Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Danislesestube:
Lilienopfer. Dein Tod gehört mir von Leo Born
Ein gelungener Auftakt
Ich fahre mit dem Zug und nehme mit: Einen Thriller von Leo Born. Aber nicht irgendeinen, sondern den Anfang einer Reihe, die schon lange auf meiner Wunschliste vor sich hin vegetiert. Seit ich den ersten Teil der Mara Billinsky Reihe gelesen habe, ließ mich die Reihe rund um die Ermittlerin, die auch die Krähe genannt wird, nicht mehr los.
Aber da gibt es noch jemanden.
Nämlich Jack Diehl. Klingt nicht nur cool, der Typ ist es definitiv. Zumindest, wenn man den Menschen in diesem Buch glauben darf. Selbstverständlich hat er wie seine Genre-Kollegin auch seine Schattenseiten und einen guten Musikgeschmack, welcher ihn nicht weniger sympathisch macht. Viola Hendrick ist sein Sidekick, wenn man so will. Diese hat es faustdick hinter den Ohren und kann, wenn sie ein Ziel hat, ihren Mitmenschen tierisch auf die Nüsse gehen. Eine tolle Kombination. Aber können die beiden die brutale Mordserie, die erneut für Schrecken sorgt, stoppen? Denn eigentlich hätte diese ja enden sollen, da der Mörder gefasst wurde.
Was unser Dream-Team jedoch stutzig macht, sind die feinen Unterschiede im Vergleich zu den alten Morden. Diesen gehen die beiden auf die Spur. Was gleich geblieben ist: Frauen werden gequält und anschließend brutal ermordet. Je weiter der Fall voranschreitet, desto mehr geraten die Ermittler selbst ins Visier des Mörders.
Die Handlung hat mir ausgezeichnet gefallen. Ebenso der Schreibstil. Toller Einstieg. Zwischenkapitel, die Ereignisse aus der Vergangenheit des Mörders zeigen. Spannende Einblicke in das Privatleben von Jack und Viola. Ebenso gibt es Einblicke in die Ermittlungsarbeit der beiden. Apropos Ermittlungen. Natürlich laufen diese nicht alleine durchs Gebäude, sondern arbeiten natürlich mit anderen Kollegen zusammen. Diese spielen oft „nur“ eine Nebenrolle. Das reicht aber vollkommen aus.
Dieser Thriller ist nicht unbedingt etwas für schwache Mägen. Auch wenn nicht gezeigt wird, WIE die Opfer zugerichtet werden, reichen die Informationen, die wir von Jacks Eindrücken bekommen, vollkommen aus, um das Kopfkino anzuwerfen. Welches manchmal echt brutal ist.
Die Auflösung hat mich etwas überrascht. Leo Born hat die Fäden elegant wie immer zusammengeführt und uns ein tolles Ende spendiert. Denke, ich werde die Jack Diehl Reihe ebenso weiterlesen.
Rezensionen von Meli:
The Second Death of Locke von V. L. Bovalino
Spannendes Abenteuer, magische Geheimnisse und Friends-to-Lovers
Seit dem Untergang der Isle of Locke wird die Magie immer schwächer, sodass eine Quelle und ein Magier zusammenarbeiten müssen. Grey Flynn ist die Quelle für ihren besten Freund Kier und zusammen kämpfen sie im Militär, um Scaela vor den Nachbarreichen zu verteidigen. Als sie die angebliche Erbin der Isle of Locke zum High Lord von Scaela eskortieren sollen, wissen nur Grey und Kier, dass das Mädchen nicht die Person ist, die sie behauptet zu sein.
Grey ist heimlich verliebt in Kier, sie teilt ihre Geheimnisse mit ihm und bricht Regeln, um ihn zu beschützen und um seine Magie mit ihrer großen Macht zu stärken. Während sie leidenschaftlich, aber auch unsicher ist, wirkt Kier beherrscht und übernimmt als Captain Verantwortung. Es ist eine Friends-to-Lovers-Romance, und ich mochte sowohl ihren Zusammenhalt als Freunde als auch ihre Liebesgeschichte, auch wenn der Übergang vom einen zum anderen mich nicht ganz überzeugen konnte. Greys Gefühle für Kier spielen immer eine große Rolle, trotzdem nimmt die Liebesgeschichte nicht zu viel Raum ein.
Die Magie fand ich interessant und die Handlung spannend, aber da will ich nicht zu viel verraten, um nicht zu spoilern. Es gibt magische Kämpfe, große Pläne, Bündnisse und Intrigen, und nebenbei eine mitreißende Charakterentwicklung der Protagonisten. Anfangs ist Grey noch unentschlossen, wie sie mit ihren Geheimnissen umgehen soll, aber für sich und Kier geht sie Risiken ein und stellt sich ihrer Vergangenheit.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, es gibt etwas Romantik und ein spannendes magisches Abenteuer, das mich bis zum Ende fesseln konnte. Ich bin gespannt auf das nächste Buch, in dem es wohl andere Protagonisten geben soll. Das Buch kann also auch als Einzelband gelesen werden.
Rezensionen von M:
Dreh-das-Rad-Buch: Füttere dein Monster von Anna Milbourne
Was fressen Monster
Das Dreh das Rad Buch Fütter Dein Monster gefällt mir sehr gut. Die Seiten sind dick, die Ausführung ist stabil und die Drehräder lassen sich leicht drehen, ohne dabei zu zerknicken, auch bei häufiger Nutzung bleiben sie stabil und sehen gut aus. Das Format ist handlich und passt gut in die Hände eines 2 oder 3 jährigen Kindes.
Die Bilder sind farbenfroh und die Darstellung der Monster schön groß und fallen damit ins Auge. Die Monster sind freundlich und lustig. Überraschend ist anfangs für die Kinder, was die Monster mögen, aber unsere Kleinen hatten schnell den Witz an dem Buch entdeckt. Die Texte sind kurz und gut verständlich und regen die Kleinen zum mitmachen, zum hin und herdrehen, zum füttern und tränken des Monsters an. Ein Bilderbuch für die Kleinen, bei dem das Ansehen und Ausprobieren auch mir Erwachsenen Spaß macht.
Rezensionen von Lilli33:
Feuer von John Boyne
Beeindruckend und bedrückend
Beeindruckend und bedrückend
Freya, die wir bereits in „Erde“ kennen gelernt haben, ist in diesem dritten Band der Elemente-Tetralogie die Hauptfigur. Als Leser*in ist man ganz nah an diesem Charakter dran und das verlangt einem schon einiges ab. Freya wurde als Kind zum Opfer, und als Erwachsene richtet sie ihr ganzes Leben auf Rache aus.
Wie sie das macht, ist harter Tobak und hat mich wirklich geschockt.
Erzählt wird in zwei Zeitebenen, die sich immer wieder abwechseln: Freya als Zwölfjährige und Freya heute mit sechsunddreißig Jahren. Dabei kommen nach und nach immer mehr Details ans Tageslicht, die sich schließlich zu einem vollständigen Bild zusammensetzen. Der Autor schafft es dabei mit seiner sensiblen Schreibweise, in mir ein Verständnis zu entfachen für Dinge, die eigentlich unverständlich sind.
„Feuer“ ist der dritte von vier Kurzromanen aus der Feder des großen irischen Schriftstellers John Boyne, die locker zusammenhängen, aber problemlos unabhängig voneinander gelesen werden können. Das Buch erschien im Oktober 2025 im Piper Verlag. Übersetzt wurde es von Maria Hummitzsch.
Die Elemente:
1. Wasser
2. Erde
3. Feuer
4. Luft
Rezensionen von Lesemama:
Schneeflockenfunkeln von Veronika Weiß
Volles Weihnachtsfeeling
Zum Buch:
Lynn hat ihrer gutbezahlten Job gekündigt und braucht dringend eine Auszeit. Die findet sie bei ihrer Tante in der Kleinstadt Starwood. Dort kommt sie langsam wieder zu sich, lernt Miles kennen, als sie einen Weihnachtsbaum kaufen will und zusammen kommen sie so langsam auch in Weihnachtsstimmung.
Aber beide haben Gepäck aus der Vergangenheit und haben es nicht leicht.
Meine Meinung:
Ich mag das Cover, es verspricht weihnachtlichen Lesespaß. Und den bekommt man auch. Aber nicht nur weihnachtliches, sondern auch tiefgründiges. Lynn hat in der Vergangenheit schlimmes erlebt, sie muss das alles verarbeiten. Aber auch Miles hat eine Vergangenheit, die nicht einfach für ihn ist.
Trotzdem mochte ich den Umgang zwischen den beiden, beide sehr sympathisch und das Kleinstadtfeeling, das weihnachtliche ist schon sehr schön zu lesen. Es bringt einen in Weihnachtsstimmung. Den ein oder anderen Kritikpunkt gibt es trotzdem. So ging mir persönlich das Swifti-Gedöns auf die Nerven und den ewigen Gilmore Girls Vergleich mag ich auch nicht mehr lesen. Trotzdem hat mich die Geschichte rund um Lynn und Miles gut unterhalten und ich mochte es sehr gerne.
Rezensionen von NT:
Before I met Supergirl von Rea Garvey
Vor dem Ruhm
Musikerbiografien haben für mich immer einen ganz besonderen Reiz. Rea Garveys Lebensgeschichte hat mich neugierig gemacht! Vor allem der Blick nach Irland in die 70er bis 90er Jahre ist spannend, ist es doch eine Zeit voller politischer Umbrüche, die Garvey mit Erzählungen über Familienleben, Dorfdynamiken und jugendlichem Chaos füllt.
Der Titel Before I Met Supergirl bringt es schon auf den Punkt: Hier geht es nicht um Reamonn oder den großen Durchbruch. Die Band wird tatsächlich nur einmal am Rand erwähnt. Stattdessen erzählt Garvey von seinen unerfolgreichsten Zeiten:
seiner Kindheit, den Teenagerjahren, wilden Studententagen und den ersten, noch ruckeligen musikalischen Schritten. Erst spät im Buch begleiten wir ihn auf kleine Tourneen durch Irland und Deutschland. Und genau da endet es: kurz bevor das beginnt, was später sein Leben verändern sollte.
Besonders gefallen hat mir, wie viel Irland in diesem Buch steckt. Die Orte, die Menschen, die Eigenheiten. Man lernt seine Heimat richtig kennen. Wer Irland liebt, bekommt hier einen warmen, authentischen Einblick in Land und Leute. Und natürlich gibt es die typische Portion Rea-Garvey-Humor. Eine Szene hat mich wirklich laut lachen lassen (ich sag nur: am Wasser vorbeigehen), was unüblich für mich ist.
Before I Met Supergirl ist kein klassischer Musiker-Glanzbericht, sondern eine ehrliche, manchmal raue und verletzliche Rückschau auf Herkunft, Familie, Zweifel und die Zeit, bevor Erfolg überhaupt ein Thema war. Ich hätte mir noch ein bisschen mehr von den Ruhmreichen Zeiten gewünscht, denn auch das ist für uns doch super interessant!
Für Fans von Irland und für Menschen, die Rea Garvey mögen und tiefer kennenlernen möchten, bietet dieses Buch schöne Lesestunden.
Rezensionen von Ameland:
Gespensterjäger auf eisiger Spur (Band 1) - Mit 8 neu illustrierten Farbseiten von Cornelia Funke
Feiner Gruselspaß
Ich habe den etwas tollpatschigen Tom sofort in mein Herz geschlossen. Nicht nur, dass er so einen Tag erlebt, an dem man am besten im Bett geblieben wäre, nein, er muss sich noch mit seiner nervigen Schwester rumschlagen und trifft im Keller auf ein grünes Gespenst. Zum Glück glaubt ihm wenigstens seine Oma und sie hat auch sofort eine Lösung parat.
Morgens hat Tom noch nicht ahnen können wie sich sein Leben in naher Zukunft verändern würde.
Tom, aber auch Hugo muss man einfach mögen. Es ist so schön zu lesen, wie sich langsam eine Freundschaft zwischen ihnen entwickelt. Für Tom bedeutet diese Bekanntschaft auch, sich seinen Ängsten zu stellen und so geht er viel selbstbewusster aus diesem Abenteuer hervor.
Diese Reihe von Cornelia Funke wurde bereits 1996 erstmalig aufgelegt. Keine Ahnung warum ich sie verpasst habe. Zum Glück hat der Verlag sie nun neu aufgelegt und zusätzlich zu den herrlichen Schwarz-Weiß-Zeichnungen der Autorin wurden wunderschöne farbige Illustrationen von Franziska Blinde hinzugefügt.
Eine wunderbare Geschichte mit viel Situationskomik und ein wenig Gruselei. Aufgrund der etwas gewöhnungsbedürftigen Sprechweise des kleinen Gespensts ist das Buch m. E. für Kinder ab acht Jahre zum Selberlesen geeignet. Aber auch mir hat das Buch richtig Spaß gemacht und die Folgebände werden auf jeden Fall bei mir einziehen.
Rezensionen von gap93:
Geheimnisvolle Bergweihnacht von Siegfried Weger
Besinnlich, aber auch spannend
„Geheimnisvolle Bergweihnachten“ ist eine Sammlung von stimmungsvollen Erzählungen rund um das Thema Weihnachten, die in ein modernes Gewand gehüllt sind, gleichzeitig aber auch alte Zeiten spürbar machen. Denn einige der Geschichten greifen auf verschiedene Sagenmotive und lokale Traditionen zurück, die geschickt eingearbeitet sind – ein reizvoller Spannungsbogen zwischen Gegenwart und Vergangenheit.
Wunderschön illustriert, ein idealer Lesestoff für die besinnliche Zeit.
Rezensionen von buch4ever:
Lost Girls - Breathing for the First Time von Nikola Hotel
Bewegend und emotional
Worum geht es?
Von außen betrachtet führt die 21-jährige Darcy ein perfektes Leben an der Seite des beliebten Football-Stars Jason, doch hinter der Fassade verbirgt sich eine zutiefst toxische Beziehung voller Kontrolle, Manipulation und ständiger Angst. Und dann nutzt Darcy eine Situation für sich und ergreift die Flucht.
Meine Meinung
Dieses Buch überzeugt mit einem flüssigen, atmosphärischen und mitreißenden Schreibstil, der die innersten Ängste und Hoffnungen der Protagonistin Darcy Sullivan unmittelbar spürbar macht. Nikola Hotel scheut sich nicht, die schmerzhaften Seiten dieser Ehe aufzuzeigen, für mich war das Leseerlebnis stellenweise aufwühlend und ergreifend. Auch die Rolle von Darcys geliebtem Hund Cashew war mitunter etwas schwierig auszuhalten.
Die Charaktere sind hervorragend gezeichnet. Darcy wirkt für ihre 21 Jahre ziemlich erwachsen, man fiebert unweigerlich mit ihr mit. Ellis, der zurückhaltende Engländer, ist eine absolute Green Flag und bildet einen Ruhepol im Chaos. Er steht im krassen Gegensatz zu Jason, der mit seinem kontrollsüchtigen und manipulativen Verhalten eine massive Red Flag darstellt. Auch Nebenfiguren wie der kleine Max und die Mädelsgruppe fügen sich perfekt in die Story ein.
Trotzdem habe ich zwei kleine Kritikpunkte. Die Handlung wirkt an einigen Stellen etwas konstruiert und manchen Wendungen oder schnellen Lösungen im Verlauf der Flucht fehlt es an Realismus, was dem ansonsten sehr ernsten Thema entgegensteht. Dennoch nimmt dies der Geschichte nichts von ihrer emotionalen Wucht!
Das Cover ist perfekt gestaltet, passt super zur Story und gefällt mir sehr gut.
Fazit
Ein packendes und intensives Buch, das mir tief unter die Haut ging. Darcys Geschichte von Kampf, Selbstbestimmung und Heilung wird definitiv lange bei mir nachklingen.
Diese Lektüre ist nichts für kurz mal zwischendurch, sondern für alle, die emotionale Romane suchen, die auch vor schmerzhaften Themen nicht haltmachen. Ich bin gespannt auf Blakes Story im zweiten Band.
Von mir gibt es für den Dilogie-Auftakt eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von rewareni:
Was das alles soll von Thomas-Roman Eder
Isolation
Seit 25 Jahren lebt ein Mann, ohne Kontakt zu anderen Menschen, isoliert in seiner Wohnung. Lebensmitteleinkäufe oder Behördenwege erfolgen alle übers Internet. Bis zu dem Tag, als die gewohnte Zeitung wegen eines Zustellproblems nicht bei ihm vor der Wohnungstüre liegen kann, sondern in einem Sackerl vor der Haustüre zur Abholung hängt.
Auf dem Weg dorthin begegnet er seinem Nachbar Ketter, den er noch nie gesehen, geschweige denn mit ihm gesprochen hat. Von diesem Moment an verändert sich sein Leben auf nie geahnte Weise.
In dem Roman ,,Was das alles soll“, nimmt der Autor Thomas- Roman Eder mit seinem Debüt die Leser auf eine besondere Reise mit.
Es ist ein literarisches Werk, das man nicht so einfach beschreiben kann. Zuerst findet man einen namenlosen Erzähler der mit seiner zwanghaften Art sein Werk ,, Die Analyse der Menschheit und die Prognose ihres Untergangs“ nach 25 Jahren endlich zu Ende bringen möchte. Akribisch werden Zeitungsartikel und Bilder ausgeschnitten um zu dokumentieren, dass es nur schlechtes auf der Welt gibt und dass der Mensch bald soweit ist sich und den Planten endgültig zu vernichten.
Es ist frustrierend, wie negativ der Erzähler eingestellt ist. Aber seine tägliche Routine hilft ihm dabei sich weitgehend wohl zu fühlen, da ist es dann interessant zu sehen, wie sein Weltbild zu schwanken beginnt, als er Ketter begegnet, der wie ein Tornado in sein Leben tritt und er nicht weiß, wie er mit dieser neuen Situation umgehen soll.
Was den Roman auch besonders macht sind die vielen Schachtelsätze, die normalerweise nicht zu meinen Favoriten zählen, aber hier die Geschichte dadurch noch interessanter gemacht haben. Man hat dabei gespürt, wie die vielen unzähligen Gedanken des Erzählers in seinem Kopf herum schwirren und er selbst oft nicht wirklich mehr gewusst hat, was er eigentlich will. Auch wenn es vielleicht langweilig wirkt, mir haben sogar oftmalige Wortwiederholungen in einem Satz gefallen, weil sie gezeigt haben, wie wichtig ihm manche Dinge sind.
Ketter ist der perfekte Gesprächspartner, da er den Erzähler immer wieder aus der Reserve lockt, damit dieser seine festgefahrenen Meinungen über Gott und die Welt zu überdenken beginnt. Langsam merkt man dabei, dass er vieles aus einer anderen Perspektive zu sehen beginnt und vor allem der ständige Optimismus von Ketter bringt ihn gehörig durcheinander.
Manche Szenen haben dabei schon kafkaeske Züge, wo man als Leser selbst nicht mehr genau weiß, ob etwas real ist oder der Fantasie des Erzählers entspringt.
Das Ende überrascht und man kann nur für sich selbst entscheiden, ob oder was der namenlose Protagonist wirklich erlebt hat in der Geschichte.











