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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von LeserinLu :

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8000 Arten, als Mutter zu versagen von Carolin Kebekus

Sympathisches Buch

Carolin Kebekus berichtet in diesem Buch über ihre Erfahrungen mit Schwangerschaft, Geburt und das große Chaos danach. Mit ihrem typischen Humor nimmt sie Klischees auseinander, erzählt von absurden Erwartungen und zeigt, wie groß die Diskrepanz zwischen idyllischen Babybildern in beigen Babyzimmern und echter, oft ziemlich ungeschönter Realität ist.

Besonders gelungen fand ich, dass sich ironische, witzige Episoden mit ernstgemeinten Reflexionen abwechseln. Kebekus macht sich zwar über den gesellschaftlichen Perfektionsdruck lustig, blendet aber nicht aus, wie verletzend Kommentare oder gut gemeinte Ratschläge sein können und wie viel Unsicherheit, Überforderung und auch körperliche Härte in dieser Lebensphase stecken. Der Ratschlag, sich selbst weniger Druck zu machen, wirkte deshalb sehr authentisch auf mich.

Dass das Buch gut lesbar ist, liegt auch an seinem Tempo: Die kurzen Kapitel, der pointierte Stil und die ehrliche Direktheit haben dafür gesorgt, dass ich es es an einem Vormittag in einem Rutsch durchlesen konnte - was bei Müttern im Stress sicher auch ein Plus ist! Insgesamt ist „8000 Arten, als Mutter zu versagen“ ein sehr sympathisches, kurzweiliges und überraschend tröstliches Buch. Es nimmt Druck raus, entlarvt Mythen und zeigt, dass niemand perfekt ist – und dass das völlig in Ordnung ist.

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8000 Arten, als Mutter zu versagen

Rezensionen von Alexandra I.:

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Wolfgang Graf Berghe von Trips von Schmale Manfred

Ein großartiges Buch über das bewegende Leben und die Persönlichkeit des Wolfgang Graf Berghe von Trips, das soziale Werte im Sport und im Allgemeinen auch generationenübergreifend neu beleuchtet

Den Autoren des Buches gelingt es dem Leser durch eine beeindruckende Zusammenstellung aus Texten, gut gewähltem Bildmaterial und historischen Dokumenten einen lebhaften und nachhaltigen Eindruck von der facettenreichen Persönlichkeit des Wolfgang Graf Berghe von Trips und dessen bewegtes Leben zu vermitteln.

Bemerkenswert ist, dass hierbei nicht nur auf den Rennfahrer und dessen herausragenden Erfolge Bezug genommen wird, sondern gerade auch die sozialen Werte und besondere sportliche Fairness, die Wolfgang Graf Berghe von Trips im Rahmen des Motorsports und auch außerhalb vertreten haben soll, beleuchtet und in den Fokus gestellt werden. Ein im Buch wiedergegebenes Zitat des Wolfgang Graf Berghe von Trips „Ich mache im Rennen all das, was mir nützt, tue aber nichts, was anderen schaden könnte.“ bleibt in diesem Zusammenhang in besonderer Erinnerung. Das Buch ist daher nicht nur für Motorsportfans besonders interessant, sondern berührt auch mit der außergewöhnlichen Lebensgeschichte des Wolfgang Graf Berghe von Trips, der bis zu seinem tragischen Unfall und frühen Tod letztlich nur 7 Jahre seines Lebens mit dem Motorsport verbringen durfte.
Mein Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch, das lebhafte Einblicke in die ungewöhnliche und bewegende Lebensgeschichte des Wolfgang Graf Berghe von Trips sowie dessen Persönlichkeit vermittelt, und auch immer wieder zum Blättern und Nachlesen einlädt, gleichzeitig aber ein wertvoller Beitrag, um soziale Werte im Sport wie auch im Allgemeinen generationenübergreifend zu thematisieren.

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Wolfgang Graf Berghe von Trips

Rezensionen von Gaby 2707:

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Morden ohne Sorgen - Mord im Mausoleum von Andreas K. Buchholz

Zwergdackel Wilhelm ermittelt wieder

Es ist Sonntag und Lokalreporter Frederik Loebell hat ausnahmsweise Zeit für einen Spaziergang mit seinem Zwergdackelrüden Wilhelm, als ihn ein Anruf seiner Mutter erreicht. Der verschwundene Sarg der ehemaligen Heimatschauspielerin Marianne Kallbach ist wieder aufgetaucht. Als die beiden beim Mausoleum ankommen, werden sie von einem schwarzen Hünen fast überrannt und drinnen liegt eine in schwarz gekleidete junge Frau.

Tot. Anscheinend haben Mitglieder der Grufti-Szene hier eine Session abgehalten, die aus dem Ruder gelaufen ist. Frederik wittert natürlich gleich eine spannende Story für die Seite Eins der Potsdamer Nachrichten und beginnt mit den „Ermittlungen“. Natürlich sind auch seine Mutter Maria, Tante Katharina, Hien, Tuan, Lisi, Chefredakteur Gallig und seine Freundin Fleur zur Unterstützung von Kommissarin Edda Kleist wieder mit dabei. Werden sie mit ihrer Tischdecke auch diesen Fall lösen können?

Passend zu Halloween und der wieder dunkler werdenden Jahreszeit punktet dieser Cosy Crime mit einer etwas düsteren Atmosphäre, die aber immer wieder auch mit einer Prise Humor durchbrochen wird. Gerade Wilhelm hat es immer wieder geschafft, dass sich meine Mundwinkel nach oben gezogen haben.
Auch in diesem 6. Fall der „Morden ohne Sorgen“ Reihe lese ich die Menschen, die mir in den vergangenen Fällen wie gute Bekannte ans Herz gewachsen sind wieder und entdecke immer neue Eigenschaften an ihnen. Außerdem bekomme ich es diesmal mit einem Bestattungsunternehmen, einem Friedhofsgärtner, einem Absinth-Brenner aus dem Plattenbau und seinen kleinen grünen Feen zu tun. Auch der Einblick in die Gothic Szene und eine neu eröffnete After-Work-Bar war interessant.
Mit seinem leichten, gut zu lesenden Erzählstil und seinen ganz eigenen Humor hat es Autor Andreas K. Buchholz auch diesmal geschafft, mich immer wieder auf neue in die Irre führende Spuren zu locken. Mit der dann folgenden plausiblen und für mich gut nachvollziehbaren Auflösung hatte ich so nicht gerechnet.

Ein weiterer spannender und humoriger Fall für Frederik Loebell und Dackel Wilhelm mit ganz viel Lokalkolorit, den ich sehr gerne gelesen habe. Und der nächste Fall wartet ja auch schon...

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Morden ohne Sorgen - Mord im Mausoleum

Rezensionen von Shilo:

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In den Scherben das Licht von Carmen Korn

Zwischen Verlust und Neubeginn

Die Nachkriegszeit in Hamburg wird auf eine Weise lebendig, die das Leben und die Menschen dieser Zeit spürbar macht. Gert und Gisela begegnen sich in einer Stadt voller Trümmer, beide auf der Suche nach Halt und Hoffnung. In Friede Wahrlich treffen sie auf eine Frau, die trotz eigener Verluste an die Möglichkeit eines Neubeginns glaubt.

Der Roman zeigt, wie sich aus kleinen Gesten der Fürsorge und dem Zusammenhalt eine neue Gemeinschaft formt. Die Protagonisten entwickeln sich glaubwürdig, und ihre Begegnungen vermitteln, dass Hoffnung und Menschlichkeit selbst in schwierigen Zeiten wachsen können. Die Nachkriegszeit wird nicht überdramatisiert, sondern in stimmigen Szenen lebendig, die sowohl die Härte der Umgebung als auch die Wärme im zwischenmenschlichen Miteinander spürbar machen.
Dieses Buch erzählt von Neubeginn, von Zusammenhalt und von dem Licht, das selbst in den schwierigsten Momenten aufscheinen kann. Es ist ein Roman, der das Leben nach dem Krieg authentisch und berührend einfängt. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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In den Scherben das Licht

Rezensionen von F.H.:

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Jetzt gerade ist alles gut von Stephan Schäfer

Das Glück im Alltäglichen

Der Beginn des Buches ist fesselnd und mitreißend geschrieben, man kann sich in den Erzähler hineinversetzen und seine Angst fühlen. Auch der weitere Verlauf des Buches ist sehr spannend, wie wird es ihm mit seinem Arm ergehen? Der Ausgang ist vorerst offen. Als der Erzähler nach Hause kommt, folgt ein sehr schöner Teil: Er wird zum Sammler kostbarer Momente und erkennt, dass das Glück im Alltäglichen liegt.

Die kurzen Kapitel lassen ein wohliges Gefühl aufkommen. Es geht viel um Perspektivenwechsel, das Genießen des Augenblicks, Sachen einfach mal zu machen und auszuprobieren und um Dankbarkeit. Rundum ein sehr schönes Buch, das mich selbst nachdenklich gestimmt und dazu gebracht hat, es dem Erzähler gleich zu tun. Sehr gut gefällt mir auch der Titel: Jetzt gerade ist alles gut. Das ist meine Lieblingsszene im Buch, als dieser Spruch fällt.

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Jetzt gerade ist alles gut

Rezensionen von peedee:

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Mord an Weihnachten von Hanna Paulsen

Wenn Zimtsterne zu Mordwaffen werden

Föhrer Morde, Band 2: Fröhliches Treiben an einem Adventsbasar in Oldsum. Dieses wird jedoch jäh unterbrochen, als Besucher mit einer Vergiftung zusammenbrechen und ins Krankenhaus müssen; ein Mann stirbt. Hauptkommissarin Greta Jensen und ihr Team werden durch Staatsanwalt Broder Jacobsen und Hauptkommissar Thies Hansen vom Festland unterstützt.

Als Mordwaffe werden vergiftete Zimtsterne identifiziert. Wer hat diese gebacken? Was ist das Motiv? Es kommt zu einem weiteren Todesfall…

Erster Eindruck: Cover und Buchtitel passen sehr gut zusammen – gefällt mir.

Dies ist Band 2 der Reihe, für mich aber die erste Begegnung mit dem Ermittlerteam.

Broder Jacobsen war zu Besuch bei seinen Eltern auf Föhr. Seit sein Bruder Arne vor zwölf Jahren verstarb, ist er zu Weihnachten nicht mehr gerne auf der Insel, denn Arne war ein absoluter Weihnachtsfan und die Erinnerungen sind gerade in jener Zeit zu schmerzhaft. Als er auf dem Adventsbasar Zeuge wird, wie eine Besucherin zusammenbricht, und es sogar einen Toten gibt, wird aus seinem privaten Besuch ein beruflicher Aufenthalt, da er als Staatsanwalt die Polizei unterstützen muss. Die Suche nach der Täterschaft gestaltet sich wie die Suche nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen: Wer hat die ursprünglich für einen guten Zweck gespendeten Kekse gebacken? Wen sollte es treffen? Und weshalb?
Ein Mann, der am Stand die Kekse verkauft und selbst auch davon genascht hat, ist gestorben. Ihm wurde seit dreissig Jahren von den Menschen im Ort vorgeworfen, schuld am damaligen Brand des Reitstalls Ebsen zu sein. Ein Cold Case, der erneut auf den Ermittlertisch kommt…

Das Buch hat sich grundsätzlich flüssig lesen lassen, aber ich kam zwischendurch etwas mit den vielen Protagonisten durcheinander und musste etwas zurückgehen, um die Protagonisten und ihre Verflechtungen detailliert aufzuschreiben. Dann ging es, aber es blieb doch komplex. Das Ermittlerteam hat mir sehr gut gefallen. Von mir gibt es 4 Sterne (keine Zimtsterne, wohlverstanden!).

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Mord an Weihnachten

Rezensionen von Anton:

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Georg Klotz von Eva Klotz

Zeitgeschichte auf hohem Niveau

Tiroler Zeitgeschichtliche auf hohem Niveau, Spannung wie in einem Krimi

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Georg Klotz

Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:

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Sonnenaufgang Nr. 5,1 Audio-CD, 1 MP3 von Carsten Sebastian Henn

Vielschichtig und warmherzig

„Sonnenaufgang Nr. 5“ war mein erstes Hörbuch von Carsten Henn – und sicher nicht das letzte. Die Geschichte hat mich mit ihrer Vielschichtigkeit überrascht: Eine alternde Diva mit Gedächtnislücken, die ihr Leben in einer idealisierten Autobiografie festhalten möchte, trifft auf Jonas, einen erst 19-jährigen Ghostwriter, der selbst noch nach seinem Platz im Leben sucht.

Diese Konstellation bietet viel Stoff für Nachdenken über Erinnerung, Wahrheit und die Frage, wie man das eigene Leben erzählen möchte.

Besonders gelungen fand ich, wie unterschiedlich die Lebensgeschichten von innen und außen wahrgenommen werden – das Leben, das man selbst erinnert, versus das, was Weggefährten über einen sagen. Auch Jonas’ Entwicklung hat mich berührt; obwohl er offiziell erst 19 ist, wirkte er beim Zuhören reifer – ich hätte ihn eher Mitte 20 geschätzt. Ob das an Carsten Henns Text oder an Oliver Siebecks Interpretation lag, kann ich schwer sagen, aber beides passte gut zusammen.

Oliver Siebeck liest mit der richtigen Balance aus Wärme und Klarheit und gibt jeder Figur eine eigene Stimme. Auch bei 1,75-facher Geschwindigkeit blieb alles gut verständlich, was für seine deutliche, lebendige Lesart spricht.

Insgesamt ein Hörbuch, das Herz und Verstand gleichermaßen anspricht – poetisch, nachdenklich und mit einem liebevollen Blick auf das, was Erinnerungen aus uns machen. Einen halben Stern Abzug gäbe es höchstens dafür, dass manche Szenen etwas vorhersehbar geraten. Trotzdem: eine klare Empfehlung für alle, die Geschichten über Leben, Erinnerung und zweite Chancen mögen.

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Sonnenaufgang Nr. 5,1 Audio-CD, 1 MP3

Rezensionen von Nele33:

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Junge Frau mit Katze von Daniela Dröscher

gute Umsetzung des Themas

Nachdem mich das Buch: Die „Lügen über meine Mutter“ der Autorin Daniela Dröscher sehr beeindruckt hat, war ich auf die Fortsetzung der Geschichte um Ela sehr gespannt.

Ela, die mittlerweile kurz vor dem Abschluss ihrer Promotion steht, erlebt einen körperlichen Zusammenbruch und ihre gesamte Welt gerät ins Wanken.

Es sind eigentlich ganz unspezifische Symptome, mal ein Herzrasen, dann wieder Halsschmerzen und immer wieder was Neues. Sie läuft von Arzt zu Artz, bekommt Diagnosen und gleichzeitig auch nicht. Sie möchte Hilfe bekommen, fühlt sich gleichzeitig nicht ernst genommen und lehnt Hilfe in Form von Medikamenten aus Angst wiederum ab. Zu groß ist ihre Angst vor den möglichen Nebenwirkungen. Ein Kreislauf, aus dem auszubrechen fast unmöglich scheint.

Die Autorin verknüpft in Elas Geschichte viel Aktuelles, wie zum Beispiel das Fehlen von Gendersensibler Medizin. Frauen werden häufig belächelt und mit ihren Symptomen nicht ernst genommen. Gleichzeitig stellt sie klar heraus, dass das Päckchen der familiären Belastung bei jedem Menschen irgendwann auf die unterschiedlichsten Arten herausbrechen können.

Mir hat "Junge Frau mit Katze gut gefallen, vor allem weil mir der klare Schreibstil der Autorin so zusagt.

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Junge Frau mit Katze

Rezensionen von jori1020:

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Dius von Stefan Hertmans

Eine feine, leise Geschichte

Dius, der neue Roman von Stefan Hertmans, ist eine leise, feinsinnige Geschichte über die Freundschaft zweier Männer, die beide auf ihre Weise Außenseiter sind und im jeweils anderen eine verwandte Seele finden.

Die Geschichte beginnt, als der junge Kunststudent Dius eines Nachmittags vor der Tür seines Dozenten Anton steht und ihn mit einer ungewöhnlichen Bitte überrascht: Er möchte mit ihm befreundet sein.

Zudem schlägt er vor, Anton in die ländliche Einöde von Ganzevliet zu begleiten, damit dieser dort ungestört an seiner Dissertation arbeiten kann. Überrumpelt, aber auch neugierig, willigt Anton ein. Von da an verbringen die beiden viel Zeit miteinander in der Abgeschiedenheit des flämischen Landes, das Hertmans mit großer atmosphärischer Dichte beschreibt. Man meint beim Lesen die Stille, das Licht, den weiten Himmel beinahe selbst zu spüren.

Über Jahrzehnte hinweg begleitet man die beiden Männer: in Diskussionen und Versöhnungen, bei Spaziergängen durch die Natur, in ihren Gesprächen über Kunst, Leben und Vergänglichkeit. Gerade Kunstinteressierte kommen hier auf ihre Kosten.

Hertmans hat ein feines Gespür für Sprache und Zwischentöne. Er versteht es, große Ereignisse fast beiläufig in Nebensätzen zu verstecken und scheinbar unbedeutende Momente ins Licht zu rücken. Darin liegt die besondere Stärke dieses Romans, der ansonsten doch etwas handlungsarm ist.

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Dius