Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Phija:
Botanic Hearts von Melanie Sweeney
Ein Buch das Frühlingsgefühle weckt!
Wie wichtig sind freizugängliche öffentliche Einrichtungen für dich? Bisher habe ich mir selbst da nie wirklich groß Gedanken drüber gemacht. Den Park bei mir um die Ecke nutze ich gerne, aber die städtische Bibliothek? Dort war ich schon seit Jahren nicht mehr. In "Botanic Hearts" (übersetzt von Christiane Steen) geht es um Tansy, die Leiterin einer Bibliothek, und um Jack, den Manager eines Botanischen Gartens, die durch die Verwüstungen eines Hurricanes gezwungen sind, miteinander zu arbeiten.
Denn beide sind sich bewusst: Ihre Einrichtungen sind essenziell für die Gesellschaft und müssen unbedingt erhalten und wiederaufgebaut werden.
Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass mich dieses Buch über so vieles nachdenken lassen würde. Aber das hat es. Durch dieses Buch habe ich ein völlig neues Verständnis dafür gewonnen, wie Gemeinschaft entstehen und funktionieren kann, welche Auswirkungen Katastrophen auf den Einzelnen und zugleich auf das Miteinander haben und wie Neopronomen sinnvoll verwendet werden. Und ich bin ehrlich: Das hatte ich bei so einem locker-leichten Buch einfach nicht erwartet.
Das Setting war wirklich eine 10/10! Wenn ich könnte, würde ich diesen Ort nachbauen. Genauso würde ich mir jede, wirklich ausnahmslos jede Figur aus diesem Buch in meinem Leben wünschen. Nicht nur Tansy und Jack wirken total lebendig, auch alle Nebenfiguren sind totale Mäuse, die alle ihre ganz eigene Geschichte haben. Die Liebesgeschichte - nicht zu schnell und perfekt spicy! Lediglich mit dem Schreibstil hatte ich ab und an etwas zu hadern. Da hatte es bei mir etwas gedauert, bis ich da reingekommen bin, und bis zuletzt brachten mich immer wieder einige Sätze zum Stolpern.
Für mich war das Buch tatsächlich eine totale Überraschung. Ich dachte nämlich, ich nehme einfach ein seichtes Buch in die Hand und lasse mich berieseln. Es war zwar auch eine cozy Geschichte, die mir jedoch wirklich nachhaltig so viel mehr mitgegeben hat, als ich es hier benennen könnte. Ich habe mir jetzt auf jeden Fall vorgenommen, meiner Bibliothek mal wieder einen Besuch abzustatten!
Rezensionen von verhei:
Das Antiquariat am alten Friedhof von Kai Meyer
Spurensuche in der Vergangenheit, Spionage und etwas Okkultismus
Das titelgebende Antiquariat am Friedhof liegt im berühmten Graphischen Viertel von Leipzig, ein Stadtviertel in dem wie der Name vermuten lässt viele Unternehmen der Buchbranche angesiedelt waren. Und es wirkt im Großen und Ganzen als Dreh- und Angelpunkt der unterschiedlichen Erzählebenen.
Im Jahr 1930 trifft sich hier eine Gruppe von vier Freunden aus wohlhabenden Häusern in einem Antiquariat eines dieser Freunde Vadim.
Um all dies zu finanzieren, stielt man ab und an wertvolle Bücher, die an geheime Sammler verkauft werden. Zu den Freunden stößt nun auch Eva, Schwester eines Mitglieds. Doch all dies bleibt nicht dauerhaft ohne Konsequenzen, und so mancher neue Raub bringt mehr Risiko als der vorherige. Die Mitglieder des Clubs hadern immer mehr mit der Situation und den Beziehungen untereinander.
Im Jahr 1945, kehrt nach Kriegsende jener Felix wieder nach Europa zurück, nachdem er in die USA ausgewandert war. Aber er kommt nicht zum Spaß, er tourt im staatlichen Auftrag durch verschieden Länder Europas, um Buchschätze zu sichern. Doch der Auftrag wird erweitert, da in Leipzig eine Person aufgegriffen wird, die angibt der Vorleser von Hitler gewesen zu sein. Als Felix diesen Mann mit einer Maske trifft, wird ein Tor in die Vergangenheit geöffnet, gibt er doch vor Felix zu kennen.
Kai Meyer schafft es uns die Geschichte sehr geschickt Atmosphäre der jeweiligen Orte einzufangen, sei es das Kloster mit Bibliothek auf der Insel Patmos, das zerstörte Nachkriegsleipzig oder eine Villa im schönen Italien. Eine sehr bildhafte Sprache fängt den Leser ein und erlaubt es wirklich sich zu fühlen, als wäre man dabei. Schrittweise, mit einem kapitelweisen Wechsel der Erzählzeit, taucht man tiefer in die Geschichte ein, und erfährt, wie es zum Bruch im Jahr 1930 kam.
Die historischen Elemente waren sehr spannend und auch lehrreich. Wie Geschichtsunterricht nur nicht in trocken. Wo hätte ich sonst über die Tatsache gelernt, dass es offiziell autorisierte Buchdiebe auch auf Seiten der USA gab. Dass im Nazireich Kunstschätze geraubt wurden, war mir schon bekannt. Auch die Tatsache, dass manche Personen Lenin wieder aufwecken wollen, kannte ich vorher noch nicht.
Durch diese leichte Spannung, einen gewissen übernatürlichen Einschlag und dem leicht melancholischen Blick auf die Vergangenheit, wurde ich regelrecht vom Buch gefesselt und habe die Zeit wirklich genossen. Es ist gewiss schon auf Grund der länge kein Buch für zwischendurch, und hätte in manchen Bereichen vielleicht gestrafft werden können, aber es liest sich sehr stimmig.
Da ich die Vorgänger Bände noch nicht kannte, werde ich diese bestimmt auch in absehbarer Zeit lesen.
Rezensionen von _Le4_:
Erde 13: Ein mitreißendes Abenteuer auf einem fremden Planeten für Kinder ab 10 Jahren von Andreas Langer
Schlechte, antiklimaktische Scifi
Levi wacht nach 92 Jahren Kälteschlaf auf, als sie dabei sind, auf Erde 13 zu landen. Bei der Landung geht jedoch etwas schief und sie landen in einer Rettungskapsel in einem lilafarbenen See. Jetzt müssen Levi, seine Mutter, Gwendolin, die Tochter des Kapitän, und Jasper, ein seltsamer Erwachsener, sich auf diesem absonderlichen, fremden Planeten zurechtfinden.
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, aber leider wurde ich mehr als enttäuscht. Die Prämisse klang gut: auf einem fremden Planeten gestrandet, der so ganz anders ist als die Erde. Blöd nur, dass Erde 13 nicht so wirklich anders ist, als die Erde. Das Wasser ist nass, trinkbar und man kann darin schwimmen. Die Luft kann man ohne Probleme atmen. Pflanzen muten an, wie Pflanzen von der Erde, nur in einer anderen Farbe und man kann deren Früchte natürlich ohne Bedenken essen. Tiere sind fast immer nur ein Mix aus irgendwelchen Erdentieren. Ich habe selten ein so unkreatives Kinder- oder Scifi-Buch gelesen.
Die ganze Gruppe trifft regelmäßig höchst fragwürdige Entscheidungen, was glaubwürdig gewesen wäre, wenn es nur die zwei Kinder gewesen wären, aber seine Mutter ist auch dabei. Das Buch fühlt sich von der Erzählstimme an, als wäre es für jüngere Kinder als die angegebene Altersgruppe geschrieben.
Etwas Weiteres, was mir aufgestoßen ist, ist die Art und Weise, wie Jasper dargestellt und von den anderen Charakteren behandelt wurde. Sein Verhalten und seine Ausdrucksweise wird als Androiden-ähnlich bezeichnet und der Hauptcharakter macht sich darüber ganz klar lustig. Leider legt Jasper eher Verhalten an den Tag, was man auch als Autismus auffassen könnte, und mit der Implikation finde ich das Verhalten der Charaktere ihm gegenüber als fragwürdig. Falls das so nicht Intention war, war es auf jeden Fall unpassend geschrieben.
Das angekündigte Mysterium verspricht sehr spannend zu werden, aber leider wird es in diesem Teil nur angeschnitten.
Insgesamt fand ich das Buch persönlich unterdurchschnittlich. Es gibt gelungenere Science Fiction und Fantasy für Kinder, weswegen ich persönlich eher empfehle, um dieses Buch einen Bogen zu machen.
Rezensionen von peedee:
Das Glück liegt am Meer von Susanne Oswald
Wenn Eifersucht regiert
Küstenzauber, Band 3: Jasper will in der Beziehung den nächsten Schritt wagen und Bentje fragen, ob sie ihn heiraten will. Dann würde er auch ganz mit ihr in der Pension „Lüttje Glück“ zusammenleben, und nicht nur zu Besuch sein. Der neuste Gast in der Pension, Julian, ein Physiotherapeut und Pomologe, gefällt ihm nicht.
Oder besser gesagt: Es gefällt ihm nicht, wie dieser Bentje anschaut. Sie ist von Julian beeindruckt, da er enormes Wissen über alte Apfelsorten hat. Jasper ist eifersüchtig…
Erster Eindruck: Wiederum ein sehr schönes Cover, passt gut zu den anderen der Reihe.
Dies ist Band 3 der Reihe, kann aber ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden. Am Ende des Buches gibt es ein Personenregister, das ich den Neueinsteigern vorgängig empfehlen würde.
Der neuste Gast, Julian, hat nicht nur Kleider im Gepäck, sondern etwas sehr viel Schwereres: Er trauert um Alex, seine grosse Liebe. Wie soll sein Leben ohne Alex weitergehen? An manchen Tagen geht es ihm einigermassen, an anderen wird er von Trauer überwältigt. Und nun ist er in Kiekersum, wo sie gemeinsam hin wollten.
Bentje ist schon von Berufes wegen kontaktfreudig, aber mit Julian fühlt sie gleich eine gute Verbindung. Es ist sehr angenehm, sich mit ihm über Gott und die Welt – und natürlich über die Apfelsorten in ihrem Garten! – zu unterhalten. Sie versteht jedoch nicht, dass sich Jasper, ihr Freund, so abweisend gegenüber Julian verhält. Sieht er nicht, dass sie nur Freunde sind? Oh nein, ganz offenbar nicht, denn „Eifersucht“ scheint sein zweiter Vorname geworden zu sein!
Das Buch hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen und ich hatte ein Nach-Hause-Kommen-Gefühl. Die Autorin bringt die Freude am Handarbeiten und am Backen immer sehr gut rüber. Die Beziehungskrise von Bentje und Jasper war mühsam und ich hätte die beiden am liebsten geschüttelt, damit sie endlich offen miteinander reden! Meine Lieblingsfigur war – wie bereits von Beginn an – Imke, Bentjes Freundin. Ich hoffe sehr, dass dies nicht der letzte Band der Reihe war, denn es wäre schön, wenn Imke eine grössere Rolle bekäme. Der Ausgang der Geschichte war mir zu schnell, zu glatt. Von mir gibt es 3 Sterne.
Rezensionen von Lilli33:
Fünf Fremde von Romy Fölck
Atmosphärisch dicht
Atmosphärisch dicht
Nordseeinsel Neuwerk, August 1995. Während eines Schullandheimaufenthalts verschwinden die Teenager Isa und Janosch. Nach Tagen wird Isa gefunden, so traumatisiert, dass sie kein Wort spricht. Was mit Janosch geschah, bleibt ungelöst.
Dreißig Jahre später treffen verschiedene Personen auf Neuwerk aufeinander.
Manche kennen sich von früher, andere sind sich bis dahin fremd, doch alle haben irgendwie mit dem Fall von damals zu tun. Ihr Zusammentreffen ist kein Zufall …
Der Anfang dieses Buches ist einfach großartig. Es hat mich sofort gepackt und ich fand mich auf der kleinen Nordseeinsel wieder, die ich zwar nicht in Wirklichkeit kenne, aber nach dieser Lektüre zu kennen glaube, so lebensecht wird sie und ihre Bewohner beschrieben.
Die Ereignisse werden so intensiv und atmosphärisch geschildert, dass man meint, mittendrin dabei zu sein. Nicht nur die ungeklärten Vorkommnisse in der Vergangenheit, sondern auch solche in der Gegenwart lassen einen hin und wieder zusammenzucken. Ein Übriges tut ein fürchterlicher Orkan, der das Fortkommen auf und von der Insel unmöglich macht.
Aus wechselnden Perspektiven und in zwei Zeitebenen (1995 und 2025) setzt sich nach und nach ein komplexes Bild der ganzen Handlung zusammen. Man kann dabei sehr gut miträtseln, wer und was hinter der ganzen Geschichte steckt. Einiges habe ich dabei schon früh vermutet, anderes konnte mich überraschen. Aber leider erschien mir die Auflösung zu konstruiert und unwahrscheinlich. Da spielen schon ziemlich viele Zufälle und nicht nachvollziehbares Handeln mit.
Nichtsdestotrotz hat mir das Buch aufgrund seiner vielen spannenden Elemente und der lebendigen Erzählweise gut gefallen.
Rezensionen von Anilam:
Nadja und Elias feiern Pessach von Eva Lezzi; Anna Maria Praßler
Ein wunderschöner Einblick in Pessach für Kinder
In Nadja und Elias feiern Pessach geht es um zwei beste Freunde, die gemeinsam den Sederabend erleben – und ganz nebenbei lernt man, was dieses wichtige jüdische Fest eigentlich bedeutet.
Ich finde das Buch richtig schön gemacht. Es erklärt Pessach kindgerecht und ohne komplizierte Worte, sodass auch schon Vierjährige gut mitkommen.
Man begleitet Elias durch den Abend, entdeckt den Sederteller, die besonderen Speisen und versteht Schritt für Schritt, warum zu Pessach zum Beispiel keine Kekse im Haus sind. Das wird alles ganz natürlich in die Geschichte eingebaut und wirkt überhaupt nicht belehrend oder ähnliches.
Besonders toll finde ich die Freundschaft zwischen Nadja und Elias. Da geht es nicht um Unterschiede oder ''anders sein'' - sondern um Neugier, Offenheit und Miteinander. Genau so sollte interreligiöses Lernen aussehen – unkompliziert und auf Augenhöhe.
Auch die Illustrationen passen wunderbar zur Geschichte und machen das Ganze total toll lebendig. Für Familien, Kitas oder den Einstieg ins Thema Religion ist das Buch wirklich eine schöne Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen.
Rezensionen von div:
Schwarzer September von Sandro Veronesi
nicht überzeugend
nicht überzeugend
"Schwarzer September" von Sandro Veronesi konnte mich leider nicht überzeugen - auf Grund der Inhaltsangabe hatte ich eine komplett andere Erwartungshaltung an das Buch.
Sommer 1972 in Fiumetto an der ligurischen Küste. Der zwölfjährige Gigio interessiert sich vor allem für Spielzüge, Sport und die ersten Regungen des Erwachsenwerdens.
Mit dem Einzug der dreizehnjährigen Astel in die benachbarte Strandkabine verschiebt sich Gigios Welt.
Das Buch wird vom Ich-Erzähler Gigio erzählt.
Die sportlichen Ereignisse der 1970er (Olypmische Spiele in München, Tour de France, Segel Wettkämpfe) nehmen einen leider viel zu großen Teil des Buches ein - wer interessiert sich für diese vielen Details heute noch? Ich zumindest nicht, aber das war auch vor meiner Zeit. Die eigentliche Geschichte, die ich mir erwartet hätte, hatte viel zu wenig Platz im Buch.
Auch sind mir die Protagonisten nicht wirklich sympathisch geworden.
Von mir gibt es daher keine Empfehlung - ich bin nicht überzeugt.
Rezensionen von Lealein1906:
Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam von Annabel French
Zwischen Blumen, Liebe und Kanälen
"Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam" hat mich sehr begeistert, ein Buch, dass man nur äußerst ungern aus der Hand legt. Ich habe die Tage mit Rosie, Max und den vielen Blumen sehr sehr genossen. Dafür gibt es 5 Sterne.
Das Beste an dem Buch ist definitiv die Beschreibung von Amsterdam, dem Hausboot und dem Blumenmarkt.
Da will man sofort hinfahren und das alles selbst erleben. Auch sonst überzeugt der Schreibstil beim Lesen, ist sehr kurzweilig und passend zur Atmosphäre.
Kurz zum Inhalt Rosie zieht von London nach Amsterdam, um dort ihren Traum von einem Stand auf dem schwimmenden Blumenladen wahrzumachen. Doch es gibt mehr Hürden zu nehmen, als sie anfangs gedacht hat. Von Zulassungen, fiesen Marktbetreibern, einem muffeligen Nachbarn (ja, genau, besagter Max, harte Schale, weicher Kern, ob er geknackt wird?), Überschwemmungen, usw. Also langweilig wird es in diesem Buch nie.
Dazu wird noch einiges mehr von Amsterdam entdeckt, es geht natürlich viel um Liebe und um Rosies Gefühlsleben, die ein sehr positiver Mensch ist und immer nach vorne sieht. Das gibt auch dem Lesern ein bisschen Mut mit fürs einige Leben. Ich kann das Buch nur herzlich weiterempfehlen und schaue mir auf jeden Fall auch die anderen Bände der Reihe an.
Rezensionen von Daggy:
Disko im Zoo von Andrea Schomburg
Voller liebenswertem Humor
Auf dem Cover sehen wir schon die Zootiere, die gemeinsam feiern wollen. Ganz vorne tanzen die beiden Pinguine, deren Geschichte hier in wunderschönen Reimen erzählt wird.
Mitte Mai wird der Zoo abgeschlossen und alle Tiere freuen sich auf die Diskonacht. Gerti Gnu schlüpft in die roten Hackenschuh und Schwein und Stinktier sprühen sich mit Parfüm ein.
Dann sehen wir die ganze Truppe auf die Festtagswiese strömen und schon wird wild durcheinander getanzt. Die Pinguine Pong und Ping „tanzen ganz verliebt den Swing und der Ping sagt: “Nach dem Fest bauen wir ein Pinguinnest!“ Doch da sie zwei Männchen sind, wird das Nest leer bleiben. Doch dann meldet sich Marei, die Pinguinfrau „und sie sagt zu Pong und Ping: „Das ist doch kein großes Ding. Kriegt ihr halt von mir ein Ei – ich leg eh ja immer zwei.“ So endet daa Buch mit dem Schlüpfen der kleinen Emilie.
Wir schön, dass hier so eine wundervolle unbürokratische Lösung gefunden wird, die unser Paar zu seinem Glück verhilft. Eine fröhliche Buch mit vielen feiernden Tieren, die aufeinander Acht geben und die ohne Vorurteile miteinander umgehen. Die herrlich bunten Bilder zeigen ein vergnügtes Fest und die Reime sind wieder so treffend und voller Witz und so prima vorzulesen. Einfach traumhaft schön.
Rezensionen von Phija:
Phineas und Ferb - Monstermarathon von Disney
Hallo Jungs, was macht ihr gerade?
Phineas und Ferb als Comic? Das funktioniert? Ja, tatsächlich sogar erstaunlich gut! Hinter dem Comic "Phineas und Ferb - Monstermarathon" verbergen sich zwei Geschichten: "Monstermarathon" spielt dabei nicht im Hauptuniversum von Phineas und Ferb, sondern in einer Alternativwelt 1952, mit den schon bekannten Charakteren.
Die zweite "In das fantabulastische Labyrinth!" ist dabei genauso strukturiert, wie man es sonst auch erwartet und kennt: Phineas und Ferb haben eine Idee, werden von ihren Freunden unterstützt, während Dr. Doofenshmirtz wieder etwas ausheckt und von Perry gestoppt werden muss. Letztere hat dabei meinen persönlichen Geschmack etwas besser getroffen.
Die Illustrationen gleichen dabei den Bildern der Serie. Auch die Dialoge sind dem Sprachstil sehr ähnlich. Man merkt beim Lesen ganz klar, dass der Comic für Fans gemacht ist. So spielt die Erzählerstimme damit, dass dem Leser die Serie bekannt ist. Die Geschichten leben von ihrem Humor und der kommt auch super rüber!
Ansonsten liegt das Format des Comics ist sehr angenehm in der Hand, die Schriftgröße hätte für mich aber gerne eine Nummer größer sein können. Irgendwas daran hat es etwas anstrengend gemacht, das zu lesen.
"Hallo Jungs, was macht ihr gerade?" funktioniert also auch in Buchform. Wer Phineas und Ferb mag, egal ob groß oder klein, wird dabei seinen Spaß haben. Der Medienwechsel macht der Serie keine Abstriche und ist definitiv mal eine nette Abwechslung für zwischendurch!











