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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von rewa:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Humorvolle Alltagsgeschichten

Zwischenmenschliches- drei heitere Kurzgeschichten von Britta Meyer als Booksnacks.
Den Leser erwarten drei humorvolle und nachdenkliche Geschichten. Mit einem Augenzwinkern betrachtet, kann man wirklich die eine oder andere Szene durchaus im eigenen Alltag wieder finden.
Pointenreich werden die Dialoge zwischen Mann und Frau erzählt und ein Schmunzeln kann dabei nicht ausbleiben.

In der Geschichte Romantik erleben wir eine Frau, die logischerweise eine andere Vorstellung davon hat als ihr DMDMAHL- die Erklärung der Buchstaben muss man schon selber lesen. Wobei hier eine Rose die gleiche Romantik versprüht wie eine Mettwurst .
Der Kaffee schmeckt nach Lamm, weil es nicht so leicht ist seiner kranken Freundin ein wohlschmeckendes Gericht selbst zu zubereiten.
Und in der Geschichte- Bin ich Apfelrotkohl?- hat der Mann das getan, was man besser nicht tun sollte. Nämlich, sich auf eine mehr oder weniger logischen Diskussion mit seiner Freundin einzulassen. Dass ,,Mann´´ dabei nur verlieren kann, ist doch selbstverständlich.
Zwischenmenschliche Alltagsgeschichten, wunderbar erzählt.

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Rezensionen von StefanieFreigericht:

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Die Eismacher von van der Kwast Ernest

Sinnlicher Genuss zwischen Pflicht und Liebe, der bewegt, statt einfache Lösungen aufzutischen

?Wir wollen so viel an die nächste Generation weitergeben. Eis, Poesie, Werkzeug. Eine bestimmte Lebensweise. Nichts will man verloren gehen lassen, weil man sich sonst selbst infrage stellen müsste.? S. 349

Ernest van der Kwast schreibt vom Leben der Familie Talamini, aus dem Tal der Eismacher in der Region Venetien, Provinz Belluno, nord-westlich von Venedig.

Er erzählt aus der Sicht des Ich-Erzählers Guiseppe über die Gegenwart der Familie, mit Rückblicken auf die Familiengeschichte ab dem Urgroßvater des Ich-Erzählers, der ebenfalls Guiseppe hieß. Dieser war der erste Talamini, der Speiseeis hergestellt hat. Mühselig musste er die Maschine dafür mit der Hand drehen (?drehen, drehen, drehen? ist eines der oft wiederholten Motive); das Eis zum Herunterkühlen der Zutaten hatte er selbst aus den Bergen geholt. Er war zuerst als Maronibräter nach Wien gegangen, bevor er seiner Faszination für die Eisherstellung nachgeben konnte. Seine Nachkommen folgen der Familientradition: der Vater des Ich-Erzählers, Beppi (natürlich auch ein Guiseppe), sah mit seinen zwei Söhnen die Nachfolge als gesichert an. Als Kinder sind die Brüder noch unzertrennlich, selbst, als sie sich beide in Sophia verlieben: ?Luca und ich spielten beide eine absurde Variante des alten Ich-bin-nicht-verliebt-Spiels, und irgendwann konnte ein Dritter mit unserer Beute das Weite suchen. Doch dazu kam es nicht, es trat nie ein Dritter in Erscheinung.? S. 134

Stammhalter Guiseppe entscheidet sich gegen die Familientradition: er liebt die Poesie, studiert, arbeitet im Verlag, für eine Lyrikzeitung, für Lyrikfestivals. So übernimmt der jüngere Sohn Luca das Familiengeschäft. ?Er [der Bruder, Luca] arbeitete sechzehn Stunden am Tag, machte Eis, verkaufte Eis, reinigte die Maschinen und fiel am späten Abend wie ein Klotz ins Bett. Seine Welt war das Eiscafé, meine begann dort, wo die Terrasse aufhörte.? S. 180 Es ist hart, das Leben der Eismacher, mit langen Arbeitstagen in der Fremde, Wochen ohne Wochenende oder Freizeit, auch ohne die Kinder, die der Schule wegen in Italien bleiben, im Internat oder bei Verwandten. In den Sommerferien besuchen die Kinder ihre Eltern dort, wo die ihre Cafés betreiben, in Rotterdam, wie im Buch, oder in Deutschland, Österreich oder sonst in Europa.

Der Autor beschreibt viele Welten in seinem Buch: er berichtet von Lyrik-Liebhaber Guiseppe, der Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Hotels in der ganzen Welt kennt, aber sich sonst oft als Fremder fühlt, weil er soviel unterwegs ist; er erzählt die Geschichte der Eisherstellung, vom harten Leben in Norditalien gegen Ende des 18. Jahrhunderts; er redet vom Bruch in der Familie. Das Buch spricht von Liebe und Verzicht, vom Umsetzen von Träumen und von Pflicht, von Tradition und Moderne, von Hoffnungen und davon, dass nicht alles gut werden muss, wenn diese sich erfüllen. Es spricht aber auch viel davon, was ist, wenn Wünsche nicht erfüllt werden: ?Ich sah, weshalb mein Bruder aus Olivenöl Eis zu machen versuchte, warum er Melone mit Minze mischte, warum er bis tief in die Nacht über Rezepten brütete. Ich sah, warum Sophia manchmal bis halb elf im Bett blieb und den ganzen Tag auf die Pfützen starrte, in denen kleine Kinder mit ihren Stiefeln herumplantschten.? S. 220

Ich bin kein Poesie-Liebhaber (das Buch schreibt lange und viel über und von Poesie wie vom Eismachen), aber ich verstehe Faszination. Ich verstehe Genuss. Im Buch sagt der Vater über Sohn Luca: ?Sein Vanilleeis ist so fest und unwiderstehlich wie der Hintern von Sophia Loren.? Dazu antwortet sein Gast, jemand aus der Lyrik-Welt von Sohn Giovanni: ?Jetzt weiß ich, von wem ihr Sohn seine Liebe zur Poesie hat.? S. 190. Beides ist sinnlich, Kunst und Genuss ? allerdings sieht das speziell der Vater nicht, sieht es Bruder Luca nicht ? sieht es vielleicht nicht einmal Sohn Giovanni.

Während ich im ersten Teil des Buches nur vom Erzählstil gefangen war und davon, in mehrere mir fremde Welten völlig einzutauchen, ließ mich der zweite Teil vieles überdenken. Wenn ich für die Selbstverwirklichung bin, kann das auch das Ende von Traditionen bedeuten, den Verlust von Kulturgut: viele Handwerker finden heute keine Nachfolger mehr. Wenn ich mich der Pflicht verschreibe, bin ich hingegen vielleicht irgendwann verbittert und hasse die, die sich freier entschieden oder um derentwillen ich diese Pflicht auf mich nehme. ?Wir wollen so viel an die nächste Generation weitergeben. Eis, Poesie, Werkzeug. Eine bestimmte Lebensweise. Nichts will man verloren gehen lassen, weil man sich sonst selbst infrage stellen müsste.? S. 349 Ein starkes Buch, das sich einfachen Lösungen verwehrt und lange nachhallt.

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Die Eismacher

Rezensionen von rewa:

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Die Geschichte des Sitting Bull von Erik Lorenz

Das Leben und Sterben eines Häuptlings

Der Autor Erik Lorenz und die Illustratorin Claudia Lieb haben gemeinsam ein beindruckendes Werk über Tatanka Iyotake, besser bekannt als Sitting Bull, geschaffen.
Das Buch an sich ist schon von seiner hochwertigen Aufmachung her mit einem Schutzumschlag ein Eyecatcher. Die Illustrationen in zumeist braun, grün und rot Tönen gehalten zeigen oft mit wenigen Pinselstrichen beindruckende Szenen aus dem Leben der Indianer.

Manche Bilder sehen wie Figuren aus einem Schattentheater aus und erzeugen ein düsteres und eindringliches Gefühl beim Betrachten.
Erik Lorenz nimmt den Leser auf eine wunderschöne, fremde und erschütternde Reise mit, wo man das Leben und die Denkweise der Indianer von einer anderen Art kennen lernt. Die eher sachliche Erzählweise lässt den Leser ein wenig Abstand zu dem Geschehen halten, obwohl es oft traurige Ereignisse sind.
Interessant sind die sogenannten Kommentarkästchen, die man von der Schrift her etwas größer hätte gestalten können, da man hier interessante Informationen erhält wie z.B Mehrehe bei den Indianern, die Schrift der Indianer oder Bürgerkrieg. Detailgetreue Erklärungen wie man Leder herstellt oder was nach einer Büffeljagd aus dem Fell, den Sehnen oder Knochen hergestellt werden, werden immer wieder in die Geschichte mit eingewoben und ergeben ein umfangreiches Gesamtbild.
Die Welt der Lakota ist geprägt vom harten Kampf ums Überleben, aber auch von einem Mann, nämlich Tatanka Iyotake, der als weiser, klug handelnder Mann in die Geschichte eingegangen ist. Selbst als der Weisse Mann immer tiefer in die Welt der Indianer eindringt und der legendäre Vertrag von Fort Laramie unterschrieben wird, weiß Sitting Bull, dass sich das Leben der Indianer nicht zum Guten wenden wird. Hungersnot, Vertreibungen, Verräter und die Wild West Show mit Buffalo Bill, sind Begleiter von Tatanka Iyotake. Von Freunden geliebt und von Feinden gehasst. Eine Legende von der man heute noch spricht.

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Die Geschichte des Sitting Bull

Rezensionen von elafisch:

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Dark Memories - Nichts ist je vergessen von Wendy Walker

Wenn Erinnerungen die Hoffnung auf ein normales Leben sind

Nichts ist je vergessen! Das ist die These von Alan, einem Psychotherapeuten, der versucht Jenny Kramer, die nach einer extrem brutalen Vergewaltigung, der Behandlung unterzogen wird, ihre Erinnerungen wieder zu geben. Die Behandlung, die durch Medikamente verhindert, dass sie sich an die Ereignisse dieser Nacht erinnern kann.

Doch die negativen Gefühle wüten in ihr und geben ihr keine Chance auf ein normales Leben. Alan versucht mit Jenny gemeinsam die Erninnerungen wieder zu finden.
Doch man erfährt auch viel aus dem Leben anderer Patienten und die Wirrungen zwischen ihnen sind komplexer als es zunächst den Anschein hat.

Das Buch ist aus Alans Sicht geschrieben, so dass man tiefe Einblicke in seine Arbeit und auch seine Gedanken hat.
Das Buch beginnt recht sachlich, erläutert zunächst ausführlich wie Erinnerungen funktionieren, wie man sie ?löschen? oder auch wieder ausgraben kann. Das mag manchem öde und langweilig vorkommen, mich hat das Thema fasziniert und gefesselt. Zu diesem Zeitpunkt ist auch der Schreibstil noch sehr sachlich, was vielleicht ebenfalls nicht jedem gefällt für mich passte es allerdings sehr gut zur Geschichte, nur kam ich nicht ganz so schnell vorwärts beim Lesen. Später lässt die Theorie nach und damit einher geht auch ein Schreibstil der etwas lockerer wird und stärker von Gefühlen geprägt ist.
Im Mittelteil hatte das Buch für mich leider ein paar Längen, aber dann wurde die Atmonsphäre nach und nach immer bedrückender, irgendwann erschien jeder verdächtig und die Neugier auf den Täter wuchs immer weiter.

Alles in allem hat mich dieses Buch gut unterhalten und ich kann es jedem empfehlen, der sich auf diesen etwas anderen Psycho-Thriller einlassen möchte.
Für jeden der einen waschechten Thriller erwartet ist dieses Buch aber wohl das Falsche.

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Dark Memories - Nichts ist je vergessen

Rezensionen von Tiella:

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Boy in the Park – Wem kannst du trauen? von Grayson A. J.

empfehlenswert

Dylan verbringt seine Mittagspause immer im Botanischen Garten an einem kleinen Teich. Dort beobachtet er einen kleinen Jungen, der ebenfalls immer zu dieser Zeit auftaucht. Eines Tages bemerkt er, dass der Junge verletzt ist. Bevor er ihm helfen kann, wird der Junge entführt. Nachdem Dylan nicht das Gefühl hat, dass die Polizei den Fall aufklären wird, macht er sich selbst auf, diesen zu lösen.

Doch es wird nicht einfach, den Jungen zu finden ...

Meine Meinung:

Die Geschichten wird - in weiten Teilen - von Dylan erzählt. Dylan ist ein sehr gewissenhafter und "geordneter" Mensch. Er hat nicht viele Sozialkontakte, doch er kommt mit den anderen gut aus. Außerdem schreibt er gerne Gedichte. Auch wenn Dylan irgendwie seltsam war, mochte ich ihn. Ich war wirklich gespannt, was er über den Jungen herausfinden würde.

Die Geschichte war dann komplett anders als erwartet. Sie nimmt ungeahnte Wendungen und schafft es, den Leser immer wieder aufs Neue zu überraschen. Einzelne Dinge habe ich vermutet, doch auf alles wäre ich nie gekommen. Auch wird erst am Ende der Geschichte klar, wie alles wirklich zusammenhängt. Das fand ich sehr gut gemacht. So blieb die Geschichte bis zum Ende interessant.

In den Schreibstil musste ich mich anfangs ein bisschen "einlesen". Dadurch, dass große Teile der Geschichte von Dylan erzählt werden, wird im Schreibstil auch Dylans Charakter "abgebildet". Man merkt, dass hier ein Dichter erzählt. Es gibt immer wieder poetische "Einschläge". Das hat hier aber einfach gepasst. Es sind aber natürlich auch brutale Szenen zu finden.

Fazit:

Vor allem, dass man den kompletten Zusammenhang erst am Schluss erkennt, fand ich wirklich klasse. So blieb die Geschichte interessant, auch wenn sie nicht mehr absolut spannend war. Empfehlenswert.

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Boy in the Park – Wem kannst du trauen?

Rezensionen von Gudrun:

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Boy in the Park – Wem kannst du trauen? von Grayson A. J.

Hier möchte ich eine Redewendung der dort Ansässigen aufgreifen: Es kütt wie ett kütt

Der Schreibstil bringt dem Leser das Geschehen und die Gefühle nahe. Die Autorin erschafft mit ihrem Erzählstil eine eigene Welt, die nachvollziehbar und anrührend ist.

Es kommt zwar immer wieder vor, dass es fast ins Schnulzige abdriftet, jedoch schafft Christina Beuther da den "Umkehrschwung" und spickt die folgenden Szenen mit Tiefgang und lädt den Leser zum Nachdenken ein.

Die örtlichen Begebenheiten werden humorvoll und teils ironisch dargestellt. So kann man sich das Dorfleben mit seinen Vor- und auch Nachteilen lebhaft vorstellen. Jeder kennt jeden und weiß seinen Teil dazu beizutragen....oder auch nicht ; D

Die Darstellung der Ortsansässigen: ein Gedicht!!!

Der Zusammenhalt wird auch sehr deutlich und macht das Landleben mit seinen kleinen Macken sympathisch.



Das Buch handelt von Juli, deren Mutter verstorben ist und deshalb in den Ort ihrer Kindheit zurückkehrt. Hier muss sie sich mit der Vergangenheit und den dort Ansässigen auseinandersetzen. Der Weg in die Vergangenheit ist nicht ganz einfach. Wird es ihr gelingen, den Absprung zu schaffen?



Die Mischung aus Ironie, Trauer und charmantem Humor hält sich die Waage und macht das Lesen zum Vergnügen.



Mein Fazit: Hier möchte ich eine Redewendung der dort Ansässigen aufgreifen: Es kütt wie ett kütt

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Boy in the Park – Wem kannst du trauen?

Rezensionen von Caroline :

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Nur ein Tag von Forman Gayle

Spontane Reise nach Paris

Allyson ist die perfekte Tochter. Bevor sie zum Medizinstudium aufs College geht, schenken ihr ihre Eltern eine Rundreise durch Europa. Gemeinsam mit ihrer Freundin besucht sie Rom, Budapest, Wien, Berlin und London. Nur Paris muss auf Grund von Streiks ausfallen. In der Shakespeare Stadt Stratford-upon-Avon entscheiden sie sich kurzfristig die Hamlet Aufführung der Royal Shakespeare Company gegen eine wilde Strassenaufführung von "Was ihr wollt.

" Der Hauptdarsteller hinterlässt unglaublichen Eindruck und wie es der Zufall so will, begegnen sie sich im Zug nach London wieder. Willem spricht sie an und sie beschließen gemeinsam einen Tag in Paris zu verbringen. Dieser eine Tag prägt sich Allyson so stark in die Erinnerung, dass sie Willem trotz seines überraschenden Weggangs, nicht vergessen kann. Lange Zeit versucht sie ihn zu vergessen, in ihrem Studium ist sie nicht so erfolgreich wie gedacht und sie stellt ihr gesamtes Leben in Frage.

Meine Meinung:
Eine sehr ungewöhnliche Geschichte, die mich überrascht hat. Es ist keine typische Liebesgeschichte.
Allyson erstickt beinahe an den Erwartungen ihrer Eltern. Selbst die Europareise kann sie nicht wirklich begeistern. Erst als sie Willem kennen lernt und diesen einen Tag in Paris verbringt, beginnen sich bei ihr Dinge in Bewegung zu setzen. Sie braucht Zeit, um zu erkennen, wer sie ist und wo sie hin will. Auch gegen die Widerstände ihrer Mutter, beginnt sie neue Wege zu beschreiten.
Willem bleibt in diesem Buch im Schatten. Er lockt zwar Allyson aus ihrem Schneckenhaus, aber seine diversen Frauenbekanntschaften - selbst in Paris - machen ihn irgendwie zum Hallodri, aber ein sympathischer. Aber ich bin sehr froh, dass ich nun seine Geschichte lesen kann, denn es blieben doch sehr viele Fragen ungeklärt.
Was mir auch gut gefallen hat, war der Schauplatz. Ich liebe Paris, aber hier sind nicht die typischen Touristenziele im Mittelpunkt. Die zwei kommen durch ungewöhnliche Stadtteile von Paris und dennoch konnte ich mich dem Charme der Stadt nicht entziehen.

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Nur ein Tag

Rezensionen von manu63:

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Eigentlich bist du gar nicht mein Typ von Anna Bell

Locker, leicht und humorvoll

Wer eine schöne Sommerlektüre sucht, dem kann ich nur Eigentlich bist du gar nicht mein Typ geschrieben von der Autorin Anna Bell empfehlen. Sie hat einen frischen und humorvollen Liebesroman geschrieben der mit sympathischen Protagonisten daherkommt.

Abi wurde gerade von Joseph verlassen und versucht nun ihm zurück zu bekommen.

Das möchte sie durch das abarbeiten einer Liste mit Unternehmungen machen die Joseph verfasst hat und die sie zufällig in die Hand bekommt. Dabei sind viele sportliche Sachen die für Abi eine große Herausforderung sind. Neben Radfahren und Bergsteigen gibt es noch das Abseilen von einem hohen Gebäude und das will Abi trotz Höhenangst schaffen. Unterstützt wird sie dabei von alten und neuen Freunden.

Die Autorin schildert Abis Weg durch die Liste mit einem kleinen Augenzwinkern und einer gehörigen Portion feinem Humors. Abis Gedankenwelt liegt dem Leser zu Füßen und hat mich mehr als einmal schmunzeln lassen. Bis Abi ihren richtigen Weg in die Zukunft findet, muss sie sich durch einige Herausforderungen kämpfen und es vergehen einige Wochen bis zum Ziel. Doch ist dieses Ziel wirklich Joseph? Oder will Abi lieber eine eigene Liste erstellen und abarbeiten? Die Antwort erhält der Leser zum Ende des Buches.

Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar und ich habe mich keine Minute gelangweilt.

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Eigentlich bist du gar nicht mein Typ

Rezensionen von Ela_Ela:

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Joyride von Banks Anna

Ein wundervolles tiefgehendes Jugendbuch : D

Die schüchterne Carly und der Draufgänger Arden ? Gegensätze, die sich eigentlich so gar nicht anziehen. Dennoch verlieben sie sich Hals über Kopf ineinander ? der Beginn einer leidenschaftlichen Love-Story. Und eines gefährlichen Abenteuers. Denn sowohl Carly als auch Arden hüten ein brisantes Familiengeheimnis, dessen Enthüllung zu einem atemberaubenden Wettlauf gegen die Zeit führt ?

Das Cover hat mich wie so oft wieder angelacht und so musste ich mir dieses Buch kaufen.

Und ich muss sagen mich hat die Geschichte verwundert und ich habe nicht gerechnet das es so toll ist und so megaspannend. Ich konnte wirklich nicht mehr zu lesen aufhören. Es hat mich von Anfang an gepackt und mir wurde nie langweilig.

Ein wenig erinnert es mich an Simone Elkeles Bücher, doch so eine kitschige Liebesgeschichte ist es nicht.

Die Geschichte von Arden und Carly wird von beiden erzählt und der Perspektivenwechsel gefällt mir auch sehr gut. Auch die anderen Charaktere voran Mr. Shackleford mochte ich besonders gern. Er hat das Herz am richtigen Fleck. Und Carly, findet er, ist ein guter Einfluss für Arden.

Fazit: Ein packender tiefgehender Jugendroman der direkt ins Herz trifft und der dir lange noch im Gedächtnis bleibt.

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Joyride

Rezensionen von AngiF:

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Metro 2035 von Dmitry Glukhovsky

Reise ins Ungewisse

Von den 200 Überlebenden seiner Metrostation WDNCh ist Artjom der einzige, der nach wie vor nicht aufgegeben hat, daran zu glauben, dass es irgendwo auf der Welt noch andere lebende Menschen geben muss. Täglich zieht er los und begibt sich auf eines der Hochhäuser, natürlich zu Fuß, denn die Fahrstühle funktionieren nicht mehr, und sendet seine Radiosignale aus.

Seine Bemühungen werden allerdings nicht gerne gesehen. Im Gegenteil, Suchoj, sein Stiefvater versucht ihn von seinen Ausflügen abzuhalten, ohne Erfolg. Auch seine große Liebe Anja hat sich von ihm abgewandt und zeigt ihren Hass ihm gegenüber, sie glaubt sogar, dass er trotz Dekontaminierung restliche Strahlen auf sie alle samt der Tiere und Pflanzen übertragen kann. So ist Artjom auch alles andere als erfreut, als plötzlich Homer, von der Sewastopolkaja Station, in der WDNCh auftaucht und ihm eröffnet, dass er ein Geschichtsbuch für die Nachfahren schreiben möchte und Artjom ihm dafür seine Geschichte erzählen soll. Da dies auf Empfehlung von Melnik, Anjas Vaters geschieht, ist Artjom aufgebracht über Homers Ansinnen. Artjom zieht es hinaus, zu viele Konflikte häufen sich in der Metrostation, er möchte erforschen, ob ein Leben an der Oberfläche nicht doch wieder möglich sein könnte, nach all den Jahren, so begibt er sich erneut auf eine Reise.

Mit dem dritten und leider letzten Band seiner Reihe ist dem Autoren Dmitry Glukhovsky erneut ein episches Meisterwerk gelungen. In moderner und frischer Sprache erzählt der Autor Artjoms Geschichte weiter. Der Schreibstil Dmitry Glukhovskys ist ausgewogen und in flüssigem Tempo. Das Lesen ist somit angenehm und unterhaltend. Dies war mein erster dystopischer Roman und er hat mich gleich zutiefst begeistert. In einem Interview hat der Autor gesagt, Leser finden dann zu Dystopien, wenn sie mit der politischen Lage ihres Landes oder der Welt nicht mehr zufrieden sind und ich denke, darin liegt ein Kern der Wahrheit.

Nur zu gerne vergebe ich dem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter. Als Leser kommen Dystopie-Fans sowie Neulinge wie mich in Frage, auch ist es nicht zwingend erforderlich, die ersten beide Teile gelesen zu haben, ich selbst werde dies jedoch schnellst möglichst nachholen.

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Metro 2035