Kunden em pfehlungen
Rezensionen von rewa:
Der falsche Held von Mart Schreiber
Erzählungen aus Wien
Der falsche Held´´ ist die erste Geschichte aus dem gleichnamigen Roman, in dem es vier Erzählungen aus Wien gibt. Vier Wendungen des Schicksals haben ihren Ausgangs- oder Endpunkt in der Wiener U- Bahn.
Sven ist ein Held, der in der U- Bahn eine junge Frau vor Hooligans gerettet hat. Als er die schöne Unbekannte am Krankenbett seines Bruders, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht, wieder trifft, ist es um ihn geschehen.
Doch warum sie von ihm nichts wissen, wo er sie doch gerettet hat?
Clemens liebt seine Freundin Julia und diese Verliebtheit bemerkt Anna, die ihn spontan in der U- Bahn anspricht. Plötzlich ist nichts mehr wie früher. Clemens kann seine Gefühle zu Julia nicht mehr richtig zuordnen. Hat sich der Beziehungsalltag eingestellt, wo zu viel Liebe und Nähe eine Prüfung für seine Beziehung werden? Ist nun Anna die Frau seiner Träume?
Ein zurückgelassener schmutzig-grüner Rucksack in der U-Bahn, löst bei Pierre ein ungutes Gefühl hervor, noch dazu wo der Mann ihm gegenüber sehr verdächtig, ausländisch und unsympathisch aussieht. Dass er selbst Moslem ist und sein Aussehen ihn fremdartig erscheinen lässt, wird ihn noch in Situationen bringen, mit denen er nie im Leben gerechnet hätte.
Einen letzten Ausflug unternehmen Karl und Henriette. Zu ihrem 80 Geburtstag wird eine U- Bahnfahrt in einen Park unternommen, wo sie mit ihren Kindern oft waren. Karl nimmt jede Strapaze auf sich um seine Frau glücklich zu machen. Dass sie einen Rollator braucht, dement ist und Windeln trägt, macht es Karl alles andere als einfach.
Die Geschichten sind gut zu lesen und greifen aktuelle Themen auf wie Terrorangst, Gewaltbereitschaft oder Teilnahmslosigkeit anderen gegenüber. Manche Protagonisten zeigen zwar stellenweise eine Aggressivität ihren Mitmenschen gegenüber auf, dafür sind andere wieder sehr emotional und einfühlsam. Für Leser aus Wien haben diese Erzählungen sicher einen eigenen Reiz, da viele Orte oder Szenenbeschreibungen ihnen bekannt sind und man sich dadurch ,,Zuhause´´fühlt.
Dass die Erzählungen nicht unbedingt ein abgeschlossenes Ende haben, war für mich nicht störend. Dadurch kann sich jeder seine eigene Geschichte weiter spinnen.
Vier Erzählungen- vier Lebensgeschichten. Die U- Bahn, ein ungewöhnlicher Begegnungsort, wo aber sehr viel passieren kann.
Rezensionen von rewa:
Der falsche Held von Mart Schreiber
Lieben und Leiden
Was kann man sich mehr wünschen als mit einem tollen Mann verheiratet zu sein, der einem jeden Wunsch von den Augen abliest? Bianka liebt ihren Mann, aber es gibt in ihr eine unerklärliche Sehnsucht, die sie von innen her auffrisst. Gefangen im goldenen Käfig, sucht sie die Freiheit.
Die Autorin Bianka van den Brandt, erzählt in ihrem Roman ,,Frangipani- Der Duft meines Lebens`` ihre eigene Liebes- und Lebensgeschichte.
Ein Maledivenurlaub mit ihrem Mann veränderte ihr Leben von einem Tag auf den anderen. Sie lernt den Inder Adam kennen, der sie vom ersten Moment an fasziniert. Blind vor Liebe beschließt sie ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen und sie folgt Adam nach Indien, in ein Land von unsagbarer Schönheit.
Doch schon bald muss Bianka erkennen, dass Adam eine eigene Ansicht von Liebe hat. Auf der einen Seite ist er zärtlich und liebevoll, aber auf der anderen zeigt er Bianka, dass sie sein Eigentum ist. Er schlägt sie, fordert Respekt von ihr und Stück für Stück werden ihr Stolz und ihr Wille gebrochen.
Wenn man den Roman liest ist man auf der einen Seite erschüttert, weil man nicht verstehen kann, wie jemand so blind vor Liebe sein kann, dass man sich seine eigene Achtung und Würde so schnell nehmen lässt. Auf der anderen Seite spürt man aber auch die Seelenqualen von Bianka die merkt, dass diese ,,Liebe`` in Wirklichkeit keine echte ist. Wenn der Stolz stärker ist als die Vernunft und das Herz immer wieder anders entscheidet als der Kopf.
Als Bianka schwanger wird weiß sie, dass nun der Zeitpunkt gekommen ist sich von den unsichtbaren Fesseln zu befreien.
In einer einfachen Art und Weise beschreibt Bianka ihr Leben in dem fremden Land. Schöne Fotos geben einen Einblick in ein Land voller Gegensätze. Die Autorin lässt den Leser teilhaben an Armut und Reichtum, an gegensätzlichen Kulturen und an einer Lebensgeschichte, die von ihr erzählt werden musste um endlich Frieden und Freiheit in ihrem Leben wieder zu erlangen.
Rezensionen von Ela_Ela:
Der falsche Held von Mart Schreiber
Viel bessser da ich das englische Buch nicht im Hinterkopf hatte wie beim ersten Teil : D
Emma hängt ihre Hollywood-Karriere vorerst an den Nagel, um das normale Leben zu führen, von dem sie immer geträumt hat. Bei der Suche nach einem College begegnet sie zufällig ihrem Co-Star Graham in New York wieder. Fernab der Glitzerwelt gewährt er Emma Einblicke in die Tiefen seiner Seele. Und endlich gelingt es den beiden, sich zu ihren Gefühlen zu bekennen.
Doch ihre gemeinsame Zeit ist begrenzt, denn Emma muss noch die Werbetour für ihren Kinofilm erfüllen ? und zwar mit Bad Boy Reid Alexander! Obwohl Emma ihn damals zurückgewiesen hat, versucht er mit allen Mitteln, einen Keil zwischen sie und Graham zu treiben ?
Nach dem ersten Teil muss ich natürlich auch den zweiten Teil lesen, der hauptsächlich von Emma, Graham, Reid und Brooke erzählt wird.
Reid hat es geschafft in meiner Sympathieskala noch weiter abzusteigen, da ich mir nicht erklären konnte wie man sich auf dieses Manipulativität nur einlassen konnte. Doch als ich kurz davor war in das Buch zu springen und ihm die Augen auszukratzen macht er etwas absolut unvorhersehbares, das mich wiederum beeindruckt hat.
Brooke war mir im ersten Teil eigentlich schon sympathisch, aber hier zeigt sie was sie für ein manipulatives Biest sein kann wenn sie nicht bekommt was sie will.
Doch auch wenn ich die beiden nicht leiden kann macht das dieses Buch jedoch nicht schlechter weil die anfängliche Beziehung von Graham und Emma macht dies wieder weg. Hier zeigt uns Tammara Webber das die Liebe auch über eine längere Distanz funktionieren kann wenn beide dafür kämpfen. Und die beiden finde ich einfach nur süß und man kann sich einfach nur mit Emma in Graham verlieben, weil er einfach so ein toller Typ ist. Allein wie er mit seiner Tochter umgeht. Die Schwestern und die Mutter von Graham finde ich auch absolut sympathisch, weil alle drei können Brooke nicht leiden. Anscheinend haben die drei sie durchschaut.
Ich hoffe nur das Brooke in irgendeinen Buch trotzdem noch ihr großes Glück findet. Auch wenn ich sie nicht leiden kann, die Liebe verdient ein jeder. Das Reid noch sein Glück findet das weiß ich schon da die nächsten Teile viel über ihn handeln.
Fazit: Eine tolle Liebesgeschichten die nicht einmal die Intrigen der anderen auseinanderreißen kann. Ein wundervoller Schreibstil der dich durch das ganze Buch führt.
Serie:
1. Between the lines - Wilde Gefühle
2. Between the lines - Wie du mich liebst
3. Between the lines - Weil du mich hältst (erscheint erst im Oktober 2016)
4. Between the lines - Weil du alles für mich bist (erscheint erst im Dezember 2016)
Rezensionen von selda:
In Liebe, Layla von Annie Barrows
In Liebe, Layla
Geduld wird belohnt. Auf den ersten Seiten brauchte ich ein wenig Durchhaltevermögen, um mich an die Art zu erzählen und die vielen Personen zu gewöhnen, aber dann?
Wenn man sich auf diese Geschichte einlässt, zieht einen dieser Roman in seinen Bann.
Drei Personen erzählen die Ereignisse im heißen Sommer 1938 aus ihrer Perspektive.
Da ist Layla Beck: verwöhntes Senatorentöchterchen, bei ihrem Vater in Ungnade gefallen, weil sie die Hochzeit mit einem reichen aber schrecklich langweiligen Erben verweigert hat. Daddy hat die Nase voll von ihr, dreht den Geldhahn zu und sorgt auf diese Weise dafür, dass sie ins verschlafene Städchen Macedonia reisen muss, um dort die Geschichte der Kleinstadt niederzuschreiben. Als sie dort ankommt, fällt sie sofort auf: ein schönes modernes Paradiesvögelchen, das so gar nicht nach West Virginia zu passen scheint.
Sie kommt bei der Familie Romeyn unter, bestehend aus den Geschwistern Jotti und Felix. Die Familie, einst sehr wohlhabend, inzwischen aber nicht mehr zum erlauchten Kreis der Reichen gehörend, genießt immer noch genügend Ansehen in der Kleinstadt. Jotti ist die zweite Erzählerin, eine sehr coole Frau, die so einige Geheimnisse verbirgt und die Kinder ihres Bruders Felix aufzieht. Felix, ein attraktiver Tausendsassa, der seinerseits viele dunkle Schatten wirft, ist als Geschäftsreisender ständig unterwegs. Seine Tochter Willa bildet die dritte Erzählstimme. Sie ist mit ihren zwölf Jahren kein Kind mehr, aber auch noch lange keine Erwachsene.
Ich liebe die Charaktere in diesem Roman. die Figuren sind wunderbar exzentrisch und voller Geheimnisse. Annie Barrows erzählt gekonnt und ohne Hast. Ihre bildhafte Sprache beamt einen an den Ort des Geschehens- sie machte die Hitze des Sommers so lebendig, dass ich mich beim Lesen nach einem kühlen Glas Wasser sehnte.
Ohne etwas von der Geschichte zu verraten, kann ich dem geduldigen Leser eine interessante, vergnügliche Lektüre versprechen.
Rezensionen von selda:
Liebe in Sommergrün von Heike Wanner
Zweite Chancen
Dieser Roman ist mein erster von Heike Wanner und ganz sicher nicht mein letzter.
?Liebe in Sommergrün? hat meine Erwartungen übertroffen. Ich hatte eine leichte, seichte Urlaubslektüre erwartet und eine packende, romantische Liebesgeschichte bekommen, die alles andere als seicht ist.
Der Roman spielt zur Wendezeit: Kathrin, das Mädchen aus dem Spreewald, packt auf dem elterlichen Hof mit an.
Sie glaubt an die Zukunft des Familienbetriebs. Als Julian, Bankberater aus dem Westen, auftaucht, ist sie erst einmal gar nicht begeistert. Aber die Liebe schlägt schnell ein wie ein Blitz, doch ein unvorhersehbares Ereignis trennt das junge Glück. 25 Jahre später laufen sich beide wieder über den Weg und schnell ist klar, die Gefühle füreinander sind immer noch da?
Ich liebe Geschichten über zweite Chancen- sie sind so hoffnungsvoll. Und diese hier macht wirklich sehr viel Spaß.
Beide Protagonisten sind wunderbar starke Persönlichkeiten, die Chemie zwischen den beiden war toll- hundertprozentig glaubwürdig, ebenso ihre Herkunft. Heike Wanner hat das Ost-Westthema richtig gut erzählt. Bei den Schilderungen über Kathrins Spreewaldhof und ihre Familie habe ich mich in meine Kindheit in der DDR zurückversetzt gefühlt. Ich mag es, wie Frau Wanner ihre Figuren ganz behutsam aber voller Kraft und mit ganz viel Rückgrat durch die Stürme des Schicksals lenkt. Ich fand sowohl Kathrin als auch Julian richtig sympathisch und war ein bisschen traurig, als die letzte Seite gelesen war- ich freue mich schon auf neue Lektüre von Frau Wanner.
Rezensionen von SLovesBooks:
The Club - Flirt von Rowe Lauren
Überraschend gelungen
Meine Meinung:
Nachdem in der letzten Zeit die Erotik-Liebesromane den Buchmarkt überschwemmen, ist dieses Genre an mir auch nicht spurlos vorbeigegangen. Ich habe in letzter Zeit ein paar Bücher dieses Genres gelesen, wie Hardwired oder After Passion. Eigentlich hatte ich die Vorstellung, dass sich die Bücher bestimmt alle sehr ähnlich sind.
Aber da lag ich erstaunlicherweise ziemlich falsch.
Gerade bei The Club hatte ich das Gefühl eine ziemlich neue Idee zu lesen. Der Club war für mich ein ganz neuer Ansatzpunkt, der auch wirklich eine andere Ausgangslage geschaffen hat.
Vielfach wird diese Literatur an Shades of Grey gemessen. Ich habe davon nur den Film gesehen, jedoch würde ich nicht sagen, dass The Club in irgendeiner Form ein Abklatsch von Shades of Grey ist. Natürlich gibt es Übereinstimmungen, die ich aber vielmehr auf die selbe Genrezugehörigkeit zurückführen würde.
Das Grundkonzept von The Club hat mir sehr gut gefallen. Besonders gut finde ich, dass die Protagonistin hier mal eine Frau ist, die nicht am Anfang schüchtern und zurückhaltend sowie naiv ist, sondern ein bisschen mehr Biss hat. Sie ist nicht das Mauerblümchen, dass nach Jahren der Einsamkeit endlich von einem Mann ausgewählt wird. Sie ist intelligent und handelt mit Verstand.
Jonas gefiel mir am Anfang nicht so gut. Er ist recht großspurig und eingebildet. Außerdem ist er ein Macho, wie er im Buche steht. Diese Art finde ich immer ein bisschen schwierig. Jedoch änderte sich dieses Bild im Verlauf des Buches. Durch die abwechselnde Schreibweise aus den Sichten von Sarah und Jonas, kann man ihn als Leser nach einiger Zeit einfach besser kennenlernen. Man erfährt über seine Gedanken und Gefühle, sodass sich ein eindeutigeres Bild abzeichnet, welches weniger vom äußeren Schein geprägt wird.
Die E-Mails zwischen den Protagonisten, welche eine wichtige Rolle spielen, ließen sich super flott lesen und waren auch wirklich unterhaltend. Gerade der Aufbau des Buches ist sehr modern. Heutzutage lernen sich immer mehr Menschen über das Internet kennen und nutzen eben auch die elektronischen Kommunikationswege. Aus diesem Grund liegt es auch einfach nahe diese in ein Buch einzubauen. Das ist der Autorin gut gelungen.
Neben den erotischen Szenen gibt es aber auch ein paar geistreiche Einflüsse. Man muss hier also nicht damit rechnen, dass sich eine Sexszene an die nächste anschließt. Die Geschichte nimmt einen großen Raum ein sodass sich eine spannende Storyline aufbauen kann.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Buch ließ sich flott und flüssig lesen. Leider hält das Ende einen Cliffhanger parat, sodass man gespannt auf den zweiten Band warten muss, um zu erfahren wie es ausgeht.
Insgesamt handelt es sich um eine interessante Reihe, die ich wirklich spannend finde. Es lohnt sich mal einen Blick hineinzuwerfen.
Rezensionen von SLovesBooks:
Black Blade - Das dunkle Herz der Magie von Estep Jennifer
Wieder hervorragend
Meine Meinung:
Nach dem ersten Band habe ich schon sehnsüchtig auf Band zwei gewartet. Dementsprechend hatte ich auch recht hohe Erwartungen, die aber keinesfalls enttäuscht wurden.
Der Einstieg ist mir gar nicht schwer gefallen. Die Autorin setzt außerdem gekonnt an wichtigen Stellen kleinere Wiederholungen ein, sodass man ganz schnell in die Welt der Geschichte zurückfinden kann.
Die Geschichte an sich ist genauso spannend wie es bereits der Auftakt war. Man bekommt von allem etwas, ob Spannung, Action oder Gefühlen. Durch die Morde und den Wettkampf kommt eine gehörige Portion Spannung sowie Action in die Geschichte. Das Gefühlschaos bleibt dank der schwierigen Beziehung zwischen Lila und Devon auch nicht aus. Genau diese Mischung macht für mich ein gutes Jugendbuch aus.
Die Charaktere haben mich wieder positiv überrascht. Lila konnte mich wieder vollkommen überzeugen. Sie ist eine starke Heldin, die immer wieder mit Problemen zu kämpfen hat und dabei stets den Durchblick behält. Die Charaktere sind insgesamt authentisch handelnd und vielschichtig ausgearbeitet.
Der Schreibstil ist wie immer bei Jennifer Estep unkompliziert und flott lesbar. Man kann sich die Umgebungen und Figuren lebhaft vorstellen. Die Dialoge haben mir gut gefallen. Sie wirken sehr jugendlich und können den Leser gut unterhalten. Besonders gegen Ende konnte mich eine gekonnt gesetzte und unerwartete Wendung überraschen. So blieb es durchgehend spannend.
Insgesamt hat mir diese Fortsetzung wieder richtig gut gefallen. Ich kann sowohl die Reihe als auch die anderen Bücher der Autorin sehr empfehlen.
Rezensionen von Josetta:
Black Blade - Das dunkle Herz der Magie von Estep Jennifer
Dieses Buch fasziniert ab der ersten Seite
?Voller Misstrauen geliebt? ist das 4. Buch der Reihe ?Unsterblich geliebt?, veröffentlicht von Lara Greystone. Die ersten drei Bände habe ich (noch) nicht gelesen. Aber selbst ohne die Vorkenntnisse der bisherigen Geschichte, war es überhaupt kein Probleme, erst ab diesem Buch in die Welt der unsterblichen Geschöpfe einzutauchen.
Der Inhalt:
Der Vampir Quint gibt sich indirekt die Schuld am Tod seines Bruders Samuel. Er beginnt sich zu verändern und kommt mit sich und seinen Mitmenschen kaum mehr klar. Als hartherzig, misstrauisch, reizbar und aggressiv würde ich den rotlockigen Kerl beschreiben. Besonders hysterisch reagiert er, als die Landschaftsgärtnerin Jo einen Arbeitseinsatz im geheimen Quartier der Vampire genehmigt bekommt. Ist sie ein Spion der Feinde? Oder war sie gar an dem Mord von Samuel involviert? Dass sie ein Geheimnis bewahrt, wird Quint sehr schnell klar und er versucht alles, um dieses zu lüften. Aber tief im Innern bemerkt der Vampir, dass Jo Gefühle in ihm auslöst, die jahrelang verborgen blieben. Er wird doch nicht etwa Zuneigung zu ihr empfinden? Sie, die mit einem Schlag das ganze Tarnsystem der Vampire entlarven könnte. Vielleicht sollte, nein er muss, sie und ihren Sohn Sami genauer unter die Lupe nehmen?
Direkt von Beginn an war ich fasziniert von der Geschichte rund um die beiden Hauptprotagonisten. Ich konnte mit Quint mitleiden, über ihn den Kopf schütteln, Jos Schmerzen und Verletzungen mittragen, aufatmen wenn sich die beiden annäherten, herzhaft lachen, mich über diverse Tollpatschigkeiten amüsieren und dabei meinen Alltag rings um mich herum vergessen.
Dieses Buch ist ein Genuss. Welche Geheimnisse die beiden mit sich herumschleppen, wird dem Leser recht schnell klar. Die Aufdeckung erfolgt nicht erst am Ende. Aber das folgende Katz und Maus - Spiel der beiden, ist einfach nur herrlich. Es geht immer zwei Schritte vor und einen Schritt zurück. Zu keiner Zeit war die Geschichte langatmig und der Spannungsbogen war immer vorhanden. Mein Fazit: Ein Roman, der seine 5 Bewertungssterne mehr als verdient hat.
Ich gebe eine ganz klare Leseempfehlung und werde mir nun schnellsten die ersten drei Bände der Reihe besorgen und ich hoffe, noch viel mehr von Lara Greystone und ihren Vampiren lesen zu können.
Rezensionen von Josetta:
Maestra von Hilton L. S.
Dieses Buch spaltet meine Gefühlswelt
Der Inhalt =
Der 27-jährigen Judith Rashleigh gelingt rechtzeitig der Ausstieg aus dem gewaltbereiten Umfeld ihrer Jugendtage, bei dem sie auch tatkräftig mitgewirkt hatte.
Sie studiert Kunstgeschichte und beginnt ihre berufliche Karriere in einem renommierten Londoner Auktionshaus.
Eines Tages entlarvt sie ein Gemälde des Malers George Stubbs als Fälschung.
Trotzdem wird es zum Verkauf angeboten. Als Judith der Sache auf den Grund gehen will, wird sie kurzerhand von ihrem Chef auf die Straße gesetzt.
Judith liebt Luxus. Kleidung, Wohnungseinrichtung, Bekanntenkreis, Reisen? Sie will das Beste vom Besten und sie ist durchaus bereit, ihre vorhandenen körperlichen Reize für diverse Vergünstigungen einzusetzen. Nun arbeitslos, muss sie eine neue Geldquelle für ihren teuren Lebensstil finden, was der guten Judith recht schnell gelingt. Und die Chance auf den großen Reichtum wittert sie, als oben erwähnter Stubbs zum zweiten Mal ihren Weg kreuzt. Mit diesem Ziel vor Augen schreckt Judith vor nichts mehr zurück, selbst wenn sie dabei über Leichen gehen muss?
Maestra wird als erotischer Thriller, der in der Kunsthandel-Szene spielt, beworben. Ein Genremix, welcher durchaus meinen Lesegeschmack trifft. Voller Neugier lass ich im Vorfeld diverse Rezensionen zum Buch, die kontroverser kaum ausfallen konnten. Sind die Kritiken berechtigt? Ich wollte mir selbst ein Bild von diesem Roman machen.
Vorab gebe ich zu, der Schreibstil ist nicht schuld daran, dass die Geschichte von mir eher schlecht bewertet wird. Das Buch liest sich flüssig, ist durchaus spannend, hat überraschende Wendungen und entführt den Leser in die High-Society - Welt mit all ihren Intrigen, Verschwörungen und der Oberflächlichkeit.
Dass Judith im Laufe der Geschichte unzählige Male ihrem Shopping-Wahn frönt und eine Boutique nach der anderen abklappert, hat mich persönlich kaum gestört. Im Gegenteil, ich fand es spannend herauszufinden, welche Designermarken ich überhaupt nicht kannte. Übrigens, in diesem Buch bekommt das Wort Schleichwerbung eine ganz neue Dimension.
Nein, ich hatte meine Schwierigkeiten mit der Hauptprotagonistin Judith. Für mich muss die Person, um welche die Geschichte aufgebaut wird, nicht unbedingt sympathisch sein. Das erwarte ich gar nicht. Aber Judith ist definitiv einen ?touch too much? und zwar in folgenden Punkten =
Ihre Mitmenschen (dieser Punkt bezieht sich nicht nur auf Judith) = Mit der Oberflächlichkeit der Personen untereinander komme ich überhaupt nicht klar. Sämtliche moralische Werte werden mit den Füßen getreten. Neid, Untreue, Habgier, Bosheit etc. sind die Worte, die die Menschen in diesem Thriller begleiten. Wenn dies der Preis für Reichtum ist, möchte ich persönlich nie in solchen Kreisen verkehren.
Ihr Sexualleben = Judith prostituiert sich mit allen denkbaren Praktiken, die man sich vorstellen kann. Dabei schläft sie vermutlich mit 80% aller Männer aus dem Roman. Die zahlreich geschilderten Sexszenen sind weder sinnlich noch ansprechend geschildert. Für mich waren sie oft widerwertig und teilweise recht eklig. Manche Informationen, z.B. das Stuhlverhalten eines Freiers haben in einem Roman nichts verloren, wenn es für die Story so gut wie keinerlei Bedeutung hat.
Ihre Verbrechen = L.S. Hilton macht aus Judith ein Verbrechergenie, die blitzschnell alle Zusammenhänge erkennt und innerhalb kürzester Zeit den perfekten Mord planen kann. Ihre Spur zieht sich durch sämtliche Metropolen Europas. Selbst im organisierten Verbrechen Italiens mischt sie mit. Hier fallen mir nur die Worte ein: Unrealistisch, Unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen.
Judith als Person = Am Anfang des Buches suchte ich nach Gründen, warum Judith zu dieser Persönlichkeit wurde. Spielte z.B. ihre Jugend eine Rolle? Die ersten 100 Seiten bildete ich mir ein gewisses Verständnis für ihren Charakter ein. Mittlerweile, am Ende des Romans angelangt, ist Judith für mich nur noch ein abstoßendes, gefühlskaltes Monster, die sich durch halb Europa mordet. Ich kann ihre Beweggründe nicht mehr nachvollziehen.
Fazit: Der Roman spaltet meine Gefühlswelt und ich stelle mein Buch etwas ratlos in mein Bücherregal zurück. Kann ich eine Leseempfehlung geben? Ich weiß es nicht. Ich bin trotz meiner vielen Kritik sogar bereit eine evtl. Fortsetzung zu lesen. Warum? Ich wünsche Judith eine gerechte Strafe und bin gespannt, ob diese eintreffen wird.
Darum bleibe ich neutral und bewerte diesen Roman mit 3 von 5 Sternen.
Rezensionen von Wanderpfa.de:
Maestra von Hilton L. S.
Umfassenden Werk über die verschiedensten Facetten von Julius Payer
In diesem umfassenden Werk über Julius Payer werden die verschiedensten Facetten dieses bedeutenden Alpinisten und Polarforschers ausführlich beleuchtet.
Wer Payer nur auf seine Rolle als Erstbesteiger von fast 60 Gipfeln im Adamello- und Presanellagebiet und in der Ortlergruppe reduziert, wird ihm sicherlich nicht gerecht.
Für die Geschichte der Entdeckungen und Eroberungen wesentlich bedeutender sind seine Leistungen als Polarforscher und als Autor geografischer Werke. Daneben können sich auch seine Zeichnungen und Gemälde sehen lassen. Zahlreiche Abbildungen des Buches belegen diesen Eindruck.
Frank Berger gelingt es, einen allumfassenden Einblick in Leben und Tun Payers zu gewähren.
Der Leser erfährt nahezu alles über die Familiengeschichte Payers, die Entstehung seines Endeckerdranges, seine Militärlaufbahn und den über den detaillierten Ablauf seiner Bergfahrten und Expeditionen nach Grönland und in die Regionen des Nordpolarmeers. Nebenbei erfährt man auch einiges Anekdotenhafte etwa über die Namensgebung des Franz-Josef-Landes. Freilich: Der Autor ist Historiker. Einer, der sich viel mit der Thematik Polarkunde auseinandergesetzt hat. Kenntnisreich und belesen. Man darf sich vor diesem Hintergrund allerdings keinen spannend geschriebenen Roman erwarten. Aber wer sich etwa in die Situation Payers während des Winters in Grönland hineinversetzen möchte, wer Tag für Tag über das mühevolle Vorwärtskommen berichtet haben will, der kann große Teile des Lebens Payers miterleben, so groß ist die Vielzahl an akribisch zusammengetragenen Einzelheiten. Ob es aber wirklich notwendig ist, jeden einzelnen Regentag während der Erkundungen des Ortlergebietes zu schildern, mag jeder für sich beurteilen. Mir persönlich wird's da manchmal mal des Guten etwas zu viel.
Interessant ist aber jedenfalls auch der weitere Lebensweg Payers; seine Karriere als Künstler und sein Schicksal, dass ihn die Sprache verlieren ließ.
Alles in allem ist das anlässlich des 100. Todestages Julius Payers erschienene Werk so vielfältig angelegt, dass es, dem Schaffen dieses bedeutenden Mannes sicherlich mehr als nur gerecht wird. Es wäre ja auch schade, wenn er nur als Namensgeber einer bekannten Hütte an Südtirols höchstem Berg in Erinnerung bliebe.
Buchbesprechung von Gipfelsammler im Forum von Alpic.net







