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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von AndFe1:

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Die Tintenkleckser - Mit Schlafsack in die Schule von Geisler Dagmar

Aufregung bei den Tintenklecksern

Klappentext:
?Unsere Klasse ist die beste.? Davon ist die 3a überzeugt. Bei so vielen Kindern geht es oft hoch her, aber am Ende halten sie immer zusammen. Schließlich sind sie die Tintenkleckser ? die Klasse mit den besten Ideen der Welt!
Die Tintenkleckser sind schon ganz zappelig, denn heute ist die große Lesenacht.

Und ausgerechnet jetzt behauptet Jana-Ida, in ihrer Klasse gäbe es einen Dieb. Das können Ben und Mia nicht zulassen und so beginnt eine abenteuerliche Verfolgungsjagd durch die Geheimgänge der Schule.

Meine Meinung:
Die Geschichte ist spannend, aufregend und sogar etwas gruselig. Mein Sohn (6 Jahre) war richtig gefesselt und ich durfte gar nicht aufhören vorzulesen.
Die Charaktere sind gut gewählt und mitten aus dem Leben. Mir gefiel besonders die Kernaussage des Buches. Es wird aufgezeigt wie wichtig die Ehrlichkeit und Freundschaft ist.
Die Illustrationen gefallen uns sehr gut und die Kapitellänge ist ideal zum Selberlesen.

Ein schöner Auftakt für eine neue Kinderbuchreihe.

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Die Tintenkleckser - Mit Schlafsack in die Schule

Rezensionen von lesebiene27:

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Glück ist, wenn man trotzdem liebt von Hülsmann Petra

Wenn die Liebe alles auf den Kopf stellt

Inhalt:

Isabelle ist Ende zwanzig, arbeitet im Blumenladen und ist auf der Suche nach ihrem Traummann, von dem sie ziemlich genaue Vorstellungen hat. Auch ihr sonstiges Leben ist ziemlich genau durchgeplant und organisiert. So passt es ihr gar nicht, als sich der ambitionierte und selbstbewusste Koch Jens und seine chaotische Teenie-Schwester Merle in ihr Leben schleichen und ihre wohlgenordnete Welt komplett auf den Kopf stellen.

Meine Meinung:

An diejenigen, die auch schon die anderen Bücher der Autorin gelesen haben: Taxifahrer Knut taucht wieder auf und bekommt sogar eine etwas größere Rolle zugedacht. Was habe ich mich beim Lesen darüber gefreut, denn Knut ist eine Figur, die mir von Beginn an sympathisch war. Dennoch ist das Buch unabhängig von den vorherigen Büchern der Autorin.

Aber auch die anderen Protagonisten wie Isa, Jens und Merle fand ich von Beginn an toll. Wie bereits schon zuvor ist es der Autorin mit diesem Werk gelungen Personen zu generieren, die so ehrlich, bodenständig und natürlich sind, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt, als sie (trotz ihrer Macken) gern zu haben und sich an ihnen zu erfreuen. Toll finde ich, dass die Protagonisten wieder einmal anders sind als die üblichen Typen in Liebesgeschichten. Sie wirken so erfrischend und angenehm, dass ich ein klares Bild vor Augen habe.

Der Schreibstil ist natürlich und locker, sodass die Seiten beim Lesen nur so dahin fliegen. Ein wenig gestutzt habe ich bei der Verwendung von kleineren Schimpfwörtern. Diese sind jedoch so fließend in den Text eingearbeitet, dass sie nicht aufgesetzt und gewollt wirken, sondern natürlich ? so wie sie im üblichen Sprachgebrauch stattfinden.

Die Story hat mir gut gefallen. Man kann mit Isa mitfühlen ? auch wenn man sie so manches Mal packen und schütteln möchte, wenn sie wieder eine Entscheidung trifft, die ich als Leser zwar nachvollziehen konnte, aber anders gemacht hätte. Auch das Ende ist ? ohne zu viel verraten zu wollen ? kein typisches Happy End, aber dennoch toll und zur Geschichte absolut passend. Passend finde ich auch, dass innerhalb der Geschichte nicht immer alles rund und zur absoluten Zufriedenheit läuft. Dadurch wirkt die Geschichte menschlicher und man kann sich als Leser besser hineinfühlen.


Fazit:

Von mir bekommt das Buch ?Glück ist, wenn man trotzdem liebt? von Petra Hülsmann volle 5 von 5 Lesesternen. Es ist ein wunderbares Sommer-Lese-Buch, das leicht zu lesen ist und glücklich macht. Dennoch hat es auch Momente, die traurig machen oder bei denen man nur den Kopf schütteln kann. Alles in allem hat mir der dritte Roman der Autorin wieder einmal so gut gefallen, dass ich hiermit eine klare Leseempfehlung aussprechen möchte.

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Glück ist, wenn man trotzdem liebt

Rezensionen von StefanieFreigericht:

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Dark Memories - Nichts ist je vergessen von Walker Wendy

Empfehlung! Achtung, KEIN Thriller oder Krimi, eher ?so etwas wie ein dramatisches Psychogramm?!

Das soll heißen: Leseempfehlung. Aber: bitte nicht den Klappentext lesen. Bitte nicht den Aufkleber/Einleger ?Der Thriller des Jahres? lesen. Die werden dem Buch nicht gerecht: Wer Thriller mag, wird speziell den Beginn zwingend zu langsam, zu langatmig, zu wenig vorantreibend empfinden. Wer keine Thriller mag, wird leider leider das Buch verpassen.

Aber leider leider war wieder einmal jemand bei einem Verlag der Ansicht, die Schublade ?Thriller? sei doch ganz nett ? damit könne man das Buch gut verkaufen.

Laut Wikipedia gilt: ?Charakteristisch für Thriller ist das Erzeugen eines Thrills, einer Spannung, die nicht nur in kurzen Passagen, sondern während des gesamten Handlungsverlaufs präsent ist, ein beständiges Spiel zwischen Anspannung und Erleichterung.? Nein, dieses Buch fängt sehr gemächlich an. Ja, zugrunde liegt ein Verbrechen, ein wirklich brutales, abscheuliches Verbrechen ? die Vergewaltigung an der sechzehnjährigen Jenny. Jetzt würden viele das Buch meiden, weil Gewalt nicht ihr Thema ist, vielleicht speziell auch sexuelle Gewalt. Der Leser bekommt hier jedoch das Thema zuerst mit einer gewissen Distanz vermittelt, das Verbrechen ist ?bereits vorher? passiert, wir sehen "nur" medizinische und polizeiliche Berichte (ja, das ist explizit ? aber ?Zusehen/-hören/-lesen? ist etwas ganz anderes, zumindest für meine ?Mit-Ertragens-Schwelle?).

Weiter mit Wikipedia: ?In Thrillern muss sich der Held meist gegen moralische, seelische oder physische Gewalteinwirkung durch seinen Gegenspieler behaupten, während dies in Kriminalgeschichten weniger der Fall ist. Auch ist im Kriminalroman meist die Aufklärung des Verbrechens der Höhepunkt, während im Thriller erst der darauf folgende, oft sehr knappe, aber endgültige Sieg über den Widersacher den Höhepunkt darstellt, mit dem der Held sich selbst und womöglich auch andere rettet?.Normalerweise wird in Thrillern viel Wert auf die Beschreibung der Handlung gelegt. Werden hingegen die Figuren und deren Psyche ebenso stark oder gar stärker betont, spricht man von einem Psychothriller. Meist ist hier ein emotionaler Konflikt zwischen mehreren Personen oder auch ein Konflikt innerhalb einer Person Thema, beispielsweise aufgrund früherer Erlebnisse. Typische Merkmale von Psychothrillern sind der Einsatz der Bewusstseinsstromtechnik, ein Erzähler oder die ausgedehnte Thematisierung einer Vorgeschichte.? https://de.wikipedia.org/wiki/Thriller Ja, meinetwegen gibt es so einen Hauch Psychothriller (?so richtig? Psychothriller wäre eher der von mir im Original gelesene und bewertete ?und morgen dein Tod? = ?Hunted? = ?What does not kill her?). Und: Nein. Auch ein Krimi ist das hier nicht, vielleicht eher etwas neues, eigenes, wie bei ?Fusion-Küche?. Wir sehen zu, was ein Ereignis mit Menschen macht: wie zum Beispiel Jennys Eltern mit der Tat umgehen, mit ihr, miteinander. Dabei merken wir peu à peu, dass da schon vorher bestimmte Tendenzen vorherrschten.

Aber Jenny ist eher nicht die Hauptperson. Und eigentlich geht es auch nicht um die Vergewaltigung, es geht ? zuerst - darum, was die danach zuerst angestrebte Therapie an ihr auslöst ? die Therapie, nach der sie alles vergessen soll. Das klappt zwar, aber andererseits doch nicht, denn sie fühlt sich nicht gut ? kann das aber keiner Erinnerung als Auslöser zuordnen. Die Idee finde ich genial: Darf man das, sollte man das? Was ist wichtiger, den Täter zur Verantwortung ziehen zu können (eventuell, wenn man ihn findet, wenn er verurteilt würde) ? oder dem Opfer keine Erinnerung an das Schreckliche zu lassen? Das allein hätte schon reichlich Stoff geboten, Autorin Wendy Walker belässt es aber nicht dabei; wie gesagt, Jenny ist meiner Meinung nach nicht die Hauptperson. Der Roman wird aus der Sicht des sie behandelnden studierten Mediziners, ihres Psycholgen, als Ich-Erzähler aufgespannt als ein komplexes Psychogramm: da gibt es noch Jennys Eltern, die Arbeit des Psychologen in einer Strafanstalt, seine Vor-Meinungen (gegen die ?Vergessens-Pille?, für bestimmte andere Vorgehensweisen, beeinflusst durch weitere Erfahrungen).

Nein, ich möchte hier nicht weiter schreiben. Ich habe viel markiert während der Lektüre, doch jeder Ausschnitt könnte zu viel verraten, es wird so einiges in den Raum geworfen; der Psychologe schreibt eindeutig im Rückblick aus einer Perspektive, in der schon mehr klar ist, und greift dadurch häufig vor ? oft, vielleicht sogar immer merkt man das ? aber: die Autorin beherrscht es tatsächlich, dass NICHTS davon den Leser bis zum Ende der Geschichte wirklich weiterführt: Dieses Buch hat mich durch ein Wechselbad der Gefühle gejagt. Nie wusste ich, woran ich war. Insofern war es ein Pageturner und ich musste nach und neben der Lektüre noch viel über das Buch nachdenken. Wie manipulierbar ist die Erinnerung? Wie real sind überhaupt unsere Beziehungen, unsere Selbstbild, unsere Werte? Was richten unsere besten Absichten an? Welche Konsequenzen hat jedes Handeln, jedes Unterlassen? Was verursachen unsere Erwartungen?

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Dark Memories - Nichts ist je vergessen

Rezensionen von LadyIceTea:

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Der Sommer, in dem wir das Leben neu erfanden von Fabio Genovesi

Manchmal ist weniger mehr


Es gibt diese Wellen, die aus dem Nichts kommen und dein ganzes Leben durcheinanderwirbeln. Dies geschieht Luna, als ihrem Bruder Luca beim Surfen etwas Schreckliches zustößt. Doch da findet sie am Strand geheimnisvolle Botschaften, die offenbar von Luca stammen, und sie trotzt der Hoffnungslosigkeit: Mit der chaotischsten Mutter, dem trägsten Lehrer, dem altklügsten Jungen und dem garstigsten Opa der Welt stürzt sie sich in ein irrwitziges Abenteuer.

Und zwischen antiken Legenden, Geistern der Vergangenheit und Botschaften des Meeres stolpert die Gruppe auf ihrem Roadtrip auch über all die kleinen und großen Wunder des Lebens.

Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gefallen. Er baut viele Perspektivenwechsel ein und schafft es, dass jede Figur irgendwie ihre eigene Sprache und Erzählweise bekommt. Sehr gut gemacht. Zu Beginn erfahren wir noch viel über die Protagonisten, was leider zum Ende hin immer oberflächlicher wird, da immer mehr Personen und Schauplätze hinzukommen. Das ist auch eine der Sachen die mich gestört hat. Es passiert zu viel auf einmal. Die Geschichte verliert dadurch den Fokus auf die wichtigsten Personen. Es wäre schöner gewesen, wenn wir mehr über die Hauptpersonen erfahren hätten und die anderen etwas dezenter in den Hintergrund gerückt wären.
Dazu ist die Geschichte sehr skurril. Es gab Stellen, die hätten meines Erachtens nicht sein müssen, da sie die Geschichte runtergezogen haben. Auch ein paar der Personen und deren Handlungen haben mich eher verwirrt als tiefer in die Geschichte gebracht. Trotzdem hat der Stil des Autors viel für mich gerettet. Er streut immer wieder kleine Lebensweisheiten ein und spannt ein Netz voller Besonderheiten. Dieses Netz bekommt zwar durch oben genanntes ein paar Risse aber er rettet es zum Ende.
Aufgrund des Covers und des Klappentextes habe ich eine andere Geschichte erwartet. Das ist etwas schade. Vielleicht hätte das Bild ein anderes sein müssen. Ich war zuerst etwas enttäuscht, dass hat sich aber gelegt.
Wenn es nur um den Autor und seinen Stil geht, kann ich das Buch ruhigen Gewissens empfehlen. Die Story ist halt nicht für Jedermann etwas. Ich glaube, da muss jeder sich ein eigenes Bild machen.

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Der Sommer, in dem wir das Leben neu erfanden

Rezensionen von FrauSchafski:

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Dark Memories - Nichts ist je vergessen von Walker Wendy

Sind Erinnerungen manipulierbar?

Die 15-jährige Jenny wird Opfer einer brutalen Vergewaltigung. Um ihr eine posttraumatische Belastungsstörung zu ersparen, entscheiden sich ihre Eltern für ein erinnerungsauslöschendes Medikament. Doch der Körper kann nicht vergessen ...

Auch wenn Jennys traumatisches Erlebnis zentral für diesen Roman ist, so steht sie als handelnde Person nicht im Mittelpunkt.

Im Gegenteil wählt die Autorin Wendy Walker eine ganz ungewöhnliche Erzählperspektive: Dr. Alan Forrester, der Psychiater. Er behandelt nicht nur Jenny, sondern auch ihre Eltern und weitere für die Handlung wesentliche Personen. In distanziert analysierender Haltung erläutert er dem Leser, was passiert und wie die betroffenen Figuren mit der Tat umgehen. In Zitaten kommen die handelnden Personen jedoch auch immer selbst zu Wort und sprechen über ihre Sicht und ihre Gefühle. Die Tatsache, dass ein medizinisch ausgebildeter Psychiater erzählt, macht seine Angaben glaubhaft, die medizinischen Fakten werden nicht infrage gestellt. Das führt dazu, dass der Roman eher eine Art "Psychogramm", eine Aneinanderreihung von psychotherapeutischen Betrachtungen ist, in der die einzelnen Figuren, ihr Verhalten und ihre Handlungen analysiert werden. Das liest sich nicht immer mühelos, der Leser ist in seiner Aufmerksamkeit voll gefordert, aber gerade das lässt den Psychothriller aus dem sonst häufig so reißerischen Genre herausragen.

Nach und nach verliert Forrester seine objektive professionelle Haltung, wird immer mehr persönlich in die Vorkommnisse hineingezogen. Schließlich wird er selbst zur maßgeblich handelnden Figur, die beginnt, die Fäden zu ziehen und das weitere Geschehen zu manipulieren. Das ist erschreckend, das ist aufwühlend und das ist äußerst spannend zu beobachten. Da der Leser von Forrester immer direkt angesprochen wird, ist er emotional mittendrin in der Geschichte.

Die Katastrophe lässt lange auf sich warten, sodass der Leser schon befürchtet, sie wird nicht mehr kommen. Doch dann geht alles ganz schnell, zu schnell. Da bleiben einige Ungereimtheiten im Storyverlauf ungeklärt. Dennoch wartet der Roman noch mit einer völlig unvorherzusehenden Wendung auf, die einige Fragen letztlich klären kann.

Es bleiben aber auch Fragen offen, die es auch bleiben sollen und den Leser noch eine Weile beschäftigen werden: Was passiert, wenn ein solches einnerungsveränderndes Medikament tatsächlich auf den Markt kommt? Wie viel Macht hat ein Psychiater und lassen sich Erinnerungen manipulieren? Die Antworten muss jeder für sich selbst finden.

Für mich ein Psychothriller ganz wie er sein muss: psychologisch analysierend, beklemmend und unvorhersehbar.

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Dark Memories - Nichts ist je vergessen

Rezensionen von LadyIceTea:

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Sommertraum mit Aussicht von Brenda Bowen

Eine Geschichte, die so dahinplätschert wie die Wellen am Strand

Lottie, Rose, Caroline und Beverly brauchen alle eine Auszeit von ihrem Leben. Da trifft es sich gut, dass sie auf den Aushang des Hopewell Cottage auf Little Lost Island stoßen. Das Cottage verspricht Urlaub am Meer und genau die Auszeit, die sie alle benötigen.
Lottie, Mutter und Ehefrau, die von ihrem Ehemann nicht mehr richtig wahrgenommen wird.

Rose, die mit ihren beiden Zwillingen und völlig gestresst ist, Caroline, die Hollywood-Berühmtheit, die sich in die Abgeschiedenheit flüchten möchte und Beverly, der seiner Katze und seinem Lebensgefährten hinterher trauert und einfach keinen Menschen sehen möchte. Sie alle vier Landen auf Little Lost Island und lassen sich von dieser kleinen Insel verzaubern. Und ob sie wollen oder nicht, nach und nach gehen Veränderungen in ihrem Leben vor, die sie so alle nicht erwartet hätten.

Ich muss sagen, ich bin etwas enttäuscht. Das Cover und der Klappentext haben mich wirklich neugierig gemacht und ich hatte gehofft einen gefühlvollen Sommerroman lesen zu können. Ganz so, war es leider nicht. Die Geschichte hat viel Potenzial, das verschenkt wurde. Der Schreibstil ist ok. Er lässt sich flüssig lesen, so dass man nirgendwo stolpert, jedoch ist er etwas langweilig. Die Geschichte ist ebenfalls ein bisschen langweilig. Sie plätschert so vor sich hin und kommt nicht richtig in Fahrt. Die Personen sind alle gut beschrieben und ich konnte mir jeden Einzelnen gut vorstellen. Jedoch passiert zu wenig Wichtiges in diesem Buch. Die Vier kommen an, am Anfang gibt es ein paar Reibereien, die nach kurzer Zeit gelöst sind, jeder macht seine Inselaktivitäten und grübelt über sein Leben nach. Zwischendurch gibt es Einblicke in das Leben Zuhause und am Ende, Happy End.
An sich, eine gute Idee. Deswegen habe ich das Buch gekauft aber es ist zu oberflächlich. Den Protagonisten hätte mehr Tiefe verliehen werden können und müssen. Ein bisschen Drama hat auch gefehlt. Es ging alles zu glatt und die kleinen Krisen, die angedeutet wurden, waren nach zwei Seiten wieder ohne großes Aufheben wieder geklärt. Man hat das Gefühl, man würde selber mit auf der Insel sein und es würde die Geschichte genauso langsam an einem vorbeziehen, wie die Sonne. Als würde man den Tag dösend am Strand verbringen und am Morgen ist alles irgendwie noch so, wie am Abend. Mir hat die Tiefe in der Geschichte gefehlt. Plötzliche Wunderwandelungen der Ehemänner sind irgendwie nicht richtig glaubwürdig. Es war jetzt nicht schrecklich das Buch zu lesen aber für mich hat es zu sehr gezogen und ich musste mich zwischendurch wirklich erinnern weiterzulesen.
Wer gerne seichte und lockere Geschichten zum Abschalten sucht, der ist hier richtig. Wer etwas mehr Tiefe erwartet, sollte dieses Buch eher nicht lesen.

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Sommertraum mit Aussicht

Rezensionen von LadyIceTea:

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Die Hüterin der Welten von Sabine Schulter

Eine spannende Reise zwischen den Welten

Die Weltenuhr ist ein mystisches Gebilde, das die unterschiedlichen Welten und den Schleier, der sie voneinander trennt, im Gleichgewicht hält. Die Hüter in Loreen wissen das, doch Néle, die ein völlig normales Leben auf der Erde führt, ahnt davon nichts. Doch der Schleier wird immer dünner und fremde Krieger wollen sich der anderen Welten bemächtigen.

Völlig unverhofft findet sich Néle in Loreen wieder, wo sie auf Menschen trifft, die ihre Hilfe brauchen. Denn nur sie scheint die Gabe zu besitzen, den Schleier wieder zu festigen und die Welten vor der vollständigen Vernichtung zu retten. Nun ist es an ihr, sich zu entscheiden, ob sie ihr Schicksal annimmt oder nicht.

Zuerst hat mich das Cover interessiert. Durch die Farben ist es mir direkt ins Auge gesprungen. Danach habe ich mir obigen Klappentext durchgelesen und wusste direkt, dass ich dieses Buch lesen muss. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist super angenehm und nimmt einen gut mit in die Geschichte. Die Protagonisten sind mir allesamt sympathisch. Ich finde es klasse, wie Néle mit den ganzen schwierigen Situationen umgeht und fertig wird. Sie ist ein starker Charakter und passt super in die Story. Obwohl ich mir vielleicht ein paar Ecken an ihr gewünscht hätte, damit sie nicht so perfekt wirkt.
Die Welt in die sie gerät ist hammer beschrieben. Ich finde, die Autorin hat ein grandioses Konstrukt der verschiedenen Welten entworfen und sich wirklich Gedanken über die Flora und Fauna und die Bewohner gemacht. Das hat mich beeindruckt.
Das Buch ist zum Glück anders als die anderen Bücher des Genres und hebt sich ab. Es hat mich mitgenommen, gefesselt und fasziniert. Ich hoffe auf eine Fortsetzung und kann das Buch nur empfehlen.

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Die Hüterin der Welten

Rezensionen von LadyIceTea:

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Die Hüterin der Welten von Sabine Schulter

In den alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat...

?Sommer hinter Dornen? beginnt so märchenhaft, wie all die geliebten Geschichten von damals. Doch geht es hier nicht um das klassische Bild ?Prinz liebt Prinzessin?, hier geht es um eine andere Geschichte.
Es geht um Aria und Cedric. Cedric soll die schlafende Prinzessin Dornröschen befreien. Doch der Prinz ist beileibe kein erfahrener Krieger und bittet daher das Nächtliche Siegel um Hilfe.

Aria ist die sechste Kriegerin im Nächtlichen Siegel. Sie ist die einzige Frau und ausgerechnet ihr, wird Cedrics Auftrag zugeteilt. Dieser ist zunächst nicht begeistert, den Schrecken und Gefahren hinter der Dornenranke, in Begleitung einer Frau, entgegenzutreten. Doch Aria weiß sich zu helfen und bald erkennt auch Cedric, dass Aria kein schwaches Mädchen ist.

Vorab: Die Geschichte war viel zu kurz!! Ich hätte so gerne noch viel mehr über die Zwei und über die einzelnen Königreiche und das Nächtliche Siegel erfahren.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Ich habe die Geschichte an einem Stück verschlungen. Die Idee, die Geschichte in bekannten Märchenwelten anzusiedeln und sie wie ein Märchen beginnen zu lassen, hat mir von Anfang an gut gefallen. Das Thema wurde stimmig durchgezogen. Auch die Charakterdarstellungen und die Erzählperspektive haben gut zum Gesamtbild gepasst.
Ich habe Angst hier zu viel zu verraten, da die Geschichte leider nur 79 Seiten hat. Nur so viel: Die zwischenmenschliche Beziehung, die sich zwischen Aria und Cedric entwickelt ist wundervoll erzählt und auch die Abenteuer die sie erleben passen perfekt in die Märchenwelt und sind weder übertrieben, noch zu langweilig. Auch das Ende hat sich super eingefügt und die Geschichte richtig gut abgerundet.
Dazu noch ein schönes Cover. Ich bin begeistert.
Ich hoffe sehr, dass es einen zweiten und dritten und vierten Teil gibt.

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Die Hüterin der Welten

Rezensionen von AngiF:

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Regengötter von James Lee Burke

John Wayne 2.0

Der aufgrund einer Kriegsverletzung zum Frührentner und Gelegenheitsjobber gewordene Alkoholiker Pete Flores ist in derben Schwierigkeiten. Bei seinem letzten Job als Fahrer wird er Zeuge von einem Massenmord an asiatischen Prostituierten, die als Mulis Drogen in ihren Körpern transportierten. Voller Panik macht Pete sich vom Tatort aus dem Staub.

Von nun an werden er und seine Freundin, die Kellnerin und Folksängerin Vikki Gaddis gejagt. Und dies nicht nur von diversen Auftragskillern und deren Bossen sondern auch von der Polizei. Sheriff Hackberry ?Hack? Holland tut zusammen mit seiner Partnerin Chief Deputy Pam Tibbs alles, um die beiden vor den Killern zu finden und somit zu schützen. Mehr oder weniger erhalten Hack und Pam Unterstützung vom FBI sowie ICE, doch auch die verfolgen eigentlich ihre eigenen Ziele, nämlich der großen Bosse hinter der ganzen Sache habhaft zu werden. Wer wird diese Jagd roadmoviegleich quer durch Texas gewinnen und wer muss schlussendlich dran glauben?

Wer sich für den Thriller ?Regengötter? von James Lee Burke entscheidet, wird ein wahres Meisterwerk in den Händen halten. Jede einzelne Szene ist eine perfekte Darbietung, bis ins kleinste Detail durchdacht und einzigartig geschrieben. James Lee Burke schreibt in einem guten Tempo und in unverwechselbarer Sprache. Das Lesen ist angenehm, natürlich hochspannend und zu jeder Zeit Unterhaltung auf höchstem Niveau. Die Charaktere hat der Autor ausgezeichnet herausgearbeitet und vollendet gezeichnet. Besonders Sheriff Holland sticht hervor, der einsame Wolf, der nach dem Tod seiner zweiten Ehefrau und dem Wegzug seiner Kinder ein Einsiedlerleben führt und seinem Job geradezu verbissen nachgeht; diese Figur ist äußerst realitätsnah, selbst sein John-Wayne-gleiches Aussehen kaufe ich dem Autoren ab. Sehr gekonnt hat der Autor immer wieder überraschende Abläufe und unerwartete Reaktionen seiner Charaktere eingebaut, die ich als Leserin so nicht erwartet hatte.

Von Herzen gerne vergebe ich diesem brillanten Thriller seine wohlverdienten fünf Sterne von fünf möglichen Sternen und empfehle ihn unbedingt weiter an Leser, die anspruchsvolle Lektüre bevorzugen und sich von der Dicke des Buches nicht abschrecken lassen, die 672 Seiten sind die investierte Lesezeit mehr als wert. Wer ein Buch des Autoren gelesen hat, will seine anderen Werke gleich im Anschluss verschlingen ? ein wahrer Pageturner ist dieses Buch.

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Regengötter

Rezensionen von manu63:

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Regengötter von James Lee Burke

Lindbergs erster Fall

Der Autor Thomas Kowa nimmt den Leser in seinem Thriller Remexan ? der Mann ohne Schlaf mit zum ersten Fall von Kommissar Lindberg. Dieser muss herausfinden wer für brutale Morde verantwortlich ist. Sind es Tierversuchsgegner? Ein Serienkiller oder steckt jemand gänzlich unerwartetes hinten den Taten?

Diese Fragen beantwortet der Autor gekonnt im Laufe der Geschichte, der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, Thomas Kowa schafft es den Leser durch einen durchgängigen Spannungsbogen in Atem zu halten.

Ich selber hatte nach ca. 2/3 des Buches eine Ahnung wer hinter allem steckt, aber erst relativ zum Schluss klärt sich auf, wer es tatsächlich ist. Angelegt ist das Buch in relativ viele kurze Kapitel, was jedoch den Lesefluss nicht hemmt. Aufregende Sequenzen wechseln sich ab mit ruhigeren Momenten in denen ich als Leser etwas zu Atem kommen konnte. Insgesamt ein gut geschriebener Thriller der durchaus nahe an realen Möglichkeiten liegt.

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Regengötter