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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von @lust_auf_literatur:

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Hammerfrau von Mario Keszner

Toller „Kremi“!

Ich bin ja einem literarischen Krimi definitiv nicht abgeneigt, und in diesem Fall habe ich zu einem „Kremi“ gegriffen. Mit diesem Kofferword bewirbt der österreichische Verlag Kremayr & Scheriau seine Kriminalromane und True-Crime-Bücher als eigenständiges Genre innerhalb des Programms. Komischerweise muss ich bei der Covergestaltung ständig an das Spiegel-Magazin denken ????.

Meine Wahl fiel auf „Hammerfrau“, den ich nicht als klassischen Krimi bezeichnen würde. Es gibt nämlich keine Suche noch einem Täter, keine Ermittler*innen, kein Miträtseln, was geschehen sein könnte.
Ein Mann verletzt eine Frau schwer mit mehreren brutalen Schlägen mit einem Hammer. Das Opfer überlebt, ist aber von der Tat psychisch und physisch schwer gezeichnet.

Dass der Täter sein Opfer zufällig ausgewählt hat, ist ein weiterer Fakt, der bereits früh bekannt ist. Mario Keszner benutzt Zeitungsausschnitte um die Tat aus der Perspektive der Presse zu beschreiben.

Das eigentlich Besonderes an dem Roman ist, dass Keszner die Geschichte im Wechsel aus der Perspektive des Täters, Thomas, und aus der Perspektive des Opfers, Julia, erzählt. Ich finde, die Perspektive eines Täters oder einer Täterin einzunehmen ist literarisch oft ein schmaler Grat zwischen Verstehen wollen und Verständnis wecken. Ersteres begrüße ich und lese ich gerne, zweiteres ärgert und befremdet mich.
Diesen Grat trifft Keszner, wie ich finde, sehr gut. Er lässt Thomas aus seinem Leben erzählen, von seinem familiären Hintergrund und von der Entwicklung seiner Einstellung gegenüber Frauen.

“Ich denke, dass ich im Laufe der Jahre unempfindlicher geworden bin gegenüber den Empfindlichkeiten anderer Menschen. Ich rege mich nicht mehr so oft auf wie früher.
Sollen mich die Blicke wegen meinem Übergewicht aufregen?”

Der Perspektive von Thomas stellt Keszner Julias Perspektive gegenüber. Sie war vor dem Angriff eine lebenshungrige junge Frau, die ehrgeizig und leidenschaftlich ihr Ziel verfolgt hatte, Opernsängerin zu werden. Nicht ihr Kopf und ihr Gesicht wurde durch die brutalen Hammerschläge kaputtgemacht, auch ihre Träume für die Zukunft haben sich zerschlagen. Keszner lässt Julia von ihren Ängsten und ihrer Wut erzählen.

“Diese Schläge mit dem Hammer haben mein Leben in zwei Teile zerrissen. Das Leben der Hammerfrau. Altes Leben, neues Leben.”

„Hammerfrau“ ist mit „Justizroman“ untertitelt, aber auch das passt nicht wirklich, wie ich finde, weil eigentlich keine Szenen vor Gericht spielen und nicht die Verurteilung oder die Verhandlung im Mittelpunkt steht. Ich finde Keszners Roman ist vielmehr eine Art Psychogramm zweier Menschen, die jetzt mit den Konsequenzen einer Tat leben, für die sich aber nur einer entschieden hat.
Dieses Psychogramm ist in meinen Augen sehr gelungen und liest sich interessant und spannend. Besonders Julias Perspektive fand ich für einen „Krimi“ überraschend einfühlsam. Und auch wenn der Roman schon klar als „Krimi“ und nicht als gesellschaftskritisches und feministisches Literaturstück konzipiert ist, sind Keszner Einlassungen in diese Richtung doch deutlich wahrnehmbar.

Für mich ein richtig toller „Kremi“, sicher nicht der letzte, den ich aus dieser Reihe lesen werde!

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Hammerfrau

Rezensionen von Kat:

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Ein Ort, der bleibt von Sandra Lüpkes

Wurzeln schlagen in der Fremde

Mit „Ein Ort, der bleibt“ ist Sandra Lüpkes ein Roman gelungen, der historische Recherche, atmosphärisches Erzählen und große Gefühle auf besonders schöne Weise miteinander verbindet. Das Buch spannt einen Bogen über mehrere Generationen und erzählt von drei Frauen, deren Lebenswege durch den Botanischen Garten in Istanbul miteinander verknüpft sind.

Dabei entsteht eine Geschichte über Heimat und Fremde, über Verlust und Neuanfang - und über die Frage, was von Menschen bleibt, wenn Zeiten sich ändern und Orte verschwinden.
Besonders beeindruckend ist, mit welcher Sorgfalt Sandra Lüpkes historische Stoffe in lebendige Literatur verwandelt. Der Roman basiert auf realen Begebenheiten und greift mit der Geschichte um Alfred Heilbronn und den Botanischen Garten in Istanbul ein ebenso ungewöhnliches wie faszinierendes Kapitel deutsch-türkischer Geschichte auf. Doch trotz dieses fundierten historischen Hintergrunds wirkt Ein Ort, der bleibt nie trocken oder belehrend. Vielmehr gelingt es der Autorin, Geschichte ganz nah an ihren Figuren erfahrbar zu machen.
Vor allem die drei Frauenfiguren tragen den Roman mit großer Überzeugungskraft. Magda, Mehpare und Imke stehen jeweils für unterschiedliche Zeiten, Erfahrungen und Formen weiblicher Selbstbehauptung, und doch sind ihre Geschichten auf berührende Weise miteinander verbunden. Sandra Lüpkes zeichnet sie differenziert und lebensnah, sodass man ihnen nicht nur folgt, sondern wirklich an ihrem Hoffen, Zweifeln und Ringen teilhat.
„Ich will auch erforschen. Erfühlen. Begreifen. Nicht nur die Bedeutung des ersten Botanischen Gartens in Istanbul, sondern auch mich selbst. Wer weiß, vielleicht wäre ich auch dazu in der Lage, überall auf der Welt Wurzeln zu schlagen. Wenn nur meine Ma nicht… Stopp, das stimmt so nicht. Ma hat mich nie davon abgehalten, aufzubrechen. Das war immer nur ich selbst.“ Das schreibt zum Beispiel Imke auf Seite 305 an einer der vielen Stellen, die mich sehr berührt haben.
Denn „Ein Ort, der bleibt“ bleibt nicht in der Vergangenheit stehen. Themen wie Exil, Entwurzelung, Zugehörigkeit und die Suche nach einem Platz im Leben wirken erstaunlich gegenwärtig. Genau darin liegt für mich die besondere Qualität dieses Romans: Er erzählt von vergangenen Jahrzehnten und berührt doch Fragen, die bis heute aktuell geblieben sind.
Eine besondere Stärke des Romans ist außerdem seine Atmosphäre. Istanbul wird nicht nur zum Schauplatz, sondern zu einer eigenen erzählerischen Kraft. Der Garten, der Bosporus, die Stadt zwischen Aufbruch und Umbruch - all das ist so anschaulich beschrieben, dass beim Lesen ein sehr lebendiger Eindruck entsteht. Gerade diese Verbindung aus historischer Tiefe und sinnlicher Ortsbeschreibung macht das Buch so eindrucksvoll.
Auch emotional hat mich das Buch sehr überzeugt. Es ist bewegend, ohne sentimental zu werden, klug komponiert und zugleich sehr zugänglich erzählt. Man spürt auf jeder Seite, wie viel Sorgfalt, Wissen und Empathie in diesem Roman stecken.
Fazit: Ein Ort, der bleibt ist ein wunderbar erzählter Generationenroman, der Geschichte, Atmosphäre und starke Frauenfiguren auf eindrucksvolle Weise vereint. Ein kluges, berührendes und sehr lesenswertes Buch, das seinem Titel alle Ehre macht - weil es selbst noch lange im Gedächtnis bleibt.

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Ein Ort, der bleibt

Rezensionen von Brigittte:

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Was dein Leben leichter macht von Sina Haghiri

Kreuz und quer zum leichteren Leben

Dieses Buch ist ein echtes Juwel für die Seele und führt uns durch vier große Bereiche: Alltag, Psyche, Gesellschaft und Gesundheit. Ob es um das leidige Zu-spät-Kommen geht, um Streit, guten Schlaf oder sogar um das schwere Thema Sterben – Sina Haghiri greift alles mit einer wunderbaren Würde und ganz viel Feingefühl auf.

Was mir besonders gut gefällt: Man muss das Buch nicht von vorne bis hinten durchackern. Man kann wunderbar kreuz und quer lesen und sich genau die Themen heraussuchen, die einen gerade beschäftigen. Die einzelnen Kapitel hat man in 15–20 Minuten weggeschmökert. Der Tipp im Buch, den Ratgeber danach erst einmal zur Seite zu legen und alles sacken zu lassen, ist einfach Gold wert. Wir wissen ja alle, wie viel unbewusst in uns arbeitet.
Der Schreibstil ist herrlich leicht verständlich, unterhaltsam und oft sehr berührend. Die vielen Beispiele aus der Praxis bringen einen zum Schmunzeln, regen zum Nachdenken an und die nötige Theorie wird ganz einfach und ohne Fachchinesisch erklärt.
Ein absolut bereicherndes Buch, das ich jedem – ob Jung oder Alt – nur wärmstens ans Herz legen kann.

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Was dein Leben leichter macht

Rezensionen von Kat:

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Au revoir und tschüss von Gudrun Lochte

Viel Flair, wenig Tiefe

„Au revoir und tschüss“ ist für mich ein Roman, der vor allem über seine Atmosphäre und seine liebevolle Gestaltung wirkt. Der Schauplatz in Südfrankreich, die sommerliche Stimmung und die wunderschöne Ausstattung machen das Buch zu einem echten Hingucker. Inhaltlich bleibt die Geschichte aus meiner Sicht jedoch eher leicht und überschaubar.

Gudrun Lochte erzählt von einer Frau, die nach vielen Jahren des Funktionierens an einen Punkt kommt, an dem sie ihr Leben neu betrachten muss. Im Mittelpunkt steht Caro, die seit über zwanzig Jahren in einer Ehe und einem Familienalltag feststeckt, der von Routinen, Verantwortlichkeiten und stiller Selbstaufgabe geprägt ist. Als sich die Möglichkeit einer Sprachreise nach Frankreich ergibt, wird daraus mehr als nur ein Ortswechsel - es ist der vorsichtige Beginn eines inneren Aufbruchs.
Schon auf den ersten Seiten wird deutlich, wie erschöpft und unzufrieden Caro in ihrem Leben geworden ist. Sie hält den Alltag zusammen, kümmert sich um Haushalt, Familie und all die kleinen und großen Aufgaben, die oft unsichtbar bleiben und doch alles tragen. Diese Ausgangslage war für mich sehr nachvollziehbar und kommt sicherlich auch vielen anderen vielen Leserinnen bekannt vor. Gudrun Lochte greift damit Themen wie Mental Load, Selbstverlust und weibliche Überforderung auf, ohne sie allzu laut auszubuchstabieren.
Sehr gelungen fand ich die Atmosphäre des Romans. Die französische Kulisse, die Begegnungen vor Ort und die leisen Momente des Innehaltens verleihen der Geschichte Wärme und einen spürbaren Reiz. In Frankreich gewinnt Caro erstmals seit langer Zeit Abstand zu ihrem gewohnten Leben und damit auch die Möglichkeit, wieder auf die eigenen Wünsche zu hören. Diese Passagen gehören zu den stärkeren des Buches, weil hier tatsächlich etwas von Aufbruch, Sehnsucht und neuer innerer Bewegung spürbar wird.
Inhaltlich bleibt der Roman aus meiner Sicht sehr zurückhaltend. So überzeugt es mich nicht, dass Caros Selbstfindung zeitweise über die Begegnung mit einem anderen Mann zugespitzt wird. Hier hätte ich mir gewünscht, dass der Roman stärker bei Caros eigenem inneren Prozess bleibt. Gerade weil die Geschichte dann am stärksten ist, wenn sie von Selbstbehauptung, neuen Möglichkeiten und leiser Emanzipation erzählt, wirkt diese Wendung für mich eher entbehrlich. Am Ende werden die entscheidenden Konflikte vergleichsweise rasch aufgelöst, sodass der emotionale Kern des Romans am Schluss keine Tiefe entfalten kann. Auch wirkt Caro viel älter als sie mit 45 eigentlich ist. Die kurzen, sprachlich sehr einfachen Sätze tragen zur trivialen Wirkung bei, es fehlt nicht nur Tiefgang in der Geschichte sondern auch in den Dialogen, die Charaktere bleiben flach und farblos. Viele Belanglosigkeiten könnten problemlos gestrichen werden.
Trotzdem hat „Au revoir und tschüss“ seine Qualitäten: als Unterhaltungsroman über Aufbruch, Überforderung und den Wunsch, sich selbst nicht ganz zu verlieren. Besonders die liebevolle Gestaltung und die schöne Aufmachung des Buches unterstreichen diesen Eindruck zusätzlich. Inhaltlich hätte ich mir allerdings mehr Substanz und erzählerische Tiefe gewünscht.

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Au revoir und tschüss

Rezensionen von JD:

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Deine Zeit wird kommen von Carl-Johan Vallgren

Ein Thriller mit Tiefgang!

Das Cover des Buches zeigt bereits eine unheilverkündende Stimmung, indem der Schwarm Vögel auffliegt und alles sehr dunkel gehalten ist. Mir gefällt es, da es meine Neugier auf den Inhalt weckt. Das Buch selbst habe ich regelrecht verschlungen, da ich es einfach extrem spannend fand und es mich gleich von Beginn an gefesselt hat.

Die Charaktere finde ich gelungen gezeichnet, allen voran der Kommissar, den ich sehr authentisch fand und dessen Innenleben ich gut nachvollziehen konnte. Auch der Schreibstil ist flüssig und nach meinem Geschmack. Das Ende des Buches hat mich überrascht und mich hat die Geschichte nicht gleich losgelassen, sondern ich habe über das Eine oder Andere noch tiefer nachgedacht. Mir hat der Thriller sehr gut gefallen, da er einen gewissen Tiefgang hatte und mich zugleich sehr gut unterhalten hat.

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Deine Zeit wird kommen

Rezensionen von F.H.:

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People in Love von Claire Daverley

Feinfühliges und berührendes Buch

"Was wäre gewesen, wenn..." - diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch und hat mich als Leserin auch zutiefst beschäftigt und zum Nachdenken gebracht. People in Love ist ein sehr berührendes Buch. Feinfühlig erzählt die Autorin die Geschichte von Nora und Bren, zwei beste Freunde seit Kindheitstagen.

Aber auch die Beziehung zwischen Nora und Robin wird sehr feinfühlig beschrieben. Insgesamt gefällt mir sehr gut, wie die Autorin die Charaktere angelegt hat. Freya und Josie könnten nicht gegensätzlicher sein. Genau deswegen fügen sie sich so gut in die Geschichte ein. Spannend bleibt es bis zum Schluss, als eine plötzliche Wende Nora und Bren einander wieder so nahe bringt wie nie zuvor im Buch. Und auch die Enthüllung der Geheimnisse lässt den Leser Seite um Seite verschlingen. Für mich ein sehr stimmiges und rundum gelungenes Buch zu den Themen Freundschaft und Liebe.

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People in Love

Rezensionen von lesen=liebe:

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Eine Tür für den Pomps von Judith Spörl

Motivation zum Geschichtenschreiben

Eine Tür für den Pomps ist ein kreatives, fantasievolles und magisches Kinderbuch. Marie lebt in der Kinderbuchwerkstatt und malt eines Tages ein grünes Wesen aus einem Plakat. Die Geschichte beginnt – oder hat sie vielleicht schon längst begonnen?

In diesem Buch steckt unglaublich viel. Im Mittelpunkt steht die magische Kinderbuchwerkstatt, ein Ort, an dem Schreiberlinge und Farbklecksis die schönsten Geschichten entstehen lassen.

Die Figuren können ihre eigenen Geschichten verlassen und in die Werkstatt kommen, und das Haus selbst verändert ständig sein Aussehen. Marie – eigentlich nur eine Nebenfigur in ihrer eigenen Geschichte – rückt hier ins Zentrum. Ohne zu spoilern: Ihr Geheimnis hätte meiner Meinung nach mehr Raum verdient. Es löst sich sehr schnell auf, obwohl es großes Potenzial hat. Und dann ist da natürlich auch noch der Pomps…

Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, war ich sofort begeistert. Die Gestaltung ist außergewöhnlich gelungen. Die Comics und Illustrationen sind humorvoll und in Grün-Weiß-Schwarz gehalten – sehr originell. Leider – und es tut mir wirklich leid, das schreiben zu müssen – wirkt die Geschichte stellenweise etwas langatmig. Ich habe das Buch mit meinen Söhnen (7 und 9) gelesen, und beide hatten in der ersten Hälfte große Schwierigkeiten zu verstehen, worum es eigentlich geht. Das ist vermutlich beabsichtigt, aber Kinder werden dieses Buch wahrscheinlich nicht bis zum Ende lesen. Sie hätten sich außerdem gewünscht, die anderen Charaktere besser kennenzulernen.

Trotzdem hat der Pomps (ich persönlich hätte ihn nicht später Pomsi genannt) einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Er wurde sogar schon als Wolke entdeckt, und im Zimmer meines Sohnes gibt es nun eine kleine Kinderbuchwerkstatt.

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Eine Tür für den Pomps

Rezensionen von Nicole (Abby1810):

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Wer blind vertraut von Tessa Duncan

Sehr spannend und unterhaltsam

Auch der dritte Teil dieser hervorragenden Trilogie hat mich wunderbar unterhalten. Ich konnte es ja kaum erwarten den dritten Teil dieser Serie zu lesen. Kaum hatte ich das Buch ausgepackt, konnte ich mich beinahe nicht mehr trennen.

In diesem Teil behandelt Psychologin Lily Brown zwei Frauen. Einerseits Caroline, die von einem Heiratsschwindler um eine hohe Summe Geld gebracht wurde, und nun um Gerechtigkeit kämpft.

Dabei lernt sie weitere Opfer des Schwindelers kennen, und befreundet sich auch mit einer dieser Frauen an. Gemeinsam möchten sie dem Betrüger auf die Schliche kommen und ihn vor Gericht bringen. Das erweist sich allerdings als eine schwierige und nervenaufreibende Situation. Ob die Frauen es dennoch schaffen werden? Und wie viele Opfer gibt es noch?

Andererseits gibt es da noch Mary-Ann. Sie soll laut Lilys Bekannte vom Jugendamt eine Therapie bei Lily beginnen, ansonsten droht man ihr, ihre Tochter Emma in Obsorge zu nehmen. Mary-Ann ist sehr labil, nachdem ihre erstgeborene Tochter Laura vor zwei Jahren plötzlich verschwunden ist. Während der Therapie tun sich erschreckende Abgründe auf. Professionell und kompetent wie Lily ist, möchte sie allen Spuren nachgehen und helfen. Doch lebt Laura überhaupt noch? Und schafft Mary-Ann sich der Vergangenheit zu stellen, und für ihre und Emmas Zukunft zu kämpfen? Als Mary-Ann eines Tages plötzlich verschwindet, sind alle Alarmglocken bei Lily aktiviert. Sie möchten der Wahrheit auf den Grund gehen und beginnt zu ermitteln.

Außerdem gibt es da immer noch Lilys Partner Dan, ihren Kollegen Mat, den Nachbarn Gerald und Kater Mick. Und wie im letzten Teil bereits erwähnt, ist sie schwanger. Ob sie sich nicht wieder übernimmt, noch dazu in ihrem Zustand?

Tessa Duncan schreibt sehr authentisch und stimmig. Der Spannungsbogen ist oft derart gekonnt in Szene gesetzt, dass dem Leser der Atem stockt. Von der ersten Seite an hatte ich ein dauerhaft anhaltendes Kopfkino, welches mich wunderbar unterhalten hat. Die Fälle waren jeder für sich sehr interessant, spannend und psychologisch perfekt und nachvollziehbar dargestellt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung von Lilys Fällen! Absolute Leseempfehlung meinerseits!!

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Wer blind vertraut

Rezensionen von vianne:

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Counting Days von Steffi Kuhlmann

Berührend, aber keine leichte Summer-Romance

Counting Days von Steffi Kuhlmann ist eine Second-Chance-Romance, bei der nicht immer alles glattläuft
Die Geschichte spielt in Heidelberg und ist keine klassische Wohlfühl-Romance. Stattdessen begleiten einen die Probleme und Hindernisse der beiden Protagonisten fast durch das gesamte Buch. Erst gegen Ende entwickelt sich die Geschichte zu einer richtigen sommerlichen Wohlfühl-Romance.

Im Mittelpunkt steht Dalia, die nach Heidelberg zurückkehrt, weil ihr Bruder einen schweren Unfall hatte. Gleichzeitig hat sie in Hamburg ihren Job verloren. In Heidelberg trifft sie auch wieder auf Alexander, mit dem sie zu Schulzeiten zusammen war und dessen Trennung sie bis heute nicht vollständig verarbeitet hat. Auf den ersten Blick scheint Alexander sein Leben im Griff zu haben: Er studiert Jura, arbeitet mehrere Jobs und hat einen tollen Freundeskreis. Doch je besser man ihn kennenlernt, desto deutlicher wird, dass auch bei ihm längst nicht alles so ist, wie es scheint.

Das Buch ist aus beiden Perspektiven geschrieben, was ich immer sehr gerne mag. Überraschenderweise hat der Doppel-POV dieses Mal auch kaum Spannung aus der Geschichte genommen. Häufig wird dadurch schon vieles vorweggenommen, aber das war hier überhaupt nicht der Fall. Stattdessen war es einfach schön zu sehen, was beide empfinden und wie sie die Ereignisse erleben.

Besonders gefallen hat mir außerdem der Schreibstil. Er ist sehr bildlich, locker und humorvoll. Immer wieder gab es kleine Momente, die mich zum Schmunzeln oder sogar zum Lachen gebracht haben, was die Geschichte trotz ihrer ernsteren Themen aufgelockert hat.

In die Geschichte selbst bin ich allerdings leider erst relativ spät hineingekommen. Die Probleme der beiden Protagonisten wirkten anfangs sehr aussichtslos, und ich hatte oft das Gefühl, dass es keinen wirklichen Ausweg gibt. Das hat mich beim Lesen teilweise selbst ziemlich heruntergezogen und sich auch über einen großen Teil des Buches hinweg so angefühlt. Natürlich gibt es am Ende ein Happy End, aber es ist keine typische leichte Romance. Die Geschichte fühlt sich sehr realistisch an, was ich einerseits wirklich gut finde. Andererseits lese ich Romances auch gerne, um meiner eigenen Realität für eine Weile zu entkommen und hier war es dieses Mal leider einfach so, dass ich Dalias Unentschlossenheit, Selbstzweifel und Zukunftsängste nur zu gut verstehen konnte…

Deshalb gibt es von mir 3,5 von 5 Sternen ⭐️.

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Counting Days

Rezensionen von woolbooksandcoffee:

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Hör mal (Soundbuch): DU und ICH und unser WIR von Daniela Kunkel

Einfach süß!

Das Cover hat mich direkt angesprochen: kindgerecht illustriert, schöne Farben und ein ansprechender Titel. Besonders neugierig hat mich außerdem gemacht, dass wir bisher kein Soundbuch mit wiederaufladbarem Akku hatten, sondern nur mit altmodischen Batterien. Das ständige Batteriewechseln in den Büchern macht mich schon lange wahnsinnig, so dass ich diese Neuerung fantastisch finde! Direkt nach dem Ankommen habe ich das Buch mit meinem Sohn (2,5 Jahre) zum Einschlafen gelesen.

Ihm gefallen vor allem die abwechslungsreichen „Töne“ sehr, die sich doch sehr von den meisten anderen Soundbüchern unterscheiden. Mich haben die Texte und Bilder sehr angesprochen und wir schauen uns das Buch immer wieder gerne an. Ich würde sagen, dass mein Sohn mit 2,5 Jahren schon etwas am oberen Ende der Zielgruppe ist und ich bin sehr gespannt, ab wann meinte Tochter (jetzt 8 Monate) mit dem Buch ihre Freude haben wird. Insgesamt ein tolles Buch für kleine Kinder!

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Hör mal (Soundbuch): DU und ICH und unser WIR