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Rezensionen von lesende_zitrone:

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Memories So Golden Like Us von Gabriella Santos de Lima

Ein Buch voller Emotionen

Eine Künstlerin, die mit einem Verlust kämpft und gleichzeitig sich neu lieben lernen muss.

Im zweiten Teil geht es um Blair und Connor. Blair hat seit ihrem Verlust ihre Karriere vernachlässigt und sich nur noch mit Männern und Partys die Zeit vertrieben. Daraufhin handeln ihre Eltern und die Managerin einen Deal aus: Sie bleibt die nächsten Monate im Ferienhaus und dreht einen Dokumentarfilm.

Allerdings erfährt sie erst, als er vor ihr steht, dass Connor, ihre erste Liebe, den Film drehen soll. Alles andere als freiwillig raufen die beiden sich zusammen. Wäre da nicht der große Hass im Internet und das Problem, dass sie ihre Freude an der Kunst verloren hat. Und dass Connor auf den ersten Blick doch mehr zu verstecken hat, als sie dachte.

Blair ist eine verlorene Seele, die im Laufe der Geschichte an Selbstbewusstsein gewinnt. Früher war sie stark und voller Lebensfreude, aber nach dem Verlust ihres Bruders verlor sie alles. Ganz langsam und mit viel Anstrengung wird Blair zu einer neuen Person. Der Prozess ist realistisch und schmerzhaft dargestellt, was mich sehr gefesselt hat und mitfühlend war. Ebenso war Connor ein starker Charakter, der mitgerissen von dem Tod seines besten Freundes und schlechten Entscheidungen in der Vergangenheit geprägt war. Ich fand ihn sympathisch und seine sehr gefühlvollen Handlungen waren schön zu lesen. Die Verbindung zwischen beiden ist steinig und alles andere als einfach. Trotzdem knistert es und sie versuchen, gemeinsam den schweren Verlust zu verarbeiten.

Wie immer war der Schreibstil der Autorin mit Realismus und tiefergehenden Themen. Trotzdem fiel es mir leicht, in die Geschichte einzutauchen, und es war toll zu lesen. Obwohl das Buch traurige Themen behandelt, war es doch sehr heilend. Das Setting der Küste war bezaubernd dargestellt und ebenso das Haus. Die Geschichte zeigt beide Perspektiven der Protagonisten, was dem Ganzen mehr Tiefe und Hintergrund gegeben hat.

Memories So Golden Like Us ist eine Empfehlung für alle, die gerne über erste Liebe, echte Probleme und starke Gefühle lesen möchten!

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Memories So Golden Like Us

Rezensionen von Ele:

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Wo ist denn da der Unterschied? von Gabriella Santos de Lima

Den Unterschied kennen

Wo ist denn da der Unterschied, Jane Wilsher und Liz Kay, Duden-Verlag Berlin, 112 S., Ab 8 Jahre Cornelsen-Verlag.
Willkommen in der Welt der Unterschiede

In diesem reich und bunt illustriertem Buch macht es riesigen Spaß zu blättern zu schmökern, sich zu informieren und etwas dazuzulernen. Liebevoll illustriert und meist verständlich erklärt, werden hier kindgerecht verarbeitet die Unterschiede von Dingen die sich ähnlich sind oder die oft verwechselt werden.

Dieses Buch ist nicht nur ein Nachschlagewerk für Schulkinder, ich denke es ist auch schon zum Vorlesen für Vorschulkinder geeignet, denn die bunte Bebilderung spricht auch schon die Kleineren an. Selbst Erwachsene können hier das eine oder andere Detail erfahren. Sozusagen ein Buch für die ganze Familie.
Schon auf den ersten Seiten wird vorgestellt, was den Leser im Buch erwartet, 150 Antworten sind, in verschiedene Wissensgebiete, aufgeteilt z.B. Weltall, Pflanzen, Tiere, Dein Körper, Technik etc. Dazu liefert der Verlag auch die diversen Möglichkeiten wie das Buch gehandhabt werden kann, von: „einfach der Reihe nach durchlesen“ bis „direkt zum Lieblingsthema durchblättern“ oder ein „ein Unterschiede-Quiz veranstalten“, so viele Möglichkeiten um junge Leser für spannende Themen zu interessieren und dabei die Welt kennenzulernen.
Mir persönlich haben die Themen um den Körper und um Tiere und Pflanzen ganz besonders gut gefallen. Auch die Sparte Technik ist kindgerecht präsentiert. Verblüfft hat mich die Tatsache, dass ein Blitz heißer ist, als die Oberfläche der Sonne. Der Unterschied zwischen Rosinen Sultaninen und Korinthen. Mit Tornados und Hurrikanen kenne ich mich jetzt aus.
Ein Kritikpunkt bleibt jedoch, Einiges finde ich überflüssig zu erklären, der Unterschied zwischen Saxofon und Klarinette oder Dame und Schach, schlürfen und rülpsen u.v.m. Nicht verständlich oder mit zu wenigen Fakten erklärt waren etliche Unterschiede, Grasland und Savanne, Krokodil und Alligator da hätte ich mir deutlichere Bilder gewünscht, bei einigen auch mehr Fakten, der Unterschied zwischen Football und Fußball. Für die Vor- und Grundschüler sind die Erklärungen auseichend. Ab 8 Jahren wollen es die meisten eher genau wissen.
Ich habe mich der Reihe nach durch das Buch gelesen und war überrascht, wie verständlich und ansprechend hier Wissen vermittelt wird. Ein ähnliches Wissens-Buch hatte ich als Kind auch und es hat mir die Neugier für das Geschehen in der Welt nahegebracht. Ich werde dieses Buch auch weitergeben und auch verschenken, denn für mich gilt immer noch dieses Sprichwort: „Wissen ist Macht“. Und ich finde man kann gar nicht früh genug damit beginnen.
Dieses Erklär-Buch sollte in keiner Familie fehlen. Da die Erklärungen doch manchmal sehr beschränkt oder ungenau sind, würde ich das Lese/Nutzungsalter heruntersetzen, nicht ab 8 Jahre als Lese-Empfehlung, sondern als Vorlesebuch für die Kleinsten und zum Selberlesen max. im Grundschulalter. Eignet sich bestens als Geschenk. 4 Sterne

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Wo ist denn da der Unterschied?

Rezensionen von brauneye29:

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Unser Haus mit Rutsche von Safia Al Bagdadi

War nicht so ganz meins

Zum Inhalt:
Laylas Eltern sind glamourös. Ihr Irakischer Vater hat ständig neue Geschäftsideen, die aber immer wieder grandios scheitern. Er verspricht der Familie die dollsten Dinge, löst aber eigentlich nie etwas ein. Die französische Mutter rebelliert zwar gegen ihr Elternhaus, trägt aber trotzdem Chanel-Parfum.

Als der Golfkrieg ausbricht, wird Laylas Vater, eingeholt von der Realität wie ein Fremder.
Meine Meinung:
Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll. Einerseits hat es ein recht angenehmen Schreibstil und dem Klappentext nach hätte das Buch auch sehr interessant sein können, aber irgendwie hat mich das Buch nicht so richtig einfangen können. Die Schilderung der Vergangenheit hat mir auf jeden Fall besser gefallen als die der Gegenwart. Dieses Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Kulturen hat mir gefallen. Aber insgesamt hat mich die Geschichte nicht nicht gepackt.
Fazit:
War nicht so ganz meins

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Unser Haus mit Rutsche

Rezensionen von LeserinLu :

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Spiegelland von Rebekka Frank

Fesselnd

Der Roman „Spiegelland“ hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Er erzählt drei Geschichten: Elias hat einen folgenschweren Fehler begangen und verbringt den Sommer versteckt bei seiner Großmutter Catharina im Moor. Auf einer zweiten Zeitebene erfahren wir von Catharinas Vergangenheit. Vor 25 Jahren gelingt ihr die Flucht aus einer von Angst geprägten Ehe.

Mit ihrer Tochter zieht sie in das alte Haus im Moor, einem Ort, der schon Jahrhunderte zuvor Zuflucht und Bedrohung zugleich war. Denn bereits Aletta versuchte dort vor über 200 Jahren, sich einer aufgezwungenen Ehe zu entziehen. Nach und nach wird klar, wie die verschiedenen Schicksale ineinandergreifen und sich über Generationen hinweg spiegeln.

Besonders gut gefallen hat mir, wie elegant die unterschiedlichen Zeitebenen miteinander verwoben sind. Sprachlich und inhaltlich sind sie miteinander verknüpft , ohne künstlich zu wirken. Viele Kapitel enden mit kleinen Cliffhangern, sodass ich ständig weiterlesen wollte. Gleichzeitig hatte der Roman eine große atmosphärische Dichte: Das Moor mit seiner Weite, seiner Stille und seiner Bedrohlichkeit ist eindrucksvoll beschrieben und wird fast zu einer eigenen Figur. Ohnehin mochte ich sowohl die Haupt- als auch die Nebenfiguren, die alle komplex und nicht klischeehaft waren. Neben der spannenden Handlung stellt der Roman wichtige Fragen: Wie geht eine Gesellschaft mit häuslicher Gewalt um? Wie entstehen Gewaltspiralen und wie lassen sie sich durchbrechen? Und vor allem: Wie erzieht man Söhne so, dass sie nicht in alte Muster zurückfallen?

Ich konnte vollkommen in die Geschichte eintauchen und darin versinken. Für mich war „Spiegelland“ atmosphärisch dicht, spannend erzählt und inhaltlich relevant. Definitiv nicht mein letzter Roman dieser Autorin! Klare Empfehlung!

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Spiegelland

Rezensionen von buchina:

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Böser, böser Wolf von Alexandra Benedict

Anders als erwartet

Die Mischung aus einem Serientäter und klassischen Märchen klang für mich nach einem spannenden Thriller. Der erste Teil startet auch so. Die Perspektiven zwischen Opfer und Ermittlerin wechseln, was eine spannende Dynamik bringt. Bei den Charakteren blieb ich etwas unschlüssig, da sie sich meiner Meinung nach, nicht immer nachvollziehbar verhalten haben.

Dann kommt es zu einem plötzlichen Plot Twist und der Roman entwickelt sich völlig anders weiter. Eigentlich mag ich Überraschungen, aber diese passte nicht richtig. Während man sich dann etwas mit der Überraschung arrangiert hat, kommt die nächste Wendung und irgendwie passte es für mich nicht mehr. Die Thriller Handlung tritt in den Hintergrund und auch das Märchenmotiv, was mich eigentlich an dem Roman angesprochen hat, ist am Ende kaum noch wichtig.
Mein Problem mit dem Roman ist gewesen, dass es nicht der Roman war, der angekündigt war. Ich verstehe, dass die Entwicklung eine Überraschung sein sollte, das war es auch. Aber wenn ein Roman als Thriller mit Märchenmotiv verkauft wird, sollte es das auch sein. Und für mich war es das am Ende nicht, vor allem der zweite Teil, war eher absurd als ein Thriller. Gleichzeitig empfand ich die Protagonisten und auch die Nebencharakter als zu oberflächlich beschrieben. Sie gingen mir alle nicht sehr nah.
Ich könnte mir vorstellen, dass wenn aus der Romanidee zwei abgeschlossene eigene Romane geschrieben wären, hätte ich mit mehr Begeisterung gelesen.

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Böser, böser Wolf

Rezensionen von DoraLupin:

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Im Schatten der Ruinen von Peter Klisa

Actionreich

Berlin im Jahr 1948: Captain Matthew Wallet wird in die amerikanische Besatzungszone strafversetzt. Gemeinsam mit seiner Einheit soll er die Bandenkriminalität in der durch den Krieg völlig zerstörten Stadt unter Kontrolle bekommen. Wallets schlimmste Erwartungen werden noch übertroffen. Er sieht sich mit den »Brandenburgern« konfrontiert, Angehörigen einer ehemaligen Wehrmachtseinheit, die ihr Unwesen in allen vier Sektoren treiben.

Ihre letzte Tat: In einem Schwarzmarktlager haben sie eine gegnerische Bande ausgeschaltet und ein wahres Blutbad angerichtet. Wallet ahnt, dass er schnell handeln muss. Er engagiert einen Spitzel, den zwölfjährigen Heiner, der in der Unterwelt bestens vernetzt ist. Kurze Zeit darauf verschwindet er jedoch und Wallet und Heiners Mutter Klara geraten bei der Suche nach ihm in einen gefährlichen Hinterhalt ...

Ich lese immer wieder gerne Krimis und Thriller, die in einem historischen Setting spielen und tauche gerne in die vergangene Zeit ein. Der Schreibstil ist von Anfang sehr einnehmend und fesselnd und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Besonders wie der Autor den Schwarzmarkt beschreibt war sehr eindrücklich und lebendig und als Leser ist man mitten im Geschehen gewesen. In der ersten Hälfte dominiert noch der historische Roman, dann wird es jedoch sehr spannend und actionreich, eine Actionszene jagd die nächste und man kommt als Leser kaum einmal dazu Atem zu holen. Mir war das persönlich teils etwas zu viel, aber dies ist immer Geschmackssache und ich kann mir vorstellen, dass viele Leser diese Action lieben werden! Durchgängig ist man als Leser im Geschehen dabei, was mir gut gefallen hat und auch die Charatere sind gut und authentisch gezeichnet. Am meisten habe ich mit dem jungen Heiner und seiner Mutter Klara mitgefiebert.

Ein sehr spannender historischer Thriller, der die damalige Zeit eindrücklich näher bringt, bei dem man einiges Neues lernen kann und der sehr actionreich ist. Gerne empfehle ich den Roman weiter, besonders an Leser die auch mal Action mögen.

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Im Schatten der Ruinen

Rezensionen von Anilam:

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Das schönste aller Leben von Betty Boras

Zwischen Schönheit und Schuld

In Das schönste aller Leben schreibt Betty Boras von zwei Frauen aus unterschiedlichen Jahrhunderten, deren Leben durch das Banat und durch Erwartungen an Schönheit und Anpassung miteinander verbunden sind. Während eine nach der Flucht nach Deutschland mit Schuldgefühlen kämpft, wird die andere im 18.

Jahrhundert für ihre Schönheit zum Opfer gesellschaftlicher Machtstrukturen.

Mich hat schon der Anfang komplett gepackt. Diese ehrlichen und absolut schonungslosen Gedanken über Schönheit und gesellschaftlichen Druck – das ist intensiv und tut teilweise richtig weh beim Lesen. Der Schreibstil ist unglaublich klar. Keine unnötigen Ausschmückungen, sondern starke Bilder, die sofort eine Wirkung auf mich hatten.

Was mir besonders gefallen hat: Wie fein das Thema Schönheit, Schuld und der Blick der Gesellschaft verhandelt wird. Man wird total zum Nachdenken angeregt, für mich immer ein Zeichen, dass das Buch bei mir gut Wirkung zeigt.
Ein sehr eindrucksvoller Roman über Herkunft, Muttersein und die Frage, was ein „schönes Leben“ eigentlich bedeutet. Es ist überhaupt kein leichtes Buch zum Mal eben weg lesen, dafür aber um mal wieder richtig ins Nachdenken gebracht zu werden.

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Das schönste aller Leben

Rezensionen von Daggy:

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Körperquatsch mit Soße von Johanna Klement

Falsche Ausagen witzig widerlegt

Das witzige Cover zeigt ein Kind, das Spagetti direkt aus dem Teller isst und dem sie dann aus den Ohren wieder herauskommen. Daneben sehen wir noch ein paar andere Bilder, die wir im Buch finden werden.
Die Spagetti finden wir dann auch beim Inhaltsverzeichnis und auch immer wieder auf den Seiten des Buches.

Zunächst erfahren wir um was es eigentlich geht. Es gibt da so Aussagen von Erwachsenen, die wohl dazu führen sollen, dass Kinder Dinge nicht tun, weil sie zu eigenartigen Folgen führen sollen. So platzt das Trommelfell bei lautem Gebrüll oder die Augen verderben beim Lesen im Dämmerlicht. All diese Dinge habe ich schon vor fast 70 Jahren gehört. Ich habe mich immer bemüht sie nicht selbst zu sagen. Aber wer weiß…?
„Nicht Schielen, das bleibt so!“ auch so ein Spruch, den ich oft gehört habe. In diesem Buch finden wir eine Schielanleitung, denn ich denke, es trainiert die Muskeln. Meine Augenärztin fordert mich bei der Untersuchung auch immer dazu auf. Kann uns das leckere und zu viele Essen aus den Ohren herauskommen? Hier wird erklärt, dass das technisch nicht möglich ist. Es gibt dazu eine Zeichnung des Kopfes.
Mir gefällt es sehr gut, dass hier die Aussagen ernst genommen werden und es Beweise für ihre Unwahrheit gibt. Dazu gibt es einen Text und viele zum Teil sehr humorvolle Bilder. Mit diesem Buch lernt man eine ganze Menge und hat dabei soviel Spaß, dass man es nicht merkt.

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Körperquatsch mit Soße

Rezensionen von div:

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Was ist in meinem Alter sonst noch üblich? von Wencke Mühleisen

Neustart im Alter

Neustart im Alter

Der Roman erzählt von Erika, einer Frau, etwas älter wie 60 Jahre. Erika und Jan sind seit Jahrzehnten verheiratet, ihre Ehe steckt im Alltagstrott. Während eines gemeinsamen Italienurlaubs gesteht er, dass er eine Affäre mit einer deutlich jüngeren Frau hat. Dieses Ereignis erschüttert ihr bisheriges Leben - sie fällt aus allen Wolken.

Sie überdenkt Beziehung, Alter, Begehren und Selbstwert.
"Was ist in meinem Alter noch üblich" - diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch.

Der Einstieg in das Buch und die Thematik ist absolut gelungen. Jedoch verläuft sich das im Laufe des Buches etwas. Es wirkte immer mehr undurchdacht und verwirrend. Auch kam es zu zahlreichen Wiederholungen. Auch das Ende konnte mich nicht überzeugend. Auch sind mir die beiden Protagonisten irgendwie fremd geblieben.

Mich konnte das Buch nicht so packen, wie ich es mir erwartet hätte.

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Was ist in meinem Alter sonst noch üblich?

Rezensionen von Leseliebee:

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Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman

Wenn die Welt endet und du nicht weißt, wer du bist.

„Ich, die ich Männer nicht kannte“ von Jacqueline Harpman ist ein packender Roman über Gefangenschaft, Geheimnisse und fragwürdige Freiheit, der einen sofort in den Bann schlägt.

Neununddreißig Frauen sitzen jahrelang in einem unterirdischen Gefängnis, bewacht von Männern, ohne Erinnerung an ihre Vergangenheit oder die Welt draußen – bis die Wachen verschwinden und die Tür offen steht.

Die junge Erzählerin, die das Gefängnis als ihre einzige Welt kennt, tritt als Erste hinaus und entdeckt eine fremde, verwüstete Oberwelt, in der die Gruppe ums Überleben ringt.

Die flüssige Erzählung weckt Neugier – was führte zu dieser Isolation, und ist die erlangte Freiheit echt?
Das düstere Cover begeistert: Eine Gesichtshälfte im Schatten, die andere erhellt, der Kreis wie ein Lichtstrahl aus dem Wüstenverlies – pure Symbolik!

Das Buch wurde durch BookTok zu einem viralen Hit, da es als vergessener Klassiker (ursprünglich 1995 erschienen) neu entdeckt und mit modernen Themen wie Feminismus und Frauenrechten verknüpft wurde. BookTok-Videos heben die dystopische Erzählung von Isolation und weiblicher Solidarität hervor, die Parallelen zu „Der Report der Magd“ aufweist und durch Promis wie Dua Lipa beworben wurde.

Die Isolation der Frauen steht auch für die Suche nach Identität ohne soziale Spiegelung – was bleibt von Menschlichkeit, wenn Kultur, Beziehungen und Geschichte fehlen?

5 Sterne von mir, klare Leseempfehlung!

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Ich, die ich Männer nicht kannte