Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Murksy:
Das Jahr der Schmetterlinge von Lea Korsgaard
Alles hängt zusammen
Die viel beschäftigte und engagierte Journalistin und Autorin Lea Korsgaard fasst irgendwann den zunächst absurd klingenden Plan, alle dänischen Schmetterlingsarten zu finden, und zwar innerhalb eines Jahres. Eine Laie mag denken, na gut, dann gehe ich halt etwas über Wiesen und Felder, dann wird das schon funktionieren.
Nicht ganz, aber fast so naiv ging die Autorin an diese selbstgewählte Aufgabe heran. Jemand der sich mit der Natur oder speziell den Schmetterlingen etwas besser auskennt weiß, dass diese Tiere aber nicht überall und nicht zu jeder Zeit vorkommen. Ganz zu schweigen davon, dass sie von bestimmten Pflanze- oder sogar Ameisenarten abhängig sind. Dieses Wissen musste sich die Autorin im Laufe ihrer Suche aneignen. Dabei hat sie viel gelernt, nicht nur über Schmetterlinge. Titel und Cover des Buches lassen zunächst auf ein reines Naturbuch schließen. Mancher dachte sogar, dies sei ein Roman. Ganz sicher ist es kein Fachbuch über Schmetterlinge geworden, dies war auch nie die Intension der Autorin. Aber was treibt nun einen Menschen dazu, Schmetterlinge zu suchen, jagen oder gar zu sammeln? Einige berühmte Persönlichkeiten der Geschichte, die diesem Hobby verfallen sind, werden im Buch genannt. Ebenso Menschen, die sogar Angst vor Schmetterlingen haben. Der vielleicht bekannteste Patient Freuds hatte panische Furcht vor den geflügelten Insekten. Angst vor gefährlichen Tieren und Situationen mag man mit der genetischen Veranlagung und der Evolution erklären können, die Angst vor Schmetterlingen liegt vermutlich in einem verdrängten, traumatischen Ereignis. Und die Sucht nach Schmetterlingen? Einfacher Jagd- und Sammeltrieb oder auch schon eine krankhafte Obsession? Die Autorin legte tausende Kilometer zurück, nur um Schmetterlinge zu sehen, zu fotografieren und wieder weg zu fahren. Klingt für manche sinnfrei, liest man allerdings das teilweise sehr philosophische Buch der Journalistin, stellt man fest, das der Schmetterling, das uralte Symbol für Wiedergeburt, auch ein Zeichen der Hoffnung ist und die Autorin den weiten Bogen schlägt, wie alles zusammenhängt. Themen wie Krieg, Umweltverschmutzung, menschliche Beziehungen finden genauso Einfluss in das autobiografische Werk, wie die alte Frage was Gott ist? Wenn ich auf einem Berggipfel stehe empfinde ich zugleich eine Weite und Ewigkeit, als auch eine eigene Bedeutungslosigkeit im Angesicht der majestätischen Natur. Ähnlich ging es vielleicht Korsgaard, wenn sie einen seltenen Schmetterling sah. Die Suche nach Schmetterlingen als Suche nach dem Sinn des Lebens und der eigenen Existenz. Vielleicht. Auf jeden Fall ein Buch, dass sich einreihen darf an Klassiker der Umweltliteratur ala Carson oder Thoreau, ein Anreiz über das Leben und die Natur nachzudenken.
Dies ist eine Privatrezension ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.
Rezensionen von Harakiri:
Ostseehölle von Eva Almstädt
von der ersten Seite an fesselnd
Bei einer Kirchenführung wird eine Leiche gefunden. Pia und ihr Team beginnen zu ermitteln, werden aber bald von dem Fall abgezogen. Zum Glück gibt es noch einen Altfall zu lösen, der wohl auch mit dem aktuellen Mord zu tun hat.
Ich mag Pia vom ersten Band an. Die Krimis sind nie blutig oder brutal, aber immer fesselnd.
Und auch Pias Privatleben hat einiges zu bieten und lohnt sich, zu verfolgen. Ostseehölle ist in sich abgeschlossen, aber es ist schöner, wenn man die Vorgänger kennt.
Almstädts lebendige Schreibweise zieht wieder von der ersten Seite an ihren Bann. Bereits der Prolog vermag zu fesseln und die folgenden Kapitel verleiten immer wieder dazu, noch eins lesen zu wollen. Wie immer bei Korittki weiß man, dass die offensichtlichen Verdächtigen meist nicht die wahren Täter sind, sondern die, die nur kurz erwähnt und eingeführt werden. Was aber, wenn sie ihren Kurs einmal ändert? Und so fiebert man von der ersten bis zur letzten Seite mit dem Team mit.
Pias Privatleben kam mir dieses Mal etwas zu kurz und tatsächlich fand ich den Streit am Anfang etwas konstruiert.
Am Ende laufen alle Fäden schlüssig zusammen und alles wird aufgeklärt und sorgt für den AHA-Moment.
Fazit: Wieder gelingt es Eva Almstädt einen Krimi abzuliefern, der es in sich hat und der von der ersten Seite an überzeugt.
Rezensionen von Carolin:
The Iced Caramel Coffee Agreement von Kyra Groh
Frühlings-Vibes, sehr zu empfehlen
Das Buch hat in mir Frühlings-Vibes geweckt und hat mich sehr gut unterhalten. Es handelt sich zwar um einen zweiten Band, dennoch kann man dieses Buch unabhängig von seinem Vorgänger lesen.
Kyra Grohs Schreibstil ist warmherzig und liebevoll, aber auch witzig zu lesen. Das Buch hat mich das ein ums andere Mal zum Schmunzeln gebracht.
Die Protagonistin Eleonore hat es mir leicht gemacht, mich in sie hineinzuversetzen. Im Verlauf des Buches wird sie selbstbewusster und mutiger, was unter anderem an Dex liegt. Immer mehr kann sie ihre Selbstzweifel hinter sich lassen. Die Entwicklung war hier sehr gut umgesetzt. Insgesamt sind die Charaktere des Buches für mich sehr nahbar gewesen, wodurch ich stets Lust hatte, weiterzulesen. Insgesamt handelt es sich für mich um ein absolutes Wohlfühlbuch, welches dennoch durch lustige Szenen wie die Maskottchen-Szene besticht. Sehr zu empfehlen und steht dem ersten Band in Nichts nach!
Rezensionen von gabiliest:
Doppelspiel von Arne Dahl; Jonas Moström
Todesschach: Die Jagd beginnt
Die international bekannten SPIEGEL Bestseller- Autoren Arne Dahl und Jonas Moström haben mit “Doppelspiel” den ersten Band einer Trilogie vorgelegt, dessen Handlung in Stockholm angesiedelt ist. Nicht nur Verbrechen, sondern auch die Faszination des Schachspiels bestimmen diesen Kriminalroman. Schon das geheimnisvolle Cover zeigt eine atemlose Flucht, der dreiseitige Farbschnitt ergänzt die hochwertige Ausstattung des Buches.
Tom, ein international gefeierter Autor, leidet bereits seit drei Jahren an einer Schreibblockade. Die damals fertig gestellte Verfilmung seines letzten Romans verschafft ihm auch jetzt noch große Popularität. Doch eigentlich ist Tom Umweltschützer, der gerne einen Roman mit Tiefgang schreiben würde. Seiner Verlegerin legt er nur ein kurzes Exzerpt seines neuen Kriminalromanes vor, was ihm fehlt, ist der Bezug zum realen Leben. Doch der kommt schneller als gedacht, als Tom Nicole kennenlernt, rothaarig wie seine Romanfigur, und sich mit ihr in einem Whirlpool in einem dubiosen Club wiederfindet, wieder wie in seinem Romanentwurf. Als Nicole getötet wird, steht Tom unter Verdacht. Nunmehr befindet er sich ständig auf der Flucht vor dem Mörder, der noch weitere Verbrechen begeht und den man am Tattoo einer Schachfigur an seinem Handgelenk erkennt, verfolgt von der Polizei, denn alles deutet auf Tom als Mörder hin.
Arne Dahl und Jonas Moström haben interessante Protagonisten erschaffen und diese in ihrer Rolle lebendig, aber nicht immer glaubhaft dargestellt. Toms Verfolgerin ist die Polizistin Olivia, die in einer gewalttätigen Ehe lebt, obwohl sie selbst MMA Kämpferin ist. Und die ein Merkmal mit einer Frau gemeinsam hat, die Männer überfällt, um an ihnen die Taten zu rächen, die sie Frauen angetan haben. Toms Freund Lennart ist behindert, dennoch ein großer Frauenschwarm. Er unterstützt Tom in jeder Hinsicht und bleibt sein einziger Vertrauter. Lennart benutzt eine KI, um seinen Alltag zu meistern und um mit ihr Schach zu spielen. Tom stößt bei seinen Recherchen, selbst den Mörder zu stellen, immer wieder auf Schachsymbole. Auch erhält es von Unbekannten ein Angebot, einen Roman über den Klimawandel schreiben. Soll Tom zusagen? Bald wird er seine Entscheidung bitter bereuen!
Leider weisen die Charaktere der Protagonisten Widersprüche auf., die irritieren. Tom als Autor mit Schreibblockade changiert zwischen Naivität und Verzweiflung, die Polizistin Olivia ist einerseits gewalttätig, andererseits unterwürfig. Die Rolle von Lennart bleibt undurchsichtig. Die Entwicklung des Geschehens ist nicht nachvollziehbar, offen bleibt, welche mörderische Gruppe hinter den Gewalttaten steht. Da der Roman in Stockholm spielt, werden sich vor allem Kenner der Stadt freuen, denn der Roman enthält immer sehr genaue Ortsangaben, so dass man das Geschehen und Toms Flucht minutiös verfolgen kann. Wer die Stadt nur oberflächlich kennt, wird hier vielleicht überfordert sein.
“Doppelspiel” ist ein zu Beginn spannender, flüssig geschriebener Kriminalroman mit nur teilweise nachvollziehbarer Handlung. Die Organisation, die sich immer wieder eines Schachsymbols als Erkennungszeichen bedient, würde bei den heutigen technischen Möglichkeiten nach meinem Dafürhalten eher nicht auf einen Autor zurückgreifen, um ihre verbrecherischen Ziele zu erreichen, auch wenn ein bekanntes Gesicht als Testimonial hilfreich sein kann. Dennoch passt das Grundthema dieses Buch in die heutige Zeit und unterstreicht, welche Probleme und politischen Ambitionen die Gesellschaft heute bewegen. Ich gehe davon aus, dass in der Fortsetzung noch offene Handlungsstränge verknotet werden. Auch die Bedeutung des Schachspiels ist noch nicht aufgeklärt. Lesende, die ein nordisches Setting mögen und bereit sind, die Auflösung der Kriminalfälle in diesem Band nicht als final zu betrachten, haben hier das für sie richtige Buch gefunden. Ich hätte mir jedoch von diesem Buch, das von zwei renommierten Autoren stammt, mehr erwartet.
Rezensionen von Bücherwurm78:
Summer Tides von Sarah Fulmar
Sehr schöner Wohlfühlroman
Scarlett kehrt London den Rücken zu und möchte in St Ives einen Strandkiosk eröffnen. Dort trifft sie auf Jonah, den sie schon von früher kennt. Zwischen den beiden knistert es. Aber haben die beiden aufgrund ihrer derzeitigen Lebensziele eine Chance?
Summer Tides ist der erste Roman einer vierteiligen Reihe die in St Ives in Cornwell spielt.
Und dieses Buch hat schon mal einen guten Start für die Buchreihe hingelegt. Summer Tides hat mir sehr gut gefallen, ein richtig schöner leichter Roman. Ab der ersten Seite an ist man in der Geschichte gefangen und ich bin bis zum Schluss neugierig geblieben, ob Scarlett und Jonah eine gemeinsame Zukunft haben. Die Schreibweise war super, sehr flüssig, es gab keine langwierigen Passagen im Text und ich hatte es sehr schnell durchgelesen. Die beiden Hauptpersonen kamen bei mir als Leser sehr sympathisch an, man konnte mit ihnen mitfühlen und aber auch mitlachen. Die Story ist gut durchdacht und umgesetzt im Buch. Ich bin schon jetzt gespannt auf die weiteren Geschichten in St Ives.
Das Buchcover mit dem schönen Farbschnitt ist auch sehr schön gestaltet.
Fazit: Ein sehr schöner Roman zum Wohlfühlen.
Rezensionen von askyfullofpages:
Ein weites Leben von M. L. Stedman
Eine dramatische Familiengeschichte
EIN WEITES LEBEN ist ein ruhiger, sehr berührender und tragischer Roman mit Tiefgang. M.L. Stedmann gelingt es einmal mehr, ProtagonistInnen mit der nötigen Feinheit und Tiefe zu zeichnen und Themen wie Schicksalsschläge, weitreichende Entscheidungen und Wendepunkte eines Lebens eindringlich zu erzählen.
Die Sprache ist feinfühlig und detailreich, stellenweise fast poetisch und führt den/die LeserIn durch das Leben auf einer Schaffarm im australischen Outback. Besonders gefallen hat mir die emotionale zwischenmenschliche Tiefe des Romans. Durch die präzisen Beschreibungen gelingt Stedmann Landschaft und Lebensumstände sehr lebendig vor Augen zu führen. Dramatische Erlebnisse werden dabei nicht reißerisch, sondern klar und zurückhaltend geschildert, ohne unnötig aufzutragen.
Oft bleiben Umstände nicht restlos geklärt, sondern schwingen nach- als LeserIn kann man sich seinen/ihren eigenen Teil dazu denken mit und Schlussfolgerungen ziehen.
Ganz frei von kleinen Schwächen ist der Roman jedoch nicht. Einige sprachliche Ungenauigkeiten, Vereinzelte Rechtschreib- und Flüchtigkeitsfehler haben mich persönlich gestört, was bei einem so hochwertig gestalteten und inhaltlich anspruchsvollen Buch etwas schade ist. Das trübte stellenweise den ansonsten sehr runden Eindruck.
Zudem wurden im Verlauf der Handlung einzelne Erzählfäden angedeutet, die später nicht weiter aufgegriffen oder zu Ende geführt wurden. Diese offenen Ansätze wirkten auf mich teilweise etwas verloren und hätten- zumindest in Teilen mehr Klarheit oder eine stärkere Einbindung in den Gesamtbogen vertragen.
Trotz dieser Punkte ist EIN WEITES LEBEN ein äußerst berührender Roman. Meiner Meinung nach wird er vor allem Leserinnen und Leser ansprechen, die eine ruhige, präzise Erzählweise schätzen und sich eine Kulisse gern bildhaft vorstellen. Ich empfehle das Buch allen, die einen ruhigen literarischen Stil mit viel emotionaler Tiefe lieben.
Rezensionen von yassis_kopfkino:
Casino Durable - All in with the Devil von Carina Benning
All in with Gabriel Durable
Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen weil ich total drin in der Geschichte war.
Ich habe die Geschichte von Gabriel und Dawn wirklich geliebt. Wirklich. So richtig. ????
Ich stehe ja total auf diese Typen, die gefühlt drei Worte sagen und trotzdem mehr ausdrücken als andere mit ganzen Monologen.
Genau so einer war Gabriel für mich. ????
Und dann noch Frauen wie Dawn. Angespannt im inneren weil die Gefahr sie fest im Griff hat, ja, aber eben nicht passiv. Sondern solche, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen, auch wenn’s schwer ist. Und wenn sie dann auf die brillante Idee kommen, sich absichtlich verhaften zu lassen, um sicher zu sein… Dann bin ich sowieso All in. (Ja, der Wortwitz war absolut beabsichtigt) ????
Was mich direkt gepackt hat, war diese ganz besondere Stimmung am Anfang. Dieses Gefühl von ‘Ich halte den Atem an und warte darauf, dass gleich etwas passiert.’ Unbeschreiblich gut. Und obwohl ich absolut keine Ahnung von Blackjack habe (und bei Zahlen generell eher in die Kategorie hoffnungslos verloren falle), hat Dawn es irgendwie geschafft, mich komplett in diese Casino Welt reinzuziehen. ????♠️
Aber, wie sollte es auch anders sein, geht ihr Plan nicht ganz so auf wie gedacht. Also schon irgendwie. Aber halt anders. Und genau ab da war ich komplett drin. Kein Entkommen mehr. Ich wurde einfach mitgerissen. ????
Ich habe genau das bekommen, was ich wollte:
♦️Einblicke in diese faszinierende Casino-Welt
♦️Eine Liebesgeschichte, die knistert (ich glaube heute nennt man das Tension oder?)
♦️Spannung von der ersten bis zur letzten Seite inklusive einer einschneidenden Vergangenheit, die auch noch ihre Gegenwart beeinflusst.
♦️Und Brüder, die einfach unfair gut beschrieben sind.
♦️Und das aller wichtigstes! Viel Humor. Der Humor war hier richtig gut und passend platziert und hat mir richtig viel gegeben.
Also ja… das Buch hatte alles.
Und falls jetzt jemand denkt, ich würde hier den ganzen Inhalt spoilern: Sorry, aber da habt ihr euch ordentlich an einer Blackjack-Karte geschnitten ????
Das müsst ihr schon selbst lesen.????????
Für mich ist das Buch eine Empfehlung von Herzen und ich kann es kaum erwarten die nächsten Bände zu lesen! ♦️♠️♥️♣️
Rezensionen von Lesemama:
Casino Durable - All in with the Devil von Carina Benning
Ballett, eine Kleinstadt und die große Liebe
Zum Buch:
Gia ist Balletttänzerin und steht kurz vor dem Höhepunkt ihrer Karriere. Dann bricht sie sich ihr Sprunggelenk, ihr perfekter Freund verlässt sie und sie landet schlussendlich im Gästezimmer ihrer ehrgeizigen Eltern. Sie flieht zu ihrer Kindheitsfreundin in eine Kleinstadt in Alaska und trifft dort auf deren kleinen Bruder, der sich inzwischen zu einem richtigen Mann gemausert hat.
Aber Gia hat keine Zeit für Tagträume, muss sie doch ihre Karriere retten
Meine Meinung:
Es fängt mit der vermeintlichen Erfüllung von Gias großem Traum und einen plötzkichen Schmerzim Knöchel an. Dann reist Gia recht schnell nach Alaska zu ihrer Freundin Lane in deren chaotisches, aber durchaus liebenswertes Zuhause. Dort ist auch Reef, Lanes Bruder der seit dem Tod ihrer Eltern bei Lane und ihrer kleinen Familie lebt.
Tolle Beschreibung der Kleinstadt, Lane und ihre Familie ist absolut liebenswert und es mausert sich zu einer humorvollen Geschichte mit einigen tieferen Gesrpächen zwischen Gia und Reef und dem ein oder anderen romantischen Moment.
Kurzum. Kurzweilige Unterhaltung, die sich gut lesen lässt. Hat Spaß gemacht.
Rezensionen von Francesca :
Dire Bound von Sable Sorensen
Starker Anfang, schwache Mitte, starkes Ende
Direbound ist ein umfangreicher Fantasyroman mit rund 800 Seiten, der durch seinen detailreichen Weltenbau und eine intensive Atmosphäre überzeugt. Besonders positiv fällt auf, dass neben der eigentlichen Handlung auch ein Glossar sowie zusätzliche Informationen zu den verschiedenen Rudeln enthalten sind.
Das erleichtert die Orientierung und verstärkt das Gefühl, in eine komplexe und durchdachte Welt einzutauchen.
Schreibstil & Einstieg
Der Einstieg in die Geschichte ist äußerst gelungen. Bereits das erste Kapitel überzeugt mit einem lockeren, zugänglichen Schreibstil und einem spannenden Beginn, der direkt ins Geschehen zieht. Das erste Kapitel sorgt für einen starken ersten Eindruck und weckt sofort Neugier. Im weiteren Verlauf bleibt der Schreibstil angenehm flüssig, auch wenn es gelegentlich durch sehr verschachtelte Sätze und viele Kommas zu kleinen Lesestolperern kommt. Insgesamt überwiegt jedoch der positive Eindruck deutlich. Auffällig sind zudem die vergleichsweise langen Kapitel mit etwa 20 Seiten, die sich jedoch überraschend angenehm lesen lassen. Trotz ihrer Länge wirken sie weder zu lang noch zu kurz, sondern genau richtig getaktet, sodass man mühelos durch die Geschichte getragen wird.
Atmosphäre & Worldbuilding
Ein großes Plus des Romans ist die dichte und lebendige Atmosphäre. Die Autorinnen nehmen sich viel Zeit für Beschreibungen von Schauplätzen, Kleidung und Figuren, wodurch die Welt sehr greifbar wirkt. Auch Nebenfiguren werden häufig benannt und erhalten zumindest kurze Einordnungen, was die Geschichte authentischer erscheinen lässt. Ein weiterer auffälliger Aspekt ist der teils sehr explizite Umgang mit Gewalt. Einige Szenen sind detailliert und intensiv beschrieben, sodass sie durchaus unangenehm wirken können. Gleichzeitig trägt genau diese Härte zur Authentizität der Welt bei und hebt die Geschichte von anderen Fantasywerken ab. Außerdem ist die Darstellung der unterschiedlichen Rudel und ihrer Eigenheiten gut gelungen.
Handlung & Spannungsverlauf
Der Roman startet stark und bleibt auch über die ersten rund 300 Seiten hinweg spannend und fesselnd. Danach zeigt sich jedoch eine deutliche Schwäche im Mittelteil (ca. Seite 300–500). In diesem Abschnitt verliert die Handlung spürbar an Dynamik, da sich Prüfungs- und Kampfszenen wiederholen und die eigentliche Story kaum voranschreitet. Hinzu kommen teilweise logische Unstimmigkeiten, insbesondere im Umgang mit der Entführung von Meryns Schwester, was das Geschehen stellenweise weniger nachvollziehbar wirken lässt. Gerade dadurch kann das Interesse merklich nachlassen, sodass ein Abbruch ohne äußeren Anstoß durchaus denkbar gewesen wäre.
Ab etwa Seite 500 gewinnt das Buch jedoch deutlich an Stärke zurück. Mysteriöse Elemente treten stärker in den Vordergrund, die Spannung steigt wieder und die Handlung nimmt eine interessante Wendung. Die letzten 250 Seiten sind schließlich äußerst packend und konnten die Geschichte insgesamt deutlich aufwerten.
Charaktere & Dynamik
Die Figuren wirken lebendig und greifbar, was vor allem daran liegt, dass auch weniger relevante Charaktere nicht einfach als Statisten behandelt werden. Besonders innerhalb der Rudel entstehen interessante Dynamiken, die teilweise auch humorvolle oder warme Momente bieten. Die Beziehung zwischen Meryn und ihrem Love Interest entwickelt sich nachvollziehbar, auch wenn der Einstieg durch eine sehr frühe intime Szene zunächst etwas gewöhnungsbedürftig wirkt. Dennoch gelingt es den Autorinnen, die emotionale Verbindung glaubhaft darzustellen.
Spice-Anteil
Der Roman enthält mehrere spicy Szenen, die grundsätzlich gut geschrieben sind. Allerdings wirkt deren Häufigkeit stellenweise etwas überladen. Weniger Szenen hätten der Handlung vermutlich nicht geschadet, sondern sie sogar gestrafft. Zudem gab es Momente, in denen die bildliche Vorstellung dieser Szenen schwerfiel.
Fazit
Direbound ist ein Fantasyroman mit einem sehr starken Anfang und einem noch stärkeren Ende, der jedoch im Mittelteil spürbar schwächelt. Die intensive Atmosphäre, der detailreiche Weltenbau und die lebendigen Charaktere machen das Buch dennoch zu einem lohnenswerten Leseerlebnis.
Gerade im Hinblick auf die Handlung zeigt sich jedoch deutliches Ausbaupotenzial: Vor allem im Mittelteil verliert die Story an Fokus, wiederholt sich und wirkt stellenweise zu langatmig, was den Lesefluss bremst. Bestimmte Entscheidungen und Entwicklungen erscheinen nicht immer ganz stimmig, was das Eintauchen in die Geschichte stellenweise beeinträchtigt. Selbst im starken letzten Drittel werden einige interessante Motive erst spät eingeführt und können ihr Potenzial daher nicht vollständig entfalten.
Nichtsdestotrotz überzeugt das Buch durch seine Atmosphäre, den fesselnden Schreibstil und die gelungenen Figurenkonstellationen. Besonders das Ende zeigt, welches Potenzial in der Geschichte steckt, und macht Hoffnung, dass der zweite Band genau an dieser Stärke anknüpfen und von Beginn an ein höheres Spannungsniveau halten kann.
Rezensionen von Leseratte1604:
Mystery Eye von Susann Blum
Toller 2. Band
Nach dem ersten Band von Mystery Exe habe ich schon sehnsüchtig auf Band 2 gewartet und auch dieser Band hat mir gut gefallen. Hervorzuheben sind bei beiden Bänden natürlich diese tollen Cover. Bin wirklich begeistert. Ja es sind keine furchtbar dicken Bücher, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch, sondern es geht hier eben Schlag auf Schlag, was besonders für junge Leser und Leserinnen, die eventuell nicht soooo gerne lesen oder auch Schwierigkeiten beim Lesen haben, einfach großartig ist, denn es ist schwer altersgerechte Bücher zu finden, die nicht zu umfangreich, aber trotzdem spannend sind.
Mystery Eye schließt da wirklich eine Lücke. Vielen Dank dafür!
Zur Geschichte - man findet sich recht schnell wieder in die Charaktere rein und ich mag besonders Kim und Bendix. Jede(r) aus der Gruppe (Scharonn) bringt seine eigene kleine Geschichte mit und es ist schön im Laufe der Zeit immer ein bisschen mehr über die 14-jährigen zu erfahren. Gleichzeitig ist es eine regelrechte Jagd durch Europa, abenteuerlich, gefährlich, mystisch.....und zur Gruppe stößt auch noch Linya hinzu, mit weitern Informationen und Wissen und die Kids entdecken auch die Fähigkeit der Refkexion (großartig, die könnte ich auch gebrauchen :)!).
Fazit: Es macht wirklich Spaß zu lesen und ich freue mich auf Band 3!










