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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von buchina:

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Der goldene Sohn von Shilpi Somaya Gowda

Balanceakt zwichen zwei Welten

Anil lebt in zwei Welten. Aufgewachsen in einem indischen Dorf, hat er es geschafft eine Ausbildungsstelle als Arzt im Parkview Hospital in Dallas zu bekommen. Nun muss er den Balanceakt zwischen harter Krankenhausarbeit und seiner Stellung in seiner Familie halten. Denn Anil ist der älteste Sohn und hat damit auch die Stellung als Dorfschlichter von seinem Vater geerbt.

Beide Aufgaben bringen ihn an seine Grenzen, niemanden will er verärgern.

Der Roman spielt in zwei sehr unterschiedlichen Welten und Kulturen. Und auch wenn der Protagonist ein Mann ist, wird vor allem auch die Rolle und Stellung der Frau deutlich. Wobei besonders in indischen Part gezeigt wird, mit welchen Vorurteilen und Problemen Frauen dort leben. Die Jugendliebe von Anil Leena muss erleben, was es heißt, dem Ehemann völlig ausgeliefert zu sein und auch in der Gesellschaft keinen Rückhalt zu erleben. Der Handlungsstrang um Leena und ihr Schicksal beschreibt die Autorin sehr authentisch und hat mich in meinen Gefühlen am meisten berührt. Man erfährt einiges über die indischen Traditionen und zum Teil auch über deren Veränderungen. Gleichzeitig schafft es die Autorin aber auch das Leben in den USA in den verschiedenen Facetten aufzuzeigen, das positive wie das negative. Wobei hier auch das Leben im Krankenhaus eine große Rolle spielt, was ich persönlich sehr interessant fand. Shilpi Somaya Gowda versucht alles ohne erhobenen Zeigefinger zu erzählen. Keine der beiden Welten ist perfekt.

Der Wechsel der Handlungsstränge zwischen Anil und Leena gelingt der Autorin sehr gut. Dadurch wird auch der Spannungsbogen noch stärker gespannt. Ein Buch was ich oft kaum aus der Hand legen konnte. Auch auf sprachlicher Eben liest sich der Roman sehr gut. Sie schreibt detailiert ohne langatmig zu sein. Die Handlungsorte konnte ich dadurch direkt vor mir sehen.

Ein Buch was ich guten Gewissens weiterempfehlen kann. Nicht nur um entspannte Lesestunden zu haben, sondern auch um über den Tellerand zu schauen und mehr über eine andere Kultur zu erfahren.

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Der goldene Sohn

Rezensionen von KimVi:

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Hinten sind Rezepte drin von Bauerfeind Katrin

Hinten sind gar keine Rezepte drin

Katrin Bauerfeind erzählt in ihrem Buch vom Wahnsinn, eine Frau zu sein. Kolumnenartig geht sie Fragen auf den Grund, die man sich vielleicht noch nie gestellt hat, die es aber trotzdem wert sind, mal drüber nachzudenken. Es geht u.a. um harte Mädchen und harmonische Frauen, Gebärdienstverweigerung, Pickel und andere kosmetische Verschwörungen, Panikattacken, Schnäppchen, die Frage, ob der Knigge noch knorke ist und natürlich darf auch ein Kapitel über Frauen und Schuhe nicht fehlen.

Denn sonst wäre es ja kein richtiges Frauenbuch! Aber auch sonst darf man sich von der Themenwahl überraschen lassen. Langweilig wird es jedenfalls nie!

Katrin Bauerfeind erzählt ihre Episoden in einem lockeren und humorvollen Tonfall. Da hat man regelrecht das Gefühl, ihr gegenüberzusitzen und ihr beim Sinnieren über das Frausein zuzuhören. Dabei bekommt man einige Wahrheiten zu hören und muss oft unverhofft breit grinsen. Man darf natürlich nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, sondern sollte das Ganze mit einem Augenzwinkern auf sich wirken lassen. Es empfiehlt sich allerdings, nicht zu viele Kapitel hintereinander zu lesen, da sonst die Gefahr besteht, dass der erfrischende Humor sich ein wenig abnutzt und zu gewollt witzig wirkt. Weniger ist hier einfach mehr!

Es spricht auch nichts dagegen, dass Männer mal in dieses Buch hineinschauen und es als Ratgeber nutzen. Denn so bekommen sie einen ungeschönten Einblick in die Gedankenwelt der Frauen und können diesen vielleicht nutzen, um bei der Damenwelt zu punkten.

Von mir gibt es drei von fünf Bewertungssternchen, da ich dieses Buch fast in einem Rutsch verschlungen habe. Dabei habe ich mich am Humor wohl ein wenig "überlesen" und konnte dadurch einigen Passagen nicht besonders viel abgewinnen.

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Hinten sind Rezepte drin

Rezensionen von KimVi:

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Der goldene Sohn von Shilpi Somaya Gowda

Spagat zwischen zwei Welten

Anil wächst in einem indischen Dorf auf. Seine Familie ist wohlhabend und sehr angesehen. Wenn es nach seiner Mutter gehen würde, dann läge Anils Zukunft klar vor ihm. Denn sie möchte, dass er später den Platz des Vaters, als Familienoberhaupt und Schiedsmann, einnimmt und eine junge indische Frau heiratet.

Doch Anil und sein Vater haben andere Pläne. Denn Anil fällt das Lernen unheimlich leicht, sodass er Medizin studiert. Als junger Mann bekommt er die Chance, seine Ausbildung in Dallas abzuschließen. Er bricht auf, um sich diesen Traum zu erfüllen. Seine Familie und seine Jugendfreundin Leena bleiben zurück. Während Anil in den USA außergewöhnliche Erfahrungen sammelt und schon bald zwischen zwei unterschiedlichen Welten hin- und herpendelt, begnügt sich Leena mit einem Leben nach indischer Tradition. Das Schicksal zeigt allerdings beiden, dass im Leben nicht immer alles nach Plan verläuft....

Der Einstieg in "Der goldene Sohn" gelingt relativ mühelos, denn Shilpi Somaya Gowda versteht es hervorragend, Handlungsorte und Protagonisten so lebendig zu beschreiben, dass man sie beim Lesen vor Augen hat. Das Kopfkino springt umgehend an, sodass man in die Geschichte eintauchen und fasziniert das Leben in Indien, mit seinen ungewohnten Gebräuchen, beobachten kann. Der flüssige und sehr angenehm lesbare Schreibstil sorgt außerdem dafür, dass man förmlich durch die Seiten fliegt.

Das Geschehen wird aus wechselnden Perspektiven betrachtet. Denn man schaut Anil in seinem neuen Leben in den USA über die Schulter. Beobachtet, wie es bei Leena weitergeht und bekommt durch Rückblicke in die Vergangenheit einen Eindruck von Anil und Leenas Kindheit. Außerdem gewähren Schiedsverhandlungen einen Einblick in das indische Leben.

Anils Spagat zwischen den beiden Welten wird anschaulich beschrieben. Man kann sich meist gut in ihn hineinversetzen, auch wenn man ihn zuweilen etwas distanziert beobachtet. Leena wirkt vom ersten Moment an sympathisch. Man fiebert regelrecht mit ihr mit und beobachtet ungläubig, wie ihr Leben verläuft und wie die indische Tradition damit umgeht.

Eine romantische Liebesgeschichte braucht man hier nicht zu befürchten, denn dieser Roman hat deutlich mehr zu bieten. Die Geschichte ist durchgehend interessant und regt zum Nachdenken an. Manchmal mag man kaum glauben, was das Schicksal beiden Protagonisten abverlangt. Allzu zartbesaitet sollte man beim Lesen der entsprechenden Szenen nicht sein. Auch wenn gängige Klischees bedient werden, überrascht das Buch mit einigen Wendungen.

Ich habe mich beim Lesen sehr gut unterhalten und konnte ganz in die fremde Welt eintauchen. Die unterschiedlichen Handlungsstränge wirkten auf mich durchgehend interessant. Allerdings muss ich zugeben, dass mir einige Wendungen etwas zu klischeehaft erschienen und dass das Ende auf mich ein wenig überstürzt wirkte. Deshalb ziehe ich auch ein Bewertungssternchen ab.

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Der goldene Sohn

Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:

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Am Ende bleiben die Zedern von Jarawan Pierre

Die Wurzeln finden- ein hochaktuelles Thema

Ein spannendes und sehr berührendes Buch! Eine Familiengeschichte, die gleichzeitig Einblick in die dramatischen und blutigen Auseinandersetzungen im libanesichen Bürgerkrieg gibt. Die Eltern sind geflohen, die Kinder wachsen schon in Deutschland auf, aber das Umfeld bleibt libanesisch: die Nachbarn, die Bräuche, die Musik, die Küche, die Namen-alles hat seine Wurzeln im Libanon.

So bekommt man eine Ahnung davon, wieviel Parallelgesellschaften bei uns in deutschen (oder auch österreichischen) Städten existieren. Die Familie, am Anfang eng miteinander verbunden, muss sich neu orientieren, als der Vater eines Tages verschwindet. Vor allem für Samir, den Ich-Erzähler, der seinen Vater verehrt hat, ist das eine Wunde, die auch nach zwanzig Jahren nicht verheilt. Spannend wie ein Krimi liest sich seine Suche nach der Wahrheit, die er nach und nach aufdeckt. Sie ist nicht so politisch, wie man anfangs vielleicht vermuten könnte, sie führt zwar mitten hinein in die Auseinandersetzungen im Libanon , könnte aber auch in Deutschland passieren, nur wäre da das Verschwinden nicht so einfach. Was bleibt, sind ? natürlich- die libanesischen Zedern als Symbol des Landes, es bleibt die Frage, ob Väter sich jemals bewusst sind, was sie anrichten, wenn sie ohne ein Wort der Erklärung verschwinden, und es bleibt für mich die Erkenntnis, dass eine politische Lösung der blutigen Konflikte um Macht und Vorherrschaft, Religion und Geld im gesamten Nahen Osten nur sehr schwer zu erreichen sein wird. Ein Buch, das man unbedingt lesen sollte!

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Am Ende bleiben die Zedern

Rezensionen von rewa:

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Schmale Pfade von Alice Greenway

Jim und sein schmerzvolles Leben

Jim Kennoway, einst ein angesehener Ornithologe, der einsam und verbittert zurückgezogen auf einer Insel vor Main lebt, erhält überraschend Besuch von einem ungewöhnlichen Mädchen. Cadillac Baketi, ist die Tochter von Tosca, der mit ihm 1943 während des Pazifikkrieges japanische Schiffe ausgespäht hat.

Cadillac möchte im Herbst ihr Medizinstudium beginnen und die Sommermonate bei ihm in seinem Sommerhaus verbringen.
So beginnt die Geschichte eines Mannes, dessen Leidenschaft, die Vogelkunde, sein ganzes Leben begleitet hat. Über diese hat er auch eine tiefe Beziehung zu Tosca aufgebaut, vor allem, als er diesem als Junge ein Präparationsbesteck schenkt. In ihm hat Jim einen treuen Freund gefunden. Als Insulaner der Salomonen war Tosca als Führer und Kundschafter tätig und hat Jim oft überrascht mit welchen einfachen Mitteln er ihm immer wieder verschiedenste Vögel zum präparieren gebracht hat.
In immer wiederkehrenden Rückblenden erfährt man auch von Jims Jugend, die geprägt war von der Lieblosigkeit seines Großvaters und eines tragischen Bootsunfalls des Bootsführers Pieter, zu dem er eine tiefe Beziehung hatte.
Jim leidet sehr unter dem Tod seiner Frau Helen und unter seiner Bein Amputation. Er macht jeden für seine Trauer und seinen Schmerz verantwortlich. Die schlimmen Kriegserlebnisse möchte er hinter sich lassen, aber durch den Besuch Cadillacs kommen Erinnerungen hoch, die er schon vergessen glaubte. Die Geister der Vergangenheit holen ihn immer wieder ein, bis es zum bitteren Ende kommt.
Der Roman ist geprägt durch die leisen Töne und die Einfachheit der Sprache. Es gibt viele Naturbeschreibungen und vor allem für Interessierte der Vogelkunde, sehr viele detaillierte Erklärungen über Aussehen, Eigenarten? der Tiere. Das und der Umstand, dass die Geschichte sich sehr langsam aufbaut, haben bei mir leider nicht wirklich den Funken überspringen lassen.

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Schmale Pfade

Rezensionen von Gudrun:

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Ein guter Tag zum Leben von Genova Lisa

Lehrreiches, spannendes und hochemotionales Buch - nicht nur über Huntington, sondern einfach übers Leben selbst

Die Autorin schafft es, mich vom Anfang bis zum Ende des Buches mit ihrer starken Aussagekraft zu flashen.



Oft habe ich mich dabei ertappt, wie ich vor Mitgefühl oder Trauer die Luft angehalten habe. Aber, genauso oft musste ich vor mich hinschmunzeln und habe den Lebensmut und die Hoffnung im Buch gespürt.

Den Kapiteln hat Lisa Genova die jeweils passenden Erläuterungen zur Huntington-Krankheit vorangestellt. Diese machen das Buch qualitativ extrem wertvoll.

Jeder Leser, auch diejenigen, die wie ich bisher noch nie etwas von der Krankheit gehört oder gelesen haben, können dadurch die Auswirkungen und das Ausmaß derselbigen intensiv verstehen und begreifen.



Selbst bei vermeintlich "kleinen" Szenen schafft es die Autorin, Spannung aufzubauen.

Die Darstellungen, wie auch die Herleitungen und Hintergründe dazu sind präzise und lebensnah. Die Schilderungen der Ortschaften oder sonstiger Begebenheiten versetzen den Leser direkt dorthin.



Das Buch handelt von Joe, einem Familienvater, der als Polizist sein Auskommen hat. Er geht voll und ganz in seinem Job auf. Doch mit der Zeit wird seinem Umfeld klar, dass an seinem Verhalten etwas "aus dem Ruder" läuft. Hier wird dann das Leben der Familie komplett auf den Kopf gestellt und es ist nichts mehr so wie früher.



Durch die bildhaften Vergleiche, die aus vielen möglichen Lebenslagen gezogen werden, ist das ohnehin schon phantastische Buch nochmal so lebhaft und flüssig geschrieben.



Ausserdem lockern diese Darstellungen das Geschehen auf und schaffen trotz des traurigen und ernsten Hintergrundes ein hofnungsvolles Bild.



Dazu trägt auch der Zusammenhalt, der hier unter den Familienmitgliedern und auch Freunden herrscht, bei.





Mein Fazit: Lehrreiches, spannendes und hochemotionales Buch - nicht nur über Huntington, sondern einfach übers Leben selbst

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Ein guter Tag zum Leben

Rezensionen von Gudrun:

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Das Schlossgespinst von Hans-Henner Hess

Kriminalroman, der nach einer kurzen Einlesephase Spannung, Humor und Satire bietet

Der Schreibstil war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Aber, nach einer kurzen "Einlesephase" fand ich den ironisch-satirischen Stil zum Schmunzeln und gut zu lesen.

Hier wird deutlich, dass der Autor mit den Paragrafen und deren Machern "ein Hühnchen rupfen" will, was ich persönlich wirklich witzig finde.

Ausserdem tragen auch die Fußnoten dazu bei, die dem Ganzen noch das gewisse Etwas zufügen.

Sehr interessant fand ich die Gewohnheiten, die in Ostdeutschland gang und gäbe waren und die der Autor immer wieder gekonnt dargestellt hat.



Das Buch handelt vom Anwalt Fickel, der denkt, dass er während der Hitzeperiode "einen faulen Lenz" schieben kann. Aber, weit gefehlt, denn plötzlich überschlagen sich die Dinge und er muss einen Mordfall und diverse andere Dilemma auflösen. Wird ihm das mit Hilfe einiger Mitbürger und der Polizei gelingen?



Mein Fazit: Kriminalroman, der nach einer kurzen Einlesephase Spannung, Humor und Satire bietet

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Das Schlossgespinst

Rezensionen von elafisch:

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Der goldene Sohn von Shilpi Somaya Gowda

Das Leben als Weg

Dieses Buch erzählt uns die Geschichte von Anil Patels Leben. Wie er seinen Weg von einem Jungen aus einem indischen Dorf hin zu einem Arzt an einem der größten Krankenhäuser der USA geht. Aber auch Leena, seine Kindheitsfreundin, begleiten wir und müssen erfahren wie wenig selbstbestimmt das Leben eines indischen Mädchens vom Land doch ist.

Shilpi Somaya Gowda hat es geschafft einen unterhaltsamen Roman zu schreiben und dennoch sehr ernste Themen darin an zu sprechen: das Leben zwischen zwei Kulturen, Rassismus oder auch die Mitgift Tradition, die sich trotz Gesetzen nicht unterbinden lässt. Mit viel Gefühl und einer besonderen Beobachtungsgabe schildert uns Shilpi Somaya Gowda das Leben in Indien, aber auch die besonderen Herausforderungen der Integration in einem fremden Land. Ihr Schreibstil hat selbst bei schwierigen Themen eine Leichtigkeit, die mich das Buch in kürzester Zeit verschlingen lies.
Das Einzige womit ich hin und wieder meine Schwierigkeiten hatte waren die abrupten Zeitsprünge von einem Abschnitt zum nächsten.

Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.

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Der goldene Sohn

Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer:

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Am Ende bleiben die Zedern von Jarawan Pierre

Fremd, berührend und wunderschön

Das Buch von Pierre Jarawan hat sich vor mir ausgebreitet, wie ein neues Land, in das ich vorsichtig und neugierig meine Füße setzte. Pauschales Zeitungswissen von außen mitbringend, bin ich in eine fremde Welt eingetaucht, geführt durch eine blumige, bunte und weitschweifige Sprache und konfrontiert mit Geschichten und Schicksalen, die mir gänzlich fremd sind.

Ich habe mich berühren und mitreißen lassen, von der Geschichte einer Flüchtlingsfamilie in Deutschland und deren Suche nach den Wurzeln im Libanon, verwoben mit dem Versuch von Erklärungen für unerklärbare Kriegshandlungen. Ein Buch passend zum Puls der Zeit und dabei leise, überraschend und wunderschön!

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Am Ende bleiben die Zedern

Rezensionen von thora:

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Hinten sind Rezepte drin von Bauerfeind Katrin

Humorvoller Ratgeber für Frauen

Inhalt:
Kann ich emanzipiert sein und trotzdem ohne Unterwäsche in die Stadt?Bin ich schon eine moderne Frau, nur weil ich nicht kochen kann?Kriege ich in einer Beziehung auch Treuepunkte?Muss es in Frauenbüchern eigentlich immer um Männer, Mode und Cellulite gehen?Wenn Sie solche Fragen mögen, werden Sie in diesem Buch viel Spaß haben.

Klar, für den Preis dieses Buchs können Sie sich auch einen dünnen Thomas Mann kaufen oder zwei Hemingways, also echte Nobelpreisträger, oder eine gebrauchte Bibel, also praktisch das Wort Gottes, aber überall da steht wenig über Frauen, und schon gar nichts Lustiges oder nicht viel Wahres ?Katrin Bauerfeind erzählt in ihrem neuen Buch, was es heutzutage heißt, eine Frau zu sein: mit Witz, aber ernstgemeint, ohne Quote und Aufschrei, aber auch ohne Drumrumreden. Es geht um Playmobilfrisuren, Wellnesswahnsinn, schlechten Sex und gute Freunde und um Männer, Mode, Cellulite. Und hinten sind natürlich keine Rezepte drin ? (Quelle: Amazon.de)

Meine Meinung:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Thematik ist interessant und lässt sehr mir sehr viel Platz für eigene Gedanken. Der Schreibstil ist sehr fesselnd und kurzweilig. Die kurzen Kapitel lassen einen einfach durch das Buch rasen. Mir hat der humorvolle und etwas sarkastisch angehauchte Umgang mit der modernen Thematik sehr gut gefallen. Die Beispiele haben mich oft an selbst Erlebtes erinnert. Bei vielen Szenen musste ich schmunzeln und hab mir gedacht "Wo sie recht hat, hat sie recht!". Der Sinn des Buches habe ich am Anfang nicht ganz durchschaut. Es war mir zu sehr im humoristischen Segment angesiedelt und ich habe bei dem Begriff Sachbuch an ein trockenes und ernstes Buch gedacht. Nachdem ich es einfach nicht ganz so ernst genommen habe hat es mir doch sehr gut gefallen.

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Hinten sind Rezepte drin