Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Leseratte1604:
Mystery Eye von Susann Blum
Toller 2. Band
Nach dem ersten Band von Mystery Exe habe ich schon sehnsüchtig auf Band 2 gewartet und auch dieser Band hat mir gut gefallen. Hervorzuheben sind bei beiden Bänden natürlich diese tollen Cover. Bin wirklich begeistert. Ja es sind keine furchtbar dicken Bücher, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch, sondern es geht hier eben Schlag auf Schlag, was besonders für junge Leser und Leserinnen, die eventuell nicht soooo gerne lesen oder auch Schwierigkeiten beim Lesen haben, einfach großartig ist, denn es ist schwer altersgerechte Bücher zu finden, die nicht zu umfangreich, aber trotzdem spannend sind.
Mystery Eye schließt da wirklich eine Lücke. Vielen Dank dafür!
Zur Geschichte - man findet sich recht schnell wieder in die Charaktere rein und ich mag besonders Kim und Bendix. Jede(r) aus der Gruppe (Scharonn) bringt seine eigene kleine Geschichte mit und es ist schön im Laufe der Zeit immer ein bisschen mehr über die 14-jährigen zu erfahren. Gleichzeitig ist es eine regelrechte Jagd durch Europa, abenteuerlich, gefährlich, mystisch.....und zur Gruppe stößt auch noch Linya hinzu, mit weitern Informationen und Wissen und die Kids entdecken auch die Fähigkeit der Refkexion (großartig, die könnte ich auch gebrauchen :)!).
Fazit: Es macht wirklich Spaß zu lesen und ich freue mich auf Band 3!
Rezensionen von Anndlich:
Summer Tides von Sarah Fulmar
Das fehlende Etwas
Scarlett kehrt London den Rücken und möchte in St. Ives einen Strandkiosk eröffnen, um sich aber vor allem ihrem beziehungsunfähigen Partner Eric etwas zu beweisen. Jonah arbeitet momentan wieder in seiner Heimat als Rettungsschwimmer, doch er möchte weit hinaus und auf einem Kreuzfahrtschiff als Arzt arbeiten.
Doch als die beiden sich begegnen scheinen alle Pläne zu verschwimmen.
Summer Tides von Sarah Fulmer ist der erste Roman aus dem Örtchen St. Ives. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, sodass man unfassbar schnell durch die Geschichte kommt, aber mir an einigen Stellen dann doch eben genau das war: zu einfach. Die Dialoge wirkten dadurch an manchen Stellen auf mich nicht wirklich authentisch und es fehlte mir das gewisse Etwas, das die verschiedenen Figuren voneinander unterscheidet.
Wir erleben die Geschichte aus Scarletts und Jonahs Perspektiven, wobei Scarletts deutlich anstrengender ist. Sie wirkt an vielen Stellen unfassbar naiv und nicht besonders gut in ihrer Kommunikation und das obwohl sie doch schon sehr viele extravagante Jobs hatte, die einen anderes vermuten lassen würden. Jonah wirkte aus Scarletts Perspektive auch eher langweilig, hatte aber doch ein paar spannende Seiten, die man aus seiner Sicht erlebt, die gerne noch tiefgehender behandelt werden könnten, aber leider blieb alles sehr oberflächlich.
Die starke Anziehung zwischen den beiden war aus meiner Sicht gar nicht nachvollziehbar. Außer den optischen Vorteilen, die beide erkennen, gibt es kaum Szenen, die eine charakterliche Anziehung ermöglichen und doch ist es die große Liebe? Da hätte ich mir mehr von erwartet.
Ausgesprochen gut hat mir jedoch das Setting gefallen, das direkt für Fernweh sorgt und die Bewohner:innen St. Ives geben auch einen guten Vibes mit. Doch das reicht leider nicht und am Ende bleibt Summer Tides mir in vielen Dingen zu oberflächlich.
Rezensionen von Nele33:
Doppelspiel von Arne Dahl; Jonas Moström
zu konstruiert
"Doppelspiel" der Autoren Arne Dahl und Jonas Moström habe ich mit großen Erwartungen angefangen zu lesen, da mir beide Autoren bekannt und ich bisher immer begeistert von den Einzelwerken der Autoren war.
Der bekannte Schriftsteller Tom Borg hatte vor Jahren einen großen Erfolg mit seiner Nordic Noir Reihe, doch seitdem bekommt er einfach nichts Spannendes mehr aufs Papier.
Er leidet unter einer vor Schriftstellern gefürchteten Schreibblockade. Sein Verlag erwartet schnell eine neue Idee und das dazugehörige Manuskript. Bei einer seiner Lesungen lernt er die Studentin kennen und lässt sich persönlich auf sie ein. Bei einem Besuch in einem zwielichtigen Club, beim geplanten Jacuzzi Besuch wird diese vor seinen Augen ermordet. Der Mord scheint geplant, um ihn Tom unterzuschieben. Anstatt sich der Polizei zu stellen, beginnt Tom mithilfe seines Freundes Lennart auf eigene Faust zu ermitteln. Es bleibt nicht bei dem einzigen Mord in seiner Umgebung und es wird mit Hochdruck nach ihm gesucht.
Dieses Buch zu bewerten fällt mir nicht leicht, da ich die Plot Idee fantastisch fand. Bei den Protagonisten wurde in meinen Augen nicht das Potenzial ausgeschöpft, welches ich mir nach den ersten Seiten versprochen hatte. Besonders Olivia als Ermittlerin mit ihren doch sehr heftigen Methoden hat mich beinahe abgestoßen.
Die Auflösung bzw. das Ende wirkten dermaßen konstruiert und unglaubwürdig, dass ich vom weiteren Lesen der Reihe Abstand nehmen werde.
Rezensionen von Brigittte:
Eagle Rider 1. Deine Kraft findet dich von Britta Sabbag
Mittelaltercharme und Distanz
Zwei Brüder und ein Vater und jede Menge Distanz und kühle. Schade, dass Tyl es so schwer im Leben hat. Seine Mutter fehlt in dieser Familie, die den kleinen, wie großen Männern, Geborgenheit und Liebe geben könnte. Stattdessen schickt der Vater seinen jüngsten Sohn weg, ohne zu wissen, wohin er soll und mit der Aussicht, nie wieder zurückkehren zu können.
So leiden wir gleich zu Beginn der Geschichte mit Tyl mit. Im Laufe der Handlung gewinnt Tyl, an der Seite seines Adlerfreundes Eylo, an Mut und setzt sich tapfer und vor allem mit klugem Köpfchen für seine Freunde ein.
Die Schwarz-Weiß-Illustrationen sind für uns oft etwas zu düster gezeichnet und auch der Zeichenstil spricht uns tatsächlich eher weniger an. Aber so etwas ist ja bekanntlich Geschmackssache. Es soll ja das eher raue Mittelalter darstellen, von daher passt es natürlich zum Thema. Der Schreibstil ist sehr emotional und packend, sodass man dieser Fantasygeschichte ohne weiteres folgen möchte. Es wird nur schwierig einen geeigneten Zeitpunkt zur Pause zu finden. Gelungen für alle Mittelalter-Fans, die mitreißende Fantasygeschichte und Tieren lieben.
Rezensionen von Brigittte:
Die geheime Schule der Tempelagenten – Ich, zwischen fliegenden Teppichen und glühenden Schwertern von Sibel Susann Teoman
Dieses Buch hat uns komplett verzaubert!
"Die geheime Schule der Tempelagenten" ist genau die Art von Geschichte, bei der man schon nach wenigen Seiten alles um sich herum vergisst. Ferien bei der geheimnisvollen Tante, die Mutter verschollen und dann noch merkwürdige Geschehnisse auf der Fahrt nach Amintos und dann ... eine geheime Stadt, fliegende Teppiche und sogar ein Hausgeist in einer Teekannen - was für eine herrlich verrückte und zugleich wundervolle Welt! Wir begleiten Tim, der sich anfangs oft allein fühlt, und genau das hat uns besonders berührt.
Denn hinter all der Magie steckt eine richtig schöne Botschaft: Freundschaft finden, über sich hinauswachsen und seinen Platz in der Welt entdecken - egal wie ungewöhnlich diese Welt auch sein mag. Durch die lebendige Ich-Erzählweise waren wir sofort mitten im Geschehen. Man fühlt, denkt und rätselt die ganze Zeit mit. Gerade am Anfang wollten wir unbedingt wissen, was es mit seiner Familie und den ganzen Geheimnissen auf sich hat - und zack, waren wir schon mitten im Abenteuer! Auch der Humor kommt, dank Wasabi nicht zu kurz. Meine Enkel wollten gar nicht mehr aufhören zu lesen - und ehrlich gesagt ging es mir genauso. Wir sind völlig begeistert und freuen uns jetzt schon riesig auf das nächste Abenteuer!
Die geheime Schule der Tempelagenten ist genau die Art von Geschichte, bei der man schon nach wenigen Seiten alles um sich herum vergisst. Ferien bei der geheimnisvollen Tante, die Mutter verschollen und dann noch merkwürdige Geschehnisse auf der Fahrt nach Amintos und dann ... eine geheime Stadt, fliegende Teppiche und sogar ein Hausgeist in einer Teekannen - was für eine herrlich verrückte und zugleich wundervolle Welt! Wir begleiten Tim, der sich anfangs oft allein fühlt, und genau das hat uns besonders berührt. Denn hinter all der Magie steckt eine richtig schöne Botschaft: Freundschaft finden, über sich hinauswachsen und seinen Platz in der Welt entdecken - egal wie ungewöhnlich diese Welt auch sein mag. Durch die lebendige Ich-Erzählweise waren wir sofort mitten im Geschehen. Man fühlt, denkt und rätselt die ganze Zeit mit. Gerade am Anfang wollten wir unbedingt wissen, was es mit seiner Familie und den ganzen Geheimnissen auf sich hat - und zack, waren wir schon mitten im Abenteuer! Auch der Humor kommt, dank Wasabi nicht zu kurz. Meine Enkel wollten gar nicht mehr aufhören zu lesen - und ehrlich gesagt ging es mir genauso. Wir sind völlig begeistert und freuen uns jetzt schon riesig auf das nächste Abenteuer!
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Nordseeküsse schmecken besser von Tina Martens
Raus aus dem Alltag an die Nordseeküste
Dies ist der vierte Band der Nordsee-Tomane von Tina Martens und da ich die ersten drei Bände so verschlungen habe, war ich extrem gespannt und habe mich total auf dieses Buch gefreut :
Tina Martens Schreibstil zeichnet sich durch Leichtigkeit aus, die mir den Einstieg in das Buch sehr einfach machen – schon nach den ersten Seiten bin ich mittendrin und fühle mich als stiller Beobachter ihrer zauberhaften Geschichte.
Sina entdeckt in Ostfriesland ihre alte Leidenschaft wieder : dem Backen. Nachdem sie eigentlich nur übergangsweise dort verweilen wollte, weil ihr Leben in Berlin alles andere als perfekt ist, trifft sie bei einem Klassentreffen auf Gefühle und Situationen, die sie ihre Zukunft überdenken lassen. Der kleine Hofladen und ihre Back-Leidenschaft sind dabei auch ein großer Teil.
Die Figuren, die die Autorin zeichnet, natürlich allen voran Hauptfigur Sina, sind allesamt bildhaft und authentisch, so dass die Geschichte lebendig wird und man von Seite zu Seite fliegt. Auch die Örtlichkeiten in Ostriesland sind wunderbar bildhaft beschrieben und lassen immer einen Hauch Küsten-Duft mit einfließen.
Ein wunderschöner Roman, der einen aus dem Alltag entführt und tolle Lesestunden bereitet – von mir gibt es dafür eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung ( und auch die vorherigen Bände, die alle abgeschlossen sind und sich einzeln lesen lassen ) !
Rezensionen von begine:
Madame Lazare von Tadhg Mac Dhonnagáin
Was verbirgt Hana
Der irische Schriftsteller Tadhg Mac Dhonnagáin schreibt den Roman, Madame Lazare, eine bewegende Geschichte.
Raffiniert lässt er verschiedene Personen erzählen und wechselt schnell zwischen den Jahren.
Besonders intensiv schildert er das Leben auf einer Insel an der irischen Atlantikküste.
Da erleben wir einen Vater und seine Tochter die die Geschichte in Gedichten, aus dem Gedächtnis immer weiter geben.
Dann geht es nach Paris ins 21. Jahrhundert. Die Großeltern ziehen ihre Enkeltochter Levana auf. Die Mutter starb jung und sie wollte, das Levana im jüdischen Glauben aufwächst. Die Großmutter hütet ein Geheimnis.
Als Hana immer mehr vergisst, fängt sie plötzlich in einer fremden Sprache an zu reden.
Levana gibt nicht auf und forscht , wo Hana herkommt.
Das hat der Autor gut umgesetzt und richtig spannend werden lassen.
So hatte der Roman einen Sog und ich ich gebe eine gute Leseempfehlung.
Rezensionen von Brigittte:
Henriette Huckepack - Hokus Pokus Fidibus, was ist da im Museum los? von Andrea Lienesch
Abenteuer mit Herz und Erfindergeist
Mit dieser Geschichte hat Andrea Lienesch erneut ein zauberhaftes Abenteuer geschaffen, das uns von der ersten Seite an gefesselt hat. Wir durften wieder an Henriettes Seite sein – und das fühlt sich fast ein bisschen an wie ein Wiedersehen mit einer guten Freundin. Dieses Mal führt uns die Geschichte ins Museum, wo gemeinsam mit der etwas grummeligen Großtante Martha schnell klar wird: Das wird kein gewöhnlicher Ausflug! Magie, kleine Missgeschicke und jede Menge Überraschungen sorgen für ein herrlich turbulentes Abenteuer.
Und wer Henriette kennt, weiß: Ganz ohne ihre charmant-chaotischen Hexensprüche geht es natürlich nicht! Henriette ist eine Protagonistin, die man einfach lieben muss. Mit ihrem Mut, ihrer Cleverness und ihrem großen Herzen zeigt sie Kindern auf wunderschöne Weise, dass man auch schwierige Situationen meistern kann – manchmal mit Magie, oft aber auch einfach mit guten Ideen und Zusammenhalt. Besonders schön fanden wir auch die Begegnung mit Barbara. Für sie ist unsere heutige Welt ein kleiner Kulturschock – und genau das wird so liebevoll und verständlich erzählt, dass Kinder ganz nebenbei lernen, wie sich Veränderungen anfühlen können. Gemeinsam sind die beiden ein tolles Team, das sich wunderbar ergänzt.
Die Geschichte ist spannend, witzig und dabei immer warmherzig. Meine Enkel waren stellenweise ganz hibbelig vor Neugier – vor allem bei den Abenteuern im Keller! Und gleichzeitig hatten sie sofort Lust, selbst kreativ zu werden, Dinge zu basteln und die Welt ein bisschen mit anderen Augen zu sehen.
Ein ganz besonderes Highlight sind die wunderschönen, seitenfüllenden Illustrationen von Sabine Sauter. Sie sind detailverliebt, lebendig und voller Magie – man entdeckt immer wieder Neues. Auch das Cover ist wieder eine kleine Augenweide und macht sofort Lust aufs Lesen. Was uns besonders gefallen hat: Die Geschichte zeigt, dass es nicht immer echte Zauberei braucht. Manchmal steckt das Magische auch in ganz alltäglichen Dingen – wenn man nur genau hinschaut.
Für uns ist dieses Buch ein echter Schatz voller Fantasie, Humor und Herz. Wir haben gelacht, mitgefiebert und uns verzaubern lassen – und freuen uns jetzt schon auf das nächste Abenteuer mit Henriette!
Rezensionen von Brigittte:
Rache ist süß - Eine bitterböse Überraschung von Katharina Reschke
Zivilcorage mit guter Laune und Köpfchen
Farbenfroh, freundlich und voller Leben ist das Cover – genau richtig, um neugierig zu machen. Und diese Neugier wird mehr als belohnt! Denn was zunächst wie eine freche, vielleicht sogar ein bisschen „böse“ Geschichte klingt, entpuppt sich als kluge und vielschichtige Erzählung über richtig und falsch – und alles dazwischen.
Die Geschichte zeigt wunderbar, dass das Leben eben nicht nur schwarz oder weiß ist. Man beginnt zu hinterfragen: Ist der erste Eindruck wirklich immer der richtige? Muss man sich den Stärkeren beugen – oder kann man mit Mut, Zusammenhalt und Köpfchen dagegenhalten? Themen wie Zivilcourage, Freundschaft und Selbstvertrauen werden hier ganz einfühlsam und kindgerecht vermittelt. Besonders gut gefallen hat uns der Perspektivwechsel zwischen Finn und Mathilda. So bekommt man verschiedene Blickwinkel und versteht die Handlung noch intensiver. Auch die direkte Ansprache an den Leser selbst war eine herrliche Abwechslung. Und dann ist da natürlich Opa Henk – was für eine herrliche Figur! Ein bisschen geheimnisvoll, ein bisschen eigenwillig, aber voller Herz und kluger Gedanken. Sein Süßigkeitenladen auf Rädern hat uns genauso verzaubert wie seine Lebensweisheiten.
Der Schreibstil ist lebendig, spannend und gleichzeitig warmherzig. Meine Enkel waren mit Begeisterung dabei, haben mitgefiebert, gelacht und ganz nebenbei wichtige Dinge fürs Leben gelernt. Man darf sich wehren aber bleibt freundlich und lasst euch die gute Laune nicht verderben! Auch die kleinen, humorvollen Details – wie die bewegenden Tattoos – sorgen für viele Schmunzelmomente.
Für uns ist dieses Buch eine ganz besondere Mischung. Es zeigt, dass man gemeinsam stark ist und dass man sich mit Herz und Verstand behaupten kann, ohne dabei die Freundlichkeit zu verlieren. Ein kluges, witziges und tiefgründiges Kinderbuch, das wir von Herzen weiterempfehlen und schon bald auf eine Fortsetzung hoffen!
Rezensionen von Baerbel82:
Doppelspiel von Arne Dahl; Jonas Moström
Was ist wahr, was ist Fiktion?
„Doppelspiel“ ist der Auftakt einer neuen „True-Fiction-Reihe“ der beiden schwedischen Autoren Arne Dahl und Jonas Moström. Ein spannender, metafiktionaler Krimi, in dem ein renommierter Krimiautor plötzlich selbst des Mordes verdächtigt wird, über den er gerade schreibt.
Statt eines Prologs gibt es eine spannende Spieleröffnung: Nic Castillo, der Held aus „Big Bang Blues“, einem Buch von Tom Borg, „stirbt“ bei den Dreharbeiten auf Gotland.
Der Krimiautor hat eine Schreibblockade. Sein neuer Thriller soll die Klimakrise thematisieren.
Auf einer Lesung trifft Tom die geheimnisvolle Nicole, die ihn in einen dubiosen Stockholmer Club mitnimmt. Zu Recherchezwecken? Tatsächlich stirbt Nicole in einem Whirlpool, genau wie Tom es für seinen neuen Thriller vorgesehen hatte. Wurden sie hereingelegt? Tom flieht.
Polizistin Olivia Woolf nimmt die Verfolgung auf. Schon bald gibt es ein zweites Opfer. Und wieder ist Tom live dabei. Auf einmal kann er auch wieder schreiben.
Doch nicht nur die Polizei ist hinter Tom her. Unbekannte Mächte treiben die Handlung voran. Tom ist nur eine (Schach-)Figur in einem tödlichen Spiel, in dem die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit verschwimmen.
„Doppelspiel“ ist hart und brutal, herausfordernd und anspruchsvoll. Ein wirklich surrealistisches, extremes Setting. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Nichts ist, wie es scheint.
Olivia, die ein blaues und ein grünes Auge hat, hat auch eine dunkle Seite. Sie ist MMA-Kämpferin und verübt Selbstjustiz an Männern, die Frauen misshandeln.
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Die Auflösung vermochte mich jedoch nicht zu überzeugen. Nichtsdestotrotz bin ich gespannt auf die Fortsetzung.
Fazit: Starker Tobak, den Dahl & Moström ihren Lesenden servieren.










