Kunden em pfehlungen
Rezensionen von rewa:
Papa-Probetraining von Ben Weber
Leo und ich
Benno Weber, ein in die Jahre gekommener Fitnesstrainer, lebt glücklich und zufrieden mit seiner Frau Susanne, die als Lehrerin arbeitet. Bis eines Tages der neunjährige Leo, ein Schüler aus der Klasse seiner Ehefrau, bei ihnen in der Küche sitzt. Er ist ein Pflegekind, das in ein Kinderheim abgeschoben wird.
Ab diesen Moment, gerät das geordnete und vor allem ruhige Leben von Ben gehörig außer Kontrolle.
In dieser autobiografisch inspirierten Geschichte wird man als Leser auf eine sehr humorvolle und emotionale Reise mit genommen.
Ben erlebt und gerät vor allem in Situationen, die von peinlich bis komisch reichen. Sei es ein Fußballspiel, wo er keuchend und schmutzig im Dreck landet, oder ein Besuch im Schwimmbad, wo er ein Badeverbot erhält.
Obwohl Ben zu Beginn alles andere als begeistert ist, dass er sich immer wieder am Wochenende um Leo kümmern soll bemerkt er, dass es im Spaß macht mit ihm zusammen zu sein. Und selbst als man ihn immer wieder für Leo´s Vater hält, beginnt er dieses Vater- Sohn- Gefühl zu mögen.
Man spürt bei dem Roman, wie die beiden Stück für Stück zusammen wachsen und als Leo zu einer neuen Pflegefamilie soll, bricht für ihn eine Welt zusammen.
Zum Schluss werden Ben und Susanne die neuen Pflegeeltern für Leo und es beginnt für alle Beteiligten ein neues und spannendes Leben.
Der Roman zeigt auf, dass man sehr wohl auch für ein fremdes Kind tiefe Gefühle entwickeln kann. Pflegeltern übernehmen eine große Verantwortung, wo man gut überlegen muss, ob man bereit ist alle Höhen und Tiefen mit einem neuen Familienmitglied zu überstehen.
Der Junge sah so wunderbar entspannt und zufrieden aus, dass mir spontan das Wort ,,glücklich´´ in den Sinn kam. Im gleichen Moment wurde mir bewusst, dass sich diese Stimmung auf mich übertrug. Vielleicht war es das, was man von Kindern zurück bekam? Ein Stück vom Glück?.
Rezensionen von HÖBLAU:
Habe ich dich gehört?, m. 1 Audio-CD von Viktor Bauernfeind; Ilka Wiegrefe
Wirklich gut gelungen...
und das rundherum: Lieder, Text, Graphik. Alles fügt sich gut zusammen zu einem ganz großen Ganzen.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von HÖBLAURezensionen von Ela_Ela:
Sorbetnächte - Liebe lieber zwischendurch von Cahill Ellie
Eine witzige Geschichte das aus Freundschaft Liebe werden kann
Inhalt: Als Joss herausfindet, dass ihr Freund sie betrügt, macht sie Schluss mit ihm. Aber kann sie nach dieser Pleite jemals wieder mit einem Mann zusammen sein? Ihr bester Freund Matt, der auch gerade eine katastrophale Beziehung hinter sich hat, weiß eine Lösung: Sorbet-Sex! Die beiden schlafen miteinander, um danach wieder bereit für eine neue Beziehung zu sein.
Das Ganze funktioniert prima ? bis Joss merkt, dass sie an nichts anderes mehr denken kann als an Matt. Plötzlich ist Sorbet alles, was sie will. Und ehe sie es sich versieht, hat sie Regel Nummer eins gebrochen: Verliebe dich nicht in Matt!
Das Buch fängt in der Gegenwart an wo Joss plant Matt zu gestehen das sie sich in ihn verliebt hat, aber bevor das passiert erzählt sie uns noch wie sie Matt kennen und liebengelernt hat. Und so werden die Kapitel dann gegliedert in Gegenwart oder Sieben Jahre vorher 1. Collegejahr, usw
Die beiden Charaktere waren für mich sehr sympathisch und gut beschrieben. Auch wenn ich nicht verstehe wie sie es geschafft haben soviele Beziehungen zu führen, aber vielleicht ist das so in den USA im College.
Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es war schnell zu lesen, doch hat es mich nicht so ganz überzeugt aber zu lesen für zwischendurch war es gut.
Rezensionen von le_petit_renard:
Die Gestirne von Catton Eleanor
Spannender Goldrauschroman
Neuseeland 1866, es ist die Zeit des Goldrausches. Viele Menschen begeben sich zu der Insel um dort ihr Glück zu versuchen und das schnelle Geld bzw. Gold zu machen und so einen Neuanfang zu starten. Hierzu gehört auch Mr. Moody. Nach einer aufreibenden und gefährlichen Schiffsfahrt zu seinem Ziel, ersucht er Ruhe im Raucherzimmer seines Hotels und macht die Bekanntschaft vieler skurriler Personen, die im weiteren Verlauf eine wichtige Rolle für die Geschichte spielen.
Nach und nach decken sich die Geheimnisse und Intrigen auf. Hochspannung pur.
Das Buch erzählt aus vielen verschiedenen Perspektiven. Nach und nach wird die Geschichte von unterschiedlichen Charakteren erzählt und unterfüttert. Die Rätsel lichten sich langsam. Es geht um Liebe, Drogen, Mord und die geheimnisvolle Verflechtung der Personen untereinander.
Mit dem über 1000 Seiten langen Roman wird dem Leser ein großartiges Werk angeboten. Der Sprachstil ist hervorragend gewählt und die langen, verschachtelten Sätze passen perfekt zu der Zeit in der das Buch spielt. Ich muss zugeben, man braucht einige Seiten um sich daran zu gewöhnen, denn dies ist alles andere als leichte Lektüre, die man eben kurz in der Bahn liest. Man muss sich konzentrieren, damit man die Einzelheiten nicht überliest.
Meine absolute Empfehlung. Ein tolles Buch und definitiv lesenswert deswegen ganz klar volle 5 Sterne hierfür!
Rezensionen von krickel@t-online.de:
Die Gestirne von Catton Eleanor
Sperrig, witzig, fordernd und wunderschön
So ein Buch habe ich noch nie gelesen. Es ist ein echtes Phänomen. Hier spielt eine Autorin über 1000 Seiten lang mit dem Leser und führt ihn an einer ganz langen Leine an der Nase herum.
1866 in Neuseeland, in der Goldgräberstadt Hokitika passieren merkwürdige Dinge. Ein Einsiedler wird ermordet aufgefunden, eine Hure bricht auf der Straße zusammen und ein reicher Mann verschwindet spurlos, alles an einem Tag.
Außerdem wird im Haus des Ermordeten eine große Menge Gold gefunden.
Hier beginnt das Rätseln. Haben diese Vorfälle etwas miteinander zu tun? Wie kommt der Tote zu so viel Gold und wem gehört das Vermögen jetzt? Plötzlich taucht eine Ehefrau auf, von der keiner je gehört hat.
Zwölf Männer treffen sich heimlich, um Lichts ins Dunkel zu bringen. Jeder hat ein wenig zur Klärung der Vorfälle beizutragen, aber die Informationen passen nicht zusammen. Je mehr man erfährt, desto verworrener wird das Bild.
In Rückblenden wird das Geschehen aus satten 20 Perspektiven immer wieder ergänzt, Puzzlestein über Puzzlestein, aber nichts passt so recht. Irgendwann weiß man gar nicht mehr, was ist Fakt, was ist Lüge, was ist subjektive Wahrnehmung, wer sind hier eigentlich die Guten? Zwischendurch traut man keinem mehr über den Weg und fängt an, über Zauberei nachzudenken.
Das ist faszinierend aber auch anstrengend. Hier muss man hoch konzentriert bei der Stange bleiben.
Auch wenn objektiv betrachtet nicht viel passiert, weil man eigentlich nur immer wieder die gleichen Ereignisse aus anderer Sicht überdenkt, macht das Lesen großen Spaß. Das liegt zum einen an der ausgefeilten Sprache, die mit viel Humor und Ironie sehr plastische Bilder und eine altertümliche Atmosphäre schafft.
?In Aussehen und Auftreten war Lauderback nicht unbedingt bezaubernd, aber imposant?Er war sehr groß, von konischer Figur, was ihn noch größer wirken ließ. Er redete laut und tat seine Absichten mit einer Offenheit kund, die man für überheblich halten konnte (wenn man skeptisch war) oder für kühn (wenn man es nicht war).?
Zusätzlich bietet das Buch auch noch eine ganz spezielle Schnitzeljagd für astrologisch Interessierte. Die Hauptprotagonisten sind bestimmten Planeten zugeordnet. Mit Hilfe der Kapitelüberschriften (z.B. ?Merkur im Schützen?) und verschiedenen Graphiken, kann man tatsächlich noch zusätzliche Hinweise bis hin zu konkreten Koordinaten der Schauplätze entschlüsseln.
Dieses Buch ist ausgefeilt bis ins letzte Detail. Man erschauert vor Ehrfurcht vor so einem vielschichtigen und umfangreichen Werk. Deshalb enttäuscht das Ende umso mehr. Es bleibt nahezu alles offen, dabei hatte man eigentlich fest damit gerechnet, dass bei solch akribischer Planung irgendwann die Fäden zusammenlaufen.
?Die Gestirne? ist ein besonderes Buch, sperrig, witzig, fordernd und wunderschön. Leider fehlt am Ende dem 10.000 Teile Puzzle ein paar Teile.
Rezensionen von Ela_Ela:
Solange wir lügen Gebunden. von Lockhart E.
Ein toller nachdenklicher Jugendroman
Inhalt: Eine wohlhabende und angesehene Familie. Eine Privatinsel vor der Küste Massachusetts. Ein Mädchen ohne Erinnerungen. Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. Ein Unfall. Ein schreckliches Geheimnis. Nichts als Lügen. Wahre Liebe. Die Wahrheit.
Das Buch war von Anfang an ein bisschen schwer zu verstehen und man hat auch nicht gleich alles kapiert.
Doch im Laufe des Lesens kommt man dahinter was eigentlich in dieser Nacht passiert ist. Und zum Schluss erfährt man soviel auf einmal das man lange nachdem man das Buch fertig gelesen noch einmal über alles nachdenken muss damit man es auch wirklich versteht.
Fazit: Ein faszinierender Jugendroman der zum Nachdenken anregt und der noch lange im Gedächtnis bleibt. : )
Rezensionen von Ela_Ela:
Während du stirbst Psychothriller von Cohen Tammy
Warum tut man sowas? : /
Inhalt: "Sehr wahrscheinlich werde ich TOT sein, bevor Sie das hier zu Ende gelesen haben." Drei Dinge gibt es über Jessica Gold zu wissen: Sie ist neunundzwanzig Jahre alt, sie hat eine Knopfphobie, und sie wurde entführt. Von einem Fremden, der sie zwölf Tage lang in seiner Wohnung gefangen hält, sie mit perfiden Grausamkeiten quält, sie angekettet in einer Hundehütte am Fuß seines Bettes schlafen lässt.
Und jeden Tag überreicht er seinem Opfer ein Geschenk ? eines grausamer als das nächste ?, bis Jessica am zwölften Tag sicher weiß: Der Mann wird sie töten. Doch Jessica hat ein Geheimnis, von dem niemand etwas ahnt ?
Als ich das Buch begonnen habe, habe ich sofort in das Buch hineingefunden und es war total spannend zu lesen. Auch wenn ich nicht ganz verstanden habe warum man so etwas tut, aber ja jeder hat seine eigenen Vorlieben. Doch als der erste Teil zu Ende war, hat das Buch an Spannung verloren und ich meine Kenntnisse in die Menschheit. Doch kurz vor dem Schluss als es wieder spannend wird hört das Buch plötzlich auf und ist zu Ende.
Der Schreibstil der Autorin war toll und flüssig zu verfolgen. Doch mir ist es vorgekommen als wollte sie gegen dem Ende hin alles sofort auflösen, soviele Informationen bekommt man dann auf einmal.
Fazit: Mein erster Psychothriller für Erwachsene war gut zu lesen und hat mir auch gut gefallen, wenn die Spannung nicht im Laufe des Buches verloren gegangen wäre. Deshalb kann ich leider nur 3 Sterne vergeben. : )
Rezensionen von Schnuck59:
Der japanische Liebhaber von Isabel Allende
Verbundenheit und Liebe
In ihrem Roman ?Der japanische Liebhaber? beschreibt Isabel Allende eine Liebes- und Lebensgeschichte, die im letzten Jahrhundert spielt.
Isabel Allende Llona ist eine chilenisch-US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin, die 1942 in Peru geboren wurde. Sie ist eine Vermittlerin der lateinamerikanischen Geschichte, Kultur und Politik und gewann zahlreiche Literaturpreise.
Die betuchte Alma Belasco mit unnahbarer Ausstrahlung lebt in einer Seniorenresidenz im kalifornischen San Francisco. Sie hat die junge und aufgeschlossene Irina Bazili als Assistentin und Sekretärin eingestellt. Diese versucht zusammen mit deren Enkel Seth herauszufinden, was es mit der wöchentlichen Lieferung eines Kistchens mit drei Gardenien und einem gelben Umschlag auf sich hat und welches Geheimnis Alma verbirgt.
Das Cover zeigt eine Szene mit einem Liebespaar, angelehnt an den Titel und den Inhalt. Die verwendeten warmen Töne vermitteln eine angenehme Atmosphäre. Der Schreibstil ist klar, verständlich und flüssig. Die einzelnen Kapitel teilen die Geschichte gut ein und die gewählten Überschriften sind passend und können im Text gut nachvollzogen werden. Dadurch entsteht eine übersichtliche Struktur, die Gegenwart und Vergangenheit trotz einiger Zeitsprünge und Wechsel der Erzählperspektive schlüssig zusammenbringt. Die einzelnen Charaktere und die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe sind stimmig ausgearbeitet. Die japanische Mentalität kommt gut zum Ausdruck. Themen wie Judenverfolgung, Fremdenhass und Internierungslager, aber auch Familie, Liebe und Leidenschaft werden angesprochen, teilweise spannend erzählt. Zum Ende hin spielen zusätzlich Homosexualität und Aids eine Rolle, wodurch meiner Meinung nach zu viele unterschiedliche Themen in eine Geschichte gepackt werden.
Der Klappentext verspricht eine fesselnde und bewegende Geschichte von Freundschaft und von der unentrinnbaren Kraft einer lebenslangen Liebe. Für mich ist es eine Liebes- und Lebensgeschichte, die durch die Umstände um den 2. Weltkrieg beeinflusst wurde. Die lebenslange Liebe trat für mich durch die vielfältigen Themenschwerpunkte etwas in den Hintergrund.
Rezensionen von Thalke:
Die Gestirne von Catton Eleanor
Ein besonderes Buch
Das Buch spielt im Neuseeland der Goldgräberzeit und es handelt von Mord, Gold, ein bisschen Liebe, Opium und vielen Intrigen. Es ist so aufgebaut wie man es aus Episodenfilmen kennt: viele verschiedene Charaktere deren Geschichten man erst einzeln kennenlernt, die sich dann aber nach und nach zu einer großen Geschichte verflechten.
Was ich bei Filmen liebe, empfinde ich bei Büchern meistens als anstrengend. Auch hier hatte ich am Anfang Schwierigkeiten in die Geschichte einzusteigen, weil es so viele verschiedene Charaktere sind und ich mir gar nicht alle Einzelheiten merken konnte. Unter normalen Umständen hätte ich das Buch (vor allem auch wegen der ausschweifenden Sprache) wohl gar nicht zu ende gelesen, weil ich es am Anfang nicht besonders spannend, dafür aber mit den ganzen Schachtelsätzen und unwichtigen Details sehr anstrengend fand. Da ich das Buch aber im Rahmen einer Lesechallenge gelesen habe, musste ich es komplett lesen und ich habe es nicht bereut. Das Buch wird zur Mitte hin immer spannender und es ist wirklich beeindruckend, wie sich alle Geschichten langsam zu einem großen Ganzen zusammenfinden. Die Autorin hat da wirklich ein ganz besonderes Werk erschaffen. Gerade in der Mitte wird deutlich, dass sie nichts dem Zufall überlassen hat und alles, was sie schreibt, auch wirklich später eine Bedeutung hat. Das Ende des Buches hat mich dagegen leider etwas enttäuscht, da es wie "eben schnell" geschrieben wirkt. Während sie am Anfang des Buches (für meinen Geschmack) zu ausschweifend schreibt, fehlen mir dagegen am Ende die Details. Es werden auch nicht alle Fragen am Ende geklärt. Das war für mich unbefriedigend. Trotzdem kann man nicht abstreiten, dass dieses Buch etwas ganz besonderes ist. Deswegen gebe ich trotzdem 4 von 5 Punkten, obwohl mir der Anfang und das Ende nicht so gut gefallen haben. Weiterempfehlen würde ich es dennoch nur eingeschränkt, da man sich darüber bewusst sein muss, dass dieses Buch über 1000 Seiten hat und gerade am Anfang sehr mühsam zu lesen ist. Wenn man es aber durchhält und es komplett liest, dann wird man dafür mit wirklich besonderer Literatur belohnt.
Rezensionen von Sabina Haslinger:
Krokonil und Tupfentiger von Gabriela Hoffmann
Schöne Geschichte zum Worteüben und erfinden!
Wir habe heute Abend das Buch zum ersten mal als "Gute Nacht Geschichte" gelesen... schön passend, weil das Buch auch am Abend mit dem Schlafengehen endet... Meine Söhne 4 und 2 haben bei jeder Seite mitgeschaut was das kleine t und das klein k so machen und bei den interessanten Worten und Wort-Erfindungen, die wir mehrmals gelesen haben, fleißig mitgesprochen und weiter mit-erfunden.
..
Ich finde das Buch gut - es ist eindeutig etwas anders als andere Kinderbücher - und, da mein großer Sohn sich mit dem Laut "Tr" etwas schwer tut auch eine gute und lustige Übung, weil man ja auch passende Worte weiter-erfinden kann...
Ich bin mir sicher, dass wir dieses Buch noch etliche Male zur Hand nehmen werden!









