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Rezensionen von AngiF:

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Die Sündenheilerin Historischer Roman. Originalausgabe. Kartoniert. von Metzenthin Melanie

Welchen Weg wird Lena wählen?

Unmittelbar nach ihrer Hochzeit gerät Lena, die Tochter Ritter Sigmunds, in einen brutalen Überfall, bei dem ihr frisch vermählter Ehemann sowie ihr Vater getötet werden. Sie selbst wird verletzt, doch überlebt. Sie zieht sich in ein Kloster zurück, in dem ihre Großtante, die Nonne Schwester Margarita lebt.

Hier erlernt sie die Kunst des Heilens. Dabei wird deutlich, dass Lena sich erstaunlich gut in die Seele der Kranken hinein versetzen kann und ihnen damit besser als andere Heiler helfen kann. Das Kloster verlässt lange nicht mehr, zu groß ist ihre Angst nach ihrem Schicksalsschlag. Als nun Graf Dietmar von Birkenfeld bei der Mutter Oberin um Hilfe für seine ernsthaft erkrankte Ehefrau Elise ersucht, muss Lena das Kloster erstmals wieder verlassen, denn der Schwerkranken ist eine Reise nicht zuzumuten. So begibt sich Lena zusammen mit Schwester Ludovika und mit einem mulmigen Gefühl im Magen auf die beschwerliche Reise zur Burg Birkenfeld , die aber zum Glück durch Waffenknechte streng bewacht wird. Auf der Burg treffen noch weitere Gäste ein: Philip Aegypticus ist zusammen mit seinem arabischen Freund Said in den Harz gereist, um die Heimat seines Vaters kennenzulernen. Nun gilt es, das Geheimnis der Burg zu lüften, wodurch Lena selbst wieder in Gefahr gerät.

Die Autorin Melanie Metzenthin schreibt in unglaublich schöner, der Zeit angepassten Sprache. Die Story selbst ist äußerst spannend und zwar von der ersten bis zur letzten Zeile. Die Dialoge sind überzeugend und realitätsnah. Die Charaktere sind alle glaubwürdig, sie sind durchdacht und tief angelegt und spielen perfekt sowie schlüssig miteinander. Das Lesen des Buches ist durch das angenehme Tempo, das die Autorin verwendet, sehr flüssig.

Nur zu gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es von Herzen weiter. Das Buch ist der erste Band einer Trilogie und ich kann gar nicht erwarten die anderen beiden Teile zu lesen. Fans von historischen Romanen werden ?Die Sündenheilerin? ebenso verschlingen und lieben wie ich es getan habe, da bin ich mir sicher.

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Die Sündenheilerin Historischer Roman. Originalausgabe. Kartoniert.

Rezensionen von manu63:

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Die Sündenheilerin Historischer Roman. Originalausgabe. Kartoniert. von Metzenthin Melanie

Details können wichtig sein

Wutentbrannt ist der dritte Krimi mit Clemens von Bühlow den das Autorinnenteam Brigitte Lamberts und Annette Reiter in Gemeinschaftsarbeit verfasst haben. Dieses Mal geht es um einen toten Kunststudenten der erschlagen in einem Hotel aufgefunden wird. Die Spuren führen in verschiedene Richtungen und im Laufe der Ermittlungen werden unterschiedliche Personen verdächtigt.

Letztendlich findet Clemens von Bühlow, zusammen mit seinem Team, aufgrund von kleinen Details den wahren Tathergang.

Der Krimi selber ist in klarer und gut lesbarer Sprache verfasst, kleine humorvolle Einlagen würzen das Ganze zu einem unterhaltsamen Krimi in dem es nicht blutrünstig zugeht. Im Fokus stehen die Ermittlungen des Teams rund um Clemens von Bühlow. Die einzelnen Ermittlungsschritte und das finden und dann wieder ausschließen von Verdächtigen wird gut dargestellt und auch immer wieder zusammengefasst, so das ich als Leser nicht den Überblick verloren habe. Insgesamt ein Buch das Krimifreunden sicherlich gefallen wird.

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Die Sündenheilerin Historischer Roman. Originalausgabe. Kartoniert.

Rezensionen von manu63:

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Die Sündenheilerin Historischer Roman. Originalausgabe. Kartoniert. von Metzenthin Melanie

Liebe verbindet über Jahrhunderte

Mit True Love Blue hat die Autorin Ann Mac Rose eine Liebesgeschichte entworfen die nicht nur in der Gegenwart sondern auch Jahrhunderte zurück spielt. Der Klappentext lässt das so erst mal nicht vermuten und ich finde ihn etwas irreführend, daran sollte noch gearbeitet werden.

Die Geschichte ist quasi in drei Teile geteilt, im ersten Teil lernen sich Colleen und Graham bei einem Konzert kennen, beiden fühlen eine Verbindung, aber ihnen im Weg steht Donald der Ehemann von Colleen.

Nachdem Donald unter mysteriöses Umständen stirbt ermitteln sie auf eigene Faust und die Spuren führen Jahrhunderte zurück zu einem anderen Liebespaar, diesen Spuren folgen sie im zweiten Teil und im dritten Teil wird die Geschichte in der Gegenwart abgeschlossen.

Ann Mac Rose verknüpft in ihrer Geschichte zwei Paare deren Schicksale zusammen hängen. Erst langsam werden die Zusammenhänge klar, wobei die Geschichte immer wieder zwischen den Zeiten springt, da diese gut gekennzeichnet ist weiß man als Leser immer genau in welcher Zeitschiene man sich gerade befindet. Dabei lässt die Autorin gewaltig ihre Fantasie spielen was die Möglichkeiten der Spurensuche betrifft und wie Colleen und Graham Vergangenheit und Gegenwart erleben.

Insgesamt hat mir der Schreibstil gut gefallen und das Buch ließ sich gut lesen, als Urlaubslektüre gut zu empfehlen und man sollte sich halt ein wenig auf die Zeitsprünge einlassen und auch nicht zu kritisch mit den mysteriösen Begebenheiten umgehen. Wer sich einfach darauf einlässt das so was möglich ist, der wird gut unterhalten.

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Die Sündenheilerin Historischer Roman. Originalausgabe. Kartoniert.

Rezensionen von manu63:

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Die Sündenheilerin Historischer Roman. Originalausgabe. Kartoniert. von Metzenthin Melanie

Schöne neue digitale Welt

Cyberworld 1.0 Mind Ripper ist der Auftakt einer Serie von Nadine Erdmann. Die Geschichte nimmt ihren Anfang im Jahr 2038 und spielt in London, es geht um die Geschwister Jemma und Jamie sowie deren Freund Zack. Die drei werden durch die Brüder Will und Ned hineingezogen in eine Geschichte, in der es darum geht den Mind Ripper zu finden.

Drei Jungen sind schon beim spielen ins Koma gefallen und nun suchen sie gemeinsam nach Antworten. Die Cyberworld kann im Jahr 2038 mittels Technik quasi betreten werden und man erlebt die Rollen der Spiele hautnah.

Nadine Erdmann führt die verschiedenen Charaktere nach und nach ein und zeichnet ein gutes Bild der Verhältnisse zueinander. Der Schreibstil ist locker und gut lesbar und auch die Begriffe aus der Cyberworld für Laien verständlich. Den Leser erwartet eine Reise in virtuelle Welten mit Fantasyanteil und einem Geschehen in der realen Welt. Es ist ein gelungener Mix aus beiden Welten.

Neben der eigentlichen Suche nach dem Mind Ripper kommt auch zwischenmenschliches nicht zu kurz und der Leser darf auch teilhaben an Partnerquerelen, die aber gut in die Geschichte eingepasst sind. Auch ethische Fragen wie weit man für einen geliebten Menschen gehen darf werden nicht ausgeklammert. Durch den Wechsel zwischen realer und virtueller Welt kann es schon mal zum Bruch in der Spannung kommen, die aber schnell wieder aufgebaut wird. Vor allen Dingen hat mich die Auflösung des Falles doch überraschen können und ich bin schon gespannt auf die nächste Geschichte rund um Jemma, Jamie, Zack, Will und Ned. Eine interessante neue Serie die ich empfehlen kann.

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Die Sündenheilerin Historischer Roman. Originalausgabe. Kartoniert.

Rezensionen von manu63:

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Der Schicksalsträger - Verweigerung von Celeste Ealain

Was passiert wenn sich unser Schicksal nicht erfüllt?

Die Autorin Celeste Ealain nimmt den Leser in der Geschichte Der Schicksalsträger ? Verweigerung mit in eine Welt in der es um das Schicksal des einzelnen Menschen geht und was passiert wenn jemand unser Schicksal ändert. Verpackt ist dies in die Geschichte rund um Cattleya die noch immer ihrem brutalen Exmann hinterher trauert.

Sie kann sich nicht auf eine neue Liebe einlassen, obwohl es ihr Schicksal ist sich neu zu verlieben und eigentlich glücklich zu werden. Dem Schicksal nachhelfen soll der Schicksalsträger der erst mal ohne Namen bleibt. Gelingt ihm dies nicht muss er noch länger eine Strafe abbüßen. Diese Strafe ergibt sich daraus, das der Schicksalsträger als Mensch das Leben eines anderen in ungute Bahnen gelenkt hat.

So verworren wie sich das anhört kommt es auch erst mal in der Geschichte daher. Erst langsam lösen sich die Fäden der Handlung auf und dem Leser wird klar was ein Schicksalsträger ist und wie man dazu werden kann. Beim Einstieg in die Geschichte hilft ganz gut das Prequel das die Autorin unter dem Titel Dem Schicksal sei untreu geschrieben hat.

An sich ist die Geschichte gut geschrieben und die Grundidee finde ich nicht schlecht, leider können mich die Charaktere nicht überzeugen. Cattleya bleibt mir unverständlich, da sie immer noch ihrem Mann, der sie mies behandelt hat, hinter weint. Etwas das ich nicht nachvollziehen kann, auch die anderen Charaktere sind eher düster und traurig und richtig fröhlich ist in der Geschichte niemand. Vielleicht ändert sich das ja noch im Nachfolgeband der hoffentlich nicht ganz so trostlos und traurig daherkommt. Insgesamt gibt es in diesem Buch mehr Verlierer als Gewinner.

Eine leichte Urlaubslektüre ist das Buch sicherlich nicht, wer sich aber mal mit den Gedanken auseinander setzen möchte, wie das Schicksal uns bestimmt oder was passieren kann, wenn wir unser Schicksal nicht annehmen wollen der wird hier sicherlich interessante Gedankengänge dazu finden.

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Der Schicksalsträger - Verweigerung

Rezensionen von manu63:

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Highspeed Love von Chris P. Rolls

Gayromane in Reinkultur

Mit ihrem Roman Highspeed Love nimmt die Autorin Chris P. Rolls die Leser mit in die Welt des Motocross. Der erfolgreiche Fahrer Cole benötigt kurzfristig wegen einer Erkrankung seines Mechanikers einen neuen Mitstreiter. Die Wahl fällt auf den Zwillingsbruder seines stärksten Kontrahenten Miles. Maxwell hat früher für seinen Bruder Miles gearbeitet, aber nachdem dieser einen Unfall hatte, für den Maxwell die Schuld bekommen hat, gehen sie getrennte Wege.

Kann Cole ausgerechnet Maxwell trauen da gerade ein Saboteur in den Teams sein Unwesen treibt und dann fühlt er sich auch noch stark zu Maxwell hingezogen. Aber darf es diese Liebe in der Männerwelt des Motocross geben?

Chris P. Rolls nähert sich diesem Thema mit viel Gefühl und in schönen Worten. In dieser Geschichte wird die Liebe zwischen zwei Männern in der als homophob dargestellten Welt des Motocross erzählt. Lange hat Cole seine Neigung vor der Öffentlichkeit versteckt, nun stellt er sich den Herausforderungen seiner Umwelt und steht zu seinen Gefühlen. Die Geschichte verpackt geschickt die Vorurteile gegen gleichgeschlechtliche Liebe in einer gefühlvoll erzählten Geschichte voller Liebe und Zärtlichkeit. Die Charaktere werden vielschichtig gezeichnet und auch die Verletzungen der Vergangenheit kommen letztendlich zur Sprache. Die Annäherung der beiden Protagonisten hierließ bei mir das eine oder andere schmunzeln, da Cole auch die ganzen Unsicherheiten einer erwachenden Liebe erlebt. Coles Gedankenwelt wird facettenreich geschildert und auch die Sportart Motocross wird ausführlich dargestellt. In meinen Augen manches Mal zu langatmig, allerdings bin ich auch kein Sportfan und kann mich für Details einer Sportart nicht unbedingt erwärmen.

Gewürzt wird die Liebesgeschichte noch mit dem Handlungsstrang, das es einen Saboteur in den Teams gibt. Das war für mich aber eher ein unbedeutenderer Handlungsstrang, der nicht viel Raum einnahm. Für einige Szenen war er notwendig, wurde aber zum Glück nicht lang und breit ausgewalzt.

Bei Chris P. Rolls gefällt mir, das sie auch die kleinen Nebenrollen gut besetzt und die Charaktere ein eigenen Profil haben und dadurch nicht blass gegen den Hauptakteuren daherkommen. Der Schreibstil ist flüssig und dadurch gut lesbar, die Liebesszenen sind eindeutig und werden in klarer Sprache und mit Details erzählt.

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Highspeed Love

Rezensionen von manu63:

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Hades von Candice Fox

Auftakt einer Trilogie mit Gänsehautfaktor

Mit Hades ist der Autorin Candice Fox der Anfang einer Trilogie gelungen, die mich sofort in ihren Bann zog. Hades Archer übernimmt die Entsorgung von Leichen gegen Entgelt, als ihm zwei vermeintlich tote Kinder übergeben werden, muss er feststellen das diese noch leben. Er zieht sie als seine Kinder auf und sie nennen sich Eden und Eric und werden zu gut ausgebildeten Cops in Sydney mit einem eigenen Sinn von Gerechtigkeit.

In die Geschichte verstrickt wird noch Frank Bennett, als er zusammen mit Eden ein Ermittlerteam bildet.

Der Thriller ist durchweg spannungsvoll und die Geschichte in sich stimmig. Die Charaktere haben ihren eigenen Charme und ich selber konnte mich dem Konzept der Gerechtigkeit von Eden und Eric nicht entziehen und fühlte mich emotional immer stärker in die Geschichte gezogen. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar und die Charaktere werden kraftvoll mit ihren Höhen und Tiefen gezeichnet. Durch die wechselnden Perspektiven erlebt der Leser die Geschichte hautnah durch die Augen der Protagonisten.

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Hades

Rezensionen von Ela_Ela:

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Hades von Candice Fox

Wie immer einfach nur zum Träumen : D

Die E-Books von Samantha Young wollte ich schon lange lesen und da war es dann eine Überraschung das diese in Buchform erscheinen.


Fountain Bridge: Mehr als nur gute Freunde? Wie bei Ellie und Adam alles begann ...

Ellie & Adam mochte ich schon seit Dublin Street total gerne und das wir hier ihre Geschichte erfahren hat mich total gefreut.

Ihre Geschichte ist in Rückblicken gegliedert da Ellie ihre Tagebücher ursprünglich sucht um Joss ihre Geschichte aufzuschreiben lassen, doch dann zeigt sie Adam wichtige Tagebucheinträge ihrer anfänglichen Freundschaft aus der mehr geworden ist. Einfach nur total toll und herzzerreißend. Ellie & Adam <3


Castle Hill: Er will den letzten Schritt wagen, doch sie kriegt kalte Füße. Das große Finale für Joss und Braden ...

Hier ist nur eine kleine Kurzgeschichte von Joss & Braden wie es nach Dublin Street weitergegangen ist. Hat mir ebenfalls sehr gut gefallen aber die beiden mochte ich ja schon immer.

Valentine: Ein großartiger Valentinstag mit den anderen Bad Boys und Girls der Edinburgh Love Stories inklusive romantischen Dinnern, heißen Küssen und Versprechen für die Ewigkeit ...

In dieser Kurzgeschichte geht es um alle Personen die in den Edinburgh Love Stories vorgekommen sind. Jeder erzählt wie sie ihren Valentinstag erlebt haben. Eine längere Ausführung der Epiloge in den Büchern. Eine tolle Idee. ; )


King's Way: Unverbesserliche Romantikerin trifft auf hoffnungslosen Realisten. Die Love Story von Rain und Craig ...

Diese Kurzgeschichte hätte man sicher in ein ganzes Buch verwandeln können. Ich fands toll das ein Geschichte über Craig rausgekommen ist. Ihn mochte ich schon in Dublin Street und London Road. Und seine Geschichte ist genauso toll wie die anderen und ich habe mich sofort in Rain und Craig verliebt.


Insgesamt hat mir das Buch tolle Lesestunden geschenkt und kurzfristig konnte ich in alten Erinnerung schwelgen und mir die anderen Bücher nochmal durch den Kopf gehen lassen. Vielleicht sollte ich sie nochmals lesen. Mal schauen.

Fazit: Ein wundervolles Buch das aus mehreren E-Books besteht, das mich wieder total begeistern konnte. Danke Samantha Young für deine wundervollen Geschichten.

Serie:
1. Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht (Joss & Braden)
2. London Road - Geheime Leidenschaft (Jo& Cam)
3. Jamaica Lane - Heimliche Liebe (Olivia & Nate)
4. India Place - Wilde Träume (Hannah & Marco)
5. Scotland Street - Sinnliches Versprechen (Shannon & Cole)
6. Nightingale Way - Romantische Nächte (Grace & Logan)

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Hades

Rezensionen von StefanieFreigericht:

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The Girls von Emma Cline

Mehr ein Ausflug ins US-Kollektiv-Bewusstsein (Manson/Tate) denn für mich mit wirklich glaubhaften Charakteren

Vorab: Literatur darf, kann, soll bei mir fast alles. Man nenne mir eine Ächtung, gar eine Fatwa, die staatliche Anschuldigung des Volksverrats gegen einen Autor ? ich kaufe blind.

Das Thema dieses Buches IST eindeutig und definitiv Charles Manson. Der schwarze Schulbus, die bevorzugte "Rekrutierung" von reichen Töchtern ? ich empfehle dringend eine entsprechende Recherche; die Umsetzung ist natürlich nicht ?wort-wörtlich?.

Das erklärt auch, warum es in den USA einfach gehypt werden musste ? nehmen wir für unsere Region Marianne Bachmeier oder die RAF-Aktivitäten und wir sind noch nicht im Ansatz dort. Sex, Drugs AND Rock?n Roll, dazu die Kulmination in den Morden ? selbst ein schlechtes Buch wäre dort damit eingeschlagen.
Darf man das? Es geht hier um wirklich reale Opfer, bestialische Taten ? und so sehr ich schätze, eher eine literarische Aufbereitung eines Themas denn ein Sachbuch zu lesen, weil es mir einfach näher zu gehen vermag ? der Respekt gegenüber (heute noch lebenden!) Betroffenen, Hinterbliebenen lässt mich das Buch früh mit einem schalen Beigeschmack in die Hand nehmen. Nein, sehr früh bereits (rund ab S. 100) besteht KEIN abstrahierender Abstand des Werkes. Natascha Kampusch, Jan-Philipp Reemtsma schreiben ein Buch ? ja, das entscheiden DIESE ? Juli Zeh schreibt einen Roman über ein junges Mädchen, das von der Straße weg entführt und über lange Jahre gefangen gehalten?eher nicht.
Lasse ich diese "moralischen Vorbehalte" beiseite, habe ich immer noch einen sehr zähen Einstieg in das Buch. Ich "kaufe2 diese Evie einfach der Autorin nicht ab ? aus wohlhabender Familie, vierzehn Jahre alt, jünger aussehend ? sie erprobt Zeitschriftentipps, Make-up-Varianten. Sie hofft, wahrgenommen zu werden, ist irgendwie 2dazwischen", wartend, himmelt ältere Jungs an, es gibt sexuelle Fantasien, erste Fummeleien ? bis dahin ja. Aber sie kifft praktisch permanent auch vor dem Treff mit "The Girls", erlebt die letzte gemeinsame Party der danach bald geschiedenen Eltern daheim mit mehreren Drinks intus (aber dabei ziemlich klar im Kopf und aufrecht auf den Beinen), lässt sich vom älteren Bruder der Freundin auffordern, sich zu ihm ins Bett zu legen (ja, sie himmelt auch ihn an und es passiert auch eher wenig) ? wirklich? Vielleicht sind es nur meine Vorbehalte (ich will dem Buch wirklich eine Chance geben). Die USA hatten die Hippies und Woodstock, wir hatten die 68er ? ich wurde danach geboren, aber meiner Erfahrung nach galt alles Beschriebene viel weniger auf dem Lande, dort gab es vielleicht die Fernsehbilder, die Sehnsüchte, sogar die gleiche Mode, aber gleichzeitig die viel stärkere soziale Einbindung. Und auch wenn Evie die Scheidung zu verkraften hat (man hat da das Gefühl, das sei eher wenig überraschend, da sei schon vorher viel Fassade gewesen), hätte ich ihr Handeln eher bei einer etwas älteren Protagonistin glaubwürdig gefunden. Später bekommt sie vom zwölf(!)jährigen Nachbarssohn Marihuana angeboten und bietet wiederum ihm sich als Dealerin an. Wohlstandsvernachlässigung? Zeitgeist? Hm.
Der Punkt, in dem ich Evie glaubwürdig fand, war ihre Explosion gegenüber ihrer Mutter (bis S .94), als sie ihr an den Kopf wirft, wie vorher gegenüber dem Vater alles andere hintanzustellen, sich bereitwillig ausnutzen zu lassen, nur halt von einem anderen Mann. Sie rennt los, das Fahrrad geht kaputt, der schwarze Schulbus kommt vorbei, man bietet ihr eine Mitfahrt an, nimmt sie wahr. Aber dann wieder, als sie auf Russell trifft (das Manson-alter ego) ist ihre erste sexuelle Erfahrung mit ihm die, dass sie sich sofort zu Oralsex nötigen lässt? Ja, ich weiß, für "brave US-Töchter", die lange erzählt bekamen, keinen Sex vor der Ehe zu haben, "gilt das nicht als Sex", aber sie ist vorher mehr mit Schauen und Warten beschäftigt gewesen, sie ist vierzehn, sie empfindet Russell als richtig alt?Man muss sich folgendes dabei vergegenwärtigen - die gesamte Handlung, Evies Entwicklung, auf die auch der Teil des Buches, der im Heute verankert ist, abzielt, findet statt während nur drei Monaten, Evies Sommerferien, im Jahr 1969.
Mir kommt es über weiter Strecken so vor, als hätte Autorin Emma Cline ihren Fokus so heftig auf einer Geschichte gehabt, die literarisch beschreibt, wie die "Manson-Familie" funktionieren konnte, dass sie ihre Protagonistin einfach zu schnell, um für mich glaubwürdig zu sein, dorthin geschnippst hat. Da sagt die vierzehnjährige über Roos, eines der Mädchen, sie sei mit einem Polizisten verheiratet gewesen und sie "?drückte sich mit der verträumten Beflissenheit einer misshandelten Ehefrau an den Wänden herum?" S. 185 Konnte die vierzehnjährige Evie von dieser Welt etwas wissen? Gewalt wird im Buch bei ihren Eltern nicht thematisiert wird wie z.B. ganz offen der Ehebruch.
Das eigentliche Sehnsuchtsobjekt Evies ist ? und bleibt bis in die Gegenwart ? mehr die wenig ältere Suzanne, aus völlig anderen Lebensverhältnissen; nur die Mädchen sind es, denen sie permanent Beachtung schenkt. Wirklich thematisiert wird das nicht, obwohl wir keine traditionelle ältere, sondern eine junge, aktuelle Autorin lesen. Das nachzuvollziehen fällt mir auch an anderer Stelle schwer: "Arme Mädchen. Die Welt mästet sie mit der Verheißung von Liebe. Wie dringend sie sie brauchen, und wie wenig die meisten von ihnen je bekommen werden. Die klebrig süßen Popsongs, die Kleider, die in den Katalogen mit Wörtern wie "Sonnenuntergang" und "Paris" beschrieben werden. Dann werden ihnen die Träume mit brutaler Kraft weggenommen; die Hand, die an den Knöpfen der Jeans zerrt, dass niemand hinsieht, wenn der Mann im Bus seine Freundin anbrüllt." S. 151 Diese Einschätzung Evies zum Weltbild von Mädchen GENERELL bleibt bei ihr von der Jugendlichen zur Erwachsenen stabil, wird auch von der Autorin an keiner Stelle zur Diskussion gestellt ? die Frauen bei Cline wollen gefallen, sie verdrängen, was nicht dazu passt, ordnen ihre Bedürfnisse unter, verleugnen ihre Befürchtungen: "Mädchen verstanden sich darauf, diese enttäuschenden weißen Stellen auszumalen."
"Und nun war ich älter, und die auf Wunschdenken beruhenden Requisiten künftiger Ichs hatten ihr Tröstendes eingebüßt." S. 141. Im Alter resignieren die Frauen ? ernsthaft erwachsen werden sie nicht (ich scheue den überbenutzten Begriff der ?Emanzipation?).
Fazit?
Der Schreibstil der Debüt-Autorin hat mich schnell durch die Geschichte gleiten lassen, sie kann toll mit Worten umgehen und ist fantastisch in bildhafter Sprache, wobei es teils etwas zu viel davon gibt. Ich würde mir ein anderes Buch mit einem anderen Thema von ihr wünschen. Dafür, dass in "The Girls" permanent (Selbst-) Beobachtung und Analyse betrieben werden, ist mir das Buch zu unreflektiert.

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The Girls

Rezensionen von StefanieFreigericht:

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Mopsfluch von Martina Richter

Cozy-Krimi um Mops "Holmes" als Ermittler (und ein paar Menschen)

Mops Holmes darf mit seinen Eltern sein Frauchen Marlene zu ihrer Schwester nach Frankreich begleiten, denn deren heißgeliebter wertvoller Zuchtstier ist spurlos verschwunden.
Als menschliche Verstärkung fahren Frauchens beste Freundin Jackie und deren Lebensgefährte mit, Detektiv Waterson.
Waterson und Holmes haben zusammen bereits vorher ermittelt ? ich kannte keinen der anderen Fälle vorher und auch, wenn darauf gelegentlich angespielt wird, war das kein Problem bei der Lektüre.

Da Holmes ein Mops ist, ?spricht? er in Worten nur mit anderen Tieren ? bei Menschen bellt er zustimmend oder versucht auf andere Art, sie auf etwas aufmerksam zu machen. Selbst bei den Tieren hilft diese Fähigkeit jedoch nicht immer, wie er anhand der Herde des Zuchtstiers feststellen darf: ?Nach etwa einer halben Stunde hatte ich mir ein Bild vom Täter machen können: Er war groß-klein, blond-braun-schwarzhaarig, dick-dünn und fuhr ein blau-grün-schwarz-rotes Auto. Super, Kühe taugten als Zeugen etwa soviel wie Menschen.? S 43.
Bald jedoch überschlagen sich in dem einsamen Ort die Ereignisse: auf dem Zaun des benachbarten Hotels hängt eine Leiche (blutiger wird es nicht, Details beschränken sich darauf, dass dem Dorfpolizisten schlecht wird; daher Einordnung als ?Cozy-Krimi?), das Telefon fällt aus, es gibt Ressentiments gegen die Deutschen und zu allem Übel verschwindet plötzlich noch Holmes' Mama Nelly.
Sabotiert jemand das Hotel? Kam der Tote auf den Zaun durch Mord oder Selbstmord? Was bedeuten die seltsamen Gerüche im Hotelzimmer des Toten? Und wo ist der Stier, wo ist Holmes? Mama?

Ich hatte mir eine leichte Lektüre versprochen mit niedlichen Akteuren und nur eher "hygienischem", wenig brutalen Verbrechen und genau das bekommen (sieht man einmal vom Geruch im Kuhstall ab oder der Tatsache, dass natürlich nur ganz böse Menschen einen Mops ängstigen würden). Gut gelöst fand ich, dass die Tiere ausschließlich untereinander sprechen können und mit den Menschen eher so interagieren, wie man das als Tierbesitzer gerne empfindet ("ich war mit dem Hund draußen und wir haben uns unterhalten"). Ja, das ist sehr vermenschlicht und niedlich (und passend für die entsprechende Stimmung als Leser). Somit hätte ich 4 von 5 Punkten gegeben, wäre ich nicht wirklich reichlich genervt gewesen von den vielen Fehlern in meiner Ausgabe, beim nervigen ?Francois? statt ?François? angefangen über oft mehrfache Wortwiederholungen innerhalb weniger Sätze bis hin zu weiterem an Patzern; auch Sprache/Satzbau waren mir teils zu einfach (das allein hätte aber immer noch 4 Punkte bedeutet). Das wäre jedoch für mich kein generelles Argument gegen die Autorin, wie auch die Leseprobe vom ersten Band (im Anhang) belegt.

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Mopsfluch