten. Und wie zu erwarten hat Breuer sie wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen. Paul Friedrich und seine Frau Dorothea sprechen sich aus, denn er hatte sie nicht fair behandelt. Wilhelm und Paul Friedrich wollen beide das Naziregime stürzen, jeder auf sine Weise und beide sind gefährlich. Wilhelmine und Johannes sind nach Österreich geflohen. Sollten eigentlich bis in die Schweiz weiterreisen. Aber sie stellten fest, dass sie in Österreich etwas bewirken können. Viktor, hat den beiden ja auch zur Flucht verholfen, aber kann man ihm wirklich trauen? Wilhelm hat Zweifel doch Paul Friedrich ist überzeugt, dass man ihm trauen kann. Das Buch ist wieder sehr spannend geschrieben, ist an die Ereignisse dieser Zeit angelehnt, wie Widerstand, Hitlerattentat. Auch habe ich erfahren, dass es mehrere Attentate gab, was ich vorher nicht wusste. Es hat mir sehr gut gefallen, mich gefesselt und ich habe mit Wilhelm und Else gelitten, mit allen gezittert und war so richtig mittendrin. Sehr gespannt bin ich, wie diese Saga weitergeht. Von mir eine Leseempfehlung sowie verdiente fünf Sterne.
Rezensionen von Reiseweise:
Die Reise ans Ende der Geschichte von Kristof Magnusson
Der Poet als Spion
Jakob Dreiser ist erfolgreicher Dichter - nicht nur irgendeiner, sondern jung und ein Dichter der Wendezeit, wo sich nun alles zum Guten wendet und Ost und West endlich zusammenwachsen. Aber das langweilt ihn auch irgendwie. Er schlägt sich von Gartenparty zu Gartenparty und auf dem Empfang der russischen Botschaft im schönen Rom wird er von einem Geheimdienstmitarbeiter angeworben - und nun beginnt eine ungewöhnliche Reise, die ihn nach Kasachstan und St.
Petersburg bringt.
Dies ist eindeutig eine Spionagegeschichte, kein Spionagethriller oder auch nur Krimi. So richtige Spannung wird auch nicht aufgebaut, aber die Geschichte lebt von ihren skurrilen Figuren. Die allerdings auch sehr skurrile Namen tragen (Fishbowl, Aquatone), was mich etwas gestört hat. An manchen Stellen wirkte die Geschichte glaubwürdig, an anderen nicht, das Ende kam recht abrupt. Insgesamt aber nett zu lesen.
Rezensionen von Lerchie:
Royal Heist von Lena Kiefer
Eine perfekte Tarnung
Als brillante Trickbetrügerin kann Darcy in jede Rolle schlüpfen. Sie begeht mit ihrem Bruder und ihrer Crew viele Raubzüge aus Gerechtigkeit, also im Sinne Robin Hoods. Aber der gerade anstehende ist anders, denn die britischen Royals haben ihre Familie zerstört als sie noch ein Kind war, und jetzt sieht sie die Chance der Rache.
Als perfekte Kandidatin für Kronprinz Spencer, der mit einer Hochzeit die Monarchie retten will. Doch Tristan, sein Bruder, zieht sie in seinen Bann, und es fällt ihr schwer, ihre Tarnung aufrechtzuerhalten. Doch Tristan und sie haben keine Zukunft, denn wenn er erfährt, wer sie wirklich ist, ist es zu Ende.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Darcy und Linus die der Wunsch mach Rache antreibt, denn lange haben sie auf eine solche Gelegenheit gewartet. Bisher gegangen sie Raubzüge im Sinne von Robin Hood, das heißt, sie raubten Reiche aus und schenkten es den Armen. Sie wollen Gerechtigkeit. Doch noch mehr als das wollen sie die Rache an den Royals, die die Schuld an der Zerstörung ihrer Familie tragen. Ihre Mutter hat sie verlassen, nachdem sie von den Royals entlassen worden und durch das Breittreten ihres Fehlverhaltens in der Pesse unmöglich gemacht hatten. Nicht lange danach starb dann ihr Vater. Nun gibt sich Darcy als verarmte Adelige aus um irgendwie Zugang zu königlichen Familie zu finden. Die Chance ergibt sich, als Kronprinz Spencer eine Frau sucht, denn er will die Monarchie retten. Da sie eine Meisterin der Verstellung ist, könnte ihr das gelingen. Doch sie hat die Rechnung ohne Spencers Bruder Tristan gemacht mit dem sie sich als Kind immer sehr gut verstanden hat. Doch was wird passieren, wenn er erfährt, wer sie wirklich ist? Die Tochter seiner ehemaligen Nanny, die von seiner Mutter wegen angeblichem Fehlverhalten entlassen worden ist? Und die es geschehen ließ, dass dies von der Presse ausgeschlachtet wurde und somit Darcys Familie zerstörte? Was wird Darcy tun? Das Buch ist spannend geschrieben, die Wut der Geschwister auf die Royals und der Wunsch nach Rache durchaus nachvollziehbar. Ich bin deshalb sehr gespannt, wie es im zweiten Band weitergehen wird. Es hat mir gut gefallen, hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.
Rezensionen von clematis:
Schatten von Potsdam von Frank Hagedorn
Unter der Brücke
Unter der Potsdamer Glienicker Brücke treibt ein Toter im Wasser. Paula Osterholz und Henry Wullitzer treffen schon früh am Fundort ein und werden sogleich mit schwierigen Bedingungen konfrontiert, denn hinter der Leiche verbirgt sich niemand anderer als der neunzehnjährige Marinus Jaunich, Sohn eines einflussreichen Unternehmers und gleichzeitig Golffreund des Polizeipräsidenten.
Nichts darf an die Öffentlichkeit dringen, Paula und Wullitzer sollen sich zurückhalten, während Jaunich Senior selbst Informationen einholt. Als auch eine Freundin des Toten verschwindet, klingeln bei dem bestens eingespielten Ermittlerduo die Alarmglocken.
Die besondere Schreibweise, den Leser gleich zu Beginn an den Ort des Geschehens mitzunehmen und dem Täter zusehen zu lassen, ist raffiniert eingesetzt und lässt ein gewisses Maß an Verständnis aufkommen, welches sich sonst niemals eingestellt hätte. Diese Sicht wird auch weiterhin beibehalten und drückt dem Krimi einen unverwechselbaren Stempel auf. Obwohl alle Details offenliegen, bleibt die Handlung durchwegs auf hohem Niveau spannend, was wirklich bemerkenswert ist. Die Details zur Jugendclique aus einem noblen Berliner Vorort wirken erschreckend glaubwürdig, die Ereignisse in der Nacht nicht ganz, faszinieren mich als Leser aber trotzdem, denn der Erzählbogen wird insgesamt schlüssig gespannt. So ist man stets neugierig, wie die weitere Entwicklung aussehen könnte und bekommt zwischendurch noch interessante Neuigkeiten zu einigen Ereignissen aus dem Privatleben von Paula und Wullitzer. Schlussendlich werden die Umstände rund um den leblos im Wasser treibenden Jaunich lückenlos geklärt, für Paula jedoch ist noch keine Entwarnung in Sicht – es heißt also: „Warten auf die Fortsetzung!“
Ein dritter, gut angelegter Fall für das überaus authentische Team der Mordkommission Potsdam, die Reihe empfehle ich gerne weiter.
Rezensionen von BarbaraM:
Obacht! von Kerstin Hau
Ein Kinderbuch, das berührt und bleibt
Für mich ist Obacht ein wahres Kunstwerk. Schon beim ersten Durchblättern war ich tief beeindruckt von den unglaublich schönen Zeichnungen, die trotz ihrer Schlichtheit eine enorme Wirkung entfalten. Die Farbwelt aus Weiß, Grau, Schwarz und Orange ist so minimalistisch und gerade deshalb so ausdrucksstark.
Nichts lenkt ab, alles wirkt bewusst gesetzt. Besonders das Orange fühlt sich wie ein emotionaler Lichtpunkt an, der dem Buch eine besondere Tiefe verleiht.
Ich liebe es, wie viel Raum die Illustrationen lassen, um selbst zu fühlen, zu denken und zu entdecken. Sie überfordern nicht, sondern laden ein, genau hinzuschauen und immer wieder Neues wahrzunehmen. Diese Ruhe und Klarheit machen das Buch für mich so besonders.
Besonders berührt hat mich die zentrale Botschaft: den Mut zu haben, mit dem Unbekannten in Kontakt zu treten. Diese Idee wird so feinfühlig und kindgerecht vermittelt, dass sie weit über ein gewöhnliches Kinderbuch hinausgeht. Sie spricht auch mich als Erwachsene an und erinnert daran, offen, neugierig und mutig zu bleiben.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dieses Buch als kleines Theaterstück mit Kindern aufzuführen, weil die Bilder und die Geschichte so viel Atmosphäre und Emotion transportieren. Gleichzeitig habe ich auch vor, Obacht mit meiner Klasse zu lesen, da es sich hervorragend eignet, um Gespräche über Gefühle, Neugier, Ängste und Offenheit anzuregen.
Für mich ist Obacht ein wunderschönes, tiefgründiges Kinderbuch, das lange nachwirkt. Es verbindet Minimalismus mit großer Aussagekraft, Fantasie mit Gefühl und Leichtigkeit mit Bedeutung. Ein Buch, das ich immer wieder gern zur Hand nehme werde und von Herzen weiterempfehle.
Rezensionen von Ulgu1978:
Oxen. Interregnum von Jens Henrik Jensen
Ein neuer Oxen
Interregnum ist der siebente Band der Oxen-Reihe. Für mich war es der erste Band, den ich gelesen habe.
In den ersten Oxen-Büchern ging es darum, den Danehof zu zerschlagen. Bei dem Danehof handelt es sich um einen skrupellosen, mächtigen Geheimbund, der aus einflussreichen Persönlichkeiten in Dänemark besteht.
In Interregnum gibt es Personen, die den Danehof wiederbeleben wollen, was der Elitesoldat Oxen mit Mossmann und Franck verhindern will.
In einem zweiten Erzählstrang geht es um Oxens Sohn, der von einer Bande bedroht wird und für zusätzliche Spannung sorgt.
Beide Geschichten werden mit sympathischen Protagonisten auf ca. 600 Seiten erzählt. Für mich war es ein solider Krimi, der sich gut und interessant lesen lässt, aber auch seine Längen hat. Viele alltägliche Situationen werden für meinen Geschmack zu detailliert beschrieben. Als Quereinsteiger in diese Buchreihe hatte ich anfangs Verständnisprobleme, was Danehof bedeutet und musste dies recherchieren. Ansonsten muss man meiner Meinung nach nicht alle vorherigen Bücher dieser Reihe gelesen haben, um der Handlung in diesem Band folgen zu können, zumal immer wieder über vergangene Ereignisse berichtet wird.
Eine Leseempfehlung von mir mit 4 Sternen.











