Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Phija:
Phineas und Ferb - Monstermarathon von Disney
Hallo Jungs, was macht ihr gerade?
Phineas und Ferb als Comic? Das funktioniert? Ja, tatsächlich sogar erstaunlich gut! Hinter dem Comic "Phineas und Ferb - Monstermarathon" verbergen sich zwei Geschichten: "Monstermarathon" spielt dabei nicht im Hauptuniversum von Phineas und Ferb, sondern in einer Alternativwelt 1952, mit den schon bekannten Charakteren.
Die zweite "In das fantabulastische Labyrinth!" ist dabei genauso strukturiert, wie man es sonst auch erwartet und kennt: Phineas und Ferb haben eine Idee, werden von ihren Freunden unterstützt, während Dr. Doofenshmirtz wieder etwas ausheckt und von Perry gestoppt werden muss. Letztere hat dabei meinen persönlichen Geschmack etwas besser getroffen.
Die Illustrationen gleichen dabei den Bildern der Serie. Auch die Dialoge sind dem Sprachstil sehr ähnlich. Man merkt beim Lesen ganz klar, dass der Comic für Fans gemacht ist. So spielt die Erzählerstimme damit, dass dem Leser die Serie bekannt ist. Die Geschichten leben von ihrem Humor und der kommt auch super rüber!
Ansonsten liegt das Format des Comics ist sehr angenehm in der Hand, die Schriftgröße hätte für mich aber gerne eine Nummer größer sein können. Irgendwas daran hat es etwas anstrengend gemacht, das zu lesen.
"Hallo Jungs, was macht ihr gerade?" funktioniert also auch in Buchform. Wer Phineas und Ferb mag, egal ob groß oder klein, wird dabei seinen Spaß haben. Der Medienwechsel macht der Serie keine Abstriche und ist definitiv mal eine nette Abwechslung für zwischendurch!
Rezensionen von peedee:
Was ist in meinem Alter sonst noch üblich? von Wencke Mühleisen
Verlorene Jahre
Erika und Jan, beide Mitte sechzig, sind im Italienurlaub. Im Restaurant spricht Erika ihn darauf an, weshalb er ihr seit Jahren Intimität verweigert. Gefährliche Frage. Die Antwort bringt sie zu Fall: Er hat seit anderthalb Jahren ein Verhältnis mit einer anderen Frau! Was soll nun aus ihrer Ehe werden? Erika liebt Jan immer noch.
Ist es zu spät, ihre Ehe zu retten?
Erster Eindruck: Ein cooles Cover, das ein bisschen Retro-Feeling und ganz viel Optimismus versprüht – gefällt mir sehr gut.
Oha, der Urlaub nimmt ein bitteres Ende, als Jan verkündet, dass er mit einer anderen Frau zusammen ist. Erika hat damit zu kämpfen, dass die andere Frau, Marie, die sie auch kennt, fünfzehn Jahre jünger und dicker als sie ist. Wie kann Jan Marie bevorzugen? Als sie dann erfährt, dass Marie und er auch in ihrer gemeinsamen Wohnung zusammen waren, ist das Gefühlschaos komplett. Wie konnte er nur? Wie konnte Marie nur? Nach viel Geschrei von Erikas Seite geht’s ab in die Paartherapie. Aber wollen wirklich beide die Beziehung retten?
Leider hat mir diese Geschichte nicht wirklich gefallen. Aufgrund der Inhaltsbeschreibung habe ich gedacht, dass es – auch aufgrund des fröhlichen Covers – optimistisch und fröhlich zugeht. Aber nein. Das Buch hat mich deprimiert. Warum das? Für mich blieb Erika farblos – ihr Mann war eh nur eine Nebenfigur – und ich konnte nicht nachvollziehen, wie sie an einer Beziehung festhalten wollen, die ganz offensichtlich schon seit Jahren nicht mehr die Qualität einer liebevollen Paarbeziehung hat. Sie hat ihn vor zwanzig Jahren betrogen – er hat es ihr nun gleichgetan. Wie heisst es so schön? Auge um Auge, Zahn um Zahn?
Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Es hatte immer wieder sehr lange Sätze, wie z.B. „Das ist die Hölle der retrospektiven Erkenntnis und der fatalen Neukalibrierung der eigenen Erfahrung, es ist, als würde man von einer fremden Macht überfallen, die eine andere Erzählung über die eigene unmittelbare Vergangenheit spinnt – schrecklich, aber wahrer als die, in der man gelebt hat.“ Am Ende des Satzes habe ich vergessen, wie er begonnen hat. Zudem ging sehr viel um Erikas Sexgedanken (und die dabei verwendete derbe Wortwahl entspricht gar nicht meinem Geschmack).
Menschen sind sehr interessant. Und sehr kompliziert. Wenn dann noch eine Beziehung dazukommt, wird es ultrakomplex. Eine Beziehung unbedingt aufrechterhalten zu wollen, nur um nicht alleine zu sein? Dies scheinen mir verlorene Jahre. Von mir gibt es leider nur 2 Sterne, schade.
Rezensionen von Philiene :
Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell
Zeitreise
Die Reise die Eve macht, würde ich auch gerne einmal machen. In einem verlassene Hotel gehen und dann plötzlich in seinen Glanzzeiten in den dreißiger Jahren die Menschen treffen die damals dort waren.
Das White Octopus Hotel ist für mich eine fazienierender Ort und die Geschichte die Alexandra Bell hier angesiedelt hat, hat mich fazieniert und mitgerissen.
Ich muss gestehen das ich am Anfang erst einmal in die Geschichte hineinzukommen musste. Ich musste erst einmal mit Eve zurechtkommen. Allerdings muss das was sie als Kind erlebt hat, auch schwer zu verdauen sein.
Aber später als Eve im White Octupus ankommt und sich eine magische Zeitreise Geschichte entwickelt war ich gefangen. Sowohl von dem Ort selbst als auch von der Geschichte, die mit ungeahnten Begegnungen und Überraschungen punktet. Ich war einfach nur fazieniert und konnte gar nicht aufhören zu lesen.
Rezensionen von gabiliest:
Die Lese-Rakete von Anne Rummenie
Lesen lernen macht Spaß
Der renommierte Dudenverlag hat mit “Die Lese-Rakete” ein Buch herausgebracht, das es Leseanfängern leicht machen soll, mit Freude lesen zu lernen. Schon das fröhlich gestaltete Hardcover zeigt die Lese-Rakete, die bei jeder Geschichte den Fortschritt der Kinder dokumentieren wird. Autorin Anne Rummenie und Illustratorin Nina Fuchs haben in fünf Kapiteln teils lustige, teils freche und manchmal gereimte Geschichten erfunden, von ganz kurzen Vierzeilern bis zu längeren Texten.
Alle sind jedoch in großer Schrift gedruckt und zu jeder Geschichte gibt es eine passende Illustration.
Diese einfachen Geschichten sind gut geeignet, in ein positives Leseerlebnis einzusteigen, denn die Kinder werden nicht überfordert. Die Texte sind kindgerecht und leicht verständlich, auch für die Erwachsenen durchaus humorvoll. Die große Schrift und das dicke Papier dieses hochwertig ausgestatteten Buches helfen auch schon den Kleinen, Freude am Blättern zu haben. Die phantasievollen farbigen Illustrationen auf jeder Seite des Buches ermöglichen es den Kindern auch einmal inne zu halten und sich auszuruhen, denn Lesenlernen ist wirklich anstrengend. Da in diesem gelungenen Erstlesebuch der Schwierigkeitsgrad jedoch systematisch gesteigert wird, haben die Kinder von der ersten Geschichte an kontinuierliche Erfolgserlebnisse.
Eine weitere Hilfestellung ist die farbliche Silbentrennung. Auch schwierige Wörter, die vielleicht noch die Erwachsenen lesen müssen, sind farblich abgesetzt. Ob das Buch auf die schulischen Lehrpläne der ersten Klassen abgestimmt ist, kann ich nicht beurteilen, eventuell müssen die Erwachsenen bei Buchstaben, die die Kinder noch nicht gelernt haben, aushelfen. Falls Kinder jedoch die Buchstaben aus dem Kindergarten oder der Vorschule bereits kennen, ist das Buch hervorragend geeignet, das Zusammenlauten zu üben.
Somit ist die “Lese-Rakete” ein idealer Einstieg für Leseanfänger. Durch wiederkehrende Erfolgserlebnisse wird die Lesefreude der Kinder geweckt und erhalten. Ich habe das Buch mit dem Sohn einer Freundin gelesen, der bisher eher ein Lesemuffel war. Die Geschichten aber haben ihm viel Spaß gemacht und die Leserakete möchte er zu Hause nachbasteln. Daher- ein toller Start ins Leseuniversum!
Der renommierte Dudenverlag hat mit “Die Lese-Rakete” ein Buch herausgebracht, das es Leseanfängern leicht machen soll, mit Freude lesen zu lernen. Schon das fröhlich gestaltete Hardcover zeigt die Lese-Rakete, die bei jeder Geschichte den Fortschritt der Kinder dokumentieren wird. Autorin Anne Rummenie und Illustratorin Nina Fuchs haben in fünf Kapiteln teils lustige, teils freche und manchmal gereimte Geschichten erfunden, von ganz kurzen Vierzeilern bis zu längeren Texten. Alle sind jedoch in großer Schrift gedruckt und zu jeder Geschichte gibt es eine passende Illustration.
Diese einfachen Geschichten sind gut geeignet, in ein positives Leseerlebnis einzusteigen, denn die Kinder werden nicht überfordert. Die Texte sind kindgerecht und leicht verständlich, auch für die Erwachsenen durchaus humorvoll. Die große Schrift und das dicke Papier dieses hochwertig ausgestatteten Buches helfen auch schon den Kleinen, Freude am Blättern zu haben. Die phantasievollen farbigen Illustrationen auf jeder Seite des Buches ermöglichen es den Kindern auch einmal inne zu halten und sich auszuruhen, denn Lesenlernen ist wirklich anstrengend. Da in diesem gelungenen Erstlesebuch der Schwierigkeitsgrad jedoch systematisch gesteigert wird, haben die Kinder von der ersten Geschichte an kontinuierliche Erfolgserlebnisse.
Eine weitere Hilfestellung ist die farbliche Silbentrennung. Auch schwierige Wörter, die vielleicht noch die Erwachsenen lesen müssen, sind farblich abgesetzt. Ob das Buch auf die schulischen Lehrpläne der ersten Klassen abgestimmt ist, kann ich nicht beurteilen, eventuell müssen die Erwachsenen bei Buchstaben, die die Kinder noch nicht gelernt haben, aushelfen. Falls Kinder jedoch die Buchstaben aus dem Kindergarten oder der Vorschule bereits kennen, ist das Buch hervorragend geeignet, das Zusammenlauten zu üben.
Somit ist die “Lese-Rakete” ein idealer Einstieg für Leseanfänger. Durch wiederkehrende Erfolgserlebnisse wird die Lesefreude der Kinder geweckt und erhalten. Ich habe das Buch mit dem Sohn einer Freundin gelesen, der bisher eher ein Lesemuffel war. Die Geschichten aber haben ihm viel Spaß gemacht und die Leserakete möchte er zu Hause nachbasteln. Daher- ein toller Start ins Leseuniversum!
Rezensionen von Daggy:
Willkommen, Onkel Nouruz! von Rashin Kheiriyeh
Ein persisches Fest wird fröhlich gefeiert
Ein wunderschön farbiges, fröhliches Cover auf dem ein runder gedeckter Tisch von eine älteren Paar und der Kindern umrahmt ist. Die schwarze Katze ist auch nicht zu vergessen,, die im Buch auf jeder Seite zu finden ist.
Zunächst sehen wir eine Kinderzeichnung, auf der Kinder einen Schneemann bauen.
Dann Onkel Nouruz auf einen fliegenden Teppich. Und dann starten wir mit der Anfangszeichnung, nur ist sie diesmal bunt und Naneh Sarma, die Großmutter des Winters steht vor ihrem Haus. Zu Frühlingsbeginn soll dann Onkel Nouruz auftauchen. Es wir berichtet, dass die beiden sich immer verpassen würden.
Dann geht es an die Vorbereitungen zum großen Frühlingsfest, es wird geputzt, eingekauft, sich neu eingekleidet, sich herausgeputzt, gekocht und der Tisch gedeckt. Alles das macht die Großmutter mit Hilfe der Kinder. Als dann alles fertig ist, schläft sie erschöpft ein und so verpasst sie wieder den Besuch von Onkel Nouruz.
Im Nachwort erklärt uns die im Iran geborene Autorin, dass Nouruz „neuer Tag“ bedeutet und den Beginn des Frühlings und des persischen Neujahrs angibt. Hier lernen wir den Ablauf und die Tradition dieses Festes kennen und können uns mit Hilfe der wunderschönen Bilder vorstellen, wie schön so ein Neujahrsfest gefeiert wird.
Rezensionen von Lealein1906:
Ein Zuhause im Frühling von Julie Caplin
Ein Wohlfühlroman mit Kunst und Hund
Wer einen schönen Wohlfühlroman für den Frühling sucht, ist mit diesem Buch genau richtig. Ich habe die Lektüre sehr genossen, war von Landschaft, Leuten und Details begeistert und gebe deswegen gerne 5 Sterne.
Ella passt für ein paar Monate auf das Cottage ihrer Patentante auf und kann sich so eine Auszeit von London nehmen.
Dachte sie. Denn da wusste sie noch nichts von dem Hund und der (leicht aufdringlichen aber dafür sehr liebenswürdigen) Dorfgemeinschaft.
Ich bin ein absolutes Dorfkind und habe deswegen sehr gerne gelesen, wie Ella langsam die Vorzüge des Landlebens für sich entdeckt. Die Beschreibungen der Ortschaft und der Bewohner hat mir sehr gut gefallen, sowieso ist der Schreibstil der Autorin schön locker leicht, genau passend zu der Geschichte.
Die Charaktere sind wunderbar vielfältig von lebhaft, quirlig über übermotiviert bis hin zu eher grummelig. Apropos grummelig, da hätten wir noch Tierarzt Devon, der Ella ein paar Mal auf dem falschen Fuß erwischt. Aber da liegt auch ein Knistern in der Luft.... Und wenn dann noch Besuch aus London kommt, ein kleiner Skandal in der alten Beziehung aufgedeckt wird und Dorfaktivitäten anstehen, wird es sicher nicht langweilig - weder Ella noch den Lesern.
Ich kann nur nochmal sagen, dass mir die Country-Escapes-Reihe super gefallen hat und ich mir die anderen Bände sicher auch einmal anschaue.
Rezensionen von Cellissima:
Eine Maus namens Merlin von Simon Van Booy
Eine leise und berührende Geschichte über eine ganz besondere Freundschaft
Helen ist eine dreiundachtzigjährige Witwe, die glaubt, dass ihr Leben vorbei ist. Sie hat keinen wirklichen Inhalt mehr, auch keine Kontakte zu anderen Menschen. Bis sie eines Tages versehentlich eine Maus in ihr Haus trägt. Zunächst will sie sie wieder loswerden - jedoch ohne Erfolg. Schließlich gibt sie ihr einen Namen, hilft ihr, kümmert sich um sie.
Aus Helen und der Maus werden Freunde; Merlin wird zu Helens Familie. Und dank Merlin findet Helen auch wieder zurück ins Leben und zu anderen Menschen ...
******
Nicht nur das Cover war absolut bezaubernd, sondern auch der Klappentext. Und so war ich sehr gespannt auf diese Geschichte und diese Freundschaft.
Simon Van Booy schreibt wirklich gut; ich habe "Eine Maus namens Merlin" schon wegen seines Schreib- und Erzählstils gerne gelesen.
Sicher muss man diese Art von Roman und Geschichte mögen - dann hat man aber definitiv Freude daran.
Idee, Figuren und Handlung sind definitiv ungewöhnlich. Und es ist eine sehr leise, langsame, berührende Geschichte. Eine, die auch schöne und wichtige Botschaften vermittelt. Eine, für die man sich Zeit und Ruhe gönnen, die man langsam lesen und genießen sollte. Dann wird man aber mit einem außergewöhnlichen und besonderen Leseerlebnis belohnt.
Schöne und auch traurige Szenen wechseln einander ab.
Ich habe Helen und Merlin schnell sehr ins Herz geschlossen und diese Geschichte eigentlich sehr gerne gelesen.
Einziger Kritikpunkt: Irgendwann wurde es too much. Ab der Stelle, an der man erfuhr, welchen Beruf Helen früher ausgeübt hat und was sie unternimmt, um Merlin zu retten, und auch Dr. Jamal und sein Verhalten diesbezüglich ... wurde es doch sehr konstruiert und unglaubwürdig. Das hat das Leseerlebnis leider etwas geschmälert und die Freude an dieser Geschichte etwas genommen.
Dennoch ist es insgesamt ein schöner und berührender Roman.
Rezensionen von Daggy:
Auf in die Berge! von Katja Seifert
Fastzination Bergsteigen hervorragend erklärt
„Was Meschen in die Höhe treibt“ ist der Untertitel, der auf dem Cover zu lesen ist, daneben sehen wir viel kleine Menschen, die die Berge hinaufsteigen.
Ich, die ich nur mit der Gondel auf die Berge fahre und das sehr genieße oben zu sein, habe mir oft diese Frage gestellt, denn das Bergsteigen ist ja ein sehr gefahrenvolle Hobby.
Deshalb erstaunt es mich, dass hier so viele Frauen auf die Gipfel zieht. Obwohl sie natürlich nach ihren Kindern gefragt werden, während man wahrscheinlich nicht mal weiß, ob die Männer Kinder haben. Um so wichtiger erscheint es mir umso wichtiger, dass hier auf die Frauen, die solche Exekutionen organisiert haben, hingewiesen wird.
In den Einbänden gibt es Karten auf denen die wichtigsten und höchsten Berge eingezeichnet sind. Zuerst wird auf die gefahren hingewiesen, dann geht es um die Mythen, die sich um die hohen Berge ranken und dann geht’s los mit dem Bergsteigen. Es geht zunächst auf den Mont Blanc, der wird schon 1786 bestiegen. Nach eine wissenschaftlichen Ausflug in die Kartographie, geht es um den Menschen und die Verträglichkeit der Höhe. Weiter geht es mit den zwei Frauen, die dann den Mont Blanc erklommen haben und die Ausrüstung, die sie benötigten. Später erfahren wir, dass eine moderne Ausrüstung auch ein leichteres Bergsteigen bedeutet. Nachdem die Alpen erobert wurden, geht es in den Himalaja.
Das Buch bietet einen umfassende Geschichte des Bergsteigens, da geht es wissenschaftliche Erforschung, um Material und um die Menschen, die sich dieser Strapazen aussetzen. Die Illustrationen sind in Beigetönen gehalten und teilweise sehr klein gezeichnet. Sie zeigen sehr genau, wie kompliziert sich das Bergsteigen oft gestaltet. Auch für mich, die nicht den Wunsch hegt einen Berg zu besteigen, ist dieses vielseitige Sachbuch sehr interessant gestaltet und geschrieben.
Rezensionen von MarcoL:
Nur die Laute der Vögel von Ursula Wiegele
Ein sanfter, ruhiger Roman über die Sehnsucht nach dem Alleinesein
Mit sanften Worten rollt dieser Roman heran, der so viel an Stille birgt, manchmal melancholisch anmutet, und dennoch eine zarte Musik verbreitet. Gambist
Luca, der seinen Lebensunterhalt als Gambist verdient, beschließt, auf einer Insel in der Lagune von Grado eine Auszeit zu nehmen. Er lässt sich vom alten Fischer Matteo auf die Insel bringen, um dort Körper und Geist zur Ruhe kommen zu lassen.
Elektrizität gibt es dort keine, seinem Smartphone gönnt er keinen Tropfen an Akkukapazität. So kommt er gar nicht in die Versuchung, sich mit den Belangen der großen weiten Welt mit all ihren Eskapaden stören zu lassen. Es ist ein kleines Paradies mit einer Hütte und Abstellschuppen, viel Natur; und zwei Katzen, um die sich Luca kümmern soll. Für Lebensmittelnachschub und allen anderen nötigen Sachen kümmert sich Matteo.
Eine trübe Vergangenheit mischt sich auf mit dem Idyll der Insel, und schließlich kann auch die Sonne durch das eher schwere Gemüt von Luca brechen und einen bahnenden Lichtstrahl für die Zukunft weisen.
Mit fünf Jahren hatte er seine Mutter unter tragischen Umständen verloren, das Verhältnis zu seinem Vater war nie von einer elterlichen Tiefe geprägt. Diese Trauma geistern auf der Insel herum, und die spärlichen Kontakte zur Außenwelt helfen Luca schließlich, einiges mit anderen Augen zu sehen und sich seiner Vergangenheit zu stellen.
Das kleine Idyll umgeben von Meer und Natur wird kaum gestört, nur die Laute der Vögel sind die ständigen Begleiter. Und die hungrigen Katzen, die die einzige Regelmäßigkeit in diesem Sommer in Lucas Auszeit bilden. Eines Tages im Spätsommer bringt jemand seine Gambe auf die Insel … die Weichen für die Zukunft stehen in der richtigen Position.
Es ist ein sanftes, ruhiges Buch, das beim Lesen entschleunigt und den Wunsch nach einer heilen, abgeschiedenen Welt schürt.
Sehr gerne gelesen und somit eine Leseempfehlung für diesen zarten Roman.
Rezensionen von Lesemaus:
Aliya und der Laden der Zweiten Chance (Die Schule der Zeitreisenden 3) von Laila Rifaat
Leicht zu lesen, voller Magie und ein toller Abschluss
Aliya und der Laden der zweiten Chance ist das packende Finale der dreiteiligen Fantasysaga. Das farbenfrohe Cover passt hervorragend zur magischen Parallelwelt Ägyptens und zur spannenden Geschichte. Besonders die Mischung aus Zeitreisen, magischen Elementen und der ägyptischen Kulisse macht das Setting originell.
Man sollte die ersten beiden Bände bereits gelesen haben, um den Inhalt vollständig zu verstehen. Kurz vor einem großen Zeitreise-Teppichrennen verschwinden alle Schlosser spurlos. Nur die junge Aliya bleibt zurück und muss allein die Zeitwelt schützen. Als ihr Erzfeind Dorian Darke die Macht der Zeit an sich reißen will, beginnt für Aliya ein gefährlicher Wettlauf gegen die Zeit, der sie in bedrohliche Parallelwelten führt, um ihre Freunde zu retten.
Aliya ist eine mutige Heldin, die ein großes Geheimnis entdeckt und sich in einer Welt voller Abenteuer behaupten muss – eine passende Protagonistin für meine Enkelinnen. Sprachlich ist die Geschichte sehr einfach und schnörkellos gehalten. Sie ist sowohl für meine 10- als auch für meine 12-jährige Enkelin interessant, unterhaltsam und spannend.











