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Rezensionen von Marion2505:

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Dark Memories - Nichts ist je vergessen von Walker Wendy

Mehr Psychologie als Thriller

Inhalt:
Die 16-jährige Jenny Kramer erlebt den absoluten Horror: Sie freut sich auf eine Party, wo sie sich mit einem netten Jungen verabredet hat. Dieser erscheint allerdings mit einem anderen Mädchen zur Party und Jennys Enttäuschung ist groß. Sie betrinkt sich, fühlt sich gedemütigt und entfernt sich von der Party.

Dort lauert das absolute Grauen. Sie wird brutal vergewaltigt. Ihre geschockten Eltern entschließen sich, ihrer Tochter im Krankenhaus ein Medikament verabreichen zu lassen. Mit diesem Medikament sollen ihre Erinnerungen an das furchtbare Erlebnis ausgelöscht werden.
Leider wirkt das Medikament nicht wie erhofft und Jenny quält sich mit eigenartigen Gefühlen und Erinnerungen. Der Psychiater Alan Forster ist auf Fälle wie Jenny spezialisiert und versucht ihr mit einer neuartigen Behandlungsmethode zu helfen, ihre Erinnerung an den schlimmen Vorfall wieder zurückzuerlangen. Erst sieht alles vielversprechend aus, doch dann ändert eine Tatsache plötzlich alles ...

Cover:
Das Cover ist schlicht, strahlt aber etwas Bedrohliches und Geheimnisvolles aus. Mir gefällt die Farbkombination unheimlich gut.

Schreibstil:
Das Buch ist aus der Sicht von Alan Forster erzählt, der Jennys Therapeut ist. Für mich ist es ein ungewöhnlicher Schreibstil, der eigentlich viel Potential hätte. Leider wirkte auf mich die Geschichte eher wie ein Sachbericht, als wie ein Roman. Mir fehlte das Fesselnde, das mich dazu bringt, ein Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können. Zwischendurch kommen immer die Betroffenen zu Wort (z.B. Jennys Eltern), die bei Alan auch in Therapie sind, und so erfährt der Leser viel über die einzelnen Personen und ihre Vergangenheit. Leider kam mir Jenny immer etwas zu kurz. Über sie hätte ich gerne viel mehr erfahren.

Fazit:
Das Lesezeichen, das in meinem Buch enthalten war, trägt die Aufschrift: "Der Thriller des Jahres. Alles andere können Sie vergessen.". Ich muss leider gestehen, dass ich dieses Jahr schon weitaus spannendere Thriller gelesen habe, die mich deutlich mehr fesseln konnten. Wie schon erwähnt, hat das Buch einen - für mich bisher - außergewöhnlichen Schreibstil. Allerdings zog sich das Buch für mich an vielen Stellen sehr. Zum Ende hin wurde die Handlung allerdings doch sehr spannend und auch die Auflösung der Handlungsstränge hat mir gut gefallen.
Ich würde dieses Buch allerdings nicht unbedingt jedem weiterempfehlen!

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Dark Memories - Nichts ist je vergessen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:

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Das Geheimnis der verlorenen Zeit von John Wray

Unlesbar

Dieses Buch ist für mich unlesbar - und das passiert mir selten.
Zweimal habe ich vorne angefangen, einmal hinten, einmal irgendwo in der Mitte - ohne irgendeinen Sinn in dem zu finden, was ich mit Mühe gelesen habe - eigentlich eine Zumutung in 700 Seiten.
Meine Zeit ist mir zu teuer, mich da durchzukämpfen.

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Maria Dörfler

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Das Geheimnis der verlorenen Zeit

Rezensionen von Gudrun:

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Das Geheimnis der verlorenen Zeit von John Wray

Ein Roman der Poldark-Reihe kann bei Weitem nicht ausreichen, denn man wird gefesselt und will mehr davon

Obwohl ich mich zu Beginn etwas an den Schreibstil gewöhnen musste, war ich von Anfang bis Ende gefesselt von der Geschichte.

Die Erzählweise und der Ausdruck lässt den Leser in längst vergangene Zeiten eintauchen.

Diese spielen in diesem Band der mehrteiligen Reihe in Cornwall von 1783 - 1787 und zeigt die Nachwirkungen von Kriegswirren auf.

Ausserdem wird der Unterschied zwischen Arm und Reich sehr deutlich hervorgehoben.



Der Autor erschafft die Bilder mit tiefen Emotionen, die die düsteren wie auch die hellen Momente aufleben lassen.



Das erste Buch der Poldark-Saga dreht sich um Ross Poldark, der nach dem Krieg in Nordamerika gebeutelt in seine Heimat zurückkehrt. Zuhause muss er erkennen, dass kaum mehr etwas so ist, wie er es verlassen hat. Es scheint fast so, als ob er an der ganzen Last, die ihm das Leben aufzwingt, zu Boden gestreckt wird. Wird er das Ruder noch wenden können??



Die Gewalt und Tiefe dieses Buches fesselt und bestürzt zugleich. Die harte Zeit wird schonungslos dargestellt.



Mein Fazit: Ein Roman der Poldark-Reihe kann bei Weitem nicht ausreichen, denn man wird gefesselt und will mehr davon

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Das Geheimnis der verlorenen Zeit

Rezensionen von rewa:

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Das Geheimnis der verlorenen Zeit von John Wray

Bargeschichten

Eine Bar in Managua. Antonio, der Barkeeper weiß, was seine Besucher wollen. Nicht nur hochprozentige Getränke, sondern auch jemanden der zuhören kann. Und die Geschichten, die Antonio zu hören bekommt, die haben es in sich.
Der Leser wird nun Zeuge von Geschichten, aus vier Kontinenten, wo es um Mord, Liebe, Verzweiflung und Hoffnung geht.

Kaltblütige Mörder, die ihr Unwesen treiben. Vom Leben desillusionierte Menschen, die für Geld schon mal ein krummes Ding drehen. Verbrecher, die sich mit der Polizei Straßenschlachten liefern. Oder Frauen, die von den Männern nur als billiges Anhängsel betrachtet werden.
Der Autor D.B. Blettenberg lässt seine Protagonisten in einer zynischen und leicht bissigen Art und Weise agieren. Enttäuscht vom Leben, sind sie wie Gestrandete, die nicht wissen, wo sie hin gehören. Kurz und bündig werden die Lebensgeschichten erzählt und man kann sich bildlich vorstellen wie diese an der Bar erzählt werden. Die Atmosphäre ist ähnlich wie in den Kriminalfilmen in den 40igern. Düstere Stimmung, zwielichtige Gestalten und das eine oder andere Glas mit hochprozentigen Getränken wird über den Tresen gereicht.
Obwohl die Handelnden nicht immer sympathisch sind, hat es der Autor trotzdem geschafft Leben und menschliche Züge in sie zu bringen. Aus ihrer Sicht handeln sie immer logisch auch wenn es nicht dem Gesetz oder der Moral entspricht. Die Geschichten aus Deutschland, ehemalige DDR, Bespitzelungen?. die doch sehr klischeehaft waren, haben für mich nicht so ganz in die ansonsten interessanten Erzählungen gepasst.

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Das Geheimnis der verlorenen Zeit

Rezensionen von Janine2610:

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Anne Frank Tagebuch von Anne Frank

Schreiben als Überlebensnotwendigkeit

Das Tagebuch der Anne Frank zählt zur Weltliteratur und wird als eines der eindringlichsten Dokumente über die Judenverfolgung während des 2. Weltkrieges beschrieben. Alleine durch diese Beschreibung wollte ich zu dem Buch greifen und mir selbst ein Bild von den Gedanken eines jungen jüdischen Mädchens über ihr Leben im Amsterdamer Hinterhaus-Versteck machen.

Gelesen habe ich das Buch schlussendlich mit zwei Bloggerinnen in einer gemeinsamen Leserunde, denn dass es zu der Thematik viel zu besprechen gibt, davon war auszugehen ...

~ Es ist für jemanden wie mich ein eigenartiges Gefühl, Tagebuch zu schreiben. Nicht nur, dass ich noch nie geschrieben habe, sondern ich denke auch, dass sich später keiner, weder ich noch ein anderer, für die Herzensergüsse eines dreizehnjährigen Schulmädchens interessieren wird. ~
(S. 18)

Als ich dieses Zitat gelesen habe, habe ich mir gedacht: Anne, wenn du damals nur gewusst hättest, dass dein Tagebuch eines Tages millionenfach verkauft und gelesen wird ...
Das Schicksal der Anne Frank dürfte vielen wahrscheinlich schon bekannt sein: Sie starb im Frühjahr 1945 im KZ Bergen-Belsen, nachdem das Versteck, in dem sie und die anderen sieben Untergetauchten lebten, im Jahr davor von einem Lagerarbeiter an die Nazis verraten wurde. Diese Tatsache, die mir während dem Lesen natürlich ständig bewusst war, macht es schwer zu lesen, dass sich Anne Gedanken über die Zeit nach dem Krieg macht, Hoffnung hat und versucht, das beste aus der Situation im Hinterhaus zu machen. Wenn man weiß, dass sie nicht überleben wird, hinterlässt das einen trüben und traurigen Beigeschmack ...

~ Der Krieg stört sich nicht an unseren Streitereien, an unserer Sehnsucht nach Freiheit und Luft, und darum müssen wir versuchen, das Beste aus unserem Aufenthalt hier zu machen. ~
(S. 169)

Jedoch muss man sagen, dass derartige Gedanken nicht vorherrschend sind. Anne schreibt zwar hin und wieder in ihr Tagebuch, dass sie alle Angst haben und besorgt sind wegen dem, was draußen vor sich geht, aber die grundsätzlichen Themen sind eher die alltäglichen Probleme eines 13 bis 15-jährigen Mädchens mit ihrer Mutter, ihrer Schwester Margot oder den anderen im Hinterhaus lebenden Menschen. Anne verwendet auch viel Raum, um den ewig ähnlichen Tagesablauf zu beschreiben, über ihre Helfer zu sprechen, oder dass sie oft still sein mussten, wenig abwechslungsreiches Essen zur Verfügung hatten und dergleichen. Das habe ich so nicht ganz erwartet und fand ich manchmal etwas trocken zu lesen. Generell hätte es mich mehr interessiert, wenn Anne mehr über die derzeitige politische Lage, die derzeitige Kriegssituation bzw. das, was das in ihr ausgelöst hat, geschrieben hätte.

~ Aber das Lachen haben wir fast verlernt. Manchmal habe ich Angst, dass ich vor lauter Ernst ein starres Gesicht und Falten um den Mund bekommen werde. ~
(S. 137)

Anne ist ein charakterstarkes, lebensmutiges Mädchen mit ausgedehnter Energie. Sie kann ihren Willen durchsetzen und ist unbeeinflussbar, weswegen sie im Hinterhaus auch immer wieder angeeckt hat. Und da genau das das war, was sie am meisten beschäftigt hat, wurde es auch lang und breit thematisiert.
In meiner Taschenbuchausgabe kam durch die vielen Fotos, die immer wieder zwischendrin abgebildet waren, aber glücklicherweise etwas Abwechslung zustande. Und dann gab es von Zeit zu Zeit auch mal Situationen, in denen es für Anne und ihre Familie brenzlig wurde, weil sie beispielsweise unvorsichtig im Hinblick auf die Lautstärke waren - also, es war auch Spannung und Aufregung beim Lesen vorhanden, keine Frage!

~ Dieses Gerede höre ich den ganzen Tag. Invasion vorne, Invasion hinten. Dispute über Hungern, Sterben, Bomben, Feuerspritzen, Schlafsäcke, Judenausweise, Giftgase und so weiter. Alles nicht erheiternd. ~
(S. 179)

Es ist am Ende des Buches erschreckend, dass die Tagebucheinträge so plötzlich aufhören, ohne Vorwarnung. Man weiß zwar, dass die acht Hinterhäusler nun gefasst wurden, aber es lässt einen doch irgendwie fassungslos zurück, weil es von Anne ja nun keine Einträge mehr gibt und von ihr nicht mehr erfährt, wie es ihr weiterhin ergangen ist, was sie persönlich noch alles bis zu ihrem Tod durchstehen musste ... Ich war aber trotzdem sehr dankbar für das Nachwort in dieser Ausgabe, das zwei Seiten umfasst und die Schicksale von den acht Untergetauchten thematisiert - die wirklich alles andere als rosig sind! Besonders lesenswert empfand ich im Anschluss darauf dann noch Mirjam Presslers Text über Anne Franks Leben und die Geschichte der Familie von Anne Frank, der insgesamt etwa 24 Seiten lang war. Ein äußerst interessanter Abschluss, wie ich finde!

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Anne Frank Tagebuch

Rezensionen von HEYN Leserunde, Manfred Kohl:

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Das Geheimnis der verlorenen Zeit von John Wray

Mühsam

Na ja, da ist schon Sprachwitz und literarische Gewandtheit drinnen, aber zu fesseln vermag dieser Roman nicht. Da überblättert man dann seitenweise und sucht nach Anhaltspunkten für Handlung und Tiefgang. Bremst man kurz und liest dann laut (vor), dann gewinnt der Autor durch seine fast manische Schreibweise.

Dennoch mühsam.

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Das Geheimnis der verlorenen Zeit

Rezensionen von StefanieFreigericht:

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Das Geheimnis der verlorenen Zeit von John Wray

?Nachts wirken alle Dinge schlimmer? ? spannend, aber bitte nicht den Klappentext lesen

Jenny Milchmann hat mit ?Night Falls (Du kannst dich nicht verstecken) ? im US-amerikanischen Original ?As Night falls? ? einen Thriller abgeliefert, den ich immerhin so spannend fand, dass er für mich als Pageturner wirkte. Das liegt zum einen an dem über lange Strecken ab dem Beginn als ?Kammerspiel? angelegten Szenario, in dem der Roman bis auf die Rückblenden im einsam gelegenen Wohnhaus der Familie Tremont spielt, die aus den Eltern Sandy und Ben und der fünfzehnjährigen Teenager-Tochter Ivy besteht.

Zum anderen liegt die Wirkung an einem Motiv, das meiner Erfahrung nach besonders US-amerikanische Bücher und Filme gerne und häufig aufgreifen: es geht im Buch um die direkte Bedrohung einer Familie durch Verbrecher, in diesem Falle durch die beiden entflohenen Strafgefangenen Nick und Harlan.

Wenn ich hier von einem Motiv spreche, dann, weil es genretypisch bei entsprechenden Werken gerne fast jede Art von Gewalt für die Gegenwehr rechtfertigt bis hin zur Selbstjustiz ? und auch, wenn an dieser Stelle natürlich auch deutsches Recht die Option zu Notwehr gibt, selbst zur sogannten erweiterten (also um zum Beispiel Familienmitglieder zu schützen), wirken diese Darstellungen auf die meisten von uns im deutschsprachigen Raum doch gerne recht überzogen. Milchman spart hier nicht an Brutalität ? die Eindringlinge sind knallhart bestrebt, ihre Macht mit allen Mitteln durchzusetzen (Entwarnung: KEINE sexuellen Übergriffe) ? aber ihre Protagonisten sind für mich dadurch glaubwürdig, dass sie eben keine Selbstjustiz-Bestrebungen aufweisen, sondern schlicht ums nackte Überleben kämpfen und man ihre Abwägungen mitbekommt, welche ihrer Maßnahmen zu welchen Gegenmaßnahmen auf Seiten der Verbrecher führen könnten, so dass vieles nachvollziehbar verworfen wird, um zu keiner weiteren Gefährdung beizutragen.

Der Spannungsbogen wird durchgängig gehalten ab Beginn, da man bereits nach wenigen Seiten schon mitlesen kann, wie der Ausbruch aus dem Gefängnis vorbereitet und dann auch durchgeführt wird, als vier Gefangene zu einem Außen-Arbeitseinsatz gebracht werden. Darüber hinaus gibt es Rückblenden in die Vergangenheit, zu einer Familie, bei der die Mutter einen, sagen wir sehr speziellen, Fokus auf den kleinen Sohn legt. Der Zusammenhang erschließt sich bald, aber die weiteren Hintergründe werden erst allmählich offenbar.

Was ich gut finde: Verbrecher Nick wird nicht als an sich gestörte Persönlichkeit dargestellt ? die Autorin beschreibt hingegen, inwieweit durch das Fehlen von gezogenen Grenzen in seiner Vergangenheit sein Charakter geformt wurde (keine Entschuldigung durch ?traurige Kindheit? oder ?Veranlagung?), das ist einmal etwas angenehm anderes.

Wermutstropfen
Das Buch hätte bei mir besser abschneiden können, wenn ich nicht einige Schwächen gesehen hätte.
Gerade zu Beginn verwendet die Autorin einige Bilder, die wohl sprachlich anspruchsvoller sein sollen, aber auf mich eher befremdlich wirken, z.B. ?Harlans Gesicht passte zum Rest seines Körpers. Seine Nase erinnerte an die eines Nagetiers, war grob geformt und einfach mitten in sein Gesicht gedrückt. Seine Augen waren ebenso wenig fein geschnitten, sondern rund wie Münzen und ziemlich ausdruckslos. Sein Mund erinnerte an die weit geschwungene Biegung eines Flusses.? Der Text wirkt gerade zu Beginn durch ähnliche Stellen auf mich etwas zu sperrig.

Achtung, Spoiler-Alarm: der Klappentext enthält den Hinweis, dass Sandy einen der Männer kenne ? so bitte nicht. Da das meist vom Verlag kommt, kann die Autorin natürlich nichts dafür, also habe ich mich bemüht, das nicht mit zu bewerten. Und: ich sehe nicht, wie etwas möglich gewesen sein soll zum Thema ?dritter Mann?.

Spannung von Beginn an und Kammerspiel-Szenario bei nachvollziehbaren Überlegungen der Familie führen damit bei mir zu 3,5 von 5 Punkten ? trotz der genannten Schwächen.

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Das Geheimnis der verlorenen Zeit

Rezensionen von HEYN Leserunde Petra Gutsche:

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Das Geheimnis der verlorenen Zeit von John Wray

Besser als jede Schlaftablette

Wenn es die Möglichkeit gegeben hätte 0 Sterne für dieses Buch zu vergeben wäre ich wohl diejenige gewesen die diese 0 Sterne vergeben hätte. Unfassbar wie man pure Langeweile in 700 Seiten verpacken kann?
War der Beginn des Buches zumindest noch ein wenig unterhaltsam so wurde es ab Seite 100 von Seite zu Seite langweiliger.

Nachdem ich mehrmals beim Lesen tief und fest eingeschlafen war bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass das Buch wirklich nicht weiterempfohlen werden kann. Wer auch immer so etwas liest, ich zumindest gehöre nicht dazu.

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Das Geheimnis der verlorenen Zeit

Rezensionen von manu63:

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Das Geheimnis der verlorenen Zeit von John Wray

Ein orientalisches Märchen

Im Reich der Verborgenen Die Auserwählte ist der Auftakt einer Reihe rund um Shahiqa, einer jungen Frau die sich in einer ihr unbekannten Welt wiederfindet, in der sie auf geheimnisvolle Wesen und Völker trifft. Auf ihrem Weg zurück in ihre eigene Welt und zu ihren verlorenen Erinnerungen erhält sie Hilfe von Shaheen und Mari die zur Ebene der Dschinn gehören und weiteren Protagonisten.

Immer wieder trifft Shahiqa auf Hindernisse, die sie mit viel Mut und Selbstüberwindung meistern muss.

Die Autorin Mehliqa Yigit erzählt Shahiqas Geschichte wie ein orientalisches Märchen in einer opulenten blumigen Erzählweise die mich an einen Märchenerzähler aus 1001 Nacht denken lässt. Wer hier eine schnelle und spannungsgeladene Geschichte mit schnellen Szenenwechsel erwartet den wir diesen Buch enttäuschen. Wer sich jedoch auf die Anfangs ruhige und später dann straffere Erzählweise einlässt, wird entführt in eine Märchenwelt rund um Dschinn und erlebt eine zauberhafte Geschichte von Mut und zu sich selber finden wollen. Was diese Geschichte noch von anderen Büchern unterscheidet, hier kommt die Autorin selber beim Schreiben ihrer Geschichte zu Wort und sie bekommt Hinweise wie sie Shahiqa als Person anlegen soll. Mal eine interessante Variante die sicherlich in den weiteren Bänden noch eine Rolle spielen könnte, da sie in Band 1 nur relativ kurz vorkommt.

Für mich auf jeden Fall lesenswert und ein eher etwas ruhiger angelegtes Buch das meine Erwartungen jedoch erfüllt und mich gut unterhalten hat.

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Das Geheimnis der verlorenen Zeit

Rezensionen von Ela_Ela:

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Der Libellenflüsterer von Monika Feth

Wieder besser als der Bilderwächter :D

Der siebte Band der SPIEGEL-Bestsellerserie Jettes Freundin Merle ist Tierschützerin mit Leib und Seele. Als sie für einen Artikel zum Thema Tierquälerei recherchiert, wird sie mit einem Fall aus ihrer Vergangenheit konfrontiert: Ein Hund, den sie einst vermittelt hatte, starb wenige Wochen später auf grausame Weise.

Der neue Besitzer wurde angeklagt und aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Nun kreuzen sich ihre Wege erneut und Merle kommt einem weit gefährlicheren Geheimnis auf die Spur?

In diesem Buch erkenne ich Monika Feth wieder. Ein megaspannender Jugendthriller.

Dieses Mal sind natürlich Merle und Jette wieder voll dabei nur das Merle eher die Hauptperson ist. Es wird wieder von mehreren Personen erzählt. Die Sichtweise der 5-jährigen Lo fand ich besonders entzückend. Die Autorin hat die kindliche Sicht verständlich den Leser nähergebracht. Vor Lo's Vater hätte ich auch Angst so wie er mit seiner Familie umgeht.

Ein sehr trauriges Thema das Monika Feth uns hier erzählt. Missbrauch in der Familie. Leider kommt dies heutzutage schon relativ oft vor. Aber für ein 5-jähriges Mädchen muss das doch sehr schlimm sein, wenn sie mit der täglichen Gewalt aufwächst. Mir taten Lo und Dinah immer total leid und ich wäre gerne in das Buch gesprungen und hätte Abel eine drübergezogen. Auch das sie Mutismus (psychogenes Schweigen) in diesem Buch behandelt finde ich echt toll und bewundernswert. Sie schafft es immer uns so etwas verständlich zu erzählen.

Was mich jedoch am meisten gestört hat waren die Fragen die am Ende offen geblieben sind. Finden die Kommissare Helges Leiche? Was ist mit Dinah passiert? Wird Lo wieder sprechen? Trägt Merle einen bleibenden Schaden zurück?
Ich hoffe es gibt noch einen weiteren Teil und dort werden meine Fragen beantwortet.

Fazit: Wieder ein megaspanndender Thriller von Monika Feth, der jedoch einige unbeantwortete Fragen zurücklässt. Würde mich über weitere Teile freuen. : D

Serie:
1. Der Erdbeerpflücker
2. Der Mädchenmaler
3. Der Scherbensammler
4. Der Schattengänger
5. Der Sommerfänger
6. Der Bilderwächter
7. Der Libellenflüsterer

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Der Libellenflüsterer