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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Francesca :

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K-Pop Academy 1: Tanz der Dämonen von Mina Finch

Coole Idee, aber da geht noch mehr - 3,5 Sterne

Ich hatte mit der Welt von K-Pop Demon Hunters echt Spaß, deshalb musste ich natürlich auch zu K-Pop Academy greifen.

Die Geschichte selbst fand ich als Einstieg wirklich spannend: Die Kombination aus K-Pop, Tanz, Performance und Dämonenjagd hat mir gut gefallen. Allerdings hätte die Geschichte für meinen Geschmack ruhig etwas länger sein dürfen.

Gerade gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass plötzlich die Luft raus war und es dann ziemlich abrupt vorbei war. Während ich am Anfang noch richtig interessiert war, hat mein Interesse ungefähr ab der Mitte bzw. im letzten Drittel leider etwas nachgelassen.

Das Hörbuch hat zwischendurch Soundeffekte und Musik im Hintergrund. Die Soundeffekte fand ich richtig cool und schön punktuell eingesetzt, gerade bei Auftritten oder wenn im Hintergrund Stimmen zu hören waren. Die kurzen Musikszenen zwischendurch haben mich dagegen manchmal eher aus der Szene gerissen, weil die Handlung danach eigentlich direkt weiterging.

Insgesamt aber eine nette, kurzweilige Geschichte, die mich trotz ihrer Kürze gut unterhalten konnte. Für mich solide 3,5 Sterne.

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K-Pop Academy 1: Tanz der Dämonen

Rezensionen von Annaja:

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Italian Sprizz von Ingeborg Hofbauer

Italienische Orte und Geschichten

Das neue Buch der Autorin Ingeborg Hofbauer führt uns nach Italien. Es ist ein Reiseerlebnis auf 231 Seiten, ein Buch, das aus einer Mischung aus Texten, Bildern und persönlichen Tipps entstanden ist. Es führt einem an außergewöhnliche Orte und Plätze, die nicht als Tourismushochburgen bekannt sind, sondern geheimes Insiderwissen beherbergen.

Frau Hofbauer besuchte diese Standorte mit Freddie, ihrem Camper, mit dem sie gern und oft unterwegs ist. Zwischendurch übernachtete sie auch in Pensionen und Hotels. Sie bringt uns italienisches Flair näher, sie besucht außer Sehenswürdigkeiten, wie Museen, Denkmäler, Kirchen und Aussteillungen auch Märkte, Shops, belegt Sprachkurse, unterhält sich mit Einheimischen und so bekommen wir die Lebensart unserer Nachbarn hautnah überliefert. Die wunderschönen Fotos und die Geschichten, die ihr die Einwohner der besuchten und beschaulichen Orte erzählen, machen diese Lektüre so ausgesprochen lebendig und authentisch. Im Buch spiegelt sich die besondere Leidenschaft dieser allein reisenden Autorin wider und so können auch wir ihre Glücksmomente miterleben.

Ein tolles Buch, das wir bei der nächsten Italienreise bestimmt gern mitnehmen!

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Italian Sprizz

Rezensionen von Petra:

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Der Prätorianer von Tobias Bukkehave

Das antike Rom im modernen Dänemark

Ein Toter an einem ungewöhnlichen Ort, zurecht gemacht mit antiken Beigaben. Der Beginn einer Serie? Sara und Janus ermitteln in Kopenhagen. Die erste Spur führt zu Saras inhaftierten Vater, ein persönliches Problem der Ermittlerin. Als Unterstützung wird der Psychologe Adam hinzu gezogen, er ist der Bruder von Sara.

Diese Familienkonstellation bringt Dynamik in den Thriller.
Das es ein nordischer Thriller ist merkt man nicht unbedingt. Die Düsternis und auch das instinktive Empfinden von Grauen fehlt mir hier. Er hätte auch auf Mallorca spielen können. Bis auf Janus lässt keiner der Figuren den Leser an sich heran. Es sind versteckte Anspielungen bzw. Informationen aber nichts wird ausführlicher erklärt oder beschrieben. Der Autor behält Vieles zurück für die folgenden Bände. Gleichzeitig wird sehr plakativ über Männer geschrieben die ein persönliches Problem mit Frauen haben. In diesem Buch sind gleich mehrere die einen solchen Hass auf Frauen empfinden. Das Warum wird sehr verallgemeinernd erwähnt.
Teilweise sind es sehr brutale Bilder die der Autor mit seinen Beschreibungen suggeriert. Sie passen nicht so ganz zu dem ansonsten moderaten Schreibstil.
Am Ende überschlagen sich die Ereignisse und es geschehen kleine Wunder wenn man die Fähigkeiten von Menschen betrachtet.

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Der Prätorianer

Rezensionen von Havers:

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Nelka von Svenja Leiber

Wunden heilen, aber Narben bleiben zurück

Zwischen 1939 und 1945 werden ca. 13 Millionen Männer, Frauen und Kinder, viele aus Osteuropa, ins Deutsche Reich verschleppt, um meist unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit in Fabriken und der Landwirtschaft zu leisten. Ca. 2,5 Millionen dieser Menschen überleben diese Tortur nicht (Zahlen von der Stiftung evz).

Nelka ist eine Überlebende. Als Sechzehnjährige wird sie aus Lemberg verschleppt, kommt auf ein Gut in Norddeutschland. Dort werden im großen Stil Apfelbäume angebaut, etwas, womit sich Nelka auskennt, hat sich doch ihr Vater speziell mit deren Veredlung beschäftigt und das Wissen an seine Tochter weitergegeben. Es bleibt nicht aus, dass sie schon bald dem Gutsverwalter Marten ins Auge fällt. Nicht nur wegen dieser Kenntnisse. Und es kommt, wie es kommen muss. Soweit, so konventionell.

Nelka überlebt, und damit wäre eigentlich alles gesagt. Aber die Geschichte kippt, als sie nach Jahrzehnten an diesen Ort zurückkehrt. So lange wurde sie von Erinnerungen an diese Zeit verfolgt, die ihr Leben seither auf verschiedenste Weise geprägt haben. Und nun will und muss sie sich nicht nur diesen stellen, die Gespenster der Vergangenheit endlich loswerden, zum Abschluss kommen. Aber das kann ihr nur durch die erneute Begegnung mit Marten gelingen.

Nelkas Geschichte steht stellvertretend für das, was so viele Zwangsarbeiterinnen erlebt haben. Aber Svenja Leiber schaut genauer hin, vermeidet vordergründig das Täter/Opfer-Narrativ, indem sie die historischen Gegebenheit im Blick behält, Abhängigkeiten thematisiert, die wesentlichen Einfluss auf das Überleben in diesen Zeiten haben. Sie verharmlost nicht, konfrontiert uns mit Ausbeutung und Missbrauch, Macht und Ohnmacht, Schuld und Unschuld, beschreibt den Einfluss von Handlungen und Erlebtem auf das weitere Leben und lässt uns so mit mehr als ambivalenten Gefühlen zurück.

Ein berührender Roman über ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte, nicht nur historisch interessierten Leserinnen und Lesern empfohlen.

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Nelka

Rezensionen von Havers:

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Nelka von Svenja Leiber

Wunden heilen, aber Narben bleiben zurück

Zwischen 1939 und 1945 werden ca. 13 Millionen Männer, Frauen und Kinder, viele aus Osteuropa, ins Deutsche Reich verschleppt, um meist unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit in Fabriken und der Landwirtschaft zu leisten. Ca. 2,5 Millionen dieser Menschen überleben diese Tortur nicht (Zahlen von der Stiftung evz).

Nelka ist eine Überlebende. Als Sechzehnjährige wird sie aus Lemberg verschleppt, kommt auf ein Gut in Norddeutschland. Dort werden im großen Stil Apfelbäume angebaut, etwas, womit sich Nelka auskennt, hat sich doch ihr Vater speziell mit deren Veredlung beschäftigt und das Wissen an seine Tochter weitergegeben. Es bleibt nicht aus, dass sie schon bald dem Gutsverwalter Marten ins Auge fällt. Nicht nur wegen dieser Kenntnisse. Und es kommt, wie es kommen muss. Soweit, so konventionell.

Nelka überlebt, und damit wäre eigentlich alles gesagt. Aber die Geschichte kippt, als sie nach Jahrzehnten an diesen Ort zurückkehrt. So lange wurde sie von Erinnerungen an diese Zeit verfolgt, die ihr Leben seither auf verschiedenste Weise geprägt haben. Und nun will und muss sie sich nicht nur diesen stellen, die Gespenster der Vergangenheit endlich loswerden, zum Abschluss kommen. Aber das kann ihr nur durch die erneute Begegnung mit Marten gelingen.

Nelkas Geschichte steht stellvertretend für das, was so viele Zwangsarbeiterinnen erlebt haben. Aber Svenja Leiber schaut genauer hin, vermeidet vordergründig das Täter/Opfer-Narrativ, indem sie die historischen Gegebenheit im Blick behält, Abhängigkeiten thematisiert, die wesentlichen Einfluss auf das Überleben in diesen Zeiten haben. Sie verharmlost nicht, konfrontiert uns mit Ausbeutung und Missbrauch, Macht und Ohnmacht, Schuld und Unschuld, beschreibt den Einfluss von Handlungen und Erlebtem auf das weitere Leben und lässt uns so mit mehr als ambivalenten Gefühlen zurück.

Ein berührender Roman über ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte, nicht nur historisch interessierten Leserinnen und Lesern empfohlen.

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Nelka

Rezensionen von Havers:

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Nelka von Svenja Leiber

Wunden heilen, aber Narben bleiben zurück

Zwischen 1939 und 1945 werden ca. 13 Millionen Männer, Frauen und Kinder, viele aus Osteuropa, ins Deutsche Reich verschleppt, um meist unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit in Fabriken und der Landwirtschaft zu leisten. Ca. 2,5 Millionen dieser Menschen überleben diese Tortur nicht (Zahlen von der Stiftung evz).

Nelka ist eine Überlebende. Als Sechzehnjährige wird sie aus Lemberg verschleppt, kommt auf ein Gut in Norddeutschland. Dort werden im großen Stil Apfelbäume angebaut, etwas, womit sich Nelka auskennt, hat sich doch ihr Vater speziell mit deren Veredlung beschäftigt und das Wissen an seine Tochter weitergegeben. Es bleibt nicht aus, dass sie schon bald dem Gutsverwalter Marten ins Auge fällt. Nicht nur wegen dieser Kenntnisse. Und es kommt, wie es kommen muss. Soweit, so konventionell.

Nelka überlebt, und damit wäre eigentlich alles gesagt. Aber die Geschichte kippt, als sie nach Jahrzehnten an diesen Ort zurückkehrt. So lange wurde sie von Erinnerungen an diese Zeit verfolgt, die ihr Leben seither auf verschiedenste Weise geprägt haben. Und nun will und muss sie sich nicht nur diesen stellen, die Gespenster der Vergangenheit endlich loswerden, zum Abschluss kommen. Aber das kann ihr nur durch die erneute Begegnung mit Marten gelingen.

Nelkas Geschichte steht stellvertretend für das, was so viele Zwangsarbeiterinnen erlebt haben. Aber Svenja Leiber schaut genauer hin, vermeidet vordergründig das Täter/Opfer-Narrativ, indem sie die historischen Gegebenheit im Blick behält, Abhängigkeiten thematisiert, die wesentlichen Einfluss auf das Überleben in diesen Zeiten haben. Sie verharmlost nicht, konfrontiert uns mit Ausbeutung und Missbrauch, Macht und Ohnmacht, Schuld und Unschuld, beschreibt den Einfluss von Handlungen und Erlebtem auf das weitere Leben und lässt uns so mit mehr als ambivalenten Gefühlen zurück.

Ein berührender Roman über ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte, nicht nur historisch interessierten Leserinnen und Lesern empfohlen.

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Nelka

Rezensionen von verhei:

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Disney Malen nach Zahlen - Vaiana von

Farbrausch im Vaiana-Universum - ein tolles Malen-nach-Zahlen-Buch

Ein klassisches Malbuch im Stile von Malen nach Zahlen, dass doch sehr detailreich und damit durchwegs herausfordernd ist. Die Motive des Malbuches kommen, wie schon der Titel vermuten lässt, aus den Vaiana Universum – hier auf Basis des Films Vaiana – Das Paradies hat einen Haken. Man findet Pula, Taia, Hei- Hei, Tui und Sina wieder, und noch manche mehr.

Die Aufmachung des Buches ist gelungen: Man darf sich auf doch dickeres Blatt freuen, dass ein besseres Malerlebnis erlaubt – es drückt sich schlichtweg meistens nichts durch. Extra gewarnt wird vor Farben auf Alkoholbasis die sich eben doch durchbluten können. Eine entsprechende Farbskala auf jeder Seite unten gibt die Farben für eine realistische Färbung des Bildes vor. Die Kennzeichnung erfolgt durch Zahlen und Buchstaben, verwechslungssicher wie ich finde und gut zu erkennen. Ergänzt wird das Buch durch einen Tracker für den Ausmalfortschritt. Weiters gibt es auch eine Auflistung der schon colorierten Bilder, wenn man ein bestimmtes sucht und sich nicht vom Linienwirrwarr überraschen lassen will.

Etwas das man nicht unterschätzen darf, ist die Menge an Farben, die man benötigt, um das vorgestellte Bildergebnis zu erhalten. Teilweise sind etliche Schattierungen einer Farbe notwendig. Dies benötigt ausreichend Farben und auch etwas Vorbereitungszeit zum Suchen, wird allerdings durch ein wirklich buntes Farberlebnis belohnt.

Ein schönes Malerlebnis für Jüngere und Ältere – das Einstiegsalter mit zwölf Jahren finde ich realistisch- sind die Felder doch eher kleinteilig.

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Disney Malen nach Zahlen - Vaiana

Rezensionen von barbara.liest:

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Der Mond im Meer von Sandra Dieckmann

wundervolle Geschichte

Die Maus lebt ganz alleine mit ihren Schätzen im Baum, der Mond ist ihr einziger Freund, glaubt sie.
Nachdem er nie mit ihr spricht wird sie eines Tages zornig und wirft einen Stein nach ihm. Plötzlich fällt er vom Himmel und die Maus macht sich verzweifelt auf die Suche nach ihm.
Sie findet auf ihrer Reise nicht nur den Mond - sie findet etwas viel wichtigeres, die Erkenntnis, dass sie nicht alleine ist.

Eine wundervolle Geschichte mit sehr liebevoll gestalteten Zeichnungen die auch viel Raum lassen Dinge zu entdecken.
Der Text ist leicht zu lesen und nicht überladen.
Der Autorin ist es gelungen in diese Geschichte den Sinn vom Miteinander, Zusammenhalt, Kompromissbereitschaft und Freundschaft zu verpacken.
Der Titel hat die Tiefe des Buches nicht verraten. Das Cover finde ich ebenfalls traumhaft und mit viel Liebe und detailtreue gestaltet.

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Der Mond im Meer

Rezensionen von Buchseelensammlerin:

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Death's Daughter von S. A. Barnes

Leider etwas oberflächlich

Das Cover des Dusk Jackets von Death's Daugther ist sehr schön gestaltet, wobei mir die Gestaltung des Einbands sogar noch besser gefällt. Die Gestaltung passt zum  düsteren Thema. Der schwarze Farbschnitt sieht auf den ersten Blick etwas langweilig aus, wenn man aber genauer hinschaut sieht man, dass dort etwas geschrieben steht.

Für mich enthält Death's Daugther weniger Romance dafür jedoch paranormales.

Die Grundidee hat mir bereits bei der Leseprobe gefallen, was auch durch den angenehmen und flüssigen Schreibstil hervorgehoben wurde. Dadurch kam ich recht schnell in die Geschichte rein.
Auch im weiteren Verlauf des Buches finde ich die Mischung von Dark Academy und paranormaler Mystery gut, jedoch ziemlich oberflächlich umgesetzt.

Jocasata ist eine interessante Protagonistin mit besonderen Fähigkeiten, aber richtig warm wurde ich mit ihr und den anderen Charakteren nicht. Jocasta, die als klug beschrieben wird, trifft oft Entscheidung, die sehr naive und nicht nachvollziehbar waren. Auch mit dem Second Chance Love Interest wurde ich nicht richtig warm und fand ihn eher nervig.

Gegen Ende nahm die Geschichte wieder Fahrt auf, was ich mir für das komplette Buch gewünscht hätte.

Ob ich mir Band 2 holen werde weiß ich noch nicht.

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Death's Daughter

Rezensionen von Anja :

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Voll im falschen Film von Wiebke Lorenz

Suchtdruck

Der nüchterne Roman VOLL IM FALSCHEN LEBEN von Wiebke Lorenz handelt von der Schauspielerin und Mutter Nora Stern, die drei Jahre trockene Alkoholikerin war – bis sie niedergeschlagen wird und in einem Partykeller mit viel Alkohol wieder aufwacht – und zurück in die Sucht verfällt.

Ein paar Tage später erwacht sie wieder im Stadtpark und ihr Leben hat sich um 180 Grad gedreht, denn die Sucht bestimmt wieder ihr Leben.

Wem kann sie jetzt noch trauen, wenn sie schon sich selbst kaum trauen kann? Menschen kommen und gehen und die Grenze zwischen Hilfsbereitschaft und Kopfschütteln ist fließend.

Das Buch war sehr intensiv, weil es aus der Sicht einer Alkoholikerin geschrieben ist. Man kann den Suchtdruck regelrecht spüren und die ständige Frage, wie man wieder dort herauskommt und vor allem, für wen oder was sich eine Abstinenz lohnt. Und kann man jedem trauen? Ein offenes Buch, dass durch seine humorvolle Art ein wenig von der Ernsthaftigkeit des Themas abfedert.

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Voll im falschen Film