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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Dorsay:

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Das Zauberwort heißt Nein! von Rebecca Mir; Ruth Rahlff

Hör auf dein Gefühl

Kater Fiete möchte unbedingt zur Katzengang dazugehören, deshalb begibt er sich immer wieder in gefährliche Situationen. Er meistert so manche brenzlige Situation, wenn auch mit ungutem Gefühl. Bis Rosi, die kleine selbstbewusst Maus, ihm beibringt, dass man auch ab und zu Nein sagen kann. Fiete lernt auf sein Gefühl zu hören.

Außerdem findet er heraus, wer wirklich sein Freund ist, denn Freunde nehmen aufeinander Rücksicht und verlangen keine gefährlichen Dinge von einem.
Ein bunt bebildertes Kinderbuch mit entzückenden Illustrationen. Die Botschaft, dass man auf sein Bauchgefühl hören soll, ist optimal in einer bezaubernden Geschichte verpackt, die fesselt und so manche offenen Fragen werden noch während des Vorlesens besprochen. Ein wichtiger Beitrag, damit das Selbstbewusstsein der Kinder gestärkt wird.

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Das Zauberwort heißt Nein!

Rezensionen von Dorsay:

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Das Zauberwort heißt Nein! von Rebecca Mir; Ruth Rahlff

Hör auf dein Gefühl

Kater Fiete möchte unbedingt zur Katzengang dazugehören, deshalb begibt er sich immer wieder in gefährliche Situationen. Er meistert so manche brenzlige Situation, wenn auch mit ungutem Gefühl. Bis Rosi, die kleine selbstbewusst Maus, ihm beibringt, dass man auch ab und zu Nein sagen kann. Fiete lernt auf sein Gefühl zu hören.

Außerdem findet er heraus, wer wirklich sein Freund ist, denn Freunde nehmen aufeinander Rücksicht und verlangen keine gefährlichen Dinge von einem.
Ein bunt bebildertes Kinderbuch mit entzückenden Illustrationen. Die Botschaft, dass man auf sein Bauchgefühl hören soll, ist optimal in einer bezaubernden Geschichte verpackt, die fesselt und so manche offenen Fragen werden noch während des Vorlesens besprochen. Ein wichtiger Beitrag, damit das Selbstbewusstsein der Kinder gestärkt wird.

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Das Zauberwort heißt Nein!

Rezensionen von ekiam:

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Au ja, wir spielen Familie! von Kerstin Hau

Bunte Familienvielfalt liebevoll erzählt

Das Känguru und das Erdmännchen wollen Familie spielen: Das Känguru möchte die Mama sein, das Erdmännchen das Kind. Doch schon bald wächst ihre kleine Familie und viele alltägliche Situationen sind zu meistern.

Auf wunderbar unkomplizierte und einfühlsame Weise wird Kindern vermittelt, was Familie alles sein kann und wie sie funktioniert.

Jedes Tier entscheidet selbst, welche Rolle es einnehmen möchte, und kein anderes stellt diesen Wunsch infrage. So gibt es neben einem Papa eben auch zwei Mamas.
Die Familie lacht zusammen, streitet, tröstet sich und hat sich lieb – all diese Situationen kennen Kinder aus ihrem eigenen Alltag. Besonders gelungen ist, dass jede Doppelseite mit einem abschließenden Satz die jeweilige Szene noch einmal aufgreift und verständlich macht.

Die Illustrationen sind liebevoll gestaltet, farbenfroh und detailreich, sodass es immer wieder Neues zu entdecken gibt.

Lediglich das Ende kommt etwas abrupt und hätte einen sanfteren Übergang vertragen. Dennoch bildet das gemeinsame Abendessen aller Tiere mit anschließendem Zubettgehen einen stimmigen Abschluss.

Insgesamt eine wunderschöne, warmherzige Geschichte darüber, was Familie bedeutet – vielfältig, lebendig und voller Zusammenhalt.

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Au ja, wir spielen Familie!

Rezensionen von Lili-Marie:

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Summer Tides von Sarah Fulmar

Das war leider nichts

Von Summer Tides habe ich mir eine Cozy Romance vorgestellt mit tollem, idyllischen Setting und Protagonisten mit denen man mitfiebern kann. Außer dem idyllischen Setting konnte mir dieses Buch nichts davon bieten. Scarlett, unsere Protagonistin, setzt sich in den Kopf ein Kiosk in St. Ives zu eröffnen um genug Geld zu verdienen um nach der Saison wieder zu ihrem Freund zurückzukehren.

Dieses Vorhaben und wie sie es umgesetzt hat war einfach nur kopflos und naiv. Ich hatte Hoffnung, dass sich ihre Naivität nach erster Einsicht legt und sie einen klaren Kopf bekommt aber dem war nicht so. Ihr Verhalten wirkte einfach nicht altersgerecht und sie kam mir eher wie ein bockiger Teenager vor, der ohne Sinn und Verstand handelt. Man hätte meinen können sie wäre 15 Jahre alt und denkt sie wäre erwachsen. Das zeigt sich auch an ihrer Sprache die massenhaft Jugendwörter beinhaltet. Auch Jonah ist da nicht viel besser. Ihn konnte ich etwas besser leiden aber eine Bindung konnte ich auch zu ihm nicht aufbauen. Auch die Verbindung zwischen ihm und Scarlett konnte ich einfach nicht nachempfinden und habe mich mehrfach gefragt wo ihre Gefühle füreinander herkommen und was sie am anderen denn finden.

Die Geschichte plätschert so vor sich hin und es passiert nicht wirklich viel. Slebst als ihr Freund Eric auftaucht war keine Spannung vorhanden. Stattdessen habe ich häufiger mit den Augen gerollt als zuvor und musste das Buch immer wieder aus der Hand legen. Leider musste ich mich dann auch wieder dazu durchringen es in die Hand zu nehmen um weiterzulesen.

Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Es war anstrengend zu lesen und mit den Protagonisten, vor allem Scarlett, bin ich einfach nicht warm geworden. Das Setting war aber sehr schön und ich konnte mir das schöne Örtchen mit den lieben und hilfsbereiten Bewohnern sehr gut vorstellen.

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Summer Tides

Rezensionen von carola1475:

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Statt aus dem Fenster zu schauen von Anna Katharina Scheidemantel

Eine junge Frau sucht ihren Weg

Die 25jährige Sophie steigt aus dem Hamsterrad aus. Lässt Studium, Leistungsdruck und langweiliges Praktikum hinter sich und kauft kurzentschlossen im Internet ein baufälliges Haus in der ostdeutschen Provinz. Sophie investiert ihre gesamten Ersparnisse von 3000 Euro und macht sich noch am selben Tag mit Rad und Bahn auf den Weg von München nach Mecklenburg-Vorpommern, Schlüsselübergabe ist schon am nächsten Nachmittag.

Von Anfang an ist Sophie hin- und hergerissen, ist das Haus eine gute Idee oder eine idiotische? Erzählt wird aus Sophies Ich-Perspektive, so dass ich ihre Überlegungen und Gefühle teile und oft schmunzeln muss über ihre Selbstironie.
Anna Katharina Scheidemantel schreibt einfühlsam und humorvoll, berührend tiefgründig und dennoch mit einer herzerfrischenden Leichtigkeit, und ich kann Sophies Zweifel am Haus-Projekt und an dem, was sie eigentlich will, sehr gut nachvollziehen. Die Figurenzeichnung ist gelungen, Sophie und auch Nebencharaktere erscheinen authentisch und lebensnah. Die bildhafte, atmosphärische Beschreibung von Sophies neuem Alltag hat mich teilhaben lassen und ich habe mich mit der jungen Frau an ihren ersten Renovierungserfolgen und beglückenden Momenten in Haus und Garten gefreut, mit ihr gemerkt, wie sie sich im Lauf der arbeitsreichen und einsamen Monate verändert, lernt, sich frei zu machen von den Erwartungen anderer und ich war gespannt, ob sie heraus finden kann, wie ihr Leben weitergehen soll. Sophies Erkenntnisse, was Abhängigkeiten, Verpflichtungen und Erwartungen angehen, haben mich nachdenklich gemacht.

Mir hat Scheidemantels Roman mit dem schönen Bild von Sophies Garten als Cover sehr gut gefallen und ich würde mich freuen, mehr von ihr zu lesen.

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Statt aus dem Fenster zu schauen

Rezensionen von Claudia H.:

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Willkommen in Deerhusen. Scheitern mit Seeblick von Bente van der Meer

Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach einen Neuanfang draus.

Worum es geht:

Isabell lebt mit ihrer Familie im puren Luxus. Sie verkehrt in der Münchner Schickeria. Doch dieses Leben ist für sie und ihre beiden erwachsenen Kinder Clara und Lucas abrupt vorbei, als ihr Mann von der Polizei abgeführt und alle ihre Konten eingefroren werden. Nunmehr völlig mittellos flieht sie mit ihren Kindern in ihre Heimat Deerhusen, einem beschaulichen Örtchen in Nordfriesland, zu ihrer Schwester Stine.

Stine führt dort eine Pension, die sie zusammen mit Isabell geerbt hat und so muss Stine die 3 mehr unfreiwillig bei sich aufnehmen. Natürlich müssen die Münchner bei Stine mitanpacken. Blöd nur, dass die keine Ahnung haben, weil bislang alles von Personal erledigt wurde.

Mein Fazit:

Zunächst hat mich schon das Cover total angesprochen, ich finde es absolut genial. Und die Story ist auch klasse. Sie ist echt witzig. Mit sehr viel Humor und Charme wird hier die Geschichte der Familie beschrieben. Die Story wird jeweils aus der Sicht von Stine, Isabell, Clara und Lucas erzählt, sodass man sich auch in alle hineinfinden kann. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da er so locker und leicht, dabei auch so humorvoll ist. Ich habe sehr viel geschmunzelt und mich sehr gut unterhalten. Das Buch war genauso, wie ich es erwartet habe. Ich hatte auf jeden Fall ein paar sehr schöne Lesestunden.

Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung und ich vergebe gerne 5 Sterne.

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Willkommen in Deerhusen. Scheitern mit Seeblick

Rezensionen von Lilli33:

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Die Ärztin - Gefährlicher Besuch von Meike Dannenberg

Vermisste Frauen

Vermisste Frauen

Inhalt:
Die Gynäkologin Eva Mares ist allein zu Hause, als es eines Abends an ihrer Tür klingelt. Ein seltsames Paar bittet um Hilfe: eine junge Schwangere und ihr Vater. Eva versucht zu helfen, soweit es ihre Möglichkeiten zu Hause zulassen, bittet die beiden aber, am nächsten Tag zu ihr in die Klinik zu kommen.

Doch dort wartet sie vergebens. Stattdessen kommt es zu einem Einbruchsversuch und Eva findet einen versteckten Hilferuf.

Meine Meinung:
Dies ist der 2. Band der Reihe um die Bremer Gynäkologin Eva Mares. Ich kenne den 1. leider nicht, was sich jetzt gerächt hat. Denn es werden immer wieder die traumatisierenden Vorkommnisse aus Band 1 erwähnt, unter denen die Familie Mares immer noch zu leiden hat, ohne dass erzählt wird, was genau damals passiert ist. So fehlten mir dann doch einige Infos, mit denen ich die verschiedenen Personen noch besser verstanden hätte. Andererseits kann ich jetzt auch noch ohne Spoiler Band 1 lesen, wozu ich nach dieser Lektüre tatsächlich Lust hätte, denn das Buch hat mir recht gut gefallen.

Die Handlung ist komplex verschlungen und führt immer wieder in die Irre, ist in sich aber logisch aufgebaut. Überraschende Wendungen erhalten die Spannung, die reichlich vorhanden ist.

Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, aus der Sicht verschiedener Polizistinnen, aus der Sicht der Ärztin und aus der Sicht des Opfers. Dadurch erhält man einen umfassenden Einblick und kann alles gut nachvollziehen. Besonders gut hat mir gefallen, dass wir es nicht nur mit einer einzigen Ermittlerin zu tun haben, sondern mit mehreren, die zudem sehr menschlich und nicht übermäßig heldenhaft bzw. gestört wirken, wie das in heutigen Krimis oft der Fall ist. Die einzelnen Figuren fand ich ausreichend tief charakterisiert. Sie werden prägnant dargestellt, sodass man sie auch bei ähnlichem Hintergrund gut unterscheiden kann.

Der Schreibstil ist nicht besonders kompliziert, aber auch nicht zu einfach, ganz normale Sprache, die für jede*n gut zu lesen sein dürfte. Auch das Nachwort ist lesenswert und bietet Hilfe für Betroffene.

Die Reihe:
1. Gefährliche Nachtschicht
2. Gefährlicher Besuch

Triggerwarnung (bei Bedarf bitte rückwärts lesen):
TLAWEG EHCILSUÄH GNUGITLAWEGREV

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Die Ärztin - Gefährlicher Besuch

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Pina fällt aus von Vera Zischke

Es braucht ein "Dorf" für einen jungen Mann

Wer ein Kind bekommt, hört oft von dem afrikanischen Sprichwort: "Es braucht ein Dorf, um ein Kind großzuziehen". So ein Dorf hat Pina erst einmal nicht. Seit 20 Jahren kümmert sie sich völlig alleine um Leo. Leo, der schon immer anders war. Der nicht zu dem Zeitpunkt sprechen lernte, als andere Kinder es taten.

Der nicht ins Regelschulsystem passte. Der in seiner eigenen Welt lebt, die kaum jemand versteht. In diese Welt passt Leo nicht rein und seine einzige Stütze ist Pina. Aufopferungsvoll kümmert sie sich um ihn, hat ihr eigenes Leben hintan gestellt. Jeden Morgen stellt sie Leo seine Frosties mit Milch hin - die einzige Sorte, die er mag - mit dem Löffel in genau dem richtigen Winkel und darin aufgelösten Vitamintabletten zur Ergänzung seiner einseitigen Ernährung. Sie sorgt dafür, dass er den Bus erwischt, um in die Tageswerkstätte zu kommen. Sie versteht sein Denken und seine Routinen. Dabei ignoriert sie die immer schlimmer werdenden Magenschmerzen, die sie plagen. Schluckt eine Schmerztablette nach der anderen, denn für einen Krankenhausaufenthalt oder gar die empfohlene Kur für pflegende Mütter sieht sie keine Möglichkeit: wer würde sich dann denn um Leo kümmern?

So kommt es, wie es fast schon kommen muss: Pina bricht nach einem Einkauf der Straße zusammen. Diagnose Magendurchbruch. Sie überlebt nur knapp und landet auf der Intensivstation, ist erst einmal tagelang kaum bei Bewusstsein. Niemand kommt sie dort besuchen, die Pflegekräfte wundern sich, ob diese Frau überhaupt keine Angehörigen habe? Zurück daheim bleibt ein hilfloser Leo, dessen Welt, Routinen und Bedürfnisse nun keiner mehr versteht. Was wird nun mit ihm passieren?

In diesem berührenden Buch gibt es noch so etwas wie eine heile Welt: Nachbarn, die davor zwar wenig miteinander zu tun hatten, aber nun, als sie die Not erkennen, einspringen, eine Gemeinschaft bilden und sich um Leo kümmern. Da ist die 86-jährige Inge, die schon 10 Jahre lang ihre Wohnung nicht mehr verlassen hat, meint, keine Stiegen mehr steigen zu können und nun von der Rentenkasse aufgefordert wird, einen Nachweis zu bringen, dass sie noch lebe. Dann gibt es Alina, die sich nun Zola nennt, 16 Jahre alt, Schulabbrecherin und in den eigenen Augen absolute Versagerin, die von ihrem wohlhabenden Vater nach wiederholten Ladendiebstählen in einer Wohnung im Haus einquartiert wurde. Außerdem der alleinstehende Sonderling Wojtek, der sich übers Internet in eine Russin verliebt hat, von der er kleine Kristalltierchen zu überhöhten Preisen kauft. Diese drei Außenseiter, die es auch nicht leicht im Leben haben, haben alle insgesamt das Herz am richtigen Fleck und springen ein, kümmern sich um Leo, lassen sich auf seine Welt ein und sich von seiner kindlich-naiven Hoffnung tief berühren.

Zutiefst berührend ist auch die Leseerfahrung dabei. Es sind eigenartige und doch absolut liebenswerte Gestalten, die man hier kennen lernt und bald ins Herz schließt. Dabei ist die Geschichte keineswegs seicht, sondern zeigt immer wieder, dass die Autorin - die selbst ein "besonderes" Kind hat, das sie pflegt - sich viele Gedanken über die Möglichkeiten und Grenzen von Inklusion gemacht hat, die in das Buch miteingebaut sind. Zurück bleibt nach dem Lesen nicht nur ein warmes, hoffnungsvolles Gefühl, sondern ganz besonders ein verstärktes Bewusstsein dafür, was für einen Unterschied es für eine lebenswerte Gemeinschaft und ein gutes Leben für alle machen könnte, wenn die meisten Menschen ihre Umgebung achtsam wahrnehmen und sich zu Hilfe und Unterstützung bereit erklären würden. Um wie viel es das eigene Leben und das anderer bereichern kann, sich füreinander einzusetzen und sich gegenseitig zu unterstützen. Damit ist es auch ein Buch mit einer wichtigen Botschaft, dem ich viele Leserinnen und Leser wünsche - für eine nachhaltige Veränderung in unserer Gesellschaft, die oft bei ganz kleinen Schritten beginnt.

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Pina fällt aus

Rezensionen von LeserinLu :

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Die Stimmen der Nacht von Tochi Eze

Spannend

Ich liebe es, neue großartige Erzählstimmen aus aller Welt zu entdecken und dies hier ist definitiv eine davon. Der Roman „Stimmen der Nacht“ spielt in Nigeria Anfang des 20. Jahrhunderts, im Lagos der 1960er-Jahre und der 2010er, das heißt in Zeiten des Umbruchs, geprägt von Aufbruchsstimmung nach der Unabhängigkeit, aber auch von tief verwurzelten Konflikten.

In diesem Spannungsfeld begegnen sich Margaret und Benjamin, die beide auf unterschiedliche Weise nach Zugehörigkeit und Identität suchen. Aus ihrer Begegnung entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die jedoch zunehmend von inneren und äußeren Spannungen überschattet wird.

Besonders gefallen hat mir, wie der Roman persönliche Schicksale mit größeren gesellschaftlichen Themen verknüpft. Fragen nach Herkunft, kultureller Identität und Glaube ziehen sich durch die gesamte Handlung. Dabei spielen auch intergenerationale Traumata eine zentrale Rolle: Die Vergangenheit wirkt unterschwellig, aber mit großer Wucht in das Leben der Figuren hinein und bestimmt ihre Gegenwart stärker, als ihnen zunächst bewusst ist. Die Geschichte entwickelt dabei eine stetige Spannung. Anfangs noch getragen von der Dynamik zwischen Margaret und Benjamin, wird sie im weiteren Verlauf zunehmend düsterer, insbesondere durch Margarets psychische Entwicklung und die nach und nach enthüllten Ereignisse aus der Vergangenheit. Dieser langsame, fast unausweichliche Bruch ist eindringlich erzählt.

Sprachlich hat mir der Roman ebenfalls sehr gut gefallen, weil er einfach gut erzählt ist. Die Übersetzung liest sich flüssig und transportiert die Atmosphäre der Geschichte überzeugend, es gibt nur ganz wenige Längen. Besonders schön finde ich es außerdem durch den neuen Pfaueninselverlag eine neue literarische Stimme kennenzulernen, von der ich gerne noch mehr lesen würde.

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Die Stimmen der Nacht

Rezensionen von Meli:

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Tale of Sun and Night 1: Tale of Sun and Night von Magdalena Gammel

Magische Mandalas, unbekannte Vergangenheit und neues Vertrauen

Lio ist eine Sklavin, sie magisch als solche markiert wurde und sich nicht an ihr früheres Leben erinnern kann - daher hat sie keine andere Wahl, als sich den Anweisungen ihres Meisters zu fügen. Als sie während einer Mission den Traumweber Izan kennenlernt, beginnt eine gefährliche Reise, auf der sie nicht nur mehr über die komplexe Magie lernt, sondern auch ihrer eigenen Vergangenheit näherkommt.

Lio hat eigentlich kaum Hoffnung, dass ihr Leben mal besser wird, aber trotz aller Gefahren beweist sie Mut und zeigt, dass sie ein schlaues Köpfchen hat. Auch wenn sie keine Erinnerungen an ihr Leben vor ihrer Versklavung hat, hat sie danach schnell gelernt, dass sie niemandem vertrauen darf. Izan und seine Verbündeten scheinen mit ihren Versprechungen schon zu gut, um wahr zu sein, und sie haben ebenfalls viele Geheimnisse. Das verhindert aber auch nicht, dass Lio neue Beziehungen aufbaut und unerwartete Gefühle entwickelt.

In meiner E-Book-Version war ein QR-Code zu einer expliziten Bonus-Szene enthalten und ich weiß nicht, ob das bei der gedruckten Ausgabe auch der Fall ist. Ich hätte es besser gefunden, wenn die Szene direkt im Buch enthalten gewesen wäre, aber dann wäre das Buch auch nicht mehr so jugendfrei gewesen.

Für mich ist es insgesamt eine solide Romantasy-Geschichte mit einer interessanten magischen Welt, die sympathischen Charakteren ein spannendes Abenteuer bietet. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung!

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Tale of Sun and Night 1: Tale of Sun and Night