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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Cellissima:

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Beste Zeiten von Jenny Mustard

Eher langweilig und enttäuschend

Sickan geht es wie so vielen jungen Menschen: Sie hält es in dem Nest, in dem sie aufgewachsen ist, nicht mehr aus, möchte nur noch raus. Die Rettung kommt in Form ihres Studiums und Umzuges nach Stockholm.
In ihrer Heimat war Sickan immer eine Außenseiterin, immer unglücklich - nun will sie das komplette Gegenteil, will glücklich sein, dazugehören, an Parties teilnehmen, Freundinnen haben, Sex haben, sich verlieben .

..
Wir begleiten Sickan auf ihrem Weg in dieses neue Leben, bei ihren Erfahrungen.

Eigentlich klang "Beste Zeiten" ganz nach einem Roman nach meinem Geschmack.
Und Jenny Mustards Schreibstil gefiel mir auch - der ist gut, keine Frage.
Und doch konnte mich "Beste Zeiten" leider nicht überzeugen.
Phasenweise fand ich den Roman ziemlich gut, phasenweise habe ich ihn gerne gelesen - überwiegend war aber leider auch das Gegenteil der Fall. Es gab für meinen Geschmack immer wieder Längen; immer wieder habe ich das Interesse verloren.
Auch das Gendern hat mich schnell genervt.
Jenny Mustards Figuren sind gelungen, sie sind authentisch, man kann sich mit ihnen identifizieren, sich selbst bzw. sein früheres Ich jedenfalls hier und da in ihnen wiedererkennen. Das sollte eigentlich Nähe schaffen, und ein Stück weit tat es das auch - aber größtenteils blieben mir sowohl die Figuren als auch die Handlung leider fremd und distanziert. Ich konnte keine Verbindung zu diesen Figuren und dieser Handlung aufbauen.
Für mich ist es leider keine Geschichte, die lange nachhallen wird.
Das Buch wird sicher seine Leser finden - aber mich konnte "Beste Zeiten" nicht fesseln, begeistern und überzeugen. Ich habe schon bessere Coming of Age-Romane gelesen. Vielleicht waren deshalb auch die Erwartungen (zu) hoch.

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Beste Zeiten

Rezensionen von Vobabooks:

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Drei Tage im Schnee von Ina Bhatter

Hannahs kleine Auszeit

„Drei Tage im Schnee“ ist das erste Buch von Ina Bhatter. Im Buch geht es um die 33jährige Hannah, deren Alltag aus lauter Arbeit und to-do‘s besteht und die unzufrieden damit ist. Hannah bucht sich daher eine 3-tägige Auszeit in einem kleinen Häuschen mitten im Schnee. Dort begegnet sie der jungen Sophie, die voller Freude und Fantasie ist.

Ihre gemeinsamen Gespräche und Erlebnisse verändern vieles. Hannah reflektiert und überdenkt ihr Leben. Sie fragt sich, was sie wirklich möchte im Leben und wie sie sein wollte, als sie noch ein Kind gewesen ist.
Es geht um Themen wie Selbstfindung, persönliche Weiterentwicklung und Identität. Eine schöne Geschichte für Menschen, die sich für diese Themen interessieren. Wer diese Themen kennt, der wird auf einige bekannte Aspekte im Buch stoßen. Ein kleines Büchlein, angenehm und schnell zu lesen. Besonders schön fand ich auch das winterliche Setting beschrieben.

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Drei Tage im Schnee

Rezensionen von spozal89:

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Never Trust Your Fake Husband von Ally Carter

Geheimagenten Romance

Von Ally Carter habe ich bisher noch nichts gelesen, aber ich mochte ihren Schreib- und Erzählstil ganz gerne.

Auf das Buch wurde ich aufmerksam wegen des tollen Covers und dem dazu passenden Farbschnitt. Flugs den Klappentext durchgelesen und für gut befunden, weshalb ich es auf jeden Fall auch von innen entdecken wollte.

Ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist humorvoll, leicht zu lesen, aber auch spannend und romantisch. Hier und da vielleicht ein wenig überzogen und langatmig, aber alles in allem noch im Rahmen. In diesem Genre muss nicht immer alles hundert Prozent realistisch sein. Jake ist ein toller Charakter, Zoe aber auch. Ich hab mit beiden mitgefiebert und fand es spannend, das man auch als Leser bei den beiden erst mit der Zeit wusste, wer sie wirklich sind.

Alles in allem war ich wie gesagt gut unterhalten und es eignet sich gut als Buch für zwischendurch.

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Never Trust Your Fake Husband

Rezensionen von MarcoL:

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Die Nacherzählung von Weinhals Bruno

Intensive und ergreifende Schilderungen der unmittelbaren Nachkriegszeit

Jahre nach ihrer Odyssee im Jahr 1945, kurz nach dem Krieg, erzählt die Mutter des Autors ihm von ihren Erlebnissen. Es wird mehr als eine pure Nacherzählung – und weit mehr als ein Erlebnisbericht.
Ihre Eltern und Brüder hat der Krieg gefressen, sie wollte aus Nordbayern zu ihrer Schwester nach Wien reisen.

Wenn nötig zu Fuß, – was auch die meiste Zeit den Tatsachen entsprach, und wenn es gar nicht mehr anders ging auch ohne Schuhe. Die Not im Land war groß, dennoch gab es immer wieder hilfsbereite Menschen, die ihr ein Notlager für die Nacht zur Verfügung stellten. Oftmals war sie allein, manchmal in einer kleinen Gruppe unterwegs. Der Drang, die Hoffnung trieb sie vorwärts.
In die bitteren Reiseerlebnisse fließen vom Autor viele Geschichten über die Herkunft und ehemalige Familie seiner Mutter mit ein. Seine leibliche Großmutter mütterlicherseits starb früh. Sein Großvater, von der harten Arbeit im Bergwerk ausgelaugt, krank und von dessen zweiten Frau aus egoistischen Gründen verlassen, musste ohne Fürsorge im Krankenbett verhungern. Es waren brutale, harte Zeiten – nicht nur an der Front.
Ungeschönt und ungeschminkt kommen die Berichte daher, wie etwas, das offensichtlich und unausweichlich war, die Menschen dennoch quälte und verbitterte. Auch die sogenannte „Entnazifizierung“, die, wie wir alle wissen, eh nicht stattfand und nichts anderes als eine Schmierenkomödie war, spiegelt sich in den Erfahrungen der Frau wider.
Besatzungen und gut geschützte Grenzen taten das ihrige, um alles nur noch schlimmer zu machen und den Weg oftmals in einer Sackgasse enden zu lassen.
Es ist ein kleines Büchlein, das man schnell gelesen hat. Aber es ist derart intensiv, dass man die Eindrücke der armen Frau nicht mehr vergessen kann. Mit diesem Werk hat der Autor (1954-2006) ein kleines Stück Zeitgeschichte verfasst – und blickt auf eine Gruppe von Menschen, die in der Literatur wenig Beachtung gefunden haben.
Und gerade in diesen Zeiten der Migration und Not der Flüchtlinge besitzt das Büchlein eine Aktualität, die niemand verleugnen soll. Ganz große Leseempfehlung.

Nachworte der Herausgeber Brigitte Dalinger und Helut Neundlinger runden das Werk perfekt ab.

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Die Nacherzählung

Rezensionen von begine:

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Schwanentage von Zhang Yueran

Das Kindermädchen und ihr Schützling



Zhang Yueran ist eine bekannte Schriftstellerin in China.
In ihrem Roman, Schwanentage, zeigt sie die chinesische Kultur.
Man erfährt, wie da berühmte Politiker, von einem Moment auf den Anderen, abgesetzt und verhaftet werden.
Man sieht aber auch, den Unterschied von reich und arm.
Die Protagonistin Yu Ling ist Kindermädchen bei einer solchen Familie.

Ihre Beziehung zu dem kleinen Jungen hat die Autorin wunderschön beschrieben.
Um zu etwas Geld zu kommen, will sie mit ihrem Freund, das Kind entführen und dann Geld erpressen. Aber dann kommt es anders wie erwartet. Der Junge bekommt davon nichts mit. Er lässt sich sogar eine Gans kaufen, er behaupte es wäre ein Schwan.
Die Beziehung ist besonders niedlich.
Yu ling und der Junge müssen allein in der Villa ausharren.
Es gibt noch einige seltsame Situationen,
Die Autorin hat mich gut unterhalten.

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Schwanentage

Rezensionen von div:

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Mumpelmoff und das Wunder am Schloss von Bo Starker

bringt wärme zum Herzen

bringt wärme zum Herzen

Mumpelmoff & das Wunder am Schloss ist ein wirklich wundervolles Kinderbuch, dass einem das Herzen erwärmt - und an die süße Geschichte denkt man auch noch lange nach dem Lesen. Nicht nur die Kleinen haben eine Freude daran, sondern auch die großen Leser:innen.

Die Geschichte handelt von Mumpelmoff, einem liebevollen, manchmal etwas tollpatschigen Wesen, das in einer zauberhaften Welt lebt. Als am Schloss plötzlich etwas Seltsames passiert, beginnt ein großes Abenteuer, das nicht nur spannend, sondern auch voller Gefühl ist. Mumpelmoff zeigt uns, wie wichtig Freundschaft, Mut und Hoffnung sind – gerade dann, wenn alles dunkel scheint.

Der Schreibstil der Autorin ist absolut zielgruppengerecht - leicht zu verstehen, mit viel Gefühl, dass einem unter die Haut geht. So viel Fantasie ist in das Buch eingeflossen.

Von uns gibt es eine Empfehlung.

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Mumpelmoff und das Wunder am Schloss

Rezensionen von Gaby 2707:

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Frost, Forensik, Früchtebrot von Regine Kölpin; Florian Schwiecker; Gisa Pauly; Daniel Holbe; Ellen Dunne; Gitta Edelmann; Kästner & Kästner; Achilles; Cornelia Kuhnert; Christiane Franke; Vera Buck; Iny Lorentz; Su Turhan; Jürgen Seibold; Tibor Rode; Carine Bernard; Thomas Kastura; Katja Bohnet; Eleanor Bardilac; Miriam Gramoschke; Justine Pust; Jutta Büsscher; Carla Eisfeldt; Sonja Rüther; Moni Reinsch

Kriminelle Vorweihnachtszeit

Ich liebe buchige Adventskalender und hier habe ich einen gefunden, der mich auch kriminell sehr anspricht. In 24 spannenden, interessanten und auch humorigen Kurzgeschichten von Achilles, Eleanor Bardilac, Carine Bernard, Katja Bohnet, Vera Buck, Jutta Büsscher, Ellen Dunne, Gitta Edelmann, Carla Eisfeldt, Miriam Gramoschke, Daniel Holbe, Kästner & Kästner, Thomas Kastura, Regine Kölpin, Iny Lorentz, Gisa Pauly, Justine Pust, Moni Reinsch, Tibor Rode, Sonja Rüther, Florian Schwiecker, Jürgen Seibold und Su Turhan tauche ich ein in kriminelle Machenschaften in der Vorweihnachtszeit.

Auch Cornelia Kuhnert und Christiane Franke sind mit einer Kurzgeschichte dabei und ich habe mich sehr über das Wiederlesen mit Rosa Moll und Henner Steffens gefreut. Vor jeder Geschichte werden die Autorin/der Autor kurz vorgestellt.
Von Rostock und Wangerooge im Norden unseres Landes über Berlin, Bonn. Frankfurt, Schorndorf und weitere Orte nach München im Süden geht es überall in der Vorweihnachtszeit nicht nur feierlich zu. Auch Österreich und die Schweiz sind mit einer Geschichte vertreten. Am Anfang des Buches bekomme ich eine Karte, auf der die Orte an die ich reisen werde, eingezeichnet sind.
Es wird vergiftet, gestohlen, im Moor versenkt, ein bisserl Seemannsgarn gesponnen, einer ertrinkt, ein anderer wird erdrosselt, ein Brand wird gelegt, eine SoKo wird gegründet und da ist KEVIN, der alles erledigt. Es geht um Neid, Rache, Eifersucht, Schuld, Wut und soviel mehr. Geschichten, in die ich mich so richtig hineinfühlen kann, die eine große Bandbreite abdecken und die mich auch jetzt im September schon sehr gut unterhalten haben.

Eine außergewöhnliche und fesselnde Kurzgeschichtensammlung, mit der die Vorweihnachtszeit wie im Flug vergehen wird.

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Frost, Forensik, Früchtebrot

Rezensionen von begine:

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Schatten und Wind von Quynh Tran

Vietnamesen in Finnland



Quynh Tran schreibt in ihrem -roman, Schatten und Wind, über eine Emigrantenfamilie aus Vietnam.
Der Autor setzt die Ankunft der Vietnamesen gut ins Bild.
Eine Mutter und ihre zwei Söhne kommen nach Finnland und sie wollen arbeiten, damit es ihnen besser geht.
Der Autor lässt alles von dem achtjährigen Sohn erzählen.

Der beobachtet alle Personen genau. Allerdings erzählt er auch mal seine Träume.
Es ist eine gefühlvoll geschriebene Geschichte über Emigranten und wie die sich versuchen einzufügen.
Das Buch liest sich gut.

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Schatten und Wind

Rezensionen von Marw76:

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Der Trailer (Donkerbloem 1) Donkerbloem von Linus Geschke

Spannend und überraschend

Cover: Das düstere Cover mit dem Wohnwagen passt optimal zu diesem Thriller, der sich im Kern auf einem Campingplatz abspielt. Das Cover macht neugierig auf die Geschichte und sieht unheimlich aus.

Inhalt: Ein abgelegener Campingplatz in den Ardennen. Eine Studentin, die dort unter mysteriösen Umständen verschwindet.

Als der Fall auch knapp 15 Jahre später noch ungelöst ist, nimmt die Hamburger Kommissarin Frieda Stahnke an einem True-Crime-Podcast teil, um den Fokus der Öffentlichkeit erneut auf die Geschehnisse zu richten. Sie ahnt nicht, dass sie damit nur weitere Morde auslösen wird. Wout Meertens, ein schmieriger Barbesitzer aus Köln, hört diesen Podcast. Er war zur selben Zeit wie die verschwundene Lisa Martin in Camp Donkerbloem, aber er redet nicht mit der Polizei. Verurteilte Stalker tun das nie. Nicht, wenn sie sich nicht selber verdächtig machen wollen. Als sich die Wege von Frieda und Wout kreuzen, wird klar, dass sie nur gemeinsam herausfinden können, was mit Lisa Martin geschah. Dafür müssten sie sich jedoch vertrauen, ohne es später zu bereuen.

Meine Meinung: Ich liebe gut geschriebene und mitreißende Thriller und der Autor war mir vorher bereits bekannt. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf das Höruch. Und was soll ich sagen? Ich wurde richtig gut von der Geschichte unterhalten. Es hat mich von Anfang bis zum Ende mitgerissen. In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei locker, ohne viel Geschnörkel und bildlich , sodass ich mich ganz auf den Inhalt konzentrieren konnte. Ausserdem war das Hörbuch so spannend und mitreißend, dass ich in jeder freien Minute weiterhören wollte. Obwohl die Protagonisten eigentlich keine Sympathieträger sind, fand ich gerade Wout Meertens immer sympathischer, er wirkt irgendwie cool und kann einen überraschen. Außerdem sind die Charaktere sehr gut ausgearbeitet und handeln authentisch und nachvollziehbar. Sehr überraschend ist auch das Ende des Thrillers. Eine große Überraschung, mit der ich so nicht gerechnet hatte. Ein kleiner Cliffhanger findet sich am Ende, für einen zweiten Teil, jedoch ist der Fall an sich abgeschlossen und das finde ich immer das Wichtigste. Der Sprecher hatte eine tolle Stimme, die gut zu diesem Hörbuch gepasst hat. Er hat diesen düsteren Thriller gut eingefangen und noch lebendiger gemacht. Zusammengefasst ist „Der Trailer“ ein mitreißender Pageturner, den ich in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen habe. Von mir erhält das Hörbuch ganz klar 5 von 5 Sternen

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Der Trailer (Donkerbloem 1) Donkerbloem

Rezensionen von Buchchecker :

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Heir of Storms von Lauryn Hamilton Murray

Spannender Fantasy-Auftakt mit magischen Wettkämpfen, Intrigen und einem Hauch Romantik

"Heir of Storms" ist der Auftakt zur Storm-Weaver-Reihe von Lauryn Hamilton Murray, der in eine faszinierende, magische Welt entführt, in der die Kronen der vier königlichen Höfe des Kaiserreichs Ostacre nicht vererbt, sondern in gefährlichen magischen Wettkämpfen gewonnen werden – und mittendrin Blaze, eine junge Protagonistin, deren Magie nicht nur gefährlich, sondern gefürchtet ist.

Blaze ist die letzte Regensängerin. Sie ist das Mädchen, das am Tag ihrer Geburt einen Sturm heraufbeschwor, der die Welt erschütterte. Obwohl ihre Macht seit diesem schicksalhaften Ereignis versiegt ist - lebt Blaze seitdem, verfolgt von den Ängsten und Vorurteilen der anderen, im Schatten ihrer Vergangenheit.

Als sie und ihr Zwillingsbruder Flint zu einem Turnier um die Krone am Hof des Kaisers eingeladen werden, muss Blaze sich nicht nur ihrer eigenen Unsicherheit und der Frage stellen, ob und wie sie ihre Magie zurückgewinnen kann, sondern auch dem Misstrauen, dem Hass und der Angst, die ihr aufgrund ihrer Vergangenheit entgegenschlagen. ...

Blaze ist eine gut ausgearbeitete und sympatische Protagonistin, mit der ich schnell mitfühlen konnte. Ihre Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Identität und ihr Kampf um ihre verloren geglaubte Magie sind nicht nur ein zentrales Thema, sondern auch ein kraftvoller Antrieb für ihre persönliche Entwicklung. Zwei gegensätzliche Love Interests fordern sie zusätzlich heraus und werfen die Frage auf, wem sie wirklich vertrauen kann.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, mit einer bildhaften Sprache, die die Welt von Ostacre lebendig werden lässt und die Karte im Buch ist eine nützliche Orientierungshilfe, die das Eintauchen in die Geschichte zusätzlich erleichtert.

Die Welt ist sowohl faszinierend als auch gefährlich, mit komplexen Strukturen, sozialen Hierarchien und magischen Fähigkeiten, die für überraschende Wendungen sorgen.

Ein kleiner Kritikpunkt sind einige Längen im Mittelteil, die die Spannung etwas dämpfen, das Lesevergnügen aber nur unwesentlich mindern.

Insgesamt ist „Heir of Storms“ ein gelungener Auftakt, der zwar noch Potenzial nach oben hat, aber definitiv Lust auf mehr macht. Die Mischung aus magischen Wettkämpfen, Intrigen und der zentralen Frage nach Blazes magischem Erbe sorgt durchgehend für Spannung. Ich freue mich auf die Fortsetzung und die weitere Entwicklung dieser vielversprechenden Reihe.

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Heir of Storms