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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von _ich.lese_:

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Einfach Weike - Nicht perfekt, aber genau richtig von Regina Feldmann

Tolle Themen

Weike muss umziehen. Aus der Stadt mutten aufs Land. Neue Freunde finden, sich eingewöhnen, alles ist so anders als in der Stadt.
Für Weike gibt es erstmal nur zwei Optionen. So schnell wie möglich wieder weg und bis dahin, nicht auffallen.


Das Buch ist optisch schon mal ein Hingucker und auch die Geschichte fand ich sehr unterhaltsam und nachvollziehbar.

Die Ängste, die man hat, wenn man neu ist. Die Sorge, niemanden zu finden, der mit einem befreundet sein möchte und wenn doch, dass es kein Außenseiter ist.
Jedes Kapitel beginnt mit einer kleinen Illustration, das lockert schon mal auf, hat mir sehr gefallen. Die Story ist total nachvollziehbar und hat mich in seinen Bann ziehen können. Die Kapitel sind kurz, jedes hat quasi ein eigenes Thema, allerdings fehlte mir da ein wenig der Tiefgang, trotzdem hat es mich gut unterhalten. Vor allem für Leser*Innen, die gerade selbst eine neue Erfahrung machen, kann es sehr hilfreich sein. Ich würde es ab zehn lesen, da passt es ganz gut.

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Einfach Weike - Nicht perfekt, aber genau richtig

Rezensionen von Rinoa:

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Der Tower von Ivar Leon Menger

Gruselige Vorstellung

Ich bin gegenüber KI eher skeptisch eingestellt, obwohl ich natürlich durchaus um deren Nutzen weiß. Doch man kann auch viel Schindluder damit treiben und das finde ich eher beängstigend als positiv. Deshalb würden mich auch keine zehn Pferde dazu bringen, in den im Buch genannten Pramtower zu ziehen.

Für mich wären die durch die KI entstehenden Annehmlichkeiten nämlich keine.

Mir kam das Ganze jedenfalls von Anfang an komisch vor, aber vielleicht habe ich auch einfach leicht reden, weil ich ja nur Zuhause in meinem Sessel sitze und ein Buch lese und nicht wie Nova mittendrin stecke. Trotzdem kam sie mir mitunter doch recht naiv vor.

Eins muss man dem Buch aber auf jeden Fall lassen, es ist wirklich sehr spannend und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Das spezielle Setting ist hierfür definitiv kein Nachteil.

Am Ende fand ich die Geschichte dann für meinen Geschmack zwar ein wenig zu konstruiert bzw. passend gemacht. Auch die Handlungen oder Beweggründe einzelner Personen konnte ich nicht so recht nachvollziehen.

Das tat aber dem guten Gesamteindruck keinen Abbruch, "Der Tower" ist spannend, kurzweilig, unterhaltsam und auf jeden Fall zu empfehlen.

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Der Tower

Rezensionen von Lerchie:

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Das Geheimnis der weißen Weihnacht von Gladys Mitchell

Mäßig spannend

Mrs. Bradley ist eine scharfsinnige Detektivin und auch Psychiaterin. Sie hat beschlossen, Weihnachten bei ihrem Neffen in den Cotswolds zu verbringen. Doch mit den Weihnachtgästen treten seltsame Vorfälle und böse Gerüchte auch.
Mrs. Bradley kehrt über Weihnachten ihrer Heimatstadt London den Rücken zu und besucht ihren frisch verheirateten Neffen.

Dort in den Cotswolds versammeln sich die Weihnachtsgäste, doch es mischen sich böse Gerüchte in die Stimmung. Die Dorfbewohner erhalten nacheinander Drohbriefe, und im nahen Wald ereignen sich seltsame Vorfälle. Die Temperaturen fallen und über die Hügel legt sich Schnee, eine Leiche wird entdeckt. Mrs. Bradley übernimmt den Fall, muss aber einen raffinierten Plan aushecken um die Wahrheit ans licht zu bringen und den Schuldigen zu finden.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich gut lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text die meinen Lesefluss gestört hätten. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Mrs. Bradley war sich ja zunächst unschlüssig, denn sie hatte auch noch eine andere Einladung, sich jedoch für die Ihres Neffen entschieden. Doch dort erfährt sie von Drohbriefen, die bereits einige der Gäste bekommen hatten, und niemand hatte eine Ahnung von wem. Und dann gibt es auch noch eine Leiche, vermutlich Unfall, der Mann scheint erfroren zu sein, oder Selbstmord. Aber Mrs. Bradley kann das nicht glauben und ermittelt. Natürlich gibt es dann auch noch eine weitere Leiche und viele Verwicklungen, man wird ein bisschen durcheinander. Wird es Mrs. Bradley gelingen den Schuldigen zu finden und seiner Strafe zuzuführen? Und ist der Briefeschreiber etwa auch der Mörder? Das erfährt der geneigte Leser beim Lesen dieses Buches. Auch Cosy Krimis können richtig spannend sein, doch dieser ist nur mäßig spannend. Mir war er jedenfalls nicht spannend genug auch wenn ich ihn trotzdem gerne gelesen habe. Von mir bekommt er drei Sterne.

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Das Geheimnis der weißen Weihnacht

Rezensionen von _ich.lese_:

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My Haunted Heart - Ich sehe dich von Mimi Kylling

Keine leichte Story

Immer wieder taucht er auf, ein Fremder in ihrem Blumenladen. Dann steht er vor ihrem Haus, wer ist dieser Mann? Ist es ein Stalker?
Trotz ihrer Angst fällt es Flora schwer sich von dem Fremden fernzuhalten. Und als sie dann erkennt, dass er nicht gekommen ist um sie kennenzulernen, sondern um sich zu verabschieden, merkt sie, dass sie eine Vergangenheit haben.

Ich fand Coverund Klappentext sehr ansprechend und war unglaublich gespannt auf die Story.
Der Autorin ist eine düstere Atmosphäre gelungen, auch wenn schnell klar wurde, woher sich der Fremde, der jetzt einen Namen hat (Saywer) und Flora kennen. Es ist keine leichte Geschichte, auch nicht unbedingt Suspence, sondern die Story geht tief. Nicht verarbeitete Traumas, Verlust, eine beängstigende Vergangenheit, all das konnte mich schon sehr berühren, vor allem, da ich selbst gerade noch an einem Verlust arbeite. Die Tränen flossen, es hatmich unglaublich berührt. Dennoch gab es nicht die volle Sternezahl, da es schon voraussehbar war und ich mir noch mehr erhofft hatte.

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My Haunted Heart - Ich sehe dich

Rezensionen von Annaja:

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Il segreto di Roma von Silvana Brusati

Ein Sprachlernbuch interaktiv

Das interaktive Sprachbuch mit Rätsel,n und Tipps zum Auflösen wurde abwechslungsreich illustriert und es finden sich auf allen Seiten die jeweiligen Vokabeln. Es handelt sich sozusagen um ein Rätselbuch mit einem Escape-Room Feeling, bei dem man Aufgaben zu lösen hat und wenn diese richtig aufgelöst wurden, geht es mit der Suche weiter.

Es wird eine spannende Story erzählt, in der versucht wird, einen Film über Rom zu drehen. Da werden Orte, Plätze, Sehenswürdigkeiten für Touristen, beliebte Speisen etc. besucht. Man lernt dabei nicht nur Rom ein wenig näher kennen, sondern auch spielerisch die Sprache. Man wird gut motiviert und versucht, alles richtig zu machen.

Eine absolute Empfehlung für alle, die Italienisch lernen, bzw. besser verstehen wollen. Man sollte ein paar Grundkenntnisse bereits beherrschen.

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Il segreto di Roma

Rezensionen von Immenhof:

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Was wütest du so sehr, kleiner Pandabär? von Nora Imlau

Verständnisorientiert

Das Buch "Was wütest du so sehr, kleiner Pandabär", ist Teil einer Buchreihe, welche sich mit verschiedenen Emotionen im Kleinkindalter beschäftigt. Ich kannte diese Reihe bisher noch nicht. Der Zeichenstil gefällt mir sehr gut und ich schätze allgemein tierische Protagonisten. Das Buch enthält relativ viel Text.

Die Reimform ist dabei sprachlich sehr gelungen. Die Situationen, welche zu Wutausbrüchen führen, sind alltagsnah geschildert. Was mich jedoch besonders anspricht, ist die Entwicklung. Nach Schilderung der Wutausbrüche wird aufgezeigt, dass der kleine Pandabär nicht immer "egoistisch" ist, sondern sich die Wut im Laufe des Tags anstaut. Ist er am Morgen noch sehr hilfsbereit, staut sich die Wut über den Tag an, bis sie nicht mehr kontrollierbar wird. Schön finde ich, dass es auch einen Lösungsvorschlag gibt, welcher kindgerecht umsetzbar ist.

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Was wütest du so sehr, kleiner Pandabär?

Rezensionen von robertp:

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Kälter von Andreas Pflüger

Spannender Rachefeldzug

Andreas Pflüger, deutscher Autor für Film und Theater sowie Krimipreisträger, ist mit seiner Heldin Luzy Morgenroth ein Glückstreffer gelungen.
Die ehemalige BKA Mitarbeiterin und Personenschützerin hat sich nach einer unglücklich verlaufenden Aktion in Israel auf die Insel Amrum versetzen lassen.

In Israel wurde ihr Schutzbefohlener gemeinsam mit ihrer Gruppe getötet, der Drahtzieher der Terroraktion Hagen List (genannt Babel) ließ sie zynischer Weise am Leben.
Nach einigen Jahren beschaulicher Polizeiarbeit kommt es auch in Amrum zu einem Gewaltverbrechen. Der Verantwortliche wird als Babel identifiziert und Luzy beginnt eine erbarmungslose Jagd.
Diese führt zunächst nach Berlin, wo sich 1989 die Grenzen öffnen. Währen alle Ossis in den Westen strömen kämpft sich Luzy ins Stasiarchiv zurück. Mit den dort erhaltenen Informationen führt sie die Jagd nach Wien, wo ein Attentat das Riesenrad zum Kippen bringt und Luzy auf einer Donaubrücke ihrem Widersacher gegenüber steht.
Spannend wie eine James Bond Geschichte erzählt Pflüger über die Geheimdienste kurz vor der Wende. Die Aktionen werden von Personen durchgeführt, deren Klarnamen unbekannt sind. Die Angst vor dem Terror (RAF) ist allgegenwärtig. Die Geheimagenten durchpflügen den Kontinent mit falschen Identitäten, immer bereit über Leichen zu gehen.
Luzy selbst ist eine gespaltene Person. Eines Teils sucht sie Ruhe und Frieden, andererseits stählt sie ihren Körper in monatelangen Trainings um Babel gegenüber treten zu können. Ich gönne ihr ihre Zufluchtsstätte in Amrum. Zuviel Böses hat sie in ihrer Zeit beim BKA erlebt.
Für alle die lesen wollen, wie sich Spione im kalten Krieg verhalten, wie sich die Geheimdienste Europa nach dem Krieg aufgeteilt hatten und Spannung a la Bond lieben finden hier in Luzy Morgenroth einer neue weibliche Protagonistin.

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Kälter

Rezensionen von HG:

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Kleine Welt zwischen zwei Kriegen von Eva Artelsmair; Hubert Prem

Schusterhandwerk in der Zwischenkriegszeit

S

ehr interessant, gibt einen sehr guten Einblick zum Thema Zwischenkriegszeit, Wanderarbeiter und Familienschicksale. Noch interessanter natürlich wenn man aus der Gegend ist und die eigenen Ahnen auch im Schustergewerbe zu dieser Zeit tätig waren. (Großvater - Schustergeselle und auch in der Schuhfabrik Kitzmantel als Industrieschumacher tätig, Vater - Schustergeselle)

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Kleine Welt zwischen zwei Kriegen

Rezensionen von Ameland:

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Der Pakt mit meinem Schutzengel von Sandra Halbe

Gefühlvolle Geschichte

Vera wacht nach einem schweren Unfall im Krankenhaus auf und begegnet in einer Art Zwischenwelt ihrem Schutzengel Ted. Dieser ähnelt in keiner Weise unseren Vorstellungen von einem Schutzengel. Er raucht und flucht und Flügel hat er auch keine. Mit ihm beginnt Veras Albtraum.

Als ich mit dem Buch begann, dachte ich nur oha, denn mit Engeln kann ich eigentlich so gar nichts anfangen.

Aber die Geschichte hat mich dann doch überraschen und auch packen können. Ich fand sie nicht nur unterhaltsam und teilweise auch witzig, sondern sie verfügt auch über Tiefgang. Es gab viele Stellen, an denen ich innehielt, um mein eigenes Verhalten in ähnlichen Situationen zu reflektieren. Nicht dass ich mich für eine karrieregeile und egoistische Frau wie Vera halte, die von Sandra Halbe übrigens sehr gut skizziert wurde, aber ein bisschen Reflexion schadet ja auch nicht.

Sehr gefühlvoll schreibt die Autorin von Schuld, Verlust, Verzeihen, Hoffnung, Liebe und Freundschaft. Eine gewisse Leichtigkeit bekommt die emotionale Geschichte durch die Interaktionen zwischen Vera und ihrem ungewöhnlichen Schutzengel Ted. Einige seiner Tricks würde ich auch gerne beherrschen, z. B. dass schmutzige Wäsche verschwindet und sauber wieder herbeigewünscht werden kann oder sich an jeden Ort der Welt quasi beamen zu können.

Auch wenn ich das vorher nicht gedacht hätte, so gefiel mir das Buch doch sehr gut und bekommt von mir fünf himmlische Sterne.

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Der Pakt mit meinem Schutzengel

Rezensionen von Shilo:

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Die wilden Jahre von Susanne Goga

Eine Zeit des Wandels lebendig erzählt

Schon zu Beginn des Romans gerät der Leser in eine Atmosphäre, die dicht und greifbar ist. Das Rheinland im Jahr 1919 erwacht zwischen Kriegserinnerungen und neuen Hoffnungen. Inmitten dieses Wandels stehen Thora und Hannes Bernrath. Sie entstammen einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie und müssen sich in einer Zeit behaupten, in der alte Sicherheiten verschwinden und neue Wege gesucht werden.

Susanne Goga schreibt mit feinem Gespür für Zwischentöne. Ihre Sprache ist klar, lebendig und zugleich ruhig. Sie verwebt historische Ereignisse und gesellschaftliche Veränderungen geschickt mit der persönlichen Geschichte der Geschwister. Dabei entsteht ein authentisches Bild jener Jahre, das sich ganz natürlich in die Handlung einfügt.
Thora ist eine junge Frau mit Mut und Träumen. Während sie in Düsseldorf Schauspiel studiert, entdeckt sie, dass ihr Bruder Hannes nach dem Krieg innerlich zerrissen ist. Als er plötzlich unter Mordverdacht gerät, schweigt er beharrlich. Die Entdeckung seines markierten Gedichtbands von Eichendorff führt Thora auf eine Spur, die weit über ihre Familie hinausreicht. Das Rätsel um Hannes bringt Spannung und Intensität in die Handlung. Besonders stimmungsvoll sind die Rückblicke, die Vergangenes lebendig machen und den Figuren mehr Profil geben. Das Leben nach dem Krieg wird greifbar, mit seinen Hoffnungen, Enttäuschungen und dem tastenden Blick in eine neue Zukunft.
Jede Szene wirkt durchdacht und trägt zum Ganzen bei. Nichts erscheint überflüssig, keine Wendung ist zu viel. Das Zusammenspiel von Gefühl, Geschichte und Spannung bleibt bis zuletzt stimmig.
Mit Die wilden Jahre ist Susanne Goga ein eindrucksvoller historischer Roman gelungen, der zeigt, wie eng Hoffnung und Verzweiflung, Mut und Angst miteinander verwoben sind, und zugleich ein Stück deutscher Geschichte lebendig werden lässt. Eine fesselnde, fein erzählte Geschichte über Loyalität, Liebe und den Mut, sich selbst treu zu bleiben.
Fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle, die lebendige historische Romane schätzen, die gleichermaßen Herz und Verstand ansprechen.

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Die wilden Jahre