Kunden em pfehlungen
Rezensionen von PMelittaM:
Airfryer Balance - Gesund essen bei Arthrose von Peter Heilmeyer; Agnieszka Peralta Martin
Empfehlenswert
Der Gräfer und Unze Verlag (GU), hat eine Reihe herausgegeben, die sich nicht nur mit gesundheitlichen Themen sondern auch mit passenden Airfryer-Rezepten beschäftigt. Ich habe mich zunächst für dasjenige mit dem Thema „Arthrose“ entschieden, aber auch Interesse für einige weitere.
Zunächst erhält man eine Einführung in die Essenszubereitung im Airfryer sowie umfangreiche Hintergrundinformationen zum Thema Arthrose.
Was ist das überhaupt, wie entsteht sie, wie kann man vorbeugen, wie versuchen, sie zu verlangsamen und schließlich auch, wie man sie mit Hilfe der Ernährung in den Griff bekommen kann. Man muss sich dabei zwar vor Augen führen, dass wohl keine komplette Heilung möglich ist, man aber zumindest an den Symptomen arbeiten und den Vorgang, zum Beispiel durch Bewegung und passende Ernährung verlangsamen und sich Erleichterung verschaffen kann.
Nach der Theorie kommt dann die Praxis, hier vor allem bezogen auf die Ernährung. Dieser Teil enthält ein Kochbuch, jedes der 60 Gerichte ist im Airfryer zubereitbar. Zu allen Gerichten gibt es Fotos, eine Liste der benötigten Zutaten für in der Regel zwei Portionen, sowie eine gut nachvollziehbare Anleitung mit Nährwertangaben und Zubereitungszeiten.
Aufgeteilt wird der Kochbuchpart in „Frühstück & Snacks“, „Suppen, Salate & Bowls“, Veggie & Beilagen“, „Geflügel, Fleisch & Fisch“ sowie „Desserts & Kuchen“. Es erwarten einen dort zum Beispiel Rezepte für Sesam-Leinsamen-Bagels, Würzige Gulaschsuppe mit Paprika, Überbackene Champignons mit Käse-Füllung, Hähnchenschenkel mit mediterranem Gemüse und Tiramisu-Dessert.
Mich haben in jedem der Unterpunkte mehrere Gerichte direkt angesprochen, auch, aber nicht nur, weil sie einige meiner Lieblingsnahrungsmittel enthalten. So bekam ich sofort Lust, sie nachzukochen, was auch problemlos gelungen ist.
Wer mit Arthrose zu tun hat, und wahrscheinlich jede:r erlebt das eines Tages, findet hier interessante Informationen und ansprechende Rezepte, die helfen, wenn auch nicht heilen können. Von mir gibt es eine große Empfehlung.
Rezensionen von evaki:
Das Knuddelwuddel von Nastja Holtfreter
Lieber Knuddeln als bluffen
E
in herzallerliebstes Buch, das zeigt was echte Freundschaft ausmacht und warum man sich oft täuschen kann, wenn man rotzfrech, laut und gruselig ist. Wunderbar illustriert und schön erklärt wünscht man sich nichts lieber, als dieses Buch täglich vorlesen zu können und zwar nicht nur den Kleinen sondern auch den Großen und den "Ganz Großen"! Probiert's doch gleich mal aus!
Rezensionen von Carmen19994:
Territorium von Sabrina Janesch
Ein Hawai‘i, das man so nicht kennt
Bei Hawai‘i denke ich zuerst an türkisblaues Meer, Palmen, Sonne und Urlaub. Umso mehr hat mich „Territorium“ von Sabrina Janesch überrascht. Der Roman zeigt eine Seite der Inseln, die mir bisher völlig unbekannt war: eine Zeit voller politischer Spannungen, Machtkämpfe und der Frage, wem ein Land eigentlich gehört.
Im Mittelpunkt stehen drei sehr unterschiedliche Frauen: Königin Lili‘uokalani, die Journalistin Emma Nāwahī und Gertrude Wolf, eine Deutsche, die auf Hawai‘i lebt und zwischen verschiedenen Welten steht. Gerade diese unterschiedlichen Perspektiven haben mir gut gefallen. Man erlebt die historischen Ereignisse nicht nur aus politischer Distanz, sondern bekommt einen persönlichen Zugang zu den Menschen, die von den Veränderungen unmittelbar betroffen sind.
Besonders interessant fand ich, wie Sabrina Janesch historische Tatsachen mit erfundenen Elementen verbindet. Obwohl man weiß, dass die Geschichte einen bestimmten Ausgang nehmen wird, bleibt die Handlung spannend. Die politischen Entwicklungen werden verständlich vermittelt, ohne dass der Roman dadurch wie ein trockenes Geschichtsbuch wirkt. Gleichzeitig entsteht ein sehr lebendiges Bild von Hawai‘i und seiner Gesellschaft am Ende des 19. Jahrhunderts.
Überrascht hat mich auch, wie viele Verbindungen zu Deutschland und Preußen in diese Geschichte hineinspielen. Gerade dieser Aspekt hat meine Neugier geweckt und mir gezeigt, wie wenig ich eigentlich über die Geschichte Hawai‘is wusste.
Die Figuren sind für mich eine der großen Stärken des Romans. Ihre persönlichen Gefühle, Zweifel und Entscheidungen machen die historischen Ereignisse greifbar. Besonders die drei Frauen tragen die Geschichte und verleihen ihr eine emotionale Ebene, die mir sehr gefallen hat.
„Territorium“ hat bei mir vor allem eines geschafft: Ich habe das Buch mit deutlich mehr Interesse an der Geschichte Hawai‘is beendet, als ich es begonnen habe. Sabrina Janesch erzählt ein ungewöhnliches historisches Kapitel spannend, atmosphärisch und mit viel Gefühl. Für mich eine gelungene Mischung aus Geschichte, persönlichen Schicksalen und einer fremden, faszinierenden Welt – und definitiv ein Buch, das noch eine Weile im Kopf bleibt.
Rezensionen von Havers:
Weißer Rausch von Anu Ojala
Jenseits des guten Geschmacks - kein Lesevergnügen!
Ich lese gerne Noir-Krimis, bieten diese doch meist neben einer spannenden Story auch noch interessante Blicke auf gesellschaftliche Schieflagen. Mit ein Grund, weshalb ich auf diesen so etikettierten ersten Band einer Lappland-Trilogie sehr gespannt war, dessen Handlung in und um Haparanda-Tornio, der Zwillingsstadt (schwedisch/finnisch) verortet ist.
Und dass Haparanda ein Hotspot ist, was die Kriminalitätsrate (insbesondere Drogendelikte) angeht, wissen wir schon seit Hans Rosenfeldts „Wolfssommer“.
Nun also „Weißer Rausch“, der Thriller von Anu Ojala, in dem wir Kommissarin Ronja Jentsch, Leiterin der grenzübergreifenden Ermittlungsgruppe, bei ihren Einsätzen über die Schulter schauen und die endlosen Dialoge mit allen und jedem lesen müssen. Und ich sage es gleich, es ist absolut ermüdend. Ständig Telefonate. Mit der Leitstelle, der Schichtzentrale und der KTU. An jedem Einsatzort wird ein RTW angefordert, sind wir jetzt in Berlin, oder was? Absolut irritierend, weiß die Übersetzerin nicht, dass das in Finnland nicht RTW sondern Ambulanssi heißt?
Dazu kommen die grausamen Mordmethoden inklusive Beschreibungen der Mordopfer, die einem Chris Carter alle Ehre gemacht hätten, häusliche Gewalt, begangen von einer Frau, die Mann und Kind misshandelt und dazwischen noch jede Menge Blabla.
Tut mir leid, aber das ist nicht das, was ich nach der Leseprobe von diesem Thriller erwartet habe. Glücklicherweise ist das Buch breit und mit vielen Absätzen und Leerzeilen gesetzt und auch nicht besonders umfangreich d.h. es ist schnell gelesen. Aber das war’s für mich dann auch - ich bin raus!
Rezensionen von Havers:
Weißer Rausch von Anu Ojala
Jenseits des guten Geschmacks - kein Lesevergnügen!
Ich lese gerne Noir-Krimis, bieten diese doch meist neben einer spannenden Story auch noch interessante Blicke auf gesellschaftliche Schieflagen. Mit ein Grund, weshalb ich auf diesen so etikettierten ersten Band einer Lappland-Trilogie sehr gespannt war, dessen Handlung in und um Haparanda-Tornio, der Zwillingsstadt (schwedisch/finnisch) verortet ist.
Und dass Haparanda ein Hotspot ist, was die Kriminalitätsrate (insbesondere Drogendelikte) angeht, wissen wir schon seit Hans Rosenfeldts „Wolfssommer“.
Nun also „Weißer Rausch“, der Thriller von Anu Ojala, in dem wir Kommissarin Ronja Jentsch, Leiterin der grenzübergreifenden Ermittlungsgruppe, bei ihren Einsätzen über die Schulter schauen und die endlosen Dialoge mit allen und jedem lesen müssen. Und ich sage es gleich, es ist absolut ermüdend. Ständig Telefonate. Mit der Leitstelle, der Schichtzentrale und der KTU. An jedem Einsatzort wird ein RTW angefordert, sind wir jetzt in Berlin, oder was? Absolut irritierend, weiß die Übersetzerin nicht, dass das in Finnland nicht RTW sondern Ambulanssi heißt?
Dazu kommen die grausamen Mordmethoden inklusive Beschreibungen der Mordopfer, die einem Chris Carter alle Ehre gemacht hätten, häusliche Gewalt, begangen von einer Frau, die Mann und Kind misshandelt und dazwischen noch jede Menge Blabla.
Tut mir leid, aber das ist nicht das, was ich nach der Leseprobe von diesem Thriller erwartet habe. Glücklicherweise ist das Buch breit und mit vielen Absätzen und Leerzeilen gesetzt und auch nicht besonders umfangreich d.h. es ist schnell gelesen. Aber das war’s für mich dann auch - ich bin raus!
Rezensionen von Havers:
Weißer Rausch von Anu Ojala
Jenseits des guten Geschmacks - kein Lesevergnügen!
Ich lese gerne Noir-Krimis, bieten diese doch meist neben einer spannenden Story auch noch interessante Blicke auf gesellschaftliche Schieflagen. Mit ein Grund, weshalb ich auf diesen so etikettierten ersten Band einer Lappland-Trilogie sehr gespannt war, dessen Handlung in und um Haparanda-Tornio, der Zwillingsstadt (schwedisch/finnisch) verortet ist.
Und dass Haparanda ein Hotspot ist, was die Kriminalitätsrate (insbesondere Drogendelikte) angeht, wissen wir schon seit Hans Rosenfeldts „Wolfssommer“.
Nun also „Weißer Rausch“, der Thriller von Anu Ojala, in dem wir Kommissarin Ronja Jentsch, Leiterin der grenzübergreifenden Ermittlungsgruppe, bei ihren Einsätzen über die Schulter schauen und die endlosen Dialoge mit allen und jedem lesen müssen. Und ich sage es gleich, es ist absolut ermüdend. Ständig Telefonate. Mit der Leitstelle, der Schichtzentrale und der KTU. An jedem Einsatzort wird ein RTW angefordert, sind wir jetzt in Berlin, oder was? Absolut irritierend, weiß die Übersetzerin nicht, dass das in Finnland nicht RTW sondern Ambulanssi heißt?
Dazu kommen die grausamen Mordmethoden inklusive Beschreibungen der Mordopfer, die einem Chris Carter alle Ehre gemacht hätten, häusliche Gewalt, begangen von einer Frau, die Mann und Kind misshandelt und dazwischen noch jede Menge Blabla.
Tut mir leid, aber das ist nicht das, was ich nach der Leseprobe von diesem Thriller erwartet habe. Glücklicherweise ist das Buch breit und mit vielen Absätzen und Leerzeilen gesetzt und auch nicht besonders umfangreich d.h. es ist schnell gelesen. Aber das war’s für mich dann auch - ich bin raus!
Rezensionen von peppi:
Red von Louise Kennedy
Róisín und Red
Der Roman "Red" von Louise Kennedyist keine leichte Geschichte. Sie ist eindringlich, emotional und vielschichtig. Die Geschichte zweier Menschen, deren Leben über Jahrzehnte verflochten bleibt.
Es beginnt in Irland der 1980er Jahre. Róisín ist fünfzehn Jahre und fühlt sich in der kleinen irischen Stadt als Außenseiterin.
Als sie auf Red trifft, der ganz anders ist, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Es entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit. Eine Beziehung zwischen Freundschaft und Liebe. Sie verstehen einander oft besser als andere Menschen, finden aber nie wirklich zusammen.
Róisín ist diejenige, die immer wieder an der Beziehung festhält und hofft, dass Red einen Weg findet sein Leben in den Griff zu bekommen. Red dagegen ist schwer greifbar. Er hält die Menschen immer etwas auf Abstand. Man merkt schnell, dass es in seinem Leben etwas Belastendes gibt.
Ein Roman mit emotionaler Tiefe und glaubwürdigen Protagonisten, der einen lange nicht loslässt.
Unbedingt lesen!
Rezensionen von S.:
Operation Bounce House von Matt Dinniman
Zununft?
Zukunft?
Vor vielen Jahren haben die Besatzungen zweier Kolonisierungsraumschiffe Menschen mit leicht modifizierten Genmaterial auf einen fernen Planeten gebracht. Dort leben sie friedlich und bewirtschaften das Land mithilfe einiger Roboter. Die helfen nicht nur in der Landwirtschaft, sie können auch auf Verteidigung umgestellt werden.
Auf der Erde allerdings beschließen jetzt einige Menschen, die Bewohner auszurotten und jagen bzw. töten sie mit Mechs, ferngesteuerten Wesen. Das gibt den Spielern an ihren Computern einen besonderen Kick und generiert Einnahmen. Matt Dinniman schildert die Verteidigungsmaßnahmen der Kolonisten und die folgenden Kämpfe ausführlich. Die Ausrüstung wird detailreich vorgestellt, spannend für Zocker. Die Kolonisten greifen zu allen möglichen Mitteln, sogar zu psychologischer Kampfführung. Sehr clever, fies und unterhaltsam.
Aber eigentlich geht es um anderes. Der Autor hat einen dringlichen Appell eingewoben. Zusammenleben, Mut, Anderssein und Respekt - diese Themen werden beeindruckend gezeigt und hinterlassen einen tiefen Eindruck. Stark!
Rezensionen von Kat:
Das Jahr der Wale von Kelly Anderson
Vom Verlorengehen und Wiederfinden
Mich hat „Das Jahr der Wale“ gar nicht so sehr durch seine Handlung, sondern über das, was es beim Lesen in mir ausgelöst hat, überzeugt. Kelly Anderson schreibt bildhaft und poetisch, ohne ins Kitschige zu rutschen, und transportiert das Gefühl einer rauen, unberechenbaren Küstenlandschaft so stark, dass ich das Meer beim Lesen fast zu hören meinte.
Ich hatte die Westküste Kanadas regelrecht vor Augen – und mich nach der Lektüre dabei ertappt, über meine eigene Verbindung zur Natur nachzudenken. Die Autorin hat das Meer quasi zu einem eigenen Charakter gemacht. Der Kontrast zwischen der wilden Freiheit auf einem Boot und der erdrückenden Realität an Land Nach dem Tsunami oder auch in der Notfallstation im Krankenhaus hat mich sehr berührt.
Im Zentrum steht Annie, die fast ihre gesamte Kindheit auf dem Segelboot ihrer Eltern verbringt, weil ihre Mutter es nicht erträgt, länger vom Meer getrennt zu sein. Diese Kindheit auf engstem Raum ist ungewöhnlich und beklemmend zugleich: ein Leben ohne festen Boden, ohne Freunde, ohne Alltag an Land – nur die Eltern, das Boot und das Meer. Man merkt beim Lesen schnell, dass Annie dadurch eine Verbindung zur Natur entwickelt hat, die schön ist, aber eben auch isolierend. Als ein Tsunami dieses Leben zerstört und ihre Eltern verschwinden, steht sie zum ersten Mal wirklich allein da.
Was mich an Annie am meisten beschäftigt hat, ist ihr Umgang mit Trauma und Verlust. Sie versucht sechs Jahre lang, in einer völlig anderen Gegend die Vergangenheit komplett zu begraben – und man kann das gut nachvollziehen. Man begräbt nicht einfach einen Tsunami. Man zieht weg, funktioniert, wird Ärztin, baut sich ein Leben mit Evan auf, der immer schon da war. Und trotzdem bleibt da etwas, das nicht still ist. Dass die Geschichte Annie nicht vorwirft, was sie verdrängt, sondern geduldig zeigt, wie lange Verlust nachhallt, hat mir sehr gefallen.
Nicht ganz sicher bin ich mir beim magischen Realismus. Der Verlag ordnet den Roman in dieser Schublade ein, und Walker wirkt tatsächlich wie eine Figur, die auf der Grenze zwischen Wirklichkeit und Märchen steht – so, als hätte das Meer ihn freigegeben, ohne dass je erklärt wird, woher er eigentlich kommt. Und auch mit Annies Mutter ist da etwas, das über das Erklärbare hinausgeht. Ich bin mir bis zum Schluss nicht sicher – und ich vermute, das ist durchaus gewollt. Man muss sich auf diese fast märchenhafte Erzählweise einlassen. Ist Walker nur eine Metapher für Annies Trauer und Sehnsucht? Auf jeden Fall steht Annie zwischen Evan und Walker und das ist mehr als eine klassische Liebesgeschichte. Die Dynamik zwischen Annie, Evan und Walker war eine Art Erkundung darüber, wer Annie selbst sein möchte – Sicherheit gegen die ungezähmte Natur.
Fazit: Das Jahr der Wale ist ein atmosphärischer, leiser Roman über Verlust, Zugehörigkeit und die Kraft des Meeres – mit einer Sprache, die lange nachklingt, und mit einer Rätselhaftigkeit, die nicht jeder auflösen muss. Für mich ein Buch, das ich nicht in eine Schublade stecke, sondern einfach gern gelesen habe.
Rezensionen von Nessaja:
Schwestern. Trotz allem von Max Moor
Tiefgründig und sprachgewaltig
Schwestern. Trotz allem
Die Schwestern Gerti, Rudi und Hansi werden kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges nach dem Tod der Mutter und der ungeklärten Abwesenheit des Vaters getrennt. Ihre Lebenswege unterscheiden sich komplett, aber dennoch bleibt irgendwie das Gefühl einer Verbundenheit.
Geschrieben wurde das Buch von Max Moor, einem Autor, Moderator und Schauspieler.
Ich kannte ihn zuvor garnicht.
Das Buch ist bei dtv erschienen. Es umfasst 555 Seiten und ist 42, mit Datum überschriebene, Kapitel eingeteilt. Es wird abwechselnd hauptsächlich (aber nicht nur) aus der Sicht der drei Schwestern erzählt, wobei die Älteste, Gerti, der Hauptcharakter ist. Zusätzlich kommt noch die Perspektive „aus Alberts Schreibmappe“, die ich erst garnicht einordnen konnte. Ich muss eh sagen, dass ich mir mit dem Buch anfangs echt schwer getan habe. Es hat gedauert, bis ich mit der Sprache und dem Schreibstil warm geworden bin, aber ich bin froh, dass ich nicht abgebrochen habe, denn es lohnt sich, sich rein zu arbeiten. Aber leichte Lektüre ist es nicht.
Das Buch ist wirklich sprachgewaltig. Es hat eine ruhige, sehr tiefgründige Atmosphäre. Manchmal war es mir etwas langatmig, aber ergreifend war es auf jeden Fall. Gerade das Schicksal der mittleren Schwester Rudi hat mich sehr berührt.
Fazit: ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der Lust auf und Ruhe für anspruchsvollere Literatur hat.









